00:00Nach 30-jähriger Tradition beginnt die Europatournee der Bolshoi Don Cossacken in der Schweiz.
00:06Nach großen Erfolgen geht die Europatournee, nachdem sie sich durch den Schnee gekämpft haben, nach Österreich zurück.
00:13Vor zwei Monaten wurde der künstlerische Leiter Prof. Petscher Hautjakov 90 Jahre alt,
00:18was auch gebührend feierlich begannen wurde, daher ist dies eine ganz besondere Tour.
00:24Die Tournee ist eine Anerkennung des Chores für den künstlerischen Leiter und Gründer des Chores Prof. Petscher Hautjakov zu seinem 90. Geburtstag,
00:32in der Schweiz im November, im Dezember in Österreich, Deutschland, Slowakei.
00:37Die Bolshoi Don Cossacken, unter der musikalischen Leitung von Prof. Petscher Hautjakov,
00:42singen sakrale orthodoxe Gesänge sowie russische und ukrainische Weisen gleichermaßen.
00:48Denn die Cossacken, Cossack bedeutet freier Mensch, stammen aus den Städten entlang der Flüsse Don, Volga, Dnepr und Dnister,
00:55also aus dem heutigen Gebiet der Ukraine ebenso wie aus Russland.
01:00Dafür stehen wir, für freie Menschen, die durch die Musik verbunden sind und ein künstlerisches Zeichen für den Frieden setzen wollen.
01:07Heute besteht der Chor aus bulgarischen, tschechischen, slowakischen, österreichischen, russischen und ukrainischen Staatsbürgern, die in Westeuropa auftreten.
01:17Seit 45 Jahren baut der Chor unter Hautjakovs Leitung eine Brücke zwischen Ost und West.
01:23Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchte er weiterhin zur Völkerverständigung durch die Musik beitragen.
01:48Ich bin glücklich. Ich habe sie heute zum allerersten Mal live gesehen.
01:52Ich kannte die Valérie Hautjakov schon von früher. Sie ist mit den Enkelkindern bei mir zu Gast bei Kinderoper in der Krypta.
01:58Aber ich hatte noch nie das Vergnügen, die Don Cossacken live zu erleben.
02:02Und ich muss sagen, ich bin hin und weg. Das ist eine ganz große Kunst, was man da sieht.
02:07Man stellt sich so vor, ja, Chor halt. Nein, das ist es nicht.
02:10Das ist wirklich Qualität und man merkt einfach, was da dahinter steht und mit wie viel Liebe das gemacht wird.
02:41Das ist wirklich, wenn man einen ordentlichen Chor sehen möchte, das sind alles gelernte Opernsänger, ausnahmslos.
02:49Die vier Oktaven, die die bewältigen, das hat einen außergewöhnlichen Klang.
02:55Ich hatte schon eine gewisse Vorstellung, was mich da jetzt heute erwartet, aber die ist weit übertroffen worden.
03:10Ich bin fasziniert. Ich freue mich einfach so, weil ich weiß ja, wie viel Arbeit es bedeutet, so etwas aufzubauen.
03:37Und ich habe einfach Ehrfurcht, wenn jemand ein Lebenswerk daraus macht und das ist es, ein Lebenswerk.
03:44Man muss, um so etwas aufbauen zu können, zu 150 Prozent dahinter sein.
03:49Man macht so einen Chor nicht nebenbei und schon gar nicht, wenn man so einen Ausdruck finden will.
03:54Und das war garantiert die Idee von Petja Hudakov, dass er gesagt hat, ich will etwas ganz Bestimmtes, etwas ganz Besonderes, etwas das Einzigartiges.
04:03Und das hat er hingekriegt.
04:07Musik
04:35Also fantastisch, Spasiva Bolshoi.
04:39Also diese Tiefe des Gefühls kommt bei diesen Chören enorm heraus.
04:45Diese enormen Höhen und Tiefen, also dieser Basso Profondo, der Chorleiter, fantastisch.
04:54Also wenn der noch verstärkt, unten auch noch die ganz Tiefe, die nochmal eine Oktave runter geht, es ist einfach ein Traum.
05:00Da bebt der ganze Körper mit.
05:02Musik
05:26Es ist eine Erfahrung für sich.
05:28Also diese russischen Melodien auch, die von Sehnsucht sprechen, die dieses slavische Gefühl in sich haben.
05:37Also es ist fantastisch, das zu hören und das live zu hören und von solch tollen Stimmen.
05:42Musik
06:13Also der Beginn waren ja wirklich geistliche Gesänge aus der russischen orthodoxen Liturgie.
06:19Das passt hervorragend in diese Kirchen.
06:22Genau, überhaupt hier in Kloster Neuburg hat das hervorragend herein gepasst.
06:27Da spürt man diese Größe, die Größe Gottes in der Musik auch.
06:31Musik
07:00Na ja, man hat also diesen Basso Profondo, der noch etwas tiefer geht als der normal geführte Bass,
07:06der das nochmal verstärkt, so wie ein Kontrabass auch nochmal noch tiefer geht.
07:10Das mit der menschlichen Stimmung, da fangen schon wirklich die Schwingungen einzeln an.
07:14Und man spürt das richtig, diese Tiefe, wie das vibriert.
07:18Und das macht auch dieses mystische aus, diesen mystischen Klang.
07:22Also es ist toll.
07:24Musik
07:54Applaus
08:24Musik
08:54Musik
09:04Jetzt das große Konzert kommt bald, am 23. Dezember, und da gibt es noch Karten.
09:10Es gibt es noch. Wir haben sogar eine Aktion vom Konzerthaus bekommen,
09:16sogenannte Regiekarten mit 20 Euro.
09:19Natürlich sind das nicht die ersten Reihen, aber ohnehin, dort hört man überall und sieht man überall gut.
09:25Und wir haben auch noch reguläre Karten.
09:28Wir freuen uns, wenn das Publikum kommt und uns dort begrüßt
09:32und einen wunderschönen Vorweihnachtsabend mit uns erlebt,
09:36so wie schon 35 Jahre zu diesemselben Datum, 23. Dezember.
09:42Schaut unbedingt hin, es zahlt sich aus.
09:45Es zahlt sich aus, es ist wirklich ein wunderbarer Abschluss des Jahres.
09:49Und vielen, vielen Dank für die Begleitung, die W21 begleitet uns schon einige Jahre.
09:55Und unser Oppermann vom Verein Freunde der Bolschadonkosaken ist gerade unser Robert.
10:03Vielen, vielen Dank.
10:05Unbedingt hinschauen und unbedingt ins Konzerthaus gehen.
10:09Es zahlt sich aus, es ist wirklich ein unvergessliches Konzert.
10:12Es zahlt sich aus.
10:42Es zahlt sich aus.
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