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  • vor 14 Minuten
"Wendepunkt": 36 Länder befürworten Sondertribunal zur Verfolgung von Putin

Ein von 36 Ländern neu beschlossenes Tribunal für "Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine" markiert einen "Wendepunkt" bei der Suche nach Gerechtigkeit, sagte der ukrainische Außenminister Sybiha am Freitag. Kann Putin so vor Gericht gebracht werden?

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Transkript
00:0136 Länder haben sich während des jährlichen Treffens der Außenminister des Europarats einem Sondergericht angeschlossen.
00:09Dieses soll den russischen Präsidenten Wladimir Putin strafrechtlich verfolgen, wegen der militärischen Aggression gegen die Ukraine.
00:16Bei dem Treffen in Moldawien begrüßte der ukrainische Außenminister die Entscheidung und verglich die zukünftige Strafverfolgung mit den Nürnberger Prozessen
00:26in den Jahren 1945 und 1946.
00:30Putin werde als Verbrecher in die Geschichte eingehen, so der Minister.
00:34Das Tribunal soll mit einem Schadensregister operieren, in dem Ansprüche von Opfern der russischen Aggression gesammelt werden.
00:42Außerdem soll es eine Kommission geben, die diese Ansprüche prüfen und über Entschädigungen entscheiden soll.
00:49Der internationale Strafgerichtshof kann Verbrechen nur verfolgen, sofern das betroffene Land Mitglied ist.
00:55Russland erkennt das Gericht nicht an, das neue Tribunal soll Abhilfe schaffen.
01:00Der Vorwurf des Verbrechens der Aggression, im Völkerrecht auch als Angriffskrieg bezeichnet, wird gegen Spitzenpolitiker erhoben, nicht aber gegen einzelne
01:10Soldaten.
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