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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:10das darf doch nicht wahr sein granatapfel chili mit einem hauch koriander habe ich
00:19gestern frisch einkocht schmeckt das hier ist blaume mit simt und kardamon was anderes ist immer
00:34nur erdbeer sie koch gleich amaryen ingwert chutney mit rosinenreis und nüssen das kann man heute
00:40abend essen amaryen ingwert chutney sagst du mein schott das ist jetzt blöd akkurat heute muss ich
00:45mein bürogramm erledigen der ist schon so lange liegen geblieben dann ist es halt allein aber
00:50ich hab ja noch was auf frau stockl was gibt's verstehe bin schon unterwegs mei leider ich muss
00:59los allein jetzt haben sie gar nicht meine birnenpaprika gelee ja was soll man machen wenn
01:03die pflicht ruft widerschauen widerschauen moin moin gab es bei frau hofer nichts zu frühstücken doch
01:14aber die ist zurzeit im einkoch raus und ich bin ihr versuchskaninchen morgen herr moin was hat er denn
01:22mich freut's heut nicht in freut's heut nicht vielleicht hat er doch schon was für uns
01:29heilig krallinger holster peter 43 jahre alt ist er geworden und aber geschäftsführer vom krallinger
01:34preu der gehört aber sein papa aha wer hat den toten gefunden da mags preischen brauch vom krärer
01:40der was schornstein fieger kam ihm krärer hat er gerade gesagt ein schönen guten morgen frau
01:50dr eckstein morgen die herren grüß gott frau doktor und was können sie uns berichten dem opfer wurde mit
01:57einem spitzen gegenstand auf den hinterkopf geschlagen und dann ist er in den pool gefallen sieht jedenfalls
02:01nicht so aus als ob er gerade schwimmen gehen wollte ob er einem schlag gestorben oder ertrunken ist kann
02:07ich ihn leider erst nach der abduktion sagen aber das hier habe ich in seiner rosentasche gefunden und
02:12das ist definitiv ertrunken so viel kann ich jetzt schon sagen vielleicht können sie unsere kollegen von
02:17der ktu wiederbeleben was ist mit dem todeszeitpunkt laut körpertemperatur heute morgen zwischen 8 und 8 30
02:25wo ist denn der kaminkehrer da vorne um die ecke sitzt er sagen sie herr preischen haben sie den
02:30herrn krallinger persönlich hat den habe ich noch nie gesehen der wohnt erst seit drei monaten da hat
02:36vorher in münchen klebt woher wissen sie das wenn sie noch nie gesehen haben das hat der teo
02:41krallinger mir erzählt sein vater ah das ist der besitzer der krallinger brauerei ja genau der hat
02:4720 jahre lang gewohnt bis er seinem sohn das haus überschrieben hat und wo ist der krallinger senior jetzt
02:53nach australien ausgewandert songs kennen sie uns was über den toten also sprich über den peter
02:59krallinger song es tut mir leid mehr weiß ich nicht wenn sie irgendwas verdächtiges aufgefallen
03:05heute morgen ich hab den mann da im wassertreiben sehen und sofort die polizei verständigt na gut
03:13also falls sind doch noch was einfällt melden sie sich einfach ja das mache ich danke da hat man so
03:18ein traumhaus schwimmt quasi in geld und endet als wasserleiche im eigenen bürger philosoph
03:24halt stehen bleiben den schuhacken aber gefunden in der hecke gehört wahrscheinlich zu diesem
03:30außenkamin ja ja könnte die martwaffe sein wird die ktu soll ihn sofort auf fingerabdrücke untersuchen
03:38gell ja und fragen sie bitte in der nachbarschaft nach ob jemand was verdächtiges gesehen oder gehört
03:51das ist eine katastrophe ich weiß gar nicht wie das jetzt weitergehen soll
04:12bleibt er wieder außer mir hängen was was bleibt er an ihnen hängen der krallinger und
04:18ihm wir haben zusammen ein konzept entwickelt für ein vergnügungspark rund um das thema bier
04:23bier rama bavaria ist so dass jetzt viel versprechen doch ja eben und dazu bringen wir
04:28ein komplett neues produkt auf dem markt weißbier in verschiedenen geschmacksrichtungen bierpumps
04:33also ich will nicht die illusion nehmen aber soweit ich informiert bin gibt es das schon aber
04:40wir sind weltweit die einzigen die es vom fassel anbieten eben für die die nicht aus der flasche
04:45trinken wollen doch dieses für sie das war übrigens eine idee vom herrn gralinger wie war denn so der
04:51herr gralinger also menschlich ein ganz ein engagierter doch dieses für sich also endlich mal jemandem ich
04:59habe auf augenhöhe begegnen können so so hat der gralinger feinde feinde ja freilich jede menge
05:06kleingeister die ihm sein erfolg mit gönnt haben oder so was kenne ich ja selber nur zu gut wer denn
05:12zum beispiel bei mir beim gralinger also ja die produktionsleiterin von der brauerei zum beispiel
05:19man die hat ja praktisch die gesamte belegschaft gegen er aufgetzt wie heißt die dame danke
05:47ich war im rathaus das können meine mitarbeiter bestätigt werden das ist glaube ich von erler
05:55unsere mitarbeiter werden das überprüfen ja und wenn sie noch irgendwas von mir wollen
06:00dann ich halte mich zu ihrer verfügung
06:11ah tausend tausend mächtig haben zumindest duftet streng ja hopfen und malz gott er halt
06:23ja bitte tach hansen mein name krippe rosenheim mein kollege herr stadler ist gut ist gut hätten
06:31so ein momentchen zeit worum geht es denn ja wir müssen ihnen leider mitteilen dass der peter
06:38krallinger heute morgen ermordet worden ist
06:42was
06:44kann doch gar nicht sein was ist denn passiert er wurde tot in seinem pool aufgefunden
06:51ja
06:52wann haben sie denn den krallinger zum letzten mal gesehen
06:55ja gestern abend so gegen 19 uhr als er feierabend macht
07:02stimmt es dass es zwischen ihnen und den herr krallinger eine meinungsverschiedenheit gab
07:07wer hat ihnen das denn erzählt
07:08wenn sie bitte erstmal die frage beantworten würden
07:10ja ähm er wollte teile des sortiments umstellen um diese bier pops zu produzieren
07:15ich fand es riskant schließlich sah mir traditionsbrauerei
07:20naja unsere kunden waren davon auch nicht begeistert
07:23hm hm
07:24war der herr krallinger also nicht gerade beliebt
07:26naja es gab viel stress vor allem mit unserem braumeister dem josef mosbach
07:31der ist mit dem eugen krallinger 30 jahre wunderbar klar gekommen aber mit seinem sohn hatte er ständig streit
07:36dann sehen sie mit diesem herr mosbach würden wir gerne sprechen
07:39äh ja der hat ganz überraschend vor zwei monaten gekündigt fristlos
07:44nach 30 jahren
07:45wieso
07:46wegen dem peter krallinger
07:47ja das habe ich auch gedacht
07:48deswegen habe ich auch versucht den herrn mosbach umzustimmen
07:51zumal er seine betriebsrente jetzt nicht mehr bekommen wird
07:54der hat bloß gesagt dass er ein fantastisches jobangebot bekommen hat
07:58aha und wer hat ihm dieses angebot gemacht
08:01das brauhaus oberbayern
08:03gut dürften wir uns mal im büro von den krallinger umsehen
08:15naja
08:16biorama davaria
08:18sieht aus wie
08:20spielplatz für erwachsene
08:22mhm
08:23bauernmarkt
08:24karussells
08:25biermuseum hotel
08:26und an jeder ecke werden bierpops vom fass ausgeschenkt
08:30was hat der bürgermeister damit zu tun
08:32der hat der brauerei hohe subventionen versprochen wenn wir den park in ganting bauen
08:38sie waren wohl nicht so ganz überzeugt von dem konzept
08:41ich glaube nicht dass sich eine so riesige investition rechnet
08:45frage wie lange arbeiten sie da schon
08:47fast 20 jahre
08:49ich habe hier schon meine ausbildung gemacht
08:5220 jahre dann kannten sie praktisch den junior greilinger auch schon so lange
08:58na der ist damals zum studieren nach berlin
09:00habe ich erst vor drei monaten kennengelernt
09:02als er hier geschäftsführer wurde
09:04aha
09:05waren sie da nicht eifersüchtig als der herr grallinger senior nicht sie zu seiner nachfolgerin
09:10auserkoren hat
09:10ist doch verständlich dass er die leitung lieber an seinen sohn übergibt
09:14wo waren sie heute noch früher zwischen 8 und 38
09:17da war ich mit dem buffy spazieren im gantinger forst
09:20buffy?
09:21buffy?
09:22mein kleiner hund
09:23der boxer
09:24buffy
09:25kann das außer buffy noch jemand bezeugen?
09:28na mein mann ist auf geschäftsreise und unterwegs habe ich niemand gesehen
09:34ich komme gleich nach
09:37hallo frau stockl
09:38ähm sagen sie
09:40sind sie bitte so nett hallo
09:41und bestellen uns einen gewissen herr moosbach aufs kommisariat
09:45josef moosbach ist notiert
09:46na ist doch gut
09:47wissen sie wo der herr mohr steckt?
09:49ja zufällig
09:50michi der herr hansen
09:54äh
09:54gib her bitte
09:56ja herr
09:57entschuldigung
09:58ja herr hansen was kann ich für sie tun
10:00ähm hallo herr mohr
10:00sie könnten bitte
10:01rausfinden ob jemand heute morgen zur tatzeit eine junge frau
10:05mit einem boxer also mit einem hund im gantinger forst gesehen hat
10:09ja ist recht wird erledigt
10:10ja gut
10:10danke herr polizeihauptmeister
10:12wiederhören
10:24grüß Gott frau hofer
10:27ach
10:28die schauen ja
10:29die schauen ja köstlich aus
10:31die haben sie aber nicht alle selber gemacht oder?
10:33doch
10:34sag ich
10:35äh
10:35sag's herr schretzmeier warum
10:36äh was verschafft mir eigentlich die Ehre ihres besuchs?
10:39frau hofer
10:40sie sind ja eine der ganz wenigen die man mit innovative Ideen begeistern kann
10:44gell
10:44ohne dass sie gleich angst kriegen
10:47und an was für innovative Ideen haben sie da gedacht?
10:52Voila
10:53das Biererlebnis der Zukunft
10:56Bierpops vom Fass
10:58da schaut einmal her
10:59Orange Rumour
11:00Cranberry Kingdom
11:03Lemon Luxury
11:04das ist ja mein persönlicher Favorit ne?
11:08und Blueberry Boss
11:10Blueberry Boss?
11:12Blueberry Boss
11:13laut Marktanalyse verkauft sie das halt besser mit englischen Namen
11:16seit wann verkaufen sie denn Bier?
11:18naja ich bin ja eigentlich nur stiller Teilhaber ne?
11:22aber jetzt ist ganz plötzlich mein Geschäftspartner verstorben
11:25und äh jetzt muss ich halt selber die Werbetrommel rühren ne?
11:28das ist ja schon was geworden
11:30äh und warum machen sie das?
11:32ja
11:34Konjunkturbelebung ne?
11:36wir bauen ja dazu auch noch einen Vergnügungspark
11:39ne?
11:41das sind so Synergieeffekte, verstehen wir's?
11:43ha was glauben denn sie
11:44wieviel Gewerbesteuer so ein Projekt
11:48der Gemeinde einbringt
11:49he?
11:50ganz zu schweigen von den
11:51Arbeitsplätzen und so ne?
11:53dieses Bier da
11:54das wird ein riesen Verkaufsschlager
11:57aha
11:58und äh wer soll das kaufen?
12:01Frau Hofer
12:02Frau Hofer
12:04und jetzt kommen wir zwei zusammen
12:08die Besucher ihrer Musikakademie zum Beispiel
12:11ne? so bei Veranstaltungen im Foyer oder in den Pausen
12:15ne? ich sag's ihnen das wird ein riesen Verkaufssitz ne?
12:19ein riesen Erfolg
12:20weltweit
12:22ihnen äh
12:23da man natürlich zu besonders guten Konditionen liefern
12:26äh
12:27ja ja schon
12:27aber das müssen sie natürlich erst einmal alles mit dem Herrn Achtziger besprechen
12:31machen sie das
12:32Frau Hofer
12:33und
12:34wissen sie wo sie das am besten machen?
12:37das machen sie
12:39im Rosenbräu
12:41ne?
12:41da laufen nämlich jetzt gerade meine
12:43Bierpops Testwochen ne?
12:45da können sie das alles einmal ganz in Ruhe ausprobieren ne?
12:48und so
12:50selbstverständlich alles auf meine Kosten
12:52ne? wirklich?
12:54Frau Hofer
12:55machen sie ihren einen schönen Abend
12:56und den Herrn Achtziger nehmen wir selbstverständlich mit
12:59ne? und ihren Bruder sagen sie auch Bescheid
13:01ach, das würde ich gerne arbeiten
13:02er ist gerade auf dem Lehrgang in Kassel
13:04und das da
13:06das ist für ihre Musikakademie
13:08zur Probe
13:09hm
13:16so Dalla
13:17äh
13:18Frau Stockel
13:18haben sie den Braumeister schon erreicht?
13:20diesen Moosbach
13:21selbstverständlich
13:22der sitzt drüben
13:23und das habe ich einer ausgedruckt
13:25das sind alle Unterlagen die ich über dieses Mordopfer gefunden habe
13:28vielleicht ist ja was dabei was sie noch nicht wissen
13:30ja damit danke Frau Stockel
13:31wenn wir sie nicht hätten mein Gott
13:33ja
13:36ja
13:37Herr Moosbach
13:37Stadler
13:38mein Kollege der Herr Hansen
13:40ja
13:40wir sind Frau Stockel
13:40Frau Hofer
13:41grüß Sie
13:41ist der Herr Achtziger zu sprechen?
13:44der müsste im Büro sein ist wichtig
13:45ah der Schreizmann war gerade bei mir
13:47der Mensch hat mit der Musikakademie ins Geschäft gekommen
13:49Bierpops
13:50geh
13:50da habe ich gerade was drüber gelesen
13:51schauen Sie mal
13:54das da war vor zwei Wochen bei der Bierkonferenz in der Brauerei
13:58und das ist der Peter Gralinger
14:00den haben sie heute ermordet
14:02ermordet?
14:02ja
14:02der Schreizmann hat nur gesagt
14:04dass er plötzlich gestorben ist
14:06Sie scheinen ja nicht besonders traurig zu sein über den Tod von Herrn Gralinger
14:10ich habe ihn ja gar nicht richtig gekannt
14:12da haben wir aber was anderes gehört
14:14das soll ja ganz schön geachtet haben zwischen Ihnen beiden
14:16ist doch normal in so einem Betrieb
14:17ja aber ohne den Stress mit Herrn Gralinger hätten Sie doch nicht gekündigt nach 30 Jahren
14:21Moment
14:21ich bin gegangen weil ich ein sehr gutes Angebot bekommen habe
14:25muss das ja ein sehr großzügiges Angebot gewesen sein
14:28dass Sie gleich auf eine Betriebsrente verzichten
14:30Frau Sylldorf hat mir so viel gezahlt
14:32dass sie sich für mich sehr gut gerechnet hat
14:34wer ist Frau Sylldorf?
14:36die Chefin von Braus-Oberbayern
14:38verstehe ich
14:39den Herrn Gralinger haben Sie den nach Ihrer Kündigung noch einmal gesehen?
14:43nein
14:45gut
14:45was wir dann noch von Ihnen bräuchten
14:47wo waren wir denn heute der Früh zwischen 8 und 8.30 Uhr
14:50daheim
14:51gut kann das jemand bezeugen
14:52meine Frau
14:53genau
14:54das werden wir überprüfen
14:56Wiederschauen
14:57ähm
14:58ach so ja
14:59Fingerabdrücke bräuchten wir noch
15:00was soll es das?
15:01Sie glauben mir nicht etwa dass ich den Kleine umgebracht habe
15:03das ist reine Routine
15:05bitte
15:06und halten Sie sich zu unserer Verfügung
15:08wir gesagt Wiederschauen
15:10Wiederschauen
15:10also der Moosbach hat noch knapp 10 Jahre bis zur Pensionierung
15:17aber diese Frau Sylldorf zahlt ihm so viel dass er trotzdem geht
15:20und auf seine Betriebsrente verzichtet
15:22also komisch ist das schon
15:23ja finde ich auch
15:24ich würde gerne wissen warum diese Frau Sylldorf ausgerechnet ihn abgeworben hat
15:28wissen Sie was?
15:29da fragen wir es am besten selber
15:32Frau Stockel
15:33ja ich bin noch nicht schwerhörig
15:36Entschuldigung
15:37Frau Stockel würden Sie uns bitte eine Frau Sylldorf einbestellen
15:40das ist die Chefin vom Brauhaus Oberbayern
15:43ja
15:43nein
15:44danke
15:44bitte
15:47Bierpops vom Fass
15:48das ist also das Projekt
15:50was der Schretzmeier mit dem Krallinger am laufen hat
15:52dann wissen Sie also schon dass der Krallinger ermordet worden ist
15:55naja sicher
15:56tja
15:58jetzt muss halt der Herr Bürgermeister schauen dass er das Geschäft allein vorantreibt
16:01also bei aller Liebe aber
16:03der Schretzmeier ist kein Geschäftsmann sondern ein Provinzpolitiker
16:08eigentlich kann ich mir schon vorstellen dass das vom Fass bei den Leuten ankommt
16:12könnte der Musikakademie doch kurz stehen haben wir was Neues anzubieten
16:15Frau Hofer wir haben nicht einmal eine Zapfanlage
16:21jedenfalls hat der Schretzmeier uns eingeladen dass wir diese Bierpops heute Abend im Rosenbräu einmal probieren
16:26der Schretzmeier lädt uns ein
16:28hat er gesagt mit allem drum und dran
16:29ja damit
16:30sieh da lassen wir es mal gescheit krachen
16:35ja
16:37folgendes ich war gerade in der KTU
16:39der Täter hat alles abgewischt im Haus finden sich nur die Fingerabdrücke vom Krallinger
16:43ist das ein Kaffee?
16:45nein
16:45ein Klavier
16:47schade eigentlich
16:48was?
16:49das mit dem Fingerabdrücken
16:50ja
16:50aber
16:51einen Fingerabdruck den hat er vergessen und zwar auf dem Schuhack und den haben wir
16:55ja
16:56ich denke es ist da schon mal was
16:57was ist mit der Auswertung Laptop und Handy?
17:01läuft und die Frau Doktor Eckstein ist fertig mit der Obduktion
17:05jawohl der Mann ist ertrunken
17:06aber erst nachdem er durch einen Schlag ohnmächtig ins Wasser gefallen wurde
17:11ja sonst noch was unbrauchbares?
17:13ja ich war im Wald
17:14im Gantinger Forst
17:16und zur fraglichen Zeit hat niemand eine Dame nicht Boxer gesehen
17:20was zu erwarten war
17:21ja dann brauche ich jetzt auch so ein Klavier
17:30Peter Gralinger der frühere Chef ihres Mitarbeiters Josef Moosbach ist heute tot aufgefunden worden
17:36ermordet
17:37wie schrecklich
17:38könnten sie ihn?
17:39nein ich persönlich
17:41deswegen verstehe ich auch nicht wie ich ihnen da weiterhelfen kann
17:43ja wir wollen eigentlich nur von ihnen wissen warum sie den Herrn Moosbach vom Gralinger Bräu abgeworben haben
17:50unser alter Braumeister ist schwer erkrankt wir brauchen einen schnellen Ersatz
17:53ja Moosbach genießt in der Branche einen exzellenten Hof
17:57wie hat der Herr Gralinger auf die Abwerbung reagiert?
18:00keine Ahnung
18:01mir gegenüber hat er sich nicht geäußert
18:03es muss ja ein fantastisches Angebot gewesen sein
18:07hat sie das für sie gerechnet?
18:09leider nicht
18:10ich musste ihn vor zwei Wochen entlassen
18:12wo?
18:14ach das wussten sie gar nicht
18:16ja er hat leider nicht die Leistung gebracht die ich mir von ihm erhofft habe
18:20es muss ja für den Herrn Moosbach schrecklich gewesen sein
18:22erst ist die alte Arbeit weg dann ist die Betriebsrente weg
18:26jetzt ist auch noch die neue Arbeit weg
18:28ja mir tut das auch leid
18:30aber was sollte ich machen?
18:33ja so ist das eben ne?
18:35gut dann sollte es das gewesen sein
18:38Wiederschauen
18:39auf Wiedersehen
18:42Auf Wiedersehen
18:47so ein Quatsch die wirbt doch nicht jemand ab um mich nach kurzer Zeit wieder rauszuschmeißen
18:50und dass uns der Moosbach nichts davon verzeiht hat
18:53also das stinkt doch zum Eme
18:54und wie? wir sollten Moosbach nochmal befragen
18:56aber heute nicht mehr für heute gelangt
18:58ich habe nämlich einen Mordstrom Hunger
18:59aha was gibt es denn heute über Frau Hofer?
19:02ein Marillen-Ingwer-Chutney auf Rosinenreis
19:05das ist ja ein Ding
19:06ich dachte sie mögen dieses exotische Zeug nicht
19:09deswegen speist der liebe Anton heute auswärts
19:14so ihr Weißbier
19:16danke
19:19so
19:21einmal Blueberry Boss
19:23und einmal Orange irgendwas
19:26zum Wohl
19:27schaut ja giftig aus
19:29sag einmal Mitzi wie kommen denn diese Bierpops so an?
19:33ich habe bis jetzt nicht einmal 10 Gläser davon verkauft
19:35ach ja
19:36dabei hat der Schretzmeier gesagt
19:37die Marktanalysen seien sensationell gewesen
19:40meine Marktanalyse
19:42ich habe dem Schretzmeier gleich gesagt dass es nicht funktioniert
19:44solche Pops trinken junge Leute
19:46aber aus der Flasche nicht aus dem Glas
19:50na dann
19:51Prost
19:57mhm
19:58gar nicht so schlecht
19:59tatsächlich
20:02mhm
20:03gar nicht so schlecht
20:11tatsächlich
20:16ist das pappert
20:18Herr Schretzmeier
20:19Sie wissen doch dass ich Ihnen nichts erzählen darf
20:21ja sicher
20:21sicher
20:22aber wie Sie sich vorstellen können
20:24würde ich gerne ein bisschen mehr wissen über den Stand der Ermittlungen
20:26und von mir erfahrt doch keiner was
20:28ich bin da
20:29sehr diskret
20:30ich doch eben auch Herr Schretzmeier
20:32sind Sie deswegen extra hergekommen
20:33na na na na
20:34ich habe einen Termin mit Jo
20:36wegen meiner
20:37Bierpops
20:39das Times Square
20:42das wäre nämlich ideal
20:44um bei meinen Werbewochen mitzumachen
20:47so
20:51ich habe Ihnen doch schon gesagt Herr Schretzmeier
20:53dass ich kein Fastbier ausschenke
20:55weder normales noch helles
20:57noch Ihre
20:58Bierpops
20:59wenn das erst einmal offiziell auf dem Markt ist
21:02da werden sich alle drum reißen
21:03achso
21:05also aus dem Rosenbrei habe ich gehört
21:06dass das Zeugel Blei schwer im Fasel drin liegt
21:09das liegt ja bloß daran
21:10weil die Frau Reitmann das nicht gescheit anpreist
21:12die Leute wissen doch gar nicht was verpassen
21:13Sie, Sie, Sie, Sie dann das doch auch mal ausprobieren oder?
21:16also probieren würde ich es schon
21:17so, na also
21:19und dann kommt man auf den Geschmack
21:21und dann dreht man noch eins und noch eins und noch eins
21:22Verstehen Sie, so geht das
21:24also, wie schaut's aus?
21:30hört das heißt?
21:31nein, oder?
21:32oh
21:34so, jetzt haben wir alle doch probiert
21:35und so sind wir auch
21:37stimmt
21:37und das schönste ist, dass der Schretzmeier zahlt
21:42na sowas, der Stadler
21:44wenn man denkt, der macht halt Überstunden
21:46schaut jetzt nicht gerade so aus
21:48Entschuldigung, ich bin gleich wieder da
21:54Servus, Herr Stadler
21:55ja, Frau Hofer
21:56sind Sie schon fertig mit Ihrer Büroarbeit?
21:58bitte was?
21:59ach so, ja
22:01das ist ja viel schneller gegangen
22:02als ich gemeint habe
22:03und weil ich Ihnen abgesagt habe
22:05haben wir gedacht
22:06gehst du halt heute mal da her
22:07ja und was machen Sie da?
22:09mir, uns ist der Schretzmeier dazwischengekommen
22:12Sie, wissen Sie was?
22:13kommen Sie doch mit zu uns an den Tisch
22:14das übernimmt nämlich dann alles der Schretzmeier
22:16jährlich?
22:17ja, und dann
22:18da schauen Sie, Schretzmeiers Bierpops vom Fass
22:21die müssen Sie unbedingt mal probieren
22:23wir haben ja schon alle durch, gell?
22:24bitte, Herr Kollege, nur aus der Platz
22:26nachbind
22:28aha
22:49morgen, jetzt brauche ich erst einmal einen Kaffee
22:51oh, Herr Stadler, haben wir schlecht geschlafen?
22:53nein, ich habe gestern ein paar von den Bierpops probiert
22:56von den Papps jessen
22:57und jetzt platzt mir der Schettel
22:59ich habe gar nicht gewusst, dass Sie sowas trinken
23:02ich auch nicht, aber es war umsonst, mei
23:03was willst du machen?
23:06morgen
23:06morgen, morgen
23:07sagen Sie mal, sind Sie aus dem Bett gefallen?
23:09hm, der war gut
23:10nein, was anderes
23:11ich habe die ganze Zeit das Gefühl gehabt
23:13dass die Frau Südorf gelogen hat
23:15als sie gesagt hat, dass sie den Gralinger nicht kennt
23:17ganz austrieren ist mir die auch nicht vorgekommen
23:19genau, deswegen war ich fleißig
23:21und habe das ganze Material über den Gralingern nochmal durchforstet
23:24und habe das hier gefunden
23:28das Foto ist vor 10 Jahren entstanden in einem Münchner Hotel
23:30da habe ich gerade angerufen
23:32und siehe da, die haben da tatsächlich ein halbes Jahr zusammengearbeitet
23:35die beiden
23:36frage ich, warum hat uns die Südorf das nicht verzeiht?
23:40Antwort, weil sie vielleicht mit dem Gralinger unter einer Decke steckt
23:43es könnte doch sein, dass der Herr Gralinger Sie gebeten hat
23:47Moosbach abzuwerben
23:49und schwupps
23:50ist der Gralinger den Moosbach los
23:53auf elegante Weise und spart sich dessen Betriebsrente
23:56und die Frau Südorf kündigt ihm einfach in der Probezeit
23:59und das Problem ist erledigt
24:01ich werde sie gleich mal einbestellen
24:02und ein Moosbach auch
24:04der soll uns erklären
24:06warum er uns nichts von der Kündigung gesagt hat
24:08dann mache ich, danke
24:10Frau Stockel?
24:11Ja?
24:11würden Sie uns bitte die Frau Südorf einbestellen
24:14und mit dem Herrn Moosbach würden wir auch gerne nochmal sprechen
24:16es war ja nichts überhören
24:19Guten Morgen, das ist die Auswertung vom ersoffenen Handy
24:23liebe Grüße aus der KTU
24:24Danke
24:25Halt!
24:26gibt's was Neues von den Fingerabdrücken?
24:28wird kommen, der Fonze hat einen Engpass im Labor
24:30auf Wiederschauen
24:31Wiedersehen
24:33Aha
24:34das ist doch was
24:35da hat der Moosbach beim Gralinger vorgestern Abend
24:40fünfmal auf die Mailbox gesprochen
24:41und sie widerlicher Drecksack ist definitiv das Hamloseste, was da steht
24:46zeigen Sie mal ja
24:48nett, das passt ja zu unserer Theorie, dass der Gralinger was mit der Abwerbung zu tun gehabt hat
24:53und der Moosbach wird den gleichen Verdacht gehabt haben
24:56die Frau Südorf habe ich leider nicht erreicht
24:58Na gut, bleiben Sie einfach dran, was ist mit dem Moosbach?
25:01Der Moosbach arbeitet seit heute wieder in der Brauerei Gralinger
25:05Ah, das ist ja interessant
25:07Ja, dann machen wir uns den einfach zu groß
25:11und fahren da gleich mal hin
25:17Mhm
25:17Gut
25:18Ja, genau so werde ich es veranlassen, Herr Gralinger
25:20Auf Wiederhören
25:22Schönen guten Morgen, Frau Prachtel
25:23Guten Morgen
25:25War das eben der Seniorchef aus Australien?
25:28Ja, wir haben besprochen, wie es hier nach dem Tod von seinem Sohn weitergehen soll
25:31Ah ja, wie geht's weiter?
25:33Der Herr Gralinger hat den ganzen Bierpops-Schmarrn abgesackt
25:36und ich werde bis auf weiteres die Geschäftsführung übernehmen
25:41Aha, so gesehen hat Sie ja der Tod des Juniorchefs Sie eigentlich rentiert, hm?
25:46Falls Sie andeuten wollen, dass ich irgendwas damit zu tun habe, liegen Sie falsch
25:50Also wir wollen nichts damit andeuten, sondern wir wollen den Herrn Moosbauer sprechen
25:54weil wir haben gehört, dass der auch wieder da ist
25:56Ja, der hat mich gestern angerufen und gefragt, ob ich Arbeit für ihn habe
26:00Er hat sich das nicht gewundert? Ich meine, er hat vor zwei Monaten hier gekündigt
26:05Er hat nur gesagt, dass es mit der neuen Chefin überhaupt nicht lief
26:09Immerhin kann ich ihn gut brauchen, jetzt wo der Herr Gralinger tot ist
26:12Okay, wo finden wir Herrn Moosbach?
26:14Der, da hinten kommt er grad
26:16Herr Moosbach
26:18Schönen guten Morgen, Herr Moosbach
26:19Was wollen Sie denn hier?
26:22Ja, wir haben da auf den Anrufbeantworter von Herrn Gralinger ein paar sehr unschöne Dinge von Ihnen hören dürfen
26:29Ja, das kann schon sein
26:31Ja, außerdem haben Sie vergessen uns zu erzählen, dass Frau Sylldorf Ihnen vor zwei Wochen gekündigt hat
26:37Das hat ja mit dem Gralinger nichts zu tun
26:40Ja, vielleicht doch
26:42Die zwei haben sich nämlich gekannt
26:46Haben Sie das gewusst?
26:48Na, sieht nach Absprache aus
26:50Da Herr Gralinger Sie nicht einfach rausschmeißen konnte, hat der Frau Sylldorf gebeten, Sie abzuwerben
26:56Ja, ziemlich miese Nummer, was?
26:58Ich hab das alles hier mit aufgebaut
27:01Ich wär doch niemals weggegangen, wenn diese Hex mir nicht so ein wahnsinns Angebot gemacht hätte
27:06Also bescheidene Frage, und das ist Ihnen nicht merkwürdig vorkommen, ha?
27:10Na, gar nicht, Sie klang sehr überzeugend
27:13Aber wie ich dann bei ihr angefragen hab, da konnte ich ihr nichts recht machen
27:17Und als sie Ihnen dann eine Probezeit gekündigt hat, da sind Sie misstrauisch geworden, hm?
27:21Na, ich hab ja gemeint, dass zwischen uns einfach die Chemie nicht stimmt
27:26Aber dann hat mir vorgestern zufällig ein Kollege erzählt, dass der Gralinger und die Sylldorf schon lange zusammengearbeitet haben
27:38Und dann haben Sie dann eins und eins zusammengezählt
27:41Ja, dann hab ich den Gralinger angerufen
27:44Aber der Kerl hat einfach aufgelegt, oder ist gar nicht erst rangegangen
27:48Dann sind Sie zu seinem Haus gefahren, es kam zum Streit und dann haben Sie mit dem Schirhackel zugekaut, gell?
27:53Schmarrn, so ist einem doch nie ein Marder
27:55Ja, freilich hab ich einen Mordswut auf den gehabt, eine Wahnsinnswut
27:59Aber deswegen bringt man doch keinen um, das müssen Sie mal glauben
28:02Na gut, Herr Mosbach, dann muss man uns erst mal so stehen lassen, hm?
28:06Aber Sie halten sich bitte weiterhin zur Verfügung, hm?
28:08Wiedersehen
28:09Bitte schön
28:13Frau Reitmann, geht's Ihnen gut?
28:16Und, wie schaut's aus? Haben Sie schon ordentlich was verkauft?
28:18Nein, das kann man nicht behaupten
28:20Ja, das ist ja auch kein Wunder da, Sie müssen doch diese Aufsteller ganz anders platzieren
28:25Da schauen Sie her, die müssen so, so, so muss das sein
28:30Der Aufsteller, der muss direkt in dem Blickfeld vom Gast sein, ne?
28:34Ja, das wäre bei Psychologie nennt man sowas
28:37Da, genau, so, da, genau, ja, einmal so, so, so, so
28:45Da, bitteschön
28:46Was ist das?
28:47Eine Rechnung nennt man das
28:49Der Achtziger und die Frau Hofer haben gesagt, dass Sie das übernehmen
28:51Achso, ja, genau
28:55Hoi, das, mein Lieber, die haben ja wirklich alles ausprobiert
29:00Und auch gleich mehrmals
29:02Was ist das?
29:03Oder ja, anscheinend schmeckt, gell?
29:06Mhm
29:06Entschuldigen Sie
29:10Oh, äh, das ist Australien
29:15Schretzmeier
29:17Herr Kralinger, ich grüße Sie
29:21Mein herzliches Beileid, Herr Kralinger
29:24Ja, ja, genau, das, äh, Pirama Barbaria, das da
29:29Achso
29:31Äh, Herr Kralinger
29:32Okay, aber die
29:34Bierpops, das machen wir dann, ääh, sch-
29:37Die...Bierpop?
29:40Auch net
29:49Ist alles in Ordnung, Herr Schritzmeier?
29:54Frau Reitmann, ich glaube, ich brauche jetzt einen Schnaps.
30:01So, zwei doppelte Espressi.
30:04Du schaust aus, als wenn du den dringend nötig hättest.
30:07Das kannst du laut sagen, wir haben gestern alle Bierpopsorten vom Schritzmeier probiert.
30:12Alle.
30:12Aus geschäftlichen Gründen, notgedrungen.
30:15Der Schritzmeier hat euch eingewickelt.
30:17Und jetzt schenkst du das Zeugl in der Musikakademie aus?
30:20Nein.
30:20Dann haben wir uns dagegen entschieden.
30:22Weiß er das schon, der Schritzmeier?
30:24Noch nicht.
30:26Na dann, viel Spaß.
30:29Ja, Frau Hofer, ich kann doch nicht sagen, das ist doch deine Aufgabe für Sie.
30:33Ich?
30:34Warum?
30:35Wieso machen Sie das denn nicht?
30:36Sie sind eine Frau, noch dazu charmant, intelligent und so diplomatisch.
30:41Wir wollen sonst doch mit dem Mann nicht vollkommen verderben.
30:45Na bravo, bleibt es wieder an mir hängen.
30:51Und dass ihr da seid, die Sylder fährt jetzt im Vernehmungsraum.
30:54Und das solltet ihr euch vielleicht mal anschauen.
30:57Das sind die Immershorn-Karlinge.
30:59Gut.
30:59Was Interessantes?
31:00Ja, ich meine Schuhe.
31:02Bitte, was?
31:03Ja, ich meine Schuhe.
31:05Aha.
31:05Frau Syldorf, Sie haben uns verschwiegen, dass Sie und Herr Greilinger Kollegen waren.
31:10Tut mir leid.
31:12Ich wollte nicht mit diesem schrecklichen Mord in Verbindung gebracht werden.
31:15Dann hätten Sie eben nicht seit Wochen mit Peter Greilinger per E-Mail kommunizieren
31:19sollen.
31:20Darüber, dass Sie Josef Mosbach mit falschen Versprechungen abwerben, damit Greilinger
31:23ihn los wird.
31:24Das ist doch absurd.
31:37Das ist doch absurd.
31:55Ja.
31:55Als er mich um diesen Gefallen gebeten hat, konnte ich ihm nicht Nein sagen.
32:00Er konnte Herrn Mosbach ja nicht einfach so kündigen.
32:03Hatten Sie kein schlechtes Gewissen?
32:04Sie hätten Herrn Mosbachs Existenz zerstören können.
32:07Herr Mosbach hat Peter das Leben schwer gemacht.
32:10Hat seine Mitarbeiter gegen ihn aufgewiegelt.
32:13Ich konnte Peter gut verstehen.
32:15Vielleicht gab es ja doch einen Stress in dieser Sache zwischen Ihnen beiden.
32:19Ihnen?
32:20Zwischen Peter und mir hat es nie Streit gegeben.
32:24Kann ich jetzt bitte gehen?
32:25Ich habe jede Menge Arbeit.
32:27Momentchen.
32:27Wir müssen wissen, wie Sie gestern Morgen zwischen, sagen wir mal, 8 Uhr und 8.30 Uhr gewesen
32:31sind.
32:32Ich war joggen.
32:33Und habe mich ausgesperrt.
32:35Ich habe den Schlüsseldienst bestellt.
32:37ABC Not-Service.
32:39Die werden das bestätigen.
32:40Gut, das werden wir überprüfen.
32:43Fingerabdrücke bräuchten wir noch.
32:45Und Sie halten sich weiter zur Verfügung, gell?
32:46Gerne.
32:47Bitteschön.
32:48Wiedersehen.
32:52Ja, sowas Hinterfotziges.
32:55Also wenn Anna Prachtl nicht netterweise wieder eingestellt hätte, dann würde der Mosbach
32:59jetzt ohne Job und Betriebsrente auf der Straße sitzen.
33:02Ja.
33:06Herr Mohr, fragen Sie doch bitte beim ABC Not-Service nach, ob die Frau Sylldorf gestern dort angerufen
33:13hat, weil sie sich ausgesperrt hat.
33:15Ja, kann ich natürlich sehr gerne machen, aber vielleicht gar nicht notwendig.
33:19Wir wissen, von wem der Fingerabdruck auf dem Schuhacken ist.
33:22Man ist gespannt?
33:24Josef Mosbach heißt er.
33:31Ja, ich war beim Gralinger zu Hause.
33:34Gleich um sieben in der Früh, damit ich ihn auch erwisch.
33:37Der Wisch mit dem Schuhacken, oder was?
33:41Das war ein Schmarrn.
33:43Ich habe ihn beschimpft und in meiner Wut habe ich den Schuhacken genommen und ihn bedroht,
33:47aber da war ich wohl zu feig, um zuzuschlagen.
33:50Ja, wie?
33:51Und dann?
33:51Sind Sie unverrichtete Dinge einfach wieder gegangen, oder was?
33:54Ehrlich, Herr Kommissar, genau so war es.
33:56Der Gralinger war pumper gesunder, als ich gegangen bin.
33:59Kurz nach sieben.
34:01Ihre Frau hat uns doch gestern noch bestätigt, dass Sie den ganzen Morgen zu Hause waren.
34:05Nein, die wollte mich halt beschützen.
34:08Sie haben kein Alibi.
34:09Sie haben ein handfestes Motiv und an der Mordwaffe sind Ihre Fingerabdrücke.
34:13Herr Mosbach, wir müssen Sie leider vorläufig festnehmen.
34:17Sandra?
34:18Achso, kommst du bitte mit?
34:40Frau Hofer.
34:42Ach, Herr Schritzmeier, danke, Gritzener.
34:44Grüß Gott.
34:45Die Frau Reitmann hat mir schon erzählt, dass Sie gestern einen guten Abend gehabt haben.
34:49Ja, war sehr schön, danke.
34:51Oh, mein Taschen.
34:53Hauptsache, Sie haben sich amüsiert, gell?
34:55Ja, doch, freilich.
34:57Ihre Bierpops, die waren wirklich sehr erfrischend und schön anzuschauen.
35:03Ja, das stimmt.
35:04Ja, wegen der Musikakademie.
35:08Frau Hofer, es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber es hat sich ausgepoppt.
35:14Was?
35:15Der alte Garlinger hat das Projekt mit dem Bierpops und dem Vergnügungspark gecancelt.
35:23Also, gestoppt.
35:24Warum denn das?
35:26Er will halt nach der Geschichte mit seinem Sohn nichts mehr damit zu tun haben.
35:30Soll wieder nur normales Bier gebraut werden, mit einer guten alten Zeit.
35:34Ja, mei, schade, aber da kann man halt nichts machen, gell?
35:39Die Zeit ist einfach nicht reif dafür.
35:48Und?
35:49Ich weiß ja nicht, ob das wichtig ist.
35:51Nur raus damit.
35:51Aber, die Leute vom Schlüsseldienst, die haben bestätigt, dass die Frau Sülldorf gestern
35:56vor der versperrten Wohnungstür gestanden hat.
35:58In Joggingklamotten.
36:00Wann war das genau?
36:01Also, der Anruf war am 8, um 8.27 Uhr war der Kollege da und um 8.35 Uhr waren
36:08wir
36:08draußen beim Tempel mit 95 Euro in der Tasche.
36:11Und der Schlüsseldienst nach dem lukrativen Geschäftsboden.
36:22Grüß Gott, Herr Preising.
36:24Was?
36:25Sie haben doch gesagt, ich soll mich melden, wenn mir noch was einfällt.
36:29Und?
36:29Wo ist es Ihnen reingefallen?
36:32Ja.
36:335.30 Uhr, da war direkt vor Grallingers Haus ein weißer Geländewagen geparkt, in dem
36:38so ein Hund gejault hat.
36:40Ein Hund?
36:41Sind Sie sicher?
36:42Ja, freilich.
36:43Ich bin nämlich extra ans Fenster ran, um den zu beruhigen.
36:45So ein kleiner Boxer.
36:47Ja, und haben Sie doch jemanden an dem Wagen gesehen?
36:49Nee.
36:50Ich habe bei Häuser weiter meine Runde begonnen und als ich dann zum Grallinger kam, da war
36:53das Auto weg.
36:54Und das Kennzeichen haben Sie sich nicht zufällig gemerkt?
36:57Doch, zufällig schon.
36:58Der hatte nämlich RO für Rosenheim und SI, also Rosi, wie meine Mutter.
37:04Und die Nummer, die fing mit einer 3 an.
37:07Aber mehr habe ich mir nicht gemerkt.
37:09Na, eine 3 ist doch schon mal was, ne?
37:10Ja, ein Gruß an die Mutter.
37:12Sie haben uns ja weitergeholfen.
37:16Ja, Stadler hier vom Mord.
37:18Ich hätte da eine Halterabfrage.
37:22Grüß Gott, Frau Brachtl.
37:23Tag.
37:24Wir würden gerne nochmal mit Ihnen sprechen, wenn das geht.
37:27Sie haben den Herrn Moosbach verhaftet?
37:29Das hat doch mit dem Mord nichts zu tun.
37:31Dann schauen wir mal.
37:32Jetzt wollen wir gerne von Ihnen wissen, was Sie gestern Morgen beim Peter Gralinger wollten.
37:36Ein Zeuge hat Ihren Wagen dort gesehen.
37:38Mit Ihrem Hund Buffy drin.
37:41Ich habe ihm wichtige Unterlagen vorbeigebracht.
37:43Aha.
37:44Also Frau Brachtl, jetzt sollten Sie langsam mal mit der Wahrheit rausrücken.
37:47Sie hatten doch ein Verhältnis mit Herrn Gralinger.
37:49Oder nicht?
37:49Ich wollte Peter, also Herrn Gralinger, spontan besuchen.
37:52Ja, wir hatten seit zwei Wochen eine Affäre.
37:55Der Feind in meinem Bett, sozusagen.
37:58Wir haben nächtelang über die Brauerei diskutiert.
38:00Irgendwann sind wir uns dann entgegengekommen.
38:02Nicht nur beruflich, wie es aussieht.
38:04Ich hätte nie gedacht, dass mir sowas passiert.
38:06Aber er war so charmant.
38:10Ja und, warum haben Sie uns das nicht gleich gesagt?
38:13Ich wollte nicht, dass das irgendjemand mitkriegt.
38:15Schließlich bin ich verheiratet.
38:16Und deswegen sind Sie so früh am Morgen zu ihm hingefahren?
38:19Ja, ich wollte ihn überraschen.
38:20Aber er hat mich nicht reingelassen, weil die Putzfrau gerade da war.
38:23Hatte er Sie vielleicht gesehen?
38:24Nein, er hat mich gar nicht ins Haus gelassen.
38:26Ich bin dann wieder gefahren.
38:27Ja, charmant.
38:28Wie spät war es da?
38:29Äh, ungefähr 7.45 Uhr.
38:32Und da war der Peter noch am Leben, das schwöre ich.
38:35Hat Sie da jemand gesehen?
38:36Nein.
38:39Ich bin wieder gefahren.
38:40Und von daheim habe ich aber gegen 8 lang mit unserem Betriebsrat telefoniert.
38:45Ja, vom Festnetz oder vom Handy?
38:47Das weiß ich jetzt nicht mehr.
38:48Ja, ich telefoniere so viel, wissen Sie?
38:50Also Frau Prachtl, wir müssen Sie leider vorläufig festnehmen.
38:53Die Indizien sprechen gegen Sie.
38:54Daniel, kommen Sie bitte mit.
39:01Äh, sagen Sie einmal, woher haben Sie das gewusst, dass die zwei ein Verhältnis haben?
39:05Das habe ich nicht gewusst.
39:06Ich dachte, das wäre ein Versuch wert.
39:08Oh, Respekt, Herr Kollege.
39:09Danke, danke.
39:10Ähm, Frau Prachtl war doch nach Herrn Moosbach bei Herrn Gralinger.
39:15Hm?
39:15Und da hat er noch gelebt.
39:16Hm?
39:16Schmeckt es Ihnen wieder.
39:17Hm.
39:18Also das Moosbach entlastet.
39:20Mhm.
39:21Also war Frau Prachtl wahrscheinlich doch im Haus.
39:22Die beiden sind raus aus dem Pool.
39:24Es kam zum Streit.
39:25Sie greift den Schuhaken, brate ihm eins über, beseitigt die Spuren, also bis auf die
39:29Fingerabdrücke vom Moosbach und fährt wieder weg.
39:32Ja, so könnte es gewesen sein.
39:33Hm?
39:34Ich, äh, warum sollte sie ihn umbringen?
39:37Nee, vielleicht hat er Sie erpresst, dass hier einen Mann verlässt.
39:41Könnte sein.
39:42Und dann war da noch das Telefonat mit dem Betriebsrat.
39:44Das hat Sie doch angeblich von zu Hause aus geführt.
39:47Sagt Sie, aber vielleicht doch vom Handy aus.
39:49Das müssen wir als erstes überprüfen.
39:51Ähm, hallo Herr Mohr.
39:53Folgendes.
39:53Sie müssten eine Telefonverbindung überprüfen lassen.
39:56Und zwar am besten schon gestern, wenn Sie verstehen, was ich meine.
39:59Also irgendwas weiter noch.
40:01Ja, die weiße Wurscht, hm?
40:02Ja, nicht Sie, Herr Mohr.
40:03Die Anne Prachtl hat von 8.03 bis 8.35 Uhr exakt mit dem Betriebsrat telefoniert.
40:10Dieses wurde bestätigt und der Anruf kam von einem Festnetzanschluss.
40:16Ja, oder sie hat eine Rufumleitung gehabt und hat vom Handy aus telefoniert.
40:19Das habe ich auch schon gedacht und deswegen habe ich checken lassen, wo genau Ihr Handy
40:23um die Zeit eingeloggt gewesen ist.
40:26Vorsicht, darf ich?
40:27Da rein.
40:27Ja, also sehr schlau, jetzt machen Sie es nicht so spannend.
40:3015 Kilometer von Gralinger seiner Wohnung entfernt.
40:33Dann ist die raus, bleibt praktisch bloß noch in Süldorf.
40:36Ja, die hat doch kein Motiv. Und um 3 noch eine Ali wie vom Schlüsseldienst.
40:39Moment einmal, die Süldorf hat uns doch verzeiht, dass sie den Schlüsseldienst
40:43von ihrem Handy aus aggrafen hat.
40:44Er sagt, dass sie mit dem Handy von Ihrer Wohnung gestanden ist, wie es telefoniert hat.
40:48Niemand?
40:49Ihr Anruf beim Schlüsseldienst wurde nicht in der Nähe Ihrer Wohnung getätigt.
40:54Ihr Handy war eingeloggt bei dem Sendimasten,
41:00der sich in der Nähe des Hauses von Peter Gralinger befindet.
41:03Also, jetzt rennt's.
41:06Ich bin um 8 Uhr zu Peter gefahren, um mein Geld abzuholen.
41:12Er hatte mir 40.000 Euro versprochen, wenn ich Herrn Moosbach abwerbe.
41:17Und? Hat er Ihnen das Geld gegeben?
41:20Er meinte nur, dass ich da irgendwas falsch verstanden hätte.
41:24Aber nur wegen des Geldes habe ich das Ganze doch mitgemacht.
41:28Herr Gralinger hat's ja so reingelegt.
41:32Da ist bei mir eine Sicherung durchgebrannt.
41:36Dann haben Sie den Schürhaken genommen und zugeschlagen.
41:39Peter ist in die Pool gefallen.
41:43Ich hab die Fingerabdrücke abgewischt.
41:46Und hab den Schürhaken ins Gebüsch geworfen.
41:49Im Haus hab ich alle Spuren beseitigt.
41:51Und hab dann den Schlüsseldienst angerufen.
41:55Frau Sylldorf, Sie sind vorläufig festgenommen, weil Sie im dringenden Tatverdacht stehen,
41:59Peter Gralinger getötet zu haben.
42:01Bitte.
42:07Und wir zwei haben uns jetzt was Feines zum Essen verdient.
42:11Ja, aber Sie glücklicher haben wir noch eine süß-saure Verabredung mit Frau Hofers Chutney.
42:17Ach du Schatte.

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