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  • vor 2 Tagen
VOM REGIMENT GOTTES AUF ERDEN.
Prediger: Henning Westrup, Senior Straßenprediger, Germany
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Kategorie

Menschen
Transkript
00:00Meine sehr verehrten Damen und Herren, lieber Bruder, liebe Schwester in dem Herrn Jesus Christus,
00:06seit einiger Zeit wird es immer unruhiger in Stadt und Land, nicht? Das stellen wir alle fest.
00:12Und es ist auch zu hören aus den Medien, dass ungefähr 83% unserer Mitbürger mit ihrer Regierung unzufrieden sind.
00:21Wie kommt denn das?
00:23Und die Stimmung in der Bevölkerung kippt mehr und mehr vom Wohnzimmer auf die Straßen über.
00:29Ja, Demonstrationen werden angemeldet, die werden auch immer größer.
00:33Die Bibel sagt aber im 1. Mose, Kapitel 9, Vers 6,
00:38Wer Menschenblut vergießt, das Blut soll auch durch Menschen vergossen werden.
00:45Denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht, 1. Mose 9, Vers 6.
00:51Demnach bestraft Gott, also der Schöpfer selbst, jede Sünde mit dem Tode.
00:59Und so hat Gott für sein weltliches Regiment, also hier auf der Erde, seine Obrigkeiten auch eingesetzt und bestimmt,
01:07die zunächst erstmal den Mörder und dann alle Verbrechen schlechthin bestrafen sollen.
01:15Trotz aller Wahlen.
01:17Es bleibt dabei, jede Obrigkeit ist von Gott eingesetzt.
01:22Da kannst du wählen, was du willst.
01:24Jede Obrigkeit ist von Gott verordnet.
01:27Und Gott hat der Obrigkeit die notwendige Vollmacht und auch Gewalt mit auf den Weg gegeben.
01:33Ja, zuerst den Priestern und Propheten, dann den König im Alten Bund.
01:36Und heute, im Neuen Bund, hat zum Beispiel ein Bundeskanzler, aber auch ein Landesminister,
01:42regelrecht königliche Macht und Gewalt.
01:46Wenn man mal rumhört und rumschaut, da traut sich ja kaum jemand zu widersprechen, nicht?
01:51Und mit Fug und Recht.
01:53Die Obrigkeit nämlich darf die Waffe einsetzen.
01:56Und zwar zum Schutze braver Bürger vor den Bösen.
02:00Und auch zum Schutze des Volkes gegen Feinde an den Grenzen.
02:05Ja.
02:06Und in Summe hat die Regierung die Aufgabe, den Frieden im Lande und an seinen eigenen Grenzen zu erhalten.
02:13Punkt.
02:15Das christliche Volk aber hat für die Obrigkeit zu beten.
02:20Warum?
02:21Martin Luther sagt, weil die weltliche Obrigkeit nach dem Predigtamt
02:26das der höchste Gottesdienst und das nützlichste Amt auf Erden ist.
02:31Und immerhin gibt die Obrigkeit ja auch meistens der Kirche Christi Raum genug,
02:37das Wort Gottes zu predigen und auch zum Beten zusammenzukommen.
02:41Und das alles ist schließlich Grund genug, der Obrigkeit mit aller Ehrerbietung zu begegnen.
02:49Und dabei hat der Herr nicht übersehen, dass auch die Obrigkeiten nur schwache und sündliche Menschen sind,
02:56wie du und ich.
02:57Und die wie wir in Abirrung und Sünde fallen können.
03:02Und trotzdem bleibt es bei dem obersten Gebot, nämlich,
03:06du sollst Gott lieben von deinem ganzen Herzen, ganzen Gemüt und von aller Kraft
03:10und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
03:15Wenn also die Obrigkeit einmal gefehlt haben sollte,
03:19dann ist es eine ganz heilige Liebespflicht aller Christen,
03:25sie auch in aller Demut anhand der Heiligen Schrift darauf hinzuweisen.
03:30Und weiter sagt Luther, es ist keinesfalls aufhörerisch, die Obrigkeit zu bestrafen.
03:37Und zwar, wo es geschieht, durch das göttlich befohlene Amt
03:42und durch Gottes Wort öffentlich, frei und auch redlich.
03:48Gott ist Liebe, Barmherzigkeit, Gütigkeit und will,
03:52dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
03:56Solches aber geht nur durch das Amt der Predigt in der Liebe Jesu Christi.
04:04Solches kann aber nicht kommen durch Volksaufstand, Geschrei, Unruhen und Gewalt.
04:10Geht nicht.
04:12Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
04:16Was brauchst du noch dazu?
04:18Aber das Volk, das da rumpöbelt, hat zu den Pöbeln weder Macht noch Vollmacht.
04:24Martin Luther sagt, Gott will lieber eine Obrigkeit leiden, die Unrecht tut,
04:30als ein Pöbel, selbst wenn er eine noch so gerechte Sache vertritt.
04:36Die Frommen regiert Jesus Christus selbst, durch sein Wort.
04:41Aber der Obrigkeit hat er befohlen, die Bösen so zu regieren,
04:46und zwar, wie sie regiert werden müssen.
04:49Wir Christen sind nicht schuldig, der Obrigkeit gehorsam zu leisten um ihretwillen,
04:54sondern um Gottes Willen, dass heute so viele Leute gegen die Obrigkeit rumoren und ausschlagen,
05:04das kommt doch hauptsächlich daher, dass sie diese Ordnung Gottes nicht kennen
05:09oder weil sie es einfach nicht wahrhaben wollen.
05:11Die Bibel sagt ganz klar im Johannes-Evangelium, am Anfang war das Wort,
05:16und das Wort war bei Gott und es war Gott, nämlich Jesus Christus.
05:20Und Jesus Christus selbst spricht durch die Heilige Schrift,
05:24Jedermann, jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat.
05:30Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott.
05:33Wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.
05:39Römer 13, Vers 1.
05:42Und weiter.
05:44Dem Obersten des Volkes sollst du nicht fluchen.
05:47Apostelgeschichte 23, Vers 5.
05:50Wer kennt denn diesen Vers überhaupt noch?
05:52Man darf also der Obrigkeit weder zürnen, noch ihr Böses wollen oder nachsagen.
05:58Schön aufpassen, ihr Leute von der Medienpresse, nicht?
06:02Sondern man darf ihr nur das beste Wünschen und herzlichst für sie beten.
06:07Und das können bekanntlich nur Gläubige.
06:10Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft,
06:15wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.
06:20Halleluja. Amen.
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