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  • vor 1 Tag
Die SG Flensburg-Handewitt schaffte bei den Winamax EHF Finals in Hamburg noch einen versöhnlichen Abschluss. In einem kräftezehrenden Spiel um Platz drei zeigten die Norddeutschen ein phasenreiches Spiel, können sich am Ende jedoch über einen Sieg und die Bronzemedaille freuen.

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Sport
Transkript
00:00Die Stimmung vor dem Spiel um Platz 3 beim ERF-Euroqueen League Final Four.
00:06Sie ist recht gemischt, bei den Maskottchen ist sie gut, bei Aleš Pajovic und der SG Flensburg-Handewitt sitzt der
00:12Schock nach dem Halbfinal ausgestern noch tief.
00:15Und trotzdem muss dieses Spiel um Platz 3 gespielt werden und so möchte sich Flensburg immerhin hier mit einem positiven
00:22Ergebnis aus diesem Wettbewerb verabschieden.
00:24Der Start, der in Schwarz spielenden Flensburger verläuft mit ein paar Fehlerchen zu viel.
00:29Montpellier nutzt diese immer wieder mit Tempospiel aus, aber in der Abwehr ist die SG heute ein bisschen rabiater unterwegs.
00:36In dieser Szene kommt Niklas Kirkelöcke. Einen Ticken zu spät, er sieht nach Ansicht des Videobeweises die rote Karte.
00:45Eine harte Entscheidung, aber die Linie bei diesem ERF-Final Four recht klar.
00:52Der Schock nach dieser roten Karte sitzt bei den Flensburgern aber nicht besonders tief.
00:57Sie sind heute den Ticken besser eingestellt in der Abwehr, aber Montpellier szenenweise doch recht stark aus dem Rückraum aktiv.
01:04Brian Monte schweißt diesen Ball im oberen Knick ein.
01:09Und in anderen Szenen präsentiert sich Flensburg aber ein bisschen aufmerksamer.
01:15Guter Block der Abwehr der SG.
01:17Dann macht sich Emil Jakobsen auf, nutzt diesen Fehler der Franzosen aus.
01:21Und das ist es. Das Tempospiel, das den Flensburgern gestern noch fehlte, ist heute deutlich öfter und deutlich besser auf
01:29der Platte zu sehen.
01:30Und eigentlich müssen die Flensburger mit einer klaren Führung in die Pause gehen.
01:34Vorm Halbzeitpfiff kommt Montpellier aber wieder zurück, gleicht nochmal aus.
01:39Und so geht es mit einem 16 zu 16 in die Halbzeit.
01:46Nach dem Seitenwechsel entwickelt sich weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe.
01:51Flensburg kann sich immer wieder auf Pötlik verlassen.
01:54Der macht es mit vielen Gewaltwürfen, die aber recht sehenswert daherkommen.
01:58Oftmals wirklich gut, aber weiterhin dirigiert Montpellier und antwortet Montpellier immer wieder gerne über das Tempospiel.
02:06Hier ist es ein sehr einfaches Tor, erzählt durch Svonimir Sirland.
02:12Da Niklas Kirkelöcke aufgrund seiner roten Karte von außen nur noch zuschauen kann, ist die SG im rechten Rückraum ja
02:18nur noch mit einem Linkshänder besetzt.
02:20Da wird ein bisschen durchgewechselt.
02:22Dann findet sich Lasse Möller und der übernimmt diese Aufgabe des rechten Rückraumspielers wunderbar.
02:27Tankt sich dadurch und die SG bringt dann diesen Vorsprung tatsächlich auch über die Zeit.
02:33Es wird immer deutlicher und so spielt es vor allem Pötlik wunderbar runter.
02:38Der nächste geniale Gewaltwurf ins Glück.
02:41Flensburg schnappt sich beim Spiel um Platz 3 die Bronze in den Dijkert.
02:52Ja, wir waren schon in allen Belangen, glaube ich, mehr im Spiel als gestern.
02:55Wir haben es geschafft, von Anfang an Aggressivitäten in der Abwehr zu bekommen, haben dann auch dadurch im Angriff gut
03:01ins Spiel gefunden.
03:02Und so war es ein deutlich besseres Spiel als gestern.
03:05Es ist unterm Strich nicht das Ergebnis, das sich Flensburg von diesem Wochenende erhofft,
03:11aber es ist ein versöhnliches Ende dieses Turniers für die SG Flensburg Handelwitz.
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