Moskau hält die Identität der Nutzlast geheim; unabhängige Daten deuten darauf hin, dass die Mission mit dem Navigationssystem GLONASS in Verbindung stehen könnte
Russland hat nach dem Start einer Soyuz-2.1b-Rakete vom Kosmodrom Plesetsk im Nordwesten des Landes einen neuen Satelliten für das Verteidigungsministerium in die Umlaufbahn gebracht. Die Mission fand in den frühen Morgenstunden des Montags (24.) statt und wurde von den Weltraumtruppen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte durchgeführt.
Die Soyuz-2.1b hob um 5:40 Uhr Moskauer Zeit, entsprechend 2:40 Uhr UTC, mit einer Nutzlast ab, deren Identität und genauer Zweck von den russischen Behörden nicht bekannt gegeben wurden. Der Start erfolgte vom Militärkomplex Plesetsk in der Region Archangelsk, der traditionell für Raumfahrtmissionen mit Verteidigungsbezug genutzt wird.
Quelle und Bilder: Russisches Verteidigungsministerium
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