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  • vor 7 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:01Warum sollten wir dich für die Rolle von Paula Modersohn-Becker casten?
00:06Ich habe mich jetzt auch lange mit ihr beschäftigt, aber ich weiß auch nicht, wie sie wirklich war.
00:10Sie wird in den Biografien so unterschiedlich beschrieben. Ich weiß einfach nicht, wie ich sie dann spielen soll.
00:15Du hast ja auch noch Zeit bis zum Dreh. Jetzt mach deine Recherche und dann spielst du die.
00:20Ich muss jetzt nach Wobbswede.
00:22Jetzt?
00:26Ich bin Paula. Paula Modersohn-Becker. Ich bin Malerin.
00:31Ich habe so den festen Willen und Wunsch, etwas aus mir zu machen, was das Sonnenlicht nicht zu scheuen braucht.
00:37Und selbst ein wenig strahlen soll.
00:40Sie malt sich selbst als erste Künstlerin nackt vor dem Spiegel.
00:45Sie schaut direkt an dich und sagt, deal with this.
00:51Paula ist mein Kamerad. Es sind ja alles Frauenzimmer. Künstlerin durch und durch.
00:57Ich glaube, man müsste beim Bildermalen gar nicht so an die Natur denken, sondern so malen, wie man es einst
01:02empfunden hat.
01:03Es ging nicht um das Abbild, sondern es ging um die Seele.
01:08Warum hat es so lange gedauert, dass ihr Stern so hoch steigt?
01:12Ich glaube, erst 100 Jahre später sehen wir, was für eine revolutionäre Figur sie gewesen ist.
01:20Aber es ist jetzt auch nur meine Interpretation. Wer weiß schon, was sein Leben ist.
01:25Ich bin Malerin.
01:27Ich bin Malerin.
01:28Ich bin Malerin.
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