00:00Mehr als eine Million Migrantinnen und Migranten ohne Papiere haben in Spanien ihre Regularisierung im Rahmen eines Regierungsprogramms beantragt.
00:09Das teilte Ministerpräsident Pedro Sánchez mit.
00:13Spaniens Kurs steht im Kontrast zur zunehmend schärferen Linie vieler anderer EU-Länder.
00:18Die linke Regierung hatte im April mit rund 500.000 Anträgen gerechnet, vor allem von Menschen aus Lateinamerika.
00:30Querida Ministra, demuestran, hasta que punto era necesario este reconocimiento de derechos y de responsabilidades.
00:37Porque detrás de cada solicitud hay una persona, que ya vive entre nosotros, que quiere formar parte de nuestra sociedad
00:44con todos sus derechos y de nuevo, vuelvo a decirlo, con todos sus deberes.
00:50Ministerpräsident Sánchez argumentiert seit Langem, dass Einwanderung notwendig sei, um angesichts der alternden Bevölkerung die Wirtschaft, den Sozialstaat und das
00:59Rentensystem zu erhalten.
01:00Die Zahl der eingereichten Anträge sagt allerdings nicht, wie viele Migranten am Ende tatsächlich einen legalen Status erhalten.
01:08Bewerber müssen nachweisen, dass sie nicht vorbestraft sind und sich vor dem 1. Januar mindestens fünf Monate in Spanien aufgehalten
01:16haben.
01:17Die Behörden haben drei Monate Zeit, um die Unterlagen zu prüfen und zu entscheiden, ob sie eine Arbeits- und
01:23Aufenthaltserlaubnis erteilen, die nur in Spanien gültig ist.
01:32Rotorenlärm am Unfallkrankenhaus in Berlin-Marzahn.
01:35Kurz darauf hebt ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung ab.
01:39Ziel, eine kleine Stadt in Brandenburg.
01:41Dort wartet ein Patient mit schweren Brandverletzungen.
01:45Er muss schnell ins spezialisierte Verbrennungszentrum der Hauptstadt.
01:49Für die Crew beginnt ein eingespielter Ablauf, für den Menschen in Not ein Wettlauf gegen die Zeit.
01:55Noch vor wenigen Stunden hat der Tag ruhig begonnen.
01:58Mit routinemäßigen Checks an Maschine und Notfall-Equipment.
02:02Hubschrauberpilot Sebastian Notbaum brieft die Kollegen beim gemeinsamen Frühstück.
02:07Wetter, Technik, mögliche Risiken im Luftraum.
02:10All das muss vorher genauestens geprüft werden.
02:13Eine Bombenentschärfung bis 16 Uhr.
02:17Und in Potsdam haben wir auch Falschumsprung.
02:20Sonst haben wir noch fünf Truppenübungsplätze.
02:23Die sind aktiv.
02:24Entweder umfliegen wir die oder wir holen uns die Genehmigung zum Durchflug beim Lotsen ein.
02:29Diese Station hat gleich zwei Besonderheiten.
02:32Die Crew ist rund um die Uhr einsatzbereit und fliegt sowohl Notfalleinsätze als auch Intensivtransporte zwischen Kliniken.
02:3970 Kilometer legt der Hubschrauber dabei in nur 17 Minuten zurück.
02:43Bei einem Notruf muss es schnell gehen.
02:45Innerhalb von zwei Minuten, nachdem wir den Alarm bekommen haben, rücken wir aus.
02:48Aber insbesondere bei Herzinfarktpatienten, bei Schlaganfallpatienten ist ganz klar,
02:53dass jede Minute, in der die Situation nicht in irgendeiner Form therapiert wird,
02:58Gewebe und damit Herzmuskel oder sogar Hirnmasse verloren geht.
03:02Für den Patienten also jede Minute zählt.
03:04Auch bei diesem Einsatz.
03:06Mit bis zu 250 Stundenkilometern geht es Richtung Brandenburg.
03:10Doch die schnelle Hilfe aus der Luft kostet auch.
03:13Hubschrauber, Kerosin, speziell ausgebildetes Personal.
03:16Und moderne Medizintechnik.
03:19Bei Christoph Berlin inzwischen auch Blut- und Plasmakonserven, die schon am Einsatzort Leben retten können.
03:24Mit dem geplanten Sparpaket sollen die Kosten im Gesundheitssystem nun begrenzt werden.
03:29Auch bei der Luftrettung.
03:30Betreiber warnen jedoch, die Einschnitte könnten die medizinische Notfallversorgung gefährden.
03:35Die Luftrettung per se als zu teuer abzustempeln, sei falsch.
03:39Was meistens nicht gesagt wird, ist, dass durch die Hubschrauberrettung meistens auch eine schnellere Rettung erfolgen kann.
03:46So dass sich tatsächlich die Gesamtkosten der Genesung, also bis der Mensch, der verletzt war, wieder ins berufliche und soziale
03:54Leben integriert wird, geringer ausfallen.
03:57Zurück in Berlin.
03:58Für den Patienten kann die Spezialversorgung beginnen, früher als es auf dem Landweg möglich gewesen wäre.
04:04Das entlastet auch Einsatzkräfte am Boden.
04:07Wenn das jetzt bodengebunden transportiert worden wäre, ein Notarzt für drei, vier Stunden in dem Bereich, in dem wir jetzt
04:16sozusagen die Patienten abgeholt haben aus dem Einsatzbereich, dann der Bereich ohne Notarzt gewesen wäre.
04:23Das muss man so sagen.
04:24Da wir den beihaben, geht das immer eigentlich deutlich schneller.
04:27Für die Crew ist der Einsatz abgeschlossen, der Dienst aber noch lange nicht.
04:31Einige Stunden bleiben sie noch in Bereitschaft.
04:34Und auch wenn die Luftrettung kostspielig ist, schafft sie etwas, das im Notfall unbezahlbar ist.
04:39Zeit. Und Zeit kann Leben retten.
04:47EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat das Ende einer Ära in der Geldpolitik ausgerufen.
04:52Anleihekäufe und Notkredite wie in den vergangenen zehn Jahren seien passé.
04:56Jetzt könne die Europäische Zentralbank sich wieder stärker auf den Leitzins stützen.
05:00Bei ihrer Rede auf dem jährlichen EZB-Forum am Montag rechtfertigte Lagarde auch die jüngste Zinserhöhung.
05:06Our analysis showed that holding interest rates constant would have left inflation north of 2% in 27 and 28.
05:15This was a decision that was based on what we had, what we saw in front of us.
05:20Sie kündigte nun einen Kurswechsel an, Rückkehr zu den Grundlagen.
05:23When the environment reversed and Russia cut off our access to natural gas,
05:28we responded with a conventional instrument used in unconventional ways.
05:34But in today's environment, monetary policy now finds itself in a different position.
05:40We no longer need to reach for unconventional instrument.
05:44While we have them at hand, we can now focus on stabilizing inflation with policy rates as our primary tool.
05:53Der Kurswechsel sei auch durch einen widerstandsfähigeren Euro-Raum bedingt,
05:57dank verstärkter Bankenaufsicht, neuer Regeln und gemeinsamer fiskalischer Instrumente.
06:02Künftig sollen die Investoren nicht über den nächsten Schritt der EZB rätseln,
06:06sondern verstehen, wie dieser auf Basis neuer Daten zustande kommt.
06:12Die USA und Iran haben vereinbart, ihre Militärangriffe einzustellen
06:17und in Katar-Gespräche auf hoher Ebene zu führen, um ihr Friedensabkommen zu retten.
06:22Das berichten US-Medien unter Berufung auf hochrangige Beamte in Washington.
06:27In der Euronews-Sendung Europe Today warnt der Energie- und Wirtschaftsexperte Osama Rizvi
06:33vor einer erneuten Eskalation.
07:02Teheran hat deutlich gemacht, dass Iran die Straße
07:05von Hormuz kontrollieren will.
07:07As far as I see from a geopolitical point of view, it will remain under the control of Iran.
07:11Nobody will be able to open it from maybe other than diplomacy.
07:17But at the same moment, at the same time, I think shipments and tanks will continue to flow
07:22because it serves both the sides.
07:25Rizvi betont, dass die Absichtserklärung aufgrund der vielen beteiligten Akteure
07:29nach wie vor sehr fragil sei.
07:35Bei einem mutmaßlichen Paketbombenanschlag im Fürstentum Monaco sind drei Menschen verletzt
07:40worden, zwei von ihnen lebensgefährlich.
07:43Der Sprengsatz explodierte am Eingang einer Wohnanlage nahe der französischen Grenze.
07:48Ein Ehepaar im Alter von etwa 50 bis 60 Jahren und ein 13-Jähriger wurden dabei verletzt.
07:54Die Erwachsenen schwer, der Teenager leichter.
07:57Laut Quellen aus Ermittlerkreisen handelt es sich bei den Opfern um den ukrainischen Oligarchen
08:01Vadim Yarmulayev, seine Frau und sein Kind.
08:05Yarmulayev steht in der Ukraine wegen seiner mutmaßlichen Geschäftsverbindungen zu Russland
08:09unter Sanktionen.
08:11Monakos Fürst Albert II.
08:13verurteilte den Anschlag als verabscheuungswürdiges Verbrechen.
08:18Überwachungsaufnahmen zeigen, wie der Verdächtige, auf den Zeugen Hinweise gegeben haben sollen,
08:22zu Fuß über die Grenze ins Nachbarland Frankreich flüchtete.
08:26Die französische Nationalpolizei und die munigasischen Behörden fahndeten daher gemeinsam nach ihm.
08:35Such- und Rettungsteams aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien sind in Venezuela,
08:41um bei der Suche und Bergung von Opfern der Erdbeben zu helfen.
08:45Zehntausende Menschen gelten weiterhin als vermisst.
08:48Nach den Beben der Stärke 7,2 und 7,5 schwindet die Zeit, um noch Überlebende zu finden.
08:56Nach offiziellen Angaben kamen 1.700 Menschen ums Leben.
09:18Das US-Militär hat den Hafen in der am schwersten betroffenen Region La Guayra instand gesetzt.
09:24Dort gibt es auch eine provisorische Leichenhalle.
09:29Schon seit Tagen sind Mitarbeitende des Technischen Hilfswerks aus Deutschland mit Hunden und Rettungsgerät im Einsatz,
09:36die mit Transportmaschinen der Bundeswehr nach Venezuela gebracht wurden.
09:40Die beiden Erdbeben am 24. Juni waren offenbar die stärksten, die Venezuela je getroffen haben.
09:47Laut einer vorläufigen Auswertung von Satellitendaten der US-Raumfahrtbehörde NASA wurden mehr als 58.000 Gebäude zerstört oder beschädigt.
10:01Die extreme Hitzewelle, die Frankreich seit zehn Tagen im Griff hat, könnte sich als eine der tödlichsten erweisen.
10:09Seit dem 24. Juni wurden im Vergleich zu den Vormonaten fast 1.000 Todesfälle mehr verzeichnet.
10:16Bestattungsunternehmen haben Mühe, den Anstieg zu bewältigen.
10:44Die Behörden weisen darauf hin, dass die Zahl der Todesfälle wahrscheinlich
10:48noch nach oben korrigiert wird, da einige Sterbeurkunden, insbesondere von Menschen,
10:54die zu Hause oder in Pflegeheimen verstorben sind, noch nicht elektronisch übermittelt wurden.
11:22In Paris hat das Rathaus angekündigt, zwei provisorische Kühlräume für Leichen einzurichten, mit Platz für jeweils 20 Leichname.
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