00:00Ein Jahr nach dem Tod des russischen Oppositions-Politikers Alexej Nawalny sind in Berlin etwa 1.500 Menschen auf die Straße gegangen,
00:09um gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Krieg in der Ukraine zu demonstrieren.
00:14Angeführt wurde der Protest von prominenten russischen Oppositionellen, unter anderem auch Julia Nawalnaja.
00:21Die Witwe von Alexej Nawalny zeigte sich überzeugt, dass das Gute siegen werde.
00:25Die Anhänge ihres Mannes forderte sie auf, an politische Gefangene zu schreiben, zu demonstrieren und sich gegenseitig zu unterstützen.
00:32So könne man einen Beitrag leisten, den Traum Alexej Nawalnys wahr werden zu lassen.
00:43Wissen Sie, wenn man einen Nawalny-Anhänger trifft, dann realisiert man, dass er ein Bruder ist.
00:48Für uns ist Alexej Nawalny wie Jesus. Er ist ein Mann, der für seine Ideen gestorben ist. Und sein Buch kann man als Bibel betrachten.
01:04Wir waren sehr verwirrt, weil wir keinen Anführer mehr hatten. Für mich heißt das, dass wir uns zusammenschließen müssen.
01:09Niemand wird uns sagen, was wir tun müssen. Das müssen wir selbst entscheiden.
01:18Es ist ganz klar, dass Alexejs Tod einer der größten Verluste in der Geschichte des modernen Russlands ist.
01:24Denn er war nicht nur ein Aktivist und ein Kämpfer, er war ein Leuchtturm der Hoffnung.
01:28Viele Leute hatten Hoffnung, solange er da war, auch wenn er hinter Gittern saß.
01:39Alexej Nawalny war der schärfste Widersacher Putins.
01:42Der von den russischen Behörden als Extremist eingestufte Oppositionspolitiker starb am 16. Februar 2024 unter ungeklärten Umständen in einem Straflager in Sibirien.
01:53Dort verbüßtet der 47-Jährige eine 19-jährige Haftstrafe.
01:57Seine Anhänger und zahlreiche westliche Politiker machen die russische Führung für den Tod Nawalnys verantwortlich.
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