00:00US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf den Iran im Streit um ein Atomabkommen mit Washington erhöht.
00:06Die Ur-Ticke erklärte Trump und drohte zugleich mit einer Wiederaufnahme der Feindseligkeiten im Konflikt im Nahen Osten.
00:13In einem Beitrag auf Truth Social warnte der republikanische US-Präsident Teheran, es müsse schnell handeln.
00:19Andernfalls werde, Zitat, nichts mehr von ihnen übrig bleiben.
00:23Die Äußerungen fallen in eine Phase festgefahrener Verhandlungen.
00:26Laut den Vermittlern bestehen zwischen beiden Seiten weiterhin erhebliche Differenzen.
00:31Weder Washington noch Teheran zeigen sich bislang bereit, von zentralen Forderungen abzurücken.
00:36Der größte Streitpunkt bleibt das iranische Atomprogramm.
00:39Die Trump-Regierung verlangt von Teheran, seine nukleare Infrastruktur abzubauen.
00:44Die Islamische Republik will Teile davon nach eigenen Angaben für zivile Zwecke erhalten.
00:49Washington fordert dennoch weiterhin, dass der Iran seine Bestände an hoch angereichertem Uran abgibt.
00:55Dies zählt zu den von Trump erklärten Hauptzielen des Konflikts.
00:58Der Iran verfügt über rund 440 Kilogramm Uran, das auf bis zu 60 Prozent angereichert ist.
01:05Damit liegt es technisch nur einen kleinen Schritt unter waffenfähigem Niveau.
01:09Nach Einschätzungen von Experten könnte diese Menge für den Bau von 10 bis 12 Atombomben ausreichen.
01:15Unterdessen bemüht sich Pakistan weiterhin um eine diplomatische Lösung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran.
01:21Eine pakistanische Delegation reiste am Wochenende nach Teheran, um Gespräche mit Parlamentspräsident Mohamed Bakar Ghalibab zu führen.
01:33Der indische Premierminister Narendra Modi war am Sonntag in Schweden.
01:37Dort traf er sich mit seinem schwedischen Amtskollegen Ulf Christophsson,
01:41der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen,
01:44sowie führenden Vertretern der europäischen und indischen Wirtschaft.
01:47Von der Leyen bekräftigte das Bekenntnis zum Handelsabkommen zwischen der EU und Indien.
01:51Beide Seiten hatten es im Januar in Neu-Dehli unterzeichnet.
01:54Our next step must be to deliver an investment agreement.
02:00And this is the missing piece of the puzzle in our reinforced economic cooperation,
02:07especially in a world where supply chains are being reshaped
02:11and economic security challenges us as never before.
02:16Deepening our investment ties will help us to de-risk and to diversify.
02:33Als nächstes reist Modi nach Oslo zum dritten Indien-Nordland-Gipfel.
02:37Seine Reise endet am 20. Mai in Italien mit einem Besuch bei der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
02:47Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die Europäische Kommission aufgefordert,
02:52ihre Haushaltsregeln für Haushalte und Unternehmen zu lockern, die unter steigenden Energiekosten leiden.
02:58In einem Schreiben an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte Meloni,
03:02die EU müsste der Energiesicherheit dieselbe Dringlichkeit beimessen wie den Verteidigungsausgaben.
03:09Sicherheit dürfe nicht nur militärisch verstanden werden, argumentierte Meloni.
03:13Entscheidend sei auch, ob Fabriken weiter produzieren, Familien ihre Rechnungen bezahlen
03:18und Regierungen wirtschaftliche Stabilität sichern könnten.
03:22Ihr Vorstoß kommt vor dem Hintergrund wachsender Sorge,
03:25dass die Spannungen im Nahen Osten eine neue Energiekrise auslösen könnten.
03:31Meloni verwies darauf, dass Brüssel seine Haushaltsregeln bereits nach dem Russland-Ukraine-Krieg
03:36und angesichts wachsender Zweifel an Europas Verteidigungsfähigkeit gelockert habe.
03:40Italien fordert nun vergleichbare Spielräume für energiepolitische Notmaßnahmen.
03:51In Zypern wächst die Sorge um den diesjährigen Tourismus.
03:55Grund dafür ist der Krieg im Iran.
03:57Die Besucherzahlen im April und Anfang Mai sind um 30 bis 40 Prozent niedriger als üblich.
04:03Euronews war in Aya Napa, wo die Abwesenheit von Touristen deutlich zu spüren ist.
04:08Geschäftsinhaber sagen, dass die Ereignisse im Nahen Osten die Lage erheblich beeinflusst haben.
04:28Für Tourismusunternehmer sieht die Lage in diesem Mai deutlich düsterer aus als in der Rekordsaison des Vorjahres.
04:50Der Bürgermeister von Aya Napa, Christos Sanetu, betonte, dass die Lage im Nahen Osten erheblichen Schaden angerichtet habe.
04:58Allmählich würden Touristen jedoch erkennen, dass Zypern ein sicheres Reiseziel sei.
05:02Der 2025 war die größte Touristische Notmaßnahmen in den Kepern, in den Kepern, in den Kepern, in den Kepern, in
05:10den Kepern.
05:11Aber wenn wir über die Rekordnungen sprechen, müssen wir auch in den Kepern betrachten.
05:16Die letzten zwei Wochen sehen, dass wir eine Angelegenheit in den Kepern, in den Kepern,
05:33Die Touristen, die nun wieder nach Zypern kommen, scheinen sich um nichts Sorgen zu machen.
05:55Doch nicht alle können die aktuelle Weltlage ausblenden.
05:58Uns gefällt es hier sehr gut. Leider ist die weltkritische Lage natürlich ein bisschen angespannt und wir hoffen auf einen
06:07baldigen Frieden für die ganze Welt.
06:12Im Mai sind die Flüge etwa aus dem Vereinigten Königreich wieder ausgelastet.
06:22An einem der imposantesten Industriedenkmäler Europas verwandeln Künstler Rost, Staub und Verfall in eine riesige Freiluftgalerie.
06:33Nach zwei Jahren ist die Urban Art Biennale in die Völklinger Hütte, UNESCO-Weltkulturerbe, zurückgekehrt.
06:44Die Urban Art Biennale 2026 ist wirklich ein internationales Show.
06:48Wir haben 50 Artists von 17 Ländern von drei Kontenzen.
06:52Und es zeigt wirklich street art, graffiti, urban art.
07:17In den riesigen Industriehallen hat das französische Kollektiv Vortex X seine Installation Transit der Erinnerung.
07:26Mit industriellem Fließstoff aufgehängt.
07:32Nebenan lässt Thomas Lacs Stillleben, Le Silence des départs, die Stille der Abschiede, Erinnerungen an Pompeji aufkommen.
07:43Vieles entsteht erst hier, direkt am Ort.
08:22Die Biennale läuft bis Mitte November.
08:25Zeit, einen Ort zu erkunden, an dem Industriegeschichte und zeitgenössische urbane Kunst aufeinandertreffen.
08:49Wer dieses grüne Stück Papier bekam, sollte sich zur Klärung seiner Aufenthaltsgenehmigung melden.
08:55Nur ein Vorwand.
08:57Denn am 14. Mai 1941 verhaftete die französische Polizei auf Befehl von SS und Gestapo in Paris 3.800 jüdische
09:06Männer.
09:06Rund 3.100 von ihnen kehrten nie zurück.
09:10Jetzt erinnert eine Ausstellung in der französischen Botschaft in Berlin an diese Razzia gegen Juden im besetzten Frankreich.
09:17Auch Lillian Riesfelds Familie war betroffen.
09:46Jahrzehntelang galten die Bilder des Berliner Fotografen Harry
09:49Kroner, der selbst einen jüdischen Vater hatte, als verschollen.
09:53Beauftragt hat sie Theodor Dannecker, Leiter des Judenreferats der Gestapo.
09:57Doch Kroner fotografierte die Männer nicht als anonyme Masse, sondern als Menschen, mit Gesichtern, mit Würde.
10:04Die Ausstellungsmacher sehen Bezüge zu heute.
10:07Was wir als Claims Conference möchten, ist zu sagen, dass die Erinnerung ein ganz wesentlicher Bestandteil ist für das heutige
10:17soziale, gesellschaftliche Leben.
10:19Und was wir hier heute sehen, sind Beginne, die es auch damals gegeben hat.
10:25Und deswegen möchten wir sagen, dass die Erinnerung nicht etwas ist, was nur in der Vergangenheit ist, sondern uns auch
10:31heute konkret betrifft.
10:32Das Projekt soll europäische Erinnerungsarbeit vernetzen und stärken.
10:37Die Holocaust-Überlebende Lilian Riesfeld spricht regelmäßig mit Schülern über ihre Geschichte.
10:43Das lässt die 91-Jährige auf eine friedliche Zukunft für die kommenden Generationen hoffen.
10:49Die Erinnerungen an jene Tage haben sie nie ganz losgelassen.
10:52Manche kehrten erst Jahrzehnte später zurück.
10:5680 Jahre später, ich bin erinnerung von der Kleidung, die ich mit der Kleidung hatte, als ich mit meinem Vater
11:05und meiner Mutter in der Polizei hatte.
11:08Und es ist verrückt, denn seit ein Jahren, ich habe nie gedacht, dass ich dieses Kleidung hatte.
11:13Und ich hatte einen flash, ein Tag, ich hatte eine blöde, mit des Smocks und des Fantasies auf eine blöde.
11:27Die Ausstellung Gesichter der Erinnerung ist bis zum 9. Juli in der französischen Botschaft in Berlin zu sehen.
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