Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
Im Heidebad in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) darf künftig nur noch schwimmen, wer ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache besitzt. Die umstrittene neue Einlassregel von Betreiber Mathias Nobel hat einen bedrückenden Hintergrund.

Lass doch ein Abo da, um kein Video zu verpassen!

#news #aktuell #deutsch #fyp

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Im Heidebad in Halle an der Saale sorgt eine neue Einlassregel für Diskussionen.
00:04Wer das Strandbad besuchen möchte, muss ausreichend Deutsch verstehen.
00:08Der Betreiber, Matthias Nobel, hat diese Maßnahme eingeführt,
00:13nachdem er selbst ein Kleinkind aus dem Wasser retten musste.
00:16Das Kind hatte sich ohne Schwimmhilfe in einen besonders tiefen Bereich des Sees begeben,
00:21während die Eltern offenbar nicht auf Warnungen reagierten.
00:25Nobel betont, dass der See mit bis zu 13 Metern Tiefe und steilen Uferkanten
00:29besonders gefährlich ist.
00:31Deshalb prüft das Kassenpersonal nun, ob Besucher die Baderegeln verstehen können.
00:35Bei Verständigungsproblemen wird im Einzelfall entschieden, ob der Zutritt gewährt wird.
00:40Die Regelung stößt auf heftige Kritik.
00:43Nobel sieht sich mit Rassismusvorwürfen und Hassnachrichten konfrontiert,
00:46weist diese aber entschieden zurück.
00:48Er betont, dass die Maßnahme allein der Sicherheit dient
00:51und nicht gegen bestimmte Gruppen gerichtet ist.
00:54Auch die DLRG bestätigt, dass Sprachbarrieren die Arbeit der Rettungskräfte erschweren können.
Kommentare

Empfohlen