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Almut Eggert - Die fünfte Kolonne-Der Fall Schurzheim (1967)
Tomas Krnhirtschek
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vor 1 Jahr
Almut Eggert - Die fünfte Kolonne-Der Fall Schurzheim (1967)
Könnte die Omi von Anna Rot sein!
Kategorie
🎥
Kurzfilme
Transkript
Vollständiges Videotranskript anzeigen
00:00
Wie geht es dir, Ingrid?
00:18
Danke, gut.
00:19
Prost.
00:20
Was macht man?
00:21
In welcher Abteilung bist du jetzt?
00:22
Verdammt sein, bitte.
00:23
In Kölsch, bitte.
00:24
In Kölsch.
00:25
Allgemeine Verwaltung.
00:26
Zur Zeit noch als Schreibkraft.
00:27
Zur Zeit noch?
00:28
Was heißt das?
00:29
Die Herren sind sehr nett zu mir.
00:30
Ganz im Vertrauen hat man mir angedeutet, dass ich demnächst als Sekretärin in die
00:31
Abteilung Technik komme.
00:32
Tüchtig, tüchtig.
00:33
Und konntest du schon von deinen...
00:34
Ja, ich habe hier ausführliche Berichte über zwei Offiziere aus dem Luftwaffenführerstab
00:35
verheiratet.
00:36
Stehen wegen anderweitiger Verpflichtungen vor dem...
00:37
Danke.
00:38
...vor dem finanziellen...
00:39
Bitte.
00:40
...vor dem finanziellen...
00:41
Bitte.
00:42
...vor dem finanziellen...
00:43
Bitte.
00:44
Bitte.
00:45
Bitte.
00:46
Bitte.
00:47
Bitte.
00:48
Bitte.
00:49
Bitte.
00:50
Bitte.
00:51
Bitte.
00:52
Bitte.
00:53
Bitte.
00:54
Bitte.
00:55
Wir hatten das in der Wohnung festgemacht, das ist möglich.
00:56
Sehr schön.
00:57
Dann werden die beiden Herren wohl bei der Mitarbeit eingeladen werden.
00:58
Weißt du schon welche Abteilung mit der Entwicklung des Gerätes zu tun hat?
01:07
Ich hoffe, die Abteilung Technik.
01:11
Das wäre zu schön.
01:13
Wie kann ich Dich benachrichtigen?
01:15
Falls ich dich sehen muss, also wenn etwas los ist.
01:18
Drei bis 400 Meter von unserem Verwaltungsgebäude entfernt ist eine Baustelle mit einem Kran
01:22
Kran, und davor ist ein überdachter Fußgängerweg. Da gehe ich jeden Tag durch.
01:28
Ingrid! Ich habe eine Überraschung für dich. Wirklich?
01:33
Ahnst du nichts? Nein. Du kommst mal zu uns, schon in den nächsten Tagen.
01:37
Helmut! Ja, komm. Ich freue mich ja so.
01:42
Du kommst natürlich als Sekretärin zu uns, nicht als Schreibkraft.
01:45
Also zu dir. Ach, dann muss ich ja wieder sie zu dir sagen.
01:49
Oberleutnant Mischke.
01:52
In meine Abteilung? Das wird nicht gehen, leider. Ich habe alles versucht, weißt du, aber...
01:59
Ach, ich bedauere es auch gar nicht.
02:01
Ingrid!
02:02
Nein, wirklich, Helmut. Wir jeden Tag im Büro zusammen werden. Arbeit bringt auch viel Ärger mit sich.
02:08
So finde ich es viel netter. Ich bin in deiner Nähe, wenn wir uns am Tag mal schnell sehen wollen.
02:13
Und am Abend nach dem Dienst sind wir frei, wie bisher. Und keiner belastet den anderen.
02:18
Belastet?
02:20
Naja, du weißt doch, wie ich das meine. Mit Bürokram und so.
02:25
Komm, wir feiern meine Versetzung. In deiner Nähe.
02:31
Schau mal, da kommt sie.
02:33
Nett sieht sie aus.
02:35
Tag, Ingrid. Wie geht es dir?
02:37
Gut.
02:38
Das ist Eva, unsere neue Mitarbeiterin. Das ist Ingrid.
02:41
Guten Tag, Eva. Tag, Ingrid.
02:44
Wie sieht es aus in Bonn?
02:47
Ach, Eva weiß über alles Bescheid. Du kannst ganz offen sprechen.
02:51
Ich bin noch in der inneren Führung.
02:55
Warum?
02:57
Ich weiß es nicht. Kaum.
03:00
Aber was hast du denn getan, um an die Pläne ranzukommen?
03:03
Ich müsste schon in der Abteilung Technik sitzen.
03:06
Nein, das sagte ich doch bereits.
03:08
Du kannst ganz offen sprechen.
03:10
Mein Kontakt zum Führungsstab bringt mich nicht an die Unterlagen heran. Leider. Übergesprochen.
03:17
Ja? Und?
03:19
Er hat nichts damit zu tun. Mit dem Gerät.
03:22
Und?
03:24
Hörst du mich? Meine Neugierde. Er hat mit unserer gemeinsamen Arbeit zu tun.
03:28
Und möglicherweise entdeckst du als seine Freundin auch ein paar kleine Schwächen an ihm, die du ausnutzen kannst.
03:37
Das wäre auch eine Möglichkeit.
03:39
Eben.
03:42
Wo bist du eigentlich geboren, Ingrid?
03:47
In Stettin. Das habe ich dir doch schon mal erzählt.
03:51
Wie kommst du denn jetzt darauf?
03:54
Ach, nur so.
03:56
Mir ist einfach mal aufgefallen, dass ich wenig von dir weiß.
03:59
Über deine Eltern, wo du aufgewachsen bist. Das interessiert mich doch.
04:03
Ja, ja, natürlich. Nett, dass du danach fragst.
04:07
Aufgewachsen bin ich in Treptow. Das ist ein Stadtteil von Berlin.
04:11
Ja, und meine Eltern leben heute noch dort.
04:14
Mein Vater arbeitet in einem VEB. Volkseigene Betrieb.
04:18
Ah, ja. Hast du auch in volkseigenen Betrieben gearbeitet?
04:22
Ja, drüben gibt es kaum noch private Firmen.
04:24
Ach, deshalb bist du auch in die Bundesrepublik gekommen.
04:28
Eigentlich ja.
04:31
Ist das schwer für dich?
04:33
Was?
04:34
Na, ich meine der Gedanke, dass ich von drüben bin.
04:37
Ach, Unsinn. Spielt doch überhaupt keine Rolle.
04:40
Du bist hier. Das ist die Hauptsache.
04:42
Ja, das finde ich auch.
04:44
Und das meinen die hohen Herren im Ministerium wohl auch inzwischen.
04:48
Ab morgen arbeite ich bei euch.
04:50
Ab morgen schon?
04:51
Ja.
04:52
Ist ja großartig.
04:53
Ja, finde ich auch.
04:54
Erstmal nur als Urlaubsvertretung.
04:57
Aber das ist doch ein Anfang, findest du nicht?
04:59
Urlaubsvertretung?
05:01
Ja, mein Chef hat mich heute gefragt, ob ich eine Kollegin bei euch vertreten wollte.
05:06
Ich habe natürlich Ja gesagt.
05:12
Äh, bitte.
05:13
Ja.
05:14
Setzen Sie bei Aktennotizen das Diktatzeichen auch oben rechts ein, oder wie?
05:18
Die Technik macht manches anders, deshalb frage ich lieber.
05:21
Fragen Sie nur.
05:23
Bitte.
05:24
Guten Tag, Herr Nebel.
05:25
Freut mich, Sie kennenzulernen.
05:27
Wie gefällt es Ihnen bei uns?
05:28
Dankeschön, sehr gut.
05:30
Alles Gute weiterhin.
05:42
War irgendetwas?
06:12
Nein, nichts.
06:14
Schöner Lutz, das müssen Sie nochmal schreiben.
06:17
So hatte ich das nicht getiert.
06:18
Entschuldigung.
06:20
Ist Ihnen etwas in die Wunde?
06:21
Nein, nein.
06:37
Danke.
06:38
Bitte.
06:53
Ah, da bist du ja.
06:54
Du, ich habe heute leider keine Zeit.
06:56
Eine Verwandte von mir in Köln.
06:58
Ich habe dir von ihr erzählt.
06:59
Der geht es leider nicht gut.
07:00
Ich habe es eben erst erfahren.
07:02
Tut mir leid.
07:03
Komm, ich bringe dich nach Köln.
07:04
Ach, wir sehen uns ja morgen.
07:05
Na ja, dann bringe ich dich wenigstens zur Haltestelle.
07:07
Danke.
07:08
Bitte.
07:30
Ingrid?
07:36
Komm, steig ein.
07:37
Wir haben nicht viel Zeit.
07:38
Wir haben Anweisungen von der Zentrale weiterzumachen.
07:41
Ach, du scheinst nicht gerade begeistert zu sein.
07:44
Hast du besondere Gründe?
07:46
Nein.
07:48
Spricht man im Ministerium schon über die Sache mit Ludwig?
07:51
Ich weiß es nicht.
07:53
Hast du dich dafür überhaupt nicht interessiert?
07:55
Soweit ich konnte schon.
07:56
Aber?
07:57
Ich konnte nichts erfahren.
07:58
Und dein Oberleutnant?
08:00
Hat auch nicht mit dir darüber gesprochen?
08:02
Nein.
08:03
Und du nicht mit ihm?
08:04
Nein.
08:06
Nun ja, das wird dir jetzt auch nicht mehr nötig sein.
08:11
Es liegt dir doch daran, deinen Herrn Mischke zu schonen.
08:13
Ist das wichtig?
08:15
Eines Tages vielleicht.
08:17
Aber im Augenblick ist anderes wichtiger, da hast du recht.
08:21
Wie lange bist du noch in der Abteilung Technik?
08:23
Ich weiß es nicht.
08:24
Du weißt heute sehr wenig, Ingrid.
08:26
Ich kann es nicht ändern.
08:27
Wir müssen es aber ändern.
08:28
Du wirst Material haben.
08:29
Und zwar schnellstens.
08:30
Kein Material wäre nicht gut für dich.
08:34
Sobald du es hast, gibst du mir Nachricht über den Briefkasten.
08:37
Du tust es in eine Schachtel und die Schachtel in einen Plastikbeutel.
08:41
Den Plastikbeutel hängst du an die verabredete Stelle drüben im Café.
08:52
Ja.
08:54
Ja.
08:56
Danke.
08:57
Ich arbeite noch alles auf.
09:02
Was Besonderes?
09:04
Nein, nichts weiter.
09:07
Frau Preusch kommt schon morgen wieder aus dem Urlaub.
09:09
Ja.
09:40
Guten Abend.
09:46
Entschuldigen Sie bitte, Ihren Kolleginnen geht es nicht anders.
10:02
Darf ich Ihre Tasche bitte mal sehen?
10:03
Bitte?
10:04
Reine Routineangelegenheit, kommt nicht oft vor.
10:08
Darf ich mir bitte mal den Inhalt ansehen?
10:14
Sind nur vorbeugende Maßnahmen.
10:25
Darf ich bitte mal die Tasche haben?
10:28
Bitte schön.
10:39
Danke sehr.
10:42
Würden Sie bitte mal den Mantel öffnen?
10:44
Ja.
11:00
Ist aber spät geworden, Ingrid.
11:01
Komm.
11:02
Würdest du mich heiraten?
11:04
Du hast schon öfter davon gesprochen.
11:06
Ich bin nie darauf eingegangen.
11:07
Heute, heute frage ich dich.
11:11
Würdest du mich heiraten?
11:34
Danke schön.
11:41
Es liegt ein Haftbefehl gegen Sie vor.
11:43
Wollen Sie bitte mitkommen?
11:45
Kommen Sie bitte.
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