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  • 5 weeks ago
In der Hitze des Berliner Sommers liegt Maria im Sterben. Ihr 16-jähriger Sohn Ilay driftet mit seinen Freunden durch die Peripherie der Stadt, während zu Hause die mexikanische Palliativ-Pflegerin Ana die Schwerkranke umsorgt. Zunehmend gerät Ilay in einen Zustand von Schlaflosigkeit und Tagtraum, flieht vor dem nahenden Tod seiner Mutter und droht, die Verbindung zur Realiät zu verlieren. Ana hat zugleich mit ihrem fordernden Berufsalltag und mit einer Bürde aus ihrer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen… In stillen, intensiven Bildern zeigt Saša Vajdas erster Langspielfilm den Alltag von Ilay und Ana. Zart sind die Bande zwischen den Figuren und sanft verwebt sich Alltägliches mit Traumhaftem. Der Film feierte seine Premiere in der Sektion Generation im Rahmen der 76. Berlinale 2026.
Transcript
00:11Wenn ich das, ähm, richtig verstehe, dann ist deine Mutter schwer krank.
00:17Stimmt nicht.
00:19Was stimmt dann?
00:27Wo warst du die ganze Zeit?
00:30Das weisst du doch, wir rotieren.
00:36Meine Mutter wollte aber, dass du hier bist.
00:39Ich drehe dich jetzt mal.
00:42Glaubt ihr, sie wird wieder gesund?
00:47Das weiß ich dir gar nicht.
00:55Das ist ein Geffenbrunnen.
00:58Nichts.
01:05Nichts.
01:07Komm her!
01:13Es ist so, als wäre ich nicht mehr in der Zeit.
01:30Ein Mensch lebt nicht nur einmal.
01:39Ich kann das nicht erklären.
01:44Aber ich weiß es.
02:01Vielen Dank.
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