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Transkript
00:00Kanadas Premierminister Trudeau tritt zurück, erst als Parteivorsitzender, dann als Regierungschef.
00:11Sieben Wochen vor der Bundestagswahl ist der Wahlkampf in Deutschland eröffnet. Wer liegt wo in den Umfragen?
00:21Die Republik Moldau beschuldigt Russland, eine humanitäre Hilfe in der Region zu verursachen.
00:31Bei heftigen Schneestürmern in mehreren US-Bundesstaaten sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
00:44Der kanadische Premierminister Justin Trudeau ist angesichts der Unzufriedenheit mit seiner Amtsführung als Vorsitzender der liberalen Partei zurückgetreten
00:52und gibt auch sein Amt als Regierungschef auf, sobald die Partei seine Nachfolge geklärt hat.
00:57Wegen interner Kämpfe könne er bei der nächsten Wahl nicht die beste Option sein.
01:01Trudeau kam 2015 an die Macht und wurde zunächst dafür gefeiert, das Land zu seiner liberalen Vergangenheit zurückzuführen.
01:31Er machte sich jedoch in den vergangenen Jahren bei den Wählern immer unbeliebter, wegen einer Reihe von Problemen,
01:36darunter die steigenden Lebensmittel- und Wohnungskosten und die zunehmende Einwanderung.
01:46Sieben Wochen vor der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar ist der Wahlkampf in Deutschland eröffnet.
01:52Grüne, Liberale und christlich-soziale Unionen starteten ihren Wahlkampf an diesem Montag
01:57mit einer Auftakt-Veranstaltung der Grünen in Lübeck, dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart
02:03sowie der Winterklausur der CSU im Bayerischen Kloster Seeon.
02:06In den Umfragen liegt die CDU-CSU konstant mit um die 30 Prozent vorn.
02:11Zweitstärkste Kraft dürfte der Sonntagsfrage zufolge nach wie vor die rechtspopulistische AfD mit knapp 20 Prozent werden.
02:17Die Sozialdemokraten sind mit rund 16 Prozent auf Platz 3 im Vergleich zur vorigen Wahl deutlich abgerutscht.
02:23Die Grünen verlieren mit zu erwartenden rund 13 bis 14 Prozent weniger als die SPD.
02:28Das aus der linken Partei herausgesplitterte Bündnis Sarah Wagenknecht kann laut Umfragen auf um die 6 bis 7 Prozent hoffen.
02:34Freie Demokraten und Linke riskieren an der 5-Prozent-Hürde zu scheitern.
02:38Die Linke setzt wie zuvor auf Direktmandate.
02:41Nach heutigem Stand dürfte die nächste Regierungsbildung der CDU-CSU zufallen.
02:46Eine Koalition mit der AfD haben bislang alle etablierten Parteien ausgeschlossen.
02:51Nach der jüngsten Entwicklung in Österreich sind unter ihren Politikern die öffentlichen Warnrufe umso lauter geworden,
02:56dass man keine Rechtspopulisten an die künftige Regierung kommen lassen dürfe.
03:00Die Suche nach der nächsten Koalitionsregierung könnte mühsam werden.
03:04Und dies vor dem Hintergrund einer unzufriedenen Bevölkerung, wirtschaftlicher Probleme und der angespannten Weltlage.
03:11Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat dem rechtspopulistischen FPÖ-Chef Herbert Kickl grünes Licht für den Versuch gegeben, eine neue Regierung zu bilden.
03:23Die beiden trafen sich am Montag in Wien, wenige Tage nachdem die Regierungspartei von Bundeskanzler Karl Nehammer bei der Koalitionsbildung gescheitert war.
03:33Herr Kickl traut sich zu, im Rahmen von Regierungsverhandlungen tragfähige Lösungen zu finden und er will diese Verantwortung. Ich habe ihn das explizit gefragt.
03:45Mehrere hundert Demonstranten versammelten sich am Montag vor dem Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten, um gegen eine mögliche rechtspopulistische Regierung zu demonstrieren.
03:56Ich werde auch weiterhin darauf achten, dass die Prinzipien und Regeln unserer Verfassung korrekt beachtet und eingehalten werden.
04:08Kickls FPÖ gewann die Wahl im September, doch Nehammers Volkspartei erhielt zunächst den Regierungsauftrag. Andere Parteien weigerten sich, mit der FPÖ zu regieren.
04:19Nach Nehammers Rücktritt signalisierte die Volkspartei, dass sie für eine Zusammenarbeit mit Kickl offen sei.
04:24Der Erfolg der Gespräche zwischen den beiden Parteien ist zwar nicht garantiert, im derzeitigen Parlament gibt es aber keine brauchbare Alternative.
04:37Französische Landwirte haben in der Nähe von Paris gegen das Mercosur-Handelsabkommen protestiert. Sie fordern eine bessere Entschädigung.
04:45Die zweitgrößte Bauerngewerkschaft Frankreichs rief ihre Mitglieder zu einer Demonstration auf. Sie sind aus dem ganzen Land mit Auto oder Traktor nach Paris gefahren.
04:55Die Polizei begegnete den Traktorkonvois mit Straßensperren, was zu erheblichen Verzögerungen führte.
05:02Die Gewerkschaft will vom französischen Ministerpräsidenten François Bayrou mehr Schutz der Kleinbauern.
05:16Wenn das die Erde braucht und die Kontrollen, die uns täglich anstrengen,
05:22wir wollen, dass diese Kontrollen auf den Produkten der Importation und nicht mehr auf uns sind, dann haben wir genug.
05:29Französische Landwirte argumentieren, dass das EU-Mercosur-Abkommen die ländlichen Existenzen in Frankreich bedroht.
05:36Bei dem Abkommen handelt es sich um ein vorgeschlagenes Freihandelsabkommen, mit dem die wirtschaftlichen Beziehungen unter Handel mit Argentinien, Brasilien und Uruguay gefördert werden sollen.
05:56Moldau beschuldigt den Kreml, eine Sicherheitskrise im Land zu inszenieren.
06:00Seit dem 1. Januar erhält Transnistrien, das separatistische prorussische moldauische Gebiet, kein Gas mehr aus Russland, das sofort durch die Ukraine geleitet wurde.
06:11Die Regierung in Chisinau bot ihre Hilfe an, was von den Verantwortlichen in Transnistrien abgelehnt wurde.
06:18Doch die Situation ist für die Einwohner besorgniserregend.
06:30Die Menschen haben keine Elektrizität, sie haben keine Heizung, sie haben keinen Zugang zu Gas.
06:40Und von heute an gibt es sogar Unterbrechungen im Wasser.
06:47Der moldauische Ministerpräsident beschuldigt Russland, eine humanitäre Krise in der Region zu verursachen, um die proeuropäische Regierung zu destabilisieren.
06:56Wenige Monate vor den für diesen Herbst geplanten Parlamentswahlen.
07:00Laut Chisinau ist Russland daran interessiert, seine militärische Präsenz in Transnistrien zu verstärken, da es in der Region an der Grenze zur Ukraine etwa 1500 Soldaten stationiert hat.
07:31Der russische Energiekonzern Gazprom begründet seine Entscheidung, die Lieferungen einzustellen damit, dass Moldawien mit seinen Zahlungen im Rückstand sei.
07:39Ein Punkt, der von Chisinau bestritten wird.
07:44Die EU beobachtet die Situation aufmerksam, da Moldau EU Beitrittskandidat ist.
07:50Wie aus US-Regierungskreisen verlautete, liefert Russland militärische Ausrüstung an Nordkorea und bildet deren Soldaten aus.
07:59Bei einem Treffen mit südkoreanischen Politikern zeigte sich US-Außenminister Antony Blinken besorgt.
08:20Erst kürzlich hat Nordkorea eine ballistische Rakete auf das östliche Meer abgefeuert, zu einer Zeit schwerster politischer Unruhen in Südkorea.
08:29Der Präsident des Landes, Jun Suk-hyol, wurde nach der kurzzeitigen Verhängung des Kriegsrechts am 3. Dezember seines Amtes enthoben.
08:49Blinken unternimmt seine voraussichtlich letzte Auslandsreise im Amt. Er besucht Südkorea und später Japan und Frankreich.
09:10Bei heftigen Schneestürmen in mehreren US-Bundesstaaten sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
09:17Der Sturm, ein Polarwirbel, der seinen Ursprung am Nordpol hatte, wanderte am Wochenende Richtung Süden und stürzte die Staaten vom Mittleren Westen bis zur Mittelatlantik ins Chaos.
09:29Laut dem US National Weather Service sind mindestens 60 Menschen im Sturm betroffen.
09:34In Hunderttausenden Haushalten fielen Heizung und Strom aus.
09:40Straßen waren wegen der Schneemassen nicht befahrbar, tausende von Autos blieben liegen und Schulen sowie öffentliche Einrichtungen und private Unternehmen blieben geschlossen.
10:04Im ganzen Land kam es zu Beeinträchtigungen im Luftverkehr, weil die schneebedeckten Landebahnen auf den Flughäfen zu gefährlich waren.
10:20Über 2.500 Inlandsflüge und rund 6.500 internationale Flüge wurden gestrichen.
10:27Der US-Wetterdienst rechnet in den nächsten Tagen mit weiteren Schneefällen. Es wird erwartet, dass der Sturm ab Mitte der Woche nach Osten in Richtung Atlantik abzieht.
10:37Das raue Winterwetter soll aber die ganze Woche über anhalten.
10:47Die erste große Preisverleihung des Jahres 2025 hat stattgefunden, die 82. Golden Globes in Los Angeles.
10:57Zwei äußerst gewagte Filme, das 215-minütige Nachkriegsepos der Brutalist und das spanischsprachige Transmusical Emilia Perez räumten dabei am meisten ab.
11:10Die Netflix-Produktion Emilia Perez gewann den Preis in der Kategorie Musical, damit bestehen auch gute Chancen auf einen Oscar.
11:17Der Brutalist gewann in der Kategorie Drama. Hauptdarsteller Adrian Brody wurde als bester Schauspieler und Brady Corbett in der Kategorie beste Regie ausgezeichnet.
11:31Demi Moore gewann den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Horrorkomödie.
11:37Die 62-Jährige überzeugte mit ihrer Rolle in The Substance als Schauspielerin, die zu einem experimentellen Verfahren greift, um ihre Jugend zurückzugewinnen.
11:47Der Brutalist gewann in der Kategorie Musical. Hauptdarsteller Adrian Brody wurde als bester Schauspieler und Brady Corbett in einer Horrorkomödie.
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