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16 Spielorte, drei Länder, tausende Flugkilometer: Die WM 2026 stellt Fans und Umwelt vor große Herausforderungen. Trotz FIFA‑Versprechen wächst die Kritik an der Klimabilanz des Turniers.

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Transkript
00:00Die Weltmeisterschaft in Nordamerika wird Fans dazu zwingen, zwischen 16 Austragungsorten in drei Ländern hin und her zu fliegen.
00:07Während die FIFA versprochen hat, die mit dem Fußball-Weltmeisterschaften verbundenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren und zu kompensieren,
00:15müssen sich deutsche Fans auf zahlreiche Flugkilometer einstellen.
00:19Ein Fan, der von Frankfurt aus anreist und alle drei Gruppenspiele der deutschen Mannschaft besucht, legt über 11.000 Kilometer
00:25zurück.
00:28Es gibt Fans, die einfach nur ihre Mannschaft sehen wollen. Umweltthemen interessieren sie nicht unbedingt.
00:33Die FIFA zwingt uns, in all diese Länder zu reisen.
00:39Der FIFA zufolge gehört das Management flugbedingter Emissionen zu den komplexesten Nachhaltigkeitsherausforderungen für Veranstalter.
00:47Der Verband verweist darauf, dass er die Emissionen durch den Einsatz von Hybridfahrzeugen, die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs
00:54sowie ein groß angelegtes Baumpflanzungsprogramm in Nordamerika ausgleichen wolle.
01:00Am Ende werden nicht diejenigen verantwortlich gemacht, die alles planen und organisieren, sondern wir, die tatsächlich reisen.
01:07Letztendlich müssen wir diese Entscheidung treffen. Wollen wir reisen oder nicht?
01:11Wird die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten somit auch die umweltschädlichste sein?
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