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  • 8 years ago
1h 33min | Crime, Drama, Foreign, Mystery | November 1964 (West Germany)
Original Title: Das siebente Opfer

Mystery at the track! A well-known thoroughbred is slain by a rival horse owner. Soon jockeys are being murdered by a mysterious killer. Scandals, blackmail, and drugs abound in this fine Wallace thriller.

Director: Franz Josef Gottlieb (as F.J. Gottlieb)

Writers: Franz Josef Gottlieb, Bryan Edgar Wallace

Stars: Hansjörg Felmy, Ann Smyrner, Hans Nielsen
Transcript
00:00:00UNTERTITELUNG
00:00:31UNTERTITELUNG
00:00:52Ich weiß gar nicht, was Sie wollen, Palma.
00:00:54Satan ist doch in ausgezeichneter Verfassung.
00:00:56Ich habe ein so eigenartiges Gefühl.
00:00:58Ich fühle ihn ehren, mein Lieber, aber ich konnte beim besten Willen nur feststellen,
00:01:01dass Satan medizinisch vollkommen fit ist.
00:01:03Danken Sie dem Schöpfer Lord Mend, dass Sie so viel Schönheit in Ihre Hände gerufen haben.
00:01:06Ja, Satan ist ein wunderbares Pferd.
00:01:08Ja.
00:01:28Tut.
00:03:28Entschuldigung, könnte ich mit Lord einen Augenblick sprechen?
00:03:35Es ist sehr wichtig und sehr interessant für Sie.
00:03:37Wenn Sie Geld haben wollen ...
00:03:38Nein, nein, das heißt ...
00:03:39Was wollen Sie denn?
00:03:40Nicht hier, mir Lord, etwas später vielleicht.
00:03:41Alleine.
00:03:42Also gut.
00:03:43Kommen Sie in zehn Minuten zu mir in die Halle.
00:03:45Vielen Dank, mir Lord.
00:03:51Was heißt das?
00:03:52Die Party war angesagt.
00:03:53Man kann sie doch nicht absagen, weil sich ein Reik nicht das Genick bricht.
00:03:57Oh John, wir sprachen gerade von dem Unglück heute Morgen.
00:04:01Du sprichst ein bisschen viel darüber, Schwester.
00:04:04Ja, so oft haben wir schlichtweg keinen toten Aufstoss, Mend.
00:04:07Bitte nicht, Jenny.
00:04:09Gottes Wege sind unergründlich.
00:04:12Sagen Sie, Lord, ist es nicht langweilig, ein so favorisiertes Pferd wie Satan zu besetzen?
00:04:17Könnte Sie eine schöne Frau mit Geist und Temperament langweilen?
00:04:20Wenn ja, sind Sie selbst schuld.
00:04:22Mr. Goethe, darf ich um diesen Tanz bitten?
00:04:24Ja, gerne.
00:04:25Sie verzeihen?
00:04:29Ein greißlicher Kerl.
00:04:31Musstest du den einladen?
00:04:32Aber Jenny, er ist ein guter Reiter.
00:04:34Und für das, was man über seinen Bruder spricht, kann er nichts.
00:04:37Lord Mend.
00:04:38Ja?
00:04:39Darf ich auf Ihr Gespräch von heute Nachmittag zurückkommen?
00:04:41Bitte?
00:04:42Indem Sie andeuteten, dass Sie als Mitglied unserer Glaubensgemeinschaft ...
00:04:45John.
00:04:46Danke.
00:04:47... dass Sie als Mitglied unserer Glaubensgemeinschaft dieser sozusagen ein zeitloses Geschenk machen wollen.
00:04:52Sie können sich kurz fassen, Herr Winterner.
00:04:54Darf ich Ihnen zeigen, was ich mir als Geschenk für etwas so Großes wie es der Glaube ist gedacht habe?
00:04:59Tun Sie das.
00:05:00Bitte.
00:05:17Ich finde es nicht richtig, dass wir uns hier amüsieren.
00:05:20Schließlich war der Reitbursche doch ein Angestellter meines Onkels.
00:05:23Gott, wie sensibel du bist.
00:05:25Steht dir aber ausgezeichnet.
00:05:27Bitte erschrecken Sie nicht, lieber Lord.
00:05:29Aber dieses Bild, diese Madonna, würde unserer Glaubensgemeinschaft in der ganzen Welt ...
00:05:35Ja, wie soll ich sagen?
00:05:37Verzeihen Sie mir, Lord.
00:05:38Ja?
00:05:39Es ist 21.30 Uhr.
00:05:40Ihre Zigarre.
00:05:41Ah.
00:05:42Zigarre.
00:05:48Danke, Rabbi.
00:05:50Mein verehrter Reverend, lassen Sie mich ja mal über ein Geschenk nachdenken.
00:05:55Dieses Bild ist nach meinem Tode schon vergeben.
00:05:57Oh.
00:05:58Außerdem kostet es 20.000 Pfund.
00:06:00Entschuldigen Sie, aber das konnte ich natürlich nicht wissen.
00:06:02Natürlich nicht.
00:06:03Irgendetwas muss Seitzern durcheinandergebracht haben.
00:06:07Können Sie nicht von etwas anderem sprechen?
00:06:09Wovon denn?
00:06:10Von dir zum Beispiel.
00:06:12Das geht nicht.
00:06:13Seitzern ist nun einmal vor dem Derby der Wichtigere.
00:06:15Und gerade für dich als sein Arzt hat er das zu sein.
00:06:45Pilot, darf ich jetzt mitkommen?
00:06:47Gedulden Sie sich noch ein paar Minuten.
00:07:08Ist er tot?
00:07:09Ein Mord, wie interessant.
00:07:10Wer ist das denn?
00:07:11Der Trompete.
00:07:12Entsetzlich, mitten im Solo.
00:07:13Ich möchte nach Hause.
00:07:14Dabei sah er so gut aus.
00:07:20Das ist zu viel.
00:07:22Schon der zweite Tote heute.
00:07:24Sowas kommt doch sonst nur in anderen Gesellschaftskreisen vor.
00:07:27Auch Künstler leben gefährlich.
00:07:29Irving.
00:07:30Milady.
00:07:34Verständigen Sie die Polizei.
00:07:37Meine Freunde, ich muss Sie leider bitten, die Ankunft der Polizei hier abzuwarten.
00:07:42Laut Mendig verstehe ich sehr gut, dass Ihnen die ganze Angelegenheit peinlich ist.
00:07:45Aber Sie werden auch verstehen, dass es meine Aufgabe ist, den Fall zu klären.
00:07:51Dagegen habe ich gar nichts, Sergeant.
00:07:52Inspektor.
00:07:53Wie bitte?
00:07:54Inspektor.
00:07:55Also gut, Inspektor.
00:07:57Wo war ich stehen geblieben?
00:07:58Dass Sie gegen meine Tätigkeit nichts haben.
00:08:00Natürlich habe ich dagegen nichts einzuwenden.
00:08:02Schließlich bin ich selbst 35 Jahre lang Richter gewesen.
00:08:05Da ich gestern Abend nicht Ihr Gast war, kann für mich jeder der Väter sein.
00:08:08Sie überschreiten Ihre Kompetenzen, Inspektor.
00:08:11Ich kenne meine Kompetenzen sehr gut.
00:08:15Ich kenne auch Ihren Sohn, Milord.
00:08:18Und zufällig verkehrte der Tote in Kreisen, in denen Gerald Mend des Öfteren zu sehen ist.
00:08:24Jetzt darf ich mich verabschieden.
00:08:28Guten Tag.
00:08:33Widerlich.
00:08:34Ja, die Polizei kennt überhaupt keinen Respekt mehr.
00:08:37Mit der Polizei ist es, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, wie mit den Ärzten.
00:08:41Sie kennt die Krankheiten, aber sie heilt sie nicht.
00:08:45Na, Fährlady.
00:08:47Jetzt bist du bald über den Berg.
00:08:50Nächste Woche kann sie wieder arbeiten.
00:08:52Sehr schade haben Sie gewesen.
00:08:54Glauben Sie wirklich, Trent, dass Satan unschlagbar ist?
00:08:58Buchmacher kennen Pferdegewinn nicht besser als Tierärzte.
00:09:01Ihre Quote 1 zu 4 wird zu viel Geld kosten.
00:09:03Jeder wird auf Satan setzen.
00:09:04Und wenn er gewinnt, dann müssen Sie den vierfachen Einsatz zurückzahlen.
00:09:08Ein sicheres Geschäft für die Wetter.
00:09:10Das Größte aber für mich, wenn Satan nicht gewinnt.
00:09:13Ich wüsste nicht, wer ihn daran hindern sollte.
00:09:15Sie.
00:09:16Ich?
00:09:17Ja.
00:09:18Es gibt ein Mittel.
00:09:20Eine kleine Injektion.
00:09:22Zwei- oder dreimal.
00:09:25Ein Tierarzt soll so etwas können.
00:09:28Aber das ist Betrug.
00:09:29Ach, aber warum denn die Dinge immer gleich beim Namen nennen?
00:09:32Zehntausend Pfund sind viel Geld.
00:09:38Dann müssen Sie sich jemanden anderen suchen.
00:09:40Ich mache so etwas nicht.
00:09:42Nein?
00:09:43Nicht mehr?
00:09:44Was wollen Sie damit sagen?
00:09:46Dass es vor zehn Jahren in Australien beim großen Preis von Sydney einen Riesenskandal gab.
00:09:49Ein Tierarzt hat ein Pferd gedoppt.
00:09:51Allerdings damit es schneller wurde.
00:09:53Für viel Geld.
00:09:55Nur falls Sie Dummheiten machen sollten.
00:09:58Dieser Tierarzt hieß Howard Trent.
00:10:01Woher wissen Sie das?
00:10:03Ein Vogel hat gezwitschert.
00:10:06Also ich biete Ihnen zehntausend und mein Schweigen.
00:10:09Beides macht Sie zu einem standesgemäßen Bewerber um Everland.
00:10:14Nein.
00:10:15Nie mehr.
00:10:18Ich habe es Ihnen gesagt.
00:10:20Ich habe es Ihnen gesagt.
00:10:22Ich habe es Ihnen gesagt.
00:10:24Zehntausend Pfund sind eine Menge Geld.
00:10:27Und Everland ist eine hübsche Frau und das nur dafür, dass Satan vorübergehend etwas langsamer läuft?
00:10:33Das würde ich mir doch überlegen.
00:10:46Natürlich gibt es solche Verbrecher.
00:10:48Aber Satan ist hochversichert.
00:10:51Aber Geld macht nicht mehr lebendig.
00:10:54Wenn ich so einen Kerl erwischen würde, dann würde ich...
00:10:57Sie waren sicher ein sehr temperamentvoller Richter, Lord Mend.
00:11:03Ein Richter hat kein Temperament.
00:11:05Ein Richter ist ein objektives Werkzeug der Gesellschaft.
00:11:10Nie subjektiv.
00:11:13Wer ist schon frei davon?
00:11:17Also gibt es doch den Justizirrtum.
00:11:21Mein lieber Everland.
00:11:23Jetzt verstehe ich, worauf Sie hinaus wollen.
00:11:26Ich habe 35 Jahre lang Urteile gefällt.
00:11:29Dabei sind ein paar tausend Jahre Zuchthaus und einige Hinrichtungen herausgekommen.
00:11:33Ich habe deshalb kein schlechtes Gewissen.
00:11:36Weil diese Urteile gerecht waren?
00:11:38Weil das Volk die Gesetze schuf.
00:11:40Und ich nach diesen Gesetzen geurteilt habe.
00:11:42Und die Hingerichteten?
00:11:44England hat eben seine Gesetze.
00:11:46Wer ein Leben nimmt, muss mit seinem Leben dafür bezahlen.
00:11:49Sie sind sehr hart.
00:11:53Milord, ein Eilbrief ist angekommen.
00:11:55Ich habe ihn geöffnet und...
00:11:57Und gelesen.
00:11:59Nein, nur herausgenommen.
00:12:03Was es alles gibt.
00:12:05Soll ich dem jungen Herrn nun ein Zimmer richten?
00:12:07Ich denke, Sie haben es nicht gelesen.
00:12:09Beim Öffnen, Milord, fiel mein Blick wie durch Zufall auf...
00:12:11Richten Sie das Zimmer.
00:12:13Jawohl.
00:12:15Ein Freund Lord Snowdens aus dem Landwirtschaftsministerium
00:12:18hat mich gebeten, einem jungen Mann Gastfreundschaft zu gewähren.
00:12:21Der soll ein bisschen eigenwillig sein, ne?
00:12:23Davon habe ich eigentlich bei meinem eigenen Sohn genug.
00:12:26Tiermaler ist da auch noch.
00:12:45Können Sie Ihre Ziege nicht woanders spazieren führen?
00:12:48Dafür, dass Sie uns mit Ihrem Vehikel fast tot gefahren haben,
00:12:51benehmen Sie sich reichlich schlecht.
00:12:54Wenn man mich erschreckt, falle ich immer aus der Rolle.
00:12:56Für Ihr sensibles Wesen kann ich nichts.
00:12:58Schade.
00:13:00Was?
00:13:02Nur, dass man Sie nicht vernünftig mit Ihnen unterhalten kann.
00:13:04Bis jetzt konnte man sich immer mit mir vernünftig unterhalten.
00:13:07Habe ich es mir doch gedacht.
00:13:09Was dachten Sie?
00:13:11Dass ich schuld bin.
00:13:12Sie sind ja hier daher gefahren.
00:13:14Ja, und Sie daher geritten.
00:13:16Über mein Auto.
00:13:18Ich habe keine Lust mehr, mich ...
00:13:20Nicht länger mit Ihnen zu unterhalten, ich weiß.
00:13:22Sagen Sie, geht's hier nach Schloss Mähn?
00:13:24Ja.
00:13:26Dann wünsche ich Ihnen ein frohes Hopp-Hopp-Wiedersehen.
00:13:28Segel!
00:13:31Wahrscheinlich eine witterungsbedingte Depression.
00:13:34Puls und Temperatur sind normal.
00:13:36Warum aber nur hat er Brian abgeworfen?
00:13:38Ich habe die ganze Reitbahn abgesucht.
00:13:39Nichts, wovor er sich hätte erschrecken können.
00:13:41Palma,
00:13:43passen Sie auf Satan auf.
00:13:45Vor jedem derbe erscheinen Menschen,
00:13:48die es mit dem Pferden gar nicht so gut meinen.
00:13:55Hallo, Evelle.
00:13:57Hallo, Howard.
00:13:59Wie geht's Satan?
00:14:01Dem geht's ausgezeichnet.
00:14:03Warum betonst du das so?
00:14:05Geht's dir nicht gut?
00:14:07Tja, bitte bringen Sie Hallo hinein.
00:14:09Gerne, Miss Evelle.
00:14:11Evelle, ich möchte gern mit dir sprechen.
00:14:13Aber das tust du doch schon, Howard.
00:14:15Über Dinge, die für uns beide sehr entscheidend sein können.
00:14:22Was ist denn so entscheidend?
00:14:26Ich will dich heiraten.
00:14:29Howard,
00:14:31ich bin keine sogenannte gute Partie.
00:14:34Du weißt doch, dass mir nichts gehört.
00:14:36Ich bin nur Gnadengast auf Schloss Mähn.
00:14:37Aber Evelle, du verstehst mich nicht.
00:14:39Doch, doch, ich versteh dich schon.
00:14:41Aber ich hab nichts, du hast nichts.
00:14:43Aber ich,
00:14:45ich liebe dich doch.
00:14:48Du mich, Howard?
00:14:52Ich finde, du bist ein feiner, guter Kamerad.
00:14:55Bitte zerstör das nicht.
00:15:08Die Anzahl meines Gepäcks hat nichts mit meiner Bescheidenheit zu tun.
00:15:12Ich hoffe, Sie werden sich hier wohlfühlen.
00:15:14Vielen Dank, ich hoffe, Sie auch.
00:15:17Ist die Schwester inzwischen angekommen?
00:15:19Na du, kommt denn ihre ganze Familie?
00:15:21Oh, ich meine meine Diätschwester, Ministerin.
00:15:23Meine Krankenschwester?
00:15:25Oh, schon.
00:15:27Sie können unbesorgt sein.
00:15:29Ich brauche sie nur für meine Diät.
00:15:30Also gut, richten Sie auch ein Zimmer für die Schwester, Irving.
00:15:32Sehr wohl.
00:15:34Also ist sie nicht gekommen.
00:15:36Verzeihen Sie, Mr. Brooks?
00:15:38Brooks.
00:15:40Kommt sonst noch Gepäck?
00:15:42Im Augenblick nicht.
00:15:44Milord, dafür ist das Zimmer zu klein.
00:15:48Also richten Sie das Erkerzimmer.
00:15:50Sehr wohl, das Erkerzimmer.
00:15:52Das ist sehr freundlich.
00:15:54Ich habe eine Vorliebe für Erkerzimmer.
00:15:56Das ist sehr freundlich.
00:15:57Ich habe eine Vorliebe für Erkerzimmer.
00:15:59Vielen Dank.
00:16:13Die Madonna ist sehr wertvoll.
00:16:15Ich hoffe, Sie haben sie gut versichert, Milord.
00:16:19Bitte nach ihm.
00:16:27Vielen Dank.
00:16:58Was haben Sie denn für eine Kummer?
00:17:00Eine Frau?
00:17:04Es gibt so viele.
00:17:06Warum um eine weinen?
00:17:10Eigentlich bist du sehr hübsch.
00:17:12Weißt du das?
00:17:15Man sagt es mir sehr oft.
00:17:18Natürlich.
00:17:20Also los, gehen wir.
00:17:22Ich kann hier nicht weg.
00:17:24Ich muss nach Hause.
00:17:25Also los, gehen wir.
00:17:27Ich kann hier nicht weg.
00:17:29Jetzt nicht.
00:17:31Und wann?
00:17:33Gefällt Ihnen was, Trent?
00:17:35Guten Abend, Ranova.
00:17:37Ich wollte Sie sowieso mal sprechen.
00:17:39Ich Sie auch.
00:17:41Was denn, jetzt gleich?
00:17:43Ja, jetzt gleich.
00:17:45Keine Angst, sie läuft nicht weg.
00:17:47Das darf sie gar nicht.
00:17:49Sie ist nämlich meine Freundin.
00:17:51Hättest du mir auch gleich sagen können.
00:17:53Hier rüber in mein Büro.
00:17:55Was Ärgerliches.
00:17:57Dabei hat mich heute noch gar keiner angesehen.
00:17:59Aber will damit ohne in den Zeitung.
00:18:07Halten Sie mich nicht so fest, Sie.
00:18:09Haben Sie auch Telefon?
00:18:11Jetzt aber raus.
00:18:15Na, junger Mann, trinken wir eine Flasche Sekt?
00:18:18Sie wären sehr verbunden,
00:18:20wenn Sie mich getränkt und Partnerin selbst wählen wüssten.
00:18:22Na, Sie sind wohl sehr anspruchsvoll, nicht?
00:18:25Sie sagen es.
00:18:28Sie gefallen mir auch viel besser.
00:18:30Wollen Sie mit mir etwas trinken?
00:18:32Das kommt darauf an was?
00:18:34Champagner.
00:18:36Sie haben mich überredet.
00:18:41Tragen Sie das immer?
00:18:43Ja, immer.
00:18:46Sehr einladend.
00:18:48Ja, glauben Sie vielleicht,
00:18:50einer wird sagen, Trent hat Charakter?
00:18:52Der macht sowas nicht wieder?
00:18:54Alle werden sagen,
00:18:56wer weiß, wie oft er es schon wieder gemacht hat.
00:18:58Sie haben gar keine andere Chance, Trent.
00:19:00Doch, ich habe eine.
00:19:02Ach, welche?
00:19:04Welche?
00:19:06Sie.
00:19:08Wenn ich Ihnen nicht helfe, sind Sie ruiniert.
00:19:10Es gibt noch andere Tierärzte.
00:19:12Ja, ja, aber die behandeln Satan nicht.
00:19:14Langsam begreift mein schwaches Hirn.
00:19:19Wie viel?
00:19:2120.000?
00:19:23Zu viel.
00:19:25Ich muss dreimal spritzen.
00:19:27Zu viel auf einmal merkt man und kann das Pferd umbringen.
00:19:29Außerdem ist Satan hochversichert.
00:19:31Ja, ja, ja.
00:19:33Einverstanden.
00:19:35Und wenn Lord Mend etwas merkt?
00:19:39Für 20.000 Pfund ist es Ihre Angelegenheit.
00:19:41Mit Lord Mend fertig zu werden.
00:19:44Ja, den Zettel habe ich bekommen.
00:19:46Wo ist Ranova?
00:19:48In seinem Büro.
00:19:50Der Veterinär Trent ist bei ihm.
00:19:52Merkt ihr, wann Trent geht.
00:19:54Und wenn Ranova den Laden verlässt,
00:19:56ruft an, dreimal läuten und auflegen.
00:20:11Ich dachte, Sie kommen überhaupt nicht mehr.
00:20:13Schönheit braucht Zeit.
00:20:15Sind Sie so korrekt?
00:20:17Nicht so korrekt, wie ich aussehe.
00:20:19Welcher Mann ist das schon?
00:20:21Ich bin ein vielversprechendes Talent.
00:20:23So.
00:20:25Seit wann verkehren hier schon Hausangestellte?
00:20:28Ich dachte, Sie sind Jocke, Herr Jocke.
00:20:31Möchtest du mir nicht erklären,
00:20:33was du in unserer Bar suchst?
00:20:35Möchte ich nicht.
00:20:37Ich bin privat hier und was ich privat mache,
00:20:38geht Sie einen, fast möchte ich sagen, sehr wenig an.
00:20:41Hören Sie mal auf mich.
00:20:43Giuseppe.
00:20:45Wenn du meinst, weil du zwei Köpfe größer bist.
00:20:47Lass uns in Ruhe.
00:20:49Ich lasse mich von diesem dürren Schlossgespenst
00:20:51nicht anflegen.
00:20:53Ranova, wenn Sie keine Schwierigkeiten haben wollen,
00:20:55dann verschwinden Sie jetzt.
00:20:58Bitte, Giuseppe.
00:21:00Keine Aussehen, komm.
00:21:02Also gut, aber nur dir zuliebe.
00:21:09Gut, dass er gegangen ist.
00:21:11Sonst wäre er noch kürzer geworden.
00:21:13Ich bin etwas in Sorge, Sir.
00:21:15Satan ist sehr unruhig und etwas heiß.
00:21:17Ja, ganz plötzlich.
00:21:19Trent war vormittags da, doch da war Satan noch völlig gesund.
00:21:22Nur etwas melancholisch.
00:21:24Holen Sie den Veterinär Trent.
00:21:26Ja, ich komme inzwischen hinüber.
00:21:28Gut.
00:21:30Tut mir leid, Reverend.
00:21:32Ist etwas mit Satan?
00:21:34Ja, Palma ist ein bisschen überängstlich,
00:21:36aber ich möchte ihm keine Vorwürfe machen.
00:21:38Und Satan ist mir zu wertvoll.
00:21:40Oh ja, das wäre ein großer Verlust. Soll ich Sie begleiten?
00:21:42Nein, bemühen Sie sich nicht.
00:21:44Dann wünsche ich Ihnen eine gute Nacht, Lord Ment,
00:21:46und gebe der Schäffer, dass es nichts Schweres ist
00:21:48und Ihnen die Nacht Segen bringen wird.
00:21:50Danke, Reverend. Gute Nacht.
00:21:52Gute Nacht, Lord.
00:21:54Und nochmals Dank für Ihre Großzügigkeit.
00:22:08Gute Nacht.
00:22:39Aber Satan, was hast du denn?
00:22:54Bist du krank?
00:22:56Du wirst doch nicht nervös sein vor einem Darbee.
00:23:00Hast du Fieber?
00:23:02Och, das geht schon vorüber.
00:23:04Sei ganz ruhig, Satan.
00:23:06Palma holt schon den Doktor.
00:23:08Ja.
00:23:12Nein, nein, Satan.
00:23:14Wir werden nicht krank.
00:23:16Du nicht.
00:23:18Und ich nicht.
00:23:20Nein, nein, nein.
00:23:22Oh!
00:23:24Oh!
00:23:26Oh!
00:23:28Oh!
00:23:30Oh!
00:23:31Oh!
00:23:33Ah!
00:23:39Dieser Unfall auf dem Trainingsplatz
00:23:41und vor allem der Mord in unserem Haus,
00:23:43ich finde das direkt ungezogen.
00:23:45Möchtest du auch ein Glas?
00:23:47Nein, nein, danke.
00:23:49Bin ich sentimental
00:23:51und ich mache mir auch nichts aus Gruselgeschichten, aber ...
00:23:53Dass Satan scheut, kann ich verstehen.
00:23:55Aber dass ausgerechnet ein Musiker bei uns umgebracht wird ...
00:23:58Ich sage ja, unverschämt.
00:23:59Wenn es wenigstens eine standesgemäße Persönlichkeit gewesen wäre,
00:24:02aber ein Trompeter ...
00:24:04Tante, ein Musiker ist auch ein Mensch.
00:24:06Dagegen sage ich nichts.
00:24:08Ich finde nur, er hätte sich woanders ermorden lassen können,
00:24:10nicht ausgerechnet bei uns.
00:24:12Du bist unverbesserlich.
00:24:14Ich hole mir noch ein Buch und dann gehe ich schlafen.
00:24:16Und tanzen.
00:24:18Ja, trink nicht so viel.
00:24:20Ich?
00:24:22Ich trinke immer nur eine Flasche.
00:24:30Nein.
00:24:32Nein.
00:25:00Erwin?
00:25:04Erwin!
00:25:11Hallo?
00:25:13Wer?
00:25:15Ach, Palma.
00:25:19Tod?
00:25:23Ja, ich komme.
00:25:25Ich komme.
00:25:27Ja, ich komme sofort.
00:25:29Kann ich Ihnen helfen?
00:25:31Mein Onkel ist verunglückt.
00:25:33Sie? Was machen Sie denn hier?
00:25:35Mein Name ist ...
00:25:37Aber jetzt gar nicht wichtig.
00:25:39Der Gerichtsmediziner hat Mord festgestellt,
00:25:41also ist ein Unglücksfall ausgeschlossen.
00:25:43Außerdem wurde in derselben Nacht der See von Lord Mend aufgebrochen,
00:25:46aus dem, Ihrer Meinung nach, Milady,
00:25:48nichts fehlt als ein Dorfhinterleg des Neues Testamentes Lords.
00:25:51Herein!
00:25:54Guten Tag.
00:25:56Wer sind Sie denn?
00:25:58Ich habe gegrüßt.
00:26:00Verzeihen Sie, Inspektor, das ist meine Diät,
00:26:02Schwester Miss Dobson, Inspektor Bradley.
00:26:04Diät, was?
00:26:06Schwester.
00:26:08Ja, ich bin seit Jahren auf Diät gesetzt.
00:26:10So, na Ihnen könnte Diät auch nicht schaden.
00:26:12Bitte nehmen Sie Platz, ich komme noch auf Sie zurück.
00:26:14Das freut mich, Inspektor.
00:26:16Ich weiß zwar nicht, worum es geht, denn ich bin gerade erst angekommen,
00:26:18aber kommen Sie ruhig auf mich zurück.
00:26:20Inspektor, es wäre gut,
00:26:22wenn Sie Ihre sogenannte Tätigkeit etwas schneller beenden würden.
00:26:24Die Ereignisse haben uns alle etwas mitgenommen.
00:26:26Herr Hentmann merkt es Ihnen an.
00:26:28Außerdem lag in dem Tempo meiner sogenannten Tätigkeit schon mancher Erfolg.
00:26:31Und daran sollten Sie als Sohn des Hauses besonders interessiert sein.
00:26:34Ich dachte an die Damen.
00:26:36Frauen sind oft nicht so sensibel.
00:26:39Fassen wir noch mal zusammen.
00:26:41Lady Stretford, Sie haben Ihr Zimmer erst verlassen,
00:26:43als Ihre Nichte Ihnen Mitteilung von dem Tod Ihres Bruders machte.
00:26:46Ja.
00:26:48Lady Everill, Sie waren in der Bibliothek, als Mr. Former anrief
00:26:50und vorher auf dem Zimmer Ihrer Tante.
00:26:52Ja, Inspektor.
00:26:54Hier in der Halle haben Sie Mr. Fuchs getroffen
00:26:56Mr. Fuchs.
00:26:58Sie haben den ganzen Abend auf Ihrem Zimmer verbracht
00:27:00und hatten gerade in dem Augenblick, als der Anruf kam,
00:27:02Lust in der Halle nach einem Whisky zu suchen.
00:27:04Sie sagen es.
00:27:06Sie sagten es.
00:27:08Reverend, Sie haben natürlich nichts Besonderes bemerkt,
00:27:10als Lord Mann den Raum verließ.
00:27:12Sie fragen mich schon zum zweiten Mal, Inspektor.
00:27:15Wenn Sie einen aus diesem Kreise hier
00:27:17dieser entsetzlichen Tat für fähig halten,
00:27:19dann muss ich Ihnen sagen,
00:27:21mehr Achtung vor dem wahrenen Menschen.
00:27:23Mit der Polizei ist es wie mit Gott.
00:27:24Herr Fuchs, vor Ihr sind alle gleich.
00:27:26Treiben Sie nicht solche Scherze, Inspektor.
00:27:28Das war kein Scherz, Reverend.
00:27:30Mr. Former, Sie haben niemanden
00:27:32im oder um den Stall gesehen?
00:27:34Nein, ich war viel zu sehr besorgt um Satan.
00:27:36Lord Mann hatte gestern keinen Besuch, Mr. Irving?
00:27:38Ich hatte, wie ich bereits mehrfach betonte,
00:27:40gestern meinen zweiten Abend.
00:27:42Ach ja, Ausgang in die silberne Peitsche.
00:27:44Mr. Fuchs, sind Sie Sportler?
00:27:46Nicht sonderlich, warum?
00:27:48Haben Sie schon die Dachrinne
00:27:50und das Spalierholz vor Ihrem Erkerfenster bemerkt?
00:27:52Nein, ich konnte mich in der kurzen Zeit
00:27:54nicht so genau umsehen.
00:27:56Da er doch mit Ihnen, Reverend,
00:27:58als Letztem zusammen war,
00:28:00hat Lord Mann etwas Besonderes gesagt.
00:28:02War er anders als sonst?
00:28:04Nein, eigentlich nicht.
00:28:06Oh ja, das heißt,
00:28:08aber das ist nichts Besonderes
00:28:10und es ist auch jetzt vielleicht nicht
00:28:12der richtige Zeitpunkt, darüber zu reden.
00:28:14Worüber?
00:28:16Ich möchte nicht,
00:28:18dass es in diesem Augenblick falsch aufgefasst wird.
00:28:20Was?
00:28:22Also bitte,
00:28:24ein Testament verschwindet,
00:28:26eine Schenkungsurkunde taucht auf.
00:28:28Na ja, das ist nicht meine Sache,
00:28:30Sache der Erben.
00:28:32Ja,
00:28:34ja, ja, das ist Johns Unterschrift.
00:28:36Aber ich verstehe das nicht.
00:28:38Das Bild war immer als Geschenk
00:28:40für Ebels Aussteuer gedacht.
00:28:45Nein,
00:28:47das ist nicht Vaters Unterschrift.
00:28:49Aber Mr. Mendt,
00:28:51wollen Sie damit vielleicht sagen,
00:28:52mir ist jeder Wunsch meines Vaters heilig.
00:28:54Ich möchte nur,
00:28:56dass die Unterschrift überprüft wird.
00:28:58Schließlich bin ich der einzige Erbe.
00:29:00Du bist so lange der einzige Erbe,
00:29:02bis das Testament gefunden ist.
00:29:04Was soll das heißen?
00:29:06Ich verstehe dich nicht.
00:29:08Du sprichst ewig von einem neuen Testament,
00:29:10was verschwunden sein soll.
00:29:12Willst du vielleicht behaupten,
00:29:14dass es hier außer mir noch einen Erben gibt?
00:29:16Nur dich könnte ein neues Testament stören.
00:29:18Würde dir wohl keinen Spaß machen,
00:29:20wenn du ein Ebril oder mich
00:29:22in die Unterschrift ziehst?
00:29:24Erlauben Sie mir ein paar Worte, bitte.
00:29:26Ich möchte dem Wunsch eines Toten
00:29:28nicht entgegentreten, aber Sie gestatten.
00:29:30Ich möchte auch Ihnen, Miss Ebril,
00:29:32nicht nehmen, was Ihnen zusteht.
00:29:34Hier, bitte.
00:29:36Ich verzichte selbstverständlich auf das Bild.
00:29:38Bitte sagen Sie nichts, liebe Miss Ebril.
00:29:40Nur wer den Menschen dient, dient Gott.
00:29:42Komm Ebril, ich hebe das für dich auf.
00:29:49Mr. Irving,
00:29:50haben Sie ein Alibi gesehen?
00:29:52Wenn Sie ein Alibi meinen, ja.
00:29:55Mr. Giuseppe Ranova
00:29:57und ein Mädchen namens Jomar.
00:30:00So ein Alibi kann nicht allzu teuer gewesen sein.
00:30:03Preise sind relativ.
00:30:05Wo haben Sie den Veterinär Trent
00:30:07überall gesucht, Mr. Farmer?
00:30:09Zuerst habe ich telefoniert.
00:30:11Ohne einen Verdacht aussprechen zu wollen,
00:30:13sozusagen nur als Erklärung.
00:30:15Ich sah gestern Abend in der Silbernen Peitsche
00:30:17Mr. Trent und Eduardo Ranova
00:30:18gegen 22.30 Uhr.
00:30:22Verkehrte Eduardo Ranova hier im Hause?
00:30:24Wer?
00:30:26Eduardo Ranova.
00:30:28Was denken Sie?
00:30:30Ich dachte nur, dass gute Bekannte von Ihnen
00:30:32vielleicht auch Ihrem Vater willkommen waren.
00:30:49Hast du von Lord Mendt gehört?
00:30:51Ja, Gerald Mendt ist Erbe.
00:30:53Er wird zahlen und du hast ihn nicht mehr in der Hand.
00:30:56Solange der Testamentsvorgang nicht abgeschlossen ist,
00:30:58hat er kein Geld.
00:31:00Und die Zeit reicht.
00:31:02Was willst du mit ihm machen?
00:31:04Das geht dir nichts an und quatsch nicht wieder,
00:31:06sonst geht es dir wie der Trompete.
00:31:08Ich kann doch nichts dafür, dass er pfeifen wollte.
00:31:10Du hast gequatscht
00:31:12und er wollte daraus ein Geschäft machen.
00:31:14Deine halsbrecherischen Spekulationen
00:31:16kosten uns eines Tages Geld.
00:31:18Eines Tages noch sowieso den Kopf.
00:31:20Warum setzt du die Quote auf Satan nicht herunter?
00:31:23Wenn er siegt, sind wir pleite.
00:31:25Ja, und wenn er nicht siegt,
00:31:27habe ich so viel verdient wie in den letzten fünf Jahren zusammen.
00:31:29Aber Eduardo, es gibt kein besseres Pferd als Satan.
00:31:31Na, ich weiß.
00:31:33Deshalb wäre es ganz gut, wenn du dich mal um ihn kümmerst.
00:31:35Dich mit seinen Eigenschaften vertraut machst.
00:31:37Ich? Warum?
00:31:39Na, vielleicht aus den Reiten.
00:31:41Ich? Den Hengst von Mendt?
00:31:43Ja.
00:31:45Aber nicht in den Sieg.
00:31:46Die Ungezogenheit meines Chefs Ihnen gegenüber
00:31:48tut mir sehr leid.
00:31:50Er ist etwas gerecht.
00:31:52Er hat es bestimmt nicht so gemeint.
00:31:54Es ist ja auch ein wenig viel,
00:31:56was über dieses Haus hereingebrochen ist.
00:31:58Aber der Friede, Lady Stratford, wird wiederkommen.
00:32:00Entsetzlich.
00:32:02Herr Abel John.
00:32:04Ja.
00:32:06Er hat einen schrecklichen Weg
00:32:08in ein schöneres Leben genommen.
00:32:10Ja.
00:32:12Wenn die Unterschrift meines Bruders geprüft ist
00:32:14und das ist natürlich nur eine Unterschrift,
00:32:16sondern eine Formsache meines Nevin Everett gegenüber,
00:32:18dann bekommen Sie selbstverständlich das Gemälde.
00:32:20Aber nein, liebe Mrs. Stratford,
00:32:22ich bitte Sie, es Ihren Nichten am Tag
00:32:24Ihrer Hochzeit zu übergeben.
00:32:26Ja, sozusagen als Geschenk
00:32:28unserer Glaubensgemeinschaft.
00:32:30Außerdem habe ich Ihre Gastfreundschaft
00:32:32schon viel zu lange in Anspruch genommen
00:32:34und ich werde mich heute Nachmittag verabschieden.
00:32:36Aber Reverend, Sie wollten doch bis nach dem Derby bleiben.
00:32:38Ja, angesichts der Trauer in Ihrem Hause
00:32:40halte ich das für unangebracht.
00:32:42Ich werde aber dennoch dem Derby beiwohnen
00:32:44um den Sieg Satans
00:32:47im Sinne Lord Manns mitzuerleben.
00:32:51Ich gebe Ihnen natürlich über meine neue Bleibe
00:32:53sofort Bescheid.
00:32:55Natürlich Bescheid.
00:32:57Nett von ihm.
00:32:59Hübsch haben Sie es hier.
00:33:01Ich meine, es ist natürlich geschmackshaar.
00:33:04Und was verschafft mir das Vergnügen?
00:33:06Nur nicht übertreiben.
00:33:08Whisky?
00:33:10Ich trinke nicht.
00:33:12Ist egal.
00:33:14Auch nicht.
00:33:16Gar keine Folgen?
00:33:18Wenige.
00:33:20Na und die sind?
00:33:22Zum Beispiel Sie hinter Schloss und Riegel zu sehen.
00:33:24Aber, aber, Inspektor.
00:33:26Einen ehrenwerten Bürger.
00:33:28Jetzt sind wir beim Thema.
00:33:30Wie kommt ein Zettel mit Notizen von Ihrer Handschrift
00:33:32in den Stall von Schloss Manns
00:33:34direkt neben die Leiche Lord Manns?
00:33:36Verkehrten Sie oft bei Lord Manns?
00:33:38Das wundert mich, wo er Sie vor 15 Jahren
00:33:39verurteilt hätte.
00:33:41Sie wissen?
00:33:43Die Polizei ist wach.
00:33:45Aber ich war unschuldig, glauben Sie mir, Inspektor.
00:33:47Er hat Sie auch nur beinahe verurteilt.
00:33:49Aber Ihr Freund, der musste an den Galgenwieser, doch,
00:33:51Falconetti.
00:33:53Falconetti und ich waren nicht befreundet.
00:33:55Nicht mehr, als Sie vor dem Richter standen.
00:33:57Da endet jede Freundschaft.
00:33:59Ich habe mit dem Tod von Lord Mann nichts zu tun.
00:34:01Ich habe ein Halibi.
00:34:03Das hatten Sie vor 15 Jahren auch.
00:34:05Aber ich kann Ihnen beweisen, dass ich jemals...
00:34:07Sie sollen mir gar nichts beweisen.
00:34:09Sie sind doch kein Prozessrander, Opa.
00:34:11Aber mehrere können zum Galgen führen.
00:34:13Auf Wiedersehen, ehrenwerter Bürger.
00:34:18So dumm, dass ich auch gestern diese Veterinärversammlung hatte.
00:34:20Vielleicht wäre dann alles gar nicht passiert.
00:34:23Bei einer Tierärzteversammlung, weißt Du?
00:34:25Ja, Du weißt doch, so etwas dauert manchmal sehr lange
00:34:27und geht auch gar nicht so trocken ab.
00:34:29Ja, natürlich.
00:34:31Hast Du eigentlich gestern Zeiten eine Spritze gegeben?
00:34:33Nein.
00:34:35Wie kommst Du darauf?
00:34:37Ich dachte nur, zur Beruhigung oder so.
00:34:39Nein.
00:34:41Avril, ich möchte mich wegen Letztem entschuldigen.
00:34:45Ein Mann braucht sich für seine Gefühle nicht zu entschuldigen.
00:34:48Howard?
00:34:51Gehört Dir diese Fiole?
00:34:53Ja.
00:34:55Das heißt, wie kommst Du denn dazu?
00:34:57Ich fand sie gestern Abend in Satans Box.
00:34:59Lass einmal sehen.
00:35:01Nein, das ist nicht so wichtig.
00:35:03Ich dachte nur, Du hättest vielleicht Satan gespritzt.
00:35:05Aber nein, es bestand doch gar keine Veranlassung dazu.
00:35:07Avril, ich muss Dir etwas erklären.
00:35:09Du musst mir gar nichts erklären.
00:35:11Auch nicht, seit wann Tierärzteversammlungen
00:35:13in der silbernen Peitsche abgehalten werden.
00:35:16Du sollst mich loslassen!
00:35:18Lass mich los!
00:35:35Oh, verzeihung.
00:35:37Entgegengesetzte Pole scheinen sich anzuziehen.
00:35:39Meinen Sie damit uns?
00:35:41Ja, unsere Karambolagen.
00:35:43Aber solange wir nicht jeder in einem Auto sitzen,
00:35:45das heißt, wenn wir mal zusammen in einem Auto sitzen,
00:35:47könnte eigentlich auch nichts passieren, oder?
00:35:49Wer weiß.
00:35:51Oh, verzeihen Sie, ich bin taktlos.
00:35:53Aber darf ich Sie ein Stück begleiten?
00:35:55Das tun Sie doch schon.
00:35:57Ja, natürlich.
00:35:59Da sagt man immer, Gedanken werden schneller als Handlungen.
00:36:01Sind Sie gerne hier?
00:36:03Ja, sehr.
00:36:05Das heißt, in letzter Zeit...
00:36:07Ereignisse sind kurzlebig, auch wenn sie noch so schwer sind.
00:36:09Wir können uns nicht allzu sehr dagegen auflehnen.
00:36:11Was halten Sie von Gerald Mendt?
00:36:20Ein Tisch für zwei Personen?
00:36:22Nein, nur für mich, bitte schön.
00:36:30Deine Leutschaft braucht kein Tisch.
00:36:32Wir werden hinten warten.
00:36:40Wer kommt?
00:36:43Verschwinde!
00:36:46Das ist ein Männergespräch, da kann ich Sie nicht gebrauchen.
00:37:10Ich heiße den Erben von Mendt und die dazugehörigen Millionen willkommen.
00:37:14Thierry.
00:37:17Was wollen Sie?
00:37:19Also, schnell ist Ihnen lieber.
00:37:21Mir auch.
00:37:23Das sind Wechsel über 36.000 Pfund, Gerald.
00:37:26Wie viel ich Ihnen entschuldige, das weiß ich.
00:37:29Spätestens in zwei Wochen werde ich Sie einlösen.
00:37:31Tja, das ist es eben.
00:37:33Es ist zu spät.
00:37:35Wir haben noch einiges zu tun.
00:37:36Tja, das ist es eben.
00:37:38Es ist zu spät.
00:37:41Erdressung?
00:37:43Nein, Notlage. Ich brauche das Geld.
00:37:45Gut, ich werde es besorgen.
00:37:47Ich habe da von einem gewissen Lawrence und einem Mr. Benton noch einige Wechsel aufgekauft,
00:37:52über 21.000 Pfund, von Ihnen unterschrieben.
00:37:58Woher wussten Sie?
00:38:02Sie sind ein Dreckskerl.
00:38:03Weil ich leicht sind in jungen Leuten, Geldborger?
00:38:06Gerald, Sie sind ungerecht.
00:38:10Ja, was wollen Sie?
00:38:12Also gut, machen wir es kurz.
00:38:14Das Verschwinden des Testamentes Ihres Vaters wirft ein seltsames Licht auf Sie.
00:38:18Und jetzt noch Ihre Wechsel hochgehen, sind Sie für einige Zeit bedient.
00:38:2157.000 Pfund braucht niemand, und Ihnen schon gar nicht.
00:38:24Wenn aber Satan nicht siegt, dann haben die Wechsel noch Zeit.
00:38:29Aber, aber das ist doch, das ist doch ein Verbrechen.
00:38:31Nein, nein.
00:38:33Das heißt dem Schicksal auf die Beine helfen.
00:38:54Oh, Blut.
00:39:02Oh, Blut.
00:39:03Oh, Blut.
00:39:28Sind Sie dem wahnsinnig, Irving?
00:39:30Jawohl, Sir.
00:39:31Lassen Sie die Fäuste runter.
00:39:33Wie mir scheint, scheint hier eine Verwechslung vorzuliegen.
00:39:37Ja, das kann man wohl sagen.
00:39:39Verzeihen Sie, Sir, aber so viel ich entnommen habe, sind Sie Tiermaler und suchen hier Motive.
00:39:44Ja, Sie haben richtig entnommen.
00:39:46Auch bei Nacht?
00:39:48Auch bei Nacht.
00:40:01Irving?
00:40:18Irving?
00:40:22Irving?
00:40:25Sie dieser Angestellten von heute, nicht unglaublich.
00:40:29Irving?
00:40:50Der vierte Tod in zwei Tagen.
00:40:53Man kann hier schon von einer gewissen Tragik sprechen.
00:40:56Es könnte fast ein System darin liegen.
00:41:00Inspektor, ich glaube, es ist nicht die Aufgabe der Polizei, in jedem Unglücksfall ein Mord zu senden.
00:41:04Die Obduktion wird den Fall ja klarstellen.
00:41:06Wie sind Sie eigentlich zu Ihrem blauen Auge gekommen, Mr. Irving?
00:41:09Ich wurde für Unachtsamkeit im Dunkeln mit einem Zaunpfahl bestraft.
00:41:12Muss ein sehr hoher Zaun gewesen sein.
00:41:14Worauf Sie sich verlassen können...
00:41:16Herr Sieh, Mr. Brook?
00:41:18Ja?
00:41:19Sind zur Tatzeit spazieren gegangen.
00:41:21Ich war zur Zeit des Unglücks spazieren.
00:41:23Natürlich.
00:41:25Wo ist eigentlich Mr. Turner?
00:41:27Ich...
00:41:29Heute Nachmittag abgereist.
00:41:31Dann sind während der Tatzeit außer dem Personal nur die beiden Damen im Haus gewesen?
00:41:35Ich auch.
00:41:38Ich sagte Damen.
00:41:40Mr. Brooks, haben Sie auf Ihrem Spaziergang nicht Mr. Irving getroffen?
00:41:44Doch, wir gingen sogar das letzte Stück gemeinsam.
00:41:47Vor oder nach der Beule?
00:41:49Nach.
00:41:51Das hätten Sie auch gleich sagen können.
00:41:53Oh, Sie haben mich ja nicht gefragt.
00:41:55Wo ist Gerald Mann?
00:41:57Ich weiß es nicht.
00:41:59Er ist schon am frühen Abend weggegangen.
00:42:02Was machen Sie eigentlich, Miss Dobson, wenn Sie nicht Diät kochen?
00:42:05Ich suche Knöpfe.
00:42:07Wie bitte?
00:42:09Und zwar mit Erfolg. Hier.
00:42:11Den fand ich dort, wo das Gelände abgerissen ist.
00:42:13Das sagen Sie erst jetzt?
00:42:15Sie lassen die Damen ja nicht ausreden.
00:42:17Das zweite Stück des Unbekannten.
00:42:19Der Ihnen Unbekannte, Unbekannte ist mir ein durchaus bekannter Unbekannter.
00:42:21Der Knopf samt Pinpfaden gehört an das Jackett von Giuseppe Ranova.
00:42:24Wenn du siehst, dass jemand in die Zelle will,
00:42:26dann drückst du dich schnell vorher hinein.
00:42:28Du rufst folgende Nummer an.
00:42:30Woodward.
00:42:3220997.
00:42:35Nach dem ersten Klingelzeichen
00:42:37wählst du noch eine 9.
00:42:39Warte, bis abgehoben wird.
00:42:41Ja.
00:42:43Dann einhängen.
00:42:45Gut.
00:42:47Du hörst morgen von mir.
00:42:49Ja, ja.
00:42:51Ja, gut.
00:42:53Gut.
00:43:24Guten Abend.
00:43:27Verzeihen Sie, Miss Erwel,
00:43:29ich wollte Sie nicht erschrecken,
00:43:31aber ich wollte auch nicht, dass man uns zusammen sieht.
00:43:33Mr. Brooks,
00:43:35Ihr gutes Benehmen reicht wohl nicht über ein paar Stunden hinaus.
00:43:37Bitte verlassen Sie mein Zimmer.
00:43:39Jetzt seien Sie vernünftig
00:43:41und stehen Sie mir mal ein bisschen Rede und Antwort.
00:43:43Ich will Ihnen doch helfen.
00:43:45Erstens habe ich Ihnen keine Rede und Antwort zu stehen
00:43:47und zweitens wüsste ich nicht, wobei Sie mir helfen können.
00:43:49Bitte gehen Sie.
00:43:51Das wäre ganz falsch.
00:43:53Ich kann Sie nicht daran hindern, nur...
00:43:55Nur?
00:43:57Nur finde ich, dass Sie in dieser ganzen traurigen Angelegenheit
00:43:59sehr seltsame Wege gehen.
00:44:01Ich? Mr. Brooks, jetzt...
00:44:03Jetzt haben Sie genug, ich weiß.
00:44:06Wo ist eigentlich die Fiole,
00:44:08die Sie im Pferdestall neben Ihrem Onkel gefunden
00:44:11und an sich genommen haben?
00:44:13Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
00:44:15Dann muss ich Ihrem schwachen Gedächtnis
00:44:17etwas auf die Beine helfen.
00:44:19Sie haben die Fiole heute Nachmittag
00:44:21Ihrem Freund Trent unter die Nase gehalten.
00:44:23Er wollte sie an sich nehmen,
00:44:25aber Sie haben sie ihm nicht gegeben.
00:44:27Das war das einzig Kluge an Ihnen.
00:44:29Wenn Sie nicht sofort gehen...
00:44:31Seien Sie ruhig und hören Sie zu.
00:44:33Warum gingen Sie nicht zur Polizei?
00:44:35Sie decken einen mutmaßlichen Mörder.
00:44:37Wahrscheinlich benutzen Sie seine Gefühle
00:44:39für Ihre Interessen.
00:44:41Ihr Gemeinheit kennt wohl keine Grenzen.
00:44:43Passen Sie der Hörer nicht an.
00:44:45Gehen Sie da weg.
00:44:47Aber...
00:44:49Bitte.
00:44:51Warum?
00:44:53Seien Sie vernünftig.
00:45:20Immer auf die Kleine.
00:45:24So schnell kann man sterben.
00:45:33Dagegen die ganze Familie zu gehen.
00:45:40Lassen Sie das so bis morgen, wie es ist.
00:45:42Mr. Brooks, es ist alles so schrecklich.
00:45:44Ich habe es mir nicht vorgestellt.
00:45:46Ich habe es mir nicht vorgestellt.
00:45:48Ich habe es mir nicht vorgestellt.
00:45:50Ich habe es mir nicht vorgestellt.
00:45:51Mr. Brooks, es ist alles so schrecklich.
00:45:53Ich kann es nicht mehr aushalten.
00:45:58Bitte.
00:46:01Kommen Sie, Avril.
00:46:04Setzen Sie sich.
00:46:07Und jetzt...
00:46:09Jetzt hören Sie mir mal gut zu.
00:46:13Miss Avril, geht es Ihnen gut?
00:46:16Ja, Irving. Warum?
00:46:18Haben Sie keinen Schuss gehört?
00:46:21Nein.
00:46:23Ich habe schon geschlafen.
00:46:25Dann entschuldigen Sie bitte.
00:46:27Gute Nacht.
00:46:29Gute Nacht, Irving.
00:46:51Jetzt lüge ich sogar schon für Sie.
00:46:54Sie werden es nicht bereuen.
00:46:55Gute Nacht.
00:47:21Hallo.
00:47:26Haben Sie mich aber erschreckt.
00:47:28Darf man fragen, was die Diätschwester hier sucht?
00:47:32Das, was ihr fehlt.
00:47:34Und das wäre?
00:47:37Jetzt dürfen Sie raten.
00:47:39Ich glaube kaum, dass die Polizei Lust zum Raten hat.
00:47:42Also, das Testament.
00:47:44Aber Mr. Irving, wie kann ein Mann wie Sie denn mit der Polizei drohen?
00:47:49Wie meinen Sie das?
00:47:51Ein Mann, der so aussieht wie Sie, wie ein Herr, wie ein richtiger Mann.
00:47:56Ja, ja, das mag schon stimmen, aber ich bin unbestechlich.
00:47:59Sie sind keine Krankenschwester und Sie handeln im Auftrag von Mr. Brooks.
00:48:04Oh nein, Mr. Irving, das ist nicht so.
00:48:07Das muss ich Ihnen mal erklären.
00:48:10Hallo.
00:48:12Jetzt verstehen wir uns schon gleich viel besser, nicht?
00:48:15Sie sind wohl auch Chiropraktiker, was?
00:48:18Gesund, nicht?
00:48:21Sie haben wohl beim Pferdedoktor gelernt.
00:48:24Hallo.
00:48:26Keine Bewegung.
00:48:28Sie, ich schieße.
00:48:30Sie sollen stehen bleiben.
00:48:33Darf ich Sie um Feuer bitten?
00:48:38Dafür sehr geeignet.
00:48:40Als Waffe hingegen schon etwas abgegriffen.
00:48:47Vielleicht führt sie uns zum Mörder.
00:48:48Aber auf jeden Fall möchte ich wissen, was ihr Inhalt war.
00:48:51Howard sagte, er hätte Satan keine Spritze gegeben.
00:48:54Eine Beruhigungsspritze braucht er doch nicht zu leugnen.
00:48:56Warum ist auf einmal alles so grässlich?
00:48:59Warum mussten mein Onkel und meine Tante sterben?
00:49:02Was will man von mir?
00:49:04Tja, das sind Fragen, die mich eigentlich nichts angehen, aber
00:49:07aber vielleicht hast du den Schlüssel zu den Antworten, Gerald Malt?
00:49:11Nein, ich weiß noch nicht viel, aber
00:49:14aber spätestens am Tag des Derbys weiß ich alles.
00:49:16Sind Sie von der Polizei?
00:49:18Miss Evell, um neugierig zu sein, sind Sie doch viel zu klug.
00:49:21Aber jetzt muss ich gehen.
00:49:26Darf ich mein Taschentuch wiederhaben?
00:49:29Entschuldigen Sie, jetzt habe ich es ganz zerknautscht und nass ist es auch.
00:49:33Das macht nichts, die Tränen nehme ich mit.
00:49:36Als Erinnerung.
00:50:16Oh Gott!
00:50:46Na, war es ein schöner Abend, Ranova?
00:51:06Inspektor Brettel?
00:51:08Tja, Sie werden es nicht glauben, aber auch mich lässt das Nachtleben nicht schlafen.
00:51:13Was wollen Sie?
00:51:14Eigentlich wollte ich Ihnen eine Geschichte von dem Mord an Lady Stretford erzählen.
00:51:19Lady Stretford?
00:51:20Na, die kennen Sie doch.
00:51:22Sie ist die Schwester des Mannes der Falconetti vor 15 Jahren.
00:51:25Ja, ja, ja, ich kenne sie.
00:51:27So empfindlich heute?
00:51:29Wenn Sie damit sagen wollen, dass ich mit dem Mord irgendetwas zu tun habe.
00:51:32Direkt nicht, aber indirekt.
00:51:34Am Tatort wurde dieser Knopf gefunden.
00:51:37Kennen Sie ihn?
00:51:39Nein, Sie haben keine Verwandtschaftsgefühle.
00:51:41Der Knopf gehört nämlich Ihrem Bruder.
00:51:44Ohne Ihren Rat würde er bestimmt nichts unternehmen.
00:51:47Manchmal glaube ich, Sie leben zu gefährlich, Ranova.
00:52:12Er ist schon viel ruhiger und ausgeglichener geworden.
00:52:16Allerdings bei weitem noch nicht so, wie er war.
00:52:18Zum Derby wird's schon reichen, nur das Feuer fehlt.
00:52:21Vielleicht fängt er sich noch.
00:52:23Mr. Trent hat ihn von vorn nach hinten und von hinten nach vorn untersucht.
00:52:25Nichts.
00:52:26Aber es ist doch schon besser geworden, also haben wir noch Hoffnung.
00:52:28Wenn ihm das Derby noch nicht schadet.
00:52:30Ach, dann dürfte er auch nicht trainieren.
00:52:32Beim Training geht es um nichts, das weiß auch ein Pferdmilitant.
00:52:35So eine Unverschämtheit.
00:52:37Das meint er doch nicht so.
00:52:39Ob Satan läuft oder nicht, ist nicht seine Sache.
00:52:41Aber ich sprach da zum Beispiel mit Mr. Brooks.
00:52:43Du weißt, unser Gast, er war auch der Meinung.
00:52:45Die Meinung von Mr. Brooks interessiert mich nicht.
00:52:47Ihr glaubt ihr denn alle, ich bin ein Idiot?
00:52:49Ich werde mich schon noch für voll nehmen.
00:52:51Das tun wir doch so.
00:52:53Nein, das tut er nicht.
00:52:55Und ich bitte dich nicht, in meine Angelegenheiten zu mischen.
00:52:57Ich bin hier der Erbe.
00:52:59Das Parasitentum auf Schloss Ment hat ein Ende.
00:53:01Das kannst du auch deinem Mr. Trent sagen,
00:53:03der ohnehin nur hinter dir hier ist, weil er glaubt,
00:53:05dass dir hier irgendetwas gehört.
00:53:07Er ist entlassen, jawohl, ich habe ihn rausgeworfen.
00:53:09Und wenn es dir nicht passt,
00:53:11dann ...
00:53:16Abgesehen davon, Reverend,
00:53:18dass es, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf,
00:53:20für einen Besuch noch ziemlich früh ist,
00:53:22müsste ich gleich wohlbedauern.
00:53:24Seit über Schloss Ment ein Unglück nach dem anderen hereinbricht,
00:53:26wird niemand mehr empfangen.
00:53:28Ja, aber ist denn schon wieder etwas passiert?
00:53:31Es wird doch nicht der Vermiss Everill?
00:53:33Nein, Lady Stratford.
00:53:36Tod?
00:53:41So huldvoll die Hand des Schöpfers,
00:53:43so streng ist sie auch.
00:53:45Es war die Hand des Mörders.
00:53:47Nein, schon wieder.
00:53:50Ich muss den Hinterbliebenen ein paar Worte des Trostes sagen,
00:53:53wo ich doch morgen gleich nach dem Derby abreise.
00:53:55Da müssen Sie sich schon auf die Reitbahn begeben,
00:53:57die Herrschaften sind dort anzutreffen.
00:53:59Das Pferd Satan ist immer noch krank.
00:54:02Reverend.
00:54:04Wie ich sehe, wissen Sie schon.
00:54:06Ein unruhiger Geist ist in Schloss Ment eingekehrt.
00:54:08Tja.
00:54:10Eigenartig nur, dass hier jedem etwas passiert.
00:54:12Außer Gerald Mundt.
00:54:14Ja, eigenartig.
00:54:17Auf Wiedersehen, Reverend.
00:54:19Beim Derby.
00:54:21Ja.
00:54:23Und möge es Ihnen wohl ergehen, Mr. Brooks.
00:54:39Für solche Kindereien haben wir im Augenblick wenig Zeit, Molly.
00:54:42Sie sind richtig langweilig, Mr. Brooks.
00:54:44Sie hören und sehen auch alles.
00:54:46Wenn wir mal einen ruhigen Tag im Büro haben,
00:54:48dann erkläre ich Ihnen mal,
00:54:50in welch krankhaft psychischem Zustand
00:54:52erwachsene Männer Blümchen entblättern.
00:54:54Ja, da kehren Sie mal hübsch vor Ihre eigenen Türmen.
00:54:56Was Neues?
00:54:58Ja.
00:55:00Ich habe mir vorgestellt,
00:55:02dass Sie sich in den nächsten Wochen
00:55:04mit den Kindern in die Schule bringen.
00:55:05Ja.
00:55:07Ich bin Ranora, bist du in Stallungen gefolgt?
00:55:09Dort hatte Giuseppe fertiggemacht wegen des Knopfes.
00:55:11Bradley war auch schon bei ihm.
00:55:13Ich glaube nicht,
00:55:15dass er mit dem Tod von Jenny Stratford zu tun hat.
00:55:17Wo ist er denn?
00:55:19Zu Gerald Mundt auf die Reitbahn gegangen.
00:55:21Er hält ihn oder Trent für den Mörder.
00:55:24Beide hätten Gründe.
00:55:26Ja, wieso denn Trent?
00:55:28Sie hätte doch umbringen müssen.
00:55:30Mich?
00:55:32Mich aus Eifersucht.
00:55:33Soll das ein Witz sein?
00:55:35Immer wenn man recht hat, haben Sie keinen Humor.
00:55:38Ich werde Gerald und Ranova besuchen.
00:55:41Übrigens, der inalter Fiole war Renasan.
00:55:44Das ist ein Mittel,
00:55:46das Ermüdungserscheinungen hervorruft,
00:55:48aber in kleineren Mengen nicht schädlich ist.
00:55:50Wurde Satan gespritzt?
00:55:52Die Wirkung zeigt sich erst nach zwei oder drei Spritzen.
00:55:54Also Trent.
00:55:56Bei Satan wahrscheinlich, aber bei den Toten?
00:55:58Na, die können uns eigentlich nichts sagen.
00:56:00Vielleicht doch.
00:56:01Abends halten Sie mir bitte den Butler vom Halse.
00:56:03Er braucht nicht zu merken, dass ich das Haus verlasse.
00:56:05Ja, aber warum denn nicht?
00:56:07Denken Sie daran, Molly.
00:56:09Auch Butler können Mörder sein.
00:56:14Was wollen Sie damit sagen?
00:56:16Dass Ihr guter Ruf und Ihre ganze Seriosität von mir abhängig sind.
00:56:18Dass ich bei Ihnen Schulden habe, das weiß ich.
00:56:20Das haben Sie mir schon ein paar Mal gesagt.
00:56:22Das wird sich auch eines Tages ändern.
00:56:24Wenn ich will.
00:56:26Wenn Sie Ihr dreckiges Spiel noch weiter treiben,
00:56:28wird sich schon einer finden, der Ihnen Ihren Hals umdreht.
00:56:29Das sind Übungen.
00:56:31Halten Sie sich zurück, Ranova.
00:56:33Das empfehle ich Ihnen.
00:56:35Die letzten Ereignisse in Ihrem Hause ergeben interessante Kombinationen.
00:56:37Hetzen Sie mir nicht weiter die Polizei auf den Hals.
00:56:39Ich weiß gar nicht, was Sie wollen.
00:56:41Dann ziehe ich meine Schlinge zu.
00:56:46Guten Morgen, Vater.
00:56:51Ich fühle mit Ihnen, Lord Benton.
00:56:53Ihr Schmerz kann nicht größer sein als meiner.
00:56:55Der Wert des Lebens wird viel zu wenig respektiert auf dieser Welt.
00:56:58Zu all Ihren Sorgen nun auch noch diese Belastung.
00:57:01Es ist sicher sehr viel für einen jungen Mann wie Sie.
00:57:04Nicht wahr?
00:57:06Wie meinen Sie das, Reverend?
00:57:08Meine Gemeinschaft ist sehr mächtig und nicht arm.
00:57:12Und wir helfen gern, Lord Benton.
00:57:14Denn jede Hilfe ist im Sinne des Großen.
00:57:16Gleichgültig wofür und für wen.
00:57:18Tja.
00:57:20Reverend, Sie sagen das so, als ob ...
00:57:23Wissen Sie, Reverend,
00:57:24es gibt Dinge, die kommen ...
00:57:26Wie ich.
00:57:28Guten Morgen, Lord.
00:57:30Reverend, wir haben uns ja schon gesehen.
00:57:32Guten Morgen, Mr. Brooks.
00:57:34Verzeihen Sie, wenn ich störe,
00:57:36aber die Sorge um Sie, um Satan, um Ihre Cousine,
00:57:38kurzum alles, was mit Ihnen zusammenhängt,
00:57:40hat mich hierher getrieben.
00:57:42Aber wie ich sehe, fehlt es ja nicht an Anteilnahme.
00:57:44Eben Mr. Ranova und jetzt Reverend Turner.
00:57:46Lord Benton, bitte denken Sie an meine Worte
00:57:48und halten Sie Ihre schützende Hand über Miss Everall.
00:57:50Sollten Sie mich brauchen, ich bin in der Pensions-Heldquente.
00:57:52Nur das Leid gibt eine Ahnung vom Glück.
00:57:58Wie geht es Ihrem Sorgenkind?
00:58:00Ja, wenn Sie Satan meinen, dann besser.
00:58:08Bitte, Mr. Brooks, verstehen Sie mich nicht falsch,
00:58:10aber angesichts der Umstände wäre es im Augenblick besser, wenn ...
00:58:13Was, Lord Benton?
00:58:15Ja, wenn Sie die Trauer in unserem Hause respektieren würden.
00:58:18Ah, Sie meinen ...
00:58:19Oh, selbstverständlich, natürlich.
00:58:21Wenn Sie mir nur noch bis morgen nach dem Derby
00:58:23Ihre Gastfreundschaft bieten würden, dann reise ich zu Hause.
00:58:25Nein, danke, Mr. Brooks.
00:58:27Missverstehen Sie mich bitte nicht,
00:58:29aber schon mit Rücksicht auf meine Cousine erbringen.
00:58:31Kein Wort darüber, Lord.
00:58:33Das ist ein sehr schönes Pferd.
00:58:35Da muss man wohl vor einem Derby sehr aufpassen.
00:58:39Inwiefern?
00:58:41Oh, ich meine auf die Konkurrenz.
00:58:43Wenn so ein Pferd krank wird oder nicht in Form ist,
00:58:45dann fällt er doch als Favorit aus, oder?
00:58:46Lassen Sie das meine Sorge sein.
00:58:48Falls es Sie beruhigt,
00:58:50ich habe sogar den Veterinär Trent entlassen,
00:58:52damit niemand an das Pferd herankann.
00:58:54Das beruhigt mich ungemein.
00:58:56Wollen Sie etwas sagen, dass ich das Haus nicht betreten darf?
00:58:59Ich will nichts, ich muss.
00:59:01Und ich muss Miss Evel sprechen.
00:59:03Es ist dringend, sehr dringend, also bitte melden Sie mich an.
00:59:05Ich habe den strikten Auftrag,
00:59:07gerade Sie, Mr. Trent, nicht zu melden.
00:59:09Aber Irving, wollen Sie mir bitte erklären ...
00:59:11Es widerstrebt mir einem Gefallenen
00:59:13die Höhe seines Sturzes zu erklären.
00:59:14Guten Tag, Mr. Trent.
00:59:36Ja bitte?
00:59:44Oh, entschuldigen Sie.
00:59:46Aber bitte treten Sie doch näher.
00:59:48Ich wollte eigentlich ...
00:59:50Mr. Brooks sprechen, nicht wahr?
00:59:52Der wollte Sie sprechen,
00:59:54deswegen ist er auch zur Reitbahn gegangen.
00:59:56Tja, so ist das.
00:59:58Man sucht sich immer da, wo man nicht ist.
01:00:00Aber bitte nehmen Sie doch Platz.
01:00:02Danke.
01:00:08Sind Sie schon lange bei Mr. Brooks?
01:00:10Vier Jahre.
01:00:12So lange ist er schon krank?
01:00:14Natürlich, aber es geht ihm schon viel besser.
01:00:16Was hat er eigentlich für eine Diät?
01:00:18Wollen Sie mir meinen Posten wegnehmen?
01:00:20Aber ich bitte Sie, verstehen Sie mich doch nicht falsch.
01:00:22Nein, nein, das war ja nur ein Scherz.
01:00:24Und was hat er eigentlich für ein Büro?
01:00:27Hat er Ihnen das nicht gesagt?
01:00:29Unglaublich Tiermaler und Zeichner ist er.
01:00:32Ach ja, ja, natürlich.
01:00:35Sie mögen ihn wohl sehr?
01:00:37Ja.
01:00:40Nur das, was Sie meinen,
01:00:41das ist vorbei.
01:00:43Das kam bei mir so nach dem ersten Jahr,
01:00:45bei ihm nicht, nie.
01:00:47Und da habe ich mir gedacht,
01:00:49ich behalte es für mich
01:00:51und ihn soll einmal eine andere behalten.
01:00:55Glauben Sie, dass er den Mörder finden wird?
01:00:57Gut, mein Schatz.
01:00:59Ich freue mich auf Hannovers Gesicht.
01:01:06Sie?
01:01:08Ja, ich.
01:01:09Ja, aber wie ist denn das möglich?
01:01:11Am Telefon?
01:01:13Alles ist möglich.
01:01:15Frauen können Männer sein.
01:01:17Tote können auferstehen
01:01:19und ich kann Falconetti sein.
01:01:21Setzen Sie sich.
01:01:25Ihnen wird mein Name nichts sagen.
01:01:27Noch nicht.
01:01:29Ein gewisser Eduardo Hannover allerdings
01:01:31würde schon bei seiner Erwähnung
01:01:33sehr nervös werden.
01:01:35Hannover, jener Mann,
01:01:37mit dem Siegfried Hannover
01:01:39kann Sie Geschäfte machen.
01:01:41Unsaubere Geschäfte.
01:01:43Das ist vorbei.
01:01:45Satan muss siegen.
01:01:47Wenn er nicht siegt,
01:01:49rennt, sind Sie ein toter Mann.
01:01:51Und wenn Sie über unser Gespräch plaudern, auch.
01:01:53Sie irren, wenn Sie...
01:01:55Ich glaube nicht, dass Ihr Fall in Sydney,
01:01:57die Injektion Satans
01:01:59und 20.000 Pfund von Hannover ein Irrtum sind.
01:02:02Sie können gehen.
01:02:10Trent!
01:02:12Wer plaudert, stirbt leicht.
01:02:39Hannover!
01:03:09Wir haben große Werte hier im Schloss.
01:03:12Vor allem unsere Madonna.
01:03:14Pardon.
01:03:16In einem so schönen Haus,
01:03:18in so kurzer Zeit,
01:03:20so viele Tote.
01:03:22Der Todlord Menz traf mich am tiefsten.
01:03:25Warum?
01:03:27Weil ich jetzt seine Zigarren rauchen muss
01:03:29und ich hasse diese Sorte.
01:03:31Sie sind eine empfindsame Seele.
01:03:39Sie sind eine empfindsame Seele.
01:04:09Sie sind eine empfindsame Seele.
01:04:36Er wusste alles.
01:04:40Das kann nicht sein.
01:04:42Calconetti ist tot.
01:04:44Er ist gehängt vor 15 Jahren.
01:04:47Hören Sie, Trent!
01:04:49Er darf nicht leben.
01:04:51Er darf nicht!
01:04:53Er hat mir gedroht.
01:04:55Wenn ich Ihnen etwas sage, dann...
01:04:57Da spielt mir einer einen Streich.
01:04:59Einer, der zu viel weiß.
01:05:02Haben Sie wieder gespritzt?
01:05:04Zuerst Geld.
01:05:10Das ist nicht alles.
01:05:13Noch hat Satan nicht verloren.
01:05:16Versuchen Sie ja nicht, mich zu betrügen.
01:05:18Ich habe Sie in der Hand.
01:05:20Erstens haben wir uns in der Hand
01:05:22und zweitens haben Sie schon 10.000.
01:05:24Ich habe keine Garantie.
01:05:26Mein Risiko ist Falconetti.
01:05:28Falconetti ist gerenkt!
01:05:30Ich werde mich nach dem Rennen mit ihm beschäftigen.
01:05:32Wir werden uns um ihn kümmern.
01:05:34Wir werden uns um ihn kümmern.
01:05:36Wir werden uns um ihn kümmern.
01:05:37Ich werde mich nach dem Rennen mit ihm beschäftigen.
01:05:39Ich will, wenn ich herausbekomme,
01:05:41dass das Ganze nur von Ihnen ein Trick war,
01:05:43um mich reinzulegen.
01:05:49Ich an deiner Stelle würde ehrlich spielen.
01:05:52Du bist nämlich nicht sehr gerissen.
01:06:08Ich bin nicht gerissen.
01:06:10Ich bin nicht gerissen.
01:06:37Ich bin nicht gerissen.
01:07:08Ich habe Sie hergebeten,
01:07:10weil ich von höchster Stelle den Auftrag habe,
01:07:12mit Ihnen zusammenzuarbeiten,
01:07:14obwohl es mir widerstreht,
01:07:16mit Versicherungsdetektiven Mordfälle aufzuklären.
01:07:18Ich arbeite auch lieber ohne Polizei.
01:07:20Also begraben wir unsere gegenseitige Zuneigung.
01:07:22Das habe ich schon.
01:07:24Ich bin eigentlich nach Schloss Mend gekommen,
01:07:26um den hochversicherten Satan zu beschützen,
01:07:28dass ich dann in diese Mordgeschichte mit reingezogen wurde.
01:07:30Dafür kann ich wirklich nichts.
01:07:32Unsere Zusammenarbeit dauert auch nicht lange.
01:07:34Ich habe Ihnen gesagt,
01:07:35unsere Zusammenarbeit dauert auch nicht lange.
01:07:37Ich habe nämlich das Gefühl,
01:07:39das heutige Derby wird die Entscheidung bringen.
01:07:41Was halten Sie von der Lage?
01:07:43Ich möchte Ihnen nicht vorgreifen.
01:07:45Sie gewinnen meine Sympathien.
01:07:47Die Indizien sprechen gegen Ranova,
01:07:49dass bei jedem Opfer etwas gefunden wurde,
01:07:51das auf seine Tätigkeit hindeutet.
01:07:53Kann Unvorsichtigkeit sein, muss aber nicht.
01:07:55Sie meinen, es könnte auch jemand aus Ranovas Bekanntenkreis sein?
01:07:57Sozusagen ein Racheakt?
01:07:59Grund hätten viele.
01:08:01Trend?
01:08:03Den hat man heute früh mit einer Harpun
01:08:05mit einem Racheakt.
01:08:07Ah.
01:08:09Was Ihnen aber nicht unbedingt freispricht.
01:08:11Ich glaube nicht, dass die Lösung so einfach ist.
01:08:13Aber wer, wer, wer, Gerald Mann, der Reverend,
01:08:15Everill Manns, bei allen kaum anzunehmen.
01:08:17Und Giuseppe macht nichts ohne seinen Bruder.
01:08:19Inspektor, Lord Mann war Richter.
01:08:21Ranova und ein gewisser Falconetti
01:08:23waren vor 15 Jahren des Mordes angeklagt.
01:08:25Ranova wandte sich damals heraus
01:08:27und belastete Falconetti derart,
01:08:29dass dieser hingerichtet wurde.
01:08:31Lord Mann war der Richter.
01:08:33Nach 15 Jahren stirbt dieser Richter.
01:08:35Was sagen Sie davon?
01:08:37Nichts, Herr Kollege von der Versicherung.
01:08:39Wenn wir jetzt nicht zum Derby gehen,
01:08:41versorgen wir entweder eine Sensation.
01:08:43Oder einen Mord.
01:08:45Wir können uns ja unterwegs noch unterhalten.
01:08:47Am meisten bin ich um Everill besorgt.
01:08:49Auch wenn Sie 70 wären.
01:09:36Mr. Palmer!
01:09:38Mr. Palmer!
01:09:40Ja?
01:09:42Telefon!
01:09:44Hausgärtner jetzt?
01:09:46Ja, es ist dringend. Lord Mann.
01:09:48Ach, der soll mich doch in Ruhe lassen.
01:10:06Bitte, bitte.
01:10:08Da siehst du jetzt,
01:10:10was aus Vaters Gutmütigkeit geworden ist.
01:10:12Keine Disziplin.
01:10:14Der eigene Schocke kommt sogar zum Rennen zu spät.
01:10:16Ist Palmer denn nicht in seinem Kabinett?
01:10:18Aber ich habe doch schon zweimal ihn aufgeschickt.
01:10:20Er ist doch gar nicht da.
01:10:22Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
01:10:24Guten Tag, Miss Menz.
01:10:26Ich höre, Sie haben Schwierigkeiten,
01:10:28was wollen wir?
01:10:30Er ist bis jetzt nicht da.
01:10:32Das ist vielleicht Unsinn,
01:10:33aber ich setze so auf meinen Außenseiter Tosca,
01:10:35dass ich Ihnen meinen Bruder Giuseppe
01:10:37als Schocke anbieten könnte.
01:10:39Er ist ein ausgezeichneter Mann,
01:10:41das wissen Sie ja.
01:10:43Mr. Ranhofer, das kann ich doch gar nicht annehmen.
01:10:45Doch, doch, das können wir.
01:10:47Ich werde mit ihm reden.
01:10:49Ein Favorit muss ja schließlich auch geritten werden.
01:10:52Das darfst du nicht tun, Gerald.
01:10:54Er verreitet uns den Sieg.
01:10:56Ja, was soll ich denn machen, wenn Paul Mann nicht kommt?
01:10:58Ich kann doch Satan nicht zurückziehen.
01:11:00Warum nicht?
01:11:01Denk doch an das Prestige des Hauses, Männ.
01:11:06Ausgerechnet hier unten.
01:11:08Was will Eduard, du denn?
01:11:10Das sagt er doch nie.
01:11:32Was soll das?
01:11:34Was wollen Sie?
01:11:36Die Schweiner Dummheit bewahren.
01:11:39Was sind Sie?
01:11:41Mit welchem Rechtsstaat bin ich gefährdet?
01:11:43Mit dem Recht der Wache.
01:11:45Aber ich kenne Sie doch gar nicht.
01:11:47Ich habe doch gar nichts.
01:11:58Habt ihr euch überall gesucht?
01:11:59Ja, überall, Erklärung zu finden.
01:12:01Ist der Deckerl wahnsinnig geworden, ich bringe ihn um.
01:12:03Giuseppe!
01:12:05Giuseppe!
01:12:07Los, steh hier nicht drum, sucht weiter!
01:12:10Giuseppe!
01:12:12Giuseppe!
01:12:30Giuseppe!
01:12:32Giuseppe!
01:12:34Giuseppe!
01:12:36Giuseppe!
01:12:38Giuseppe!
01:12:40Giuseppe!
01:12:42Giuseppe!
01:12:44Giuseppe!
01:12:46Giuseppe!
01:12:48Giuseppe!
01:12:50Giuseppe!
01:12:52Wenn Paul Mann nicht kommt, werde ich Satan selber reiben.
01:12:54Du, ausgeschlossen.
01:12:56Ich habe da eine Jogging-Lizenz.
01:12:57Ich bin über Giuseppe Randover, der siegt wenigstens.
01:12:59War Giuseppe hier?
01:13:01Ja, aber wieso denn? Sie wollten ihn doch bringen.
01:13:03Das verstehe ich nicht, er ist verschwunden.
01:13:05Ich wäre wahnsinnig, ein Favorit, der Spielen gewinnen kann, aber ...
01:13:09Aber ich darf.
01:13:11Ein Schurke unschädlich gemacht und der andere kommt nicht!
01:13:13Es muss etwas passiert sein.
01:13:15Er weiß doch, was auf dem Spiel steht.
01:13:17Vielleicht ist er doch nicht ausgeschlafen.
01:13:19Halten Sie den Mund, ich verbitte mir diesen Tod.
01:13:21Sie haben es gar nicht zu verbitten.
01:13:23Ich ziehe Satan zurück.
01:13:25So.
01:13:27Er weiß noch heute ganz London,
01:13:29dass Lord Menth Juniors Spielschuld meinem Hehler hat.
01:13:31Und welcher Letzte?
01:13:33Interessant ist auch,
01:13:35dass das Neue Testament bisher nicht aufgetaucht ist
01:13:37und dass der Tod seiner Familie gerade im richtigen Augenblick eintrat.
01:13:40Sie Schwein!
01:13:42Im Vergleich zu Ihnen!
01:13:44Ist das ein Ehrentitel?
01:13:47Erstens sagt man, man soll fest an jemanden denken, dann kommt es.
01:13:49Mr. Brooks, Vollmais verschwunden!
01:13:51Eduardo Ranova bietet seinen Bruder als Ersatz an.
01:13:53Da dachte ich es mir doch.
01:13:55Gerald will das zulassen,
01:13:57aber Ranovas Bruder ist im Moment auch nicht zu finden.
01:13:59Hoffentlich hat er sich das Genick gebrochen.
01:14:01Ich werde Satan reiten.
01:14:03Aber, Evelle, Sie können doch ...
01:14:05Aber ich habe doch eine Schurke-Lizenz.
01:14:07Dann dürfte das Derby ja reiten
01:14:09und ich jemand Fremden auf Satan lassen.
01:14:11Also gut, beeilen Sie sich.
01:14:13Evelle?
01:14:15Ja?
01:14:17Machen Sie es gut.
01:14:20Und wenn wir doch Paul mal reiten ließen?
01:14:22Ach, der wacht doch vor zwei bis drei Stunden nicht mehr auf.
01:14:24Wir haben jetzt alles abgesucht,
01:14:26da ist wirklich nirgends zu finden.
01:14:28Ihr sollt weitersuchen.
01:14:30Macht, dass ihr rauskommt.
01:14:32Aus!
01:14:34Die Pferde für das dritte Rennen
01:14:36werden unverzüglich in den Führring gebeten.
01:14:38Und wenn wir doch Evelle reiten lassen?
01:14:40Wenn Trent funktioniert hat?
01:14:42Was hat Trent damit zu tun?
01:14:44Zum Fragen haben Sie zu wenig zu reden.
01:14:46Also ja oder nein?
01:14:47Sie hat Satan noch nie geritten?
01:14:49Nein.
01:14:53Achtung, Achtung,
01:14:55meine sehr verehrten Damen und Herren,
01:14:57die Starter für das dritte Rennen
01:14:59begeben sich jetzt in den Führring.
01:15:02Aber,
01:15:04er kann doch nicht vom Erdboden verschmunden sein.
01:15:06Glauben Sie mir, Leute,
01:15:08Sie haben keine andere Wahl mehr als Evelle reiten zu lassen.
01:15:10Ja, warum sollte eine Frau nicht ein Derby entscheiden?
01:15:14Ja, doch.
01:15:16Ja, doch.
01:15:23Komm, Satan, mach's gut.
01:15:25Ich will's auch versuchen.
01:15:27Halt's Umarmung.
01:15:29Komm, gehen wir.
01:15:40Bald ist es gekommen.
01:15:42Eine Mensch spielt Schocke.
01:15:43Hoffentlich ist sie nicht zu ehrgeizig, Gerald.
01:15:45Es wäre schlecht für uns beide.
01:16:13Warte mal.
01:16:39Achtung, Achtung,
01:16:41meine sehr verehrten Damen und Herren,
01:16:43Ihnen eine wichtige Starteränderung bekannt. Mit Genehmigung der Hinleitung startet die
01:16:51Nr. 4. Das wird Satan nicht mit Jockey Edward Valois, sondern mit Miss Everett Lent. Miss
01:17:03Everett Lent verfügt über eine Lizenz. Wir bitten, diese Durchsage besonders zu beachten.
01:17:13Ich wiederhole, die Startnr. 4 Satan startet im großen Preis nicht mit Jockey Edward
01:17:22Palmer, sondern mit Miss Everett Lent.
01:17:43Er ist sicher irgendwo. Lord Main Jr. lässt sich den Sieg Sadas nicht entgehen. Hoffentlich
01:18:10lebt er noch. Unkraut vergeht nicht. Ich werde mich mal umsehen. Halten Sie sich an
01:18:17Und Anna? Ah ja, Versicherungsdelikte.
01:18:20Satan, lass uns nicht im Stich.
01:18:50Ich habe das Geld in einem Koffer, in eine Scheune gebracht. Alles? Alles, was gesetzt
01:19:07wurde. Hast du dich vorgehalten? Ja, Zeit soll mir nicht zwischen die Finger kommen.
01:19:12Du hast gesagt, Satan gewinnt nicht.
01:19:18Mit seinem chinesischen Mädchen ist er doch drüben hinuntergegangen. Wo hinunter? Zu den
01:19:44Hier, das ist die ganze Kasse. Der Wagen steht hinten. Sehr gut hast du das gemacht. Ja,
01:19:54sehr gut, mein Kind. Nein, nein, das ist nicht wahr. Nein? Nein, du bist nicht Falconetti.
01:20:05Bin ich es nicht? Du hast recht. Ich kann es gar nicht sein. Falconetti ist tot. Hingerichtet
01:20:18durch dich, weil du an der Mordstelle ein Stück Stoff seines Anzuges anbrachtest und Blut
01:20:24an seinem Mantel. Das ist nicht wahr. Du hast 15 Jahre lang leben dürfen, bis ich dich
01:20:29gefunden habe. Und jetzt kommt die Rache. Wer bist du? Sein Bruder. Du hast mich die
01:20:36ganze... Ja, ich und sie. Du Hure! Du hast ja Unrecht. Die Oma ist nur eine Frau, die
01:20:45verstehen kann, dass Verrat mit Verrat bestraft werden muss und Mord mit dem Tod. Ich habe
01:20:53nichts getan. Nicht was man tut. Taten, die bewiesen werden, entscheiden vor dem Richter.
01:21:00Du, du wirst mich vor keinen Richter bringen. Werfen Sie die Waffe weg, Hannover. Inspektor
01:21:21Brennleher hat einen Arztbefehl. Ich habe nichts getan. Dann müsst ihr euch an Falconetti
01:21:25wenden. Kommen Sie vor. Achtung, Achtung. Die Pferde begeben sich jetzt zur Parade. Ich
01:21:42wiederhole, die Pferde begeben sich jetzt... Das ist doch sinnlos, Hannover. Mich kriegt
01:21:50ihr nicht. Ausgerechnet der Neue.
01:22:21Vorsicht, Brennleher. Es ist Hannover. Er ist völlig durcheinander. Er schrie irgendwas
01:22:29von Falconetti. Es muss noch jemand da sein. Hey, Hannover. Lassen Sie den Unsinn. Kommen
01:22:36Sie raus. Ich versuche es von hinten. Lenken Sie ihn ab. Glaubst du denn, Hannover, dass
01:22:49es in der Hölle auch Wettbüros gibt? Oder glaubst du, dass der Teufel sich mit dir auf
01:22:55ein Wechselgeschäft einlässt? Guten Tag, liebe Miss Everill. Ich darf Ihnen zu Ihrem
01:23:03großen Triumph gratulieren. Danke. Der Schöpfer gibt nur da, wo es verdient ist. Haben Sie
01:23:08vielleicht Jarl oder Mr. Brooks gesehen? Nein, Lord Mend habe ich gesehen. Darf ich
01:23:11Sie zu ihm führen? Danke sehr, liebenswürdig. Bitte.
01:23:41Mr. Brooks!
01:24:11Danke, Erwin. Nichts zu danken.
01:24:18Bitte. Es tut mir leid, Miss Everill, aber die Zeit drängt. Ich muss Sie daher gleich
01:24:26mit dem Ernst Ihrer Situation vertraut machen. Unterschreiben Sie dieses Papier.
01:24:37Aber warum soll ich diese Vollmacht unterschreiben? Mir gehört doch nichts. Finden Sie Familienschmuck
01:24:43im Wert von hunderttausend Pfund und fünfzigtausend Pfund Bargeld aus dem See von Lord Mend nichts?
01:24:48Außerdem noch fünfzig Prozent aller Konten und die Hälfte des Realbesetzes. Aber davon
01:24:52wollen wir gar nicht erst reden. Wie kommen Sie darauf? So steht es in diesem Testament,
01:24:57Lord Mends, und es ist das Letzte. Sie haben es gestohlen. Unterschreiben Sie, dass ich
01:25:04berechtigt bin, den Tresor Ihrer Bank zu öffnen. Aber der Herr hat den Schlüssel. Er ist doch
01:25:10auch erberechtigt. Wahr, Miss Everill, wahr. Oder möchten Sie ihm Gesellschaft leisten?
01:25:23Glauben Sie nicht, dass ich nur drohe, Miss Everill? Auch das Leben einer Frau ist nur
01:25:29ein Leben. Vielen Dank. Darf ich jetzt gehen? Nein. Aber Sie haben mir doch gesagt...
01:25:47Sie vergessen, dass Wahrheit heute nichts gilt. Mein Bruder hat vor fünfzehn Jahren
01:25:51die Wahrheit gesagt. Ihr Onkel hat ihn aber dennoch zum Tode verurteilt. Die Familie
01:25:56Mend muss dafür büßen. Und Sie sind die Letzte. Das verstehen Sie doch. Nein, das
01:26:01verstehe ich nicht. Kommen Sie hier, Herr Everill. Hände hoch! Keine Bewegung. Bleiben
01:26:19Sie, wo Sie sind. Das finde ich auch. Mr. Brooks. Mr. Irving. So hultvoll die Hand des
01:26:33Schöpfers, so gerecht ist sie auch. Darf ich bitten? Darf ich bitten? Darf, Morvart.
01:26:51Vorwärts. Miss Morley, ich habe mich entschlossen, einem lang gehegten Wunsch endlich Folge zu
01:27:06leisten. Ja. Oh, das siebente Opfer.
01:29:06Untertitel der Amara.org-Community
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