00:03Als Jesus seine Jünger beim Rudern Notleiden sah, denn der Wind war ihnen entgegen,
00:08kommt er um die vierte Nachtwache zu ihnen, wandelnd auf dem See.
00:13Markus 6, Vers 48
00:17Der Herr Jesus hatte die Jünger nötigen müssen, in das Schiff zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren.
00:24Offenbar standen sie noch unter dem Eindruck des Wunders, das der Herr bei der Speisung der 5000 vollbracht hatte,
00:31und vielleicht waren sie von der Begeisterung der Menge angesteckt, die ihn in Johannes 6, Vers 15 zum König machen
00:39wollte,
00:39aber dann befolgten sie das Wort des Herrn.
00:43Mitten auf dem See bekamen sie einmal den Widerstand des Windes zu spüren.
00:47Wie war das möglich?
00:49Sie handelten doch auf Anweisung des Herrn und aus Liebe zu ihm, und nun steckten sie in den größten Schwierigkeiten.
00:57Geht es uns nicht manchmal ähnlich, da zeigt der Herr uns einen Weg und wir gehen ihn,
01:02doch dann kommt alles anders als erwartet.
01:05Warum?
01:07Vielleicht, weil wir lernen müssen, dass wir den Herrn Jesus nicht nur brauchen, um den Weg zu erkennen,
01:12sondern auch, um auf diesem Weg gelingen zu haben.
01:16Der Herr sah die Jünger und ihre Not, und zweifellos hat er auch für sie gebetet.
01:22In der vierten Nachtwache kam er zu ihnen.
01:26Hatten sie vielleicht so lange gebraucht, um zu erkennen, dass sie aus eigener Kraft nicht weiterkamen?
01:32Zum rechten Zeitpunkt kam ihnen der Herr selbst zu Hilfe.
01:36Seid guten Mutes, ich bin es, fürchtet euch nicht.
01:40Er sagte nicht, seid guten Mutes, der Wind wird gleich aufhören.
01:46Das Entscheidende war, dass er selbst bei ihnen war.
01:49Er allein ist die Quelle der Kraft und der Ruhe angesichts aller Hindernisse.
01:54Die Seetüchtigkeit unseres Lebensschiffes beruht darauf, dass wir die Nähe unseres Herrn bewusst erleben.
02:02Die Sache mit dem Wind regelte sich dann scheinbar wie von selbst.
02:06Er legte sich.
02:09Studieren Sie heute Markus 6.
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