00:03Bürgerdialog in Demin in der Nähe von Rostock. Dutzende warten hier in dem 10.000 Einwohnerort
00:10auf ihren großen SPD-Star, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Seit fast zehn Jahren regiert
00:17sie Mecklenburg-Vorpommern und will noch eine Amtszeit ranhängen. Mein größter Wunsch ist,
00:22dass wir im Land zusammenhalten, dass wir Frauen vor allem weiter frei leben können. Ich erlebe
00:28als Frau die AfD als bedrohlich. Sie wertet uns Frauen ab. Sie ist in großen Teilen auch sexistisch
00:34und ich möchte, dass unsere Mädchen und Frauen frei aufwachen und wachsen und auch kein Vater und
00:41auch kein Mann kann wollen, dass seine Tochter oder Partnerin benachteiligt wird, nur weil sie eine
00:46Frau ist. Und dafür stehe ich und nicht die AfD und das macht den Unterschied. SPD und AfD liefern
00:53sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Großteil der Stimmen in Mecklenburg-Vorpommern verteilt sich
00:57auf die beiden Parteien. Aber hier scheint Schwesig jede Stimme sicher.
01:02Also Frau Schwesig steht für mich für Zusammenhalt, für Offenheit, aber auch für Kritik an ihren
01:09eigenen Parteikollegen zum Beispiel aus dem Bund, was ich persönlich sehr an ihr schätze.
01:14Die Leute wachen hoffentlich rechtzeitig auf und nicht zu spät.
01:20In den vergangenen Monaten haben die Sozialdemokraten eine rekordverdächtige
01:25Aufholjagd hingelegt. Vor einem Jahr standen sie mit 19 Prozent weit hinter der AfD. Wenige Tage vor
01:31der Wahl liegt die SPD laut Umfragen mit rund 35 Prozent, fast gleich auf mit der Rechtsaußenpartei.
01:37In manchen Umfragen ist sie sogar Platz eins.
01:40In ihrem Wahlkampf setzt die SPD vor allem auf Manuela Schwesig und ihre Beliebtheit. Denn Umfragen
01:46zeigen, dass der Großteil der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sie in einer Direktwahl wieder
01:50zur Ministerpräsidentin wählen würde. Ob das der SPD den Sieg sichern kann, wird sich
01:55erst mit dem Wahlergebnis zeigen. Laura Fleischmann aus Waren für Euronews.
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