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Konservative Sicherheitsexperten werfen Donald Trump vor, mit seinen neuen Iran-Drohungen den gerade erst geschlossenen Iran-Deal selbst zu torpedieren. Einer der Experten geht sogar soweit, die Stabilität des US-Präsidenten in Frage zu stellen.

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#donaldtrump #usa #news

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Transkript
00:00Nach dem jüngsten Waffenstillstand mit dem Iran hätte man eigentlich etwas Ruhe erwartet.
00:04Doch nur wenige Tage später sorgt Trump erneut für Aufregung und das nicht nur bei seinen politischen Gegnern, sondern auch
00:11in den eigenen Reihen.
00:12Auf seiner Plattform Truth Social richtet Trump eine deutliche Warnung an Teheran.
00:17Der Iran solle seine hochbezahlten Stellvertreter im Libanon unter Kontrolle bringen, sonst werde man sehr hart treffen, genau wie letzte
00:26Woche, nur härter.
00:27Diese Drohung kommt überraschend, vor allem weil sie ausgerechnet jene konservativen Stimmen alarmiert, die Trumps außenpolitischen Kurs bisher verteidigt haben.
00:38Aus dem traditionell isolationistischen Lager hagelt es nun Kritik.
00:43Viele werfen Trump vor, eine widersprüchliche Politik ohne klaren Plan zu verfolgen.
00:48Besonders laut wird David Pine, ein Kommentator aus dem America First Spektrum.
00:53Er beschuldigt Trump, das gerade erst unterzeichnete Abkommen mit dem Iran selbst zu untergraben,
00:59indem er israelische Angriffe auf den Libanon nicht stoppt und gleichzeitig dem Iran mit neuen Schlägen droht.
01:06Pine warnt.
01:07Sollte der Konflikt erneut aufflammen, könnte Trump in die Rolle eines Deep State America Last Präsidenten gedrängt werden.
01:15Ein Vorwurf, der in Trumps Umfeld besonders schwer wiegt.
01:18Doch Pine geht noch weiter.
01:21Er stellt die provokante Frage, ob Trump möglicherweise von Israels Premierminister Netanyahu erpresst werde
01:27oder ob der Präsident schlicht bipolar in seiner Außenpolitik agiere.
01:33Belege für diese Spekulationen liefert Pine allerdings nicht.
01:36Dennoch bleibt der Vorwurf im Raum stehen und sorgt für weitere Diskussionen.
01:40Auch der frühere Militäranalyst Daniel L. Davis meldet sich zu Wort.
01:45Er sieht in Trumps Verhalten eine Art Schizophrenie.
01:48Davis kritisiert, dass Trump zunächst Netanyahu unter Druck gesetzt habe, Angriffe im Libanon zu starten,
01:54nur um dann direkt im Anschluss den Iran wegen desselben Konflikts zu bedrohen.
02:00Für Davis ist klar, Trump weiß offenbar selbst nicht, wie er aus dem von ihm begonnenen Krieg wieder herauskommen soll.
02:06Die Debatte um Trumps geistige Stabilität ist damit neu entfacht.
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