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  • 2 months ago
Ein Großvater (Carl Wery) will seinen verwaisten Enkel vor der Gier seiner Verwandten schützen. Als der Tod erscheint, um ihn zu holen, fesselt er ihn kurzerhand an einen Apfelbaum – in der Hoffnung, so mehr Zeit zu gewinnen. Doch ohne den Tod gerät die Welt aus dem Gleichgewicht, denn niemand kann mehr sterben. Das Leid wächst, und schließlich erkennt der Alte, dass er den natürlichen Lauf der Dinge nicht aufhalten darf. Er befreit den Tod – und stellt die Ordnung wieder her. Quelle: filmstarts.de
Transcript
00:05Ich hab dich lieb, Großpippa. Ich hab dich noch viel lieber als meine Lokomotive.
00:14Ich bleibe hier und sorge für Putt und Welt, die ganze Welt zum Teufel geht.
00:19Julia, du solltest aufhören zu trinken und diese stinkende Pfeife zu rauchen.
00:23Dann belehr dich selbst.
00:25Wir können einen kleinen Jungen nicht erziehen, Julian, wir zwei allein. Wir sind zu alt.
00:30Natürlich können wir ihn erziehen, Miss Nelly. Ich werd ihm lernen, wie man flucht und du wirst ihm lernen, dass
00:36man nicht flucht.
00:38Mr. Julian Northlow.
00:41Ich bin Mr. Brink. Ich ersuche sie, mit mir zu kommen.
00:46Jetzt noch einen Apfel, das wäre doch ein Trost. Ich dachte, ob sie wohl so freundlich wären.
00:55Das war bei dem Wund. Er kann nicht herunter. Er kann nicht herunter.
00:59Ich habe es jetzt da oben auf meinem Baum und sie werden nicht herunterkommen, bis ich ihnen sage, kommen sie
01:08herunter.
01:10Armer Mann.
01:11Es gibt keinen Tod mehr in der Welt, solange Julian, Mr. Brink, nicht herunterlässt.
01:16Julian, was glauben Sie, was geschieht, wenn in den nächsten Tagen den Menschen klar wird, dass es keinen Tod mehr
01:22gibt?
01:23Ich schenke Ihnen Rhein Wein ein. Ich nehme Sie mit ins staatliche Irrenhaus.
01:30Ich bin doch nicht verrückt.
01:31Sehen Sie mich an.
01:44Adieu!
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