Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 1 Minute
Nachrichten des Tages | 24. September 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 24. September 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/09/24/nachrichten-des-tages-24-september-2026-abendausgabe

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Ein Bundesrichter hat das Weiße Haus angewiesen, den Medien CNN, MSNOW und Politico wieder Zugang zu gewähren.
00:07Präsident Trump hatte den Reportern ihre Akkreditierungen entzogen.
00:11Der Richter hat entschieden, dass die Sperren gegen grundlegende Verfahrensgarantien verstießen.
00:17Den Medien sei weder eine Vorankündigung noch die Möglichkeit gegeben worden, die Entscheidung anzufechten, bevor ihnen der Zugang entzogen wurde.
00:25CNN, MSNOW und Politico reichten eine gemeinsame Klage ein und beantragten eine einstweilige Verfügung gegen das Verbot.
00:34Sie argumentierten mit dem ersten Zusatzartikel der US-Verfassung. Dort steht das Recht auf Pressefreiheit.
00:41Am Freitag rechtfertigte Trump das Verbot in einem Social-Media-Beitrag. Er warf den Medien vor, Fake News zu veröffentlichen.
00:49An andere Nachrichtenorganisationen sprach er eine Warnung aus.
00:53Fast 50 Nachrichtenorganisationen, darunter die großen Fernsehsender der USA, hatten sich zur Unterstützung der gesperrten Medien zusammengeschlossen.
01:03Einige stellten aus Solidarität die Berichterstattung im Rahmen des White House Pool ein.
01:13Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat seine Rede vor der UN-Generalversammlung genutzt, um zu anhaltendem Druck auf Russland aufzurufen.
01:22Er forderte, die Einnahmen Moskaus weiterhin ins Visier zu nehmen.
01:25Der anhaltende Handel mit Russland trage dazu bei, den Krieg zu verlängern, so Zelensky.
01:30Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin warf er zudem vor, gezielt nach Menschen zu suchen, die ihm dabei helfen, noch mehr
01:36Menschen zu töten.
01:37Something always seems to stop Putin from simply saying, that's it, enough, this.
01:46Putin is always looking for someone who can help him kill more, kill more people for every kilometer of land,
01:54take more territory, attack another country, instead of simply stopping and running his own country.
02:00Laut Zelensky hat die russische Armee Kämpfer aus 47 Ländern rekrutiert, darunter aus Ghana, Nepal und Indien, um an der
02:08Seite russischer Truppen zu kämpfen.
02:09Unterdessen erklärte Russland weiterhin offen für Friedensverhandlungen zu sein.
02:14Eine bloße Unterbrechung des Krieges werde Moskau jedoch nicht akzeptieren.
02:18Der russische Außenminister Sergej Lavrov sagte am Mittwoch vor dem UN-Sicherheitsrat,
02:22ein solcher Waffenstillstand ohne eine umfassende Einigung würde der Ukraine und ihren Verbündeten lediglich die Möglichkeit geben, ihre Kräfte neu
02:30zu sammeln und sich wieder aufzurüsten.
02:34Der lettische Ministerpräsident hat im Gespräch mit Euronews erklärt, sein Land habe bis zuletzt versucht, die Streichung zweier russischer Oligarchen
02:42von der EU-Sanktionsliste zu verhindern.
02:44Die Verlängerung der Sanktionen gegen Personen und Organisationen, die im Verdacht stehen, Russlands Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen, wurden
02:52am Dienstag schließlich von allen EU-Mitgliedstaaten gebilligt.
02:55Er warnt jedoch, die Ausnahmen für Alisha Usmanov und Michael Fredmann müssten eine einmalige Sache bleiben.
03:02Bei künftigen Verhandlungen über EU-Sanktionen dürfe es solche Ausnahmen nicht noch einmal geben.
03:20Frankreich hat Usmanov von der Sanktionsliste streichen lassen.
03:26Im Gegenzug begnadigte Aserbaidschan den seit 2023 inhaftierten Franzosen Martin Rien.
03:34Auch der russische Geschäftsmann Michael Fredmann wurde auf Druck der Slowakei und Luxemburgs von der Liste gestrichen.
03:42Das ist nicht eine gute Botschaft, generell nicht.
03:46Ich bin hier über die Playbook, die es gibt.
03:51Ich glaube, das ist nicht ein sehr guter Beispiel,
03:55weil das eine gute Botschaft gibt,
03:57dass wir ein paar Politiker haben, und dann können wir eine Sanktions-Package fragen.
04:03Das ist nicht eine gute Playbook.
04:06Das ist genau das, warum wir es 36 Jahre alt sind.
04:11Bislang verlängerte die EU alle sechs Monate die Sanktionen gegen Organisationen und Personen,
04:17denen vorgeworfen wird, Russlands Krieg in der Ukraine zu unterstützen.
04:23Die Europäische Kommission hat 4,2 Milliarden Euro an zuvor eingefrorenen finanziellen Hilfen für Ungarn freigegeben
04:31und dies mit den Fortschritten des Landes bei der Stärkung der Rechtsstaatlichkeit begründet.
04:36Zudem erhalten ungarische Studenten wieder Zugang zum Erasmus-Plus-Auslandsprogramm
04:41und ungarische Wissenschaftler sollen wieder am Forschungsprogramm Horizont Europa teilnehmen.
05:032022 hatte die EU wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit 6,3 Milliarden Euro an Finanzmitteln für Ungarn ausgesetzt.
05:11Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar errang im April einen erdrutschartigen Wahlsieg
05:16und versprach im Wahlkampf, die während Viktor Orbans 16-jähriger Regierungszeit eingefrorenen EU-Mittel freizugeben.
05:23Nun müssen die EU-Mitgliedsstaaten die vollständige Freigabe innerhalb eines Monats endgültig genehmigen.
05:31Die Europäische Kommission hat am Dienstag ein Handelsabkommen mit den Philippinen geschlossen
05:36und damit ihre Diversifizierungsstrategie im indopazifischen Raum vorangetrieben.
05:42Das neue Abkommen verschafft EU-Unternehmen Zugang zu einem Markt mit 113 Millionen Menschen
05:48und beseitigt über 94 Prozent der Zölle.
06:15Das Abkommen wird mehr als 97 Prozent des bilateralen Handels abdecken,
06:20darunter EU-Exporte von Maschinen, Arzneimitteln und medizinischen Geräten sowie Agrarprodukte,
06:27etwa Schweinefleisch, Geflügel und Spirituosen.
06:30Bei den Exporten aus den Philippinen dominieren Halbleiter, integrierte Schaltkreise und Industriemaschinen.
06:36Das Abkommen dürfte auch EU-Investitionen in Rohstoffe auf den Philippinen erleichtern.
06:42Damit strebt die EU an, sich von China zu lösen.
06:45Peking hat derzeit ein Monopol auf wichtige Rohstoffe.
06:48Auch von den USA will die EU unabhängiger werden.
06:52Trumps Zölle im vergangenen Jahr haben zu Vergeltungsmaßnahmen geführt
06:56und die Spannungen im internationalen Handel verschärft.
06:59Seitdem sucht die EU nach neuen Partnern.
07:02Kürzlich hat sie bedeutende Abkommen mit Indien, Australien und Indonesien geschlossen.
07:10Die EU versucht, weniger Gas zu verbrauchen und auf saubere Energien umzusteigen.
07:15Doch die Fortschritte verlaufen nur langsam.
07:18Im zweiten Quartal 2026 stammten etwa 54 Prozent des Stroms in der EU aus erneuerbaren Energien
07:26wie Solar-, Wind- und Wasserkraft.
07:29Damit liegt die EU leicht hinter seinem Vorjahresergebnis zurück.
07:34Ein Experte für Energieökonomie und Finanzanalyse erklärt,
07:38Europa müsse auf einen Mix aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen setzen.
07:43Der sehr heiße und trockene Sommer hat zu niedrigen Wasserständen in Flüssen und Stauseen geführt.
07:49Darunter litt die Wasserkraftproduktion in mehreren europäischen Ländern.
07:54Hier kann Solarenergie helfen, die Lücke zu schließen.
07:59Solarenergie hat der EU seit Beginn des Irankriegs bereits dabei geholfen,
08:03Gasimporte im Wert von rund 35,4 Milliarden Euro einzusparen.
08:08Allerdings stieg die Stromerzeugung aus Gas dennoch leicht an.
08:12Experten zufolge zeigt dies, dass die EU mehr Solarenergie,
08:16Energiespeicher und ein flexibles Stromnetz benötigt.
08:19So sei die Europäische Union nicht auf Gas angewiesen,
08:23wenn die Wind- oder Wasserkraftproduktion gering ist.
08:29Mehr als 10.000 Demonstranten haben in Madrid und in ganz Spanien
08:33gegen die Zwangsräumung einer 87-jährigen Frau protestiert.
08:37Maria del Carmen Abascal wurde am Mittwoch aus ihrer Wohnung
08:40im Zentrum der spanischen Hauptstadt zwangsgeräumt,
08:43in der sie seit 1956 gelebt hatte.
08:46Nach einem Eigentümerwechsel konnte sie die Miete nicht mehr stemmen.
08:49Ministerpräsident Pedro Sánchez verurteilte den Vorfall als soziale Tragödie.
09:12Es war bereits der vierte Versuch einer Zwangsräumung.
09:16Dieses Mal setzten Gerichtsbeamte die Räumung nach mehreren Verschiebungen durch.
09:20Die Immobilie gehörte jahrzehntelang einer privaten Familie,
09:24wurde jedoch 2018 verkauft.
09:26Die Immobiliengesellschaft erhöhte die Miete auf 2.500 Euro pro Monat,
09:31ein Vielfaches der bisherigen Miete
09:33und weit über der Rente der 87-jährigen Marie Carmen.
09:39Alternative Unterkunftmöglichkeiten
09:40soll die Frau nach Angaben der Wohnungsbehörde von Madrid abgelehnt haben.
09:44Schließlich zog sie bei Verwandten ein.
09:50In der Bergnacht leuchten die Scheinwerfer von Helmen und Traktoren durch die Weinberge.
09:55Kreuz und quer fahren die Erntehelfer durch die Rebzeilen.
09:58Um der Hitze am Tag zu entgehen,
10:00werden die Trauben auf der Herdadi das Servasch
10:02in der Weinregion Alentejo nachts gelesen.
10:22Auf diesem Weingut begann die nächtliche Weinlese im Jahr 2024 als Versuch.
10:28Heute ist sie vollständig etabliert,
10:30als Reaktion auf immer häufiger auftretende Hitzewellen.
10:46Für Renato Neves ist die nächtliche Weinlese längst keine Option mehr.
10:51Sie ist eine unvermeidliche Realität für die Winzer der Region.
11:15Der Alentejo ist eine der heißesten und trockensten Regionen auf dem portugiesischen Festland.
11:20Im Sommer werden hier leicht Höchsttemperaturen von 35 Grad und mehr erreicht.
11:25Bei Hitzewellen klettert das Thermometer noch deutlich höher.
11:28Extreme, die immer häufiger auftreten
11:30und die Experten mit dem Klimawandel in Verbindung bringen.

Empfohlen