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156 Seiten Wahlprogramm und kein einziges Wort über den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Was steckt hinter den Forderungen der AfD nach mehr Russisch-Unterricht, dem Ende von Sanktionen und der Wiederinbetriebnahme von Nord Stream – während gleichzeitig der Schutzstatus für ukrainische Geflüchtete gestrichen werden soll? Dieses Video analysiert die programmatischen Positionen, die Verbindungen einzelner Abgeordneter nach Moskau und die strategische Bedeutung dieses Schweigens. #afdwirkt #stopptdieafd #defendeurope #noafd #patrioten

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Transkript
00:00Ein Wahlprogramm, 156 Seiten stark. Und kein einziger Satz darüber, dass Russland gerade einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt.
00:11Das kann doch kein Zufall sein, oder? Was steht denn konkret zu Russland im Wahlprogramm der AfD drin?
00:17Zwei Forderungen im Bildungsteil, russisch Unterricht an den Schulen erhalten und ausbauen und Schüleraustauschprogramme mit Russland wiederbeleben.
00:25Klingt erstmal nach Völkerverständigung. Was ist daran schon verdächtig? Nichts, wenn man es isoliert betrachtet.
00:31Aber die AfD selbst nennt den Grund, man wolle gute Beziehungen zu Russland fördern. Mitten im Krieg.
00:37Man will ein außenpolitisches Signal an Putin senden. Ein weiteres Signal, das Programm fordert, wirtschaftsschädliche Sanktionen zu beenden.
00:46Und die Nord Stream Pipelines wieder in Betrieb zu nehmen. Und was ist mit den Menschen, die vor genau diesem
00:51Krieg fliehen?
00:59Richtig gehört, man will russisch Unterricht ausbauen, aber ukrainische Geflüchtete zurückschicken.
01:05Die AfD behauptet zudem, der Krieg betreffe lediglich den Osten der Ukraine.
01:09Eine Formulierung, die den völkerrechtswidrigen Charakter der russischen Invasion kleinredet.
01:14Und natürlich gibt es auch hier wieder handfeste persönliche Interessen von einigen Abgeordneten, die mit dieser Parteilinie Hand in Hand
01:21gehen.
01:22Recherchen zeigen bei mehreren Kandidaten der Landesliste eine auffällige Nähe zu Russland.
01:27Freundschaftliche Reisen ins Land. Gastbeiträge in russischen Zeitungen.
01:31Am Ende bleibt das Schweigen zu Russlands völkerrechtswidrigem Angriffskrieg und zum Leid der Ukrainer, die auch zu unseren europäischen Brüdern
01:40und Schwestern zählen.
01:42156 Seiten und kein einziges Wort. Wer über Sprache und Austausch redet, aber über den Krieg und seine Folgen schweigt,
01:50trifft eine politische Entscheidung.
01:51Auch das Weglassen ist eine Aussage.
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