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  • vor 1 Jahr
Portugal: Bargeld vergraben - Millionen Euro vernichtet

Im Jahr 2024 wurden mehr als 1,7 Millionen Euro an nicht umlauffähigen Banknoten von der Zentralbank eingezogen - eine Rekordsumme. Viele Menschen vergraben Bargeld, um in Notsituationen darauf zurückgreifen zu können.

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Transkript
00:00Geld vergraben. Das ist der Hauptgrund dafür, dass die Bank von Portugal in den letzten zehn Jahren 317.000 beschädigte Banknoten im Wert von 13,8 Millionen Euro umtauschen musste.
00:13Nach Ansicht des Koordinators für Bargeldoperationen der Portugiesischen Zentralbank verleitet mangelndes Vertrauen in die Banken viele Portugiesen dazu, Bargeld zu vergraben.
00:30Im Gebäudekomplex der Bank von Portugal am Stadtrand von Lissabon kommen Banknoten an, die durch Feuchtigkeit verdorben, verbrannt oder von Nagetieren angefressen wurden.
00:492024 wurden mehr als 40.000 beschädigte Banknoten, hauptsächlich 20- und 50-Euro-Scheine, in einem Gesamtwert von 1,7 Millionen Euro eingereicht.
01:00Das ist der zweithöchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Nur 2022 nach Corona wurden mehr Banknoten eingereicht.
01:09Die Kriterien für den Umtausch beschädigter Banknoten sind im Euroraum standardisiert. Das bedeutet, dass alle Zentralbanken der Länder, die dem Euroraum angehören, die gleichen Kriterien erfüllen müssen.
01:39Damit der Betrag zurückerstattet werden kann, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der Grund für den schlechten Zustand des Geldes mit den Aussagen der Einlieferer übereinstimmt.
02:06Im Falle mutwilliger Beschädigung erfolgt nämlich keine Erstattung. Es gibt auch Leute, die versuchen, die Techniker auszutricksen und Blüten in echtes Geld zu verwandeln.
02:15Wenn sich aber herausstellt, dass die Banknoten nicht echt sind, werden sie nicht erstattet.
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