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Nachrichten des Tages | 22. Oktober 2026 - Abendausgabe

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News
Transkript
00:01Wieder Aufnahme trilateraler Gespräche.
00:04Selenskyj befürwortet das Einfrieren der Front in der Ukraine.
00:10Wegen unsachgemäßer Handhabung der aktuellen Proteste
00:14will die französische Polizeigewerkschaft die Regierung verklagen.
00:20Der ukrainische Präsident Volodymyr Selenskyj hat erklärt,
00:24ein Einfrieren der Kämpfe entlang der aktuellen Frontlinie
00:28sei der realistischste Weg, den Krieg mit Russland zu beenden.
00:33Selenskyj sagte am Mittwoch im Gespräch mit dem US-Sender Fox News wörtlich,
00:37im Moment müssen wir einfrieren und ich denke,
00:40das ist ein realistischer Weg, diesen Krieg zu beenden.
00:43Selenskyj fügte hinzu, die Ukraine sei bereit zu verhandeln,
00:48bestand aber darauf, dass Kiew direkt beteiligt sein müsse.
00:52Der US-Sondergesandte Steve Whitcoff
00:55traf sich unterdessen mit Wladimir Putin in Sankt Petersburg.
00:59Russland erklärte sich am Mittwoch bereit,
01:01im kommenden Monat trilaterale Verhandlungen mit Washington und Kiew wieder aufzunehmen,
01:06die ein Ende des Krieges in der Ukraine zum Ziel haben.
01:09Laut einem hochrangigen Kreml-Berater stimmte Putin wörtlich zu,
01:13die Gespräche grundsätzlich nach dem 10. November wieder aufzunehmen.
01:19Es wären damit die ersten derartigen Gespräche seit Februar.
01:23Die von den USA geleiteten Gespräche, die zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als ein Jahr liefen,
01:28führten damals zu keinem größeren Durchbruch.
01:32Bei neun russischen Angriffen in der Nacht zum Donnerstag
01:35wurden in der gesamten Ukraine sieben Menschen getötet.
01:38Nur wenige Stunden, nachdem der Gesandte von US-Präsident Donald Trump,
01:42Steve Whitcoff, in Sankt Petersburg mit Wladimir Putin verhandelt hatte.
01:46Nach dem Treffen äußerte sich Trump betont optimistisch und erklärte,
01:50man sei einer Beendigung des Krieges noch nie so nahe gekommen.
01:54Der russische Beschuss traf zahlreiche Städte, darunter Sumy und Kharkiv im Nordosten,
02:00Saporizhia im Südosten sowie Donetsk in der östlichen Industrieregion Donbass.
02:05Auch Behörden in Kiew berichteten, die Hauptstadt sei in den frühen Morgenstunden des Donnerstags beschossen worden.
02:11Bei Angriffen auf Wohngebiete und zivile Infrastruktur wurden 15 Menschen verletzt.
02:15Russland erklärte, in Moskau seien zwei Menschen verletzt worden,
02:19nachdem die Stadt nach Angaben von Behörden Ziel eines massiven Angriffs gewesen sei.
02:23Örtliche Behörden gaben an, über 630 Drohnen seien auf russisches Gebiet abgefeuert worden,
02:28etwa 163 davon in Richtung der Hauptstadt.
02:33Die französische Polizeigewerkschaft erhebt eine Haftungsklage gegen den französischen Staat.
02:39Diese habe die Bedingungen geschaffen, die zur jüngsten Welle der Gewalt geführt hätten.
02:43Belegt dafür seien widersprüchliche Befehle sowie mangelnde Ausbildung der Einsatzkräfte.
03:12Das Sicherheitsversagen bei den Demonstrationen führt die Gewerkschaft
03:17auf mehr als 20 Jahre lange Verfehlungen in der französischen Sicherheitspolitik zurück.
03:23Dies habe zum Sicherheitsversagen des vergangenen Wochenendes beigetragen.
03:42Anlass sind die Studentenproteste für bessere Bedingungen, die am vergangenen Wochenende von Gewalt und Plünderung überschattet wurden.
03:48In Folge dessen hatte die Regierung diese Woche in mehreren Städten vorübergehende Ausgangssperren verhängt.
03:54Auch für das kommende Wochenende sind Demonstrationen geplant und die Gewerkschaften haben für den 5. November zu einem Generalstreik aufgerufen.
04:05Das Europäische Parlament verlieh dem Internationalen Strafgerichtshof, dem ISTGH, am Donnerstag den Sacharow-Preis für geistige Freiheit.
04:14Ein Zeichen gegen die US-Sanktionen, die die Arbeit des Gerichts bedrohen.
04:18Der jährlich vergebene Preis würdigt Einzelpersonen und Organisationen, die sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten einsetzen.
04:42Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte am 9. Oktober Sanktionen gegen den ISTGH verhängt,
04:49nachdem sie zuvor wiederholt den Haftbefehl gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu
04:54sowie die Ermittlungen zum Verhalten von US-Truppen in Afghanistan kritisiert hatte.
04:59Die Fraktionsvorsitzenden des Parlaments wählten den ISTGH gegenüber zwei weiteren nominierten Kandidaten.
05:04Dem tansanischen Anwalt Tundu Lissou, der politischer Verfolgung ausgesetzt ist,
05:09und den iranischen Schwestern Taraneh und Romina Rahimi,
05:12die stellvertretend für die von den iranischen Behördenverfolgten nominiert wurden.
05:16Letzte Woche forderten Europaabgeordnete aus dem gesamten politischen Spektrum
05:20die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, auf,
05:24den in den Niederlanden ansässigen Gerichtshof vor US-Sanktionen zu schützen.
05:33Der französische Premierminister Sebastian Lecornu hat angekündigt,
05:37mit einer groß angelegten Sicherheitsoperation auf die Unruhen bei den Protesten zu reagieren.
05:44Grund sind die Straßenschlachten und Plünderungen bei den Protesten am vergangenen Wochenende.
05:49Diese sollten eigentlich die Missstände bei den Lebenserhaltungskosten
05:53und im französischen Bildungssystem in den Fokus stellen.
05:57Die Demonstrationszüge wurden jedoch von Gruppen maskierter Randalierer gekapert,
06:03die Brände legten, Schaufenster zertrümmerten und Geschäfte plünderten.
06:07Der französische Innenminister Laurent Nunez erklärte,
06:11dass militärische Spezialeinheiten für stationäre Wachaufgaben eingesetzt würden,
06:16um die Polizei für die erwarteten Demonstrationen freizustellen.
06:20Der Innenminister erklärte, er erwäge zudem,
06:24nicht angemeldete Demonstrationen zu verbieten,
06:27die zu öffentlichen Unruhen führen könnten.
06:31Bei Demonstrationen, die keine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen,
06:36betonte Nunez, sei es aber auch unerlässlich,
06:39die Routen fernab von öffentlichen Gebäuden und Hauptverkehrsstraßen zu planen.
06:44Außerdem will er die Bemühungen zur Identifizierung potenziell störender Teilnehmer verstärken.
06:56Nach den Ausschreitungen schickt Italiens Regierung 500 zusätzliche Soldaten bis zum Jahresende nach Mailand.
07:04Dort hatte es nach den Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten Gewalt und Plünderungen gegeben.
07:10Ein neues Dekret soll die strafrechtliche Verfolgung von Jugendlichen ab 14 Jahren erleichtern.
07:17Eltern sollen für die von ihren Kindern verursachten Schäden aufkommen.
07:21Laut Mailänder Polizei waren 2000 Jugendliche am Samstagabend an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligt.
07:29Gewalttätiges Verhalten bei einer Demonstration wird als neue Straftat eingeführt.
07:34Diese kann mit bis zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe bis 20.000 Euro geahndet werden.
08:04Dem Dekret muss das Parlament in Rom innerhalb von 60 Tagen zustimmen,
08:08um es in ein Gesetz zu verwandeln.
08:11Gegen größere Befugnisse für Soldaten hatte Staatspräsident Sergio Mattarella Widerspruch eingelegt.
08:18Die Proteste und Krawalle in Italien fanden zeitgleich mit den Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten in Frankreich statt.
08:31Ryanair-Chef Michael O'Leary hat die Präsidentin der Europäischen Kommission als nutzlos bezeichnet.
08:37Ursula von der Leyen redet zwar von Wettbewerbsfähigkeit, aber sie unternehme nichts, um diese zu erreichen.
08:43In einem Interview mit Euronews wetterte O'Leary gegen das EU-Parlament als Narrenschiff, das Flugreisen immer teurer mache.
09:11O'Leary beklagte vor allem die EU-Umweltsteuern, die nur für Flüge innerhalb Europas gelten.
09:32O'Leary stellte in Brüssel den Winterflugplan von Ryanair vor.
09:36Die Airline streicht eine Million Sitzplätze und 20 Strecken ab Belgien, nachdem die Regierung von Bart de Weber die Flugsteuer
09:44von zwei auf sieben Euro pro Ticket erhöht hatte.
10:01Tesla hat einen neu gestalteten Roadster vorgestellt, mit raketenartigen Druckluftschubdüsen, die in Zusammenarbeit mit Elon Musks SpaceX entwickelt wurden.
10:11Bei einer Vorführung in Texas fuhr der weiße Zweisitzer kopfüber eine Rampe hinauf, drehte sich in der Luft und landete
10:19mithilfe eingebauter Düsen.
10:22Anschließend nutzte er das Düsensystem, um über einen LKW und weitere Fahrzeuge zu springen.
10:32Mit seinen Hochdruckdüsen kann das Auto außerdem in unter einer Sekunde auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen.
10:39Tesla zufolge soll die Produktion nach Jahren der Verzögerung 2028 beginnen.
10:45Einen Zielpreis nannte das Unternehmen bei der Veranstaltung am Donnerstag nicht.
10:48Auf der Reservierungsseite waren eine Performance-Version mit einer Anzahlung von 50.000 Dollar sowie eine Trust-Version mit Beschleunigungsdüsen
10:57für 250.000 Dollar aufgeführt.
11:00Eine nur auf Einladung erhältliche Raketenversion wurde als Einsitzer mit vollständigem Flugsystem beschrieben.
11:20Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
11:21Vielen Dank für uns zu beherrachten.
11:23Vielen Dank für uns zu beherrachten.

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