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  • vor 4 Minuten
45 % vom Gesamtumsatz: Irlands Aluminiumoxid-Exporte nach Russland stehen in der Kritik

Irlands rechtlich zulässige Alumina-Exporte nach Russland sorgen für Empörung, kurz bevor Dublin den Vorsitz im EU-Rat übernimmt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas reist für klärende Gespräche nach Dublin.

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Transkript
00:00Irland verkauft Aluminiumoxid an Russland und steht dafür in der Kritik.
00:04Es wird befürchtet, dass Irland so indirekt den russischen Angriffskrieg in der Ukraine mitfinanziert.
00:11Aluminiumoxid wird zur Herstellung von Aluminium benötigt.
00:14Das Metall wird sowohl in Waffen als auch Munition verwendet und als weißes Pulver verkauft.
00:20Der Verkauf an Moskau soll auch Thema des Staatsbesuches der EU-Außenbeauftragten Kaya Callas sein.
00:26Sie will in Dublin mit dem irischen Premier Michael Martin.
00:30Wir sollten auch mehr kreativ sein, wie wir diese Krieg stoppen können.
00:35Wenn es ein Gefühl gibt, dass wir uns noch von uns mit Russland benötigen,
00:43wenn es das Krieg einfacher ist, dann wird diese Krieg stoppen.
00:50Das Organized Crime and Corruption Reporting Project veröffentlichte im März eine Untersuchung
00:55über die Geschäftsbeziehungen zwischen Organish Alumina, Europas größter Aluminiumoxid-Raffinerie
01:01und der russischen Wirtschaft.
01:03Das Unternehmen beharrt darauf, dass seine Aktivitäten völlig legal sind.
01:08Aluminiumoxid sei von den Beschränkungen im Rahmen der EU-Sanktionen ausgenommen.
01:12Die Exporte nach Russland haben im vergangenen Jahr etwa 45 Prozent ihres Gesamtumsatzes ausgemacht.
01:18Für das Jahr 2026 rechnet die Firma mit einem ähnlich hohen Anteil.
01:23Die irische Regierung hat eine Untersuchung zu den Vorwürfen eingeleitet.
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