00:00Der Sieg der rechtspopulistischen FPÖ bei den Wahlen am Sonntag ist ein weiterer Sieg
00:07für den Nationalismus in Europa.
00:09Die migrationsfeindliche, kremlfreundliche Partei hat zum ersten Mal seit dem Zweiten
00:14Weltkrieg eine Wahl gewonnen.
00:16In der Vergangenheit zählten Nazis zu den Mitgliedern der FPÖ und sie haben Verbindungen
00:20zu Burschenschaften.
00:21Mit ihrem Programm können sie vor allem bei den unzufriedenen Punkten.
00:25Was sie sehr aufmerksam machen, ist Anti-Migration.
00:30Das war sehr, sehr stark in den vergangenen Jahrzehnten und wiederum in der Kampagne.
00:40Und man kann spekulieren.
00:42Man muss sich die Ergebnisse wirklich anschauen und auch die Opinion-Polls anschauen, warum
00:49die Leute gewandt haben, wie sie gewandt haben.
00:51Aber was wir hören, ist, dass dieser Migrationskurs, der sehr stark die Anti-Migrationsdiskussion
01:03einsetzt, und das sehen wir auch in anderen europäischen Ländern, dass das gut funktioniert hat.
01:11Die extreme Rechte hat in der gesamten EU an Popularität gewonnen.
01:15Jedoch ist Ungarn der einzige Mitgliedstaat mit einer rechten Mehrheitsregierung.
01:19In Italien, den Niederlanden, Finnland, Tschechien und Kroatien ist die extreme Rechte lediglich
01:23an Koalitionsregierungen beteiligt.
01:29Und auch wenn sie nicht regieren, sind das französische Rassemblement National und die
01:33deutsche AfD auf dem Vormarsch.
01:49Es ist noch unklar, ob die FPÖ Teil einer Koalitionsregierung in Österreich sein wird.
02:04Fest steht jetzt schon, ihr Sieg wird die europäische Agenda beeinflussen.
02:08Mögliche Konsequenzen auf EU-Ebene, eine Verschärfung der Migrationspolitik und eine
02:13Verzögerung des Green Deals.
02:15Und mit der erstarkten FPÖ könnten die Stimmen gegen die Ukrainehilfen lauter werden.
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