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  • vor 7 Minuten
Rechtsanwalt Dr. Renz - Günter Strack /
Matula - Claus Theo Gärtner /
Drehbuch - Detlef Müller /
Regie - Claus Peter Witt

Kategorie

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TV
Transkript
00:00Musik
00:40Musik
01:07Wie sieht es denn nun wirklich aus?
01:11Ich habe eine technischen Zeichnung entlassen müssen.
01:16Ich denke, der Neubau am Ecknerplatz, der bringt dir was?
01:22Der ist bei der Haushaltslesung gestrichen worden.
01:26Die Mittel fehlen.
01:28Schlimm.
01:31Sehr schlimm.
01:38Ausgezeichnet.
01:39Danke.
01:43Kaum zu glauben.
01:46Vor zwei Jahren hat sie sich noch nicht auf den Platz getraut.
01:50Und jetzt hat sie ein besseres Handicap als ich.
01:56Spielen wir eine Runde?
01:57Nein.
02:01Ich habe noch einen Termin.
02:16Ich bitte, Heide.
02:20Danke.
02:21Ich bitte, Herr Lütke.
02:49Ich bitte, Herr Lütke.
02:50Ich bitte, Herr Lütke.
02:51Herr Lüttke! Herr Lüttke!
02:53Was ist los?
02:54Beim Chef in der Garage ist was nicht in Ordnung.
02:58Was soll denn da nicht in Ordnung sein?
03:00Tür verschlossen und Motor läuft. Motor vom Wagen.
03:04Sag mal, was hast denn du an der Garage vom Chef zu suchen, he?
03:08Geh vorbei, höre ich Motor. Bitte, bitte beeilen. Bitte, Herr Lüttke, bitte.
03:12Ja, du machst mir vielleicht Spaß.
03:14Bitte beeilen Sie.
03:15Ja, sonst noch was?
03:17Bitte, bitte.
03:35Was ich gesagt habe.
03:38Zum Erstecke.
03:41Komm her, Herr Chef.
03:43Ja, dann zieh ihn doch aus.
03:45Nein.
03:46Komm her.
03:57Wie kann so was passieren?
04:12Bleiben Sie bitte sitzen. Guten Tag, Frau Wilbrandt.
04:14Ich danke Ihnen, dass Sie gekommen sind.
04:16Haben Sie mit Ihrem Mann schon gesprochen?
04:17Ja, er hat einen Schutzengel gehabt, ein paar Minuten später und er wäre nicht mehr im Leben gewesen.
04:23Glauben Sie, dass ich zu ihm kann?
04:25Ja, er wartet auf Sie.
04:27Ich rufe Sie heute Abend ein. Bis später.
04:29Danke.
04:31Frau Wilbrandt?
04:32Ja?
04:32Wir brauchen noch einige Angaben von Ihnen für die Versicherung Ihres Mannes.
04:42Tja, ich kam vom Golfplatz und bin gleich in die Garage gefahren.
04:47Als ich aus dem Wagen aussteigen wollte, hörte ich hinter mir ein Geräusch.
04:52Im nächsten Augenblick bekam ich einen Schlag über den Kopf.
04:56Und dann muss ich ohnmächtig geworden sein.
05:00Und der, der Ihnen den Schlag versetzte, bestellte den Motor Ihres Wagens wieder an und machte das Garagentor zu.
05:08Wenn ich draufgegangen wäre, hätte es wie ein Schwächeanfall ausgesehen.
05:12Oder wie ein Selbstmord.
05:14Ist die Polizei schon verständigt worden?
05:17Nein, noch nicht.
05:18Dann werde ich das nachher tun.
05:19Nein, nein, bitte warten Sie noch.
05:22Als ich Sie heute Mittag angerufen habe, da sagten Sie mir, dass Sie mir etwas anvertrauen müssten.
05:31Haben Sie draußen mit meiner Frau gesprochen?
05:33Sie hat auf mich gewartet.
05:36Wenn ich mit ihr über die Straße gehe, drehen sich die Leute nach ihr um.
05:42Das ist sehr schön.
05:43Und sehr jung.
05:45Ich erinnere mich noch, was Sie mir sagten, als ich vor sechs Jahren zu Ihnen kam.
05:51Sie haben gesagt, nach 23-jähriger Ehe ist eine Scheidung mehr als eine Trennung.
05:58Sie ist ein Schnitt ins Leben.
06:00Sie zerstört etwas, was im Guten und Schlechten zusammengewachsen ist.
06:06Ich habe Ihnen damals nicht geglaubt.
06:09Ich wollte die Junge, die schöne Frau, mit der sich alle Leute auf der Straße umdrehen.
06:16Warum erzählen Sie mir das, Herr Wilbrandt?
06:20Sie liebt einen anderen.
06:22Sie bedrückt mich.
06:25Wissen Sie mit wem?
06:27Mit einem Freund aus dem Golfclub.
06:29Dann könnte ich ihn kennen.
06:31Sie kennen ihn.
06:34Als ich es rausbekommen habe, ist eine Welt für mich zusammengebrochen.
06:39Ich habe an sie geglaubt.
06:43Sie war mein Leben.
06:47Warum sind Sie dagegen, dass die Polizei verständigt wird?
06:51Es fällt mir schwer, darüber zu sprechen.
06:56Glauben Sie, dass Ihre Frau mit der Sache etwas zu tun hat?
07:02Ich habe alles für Sie getan, aber nie etwas zurückbekommen.
07:08Sie wollte immer nur mein Geld und nicht mich.
07:11Aber Sie haben keine Beweise.
07:14Ich habe Ihr Gesicht gesehen, als er mein Bett kam.
07:18Ihre Verlegenheit und Ihre Enttäuschung, dass ich noch im Leben bin.
07:22Was kann ich jetzt für Sie tun, Herr Wilbrandt?
07:41Darf ich Ihnen das geben?
07:42Ein Bußgeldbescheid.
07:45Der Lieferwagen mit dem amtlichen Kennzeichen FFB 282
07:49hat an der Ecke Rohlinger Straße einem anderen Fahrzeug die Vorfahrt genommen.
07:54Warum sagen Sie mir das?
07:56Sie fahren diesen Wagen.
07:58Ja, aber andere auch.
08:02Dann stellen Sie bitte fest, wer am 12. September gegen 17 Uhr diesen Wagen gefahren ist.
08:06Das ist ja viel zu lange her.
08:08Das gehört doch gar nicht zu meinen Aufgaben.
08:10Was ist denn los?
08:13Einer unserer Leute soll jemand die Vorfahrt genommen haben.
08:18Schon gut.
08:20Wenn Sie nachher mal rüberkommen, die Chrysanthemen sind versandfertig.
08:23Mach ich.
08:24Danke.
08:28Der behandelt mich, als wäre hier die Putzfrau.
08:30Mit Debatten über Strafzecker verschaffst du dir keinen Respekt.
08:35Und mit deinen nächtlichen Ausflügen auch nicht.
08:39Ich war gestern bei meiner Mutter.
08:41Ach ja?
08:42Wie geht's dir?
08:43Danke.
08:46Als du erfahren hast, was mit mir passiert ist, was hast du da gedacht?
08:54Ja, Angst hatte ich.
08:56Ich dachte, du hättest dir etwas angetan.
09:00Warum hätte ich mir etwas antun sollen?
09:02Es geht mir doch gut.
09:04Oder?
09:06Es geht dir sehr gut.
09:08Na, siehste.
09:09Darf ich dir einschenken?
09:10Ja, bitte.
09:14Hat der Dr. Renz einen bestimmten Grund, dich im Krankenhaus zu besuchen?
09:18Dr. Renz war nicht der Einzige, der mich besucht hat.
09:20Es waren mehrere gute Freunde da.
09:24Freunde?
09:25Oder Leute, die dich schätzen, weil du sie frei hältst.
09:30Ich sagte, Freunde.
09:40Weißt du eigentlich, wie sie dich auf dem Golfplatz nennen?
09:43Nein, wie?
09:45Der Bauer.
09:49Ein Bauer?
09:52Ist doch nichts Schlechtes.
09:54Aber schlimm ist, wie sie dich nennen.
09:57Das Flittchen.
10:01Gibst du mir bitte mal das, Anne?
10:08Ach, übrigens, ich habe einen neuen Mann eingestellt.
10:12Er fängt morgen an.
10:14Sein Name ist Matula.
10:18Sein Vater hat den Betrieb gegründet, eine kleine Gärtnerei, Tomaten und Schnittblumen.
10:25Wilbrand hat daraus das größte Gartenzentrum weit und breit gemacht.
10:30Vor sechs Jahren kam sein Sohn um den Betrieb, 22 Jahre alt, bei einem seltsamen Verkehrsunfällen.
10:37Ein halbes Jahr später trennte sich Wilbrand von der Frau, die ihm geholfen hatte, seinen Betrieb großzumachen.
10:43Ich habe den Entscheidungsprozess geführt und dafür gesorgt, dass die Vermögensaufteilung einigermaßen gerecht über die Bühne ging.
10:51Als er ein halbes Jahr später eine andere heiratete, hat er mich zur Hochzeit eingeladen.
10:58Die Neue, Karin Stenzel, war Verkäuferin in einer Parfümerie, bevor sie seine Frau wurde.
11:10Wie lautet nun mein genauer Auftrag?
11:14Rausbekommen, wer hinter dem Anschlag steckt und Wilbrand vor einem neuen Unfall schützt.
11:22Die Ärzte im Krankenhaus haben neben den Rückständen von Kohlmonoxid übrigens noch Spuren von Skopulaminmorphin in Wilbrands Blut entdeckt.
11:33Skopulaminmorphin ist in geringer Dosis in bestimmten Schlafmitteln enthalten.
11:37In konzentrierter Form injiziert ist es ein äußerst schnell wirkendes Betäubungsmittel.
11:51fight.
12:19Sampines fließt.
12:46Guten Morgen.
12:56Du wolltest um elf kommen.
12:58Ich habe es aber nicht mal ausgehalten.
13:00Schlimm?
13:02Ich freue mich.
13:13Hast du dir schon gefrühstückt?
13:15Ich bin gerade aufgestanden.
13:17Ich mache es.
13:18Ah, ah, da weiß ich was Besseres.
13:23Ich auch.
13:30Haben Sie sich schon mal in einer Gärtnerei beschäftigt?
13:33Nicht direkt, aber ich kenne mich raus.
13:36Ich habe schon bei einigen Gartenbesitzungen geholfen.
13:39Hecken schneiden und Rasenmähen, was?
13:42So etwas können wir hier nicht brauchen.
13:45Kommen Sie mal mit.
13:48Wie heißen Sie eigentlich?
13:51Lütke.
13:52Und wenn der Chef nicht da ist, gebe ich die Anweisungen.
13:54Wir werden uns schon verstehen.
13:57Das wäre nicht schlecht für Sie.
14:05Das sind alles die Verkaufsflächen.
14:09Da hinten hat es die Gewächshäuser.
14:11Da haben Sie aber nichts drin zu suchen.
14:13Drüben sind die Zuchtbeete.
14:17Und hier, hier unten, sind die Personalräume.
14:21Oben drüber wohnt der Chef.
14:23Gibt es auch eine Chefin?
14:25Eine Chefin hatten wir 20 Jahre lang.
14:29Jetzt haben wir bloß noch eine gnädige Frau.
14:32Sie drücken das ziemlich direkt aus.
14:33Haben Sie Arbeitskleidung mitgebracht?
14:36Habe ich schon an.
14:37Mehmet, wir fahren los.
14:39Jungbäume holen Sie fahren mit ihm.
14:42Ach übrigens, wer hat Sie denn empfohlen?
14:46Ein Gartenbesitzer.
14:48Ein Freund von Herrn Wilbrand.
14:49Einer vom Golfclub.
14:51So ist es.
15:32Oh, du verwöhnst mich.
15:36Findest du?
15:38Sehr.
15:40Es macht mir Spaß.
15:44Erwartest du Besuch?
15:46Die Post wahrscheinlich.
15:47Siehst du mal nach?
15:54Komm mal.
16:01Wie ist das möglich?
16:04Mittwochs ist er doch immer auf dem Großmarkt.
16:06Und wenn sich daran was geändert hätte,
16:07dann hätte er mir bestimmt Bescheid gesagt.
16:10Könnte es sein, dass er was ahnt?
16:11Dazu hat er nicht genug gespürt.
16:13Ja, er ist ein hamerischer Trottel.
16:16Ich will nicht, dass du so über ihn redest.
16:18Entschuldigung.
16:20Er wird schon wieder gehen.
16:21Komm.
16:21Warte mal.
16:23Sieh mal im Auto.
16:24Auf dem Rücksitz, die Blumen.
16:26Die sehen wie Friedhofsblumen aus.
16:29Vielleicht will er zu einer Beerdigung.
16:33Da fällt mir an, gestern Abend sagt er mir,
16:35dass er nach Langenburg will.
16:37Da ist damals die Sache mit seinem Jungen passiert.
16:39Wie weit ist denn das von hier entfernt?
16:42Zwei Stunden oder so.
16:48Das denkst du.
16:49Das denkst du.
17:17So, hier, fangt gleich damit an.
17:22Mehmet weiß Bescheid.
17:24Alles klar.
17:27Ist das die Baumschule vom Chef?
17:29Hat ihm gehört.
17:31Jetzt gehört, alte Chefin, ihr Anteil nach der Scheidung.
17:43So, rauf, ich mach das.
17:46Okay.
17:57So, rauf, ich mach das.
18:06So, rauf, ich mach das.
18:20So, rauf, ich mach das.
18:50So, ich mach das.
18:50Ja?
18:51Ja.
19:21Wo fahren die denn hin?
19:22Mir nichts sagen.
19:24Fang auf.
20:01WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
20:36GmbH im Auftrag des WDR
20:51GmbH im Auftrag des WDR
20:52GmbH im Auftrag des WDR
21:14GmbH im Auftrag des WDR
21:18GmbH im Auftrag des WDR
21:50GmbH im Auftrag des WDR
22:03GmbH im Auftrag des WDR
22:17GmbH im Auftrag des WDR
22:21GmbH im Auftrag des WDR
22:45GmbH im Auftrag des WDR
23:11GmbH im Auftrag des WDR
23:14GmbH im Auftrag des WDR
23:24GmbH im Auftrag des WDR
23:27GmbH im Auftrag des WDR
23:36GmbH im Auftrag des WDR
24:01GmbH im Auftrag des WDR
24:01GmbH im Auftrag des WDR
24:02GmbH im Auftrag des WDR
24:09GmbH im Auftrag des WDR
24:10GmbH im Auftrag des WDR
24:32GmbH im Auftrag des WDR
24:37GmbH im Auftrag des WDR
24:38GmbH im Auftrag des WDR
24:39GmbH im Auftrag des WDR
24:57GmbH im Auftrag des WDR
25:14Der Rote Amerikaner mit der Nummer FPP151 ist vor zwei Tagen in einem Parkhaus in der Frankfurter Innenstadt gestohlen worden.
25:23Das habe ich von der Verkehrsinspektion erfahren.
25:26Aber nur erzähle erst mal, was bei dir war.
25:30Also Wilbrand scheint bei seinen Leuten äußerst beliebt zu sein.
25:34Was man von seiner Frau weniger sagen kann.
25:37Die Seele des Betriebs ist ein gewisser Lüttke.
25:40Er nennt sich Obergerner.
25:43Heute Vormittag war er mit uns bei einer Baumschule, die der ersten Frau Wilbrand gehölt.
25:49Kurz nach elf hat er hinter ihr das Gelände verlassen.
25:53Wohin weiß ich leider nicht.
25:56Aber ich habe in seinem Büro eine Zeitungsseite mit einer angekreuzten Anzeige gefunden.
26:04Kleine Gärtnerei zu kaufen gesucht.
26:06Bevorzugt Rhein-Main-Gebiet.
26:09Barzahlung bis 250.000.
26:13Angebote unter Schiffen und so weiter.
26:16Den Zettel habe ich im Papierkorb unterm Schreibtisch gefunden.
26:19Ist der in Entwurf der Anzeige.
26:21Handgeschrieben.
26:25Eine Viertelmillion in Bar für eine Gärtnerei.
26:29Vielleicht hat dieser Obergärtner eine Erbschaft gemacht.
26:35Oder eine Lotterie gewinnen.
26:37So was soll es ja geben.
26:39Wie auch immer.
26:40Ich habe jetzt die Polizei verständigt.
26:43Was soll ich jetzt machen?
26:44Du wirst doch zum schnellsten Wege nach Langenburg fahren.
26:48Hier ist die Wegbeschreibung zum Schlosshotel Waldhof.
26:51Aber deine Pizza kannst du ruhig erst aufessen.
26:56Wie großzügig.
26:58Du bist mal wieder wie ein Vater zu mir.
26:59Wie großzügig.
27:04Wie großzügig.
27:17Wie großzügig.
27:21Wie großzügig.
27:24UNTERTITELUNG
28:14Guten Tag. Guten Tag.
28:16Ich habe ein Zimmer bei Ihnen bestellt. Anne Willbrand.
28:19Frau Willbrand. Zimmer 211 für eine Nacht.
28:24Ihr Schlüssel. Können Sie mir bitte die Blumen ins Wasser stellen?
28:28Selbstverständlich. Riccardo, würden Sie sich bitte eintragen?
28:32Ja. Die Blumen ins Wasser, bitte.
29:11Guten Abend.
29:13Guten Abend, Herr Lüttke.
29:16Der Chef ist noch nicht da.
29:18Mir hat er nicht gesagt, wann er zurückkommt.
29:20Es geht nur um die Arbeitseinteilung für morgen. Ich muss ja den Plan haben.
29:26Das können Sie doch auch sicher ohne meinen Mann machen.
29:28Besten Dank für Ihr Vertrauen.
29:32Ja, war noch irgendwas?
29:34Ja, ein Anruf vor fünf Minuten.
29:38Rechtsanwalt Dr. Renz wollte Sie sprechen.
29:41Ah ja. Danke.
29:44Dann wünsche ich noch einen angenehmen Abend.
29:48Ich Ihnen auch, Herr Lüttke.
29:59Musik
30:29Musik
30:53Guten Abend.
30:54Guten Abend.
30:55Kann ich etwas für Sie tun?
30:56Ja, mein Name ist Matula. Ich suche einen Herrn Wilbrand.
30:59Und sind Sie mit ihm verabredet?
31:01Ja.
31:02Herr Wilbrand hat ein Zimmer bestellt, aber er ist noch nicht reingetroffen.
31:06Hat er vielleicht von unterwegs angerufen?
31:08Nein, tut mir leid.
31:12Ja, dann schönen Tag.
31:13Dankeschön.
31:27Kann ich vielleicht sonst etwas für Sie tun?
31:30Nein, vielen Dank.
31:33Das heißt...
31:34Ja.
31:36Ich brauche ein Zimmer mit Bad für eine Nacht.
31:40Mit Bad für eine Nacht.
31:42Ja, das geht.
31:43Bitte.
31:45Danke.
31:48Mein Mann ist gestern früh weggefahren und noch nicht zurückgekommen.
31:52Er hatte zwei Zimmer in Langenburg bestellt.
31:55Eines für sich und eines für seine geschiedene Frau.
31:58Das habe ich gerade von einem Mitarbeiter erfahren.
32:01Davon hat er mir gar nichts gesagt.
32:04Anne Wilbrand ist gestern in dem Hotel angekommen.
32:07Herr Wilbrand nicht.
32:09Trifft er sich öfter mit seiner geschiedenen Frau?
32:11Nun, es gibt da noch gewisse Geschäftsbeziehungen.
32:15Ich denke, mehr ein privater Treffen.
32:18Dazu hat mein Mann keinen Grund.
32:21Er ist fertig mit ihr.
32:23Und diese Frau hat ihn nie verstanden.
32:25Aber Sie verstehen ihn.
32:28Ja.
32:30Ich denke schon.
32:31Dann wissen Sie sicher auch, dass Ihr Mann sich in keiner sehr guten Verfassung befindet.
32:35Körperlich und seelisch.
32:37Und Sie wissen sicher auch, warum.
32:40Er ist überarbeitet.
32:41Er gönnt sich doch keine Ruhe.
32:43Hat Ihr Mann Ihnen erzählt, dass der Unfall in der Garage wahrscheinlich ein Mordanschlag war?
32:48Er hat sowas angedeutet.
32:51Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass...
32:53Dass irgendjemand Ihren Mann umbringen will.
32:56Er hat niemandem etwas getan.
32:58Er hat keine Feinde.
32:59Aber vielleicht Konkurrenten.
33:01Oder Neider.
33:02Die ihm seinen geschäftlichen Erfolg nicht gönnen.
33:05Und sein Geld.
33:08Und seine schöne junge Frau.
33:11Worauf wollen Sie hinaus?
33:14Wie stehen Sie zu Ihrem Mann, Frau Wilbrandt?
33:22Er ist wie ein Freund für mich.
33:25Bei ihm habe ich eine Geborgenheit gefunden, die ich vorher nicht kennengelernt habe.
33:29Ja, ich verdanke ihm alles.
33:31Alles, was Sie jetzt sind?
33:35Ja.
33:37So sehe ich es auch.
33:42So sehe ich es auch.
34:09So sehe ich es auch.
34:12Das war's.
34:19So sehe ich es auch.
34:44Guten Tag
34:46Guten Tag
34:51Ist das ein Grab?
34:54Nein, hier ist jemand umgekommen
35:04Ich glaube, ich habe Sie schon mal gesehen, oben im Schlosshotel
35:07Sind Sie dort Gast?
35:09Ja
35:12Heute vor sechs Jahren ist da oben ein junger Mann gegen das Brückengeländer gerast
35:18Der Wagen durchbrach das Geländer
35:21Der junge Mann war sofort tot
35:2522 Jahre alt
35:35Ja?
35:36Die Verkehrsinspektion Kommissar Stein
35:39Stellen Sie durch
35:44Stein?
35:45Ich freue mich, Sie zu hören. Wie geht's?
35:47Einigermaßen
35:48Sie haben sich gestern bei meinem Kollegen Söller nach einem Wagen erkundigt
35:51Einem roten PKW-Müter Nummer FPP 151
35:55Mhm
35:57Der Wagen, mit dem ein Mandant verfolgt wurde
36:00Vor anderthalb Stunden ist der Wagen verlassen aufgefunden worden
36:04Ein Streifenwagen hat ihn auf einem Parkplatz an der Stadtgrenze von Frankfurt in Offenbach entdeckt
36:09Und wo steht der Wagen jetzt?
36:34Ich hab was für dich
36:35Und ich was für dich? Komm, fahr hinter mir her
36:39Geh, Moment mal, ich möchte dir doch erst mal
37:04Der Besitzer des Wagens ist ein Dr. Hans Polko
37:10Das ist ein Zahnarzt aus Frankfurt Fechtenheim
37:14Er hat vergessen die Türen abzuschließen
37:17Als er den Wagen im Parkhaus abstellte
37:23Im Aschau und unterm Beifahrersitz haben wir Zigarillostummel gefunden
37:28Das sind so ein bisschen Pappstreichhölzer
37:30Wahrscheinlich italienische Herkunft
37:33Der Besitzer des Wagens versichert, dass weder er noch sein Sohn, der den Wagen diesweilen benutzt, Zigarillos auch
37:40Auch Streichhölzer dieser Art verwenden die beiden nicht
37:42Und haben Sie Fingerabdrücke festgestellt?
37:45Vom Besitzer des Wagens und seinem Sohn
37:48Aber was anderes haben wir entdeckt
37:50Kommen Sie mal
37:55Ist ein frischer Blechschaden mit Spuren eines anderen Lacks
37:59Das Ganze sieht nach einem Unfall mit Fahrerflucht aus
38:05Jetzt bist du dran
38:09Wilbrand wollte mit seiner ersten Frau den Platz aufsuchen, an dem der Sohn damals zu Tode gekommen ist
38:13Für die Frau war der Unfall ein klarer Selbstmord
38:16Sie war überzeugt, dass der Sohn den Wagen absichtlich gegen das Brückengeländer gelenkt hat
38:20Und was soll er für einen Grund gehabt haben?
38:23Das hat sie mir nicht gesagt
38:24Ach eh, ich vergesse
38:26Ich habe ihr noch was in der Tasche, vielleicht kannst du es gebrauchen?
38:32Ich würde sowas beiseite schaffen von Beweismitteln nennen
38:35Du wirst lachen, ich auch
38:37Aber die haben noch genug davon
38:38Also kannst du es brauchen?
38:41Gib schon her
38:46Es tut mir leid, ich kenne niemanden, der so etwas raucht
38:50Und diese Zündhölzer
38:53Die sind ja auch nicht alltäglich
38:56Möglicherweise habe ich mal gesehen, dass jemand solche Hölzer benutzt
39:00Aber das ist auch schon alles, was ich Ihnen sagen kann
39:04Sehr schade
39:05Der Raucher, der die Kippen im Wagen gelassen hat
39:08Könnte uns nämlich mit Sicherheit einiges über das Verschwinden Ihres Mannes erzählen
39:14Ich würde Ihnen gerne helfen
39:15Ich bedanke mich trotzdem
39:19Werden Sie Ihre Fragen auch anderen stellen, oder waren die nur für mich bestimmt?
39:23Für Sie, Frau Wilbrandt
39:25Und für andere
40:12Hey, was ist los?
40:14Sie sind schon noch nicht feierabend
40:25Ich bin schon noch nicht feierabend
41:05Verstatten Sie, dass ich den Aschenbecher leere?
41:08Ja, natürlich
41:10Diese Zigarillos, die raucht doch der Herr, der da saß
41:13Ja, ja, aber...
41:33Vielen Dank
41:33Wenn was drin war, ist das zu Asche verbrannt, wie alles andere
41:39Was sind das für Blumen?
41:41Möglicherweise lagen Sie im Wagen und sind beim Abschluss rausgeflogen
41:48Wer ist das?
41:49Vielleicht Presse?
41:50Glaube ich nicht
41:57Guten Tag
41:59Guten Tag
42:01Rechtsanwalt Renz
42:03Ihre Dienststelle hat bei mir angerufen
42:05Da haben Sie sich ja mächtig beeilt, Knieper
42:08Vielen Dank
42:13Der Halter des Wagens ist Ihr Mandant?
42:16Wie war es Ihnen möglich, den Wagen so schnell zu identifizieren?
42:20Die Zahlen auf dem Nummernschild sind einwandfrei zu erkennen
42:24Man hat mir gesagt, dass es sich um einen Verkehrsunfall handelt
42:27Glauben Sie an etwas anderes?
42:29Ich möchte Ihren Untersuchungen nicht vorgreifen
42:33Was ist mit dem Fahrer?
42:35Als der Wagen hier runterkam, ging das Ganze in Flammen auf
42:38Der Fahrer saß noch hinter dem Lenkrad
42:47Die Blumen wollte er seinem verstorbenen Jungen bringen
42:56Die Blumen Lord
42:56Die Blumen
43:00Die Blumen
43:15Die Blumen
43:25Sie haben Karl gefunden.
43:29Komm rein.
43:47Das Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung liegt vor.
43:50Die Spektralanalyse des verglühten Wagenblechs hat eine Schamme sichtbar werden lassen,
43:54die über die linke Längsseite des Wagens läuft und mit Sicherheit von einem anderen Fahrzeug verursacht wurde,
44:01dem roten Verfolgerwagen nämlich.
44:03Kommen Sie.
44:07Bitte sehr.
44:09Bitte sehr.
44:12Auf.
44:31Sie haben mich belogen.
44:34Sie kennen den Mann, der die Zigarrellos im Verfolgerwagen geraucht hat.
44:38Wie können Sie so was sagen? Ich habe keine Ahnung.
44:40Wenn man einen Menschen gut kennt, dann kennt man auch seine Gewohnheiten.
44:44Und Sie kennen den Architekten Gunter Bonte sehr gut, nicht wahr?
44:49Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
44:52Seit wann kennen Sie Herrn Bonte?
44:55Frau Wilbrandt.
44:59Seit einem Jahr.
45:02Aber deswegen habe ich meinen Mann doch...
45:04Was, glauben Sie?
45:07Ich habe ihn immer noch gern gehabt.
45:09Es wird nicht ganz einfach für Sie werden, das dem Gericht begreiflich zu machen.
45:14Wieso?
45:15Wollen Sie etwa behaupten, dass ich meinen Mann umgebracht habe?
45:18Wollen Sie oder Sie?
45:21Ja.
45:33Stadt Kaffee
45:34Ja.
46:02Untertitelung. BR 2018
46:17Untertitelung. BR 2018
47:02Untertitelung. BR 2018
47:12Ihr Freund, der Architekt Bonte, ist beruflich am Ende.
47:16Vor fünf Wochen hat er die letzten Mitarbeiter entlassen.
47:19Aufträge, die ihn retten könnten, sind nicht in Sicht.
47:22Dazu kommen Schulden.
47:23In so einer Situation können sich in einem Menschen
47:25viele Vorstellungen ändern.
47:27Vorstellungen von Gut und Böse, von Erlaubt und Nichterlaubt,
47:29von Tod und Leben.
47:31Bonte wusste, dass der Tod ihres Mannes
47:33sie zur Erbe deines Millionenvermögens machen würde.
47:36Und Sie wussten das auch, Frau Wilbrandt.
47:37Hören Sie auf!
48:02Wo waren Sie am Mittwochnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr?
48:05Die Stunden dazwischen hat die Polizei
48:07als Todeszeit ihres Mannes festgestellt.
48:12Ich war mit meinem Freund zusammen, mit Herrn Bonte.
48:16Wir haben uns jeden Mittwoch bei ihm getroffen,
48:18wenn mein Mann auf dem Großmarkt war.
48:20Und haben Sie einen Zeug, der das bestätigen kann?
48:23Nein, ich glaube nicht.
48:51Eine medizinische Gebrauchsinformation.
48:57Skopulaminmorphin.
48:58Das ist doch das Betäubungsmittel,
49:00das die Ärzte nach dem Garagenunfall bei Wilbrandt festgestellt haben.
49:03Ließ weiter.
49:05Nur unter ärztlicher Aufsicht zu verabreichen.
49:07Inhalt vier Ampullen zur Injektion.
49:10Wilbrandt ist in seinem Wagen niedergeschlagen worden
49:12und dann wurde ihm diese schnell wirkende Skopodingsbumsmorphine
49:15eingespritzt.
49:16Und anschließend ist der Beschreibungszettel
49:18unter einem Roman im Schlafzimmer gelandet.
49:21Es hat Zeiten gegeben, da sind wir ganz groß essen gegangen,
49:24wenn wir einen Fall gelöst hatten.
49:25Ich habe nichts dagegen.
49:26Und was schlägst du vor?
49:28Die Tiroler Stuben.
49:29Oder den Hirschen.
49:31Die Tiroler Stuben sind nicht schlecht.
49:35Aber dass der Beschreibungszettel so einfach
49:37auf dem Nachttisch gelegen hat.
49:39Jeder Verbrecher macht seinen Fehler,
49:40das weißt du doch.
49:43Aber hier sind auffallend viele Fehler gemacht worden.
49:47Der Fahrer des Verfolgerwagens
49:49lässt seine Zigarillostummel
49:51achtlos im Aschenbecher zurück.
49:52Und er unternimmt auch nichts,
49:54um die Schame zu beseitigen.
49:55Oder wenigstens undeutlich zu machen,
49:57die auf einen Zusammenprall mit Wilbrandt hinweist.
50:00Das ist doch alles sehr seltsam.
50:02Was soll denn daran seltsam sein?
50:04Zwei Leute planen einen Mord.
50:06Sie kennen das Opfer,
50:08seine Gewohnheiten,
50:10seinen Zeitplan.
50:11Sie können alle Einzelheiten
50:13und Umstände Ihres Vorhabens bedenken.
50:15Und dann lassen Sie die belastenden Beweise
50:18wie auf einem Präsentierteller zurück?
50:20Und für die Tatzeit
50:21haben Sie sich nicht mal ein Alibi ausgedacht?
50:24So viel Dummheit oder Nachlässigkeit
50:27ist doch eigentlich kaum auszudenken.
50:30Ich habe den Eindruck,
50:31du willst mich um mein Essen bringen.
50:33Wer außer der jungen Frau
50:35wusste von Wilbrandts Absicht,
50:37am letzten Mittwoch
50:37nach Langenburg zu fahren?
50:39Mit Sicherheit seine erste Frau.
50:41Denn sie wollte sich dort mit ihm treffen.
50:43Und mit einiger Wahrscheinlichkeit
50:44auch der Obergärtner Lüttke.
50:47Ich würde sagen,
50:48bevor wir den Tisch
50:48in den Tiroler Stuben bestellen,
50:51werden wir noch ein paar
50:52Ermittlungen anstellen müssen.
50:56Karl war ein Narr.
50:58Ein guter Gärtner
51:00und tüchtiger Geschäftsmann,
51:01aber ein Narr.
51:02Er hat sein Leben lang
51:05nur nach einem gestrebt.
51:07Nach Bestätigung
51:08und Anerkennung
51:10von seinen vornehmen Freunden
51:12und hochgestellten Persönlichkeiten
51:15im Golfclub.
51:16Auch von Ihnen,
51:18Herr Doktor.
51:19Er war ein Arbeiter
51:21und er hatte das Gesicht
51:23und die Hände eines Arbeiters.
51:25Aber er wollte mehr sein.
51:27Er wollte dazugehören.
51:29Er wollte es denen
51:30da oben gleich tun.
51:33Deswegen fuhr er
51:35seine teuren Wagen.
51:37Deswegen holte er sich
51:38die junge, schöne Frau
51:39ins Haus.
51:41Bewundern sollten sie ihn.
51:43Neidisch sollten sie werden.
51:46Aber am Ende
51:47hat ihn die junge, schöne Frau
51:48nur noch herabgesetzt
51:49und gedemütigt
51:51und schließlich
51:52mit einem seiner Freunde betrogen.
51:55Hat er Ihnen das erzählt?
51:57Er hat mir noch mehr erzählt.
52:00Wenn etwas wichtig für ihn war,
52:02kam er zu mir.
52:03Sie sagten,
52:04dass Wilbrand zwei Menschen
52:05hatte, denen er vertraute.
52:07Der eine, das waren Sie.
52:10Der andere, Paul Lüttke,
52:12sein Obergärtner.
52:13Sind Sie da ganz sicher?
52:15Lüttke war ihm treu ergeben.
52:18Er tat,
52:19was Wilbrand von ihm verlangte.
52:22Er tat alles für ihn.
52:26Wirklich alles.
52:44Was machst du denn hier?
52:46Ich möchte mich mit Ihnen
52:48kurz unterhalten.
52:49Dann gehst du erst mal
52:50von meinem Stuhl runter.
52:52Entschuldigung.
52:58Also, was ist?
53:00Zunächst mal
53:01herzlichen Glückwunsch.
53:02Danke.
53:04Wofür?
53:05Zum Kauf der Gärtnerei.
53:07Angebote unter Chiffre
53:08404-3316.
53:11Freut mich,
53:12dass es so schnell geklappt hat.
53:14Ich bin gestern mal
53:15vorbeigefahren.
53:16Schöner Betrieb.
53:18Und mit einer Viertelmillion
53:19bestimmt nicht zu teuer bezahlt.
53:24Du spionierst mir nach?
53:26Ich bin Privatdetektiv.
53:28Was?
53:29Hat Wilbrand
53:29Ihnen das nicht gesagt?
53:32Und was wollen Sie?
53:34Ich möchte Sie bitten,
53:35mich zur Rechtsanwalt
53:36Dr. Renz zu begleiten.
53:37Er möchte Ihnen
53:38ein paar Fragen stellen.
53:39Das möchte ich aber nicht.
53:41Dann wird die Polizei
53:42Ihnen die Fragen stellen.
53:43Noch können Sie
53:44er sich aussuchen.
53:48Drei Tage vor seinem Tod
53:50hat Herr Wilbrand
53:51Geld an Sie überwiesen.
53:52300.000 Mark.
53:53Auf Ihr Konto.
53:54Davon haben Sie
53:55die Gärtnerei bezahlt.
53:56300.000 sind
53:57kein Pappenstiel
53:58und Wilbrand
53:59war ein Geschäftsmann.
54:00Was wollte er dafür haben?
54:01Was
54:02mussten Sie für ihn tun?
54:04Das Geld
54:04bekam ich
54:05für treue Dienste.
54:06Ich war
54:0729 Jahre
54:07in seinem Betrieb.
54:10Das ist
54:10eine lange Zeit.
54:11Am Todestag
54:12Ihres Chefs
54:13haben Sie um kurz nach
54:14Elf die Baumschule
54:15Ihrer ehemaligen
54:15Chefin verlassen.
54:17Wo waren Sie
54:17in der Zeit danach?
54:19Das kann ich doch
54:19jetzt nicht mehr
54:20so genau sagen.
54:21Ich habe wohl
54:21Besorgungen gemacht
54:23in Frankfurt.
54:24Ich war
54:24in verschiedenen
54:25Kaufhäusern.
54:26Kennen Sie den Wagen?
54:31Nein,
54:32den
54:32habe ich nie gesehen.
54:34Das ist der Wagen,
54:35der Ihren Chef
54:36erfolgt hat.
54:38Herr Matula
54:38ist die Strecke
54:39heute nochmal gefahren.
54:40Er hat alle
54:41Tankstellen
54:41und Baustellen
54:42abgeklappert.
54:43An einer dieser
54:44Baustellen
54:44musste der
54:45Verfolgerwagen
54:46stark bremsen,
54:47weil ein Arbeiter
54:47eine Walze
54:48über die Straße
54:48zog.
54:49Dieser Arbeiter
54:50hat den Fahrer
54:51des Wagens
54:51gesehen und
54:52beschrieben.
54:53Und diese
54:54Beschreibung
54:54trifft auf Sie zu,
54:55Herr Lüttke.
55:00Ich frage Sie
55:01nochmal.
55:03Wofür
55:03hat Ihnen
55:04Ihr Chef
55:04die 300.000
55:05Marke gegeben?
55:06Was
55:06mussten Sie
55:07für ihn tun?
55:12Irgendwann
55:12müssen Sie
55:13doch mal
55:13reden.
55:16Ich
55:17musste
55:17diesen
55:18Wagen
55:18für
55:18ihn
55:18stehlen,
55:19diesen
55:19roten
55:20Ami-Schlitten
55:21und damit
55:21hinter
55:21Herrn
55:22Wilbrandt
55:22herfahren.
55:23Aber
55:24das ist
55:24doch
55:24nicht
55:24alles.
55:26Es war
55:27noch
55:27verabredet,
55:28dass ich
55:28seinem
55:28Wagen
55:29eine
55:29Schramme
55:29verpassen
55:30soll,
55:30aber
55:30die
55:30hat er
55:31sich
55:31dann
55:31selber
55:31geholt.
55:33Und
55:33weiter?
55:36Das
55:36andere
55:37hat er
55:37allein
55:38erledigt.
55:40In
55:40einer
55:41Kurve,
55:41die er
55:41vorher
55:42ausgesucht
55:42hatte,
55:43da ist
55:43er
55:43mit
55:43160
55:43gegen
55:44die
55:44Leitplanke
55:46und
55:47dann
55:47den
55:47Hang
55:47runter.
55:51Es
55:51sollte
55:52so aussehen,
55:52als ob
55:52der
55:52Verfolger
55:53den
55:53Wagen
55:53von der
55:53Straße
55:54gedrängt
55:54hätte.
55:57Ja,
55:58sowas
55:58gedacht.
56:00Und
56:00die
56:01Zigarillos
56:02im
56:02Wagen?
56:04Die
56:04hat Herr
56:05Wilbrandt vom
56:05Golfplatz
56:06mitgebracht
56:06und auch
56:07diese
56:07Streichhölzer.
56:09als er
56:09mal mit
56:10ihrem
56:12Kavalier
56:12da
56:12zusammensaß.
56:14Und
56:14die
56:15Gebrauchsinformation
56:16des
56:16Betäubungsmittels
56:17unter dem
56:17Buch.
56:19Ich
56:20hab doch
56:20einen Schlüssel
56:21zum
56:21Haus.
56:22Und
56:22die
56:22Beweise,
56:23dass
56:23wirklich
56:23alles
56:24so
56:24war.
56:26Einen
56:27Tag
56:27zuvor
56:28hat Herr
56:28Wilbrandt
56:29noch einen
56:29Brief
56:29geschrieben,
56:30und zwar
56:30für
56:30Sie.
56:32Damit
56:33ich
56:33aus
56:34allem
56:34raus
56:34bin,
56:35wenn
56:35was
56:35schief
56:35geht.
56:38Ist das
56:38die
56:38Handschrift
56:39Ihres
56:39Mannes?
56:41Ja.
56:47Wusste
56:48Herr
56:48Wilbrandt,
56:50dass
56:50seine
56:50Frau
56:51jeden
56:51Mittwoch
56:51bei
56:51ihrem
56:52Freund
56:52war?
56:53Deswegen
56:54hat
56:54er
56:54ja
56:54den
56:54Tag
56:55dazu
56:55bestimmt.
56:56Die
56:57beiden
56:57sollten
56:57eben
56:58kein
56:59Alibi
56:59haben.
57:00Und
57:01der
57:01Anschlag
57:01in
57:01der
57:01Garage?
57:02Den
57:03hat
57:03er
57:03selber
57:03inszeniert,
57:04damit
57:04Sie
57:05glauben,
57:05dass
57:05er
57:06in
57:06Lebensgefahr
57:06ist.
57:08Sie
57:09haben
57:09sich
57:09auf
57:09eine
57:10gefährliche
57:10Sache
57:10eingelassen,
57:11Herr
57:11Lüttke.
57:14Herr
57:15Wilbrandt
57:15hat mir
57:16geholfen,
57:16als mir
57:17kein
57:17anderer
57:18helfen
57:18wollte.
57:20Als
57:20ich
57:20damals
57:21ganz
57:21unten
57:21war,
57:22da hat
57:22er
57:22mich
57:22eingestellt
57:24und
57:25er
57:25hat
57:25mich
57:25nie
57:25im
57:25Stich
57:26gelassen.
57:28Da
57:29konnte
57:29ich
57:29das
57:29jetzt
57:30auch
57:31nicht.
57:33Der
57:33Tod
57:34Ihres
57:34Mannes,
57:35Frau
57:35Wilbrandt,
57:36war
57:37ein
57:37Selbstmord.
57:39Er
57:39wollte
57:39nicht mehr.
57:41Aber
57:42sein
57:42Selbstmord
57:43sollte
57:44wie ein
57:44Mord
57:44aussehen.
57:47Und
57:48ich
57:48sollte
57:48als
57:48seine
57:49Mörderin
57:49dastehen
57:49und verurteilt
57:50werden?
57:51Ja,
57:51Sie
57:52und
57:53der
57:53Kerl,
57:53mit dem
57:54Sie
57:54sich
57:54eingelassen
57:54haben.
57:56Das
57:56Leben,
57:57das
57:57Wilbrandt
57:57sich
57:57aufgebaut
57:58hatte,
57:59das
57:59Leben
57:59mit
58:00feinen
58:00Freunden,
58:01Geld
58:01und einer
58:02Frau
58:02zum
58:02Vorzeigen
58:03war
58:03ein
58:03Scheinlieben.
58:04Eine
58:04Seifenblase,
58:05die früher oder
58:06später platzen
58:07musste.
58:08Als sie dann
58:09platzte,
58:09da hatte er
58:10keine Kraft
58:10mehr,
58:10etwas Neues
58:11anzufangen.
58:12Da hatte er
58:12nur noch
58:13einen
58:13Gedanken.
58:14Drache.
58:16Dafür hat er
58:16uns alle
58:17eingespannt.
58:19Ich glaube,
58:20du kannst den
58:20Tisch in den
58:21Tiroler Stuben
58:21bestellen.
58:50Tiroler Stuben
59:03Bis zum nächsten Mal.
59:22Bis zum nächsten Mal.
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