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Nachrichten des Tages | 14. Oktober 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 14. Oktober 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:00Nächste Hürde genommen. Der Europäische Rat eröffnet weitere Verhandlungskluster mit der Ukraine nach dem Ende des ungarischen Vetos.
00:10Die Spanier müssen sich zwischen der heutigen Regierung und Rechtsextremen entscheiden.
00:14Und rechts außen gefährdet die sozialen Rechte, warnt Außenminister Albares.
00:22Bösartiger Lungentumor. Papst Leo XIV. erholt sich nach erfolgreicher Operation im Krankenhaus.
00:31US-Präsident Donald Trump hat Grönland als unübertroffen für die Sicherheit der USA und Europas gelobt.
00:37Jeder künftige Angriff auf Amerika müsse über die arktische Insel führen, schrieb er an diesem Mittwoch auf seiner Social Media
00:44Plattform.
00:45Er fügte hinzu, dass seine Verteidigung auf den dort im Bau befindlichen Stützpunkten letztendlich Drohnen, Raketen oder jede andere Form
00:53von Waffen, die noch nicht einmal erfunden wurde, abschießen werde.
00:56Die Regierung in Washington hat ein Sicherheitsabkommen mit den Regierungen von Grönland und Dänemark unterzeichnet,
01:02nachdem Trump gedroht hatte, das strategisch wichtige Gebiet am Polarkreis mit Gewalt von Dänemark zu erobern.
01:09Grönland, das auf der kürzesten Raketenroute zwischen Russland und den Vereinigten Staaten liegt,
01:14stellt einen strategisch äußerst wichtigen Standort für Trumps angestrebten Golden Dome-Verteidigungsschild dar.
01:20Zudem verfügt das autonome Teilgebiet des Königreichs Dänemark über unerschlossene Vorkommen an seltenen Erden
01:26und könnte eine entscheidende Rolle spielen, wenn das schmelzende Polareis neue Schifffahrtsrouten eröffnet.
01:34Die Kölner Polizei hat es mit einem Fall zu tun, den es so noch nicht gab.
01:38Ein Roboter soll eine 16-Jährige belästigt haben, mutmaßlich ferngesteuert von zwei jungen Männern.
01:44In der Nacht zu Sonntag soll ein rot-orangener oder rot-goldener Roboter auch den Ring einer 16-Jährigen zunächst
01:50ans Gesäß gefasst
01:51und anschließend auch Stoßbewegungen in die Richtung ihres Gesäßes durchgeführt oder ausgeführt haben.
01:55Der 16-jährige Besitzer sowie seine 19-jährige Begleitung sollen das gefilmt und anschließend auch live im Internet gestreamt haben.
02:04Wenig später fanden Einsatzkräfte den Roboter im Kofferraum eines Autos,
02:08in dem der 16-jährige Besitzer ihn zuvor verstaut haben soll.
02:12Unsere Einsatzkräfte haben vor Ort alle Beteiligten angetroffen und sowohl den Roboter als auch zwei Mobiltelefone sichergestellt.
02:18Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Grundlage
02:23und prüft, wie der Roboter tatsächlich funktioniert, ob er gezielt gesteuert wurde.
02:28Die beiden jungen Männer gelten als Tatverdächtige. Angeklagt sind sie bislang nicht.
02:32Die Kriminalpolizei prüft jetzt den Verdacht der Beleidigung auf sexueller Grundlage.
02:37Ob es zu einer Anklage kommt, hängt davon ab, was die Ermittler über die Steuerung des Roboters herausfinden.
02:47Der Europäische Rat hat zugestimmt, zwei weitere sogenannte Cluster von Beitrittskapiteln mit der Ukraine zu eröffnen,
02:54nachdem Ungarn sein Veto aufgehoben hat.
02:57Damit sind nun vier von sechs Clustern eröffnet.
02:59Voraussetzung war eine Einigung über die Rechte der ungarischen ethnischen Minderheit in der Ukraine.
03:05Seit langem eine Forderung aus Budapest.
03:07Diese Einigung könnte auch zu einem ersten Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Silensky
03:12und dem ungarischen Ministerpräsidenten Peter Mayer führen,
03:15möglicherweise auf dem EU-Gipfel in Brüssel in dieser Woche.
03:19Diplomaten versuchen, das Treffen zu organisieren.
03:22Ungarn hatte moniert, dass die ukrainischen Bildungs- und Sprachgesetze
03:25Minderheitensprachen in Schulen einschränkten.
03:28Das neue Gesetz erweitert den Schutz für berechtigte Minderheitensprachen
03:32auch bei schulischen Aktivitäten und der Bereitstellung übersetzter Fragen bei einigen externen Prüfungen.
03:38Ukrainisch bleibt die Sprache des staatlichen Bildungswesens.
03:41Die Öffnung der Cluster ist keine Garantie für den EU-Beitritt.
03:45Dafür muss die Ukraine umfassende Reformen abschließen.
03:48Und die Schließung jedes Clusters erfordert die einstimmige Zustimmung aller EU-Mitgliedsstaaten.
03:53Auch die Landwirtschaft könnte ein wichtiger Streitpunkt sein,
03:56da einige Länder befürchten, dass der ukrainische Agrarsektor
04:00Druck auf die EU-Landwirte und deren Subventionen ausüben könnte.
04:07Die Spanier müssen sich zwischen den Rechtsextremen und der derzeitigen Regierung entscheiden,
04:12meint Spaniens Außenminister Albares.
04:14Das hat er gegenüber Euronews vor den Neuwahlen in seinem Land erklärt.
04:18Ministerpräsident Sanchez hat für den 29. November vorgezogene Wahlen angesetzt,
04:23nachdem das Parlament den Vorschlag seiner Regierung zur Bewältigung der Wohnungskrise abgelehnt hatte.
04:28Umfragen sagen voraus, dass die konservative Partei Partido Popular und die rechtsextreme VOX
04:34zusammen eine parlamentarische Mehrheit erringen werden.
05:02Albares warnte, die extreme Rechte sei eine Bedrohung für Spanien und für Europa.
05:34Während die Rechtsaußenpartei VOX im
05:36Wahlkampf auf das Thema Migration und die Migrationskrise in Ceuta setzt, betont Albares,
05:42dass die meisten Migranten, die im Juli illegal nach Ceuta kamen, nach Marokko zurückgekehrt sind.
05:49Ungarn darf wieder an Erasmus Plus teilnehmen, dem Austauschprogramm für Studenten.
05:53Auch bei der Forschungsinitiative Horizont Europa ist das Land wieder dabei.
05:57Grundlage ist ein Beschluss des Rates der EU.
06:00Er beendet den Rechtsstaatsmechanismus gegen Budapest, mit dem Korruptionsrisiken in Ungarn eingedämmt werden sollten.
06:07Zugleich gibt die EU 4,2 Milliarden Euro an Fördergeld für Ungarn frei.
06:12Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb in Online-Netzwerken,
06:15heute beginnt ein neues Kapitel für Ungarn und für Europa.
06:20Die EU hatte den Mechanismus 2022 unter dem damaligen Ministerpräsidenten Viktor Orban eingeführt.
06:27Seitdem hing der Zugang zu EU-Geldern davon ab, ob Ungarn den Rechtsstaat achtet.
06:32Der neue Regierungschef Peter Maggia hat mehrere Maßnahmen gegen Korruption und für mehr Transparenz beschlossen,
06:38um die Gelder frei zu bekommen.
06:40Mit Ursula von der Leyen einigte sich der Mitte-Rechtspolitiker auf die Freigabe von insgesamt 16,4 Milliarden Euro.
06:46Im Gegenzug muss Ungarn Reformen umsetzen und Investitionspläne vorlegen.
06:51Fällt die Prüfung der EU-Kommission positiv aus, könnte Ungarn weitere Mitte noch bis Ende des Jahres abrufen.
07:00Die französische Marine hat einen Öltanker geändert, der im Verdacht steht, unter falscher Flagge zu fahren
07:05und am illegalen Treibstoffhandel beteiligt zu sein, erklärte Präsident Emmanuel Macron.
07:10Die DF-Peak wurde im Indischen Ozean rund 450 Seemeilen südlich von Réunion gestoppt.
07:15In seinem Beitrag in den sozialen Medien veröffentlichte Macron ein Video,
07:19das zeigt, wie sich Soldaten per Hubschrauber auf das Schiff abseihen.
07:22Er betonte, Frankreich sei entschlossen, gegen die sogenannte Schattenflotte vorzugehen,
07:26wo auch immer sie operieren.
07:28Armeeministerin Katrin Vautrin erklärte, die Marine eskortiere den Tanker für weitere Überprüfungen.
07:34Der ukrainische Militärgeheimdienst erklärt, das Schiff sei am Transport von russischem Rohöl beteiligt
07:39und stehe in Verbindung mit der Reederei Sovkom-Flott.
07:42Russlands Schattenflotte nutzt komplexe Eigentümerstrukturen und Gefälligkeitsflaggen,
07:47um westliche Sanktionen gegen den Ölhandel zu umgehen.
07:49Frankreich hatte im Juni bereits vor Sizilien einen weiteren mutmaßlichen Tanker der Schattenflotte, die Deliver, abgefangen.
07:56Mehrere andere europäische Länder berichteten in den vergangenen Monaten von ähnlichen Einsätzen.
08:06Zehntausende Schüler und Schülerinnen sind auch am Dienstag in Paris auf die Straße gegangen,
08:10zunächst weitgehend friedlich.
08:12Später eskalierte der Protest wieder einmal.
08:37Seit Beginn der Schülerproteste in Frankreich wurden mehr als 6.800 Personen festgenommen.
08:42Davon waren 87 Prozent Minderjährige.
08:46Laut Behörden wurden rund 200 Schüler und 800 Polizeibeamte verletzt.
08:51Die Polizeiaufsichtsbehörde hat 36 Ermittlungen wegen mutmaßlicher Polizeigewalt eingeleitet.
09:21Die Polizei setzte weiterhin Blendgranaten ein.
09:24Die Regierung hat den Einsatz eines bestimmten Typs untersagt,
09:27nachdem ein 15-jähriger Schüler am 5. Oktober bei einem Polizeieinsatz vor einer Schule in Nordfrankreich seine Hand verloren hatte.
09:34Bei unserer Berichterstattung haben wir bisher beobachtet, dass viele Demonstranten friedlich marschieren.
09:41Aber etliche, die wir am Rande der Zusammenstöße befragten, halten Gewalt für eine legitime Reaktion auf Polizeibrutalität.
09:48Wenn man pacifisch manifestiert, gibt es nichts, was verändern wird.
09:51Es gibt Menschen, die schäuern, die schäuern, die schäuern auf die Polizei,
09:55die schäuern, die schäuern, die schäuern, die schäuern, die schäuern.
09:57Ich habe mich vorhin verbrannt, das hat mir die Augen verbrannt.
10:00Es muss sagen, dass es verbrannt wird.
10:01Es ist die Bildung, die Schüler und die Lehrer sind.
10:04Es gibt absolut keine Antworten, keine Werte, außerhalb der Polizei, außerhalb der Polizei.
10:11Es gibt auch die Violente, aber wir hören uns nicht.
10:13Viele Schüler wollen sich am Samstag den Großdemonstrationen gegen steigende Lebenshaltungskosten
10:19und sinkende Kaufkraft anschließen, um eine breitere soziale Bewegung zu unterstützen.
10:38Papst Leo XIV. erholt sich nach erfolgreicher Entfernung eines Knotens
10:42aus seiner Lunge im Krankenhaus.
10:44Er habe eine ruhige Nacht verbracht, teilte der Vatikan mit.
10:48Der 71-Jährige kehrte in sein Zimmer im römischen Gemelli-Krankenhaus zurück,
10:52nachdem ein bösartiger Tumor in einem 90-minütigen Eingriff ohne Komplikationen
10:57mithilfe robotergestützter Verfahren entfernt worden war.
11:00Nun müssen Testergebnisse zeigen, ob sich der Krebs in anderen Teilen des Körpers ausgebreitet hat.
11:06Leo XIV. war am frühen Dienstagmorgen zum Krankenhaus gekommen
11:10und hatte den vor dem Gebäude versammelten Schaulustigen zugewunken.
11:14Zu Beginn der Operation hatten Gläubige und medizinisches Personal
11:17in der Krankenhauskapelle den Rosenkranz gebetet.
11:21Leo XIV. wird voraussichtlich etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben.
11:25Seine öffentlichen Audienzen wurden bis zum 20. Oktober abgesagt.
11:30Bislang ist ungewiss, ob er seine für Anfang November geplante Reise nach Südamerika antreten kann.
11:36Eine Absage wurde noch nicht bestätigt.

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