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Rote Rosen Folge 1629
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00:00You have a top-fitting pilot on your side.
00:03That's not right to me.
00:05Oh, you've had a research. Excuse me, that's all I forgot.
00:09Is everything good?
00:11Do you have any doubts?
00:16Is everything in order?
00:18I think I'm going to be here.
00:20Who said it?
00:24Pastor Mertens?
00:25Brian.
00:26How did you come here?
00:30I'm worn and painted by the sun
00:32And it's in my eyes
00:34And it's in my eyes
00:38Caught by the rapture of the dawn
00:40And a restless sky
00:42And a restless sky
00:46This is my life
00:48This is my life
00:50This is the way to find my own
00:54This is my life
00:56This is my life
00:58This is the world where I belong
01:04I'm rolling on
01:06I'm rolling on
01:08This is my life
01:10This is my life
01:12This is my life
01:14What they are looking for
01:16What they are looking for
01:18What they are looking for
01:20I will Malakron and Uli Klein
01:22Auffliegen lassen
01:23Ach so
01:24Then I call the police
01:26Please
01:28To
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02:00To
02:01To
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02:03To
02:04To
02:05And why did you find her before Uli Kleins Büro for drugs?
02:08Why not?
02:09Why not?
02:10Or the First-Hilfe-Raum?
02:12She was not at a clear understanding.
02:18Julie knew exactly what she did.
02:20She collected Beweise against Uli Kleins.
02:23And he had her the drugs.
02:26You are actually very clever, Brian.
02:32Vielleicht überlegst du zweimal, bevor du überstürzt hast.
02:41Ah!
02:42Geht's?
02:45Mit High-Hills-Laufen ist in nächster Zeit auf jeden Fall erst mal vorbei.
02:49Willst du den Fuß denn bewegen?
02:51Ich glaub nicht.
02:54Also, wenn du uns mit einem Striptease aufheitern willst...
02:58Der Fuß muss gekühlt werden.
03:01Pass auf, ja?
03:04Pass auf, ja?
03:06Ah!
03:09Oh!
03:13Besser?
03:14Hättest du den Schlüssel nicht im Haus liegen lassen, dann wäre das alles überhaupt nicht passiert.
03:18Ja.
03:19Gut, dann nehmen wir eben deinen Schlüssel und sperren wieder auf.
03:21Ach so, nee.
03:22Das geht nämlich auch nicht, weil du hast deinen Schlüssel auch drin liegen lassen.
03:24Ja, aber du tust immer so organisiert.
03:26Bei mir weiß jeder, dass ich chaotisch bin.
03:27Verdammt noch mal, Reke!
03:28Auf Zeit!
03:29Okay.
03:30Nick, ich find das ganz toll von dir, dass du dein Hemd opferst, um Rekes Knöchel zu kühlen.
03:35Aua!
03:36Entschuldigung.
03:37Ja, ich find das auch ganz toll.
03:38Ja, danke.
03:39Es tut gut.
03:40Ist es nicht gerade ungefährlich, sich bei Malacron Undercover einzuschleusen, um den Laden hochgehen zu lassen?
03:43Allerdings.
03:44Jule Jansen hat ihre Rolle gut gespielt, nicht mal ihr Vater wusste Bescheid.
03:47Thomas hat bestimmt einiges durchgemacht.
03:49Sag mal, du löffst sie nicht.
03:50Ja, ich find das auch ganz toll.
03:51Ja, danke.
03:52Es tut gut.
03:53Ja, danke.
03:54Es tut gut.
03:55Ist es nicht gerade ungefährlich, sich bei Malacron Undercover einzuschleusen, um den Laden hochgehen zu lassen?
03:59Allerdings.
04:00Jule Jansen hat ihre Rolle gut gespielt, nicht mal ihr Vater wusste Bescheid.
04:05Mhm.
04:06Thomas hat bestimmt einiges durchgemacht.
04:08Sag mal, wie läuft's denn jetzt mit Lotte?
04:11Messer?
04:12Naja.
04:13Es gibt Momente, da verhält sie sich völlig merkwürdig.
04:18Wie ferngesteuert.
04:19Aber du bist dir sicher, dass sie nicht doch heimlich zum Malacron geht?
04:23Das schon.
04:24Aber sie hält sich immer noch an die Regeln von Malacron.
04:28Naja, immerhin wohnt sie jetzt wieder bei dir.
04:31Das wird dir sicher gut tun.
04:33Du weißt ja, Typen wie Uli Klein suchen sich immer Menschen, die irgendwie mehr oder weniger
04:38alleine im Leben stehen.
04:39Wie Brian zum Beispiel.
04:41Dem bieten sie dann eine Ersatzfamilie.
04:44Und du meinst, wenn Lotte sich wieder bei mir geborgen fühlt, dann?
04:47Weil sie ganz schnell merken, dass diese Alpha-Beta-Gamma-Blödsinn völliger Quatsch ist.
04:52Dass das alles nur leere Versprechungen sind.
04:58Aber das musst du ihr eben ganz behutsam beibringen.
05:01Und dann muss sie das Gefühl haben, dass sie selbst draufgekommen ist.
05:05Das ist der Dreck.
05:07Gib nicht auf, wenn's nicht gleich klappt.
05:09Ich geb mein Bestes.
05:11Das weiß ich.
05:13Ich muss jetzt weg.
05:14Ich hab so ein Treffen der Norddeutschen Gartencenter.
05:17Hast du Broschüren?
05:19Bin ich ein Profi oder bin ich ein Profi?
05:21Ach, apropos Profi.
05:23Ich muss mich noch um einen zusätzlichen Stofflieferanten kümmern.
05:25Gut.
05:26Merle.
05:29Ich dank dir.
05:35Geht?
05:37Sehr witzig.
05:39Er meint, kannst du auftreten.
05:41Naja, wenigstens richtig.
05:43Du musst unbedingt zum Arzt.
05:45Ja, ich geh in Lüneburg zu nem Autophil.
05:49Du gehst.
05:51Entschuldigung.
05:53Ach.
05:54Ihr seid echt komisch.
05:57Können wir uns mal kurz dahin setzen?
06:00Ja.
06:01Ja, klar.
06:06Okay.
06:07Danke.
06:08Ja.
06:09Danke.
06:12Okay.
06:16Fahrradfahren ist jedenfalls nicht drin.
06:18Na und wie kommen die jetzt nach Hause?
06:20Kannst du sie vielleicht in dein Auto packen?
06:22Da ist die Bank von Merle drin und mein Golfpack.
06:25Aber dann könntest du doch Rieke mitnehmen.
06:32Okay, passt auf.
06:34Ihr kriegt mein Auto und ich nehm die beiden Räder, ja?
06:37Ja, aber ich denk, du wolltest golfen.
06:39Rieke.
06:40Wie kommst du denn mit diesen beiden Fahrrädern zum Bahnhof?
06:43Ich krieg's schon hin, ist ja nicht so weit.
06:45Das sind sechs Kilometer.
06:47Ja.
06:48Sag ja nicht so weit.
06:49Ähm, hier.
06:51Hier ist der Schlüssel.
06:52Bring's Rieke zum Arzt, ja?
06:54Und ich komm mit den Rädern nach, okay?
06:55Danke.
06:56Das ist echt lieb von dir.
06:58Ja.
07:02Dankeschön.
07:19Ach.
07:20Jetzt sag mir endlich, was da drin ist.
07:22Pflastersteine sind es nicht.
07:24Sind es vielleicht Goldbahnen.
07:26Dann hat sich die Schlepperei wenigstens gelohnt.
07:29Die hat sich in jedem Fall gelohnt.
07:31Du wirst gleich sehen.
07:32Hol mir bitte auch die Pasche rein.
07:34Ach, die Karte.
07:35Ach, sag mal, ist die neu?
07:40Die kenn ich noch gar nicht.
07:41Ja, ja.
07:42Die hab ich in Österreich gekauft, um alles unterzukriegen.
07:45Jetzt bitte.
07:46Stell dich doch nicht so an.
07:48Was sagst du?
07:49Ach, ach, ach.
07:54Bitte.
07:55Grüner Feldliner, 2012.
07:58Weingut, F. Hofleitner.
08:00Ja.
08:01Den hat mir Adele empfohlen.
08:03Er wurde an ihrem 80. Geburtstag ausgeschenkt.
08:06Er ist einfach köstlich.
08:08Ich habe drei Kisten bestellt.
08:10Drei Kisten?
08:11Wann willst du das alles trinken?
08:13Ende der Trinkreife ist 2015.
08:16Du hast reichlich Gelegenheit, auf ein Gläschen vorbeizukommen.
08:20Na ja, dann küsst die Hand.
08:22Guck mal, der Willi Schwiesling von Ferdi.
08:26Der ist auch hervorragend.
08:29Wer ist Ferdi?
08:31Der Winzer, Herr Hofleitner.
08:34Weißt du, in Österreich nennen die ja alles anders.
08:39Meerrettich nennen die Krän zum Beispiel.
08:43Und Hollunder Holla und Ferdinand ist eben Ferdi.
08:48Ja, du scheinst sehr schwer beeindruckt von ihm zu sein.
08:51Ach, ich bitte dich, was du auch wieder denkst.
08:55Ja, ich meine von dem Wein.
08:56Naja, also, hilf mir lieber die restlichen Flaschen nach aus dem Koffer auszupacken.
09:01Die sind ja auch voll.
09:02Am besten trage ich den Wein in den Keller.
09:04Wegen der Kühlung.
09:06So, die Fahrräder sind schon mal vorne.
09:08Und die Sachen habe ich auch ins Auto getan.
09:09Ach, super.
09:10Nur, aber ich kann jetzt nicht so schnell.
09:12Okay.
09:14Warte mal, was machst du denn jetzt?
09:16Was machst du denn?
09:17Geht's?
09:19Solange du mich nicht fallen lässt.
09:21Solange du nicht rumzappelst.
09:23Können wir dann.
09:26Machst du mal die Beifahrertür auf?
09:27Ja, ja, ja.
09:28So.
09:29Und du bist sicher, das funktioniert mit den beiden Fahrrädern?
09:45Glaub mir, ist nicht das erste Mal, dass ich mit zwei Rädern unterwegs war.
09:48Wenn irgendwas schief geht, ich hab mein Handy dabei, ja?
09:52Alles klar.
09:54Ist gut.
09:55Brian ist nicht blöd.
09:59Irgendwann wird er merken, dass er dich in der Hand hat.
10:05Mich hat er auch verraten.
10:07Wenn er dich anzeigt, dann verlierst du deine Fahrstelle.
10:10Brian hat Angst vor Kleinen.
10:12Und wenn der von meinem Einbruch erfährt, bekommt Brian eine Menge Ärger.
10:16Es tut mir so leid, wie das alles gelaufen ist.
10:19Mir nicht.
10:26Was ist das?
10:28Das Konti noch einstecken, bevor Brian mich erwischt hat.
10:32Bilanzen?
10:34Irgendwelche Geldbeträge, die ein- und ausgehen?
10:36Ha.
10:37Oder Codes.
10:39Tja, Kryptologe müsste man sein.
10:44Oder Steuerberater.
10:51Und der grüne Weltliner ist die Lieblingsrebsorte der Österreicher.
10:57Frisch und fruchtig.
11:00Du hast ja ne Menge Wissen über Wein im Gepäck.
11:03Ja.
11:04Weißt du, das Weingut Hofleitner wird schon in dritter Generation geführt.
11:10Also wenn man die Möglichkeit hat, vor Ort zu lernen, dann muss man diese Möglichkeit doch auch ergreifen.
11:16Vor Ort?
11:17Du hast ja gesagt, ihr habt den Wein auf Adeles 80. getrunken.
11:21Ja, natürlich schon.
11:23Aber dann wurde ich ja zu einer Weinprobe eingeladen.
11:27Von Herrn Hofleitner.
11:29Ja, er ist sehr freundlich.
11:31Sag mal, wusstest du, dass der Neusiedler See der größte Steppensee Mitteleuropas ist?
11:42Hm.
11:43Das ist sehr wichtig für die Weine.
11:45Weißt du, tagsüber wird die Wärme von der Seeoberfläche gespeichert.
11:49Und nachts wird sie an die Umgebung und somit natürlich auch an die Rebsorten weitergegeben.
11:57Ja, soviel zur Theorie.
11:58Jetzt geht's in die Praxis.
12:00Nein.
12:01Er hat noch nicht die richtige Temperatur.
12:03Äh, Mama.
12:04Erst schwärmst du mir hier von Säuren und Aromen vor und dann lässt du mich hier auf dem Trockenen sitzen.
12:10Aber keine Sorge, mein Junge.
12:11Ich plane eine kleine Weinverkostung.
12:14Zu der bist du natürlich herzlich eingeladen.
12:17Ach, wie nett.
12:18Wann?
12:19Heute.
12:20Äh, du bist doch gerade eben erst angekommen.
12:22Willst du dich nicht erst mal ausruhen?
12:23Aber nein, mir geht es bestens.
12:26Oh, Jule.
12:29Oh, frag sie doch, ob sie zur Weinverkostung kommen will, ja?
12:34Hm.
12:38Hast du mein blaues Top gesehen?
12:40Oh, das habe ich heute an.
12:42Bei Malacron nutzen wir den Spiegel zur Selbsterkenntnis. Und du schaust dich einfach nur an.
12:55Ja, das ist Sinn der Sache, Leute.
12:58Ja, und was siehst du?
13:01Falten? Lachfalten?
13:04Ich meine nicht die Äußerlichkeiten, Mama.
13:07Ich sehe mein Spiegelbild. Was sonst?
13:09Eigenschaften. Stärken, Schwächen.
13:12Okay.
13:13Ich sehe die Mutter einer fast erwachsenen Tochter.
13:18Ich sehe eine Frau, die sich gerade selbstständig gemacht hat. Eine Modedesignerin.
13:23Was ist denn? Das stimmt doch.
13:25Ja, aber oberflächlich betrachtet.
13:29Okay. Was siehst du?
13:33Eine Frau, deren Ehe gescheitert ist.
13:36Die mit ihrem Ex-Mann bis vor kurzem nur das Nötigste besprochen hat.
13:40Deren Tochter ein Scheidungskind ist.
13:43Und eine Frau, die 14 Jahre mit ihrer besten Freundin verkracht war.
13:48Was soll das, Leute? Willst du mich fertig machen?
13:50Das ist doch so.
13:51Ja, aber es ist total negativ.
13:54Kann man ja Depressionen kriegen.
13:56Mit so einem miesen Blick auf sich selbst. Wie kann man denn da glücklich sein?
14:02Bist du glücklich?
14:05Ich sehe es positiv.
14:07Ich habe eine wunderbare Tochter.
14:09Um die du dich ständig sorgst.
14:11Und ich habe einen charmanten Mann an meiner Seite.
14:14Eine völlig unverbindliche Beziehung.
14:16Ich habe mich gerade selbstständig gemacht.
14:18Mit fast 50, Mama.
14:19Andere machen das mit 30.
14:22Aber es ist super, dass du alles so positiv siehst.
14:23Lass die Finger davon.
14:24Das was?
14:25Das was?
14:26Das könnten Mitgliedernummern sein.
14:28Zahlungseingänge oder prozentuale Abgaben.
14:31Du würdest uns wirklich sehr helfen.
14:32Was muss denn noch alles passieren, bis er einseht, dass dieser Uli Klein nicht lange fachst?
14:33Ja.
14:35Das was?
14:36Das was?
14:37Das könnten Mitgliedernummern sein, Zahlungseingänge oder prozentuale Abgaben.
14:39Du würdest uns wirklich sehr helfen.
14:40Was muss denn noch alles passieren, bis er einseht, dass dieser Uli Klein nicht lange fackelt?
14:42Wenn er noch mal jemand bedroht.
14:43Dann mich.
14:44Ja, wunderbar.
14:45Dann besuchen wir dich das nächste Mal im Krankenhaus.
14:47Ja.
14:48Ja, wunderbar.
14:49Dann besuchen wir dich das nächste Mal im Krankenhaus.
14:50Selbst wenn es gelingt, diese Zahlen zu entschlüsseln, das heißt noch lange nicht, dass ihr dann einen
14:52relevanten Beweis gegen Malerkron in den Händen haltet.
14:53Das was?
14:54Das könnten Mitgliedernummern sein, Zahlungseingänge oder prozentuale Abgaben.
14:55Du würdest uns wirklich sehr helfen.
14:56Was muss denn noch alles passieren, bis er einseht, dass dieser Uli Klein nicht lange
15:01fackelt?
15:02Wenn er noch mal jemand bedroht.
15:04Dann mich.
15:05Ja wunderbar.
15:06Dann besuchen wir dich das nächste Mal im Krankenhaus.
15:08Thomas, even if it's possible, these numbers to sign up,
15:12it means that you don't have a relevant evidence against Malakron in the hands.
15:16As you found out, that the Hanebüttler is averseased,
15:20you didn't leave it.
15:22You stole the Hake even potatoes from the Scheuner,
15:24to prove that they are belated.
15:26The Hake didn't have any drugs and didn't leave it for the Laster.
15:29That was I didn't know.
15:30But now you know it.
15:31I know this time I got this risk.
15:34I know, it's a vain verdict,
15:36but these numbers could be an important point.
15:40I hope I will take my job.
15:44So, help us?
15:48Only if you tell me,
15:50you don't have to be active against Malakron.
15:53Active not.
15:55But I plan to bring a book about Malakron.
15:58That's a subjective report.
16:01They can't complain.
16:03Super.
16:04You mean, you're out of the line?
16:06And what's with the numbers?
16:12Yeah, well, I'll see that in calmness.
16:14We'll see you next time.
16:16Have a drink?
16:18No, no.
16:19No, no.
16:20No, no, no.
16:22No, no.
16:23I don't want to drink it.
16:25You, you, you had a nice gift.
16:31Hey, du, es gibt gute Neuigkeiten.
16:34Großes Interesse an Gardening for Girls und schon erste Bestellungen.
16:38Toll.
16:39Also ein wenig mehr Begeisterung hätte ich schon erwartet, Frau Hedelund.
16:43Entschuldige bitte, Merle, aber ich hatte eine wirklich furchtbare Begegnung mit meiner Tochter.
16:47Oha. Sag mal, wolltest du nicht behutsam und bedächtig vorgehen?
16:51Könntest du ihr das bitte sagen? Sie hat mich total runtergemacht.
16:55Wieso das denn?
16:56Meine Ehe ist zerrüttet. Meine Tochter ist ein Scheidungskind.
17:01Und meine Beziehung zu meinem Freund ist total oberflächlich.
17:04Das hat sie gesagt?
17:05Nein, das hätte ich ihrer Meinung nach sagen sollen.
17:09Das ist so ein Malakron-Ding. Du stellst dich vor einen Spiegel und dann sagst du, wie du dich siehst.
17:14Und ich fand mich ganz positiv, aber in Lottes Augen ist mein Leben eine ganz, ganz große Lüge.
17:20Wow.
17:21Es ist wirklich unfassbar, mit welchen Psychotricks dieser Olli klein arbeitet.
17:25Tja, die werden da anscheinend im wahrsten Sinne des Wortes klein gemacht.
17:30Ja. Und dann kommt er. Der große Retter.
17:33Und prompt glaubt Lotte im Malakron werden die Lösung für alle Probleme.
17:37Und ich kann nichts dagegen tun.
17:43Entschuldige.
17:44Ist schön, dass du da bist.
17:45Ja, aber vielleicht hat dein Vater ja recht und die Zahlen bedeuten gar nichts.
17:51Da war ja alles umsonst.
17:54Aber irgendwie muss man den Kerl doch dran kriegen.
17:55Oh, der Rabona war erste Sahne, ne?
18:14War ganz okay.
18:16Ganz okay?
18:18Also, ich glaub, Trapattoni hat sich gefreut, wenn The Boys in Green das drauf gehabt hätten.
18:24Immerhin haben wir's bei der EM in die Vorrunde geschafft.
18:27Ja, ich erinnere mich.
18:29Ich glaube, Irland ist Gruppenletzter geworden, oder?
18:32Äh, tut mir leid, wenn ich da in dieser Runde rumbohr.
18:37Ein Fan muss auch leidensfähig sein.
18:40Ja, das stimmt.
18:42Schlaust du denn das Spiel heute Abend, ne?
18:45Richtig.
18:46Umso besser, dass Brian sich nicht allen verboten, ungefiltert unterwirft.
18:52Worüber habt ihr denn gesprochen? Über den Vorfall über Malakron?
18:55Über Fußball. Aber ich bin schon froh, dass er überhaupt mit mir gesprochen hat.
18:59Da, abweisend.
19:00Oh, eher wortkarg.
19:03Aber ich hab auch ein bisschen an seiner Nationalmannschaft rumgemäkelt.
19:07Das ist vermutlich fast so schlimm, die Malakron zu kritisieren.
19:10Ja, mindestens.
19:13Glaubst du, er hat dich bei der Polizei hingezahlt?
19:16Glaub ich nicht.
19:18Das ist so ein Gefühl von mir.
19:20Auf mich hast du recht.
19:21Tja.
19:22Und? Hilft die Salbe, die du vom Arzt bekommen hast?
19:31Ja, ich glaube schon.
19:34Die Schwellung ist langsam nach.
19:35Das kann ich morgen echt nicht gebrauchen.
19:40Glaubst du nicht, dass der Sommelierwettbewerb morgen etwas viel für dich ist?
19:44Ich kann ihn jetzt ja schlecht sausen lassen.
19:48Aus dem glaube ich, dass ich gute Chancen habe.
19:50Und ich bin das dem Hotel schuldig.
19:53Dem Hotel oder Mick?
19:55Wieso jetzt Mick?
19:59Ah, wenn man von Teufel spricht.
20:05Was hat der Arzt gesagt?
20:07Ähm, das ist nur verstaucht.
20:09Die Bänder sind heil zum Glück.
20:12Und die Fahrräder?
20:14Stehen im Hof.
20:15Ging das mit den zwei Rädern?
20:17Klar.
20:18Du siehst etwas ramponiert aus.
20:21Das ist beim Einsteigen in die Bahn passiert.
20:25Ähm, danke nochmal für deine Hilfe.
20:29Der Arzt hat gesagt, es war wirklich super, dass wir den Fuß gleich gekühlt haben.
20:32Ach, das Hemd hängt übrigens im Bad zum Trocken.
20:35Ja, das wasche ich noch.
20:36Wo ist denn?
20:38Möchte ich aber.
20:43Kannst du mir noch den Autoschlüssel geben?
20:45Dann hole ich die Bank von Merle aus dem Auto.
20:47Ja, die liegen auf dem Tisch.
20:49Ah, ja.
20:50Danke.
20:52Kannst du mit dem Fuß überhaupt beim Sommelierwettbewerb antreten?
20:55Davon hält sie keiner ab.
20:57Na, warum auch?
20:59Augen, Nase, Zunge, Kopf.
21:03Alles bestens.
21:05Na gut.
21:07Dann, äh, gute Besserung.
21:11Danke.
21:11Glaubst du, das lag an der Bahn?
21:21So wie er aussah, hat er sich doch bestimmt ein paar Mal hingelegt.
21:24Und du bist völlig ohne Mitgefühl, weil er dir völlig egal ist.
21:28So, ich muss mich jetzt weiter auf den Wettbewerb vorbereiten.
21:37Kannst du mir bitte mal das Magazin weg?
21:40Du, ich hab mich da mal in ein paar Internetforen umgesehen.
21:46Da hagelt es nur so Ratschläge betroffener Eltern.
21:49Geduld haben, Grenzen setzen und so weiter.
21:52Also am Ende wusste ich gar nicht mehr, was man machen soll.
21:55Ja, und juristisch kannst du ja auch nicht gegen Malacron vorgehen.
21:57Zumal Lotte morgen 18 wird.
22:00Stimmt.
22:01Richtig.
22:02Feiert ihr?
22:03Ah, das würde ich gern.
22:05Aber vielleicht bin ich ihr zu peinlich.
22:08Als Versager, Mutter?
22:10Auch danke, Merle.
22:13Solange Lotte noch zur Schule geht, haben Ole und ich Einfluss auf ihren Umgang.
22:17Ja.
22:18Aber mit der Polizei könnt ihr nicht nochmal bei Malacron anrücken.
22:22Gott bewahre.
22:23Ich bin froh, dass sie mir diese Aktion halbwegs verziehen hat.
22:27Ich verstehe das einfach nicht.
22:29Warum begreift Lotte nicht, dass Uli Klein den Leuten nur das Geld aus der Tasche ziehen will?
22:34Du, als Inge Lotte auf Mallorca begegnet ist, da war Lotte doch ziemlich durch den Wind, oder?
22:40Ja, total.
22:42Und das war nach so einem Seminar bei Malacron.
22:45Ja, aber worauf willst du hinaus?
22:48Das heißt doch, dass es immer noch Momente gibt, in denen Lotte an Malacron zweifelt.
22:54Uli Klein hatte sie gebeten, ihr Handy abzugeben.
22:56Und dagegen hat sie sich gewehrt.
22:57Gut.
22:58Dann ist ja die Gehirnwäsche noch nicht vollkommen abgeschlossen.
23:02Ich hab keine Ahnung mehr, aber ich hoffe es.
23:05Du kannst einfach nur daran weiterarbeiten, dass ihre Zweifel überwiegen.
23:09Das mach ich.
23:11Tag für Tag.
23:12Ich weiß.
23:14Und das schaffst du auch.
23:15So, ich muss jetzt noch zu Gunther und ein Geschenk für Lotte besorgen.
23:19Denk bitte dran.
23:20Nichts rotes.
23:21Alles rotes.
23:22Klar.
23:27Tag.
23:28Frau Saravacos, darf ich kurz stören?
23:31Klar, Frau Jensen, was kann ich für Sie tun?
23:33Ich komme gerade vom Neusiedler See, wo ich das Weinguthof Leitner kennengelernt habe.
23:40Ein exquisiter Familienbetrieb in dritter Generation mit hervorragenden Weinern.
23:50Aha.
23:51Und ich wollte Sie fragen, ob Sie sich vorstellen könnten, die Weine hier im Salto anzubieten nach Verköstigung, versteht sich?
24:00Für unsere Weine ist die Sommelier zuständig, Frau Friedrichs.
24:04Ich verstehe. Und kann ich Sie sprechen?
24:08Die hat leider heute frei.
24:10Ach, wie schade.
24:11Na, dass Sie... Ja, aber da kommt sie ja.
24:14Hallo, Frau Friedrichs.
24:16Was haben Sie mit Ihrem Fuß gemacht?
24:19Verstaucht.
24:20Ach, Sie Ärmste.
24:22Ich bin auch nur hier, um was für den Sommelier-Wettbewerb abzuholen.
24:25Und... Frau Friedrichs, ich komme gerade aus Österreich und habe hervorragende Weine dabei.
24:33Frau Jensen ist so begeistert von dem Winzer, sie möchte uns die Weine für Salto vorschlagen.
24:38Ha?
24:39Ja, im Burgenland werden hervorragende Weine hergestellt.
24:41Ja, und bei einer kleinen Verköstigung könnten Sie sich von der Qualität überzeugen.
24:47Wie sonst?
24:49Ja, dann geben Sie den Weinern eine Chance.
24:54Also, ich habe nichts dagegen.
24:55Na gut, dann wollen wir Ihre Schätzchen mal temperieren.
24:59Wunderbar, ich danke Ihnen. Ich freue mich wirklich. Ich freue mich sehr. Ich helfe Ihnen.
25:08Saravacos?
25:10Ah, wie, Sie sind schon da?
25:13Das freut mich. Ja, ich muss hier noch ein paar Unterlagen sortieren und dann komme ich zu Ihnen ins Atelier.
25:19Gut, bis später.
25:25Hey, Merle, komm rein.
25:35Na, willst du aushalten?
25:37Nein, ich war bereits. Willst du ein Wasser?
25:39Gerne.
25:41Was gibt's?
25:42Ich wollte dir zu deinem sensationellen Erfolg auf der Trabrennbahn gratulieren.
25:48Danke.
25:50Scheint ja gut gelaufen zu sein.
25:52Ja, die Presse ist überaus positiv, sogar internationale Fachzeitschriften berichten.
25:56Dann hoffen wir doch mal, dass sich das auch auf die Besucherzahlen niederschlägt.
26:00Ein detaillierter Bericht geht morgen an die Anteilseigner raus, aber wenn du willst, kannst du jetzt schon ganz exklusiv mal einen Blick drauf werfen.
26:09Hör damit!
26:11Ah, das schaue ich später rein. Sag mal, planst du denn neben den regulären Rennen auch noch weitere Events?
26:18Noch nichts Konkretes. Also, ich hab da paar Ideen. Aber, wenn du magst, können wir uns gerne zusammensetzen und uns darüber unterhalten.
26:29Das heißt, du wärst offen für Vorschläge von außen?
26:33Für Vorschläge von stillen Teilhabern?
26:35Vielleicht profitierst du ja von meiner Kreativität.
26:38Wenn's ja nicht ausufert. Ich hab da noch ungute Erinnerungen in die Zeit, als wir gemeinsam den Ascania-Park geplant haben.
26:44Ich weiß gar nicht, wovon du redest. Keine Sorge, Flechtkurse für Pferdemänen und Huf-Pediküre hab ich schon gestrichen.
26:52Tja, ich geh jetzt duschen.
26:56Ja.
26:57Wir sehen uns nachher im Büro?
27:00Kaum ist Mick einen Tag weg, schleichst du dich heimlich in dein altes Territorium?
27:04Na dann, keine Sorge, das ist mit Herrn Eckart abgesprochen. Der fühlt sich im Empfangsbüro näher am Geschehen.
27:09Ha. Ja, ähm, gut, dann sehen wir uns später.
27:13Ja, ich... freu mich auf deine Vorschläge.
27:19Immer irre ich mich, oder höre ich da immer ein wenig Ironie mitschwingen?
27:35Falls Sie noch Fragen haben oder irgendetwas geändert haben wollen?
27:38Ich hab's mir durchgelesen. Und ich bin einverstanden.
27:40Hm.
27:45Bitteschön.
27:45Dankeschön.
27:46Auf eine kreative Zusammenarbeit.
27:55Kreativ und erfolgreich.
27:57Ich freu mich schon, wenn wir loslegen können. Auch wenn viel Arbeit auf uns zukommt.
28:00Arbeit schreckt mich nicht.
28:02Oh, hallo.
28:03Hey, Frau Sarah Warkos. Darf ich Ihnen vorstellen? Meine neue Geschäftspartnerin.
28:08Oh, herzlichen Glückwunsch.
28:09Dankeschön.
28:10Herzlichen Glückwunsch. Danke.
28:12Danke. Oh. Das ist ja toll. Ja.
28:16Jetzt bin ich aber auch sehr gespannt auf die Schuhe.
28:19Hier sind die Entwürfe. Oh.
28:22So. Ich möchte dieselbe Technologie verwenden wie bei Frau Roses Gesundheitsschuhen.
28:27Weil man ja in den Arbeitsschuhen den ganzen Tag steht.
28:30Das sind Gesundheitsschuhe? Schick, oder?
28:32Äh, die würde ich auch privat tragen.
28:34Es ist zwar etwas aufwendig, die Riemchen in das Nuburg-Leder einzuarbeiten.
28:38Naja, aber sehr edel.
28:39Ja, und die Schuhe passen auch genau zu unserer Krawatte.
28:45Genau.
28:47Und, ähm, wie lange würde das dauern, bis alles fertig ist?
28:51Naja, die Fertigstellung der Kollektion hat mir gesagt, circa zwei Wochen.
28:55Und die Schuhe?
28:55Ja, knapp, aber machbar.
29:00Gut. Fantastisch.
29:01Weil die neuen Uniformen sollen natürlich nicht stehschweigend eingeführt,
29:04sondern ansprechend präsentiert werden.
29:06Hm. Was schwebt Ihnen denn vor?
29:09Ah, lassen Sie sich überraschen.
29:17Was machst du denn hier?
29:22Ah.
29:25Was machst du denn hier?
29:32Ah, frag bitte nicht.
29:34Einen Kaffee?
29:35Ja, gern.
29:37Und, was liest du da?
29:39Einen Artikel über ein asiatisches Luxushotel.
29:41Da kommen auf einen Gast und fünf Angestellte.
29:44Wenn wir das in Deutschland machen würden,
29:46wären wir bei den Personalkosten heute pleite.
29:48Ich mir vorstelle, dass permanent fünf Leute um mich herum wuseln.
29:50Furchtbar, danke.
29:51Manche sehen das anders für die.
29:53Das ist das Luxus.
29:53Ja, aber diese Einstellung ist ja von vorgestern.
29:55Technik, das ist die Zukunft.
29:57Vor allen Dingen im Servicebereich.
29:59Ah, ich sehe schon.
29:59Du willst einen Roboter hinter der Theke.
30:02Fast.
30:03Ich sage nur, intelligentes Wohnen.
30:05Was?
30:05Na ja, heutzutage hat doch fast jeder ein Smartphone.
30:08Eure Gäste sowieso.
30:09Ja, und?
30:10Ja, Komfort ohne Ende.
30:12Du regelst die Temperatureinstellung der Klimaanlage.
30:16Lichtstimmung.
30:16Du gibst durch, welches Mineralwasser du haben willst, noch bevor du auf nur einen Fuß ins Zimmer gesetzt hast.
30:21Mit dem Handy.
30:22Heutzutage kein Thema mehr.
30:23Ja, sicher.
30:24Für einen Technikfreak.
30:26Online-Banking.
30:27E-Mails checken.
30:28Ähm, Kinokarten von unterwegs reservieren.
30:30Das ist ja längst Alltag.
30:31Na ja, komm mal.
30:32Ist doch bestimmt sauteuer, ein Zimmer so auszustatten, dass das funktioniert.
30:35Lust auf ein unverbindliches Angebot?
30:38Ja, gerne.
30:39Ja?
30:39Das komplette Programm.
30:40Alles, was geht.
30:41Mach mir mal eins für die beiden Romantik-Suiten und ich schicke dir den Grundriss per E-Mail.
30:46Okay, super.
30:47Ich tüffle gleich mal was aus.
30:49Herr Meg, ich habe gerade Ariane getroffen.
30:52Es tut mir wirklich leid, dass ihr Golfausflug jetzt ins Wasser gefallen ist.
30:55Ich hatte wirklich keine Ahnung, dass meine Schwester auch an die Müritz fährt.
30:58Schon in Ordnung.
31:00Wirklich?
31:00Alles in Ordnung?
31:01Ja, ja, ja.
31:02Ist alles in Ordnung.
31:02Rieke und ich her.
31:04Wir kommen klar.
31:05Gut, dann ist ihr verstauchter Fuß also keine Kriegsverletzung?
31:08Ja, Ariane hat irgendwas erzählt von der Räuberleiter, aber mehr weiß ich auch nicht.
31:12Ach, Sie wissen es noch gar nicht.
31:14Was weiß ich noch gar nicht?
31:16Ähm, haben Sie zufällig einen Ersatzschlüssel für das Haus?
31:21Äh, nein. Warum?
31:23Dann bräuchten Sie einen Schlüsseldienst.
31:28Das ist bereits der dritte Eckstoß für die Rothose.
31:31Zwei konnte Torwart Ebert lässig parieren.
31:34Schauen wir, ob es auch diesmal geliehen ist.
31:38Nagelkreuzli.
31:43Hallo, Uli.
31:44Brian, hallo.
31:45Ich wollte mich kurz mal melden.
31:47Alles in Ordnung?
31:48Alles bestens.
31:49Ich halte die Stellung.
31:50Freut mich zu hören.
31:52Du weißt, dass ich dir vertraue.
31:54Also enttäusch mich nicht.
31:55Du kannst dich absolut auf mich verlassen.
31:57Das tue ich.
31:58Okay, ich muss weiter.
32:00Schönen Abend noch.
32:01Bis dann.
32:01War das Uli?
32:06Er wollte nur wissen, ob alles in Ordnung ist.
32:09Aber dass du gerade Fußball guckst, hast du ihm hoffentlich nicht verraten.
32:13Ups, das habe ich irgendwie vergessen.
32:15Und dann auch noch eine Mannschaft mit roten Trikots.
32:19Ähm, ich gucke nur auf die anderen, die in den weißen Trikots.
32:23Aber im Ernst, du darfst es Uli nicht erzählen.
32:29Bei mir ist dein Geheimnis sicher.
32:33Sag mal.
32:36Hat, äh, Jule Jansen, als du sie beim Schnüffeln erwischt hast,
32:40hat die auf dich den Eindruck gemacht, als würde sie nach Tabletten suchen?
32:44Keine Ahnung.
32:45Sie hat einfach irgendwas gesucht.
32:46Warum?
32:46Ich weiß nicht.
32:50Ist schon ein bisschen komisch.
32:51Ich meine, warum hat sie nicht in der Hausapotheke nachgesehen?
32:53Na, vielleicht hat sie das ja vorher.
32:58Alles klar?
33:00Abseits!
33:02Ich meine, wegen Jule.
33:04Uli hat dir doch erzählt, was da abgelaufen ist.
33:06Stimmt da was nicht?
33:07Äh, äh, nee.
33:09Alles okay.
33:11Alles in Ordnung.
33:16Da spielt ich bislang eine sehr gute Partie.
33:21Täusch dann.
33:27Dann schieß mal los.
33:29Gut.
33:30Also, ich denke da an eine Art Eurocup.
33:32An europaweite Trabrennen.
33:35Die Teilnehmer werden alle in ein Ranking aufgenommen.
33:37Danke.
33:38Sammeln Punkte und am Ende gibt es einen Pokal.
33:40Oder eine Siegerprämie, ganz wie du willst.
33:43So wie beim Formel-1-Rennen.
33:45Dir gefällt meine Idee nicht.
33:46Sie hat bloß, sowas gibt es schon.
33:56Noch nicht, aber ehrlich gesagt, ich habe auch drüber nachgedacht.
33:59Aha.
34:00Wirklich?
34:01Dann gefällt dir meine Idee.
34:04Ich kann es nicht leugnen.
34:09Na ja, dass sich die einzelnen Gastgebernationen hier gesondert präsentieren, das finde ich gut.
34:17Kulinarisch, kulturell.
34:18Ich dachte daran, dass sie vielleicht ihre besten Pyrotechniker schicken und eine Art Abschlussfeuerwerk veranstalten.
34:24Klingt toll.
34:25Und sehr teuer.
34:26Ja, aber das würde uns Besucher erschließen, die bis dato mit dem Rennsport nichts am Hut haben.
34:31Richtig.
34:33Aber die Eröffnung und das Finale, das planst du nach wie vor in Hamburg.
34:37Ich möchte einfach internationales Publikum zu uns auf die Rennbahn locken.
34:40Und wie wäre es denn, wenn die jeweilige Siegernation der neue Gastgeber wird?
34:45Ein Art Wanderpokal, verstehe.
34:47Ja, aber nicht jeder hat die gleichen finanziellen Mittel.
34:51Aber sowas bekommst du ohne Werbeträger und Sponsoren doch sowieso nicht gestemmt.
34:55Das ist schon richtig, aber ich gehe einfach davon aus, dass das Betreiberkonsortium das Championat rückhaltlos unterstützen wird.
35:02Also für Blumendekoration und Siegerkränze, da wüsste ich schon eine hervorragende Gärtnerei.
35:09Schröder am Markt.
35:09So, das ist schon mal Ihre Karte.
35:14Danke.
35:20Ach, Herr Jansen.
35:22Wollen Sie auch zur Weinprobe Ihrer Mutter?
35:24Ach, wehe, wenn nicht.
35:25Ach, Ihre Mutter weiß eben, was sie will.
35:28Ja, nur es ist ständig etwas anderes.
35:29Gestern war es die Fliegerei, heute österreichische Weine.
35:32Ja, aber alles mit Leidenschaft und das hält sie so agil.
35:35Sie heckt irgendetwas aus.
35:37Ich habe einen Riecher dafür.
35:38Was glauben Sie denn, was sie vorhat?
35:41Keine Ahnung.
35:43Vielen herzlichen Dank, dass Sie sich so spontan Zeit für mich genommen haben.
35:47Frau Janin, das war meine Ehre.
35:49Also ich höre dann von Ihnen.
35:50Auf jeden Fall.
35:51Ja, gut. Also dann, auf Wiedersehen.
35:53Tschüss.
35:54Hallo, Herr Slavik.
35:55Guten Tag.
35:56Wer ist der Slavik?
35:57Herr Thomas, bitte, hast du die Weine?
36:00Im Kofferraum.
36:01Na gut, also dann bitte sofort zu Frau Friedrichsen in den Weinkühlschrank.
36:06Ja, Mama.
36:07Herr Slavik ist ein Makler für Gewerbeimmobilien.
36:11Er trifft Sie oft mit Kunden im Saal.
36:14Das ist nicht gut.
36:16Das ist gar nicht gut.
36:17Tja, ich hatte mich schon auf eine anstrengende Diskussion eingestellt, um Gunther zu überzeugen,
36:30aber es war gar nicht nötig.
36:32Er hatte die gleiche Idee.
36:34Beruflich harmoniert ihr ganz gut.
36:36Wenn wir uns mal nicht in den Haaren liegen, schon.
36:39Klingt spannend.
36:39Das Produkt einer guten Zusammenarbeit mit Frau van Loon.
36:44Könnten Sie sich vorstellen, das Championat mit Ihrer Arbeit zu unterstützen?
36:48Europaweit?
36:49Sofort.
36:50Dann sehe ich noch ordentlich was von der Welt.
36:52Ja, vornehmlich Pferdestelle und Reitplätze.
36:55Und interessante Kollegen zum Erfahrungsaustausch.
36:58Hm?
36:59Normalerweise hasst es, Gunther, wenn die stillen Teilhaber eine zu laute Klappe haben.
37:03Kann ich verstehen.
37:04Viele Köche verderben den Brei.
37:07An welche Orte haben Sie bei der Planung gedacht?
37:10Budapest, Mons in Belgien, Wien, Helsinki, Neapel, Sowela in Schweden, also alle großen europäischen Trabrennbahnen.
37:17Und Foros in Norwegen.
37:20Aber diesmal sind wir uns beängstigend einig.
37:23Ich bekomme richtig Lust, mich ein bisschen tiefer in die Sache reinzuhängen.
37:27Während auf der Trabrennbahn müssen wir uns schleunigst was einfallen lassen.
37:30Und ich glaube, ich habe da schon eine Idee.
37:32Und wann startet das Ganze?
37:34Zunächst einmal müssen wir alle europäischen Trabrennbahnbetreibern ein Boot holen.
37:38Und es bedarf einiger Vorgespräche.
37:41Klingt prima.
37:42Ist aber auch teuer.
37:43Und genau deshalb brauchen wir Sponsoren.
37:46Also ein Jahr Vorlauf müssen wir sicherlich einplanen.
37:53Ah, hi.
37:54Hi.
37:55Du, meine Mutter veranstaltet im Salto eine kleine Weinprobe.
37:58Falls du Lust hast, burgenländische Weine.
38:01Grundsätzlich gern, danke.
38:02Ich bin nur heute eigentlich gar nicht hier.
38:04Ach ja, stimmt.
38:04Du wolltest zum Golfen an die Müritz.
38:06Ja, ist was dazwischen gekommen.
38:08Was machen denn unsere beiden Untermieter?
38:12Äh, sind ausgezogen.
38:14Und quaken nun glücklich in einem naturgeschätzten Krötenteil?
38:17Das hoffe ich.
38:19Ich verstehe nicht.
38:20Es ist was dazwischen gekommen.
38:22Hoffentlich kein Storch.
38:23Meine Mutter.
38:25Ja, ich wollte ein paar Fotos am Flugplatz schießen.
38:28Da ist meine Mutter mit diesen Kisten voller Wein gelandet.
38:30Und als ich zum Auto zurückkam, sind Willi und Walpurke aus dem Fenster gehüpft.
38:34Ja, das haben Kröten und Frösche so an sich, dass sie ab und zu mal hüpfen.
38:38Ja, jedenfalls hoffe ich, dass es ihnen gut geht.
38:40Wenn sie weit genug vom Flugplatz weg gehüpft, sind sicher, ja.
38:43Ach du, übrigens, ich plane eine Aktion gegen den Ausbau des Flugplatzes.
38:48Also mit Unterschriftensammlung und so, falls das Drei Könige den Protest irgendwie unterstützen will.
38:54Es tut mir leid, dass Drei Könige profitiert vom Flugplatz ausbauen.
38:58Aber als Privatperson unterschreibe ich gerne.
39:01Ja, immerhin Teilerfolg.
39:04Jetzt muss ich nur noch rausfinden, was meine Mutter im Schilde führt.
39:06Wieso, weil sie eine Weinbaukostung macht?
39:09Vorhin habe ich gesehen, wie sie mit einem Makler für Gewerbeimmobilien zusammenstand.
39:15Vielleicht will sie ja eine Weinhandlung aufmachen.
39:16Hallo, na sowas. Seid ihr schon wieder zurück von der Tour?
39:25Ja, Rieke hat sich den Knöchel verstaucht.
39:27Ui, ist sie vom Rat gestürzt?
39:29Nein, von der Räuberleiter. Aber Mick war Gott sei Dank da als Retter in der Not.
39:33Räuberleiter Mick? Was?
39:35Ja, Mick war auch in der Müritz. Er wollte da golfen und für Merle eine Bank abholen.
39:40Deswegen stand auch die Tür auf, als wir da hinkamen.
39:42Tut mir leid, aber eigentlich habe ich gar keine Zeit, dir die Geschichte zu erzählen.
39:47Wäre ich viel zu kompliziert.
39:48Sind das die Saito-Schuhe?
39:51Ja.
39:53Sehr aufwendig.
39:54Ja, ich weiß.
39:56Aber schick.
39:57Ja, die Applikationen muss ich in Handarbeit fertigen und die Riemchen auch.
40:02Naja.
40:04Da hast du ja viel vorgenommen.
40:06Ich habe dafür 50 Stunden veranschlagt.
40:08Meinst du, das ist realistisch neben dem Tagesgeschäft?
40:10Ja, wenn nichts dazwischen kommt.
40:12Was soll denn schon dazwischen kommen?
40:18Ariane Christiansen, Spitzenschuhwerk, hallo?
40:22Ah, hallo.
40:26Sie wollen, dass ich die Frühjahrskollektion entwerfe?
40:29Ja, natürlich bin ich interessiert.
40:33Ach so, schnell schon.
40:35Ja, ich brauche etwas Bedenkzeit. Ich weiß nicht, ob ich das in der Kürze der Zeit schaffe.
40:38Ja, ich melde mich bei Ihnen.
40:41Danke. Wiederhören.
40:43Noch weitere Aufträge?
40:46Das war das Münchner Schuhhaus.
40:48Die wollen, dass ich die Frühjahrskollektion entwerfe.
40:50Unter meinem Label.
40:52Oh ja. Und wo ist der Haken?
40:54Sie wollen die technischen Zeichnungen schon in einer Woche.
40:56Und in zwei Wochen würden die Modelle präsentiert werden.
40:59Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.
41:02Neue Entwürfe?
41:03Die Schuhe fürs Salto müssen fertig werden.
41:07Aber andererseits kann ich es mir leisten, so einen Auftrag abzusagen.
41:11Vielen Dank, dass Sie gekommen sind, zumal der Termin ja so kurzfristig anberaumt wurde.
41:22Ich habe mich im Burgenland von der Liebe des Winzers Hofleitner zur Rebe und seinem reichhaltigen Wissen über den Weinanbau überzeugen dürfen.
41:35Ach, ähm, Herr Burgwart, wo sind Sie ja?
41:42Rieke Friedrichs.
41:43Frau Friedrichs, ich habe über Sie einen Textur im Palage gelesen.
41:47Kompliment. Ihre Weinbank bekommt ja die besten Kritiken.
41:50Vielen Dank.
41:51Nehmen Sie auch im Wettbewerb teil?
41:53Auf jeden Fall.
41:55Und was ist das hier für eine Veranstaltung?
41:57Wir verkosten burgenländische Weine.
42:00Wir sind herzlich willkommen.
42:02Sehr gern. Erst letzten Herbst habe ich die Region bereist. Danke.
42:05Da gibt es einige wahre Schätze zu entdecken.
42:07Ja. Und was sagen Sie?
42:12Hm? Belebende Säure.
42:15Entschuldigung, sehr riebsautentypisch.
42:17Und dezente Restsüße.
42:19Ja, und, ähm, mich sprechen vor allem die Aromen von Pfirsich und weißem Pfeffer an.
42:26Brumbeer.
42:26Ja. Also, wirklich, was Sie alles rausschmecken, fertigst genauso.
42:33Ich meine, Herr Hofleitner, der Winzer.
42:36Ein Freund von Ihnen.
42:38Ja, aber wir kennen uns erst seit kurzem.
42:43Warum sitzt du denn hier so abseits, Papa?
42:46Ich will deine Oma im Auge behalten.
42:49Hast du Angst, dass sie zu viel Wein trinkt?
42:51Ich will verhindern, dass sie etwas Dummes macht.
42:54Was zum Beispiel?
42:55Eine Weinhandlung eröffnen.
42:58Bitte?
42:59Ja, du kennst doch ihre seltsamen Ideen.
43:01Vorhin hat sie einen Makler getroffen.
43:03Erzähle ich dir später.
43:06Mama.
43:07Thomas.
43:08Na, was sagst du zu den Weinen?
43:10Ja, alles sehr lecker.
43:13Also, ich glaube, du musst deinen Gaumen noch etwas schulen, mein Junge.
43:17Und du?
43:18Ich habe ihn noch gar nicht probiert.
43:19Ja, dann wird's ja höchste Zeit.
43:22Komm.
43:29Hallo, Mama.
43:31Was möchtest du?
43:33Hey, mein Schatz.
43:36Schön, dass du da bist.
43:37Ich...
43:39Ich wollte mit dir noch deinen großen Tag morgen besprechen.
43:45Worauf hast du Lust?
43:46Möchtest du Freunde einladen?
43:48Das ist mir eigentlich alles viel zu kurzfristig.
43:51Das kriegen wir doch hin.
43:53Ich kann was bestellen.
43:54Alles vegan, natürlich.
43:56Ich bin nicht in der Stimmung dazu.
43:58Und außerdem habe ich auf der neuen Schule noch keine Freunde.
44:02Sag mal, Lotte.
44:04Diese Übung, die wir beide vor dem Spiegel gemacht haben,
44:09macht ihr das eigentlich oft bei Malakron?
44:11Ja, ab und zu schon.
44:14Bevor du deine Schwächen ablegen kannst,
44:15musst du sie natürlich erst klar erkennen.
44:17Ach, ich hatte eher das Gefühl,
44:21dass an meinem Selbstbewusstsein gekratzt wird.
44:25Natürlich macht es keinen Spaß,
44:26seine Schwächen aufgezeigt zu bekommen.
44:29Wie ging's dir denn damit?
44:31Na, also jetzt geht's mir deutlich besser.
44:34Weil Uli Klein dich wieder aufgefangen hat?
44:37Genau.
44:39Was wäre so schlimm daran?
44:41Naja, ich finde es etwas seltsam.
44:43Erst nimmt er dir dein Selbstbewusstsein
44:45und dann baut er dich wieder auf.
44:47Ich finde, das ist eine sehr abstruse Methode.
44:50Weil du keine Ahnung hast.
44:52Du weißt einfach überhaupt nicht,
44:53wie es ist, mit ihm zu arbeiten.
44:56Auf die Erfahrung kann ich gerne verzichten.
45:00Ja, stimmt.
45:01Bei dir läuft ja alles bestens.
45:03Lotte,
45:05dieser Möchtegern-Kuru erklärt mir,
45:07dass ich ein Versager bin
45:08und dafür nimmt er auch noch Geld?
45:10Du bist einfach nur eingeschnappt,
45:11weil Uli mir geholfen hat,
45:12als ich in der Schule gemobbt wurde.
45:14Was willst du denn damit sagen?
45:18Dass ich dir nicht beigestanden habe,
45:19als es dir schlecht ging?
45:20Du warst in Düsseldorf.
45:22Hast du das vergessen?
45:23Du musst gleich Ferdi erzählen.
45:33Gut,
45:34dass er eine Weine hier ankommt.
45:38Sag mal,
45:39was machst du denn für ein Gesicht?
45:42Du hast schon im Auto
45:43kein Wort gesprochen.
45:45Du schweigst dich doch auch aus.
45:47Was meinst du?
45:49Deine geheimnisvollen Pläne
45:51und Aktivitäten.
45:52Deine Werbung für Ferdis Weine.
45:55Ja, aber die Weinprobe
45:58war doch ein voller Erfolg.
45:59Es waren alle begeistert.
46:01Ja, mag sein.
46:03Aber warum vertreibt er seine Weine
46:05nicht weiter übers Internet?
46:06Ja, aber das macht er doch.
46:08Und es läuft sehr erfolgreich.
46:11Und warum musst du dann
46:13eine Weinhandlung vor Ort aufmachen?
46:15Was?
46:16Ich habe dich gesehen
46:17mit diesem Gewerbeimmobilienmann.
46:20Ja, aber
46:21ich will doch keine Weinhandlung aufmachen.
46:30Ich will ins Burgenland ziehen.
46:33Und ich suche
46:34einen Käufer
46:35für das Rosenhaus.
46:37Ach, verstehe.
46:44Du willst wissen,
46:45ob das Zeitpunkt
46:45für ein zweites Kind künstlich ist.
46:48Ja.
46:49Ich denke,
46:49so lange sollten wir
46:50nicht mehr warten.
46:52Was soll man das denn organisieren?
46:54Ich bin mega eingeschmackt
46:55in meiner Firma.
46:55Also,
46:56keine Kinder mehr.
46:59Aus deiner Wohnung katapultieren.
47:01Aus gutem Grund.
47:02Du, ich setze mich
47:03mit meiner Tochter auseinander.
47:05Und warum ist sie dann
47:06überhaupt in einer Sekte?
47:07Das ist passiert,
47:08als sie bei dir war.
47:10Das ist mir echt so blöd.
47:12Wir reden weiter,
47:12wenn du dich beruhigt hast.
47:13Dieser Winzer.
47:15Meine Mutter spricht
47:16den ganzen Tag von ihm.
47:17Also, für mich klingt das
47:18wie Verschwalit.
47:23Ja, versprochen.
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