Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 16 Jahren
Eine ästhetische Intervention des Künstlers Wolfram P. Kastner, 20. Juni 2002 um 11.00 Uhr vor dem Haupteingang des Kölner Doms.
Mit der Methode der "WegSehStörung" macht Wolfram Kastner auf unerträgliche Fakten aufmerksam, die sich aufgrund ihrer Alltäglichkeit der kritischen Wahrnehmung entziehen.
Mit zwei am Körper getragenen Tafeln und Handzetteln machte ich am 20. Juni 2002 vor dem Kölner Dom Besucher und Passanten auf das antijüdische Hohnbild im Kölner Dom aufmerksam. Ich sprach mit etwa 120 überwiegend jungen Menschen, die entsetzt und empört waren und sich für eine Kommentierung oder Entfernung dieses Schandmals der Kirche aussprachen.
Die Dombaumeisterin Prof. Schock-Werner hingegen ließ den Dom zusperren und bezeichnete diese Diskussion als "geschmacklos". In dem Hohnbild erkannte sie nur ein "wertvolles Kunstwerk", das sie ebenso wenig geschmacklos fand wie den Begriff. Weder der Dompropst, noch Kardinal Meisner oder Kardinal Lehmann hatten etwas dazu zu sagen.
Kommentare

Empfohlen