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Alissa Jung & Janin Reinhardt - SAT.1 - Haiti
Tomas Krnhirtschek
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vor 1 Jahr
Alissa Jung & Janin Reinhardt - SAT1 - Haiti
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00:00
Zu Haiti, eines der ärmsten Länder der Welt.
00:02
Jedes dritte Kind stirbt dort vor seinem fünften Geburtstag.
00:06
Nur jedes vierte hat die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.
00:08
Gleich bei uns zu Gast die Schauspielerin Alissa Jung und Janine Reinhardt.
00:11
Die haben im vergangenen Jahr zusammen mit der Organisation
00:14
Unsere kleinen Brüder und Schwestern
00:16
zu einer großen Spendenaktion an Schulen aufgerufen.
00:18
20.000 Euro kamen zusammen
00:20
und Ende 2009 waren die beiden dann selbst in Haiti.
00:24
Gleich sind sie hier im Studio.
00:25
Vorher schauen wir nach Haiti.
00:30
Eine Fahrt durch eine Wohnsiedlung auf Haiti.
00:33
Wer nicht weiß, was richtige Armut bedeutet, der wird sich hier finden.
00:37
Müllberge, Hitze, unvorstellbare hygienische Bedingungen.
00:42
Das gehört hier zum Alltag.
00:45
Mit fast neun Millionen Einwohnern ist der Inselstaat Haiti
00:48
eines der ärmsten Länder auf der Welt.
00:50
80 Prozent der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze
00:53
und hat weniger als einen Euro am Tag zum Überleben.
00:56
Ohne Schulausbildung rutscht man hier in die Armut und Kriminalität.
01:05
Nach dem erfolgreichen Projektstart von Schulen für Haiti
01:09
sind Alissa Jung und Janine Reinhardt nach Haiti geflogen
01:13
und besuchen die Projekte vor Ort.
01:16
Hallo, mein Name ist Alissa und mein Name ist Janine.
01:19
Wir kommen aus Deutschland, das ist ein Land in Europa.
01:24
Alissa und Janine helfen, wo sie können.
01:27
In den Schulen fehlt es an allem.
01:28
Es gibt oft keine Bänke, keine Schreibmaterialien und Geld,
01:32
um qualifizierte Lehrer zu bezahlen.
01:34
Dies ist die Grundlage, warum wir heute hier sind.
01:37
Wir sind hier, weil wir wissen, dass wir hier leben.
01:40
Wir sind hier, weil wir wissen, dass wir hier leben.
01:44
Dies ist die Küche unserer Schule, die wir unterstützen.
01:47
Hier sind die zwei tollen Köchinnen.
01:50
Das ist alles, was sie für ihre Arbeit haben.
01:53
Hier fehlt es also an allem.
01:55
Es gibt keine Löcher, es gibt keine Messergabeln,
01:58
es gibt noch nicht mal einen Tisch und auch keine Teller.
02:01
Vor Ort werden die beiden Schauspielerinnen
02:04
immer wieder mit vielen traurigen Geschichten und Schicksalen konfrontiert.
02:08
Aber trotz des vielen Leids,
02:10
gibt es auch positive Momente.
02:12
Und deshalb werden die beiden weitermachen.
02:15
Dazu brauchen sie vor allem eins, noch viele andere Unterstützer.
02:19
Darüber wollen wir heute Morgen natürlich sprechen.
02:22
Wir freuen uns sehr, dass sie da ist.
02:24
Schönen guten Morgen, Janine Reinhardt.
02:26
Schönen guten Morgen, Alissa Jung.
02:28
Was ihr erlebt habt, das haben wir gerade schon mal in Ansätzen gesehen.
02:32
Ein Beispiel, diese Schulküche, Janine.
02:34
Das kann man sich hier in Deutschland eigentlich gar nicht vorstellen.
02:39
Mit welchen Gefühlen kommst du in einen solchen Raum?
02:42
Erst mal überlegt man natürlich, was ist das für ein Raum?
02:45
Wenn man ganz ehrlich ist, dann sieht man da zwei riesen Kessel
02:49
und zwei ganz tolle Frauen und reimt sich so zusammen.
02:52
Okay, das ist also hier die Schulküche.
02:54
Die sieht bei uns ein bisschen anders aus.
02:57
Dann sieht man, was alles fehlt.
02:59
Es gibt noch nicht mal Teller, Löffel, Gabeln.
03:02
Es gibt einfach nichts.
03:04
Man fragt sich natürlich, wie machen die das jeden Tag?
03:08
Es ist schon alles sehr beeindruckend gewesen für uns,
03:11
glaube ich, die gesamte Reise.
03:13
Man muss auch dazu sagen, diese beiden Schulen,
03:16
die haben ja im Prinzip einen Hilferuf gestartet,
03:19
gesagt, wir müssen schließen, wenn uns niemand unterstützt.
03:22
Deshalb unterstützen wir die jetzt.
03:24
Das soll natürlich besser werden.
03:26
Es soll nicht immer so bleiben, dass in der Küche keine Löffel sind.
03:29
Ist das nicht auch eine Sisyphus-Arbeit?
03:31
Egal, wo du hilfst, es versickert alles, weil die Not so groß ist?
03:34
Ganz ehrlich, das war meine größte Angst.
03:37
Als wir dorthin gereist sind, dachte ich,
03:40
was ist, wenn wir von hier aus denken, wir können was tun?
03:43
Wir können hier wirklich helfen.
03:45
Und dorthin fliegen und merken,
03:47
es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
03:50
Eigentlich kann man dort nicht wirklich helfen
03:53
mit zwei Schulen, die man unterstützt.
03:55
Obwohl das für uns eine Riesensache ist.
03:57
Dann sind wir dorthin gekommen
03:59
und Gott sei Dank haben wir genau das Gegenteil erlebt.
04:02
Es ist unfassbar, wenn man sich diese Kinderaugen anschaut.
04:06
Die Kinder sind so stolz, die dürfen zur Schule gehen.
04:09
Das ist etwas ganz Besonderes.
04:11
Die haben ihre eigene Schuluniform.
04:13
Denen gehört normalerweise nichts.
04:15
Die besitzen gar nichts.
04:17
Allein so eine Schuluniform für die Kinder zu tragen,
04:20
ist wirklich ein großes Zeichen.
04:22
So furchtbar stolz.
04:24
Du bist selber Mutter.
04:26
Wir haben das gerade gesehen in dem Bild.
04:28
Wenn du ein Kind in Haiti,
04:30
es gibt viele andere arme Länder auf der Welt,
04:32
auf dem Arm hast, wie emotional ist das?
04:34
Emotionen sollte man nicht ausblenden,
04:36
wenn man helfen will.
04:38
Warum hilft man?
04:40
Weil man emotional betroffen ist.
04:42
So geht es uns auch.
04:44
Wir waren da und haben das gesehen.
04:46
Natürlich geht man danach mit einem viel größeren Schub ran.
04:49
Wir müssen die Sache nach vorne bringen.
04:51
Das Geld kommt an und hilft.
04:53
Es ist genug Leid da,
04:55
dass unsere Hilfe gebraucht wird.
04:57
Davor haben viele Angst, wenn sie spenden.
04:59
Kommt das Geld wirklich an?
05:02
Es kommt jeder Euro an.
05:04
Wir haben ein Sonderkonto.
05:06
Unsere kleinen Brüder und Schwestern
05:08
haben für uns ein Sonderkonto errichtet.
05:10
Jeder Euro, der dorthin geht, kommt dort an.
05:12
Wir haben es mit eigenen Augen gesehen.
05:14
Es ist schön, wenn man über etwas redet.
05:16
Besser ist es,
05:18
wenn man sich das Ganze anguckt.
05:20
Es ist tatsächlich so.
05:22
Wir waren nicht nur in Haiti,
05:24
sondern auch in der Dominikanischen Republik.
05:26
Mein Patenkind ist in der Dominikanischen Republik.
05:28
Alles heißt in Haiti.
05:31
Man hat in der Dominikanischen Republik gesehen,
05:33
was da in den letzten 1,5 Jahren passiert ist mit dem Geld.
05:35
Wir hoffen,
05:37
dass sich das in Haiti auch so entwickelt.
05:39
Jetzt ist es so,
05:41
dass viele sich fragen,
05:43
was wird da überhaupt gebraucht?
05:45
Wenn wir diese Schulküche gerade sehen.
05:47
Haben die Bücher?
05:49
Malen die Kinder?
05:51
Wie viel Geld braucht ihr,
05:53
um eine Schule mit dem Nötigsten auszustatten?
05:55
Für diese beiden Schulen,
05:57
wenn wir ein Jahr die unterhalten wollen,
06:00
wenn wir sicherstellen wollen,
06:02
dass die Lehrern Gehalt bekommen,
06:04
dass die Schulbänke in Ordnung sind,
06:06
dass die Kinder Hefte und Stifte haben zum Schreiben,
06:08
dass sie eine Schuluniform anziehen können,
06:10
was wichtig ist in Haiti,
06:12
dass sie ein Essen bekommen,
06:14
dass einmal in der Woche ein Arzt kommt,
06:16
der sie untersucht und sie geimpft werden,
06:18
dann brauchen wir für beide Schulen 30.000 Euro.
06:20
Das ist eigentlich aus deutscher Perspektive ein Witz.
06:22
Das kann ich mir schon vorstellen.
06:24
Es ist trotzdem für uns auch eine Riesenarbeit,
06:26
diese 30.000 Euro.
06:29
Auch wenn es für uns nicht die Welt ist,
06:31
wenn man Deutschland als Zielland nimmt.
06:33
Es ist trotzdem für uns eine Riesenarbeit,
06:35
dieses Geld zusammenzubekommen.
06:37
Wir bitten um jegliche Unterstützung,
06:39
die wir dafür bekommen können.
06:41
Wir rufen nicht nur Spenden auf,
06:43
sondern wir sprechen auch ganz gezielt
06:45
die deutschen Kinder und Jugendlichen an.
06:47
Wir wollen in Haiti zwei Schulen unterstützen,
06:49
aber wir wollen auch nicht nur
06:51
die Kinder und Jugendlichen unterstützen.
06:53
Wir wollen auch nicht nur die Kinder und Jugendlichen unterstützen.
06:55
Wir wollen auch nicht nur die Kinder und Jugendlichen unterstützen.
06:57
Wir wollen auch ein Bewusstsein schaffen
06:59
bei deutschen Kindern und Jugendlichen.
07:01
Wir haben gerade mal die Nummer eingeblendet.
07:03
Unsere kleinen Brüder und Schwestern.
07:05
EV Sozialbank K2.
07:07
Bankleitzahlen 660 20 500.
07:09
Die Kontonummer sehen Sie unten.
07:11
874 7004.
07:13
Da können Sie spenden.
07:15
Wir lassen das auch noch ein bisschen drin.
07:17
Sprechen aber weiter.
07:19
Ihr habt z.B. auch prominente Unterstützung.
07:21
Max Mutzke hat euch geholfen.
07:23
Er hat sich selber sehr engagiert.
07:26
Dass für dieses neue Jahr
07:28
begeistert werden konnte wird natürlich auch.
07:30
Was aber nicht heißt,
07:32
dass Max Mutzke ja jetzt raus ist.
07:34
Er möchte unbedingt
07:36
weiter mitmachen
07:38
und weiterhelfen.
07:40
Man merkt,
07:42
dass jeder
07:43
so begeistert ist von dem Projekt.
07:45
Alle möchten einfach dranbleiben.
07:47
Dazu müssen wir dann sagen,
07:49
es können sich die Schulen
07:51
bei uns anmelden auf der Internetseite.
07:53
Wir können durch Aktionen Geld sammeln und dann Max Mutzke oder Revolverheld zu sich in die Schule gewinnen, die dann ein Schulkonzert geben.
08:04
Das ist toll. Da hoffen wir, dass da ganz, ganz viel Geld herkommt.
08:08
Vielleicht kommen wir mit der Kamera auch einfach mal.
08:11
Ihr unterstützt uns ja auch so super.
08:13
Wir bedanken uns alle hier.
08:15
Schön, dass ihr da seid. Alissa Jung, Janine Reiner, danke.
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