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Immer wieder wird in den sozialen Medien behauptet, dass Ivermectin gegen das kürzlich ausgebrochene Hantavirus schützen soll. Die Erklärung dafür mag zunächst korrekt klingen, lässt sich allerdings schnell entkräften.

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#hantavirus #coronavirus #ivermectin

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Transkript
00:00Im Internet kursiert derzeit das Gerücht, dass das Entwurmungsmittel Ivermectin vor einer Infektion mit dem Hunter-Virus schützen könne.
00:08Doch was steckt wirklich dahinter?
00:10Tatsächlich zeigt die Ivermectin in Laborversuchen antivirale Eigenschaften, indem es bestimmte Transportproteine in Zellen hemmt.
00:18Einige Viren nutzen diese Proteine, um ihre RNA in den Zellkern zu bringen.
00:23Allerdings funktioniert das Hunter-Virus anders.
00:26Es vermehrt sich direkt im Zytoplasma der Zelle und benötigt diesen Weg gar nicht.
00:32Deshalb greift der Wirkmechanismus von Ivermectin hier nicht.
00:36Trotzdem empfehlen manche Personen, darunter auch bekannte Politikerinnen, das Mittel weiterhin als Schutz, ohne wissenschaftliche Belege.
00:45Studien zeigen sogar, dass Ivermectin gegen Viren wie Covid-19 wirkungslos war.
00:49Hinzu kommt, die eigenmächtige Einnahme kann zu schweren Nebenwirkungen führen, etwa Leberproblemen, Übelkeit oder sogar gefährlichen Hautreaktionen.
01:00Wer sich schützen möchte, sollte auf bewährte Maßnahmen setzen und im Zweifel immer ärztlichen Rat einholen.
01:07Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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