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  • vor 6 Tagen
Transkript
00:17Als es den ersten Trailer zum neuen Resident Evil Kinofilm gab, waren die Kommentarspalten
00:23voll mit Kritik. Wo sind bekannte Figuren wie Leon oder Jill, wo sind die typischen Umbrella-Monster
00:29und überhaupt, wieso steht da Resident Evil drauf, wenn das gar nicht die Story der Spiele
00:35nacherzählt. Das war auch dem Regisseur Zack Kregger ne Spur zu viel, denn der bezeichnet
00:40sich zwar selbst als großer Fan der Vorlage, hatte mit so viel Wut aus der Fanbase aber
00:46nicht gerechnet und sich seitdem quasi pausenlos in jedem Interview für seinen Take auf Resident
00:51Evil rechtfertigen müssen. Jetzt ist Resident Evil da und ein gigantischer Erfolg. Nicht
00:58nur an der Kasse, wo Resident Evil mit über 108 Millionen Dollar am ersten Wochenende nicht
01:04nur Kreggers bisher erfolgreichster Film ist, sondern auch den besten Kinostart der gesamten
01:09Reihe hinlegt. Außerdem sind sich bei Resident Evil aber auch Fans und Presse einig, mit einer
01:15Rotten Tomatoes Wertung von 91 beziehungsweise sogar 96 Prozent ist das die beste Spieleverfilmung
01:23aller Zeiten.
01:24Hey, krieg ich hin?
01:28Wie der Film das geschafft hat und was andere Spieleverfilmungen davon lernen können, das
01:33will ich jetzt mit meiner Kollegin Lea besprechen, die den Film schon gesehen hat und sehr begeistert
01:38aus dem Kino gekommen ist. Hallo Lea.
01:40Hi Michi, schön, dass ich da sein darf.
01:42Eine Sache, die mir jetzt noch wichtig wäre, wir wollen zwar jetzt über das sprechen, was den Film
01:47so toll macht, aber gleichzeitig auch nicht spoilern, weil ich will den selber auch noch
01:51sehen, also wir nehmen euch das nicht vorweg. Wir passen auf.
01:55Das kriegen wir hin.
01:57Okay, dann steigen wir mal ein. Es geht gegen den Trend, was Resident Evil da macht, weil
02:03Spieleverfilmungen nicht gut sind in der Regel. Das ist jetzt mal eine große Ausnahme. Also ich
02:09in 30 Jahren gibt es Videospieleverfilmungen und es gibt nur drei Filme, die bei dieser
02:15besagten Seite Rotten Tomatoes über 70 Prozent haben. Das ist Sonic 3, dann Werewolves Within,
02:21was irgendwie, ja, vielleicht eine Spieleverfilmung ist, aber muss man sich auch schon ganz schön
02:26irgendwie gnädig zeigen, dass das gilt. Und jetzt eben Resident Evil. Woran liegt das,
02:32glaubst du, dass die alle so schlecht sind?
02:34Also erstmal muss man dazu sagen, ich hab mir das auch nochmal angeschaut, das sind ja
02:38nur die Kritikerbewertungen. Bei den Fans haben viele der Spieleverfilmungen richtig
02:43gute Bewertungen. Also die Super Mario Filme sind bei über 90 Prozent bei den Fans. Bei
02:49den Kritikern kamen sie nicht an. Und das ist halt genau immer dieser Spagat, den Spieleverfilmungen
02:54schaffen müssen. Einerseits den Fans der Spiele zu gefallen, andererseits aber auch Filmkritikern,
03:00die am Ende gar nichts mit diesen Spielen anfangen können. Und das kriegen halt die
03:05meisten Verfilmungen nicht hin. Weil es unglaublich schwer ist, diese ganzen Hinweise auf Spiele,
03:12also beim Super Mario Film, ich finde, das ist immer einer der besten Beispiele. Ich hatte
03:16mit dem Film zum Beispiel, also mit dem ersten, sehr viel Spaß, weil es halt einfach ein Fest
03:22an Easter Eggs war. Also dieser ganze Film bestand nur aus Easter Eggs. Aber er hatte halt keine
03:27wirkliche Story. Die Hauptcharaktere hatten keine richtige Relevanz. Das ist aber halt in den
03:32Spielen auch so. Der Film war bunt, der Film war viel und du warst halt wie in so einem Arcade
03:39-Game,
03:40bist von einem Ding zum nächsten gesprungen. Und das hat halt vielen Fans gefallen und er war ja auch
03:46eindeutig eher auf Kinder gemünzt. Also für halt die Leute, die auch diese Spiele spielen sollen. Und das
03:52ist halt das Thema, die Filme, die jetzt über 70 Prozent sind, die funktionieren auch unabhängig von den
03:57Spielen als Filme. Und ich glaube, das ist halt immer so ein bisschen der Punkt. Wir müssen da, wir müssen
04:03es schaffen, dass der Film unabhängig vom Spiel funktioniert. Und das ist unglaublich schwierig, wenn du
04:08ein Spiel als Vorlage hast. Und Spiele haben halt meistens, weil Spiele werden halt meistens in 30 bis 50
04:14Stunden Inhalt gespielt. Und die musst du dann irgendwie zusammenschrumpfen auf zwei Stunden
04:20Spielfilmzeit. Und die Filme, die jetzt über 70 Prozent sind, die haben alle mit der mit den Hauptthemen
04:27ihrer Spiele oder beziehungsweise den Storylines ihrer Spiele meistens gar nicht so viel zu tun.
04:33Aber dann sprechen wir doch da gleich mal über Resident Evil. Wie nah ist das denn an der eigentlichen
04:38Spielvorlage dran? Und wenn ich die Spiele jetzt alle in- und auswendig kenne, bringt mir das überhaupt
04:42was oder ist das komplett unnötig für den Film?
04:45Also unnötig auf gar keinen Fall, weil du hast die ganze Zeit diesen Leonardo DiCaprio-Moment
04:51wie in diesem Meme. So, ah, das kenne ich. Und das ist halt, also wenn du die Spiele kennst,
04:58dann wirst du sehr viel wiedererkennen aus den Spielen. Ob das jetzt Schlösser sind, an denen man
05:06nicht vorbeikommt, wo man sich denkt, warum ist denn da jetzt schon wieder ein Schloss? Ob das jetzt sehr
05:10offen platzierte Waffen sind, an der Wand, wo du dir denkst, ja natürlich ist da offen an der Wand
05:16jetzt das nächstgrößere Gewehr, das dir jetzt weiterhilft. Dass Munition fehlt im richtigen Moment, wo du dir
05:23denkst, verdammt, verdammt, ich muss noch alle Schubladen öffnen. Also jeder Resident Evil-Fan kennt viele
05:28der Momente, in der sich der Hauptcharakter andauernd befindet. Und das ist halt was, also dadurch, es ist keine
05:35Geschichte, die man schon kennt. Es ist eine komplett neue Geschichte und der Hauptcharakter
05:39ist auch nicht bekannt, ganz im Gegenteil. Und das ist aber auch, glaube ich, einer der Hauptpunkte,
05:43warum dieser Film so gut funktioniert. Der Hauptcharakter ist ein Spieler. Es ist eher, als würdest du
05:51einem Streamer zum Beispiel dabei zusehen, wie er durch dieses Spiel durchgeht. Also du hast diese Elemente,
05:58die du aus den Spielen kennst. Ich würde es eher damit vergleichen mit so Resident Evil 7, das ja auch
06:04storytechnisch und charaktertechnisch sehr von dem abweicht, was man davor kannte. Also viele der
06:10Charaktere, die man sonst so liebt, die kamen da nicht wirklich vor. Trotzdem hatten Leute ihren Spaß
06:16damit und trotzdem hat man es als Resident Evil verstanden, aufgrund dieser ganzen typischen
06:22Merkmale, wie eben Waffen, wie schon auch so ein bisschen Gegner. Immer mal wieder so Namen, die halt dann
06:27doch vorkommen. Ah, okay, da gibt es diese Umbrella Company, Raccoon City. Das sind dann so Namen,
06:33die Fallen, wo du natürlich als Fan dir denkst, ah, ja, aber als jemand, der das nicht kennt,
06:38ist es halt einfach nur eine Stadt und es funktioniert aber im Film trotzdem.
06:43Und wo genau soll das jetzt hin? Raccoon City General. Kann ich machen.
06:48Weil der Film an sich eine zusammenhängende, funktionierende Geschichte erzählt. Und ich glaube,
06:54auch da hat Resident Evil den Vorteil, so das, was Resident Evil ausmacht, ist halt Horror,
06:59ist halt dieses beklemmende Gefühl und das kannst du auch innerhalb von 100 Minuten erzählen. Ganz
07:06viel, was andere große Spiele eben ausmacht, so was wie The Last of Us, wo du langsam Charaktere
07:13aufbaust, diese Beziehungen zu ihnen aufbaust. Das hätte als Spielfilm nicht funktioniert. Als Serie
07:18hat das funktioniert, weil du dir da die Zeit nehmen konntest. Als Spielfilm wäre das, glaube ich,
07:22wirklich im Sande verlaufen. Jetzt habe ich ja eingangs schon erwähnt, dass nicht der erste
07:26Resident Evil Film ist inzwischen der achte Live-Action-Film und alle, die davor kamen, kamen
07:32zumindest bei den Kritikern keinesfalls so gut an, obwohl sie sich ja trotzdem sehr viele Elemente
07:38aus den Spielen geholt haben, also teilweise auch bekannte Figuren. Was macht der Film denn jetzt
07:43so viel besser als die vorherigen? Ist es nur, dass der Hauptcharakter nicht so ein übermächtiger
07:48Superheld ist und man eher das Gefühl hat, es ist ein Spieler? Oder was ist der Unterschied?
07:52Ich glaube, der Unterschied ist also einfach dieses Gefühl, das der Film vermittelt. Also auch da muss
07:58ich direkt mal, der Trailer sagt sehr klar, okay, es ist Horror. Der Film ist sehr viel lustiger,
08:04als man denkt. Was aber auch, was ich persönlich großartig fand und was auch ehrlicherweise zu den
08:10Spielen ganz gut passt, weil die haben auch ihre Meme-Momente, viele Meme-Momente, wenn man sich
08:15anschaut, wie viele Memes aus Resident Evil entstanden sind. Und diese Mila Jovovich-Filme
08:21damals, ich habe die als Kind und Jugendliche gefeiert. Ich fand die cool, aber nicht wegen
08:27Resident Evil, sondern weil ich mir dachte, Boah, Mila Jovovich, Badass-Action-Heldin, das hatte
08:33aber mit Resident Evil ja wirklich nicht viel zu tun. Und gerade dieses eben beklemmende
08:42Horrorgefühl, das hatten die Filme ja kaum. Da bist du auf Monsterhorden, also da hat sie
08:47Horden an Zombies weggeschossen, während die Spiele eben sehr oft erstmal davon leben, Stimmung
08:54aufzubauen, dass du alleine irgendwo in einem verlassenen Haus erstmal rumläufst und die
08:58ganze Zeit, du denkst die ganze Zeit, da kommt jetzt was. Und damit spielt halt der neue Film
09:04auch viel mehr. Du denkst, du weißt, was passiert. Du denkst, du weißt, was kommt, weil du
09:09halt einige Dinge wiedererkennst. Und dann kommt es aber nicht. Und das ist aber, das
09:15macht so ein beklemmendes Gefühl. Das finde ich, die Spiele halt auch gut erzeugen. Und
09:20das hatten die Mila Jovovich-Filme eigentlich nie wirklich. Also so richtig Horror, zumindest
09:24bei mir, haben die nicht ausgelöst, weshalb ich die auch schon viel früher angeschaut
09:29habe, als ich sie wahrscheinlich hätte anschauen dürfen. Laut Altersbeschränkung. Ich fand die
09:33nie gruselig.
09:34Ja. Jetzt hat ja Zack Greger im Vorfeld ja gesagt, er möchte gar nicht eins zu eins
09:39irgendwie die Spiele adaptieren, sondern er möchte dieses Gefühl, das man beim Spielen
09:44hat, transportieren auf die Leinwand. Hat das für dich funktioniert? Ich hätte nämlich
09:48jetzt so rausgehört, das schon irgendwie.
09:51Das hat sehr gut funktioniert. Also sehr oft, der Charakter, wie gesagt, der ist wirklich
09:56wie so ein Streamer. Also manchmal in so Situationen, wo man sich immer bei Horrorfilmen oder auch
10:01bei Horrorspielen denkt so, oh Gott, nein, nein, du kannst doch da jetzt nicht reingehen.
10:05Und so, das ist wirklich die dümmste. Und der Charakter selber, der ist halt selber
10:09so, ich will da jetzt nicht rein. Das sagt er auch. Und da, du kannst es halt komplett
10:15nachvollziehen. Oder wenn sich dann halt auch so typisch Resident Evil-mäßig so langsam
10:19so eine Tür öffnet und du bist so, nein, nein, nein, ich will gar nicht wissen, was dahinter
10:23steht. Und das bringen sie unglaublich gut wieder. Also es fühlt sich eben viel mehr so
10:30an, als würdest du wirklich mit diesem Charakter, der eben nicht übermächtig ist, der so ein
10:35Typ ist wie du und ich, vielleicht sogar noch eher ein bisschen draufgängerischer, könnte
10:40man, oder draufgängerischer ist der falsche Begriff. Er entscheidet sich manchmal für sehr
10:45dumme Dinge, aber einfach, weil er unter Druck steht. Also du kannst es trotzdem nachvollziehen
10:49und du bist dann danach so, okay, ja, das ist vermutlich die sehr viel realistischere
10:53Entscheidung, als jetzt einen doppelten Salto über irgendein Auto zu machen, wie Mila Jovovich
10:57das getan hätte. Und das ist, ich glaube, das ist halt, das ist nachvollziehbar, es ist
11:03nahbar. Dieser Charakter ist ein Kumpel, dem du gerade beim Zocken zusiehst und mit dem
11:08du mitleidest. Und bei dem du halt auch, also du verstehst seine, seine Reaktionen und
11:13denkst dir, ja, das ist wirklich, niemand will das tun, was du gerade tust. Und du auch
11:19nicht. Das ist gut.
11:31Ich höre da jetzt aber raus, dass das schon, das ist ja ein bisschen ein spezielles Feeling
11:37auch, dass man beim Spielen von Resident Evil dem Spiel hat. Also dieses Unbehagen, man
11:42muss da in so eine Horrorsituation rein, will aber gar nicht. Und das kommt im Kino gut
11:47an und du kannst damit nicht gut mit dem Charakter identifizieren, aber das klingt ja wie was,
11:51was jetzt nicht jeder Film irgendwie einfach kopieren könnte, der das in Zukunft auch mal
11:54also denkst du denn, es gibt Elemente, die nur so im Resident Evil Film funktionieren
11:59können, die andere Spieleverfilmungen gar nicht versuchen sollten zu kopieren?
12:03Ja, also am Ende glaube ich, ist es halt wichtig, als Spieleverfilmung zu verstehen, was die
12:08Spiele ausgemacht hat. Bei Resident Evil ist es eben dieses Unwohlsein, dieser Druck, den
12:15du auch manchmal hast, okay, ich muss jetzt weiter, weil da hinten kommt gerade ein riesen
12:19Zombie-Monster und ich muss jetzt hier weg. Ich muss weitergehen, auch wenn ich das nicht
12:23möchte. Und also diese Gefühle, dann natürlich die paar Easter Eggs mit Schlössern, Waffen
12:28oder was auch immer, das sind Sachen, die funktionieren natürlich jetzt nur für einen
12:32Resident Evil Film, während bei einer anderen Verfilmung man auf andere Dinge achten muss.
12:38Zum Beispiel bei einem Werewolves Within als Beispiel, der auch über 70 Prozent war bei
12:43Rotten Tomatoes, der hat funktioniert, weil er dieses Gefühl, du vertraust niemandem, was
12:47man aus dem Spiel kennt, in den Film gebracht hat. Und ich glaube, das ist halt wichtig für
12:52eine gute Spieleverfilmung, die immer noch als Spieleverfilmung gilt, dass du verstehst,
12:57was macht dieses Spiel aus? Welches Gefühl gibt es dem Spieler? Und dann aber trotzdem
13:04noch eine eigenständige, gute Geschichte zu erzählen? Und daran gehen die meisten
13:08Spieleverfilmungen zugrunde. Ich glaube, das ist sehr, sehr schwierig für kommende
13:13Spieleverfilmungen, das auch wiederzugeben. Zum Beispiel also Mortal Kombat, auch als neuesten,
13:18neuesten Spieleverfilmungen, die auch dieses Jahr rauskam, die, fand ich, hat das Gefühl,
13:23dass du in den Spielen hattest, relativ gut eigentlich auch rübergebracht, weil es war
13:28gory, es war übertrieben, absurd, lustig zum Teil. Die Kampfszenen waren eigentlich echt ziemlich
13:36cool, fand ich. Aber da zum Beispiel hat die Story gefehlt. Also da wurde halt keine wirklich gute
13:43Story drumherum geschrieben. Du hast aber trotzdem viel von dem, was die Leute aus den Spielen eigentlich
13:47lieben, in den Film mit reingebracht. Und da musst du halt diese Balance finden und das ist schwierig.
13:53Ich stelle mir das vor allem jetzt schwierig vor, für jetzt auch kommende Spieleverfilmungen.
13:57Also der Zelda-Film zum Beispiel, was da so eine große Produktion ist, wo viele Fans drauf warten.
14:02Wenn die einfach nur kopieren, wie zum Beispiel ich Zelda spiele und das als Kinofilm, dann wäre das
14:10überwiegend ein Film, in dem halt so ein kleiner Junge irgendwelche Keramiktöpfe kaputt haut und nach
14:16Rubinen sucht.
14:18Ja, also ehrlicherweise den Zelda-Film stelle ich mir auch sehr, sehr schwer vor, weil Zelda lebt halt davon.
14:25Als Serie, glaube ich, hätte ich Zelda eher gesehen. Weil Zelda lebt davon, zu erkunden, dann diese ganzen
14:32verschiedenen Kulturen kennenzulernen, die Geschichte so langsam mit aufzudecken. Dieser Held, der da
14:37reingeworfen wurde, der das eigentlich nie sein wollte. Und das, finde ich, in zwei Stunden unterzubringen, ist eine
14:44riesen Herausforderung. Ich würde mir wünschen, dass sie es hinbekommen, weil ich liebe Zelda und ich liebe
14:49diese Welt. Also ich glaube, was sie bei Zelda machen können, womit sie punkten können, ist halt, wenn sie auch
14:56in
14:56diesen zwei Stunden halt zeigen, wie groß diese Welt ist und dass man von der vielleicht noch
15:00mehr entdecken möchte. Und dann aber halt den Fokus schon auf eine gute Geschichte um Link und Zelda
15:09legen. Was auch wiederum schwer wird, weil Link halt sehr lange in den Spielen ein ruhiger Held war, der dann
15:17wir ist. Und da auch wieder dann es zu schaffen, diesen Charakter irgendwie darzustellen, den wir als ruhigen, eher
15:27zurückhaltenden Helden kennengelernt haben. Aber trotzdem ihm dann Tiefe zu geben, ihm nicht zu viel quatschen zu lassen.
15:32Weil ich glaube, da würden sich Leute aufregen, wenn er andauernd zu viel quatscht. Vielleicht dann
15:37dadurch Zelda ein bisschen mehr in den Fokus zu stellen, weil sie das ja auch schon darf in den
15:43Spielen. Ich weiß es, ich bin selber sehr zwiegespalten, was diesen Film angeht, weil ich mich darauf freue, mehr
15:50von Zelda zu sehen. Und andererseits denke, in zwei Stunden dieses Gefühl rüberzubringen, wofür die Spiele
15:55stehen, wird schwierig. Dieser Entdeckergeist ist, glaube ich, das Wichtigste. Und eine tolle Welt zu bauen. Eine tolle Welt, von
16:00der man
16:01mehr sehen möchte. Und wo du dann sagst, okay, gut, dieser Film, der hat mir Lust darauf gemacht, jetzt vielleicht
16:06nochmal in die Spiele zu schauen und da wieder einzutauchen. Das ist vielleicht ein Weg, den sie wählen können.
16:11Also du hast mir auf jeden Fall jetzt noch mehr Lust auf diesen Resident Evil Film gemacht. Also ich kann
16:15schon gar nicht
16:16abwarten. Ich muss noch eine Woche warten, bis ich ins Kino komme. Aber das werde ich jetzt auch noch aushalten.
16:21Ich glaube, wir können
16:22zusammenfassend am Ende sagen, dass das die neue Erkenntnis mit diesem Resident Evil Film ist, dass das Feeling, das der
16:29Spiele zu
16:29transportieren, wichtiger ist, dass einfach nur eins zu eins irgendwelche Geschichten nachzuerzählen, dass wir aber auch nicht
16:35daraus ableiten können, dass nur das Feeling zu nehmen, die Patentlösung für jede Spieleverfilmung ist. Also man muss
16:41vermutlich dann doch noch mal eigene Antworten darauf finden. Wird sehr spannend, wie das dann bei Zelda läuft. Vielen Dank,
16:47Lea,
16:48für deine Eindrücke und Resident Evil ist ab sofort im Kino. Zelda kommt ja dann erst nächstes Jahr.
16:54Ich freue mich drauf. Danke, dass du mich eingeladen hast und ja, bis zum nächsten Gespräch über irgendeine Spieleverfilmung.
16:59Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
17:01Ciao, ciao.
17:03You can die.
17:09Okay.
17:10Okay.
17:11Okay.

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