00:00Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens, das Myanmar am Freitag erschüttert hat,
00:05ist auf mehr als 1.700 angestiegen. Nach Angaben der Militärregierung des Landes
00:09wurden weitere Leichen aus den Trümmern geborgen. Zudem seien 3.400 Menschen
00:14verletzt geborgen worden. Genauere Zahlen gab es nicht.
00:18Die chinesische Botschaft teilte am Montag in den frühen Morgenstunden mit,
00:24Helfer hätten vier Menschen lebend aus den Trümmern gerettet.
00:27Die Rettungsbemühungen werden durch zerstörte Straßen, eingestürzte Brücken und lückenhafte
00:32Kommunikation erschwert. Zudem befindet sich Myanmar in einem Bürgerkrieg.
00:36Das Epizentrum des Bebens, der Stärke 7,7, das sich am Freitag in der Nähe von Mandalay
00:42ereignete, brachte Gebäude in der Stadt zum Einsturz und beschädigte den Flughafen.
00:46Am Sonntag erschütterte ein Nachbeben der Stärke 5,1 das Gebiet erneut.
00:51Die Temperaturen in der Region liegen derzeit bei 40 Grad Celsius. Die WHO
00:56warnt vor Krankheitsausbrüchen und hat für Myanmar die höchste Notfallstufe ausgerufen.
01:01Im benachbarten Thailand sind seit dem Beben vom Freitag mindestens 18 Menschen ums Leben
01:08gekommen. Die Suche nach Überlebenden in einem eingestürzten Hochhaus in Bangkok geht weiter.
01:12Dort wurden bisher 33 Menschen verletzt geborgen. 78 weitere gelten als vermisst.
01:20Die Bergungsteams gehen davon aus, dass sich unter den Trümmern weitere Verschüttete befinden.
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