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Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft
Monty Python´s Sketch-Sammlung der englischen Comedy-Truppe Monty Python, die Ausschnitte aus ihren TV-Shows enthält, darunter der Wettbewerb um den Oberklassentrottel des Jahres, den Papageienkauf, die marodierenden Omas, das Holzfällerlied, das Mäuseklavier, den tödlichen Witz u. a.
Videos: Trailer, Teaser, Featurettes
Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft
Monty Python´s Sketch-Sammlung der englischen Comedy-Truppe Monty Python, die Ausschnitte aus ihren TV-Shows enthält, darunter der Wettbewerb um den Oberklassentrottel des Jahres, den Papageienkauf, die marodierenden Omas, das Holzfällerlied, das Mäuseklavier, den tödlichen Witz u. a.
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KurzfilmeTranskript
00:00:15In diesem Bild befinden sich 47 Personen.
00:00:18Keine von ihnen kann gesehen werden.
00:00:21Dieser Film soll Ihnen nun zeigen, wie man nicht gesehen wird.
00:00:26Das ist Mr. E.R. Bradshaw.
00:00:30Aus Neppia Court, Black Lion Road, London, SE, 14.
00:00:34Er kann nicht gesehen werden.
00:00:36Ich werde ihn nun bitten, aufzustehen.
00:00:38Mr. Bradshaw, stehen Sie bitte auf.
00:00:45Dies demonstrierte, wie wertvoll es ist, nicht gesehen zu werden.
00:00:50In diesem Bild können wir Mrs. B.J. Smegmar aus 13. The Crescent, Belmont nicht sehen.
00:00:56Mrs. Smegmar, würden Sie bitte aufstehen.
00:01:04Das ist Mr. Nesbitt aus Harlow, Newtown.
00:01:08Mr. Nesbitt, stehen Sie bitte auf.
00:01:14Mr. Nesbitt hat die erste Lektion des Nicht-Gesehen-Werdens gut gelernt.
00:01:19Er steht nicht auf.
00:01:21Jedoch hat er sich eine sehr auffällige Tarnung ausgesucht.
00:01:27Mr. E.W. Lambert aus Helmley, The Burrows, Oswestry hat es uns recht schwer gemacht.
00:01:33Wir wissen nicht, hinter welchem Busch er sich befindet.
00:01:36Aber wir werden es sogleich herausfinden.
00:01:47Na, wer sagt's denn? Es war der Mittlere.
00:01:51Mr. und Mrs. Watson aus Harlow hatten einen sehr listigen Weg gefunden, nicht gesehen zu werden.
00:01:55Als wir sie zu Hause besuchten, erfuhren wir, dass sie für zwei Wochen in Urlaub gefahren sind.
00:01:59Na jedenfalls, ein Nachbar sagte uns, wo sie waren.
00:02:04Und hier haben wir den Nachbarn, der uns gesagt hatte, wo sie waren.
00:02:11Und hier hat er gewohnt.
00:02:14Und hier wurde er geboren.
00:02:32Jetzt aber kommen wir zu etwas völlig anderem.
00:02:34Und hier haben wir den Nachbarn.
00:03:04Und hier haben wir den Nachbarn.
00:03:34dass unser Spielfilm etwas kürzer als vorgesehen war.
00:03:37Und aus diesem Grund machen wir eine kurze Pause.
00:03:44Ah ja.
00:03:46In der Zwischenzeit möchten wir Ihnen einen kurzen Film vorführen.
00:03:48Einen kurzen Film.
00:03:50Hauptdarsteller ist ein Mann mit einem Tonbandgerät in der Nase.
00:04:02Das ist ein Mann mit einem Tonbandgerät in der Nase.
00:04:25Sehen Sie nun einen Film über einen Mann, dessen Bruder ein Tonbandgerät in der Nase hat.
00:04:54Und nun in Stereo.
00:05:18Wir beenden damit unsere Pause.
00:05:20Sie können jetzt bitte wieder Platz nehmen. Wir setzen unser Programm wie angekündigt fort.
00:05:29Liebling, du warst wundervoll.
00:05:32Oh, nicht?
00:05:341971 lag das britische Empire in Trümmern.
00:05:38Auf den Straßen lümmelten und tümmelten sich Ausländer.
00:05:41Viele von ihnen waren Ungarn, nicht die Straßen der Ausländer.
00:05:44Na, jedenfalls, viele dieser Ungarn gingen zu Tabakwarenhändlern, um Zigaretten zu erwerben.
00:05:50Bitte. Danke.
00:05:56Tag, Sir, Sie wünschen?
00:05:58Ach, Herr.
00:06:00Ich werde diese Scheiplatte nicht kaufen, sie ist zerkratzt.
00:06:04Wie, mein?
00:06:06Ich werde diese Scheiplatte nicht kaufen, sie ist zerkratzt.
00:06:10Nein, nein, nein, nein, wir verkaufen Tabakwaren.
00:06:13Hm?
00:06:14Tabakwaren.
00:06:15Ah!
00:06:16Ah!
00:06:17Ich werde diese Tabakwaren nicht kaufen, sie ist zerkratzt.
00:06:20Nein, nein, nein, nein, Tabakwaren und, und, und Zigaretten.
00:06:23Zigaretten.
00:06:24Zigaretten!
00:06:25Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:06:26Ja, ähm, mein Luftkissenfahrzeug ist voller Aale.
00:06:31Wie meinen?
00:06:32Mein Luftkissenfahrzeug ist voller Aale.
00:06:36Aha, Streicher, Sir.
00:06:38Ah, Streicher.
00:06:40Äh, mochten Sie...
00:06:43Möchten Sie...
00:06:44Möchten, ja.
00:06:45Äh, möchten Sie zu mir nach Hause kommen und bumsi bumsi?
00:06:50Das macht sich Schillinge, bitte.
00:06:52Wenn ich sagen würde, du hast einen schönen Körper, würdest du es gegen mich halten?
00:06:57Ich bin jetzt nicht mehr verseucht.
00:06:59Darf ich, darf ich?
00:07:00Jo, jo, jo, bitte, bitte.
00:07:02Es kostet sechs Schillinge, es kostet sechs Schillinge.
00:07:05Sechs Schillinge, sechs Schillinge.
00:07:07Ah, ah ja.
00:07:08Yande, Vahascha, Gridenevi, Stravenka.
00:07:11Oh!
00:07:13Ah!
00:07:14Ah!
00:07:29Was ist hier los?
00:07:30Ah, du hast wundervolle Schenkel.
00:07:33Was?
00:07:34Er hat mich geschlagen.
00:07:35Zieh deine Höschen aus, Sir Arthur.
00:07:37Ich kann nicht bis zur Mittagspause warten.
00:07:39Das heißt...
00:07:39Oh, meine Nippel explodieren, Verlust.
00:07:42Der ungarische Gentleman wurde daraufhin freigelassen.
00:07:45Dank seiner Informationen konnte der wirkliche Täter gefasst und vor Gericht gestellt werden.
00:07:49Jawohl.
00:07:49Sie werden hiermit beschuldigt, am 28. Mai des Jahres mutwillig und mit vorbedachter Böswilligkeit
00:07:55ein englisch-ungarisches Phrasenbuch veröffentlicht und damit absichtlich Hausfriedensbruch begangen zu haben.
00:08:01Was haben Sie vorzubringen?
00:08:04Nicht schuldig.
00:08:05Mr. York, am 28. Mai dieses Jahres haben Sie dieses Phrasenbuch veröffentlicht.
00:08:10Jawohl.
00:08:11Wenn Sie mir erlauben, euer Ehren zitiere ich kurz ein Beispiel.
00:08:14Ein ungarischer Satz, der bedeutet, könnten Sie mir wohl den Weg zum Hauptbahnhof sagen,
00:08:19wird hier übersetzt, und ich darf einmal wörtlich zitieren,
00:08:22bitte würdest du heftig meinen Popo streicheln.
00:08:28Bitte würdest du heftig meinen Popo streicheln.
00:08:32Ah ja, Sie müssen da an der Post vorbei, dann 200 Meter runter und anschließend an der Ampel links.
00:08:40Linse an der zweite Ampel.
00:08:45Hm.
00:08:47Hm.
00:08:50Hm.
00:08:51Hm.
00:09:03Hm.
00:09:04Hm.
00:09:34Untertitelung. BR 2018
00:09:44In der Zwischenzeit, nicht weit entfernt, ging Mr. und Mrs. Arthur Beauty in ein unbekanntes Büro.
00:09:51Der Nächste.
00:10:14Oh, Sie sind der Eheberatungsbeamte?
00:10:19Ja. Guten Morgen.
00:10:21Morgen.
00:10:25Und, guten Morgen, der gnädigen Frau.
00:10:30Ihr Name?
00:10:32Mr. und Mrs. Arthur Beauty.
00:10:36Und wie ist der Name der zauberhaften Gemahlin?
00:10:41Warten Sie!
00:10:43Sagen Sie es mir nicht.
00:10:45Es hat etwas zu tun mit Mondschein.
00:10:48So wie Ihre Augen sind.
00:10:50So weich, zärtlich, so warm und sanft.
00:10:55Zutiefst lyrisch und doch empfindsam und ängstlich wie ein kleines weißes Hoppelhäschen.
00:10:59Sie heißt Tegla.
00:11:03Tegla.
00:11:05Was für ein wundervoller Name.
00:11:08Was für ein wundervoller, wundervoller Name.
00:11:17Und was stimmt denn nun mit Ihrer Ehe nicht, Mr. Beauty?
00:11:21Also, es fing alles an, als wir zum ersten Mal zusammen nach Brighton in den Urlaub fuhren.
00:11:24Also, Tegla, meine Frau und ich, wir sind schon immer sehr miteinander befreundet gewesen.
00:11:27Und ich darf wohl sagen, dass ich niemals irgendwelche Eheprobleme erwartet habe.
00:11:29Ja, sogar der Gedanke, einen professionellen Eheberater aufzusuchen, hat mich schon immer mit Grauen erfüllt.
00:11:33Wobei ich natürlich nicht, also ich meine, keinesfalls Ihren Stand oder Ihren Beruf verunglimpfen möchte.
00:11:42Na, fahren Sie fort.
00:11:43Oh, also wie ich eben schon sagte, Tegla und ich sind immer sehr eng befreundet gewesen.
00:11:46Wir haben gemeinsame Interessen, wie da sind die Gärtnerei, das Sparspein fürs Urlaubsgeld und die...
00:11:50Und wissen Sie, zweimal im Monat setzen wir uns abends beide zusammen und bringen die Buchhaltung auf den neuesten Stand.
00:11:54Das ist etwas, worauf sich Tegla...
00:11:55Das ist meine Frau.
00:11:56Und ich mich ganz besonders freuen, also auf die Buchhaltung und das alles.
00:12:00Vielleicht hätte ich zu Beginn erwähnen sollen, dass ich sehr bekannt bin für meinen großartigen Humor.
00:12:04Trotz alledem will ich damit nicht in den Berg halten, dass ich während der letzten paar Jahre sehr zurückhaltend gelebt
00:12:07habe.
00:12:08Und erst kürzlich ist mir irgendwie klar geworden, also man kann sagen, zu Bewusstsein gekommen...
00:12:12Naja, zu Bewusstsein ist vielleicht etwas hochgegriffen.
00:12:13Also, ich habe mir gedacht, dass ich nicht der Einzige in Ihrem Leben sein könnte.
00:12:19Sie haben Ihre Frau verdächtigt?
00:12:21Nun ja...
00:12:25Um ehrlich zu sein, ja.
00:12:27Ein bisschen.
00:12:29Ihr Verhalten erschien mir ein wenig merkwürdig.
00:12:32Also, Ihr Verhalten erschien mir ein wenig merkwürdig.
00:12:34Ich war ja da und konnte sehen, was so vor sich ging.
00:12:38Vor sich ging?
00:12:38Ja, gewissermaßen schon.
00:12:39Also, ich bin von Natur aus wirklich nicht misstrauisch.
00:12:41Ganz im Gegenteil. Ich bin jemand, den man gerne als Tischredner heranzieht, wenn Sie verstehen, was ich meine.
00:12:46Ja, ja, das tue ich doch aus.
00:12:47Und? Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass dort, wo man mich kennt, die Leute mich gut kennen.
00:12:50Völlig.
00:12:51Würden Sie mal bitte...
00:12:52Ja, selbstverständlich. Und ich habe mich entschlossen, die Dinge beim Namen zu nennen, nicht um den heißen Brei rumzureden,
00:12:56weil ich mich sonst nie wieder im Wadezimmer spiele erblicken könnte.
00:12:58Sagen Sie mal, würde es Ihnen was ausmachen, nochmal wiederzukommen, sagen wir in zehn, äh, lieber zwanzig Minuten, ja?
00:13:03Ja, ich, äh, ich warte dann draußen. Ist das recht?
00:13:06Ähm.
00:13:09Ja, ja, das, das, äh, das ist wohl das Beste.
00:13:12Und, äh, Sie haben mich schon sehr beruhigt, was, äh, ein oder zwei Dinge angeht.
00:13:32Arthur Beauty, bist du ein Mann oder eine Maus?
00:13:39Du läufst schon zu lange davon, Arthur Beauty.
00:13:41Arthur Beauty, jetzt heißt es stehen bleiben und wie ein Mann kämpfen.
00:13:47Geh wieder dort hinein, Arthur Beauty.
00:13:50Geh hinein und zieh deinen Finger hinaus.
00:13:53Ja.
00:13:55Ja, du hast recht.
00:13:56Ich bin ich, Arthur Beauty.
00:13:59Das ist die Stunde, Mann zu werden, Arthur Beauty.
00:14:02Es ist soweit.
00:14:04Du bist ein Mann.
00:14:10Komm da jetzt raus, Tegler, ich weiß, was ihr da macht.
00:14:12Verschwinden Sie.
00:14:14Alles klar.
00:14:29So viel zum Pathos.
00:14:41Oh, was für ein hübsches, kleines.
00:14:47Oh, was für ein hübsches, kleines.
00:15:04Oh, was für ein hübsches, kleines.
00:15:07Halt.
00:15:08Jetzt reicht es aber.
00:15:09Das ist ja wirklich widerlich.
00:15:10Das mache ich nicht mehr mit.
00:15:13Da.
00:15:13Hm?
00:15:14Töte ihn.
00:15:15Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
00:15:18Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:15:24oh, oh, oh.
00:15:37Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
00:15:49Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
00:15:51Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:15:51oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, ah, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:16:10oh, oh, oh.
00:16:11Schluss, das reicht.
00:16:12Wir werden solchen Schmutz nicht länger auf der Leinwand erlauben.
00:16:14Dieses perverse, widerwärtige Spektakel muss nun endlich aufhören.
00:16:17Haben Sie verstanden?
00:16:18Hören Sie auf damit.
00:16:19Jetzt, wo es gerade lustig wird.
00:16:27Sie da, Namen der Herr, hä?
00:16:41Äh, sind Sie verheiratet?
00:16:45Ja.
00:16:45Ich selbst bin junger Junggeselle.
00:16:47Ha, ha, ist, äh, ist Ihre Frau eine Flunder?
00:16:50Na, hä? Sie wissen schon, Sie wissen schon,
00:16:52eine flache Tüte, ein tauber Vogel, na, na, wie, was?
00:16:54Wie meinen Sie bitte?
00:16:55Na, Ihre Frau, ist sie eine Flunder? Flundert sie?
00:16:57Na, Sie wissen schon, Sie wissen schon, ist sie eine Flunder, hä?
00:16:59Sie ist ziemlich temperamentvoll.
00:17:01Also, keine Flunder, keine Flunder, Donner, Wetter, Glückwunsch,
00:17:03ich meine, Sie wissen schon, knick, knack.
00:17:05Ich fürchte, ich folge Ihnen nicht ganz.
00:17:06Sie folgen nicht ganz, Sie folgen nicht ganz, das ist gut,
00:17:09das ist gut, ein bisschen nicken oder zwinkern
00:17:10und heftig an der Hüfte klimpern.
00:17:12Sagen Sie, wollen Sie mir etwas verkaufen?
00:17:14Verkaufen, verkaufen, wirklich gut, wirklich gut,
00:17:16wenn Sie mich verstehen.
00:17:18Ah, die böse Hand, die böse Hand, die böse Hand,
00:17:21na, knick, knack, ein bisschen nicken oder zwinkern
00:17:23und heftig an der Hüfte klimpern.
00:17:24Äh, aber, äh...
00:17:25Ist Ihre Frau sportlich, na?
00:17:28Sie schätzt den Sport durchaus.
00:17:29Da wette ich drauf, da wette ich drauf, hä?
00:17:32Ja, sie ist ganz verrückt nach Cricket.
00:17:34Oh, na, wer denn nicht, na, wer denn nicht,
00:17:36einer Rasensportart, ich wusste es, ich hab's gewusst.
00:17:38Na, wer denn nicht, hä? Sie weiß also Bescheid, sie weiß Bescheid, ja?
00:17:41Sie ist ein bisschen rumgekommen, sie kommt aus Pearly.
00:17:43Oh, das sagt mir alles, das sagt mir alles,
00:17:46das sagt mir alles, Pearly, das sagt mir alles.
00:17:48Ah, Sie wissen ja, das sagt mir alles.
00:17:50Ah!
00:17:52Ist Ihre Frau zufällig an, äh, Fotografien interessiert, hä?
00:17:57Fotografien, hä?
00:17:58Er fragte ihn recht unzweideutig.
00:18:00Fotografien?
00:18:00Ja, schnapp, schnapp, grinst, grinst, zwinker, zwinker, knick, knack,
00:18:03das sagt mir alles.
00:18:03Urlaubsfotos.
00:18:04Ist auch möglich, ist auch möglich,
00:18:06könnten im Urlaub gemacht werden und im Badeanzug, knack, knack.
00:18:10Unartige, unartige Fotografien.
00:18:11Nein, leider haben wir keine Kamera.
00:18:13Au.
00:18:14Trotzdem.
00:18:15Böööö.
00:18:15Hä? Na?
00:18:16Haa.
00:18:18Hören Sie, was wollen Sie denn da überhaupt andeuten?
00:18:21Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
00:18:24Ja.
00:18:26Also?
00:18:26Nun ja, ich meine, äh, Sie sind doch ein ausgesprochener Weltmann,
00:18:29ich meine, Sie wissen schon, wissen schon, hä?
00:18:31Ich meine, Sie wissen doch Bescheid, sind rumgekommen, hä?
00:18:33Was meinen Sie?
00:18:34Ich meine, ich will damit sagen, Sie waren schon mal, Sie haben es getan, äh,
00:18:38mit einer Frau, Sie haben mit einer Frau geschlafen.
00:18:40Ja.
00:18:43Wie war's denn so?
00:18:45Nun ja, ich halte es für überbewertet.
00:18:48Wie halten Sie die Klappe?
00:18:52Guten Tag, Klasse.
00:18:54Guten Tag.
00:18:55Wo stecken denn die anderen?
00:18:57Sie sind weg.
00:18:58Das kann ich auch sehen, aber was ist los mit Ihnen?
00:19:01Weiß man nicht.
00:19:02Vielleicht haben Sie eine Grippe.
00:19:03Grippe?
00:19:04Denen fehlt etwas frisches Obst?
00:19:10Also, zuerst die Selbstverteidigung.
00:19:12Wir werden heute dort fortfahren, wo wir jetzt die Woche abgebrochen haben.
00:19:16Da habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie sich zu verteidigen haben gegen eine Person,
00:19:20welche Sie in aggressiver Weise mit frischem Obst anzugreifen beabsichtigt.
00:19:24Wir haben doch versprochen, dass wir es diese Woche ohne Obst machen.
00:19:27Was wollen Sie damit sagen?
00:19:29Na, frisches Obst machen wir jetzt schon seit neun Wochen.
00:19:31Was gefällt Ihnen am frischen Obst nicht? Sie wissen wohl alles besser, wie?
00:19:35Können wir nicht mal was anderes versuchen?
00:19:36Wie wär's denn mit einer? Greif dich mit einem Spitzenstock an.
00:19:39Der Spitzenstock!
00:19:41Sowas, sowas, sowas.
00:19:43Sie wollen also die Selbstverteidigung gegen spitze Stöcke lernen, was?
00:19:47Irgendwie ganz schön nassforsch, wie? Oder?
00:19:50Frisches Obst ist Ihnen wohl nicht gut genug, was? Oder?
00:19:53Sowas, sowas, sowas.
00:19:54Jetzt will ich Ihnen mal was sagen, mein Junge.
00:19:56Wenn Sie heute Nacht auf Ihrem Nachhauseweg sind und sich plötzlich ein verrückt gewordener Mörder auf die Stürze mit einem
00:20:01Haufen Wacholder werden,
00:20:03dann kommen Sie bloß nicht heulend zu mir angekrochen.
00:20:05Wie? Oder?
00:20:06So, jetzt kommen wir zur Passionsfrucht.
00:20:09Wenn der Aggressor Sie mit einer Passionsfrucht anzugreifen sucht, dann...
00:20:13Die Passionsfrucht haben wir schon gemacht.
00:20:15Was?
00:20:15Wir haben die Passionsfrucht schon gemacht.
00:20:18Auch Orangen und Äpfel und Grapefruit.
00:20:20Ganz rund in Scheiben.
00:20:22Mirabellen und Granatäpfel.
00:20:24Rauben, Passionsfrüchte.
00:20:26Zitronen, Pflaumen und Mango in Sirup.
00:20:30Wie steht's denn mit Kirschen?
00:20:31Haben wir schon gemacht.
00:20:33Saure und Knupper?
00:20:34Ja, Sir.
00:20:36Na, schön, schön, schön. Dann...
00:20:41Bananen.
00:20:41Wir haben Bananen noch nie gemacht, oder?
00:20:44Nein, Sir.
00:20:45Sehr gut!
00:20:46Nun kommt die Frage auf, wie ich mich gegen einen mit einer Banane bewaffneten Mann verteidige.
00:20:50Fangen Sie!
00:20:51Also, ich würde sagen, es ist ganz simpel, mit einem Bananen-Fanatiker umzugehen.
00:20:55Zum ersten Mal muss er gezwungen werden, die Gelbfrucht fallen zu lassen.
00:20:58Dann essen Sie die Banane flugs und somit ist der Mann entwaffnet.
00:21:02Mit anderen Worten gesprochen, er ist hilflos.
00:21:04Was ist, wenn er eine Staude bei sich hat?
00:21:06Schnick, schnack!
00:21:07Was ist, wenn er einen spitzen Stock in der Hand hat?
00:21:09Halten Sie die Klappe!
00:21:11Jetzt, äh, Sie, Mr. Aprikose.
00:21:13Harrison.
00:21:15Oh, Entschuldigung, Harrison.
00:21:16Greifen Sie mich mit der Banane an.
00:21:17Nun kommen Sie schon.
00:21:18Also vorwärts.
00:21:19Greifen Sie mich so brutal, wie Sie können mit der Banane an.
00:21:21Na, was ist?
00:21:21Ich warte, ich warte.
00:21:22Nein, nein, nein, nein.
00:21:23Mit ein bisschen mehr Mumm, wenn ich bitten darf.
00:21:24Die Laschwappen, äh, Waschwappen und halten Sie die Banane so um Himmels Willen.
00:21:27So ist es besser.
00:21:28Und jetzt streien Sie.
00:21:29Ah, hau, ich da reden.
00:21:31Jetzt stürzen Sie sich wild auf mich.
00:21:32Nun kommen Sie, Mann.
00:21:33Greifen Sie an.
00:21:34Ah, hau.
00:21:39Und jetzt esse ich die Banane.
00:21:44Verzeihung.
00:21:45Ich erlaube mir festzustellen, dass dieser Film mit fortschreitender Dauer immer blödsinniger wird.
00:21:51Ich sage Ihnen, niemand schätzt einen guten Witz so sehr wie ich.
00:21:55Abgesehen mal von meiner Frau, ein paar guten Freunden, Raya und Captain Johnson.
00:22:00Eigentlich mögen die meisten Leute einen guten Witz mehr als ich, aber das ist jetzt nicht so wichtig.
00:22:05Jedenfalls warne ich diesen Film davor, noch einmal blödsinnig zu werden.
00:22:08Genau.
00:22:09Also, Regisseur, auf das Kommando Schnitt, schneiden Sie zur nächsten Szene.
00:22:15Regisseur, über dieser Stadt liegt Angst.
00:22:18Warten Sie.
00:22:21Regisseur, Schnitt.
00:22:23Über dieser Stadt liegt Angst.
00:22:25Auch über diesen Straßen und über diesen Häusern hängt eine Wolke des Schreckens.
00:22:29Wiederwärtige Gewalttätigkeiten haben die Metropole in ihren Bann gezogen.
00:22:36Da sieht man es.
00:22:37Banden von alten Damen fallen über wehrlose, starke, junge Männer her.
00:22:42Ja!
00:23:01Na ja, die kommen so einfach auf dich zu, schubsen dich vom Gehsteig.
00:23:05Also, das sind Horden, ja.
00:23:06Zu vier, zu fünf kommen die.
00:23:07Ist stürzend.
00:23:09Na ja, meistens kommen da so drei oder vier von diesen Typen.
00:23:12Es ist ja sogar schon das Einkaufen unheimlich gefährlich geworden.
00:23:16Die Großmütter respektieren weder Rasse noch Glaubensbekenntnis noch Geschlecht.
00:23:20Sie leben in einer harten, erbarmungslosen, in einer rauen Welt.
00:23:24In einer Welt der orthopädischen Strömpfe und Nierenschutz-Katzendeckchen.
00:23:28Hier drängt sich die Frage auf, warum sie es tun.
00:23:30Diese senilen Raudis, diese Nichtsnutze im Spitzenkleid.
00:23:33Ich liebe Gewalt.
00:23:35Es geht an mein Blums-Image.
00:23:37Die kostenlosen Geschenke.
00:23:38Die kräftig in die Eier treten.
00:23:40Wir reißen gern Schafsköpfe an.
00:23:42Und Teegebäck mögen wir ganz besonders.
00:23:46Die Omas machen uns sehr zu schaffen.
00:23:47Am schlimmsten sind die Rentenzahltage.
00:23:49Kaum haben sie das Geld, hauen sie es raus für Milch, Tee, Zucker und Büchsenfleisch für die Katzen.
00:23:54Ich will sagen, der Kern des Pudels, des Problems ist, dass sich diese alten Menschen, diese senilen Krawallmacher in der
00:24:01Welt, wie sie sie hier vorfinden, nicht mehr wohlfühlen.
00:24:04Und so werden alle gesellschaftlichen Grundwerte in Frage gestellt.
00:24:07Und sie sehen, wie ihre Söhne und Töchter aufwachsen und berufstätig werden als Buchhalter, Anwalt oder sogar Soziologe.
00:24:14Und dann fangen sie an sich zu fragen, lohnt sich das alles?
00:24:27Ganz besonders richtet sich der Vandalismus gegen Telefonzellen.
00:24:33Die Omas feiern wahre Orgien des Nervenkitzels.
00:24:49Es gibt aber auch andere Arten der Gewalt, die uns bedrohen.
00:24:52Andere Banden, genauso bösartig, genauso verrucht.
00:24:55Die Babybande zum Beispiel.
00:25:04Ich habe ihn nur ganz kurz draußen gelassen, während ich Waschpulver gekauft habe.
00:25:08Als ich zurückkam, war er weg.
00:25:10Er war doch erst 48.
00:25:13Bösartige Banden von links abbiegen schildern.
00:25:22Das ist Blödsinn. Los, aufhören.
00:25:24Das ist nun wirklich sehr blödsinnig.
00:25:26Es fing ja ganz nett an, alte Damen, die junge Männer auf den Straßen angreifen.
00:25:30Aber jetzt ist es nackter Blödsinn geworden.
00:25:32Das Haar ist für ein VK, viel zu lang.
00:25:34Und dann sind das doch keine richtigen Linksabbiegerschilder.
00:25:36Wachen Sie, dass Sie wegkommen.
00:25:38Sie da, komm mit mir.
00:25:44Genau. Jetzt sollten Sie mal was Anständiges sehen. Etwas Militärisches. Eine Parade. Exerzieren.
00:25:48Abteilung, Tunstenparade, stieß an.
00:25:52Oh, nun seht euch die bloß an.
00:25:54Du gefällst mir, Haselein.
00:25:56Mein Körper ist ja viel zu teuer.
00:25:59Zwei, drei.
00:26:00Ich kratze dir die Augen aus, du mach hier nicht auf General und Pfeif uns an, mein Liebling.
00:26:05Wir alle wissen, wo du warst, du kleine süße Truppenturte, du.
00:26:09Zwei, drei, vier.
00:26:11Eins, zwei, drei, vier.
00:26:12Eins, zwei, drei, vier.
00:26:13Hups, du seht mal, Mädels, wen haben wir denn da?
00:26:15Da tanzt der Major an mit seinem süßen Feldwebel.
00:26:18Zwei, drei.
00:26:19Oh.
00:26:22Schluss, aufhören.
00:26:23Das ist Blödsinn.
00:26:24Und ein wenig suspekt, finde ich.
00:26:26Zeit für ein Zeichentrick, Helm.
00:26:28Es war einmal ein verzauberter Prinz.
00:26:33Der regierte das Reich jenseits der bunten Höppelchen.
00:26:38Eines Tages bemerkte er einen Fleck auf seinem Gesicht.
00:26:44Bedauerlicherweise ignorierte er diesen und so starb er drei Jahre später an Krebs.
00:26:49Nöp.
00:26:50Der Fleck jedoch lebte munter weiter und so zog er in die Welt hinaus, um sein Glück zu finden.
00:26:58Blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah,
00:27:04blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah,
00:27:11blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah,
00:27:13blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah, blah
00:27:28Agnes, hast du gesehen, wer daneben an eingezogen ist?
00:27:31Ja, pechschwarz waren die.
00:27:34Naja, mit der Gegend hier geht's abwärts.
00:27:37Ja?
00:27:58Der Nächste, bitte.
00:28:03Einer macht dem anderen, wenn ich bitten darf.
00:28:05Äh, ich bin der Erzige, Sir.
00:28:12Was Sie nicht sagen.
00:28:14Sie können sich, ähm...
00:28:17Setzen?
00:28:17Setzen. Setzen Sie sich.
00:28:20Sie wollen also an meiner hochalpinen Expedition teilnehmen, nicht wahr?
00:28:25Wer, ich, Sir?
00:28:28Ja, das würde ich außerordentlich gern, Sir.
00:28:29Na, wundervoll.
00:28:32Und wie steht's mit Ihnen?
00:28:35Da ist außer mir niemand, Sir.
00:28:43So, dann können wir das andere Formular ja wegschmeißen.
00:28:46Also, jetzt hören Sie mal gut zu.
00:28:48Ich leite die Expedition und wir werden beide Gipfel des Mount Kilimanjaro besteigen.
00:28:53Ich dachte, der hätte nur einen Gipfel, Sir.
00:29:08So, na, ja, da würden wir ein bisschen Zeit sparen.
00:29:10Wie, was?
00:29:11Sehr gut, ja.
00:29:12Ähm, das Ziel der diesjährigen Expedition ist es, nach Spuren der Expedition vom letzten Jahr zu suchen.
00:29:18Die Expedition vom letzten Jahr?
00:29:19Die hat einer meiner beiden Brüder geleitet.
00:29:21Sie beabsichtigten, eine Brücke zwischen beiden Gipfeln zu bauen.
00:29:29War meine Idee, bedauerlicherweise.
00:29:31Ich sollte Ihnen jetzt vielleicht sagen, dass ich schon beinahe alle Teilnehmer zusammen habe für meine Expedition.
00:29:35Was für besondere Fähigkeiten haben Sie denn vorzuweisen?
00:29:37Nun, ja, Sir.
00:29:38Ja, ja, sprüchen Sie zuerst.
00:29:39Hier ist außer mir niemand, Sir.
00:29:41Ich habe ja Sie gar nicht gemeint.
00:29:42Fahren Sie fort.
00:29:43Nun, Sir, ich bin ein gut ausgebildeter Bergsteiger.
00:29:48Bergsteiger.
00:29:50Hm.
00:29:55Berg, Mann, Bergsteiger, Berg, Bergsteiger.
00:29:58Bergsteiger.
00:29:59Zwei Männer, deren Zweck ist es, Berge zu besteigen.
00:30:02Bei Gott.
00:30:03Sie werden mir sehr nützlich sein.
00:30:05Ihr könnt beide mitmachen.
00:30:06Gratuliere.
00:30:08Also, alle beide, nicht wahr?
00:30:09Nun, wie heißt ihr zwei?
00:30:11Arthur Wilson.
00:30:11Arthur Wilson.
00:30:14Aha, wundervoll, wundervoll.
00:30:16Also, hören Sie mal zu.
00:30:16Ich nenne ihn Arthur Wilson 1 und ihn Arthur Wilson 2.
00:30:19Nur um Verwechslung zu vermeiden.
00:30:21Sind Sie tatsächlich der Leiter dieser Expedition, Sir?
00:30:23Jawohl, ja.
00:30:24Wir führen diese Expedition nach Afrika.
00:30:26Und welche Route werden Sie vermutlich benutzen, Sir?
00:30:29Hervorragende Frage.
00:30:30Die Abfahrt wird an einem der beiden 22. Januare erfolgen.
00:30:33Und wir nehmen dann die folgenden Routen.
00:30:35Von den Manchesters zu den Oxfords.
00:30:37Und nehmen die M1en durch die beiden Londons zu den Pearlys.
00:30:41Dann die 2A25 von den Pearlys zu den Dovers.
00:30:44Dann von den Afrikas zu den Nairobis.
00:30:46Wo wir dann von den Southroads zwölf Meilen von den Nairobis weg.
00:30:49Und fragen uns durch.
00:30:50Spricht jemand Swahili, Sir?
00:30:52Ja, ich glaube, dort unten sprechen es die meisten Leute.
00:30:54Ich wollte sagen, beherrscht jemand von der Expedition Swahili, Sir.
00:30:57Nun, Matron kann das, glaube ich, ein bisschen.
00:30:58Sie meinen einer von den beiden Matrons.
00:31:00Um Himmels Willen, die habe ich ja völlig vergessen.
00:31:02Äh, mal abgesehen von denen, wer nimmt denn noch Teil an der Expedition?
00:31:05Nun, äh, da haben wir die, äh, Arthur Brown Zwillinge.
00:31:08Zwei Botaniker namens Machen.
00:31:10Äh, die Gebrüder William Johnston.
00:31:11Also zwei von denen.
00:31:12Nein, vier.
00:31:13Ein paar eineiige Zwillinge.
00:31:14Tja, äh, zwei der Harry Baker Vierlinge und euch beide.
00:31:17Und keiner von denen ist Bergsteiger, Sir?
00:31:19Nun ja, ihr beide seid doch Bergsteiger.
00:31:21Und dann haben wir noch die beiden Bergführer namens Jimmy Blankenshop.
00:31:23Immerhin ist der Kilimanjaro kein Hügel in der Buddelkiste.
00:31:26Es soll da hauptsächlich aufwärts gehen, bis man ganz, ganz oben ist.
00:31:30Und dann geht's auf der anderen Seite wieder steil ab.
00:31:32Aber Jimmy hat seine Köpfe zusammengesteckt und hat einen Weg hinaufgefunden.
00:31:35Jimmy?
00:31:37Ah, äh, Jimmy Blankenshop, Arthur Wilson, Arthur Wilson,
00:31:40Jimmy Blankenshop zwei, Jimmy Blankenshop zwei, Arthur Wilson zwei,
00:31:43Arthur Wilson zwei, Jimmy Blankenshop eins.
00:31:44Also los dann, Jimmy.
00:31:45Kumpel, mach dir nichts aus dem.
00:31:47Wir kriegen ihn schon irgendwie rauf.
00:31:56Dann werde ich zunächst mal die Route beschreiben.
00:31:58Also, wir fangen unten am Kilimanjaro an und laufen einfach den Berg auf.
00:32:03Ganz einfache Sache, überhaupt kein Problem.
00:32:05Gar nicht ignorieren.
00:32:06Wir gehen schnurstrass in die Hauptwand vom Kilimanjaro
00:32:08und da wird's dann ein bisschen haarig, weil da viel loses Geröll rumliegt.
00:32:12Nachdem wir uns da durchgearbeitet haben, kommt nochmal ein schweres Stückchen.
00:32:17Aber dann muss man direkt vom Kamin auf den Kaffeetisch,
00:32:21wo wir ein Momentchen innehalten können.
00:32:24Dann wird's etwas kompliziert, aber es wird schon gut gehen,
00:32:26denn der Fels gibt einem einen guten Halt.
00:32:29Dann über die Tischkante nach unten und dann schon wieder nach oben.
00:32:33Die sogenannte Stuhlpassage, wo 1893 im Regal umgekippt ist.
00:32:37Und dann gehen wir ab...
00:32:43Er wird die erste Attacke leiten.
00:32:45Ich bedauere sehr, aber ich werde die Fahrt nicht mitmachen,
00:32:48weil ich überhaupt kein Vertrauen zu irgendeinem Mitglied der Expedition habe, Sir.
00:32:54Lieber Gott.
00:32:57Und wie steht's mit Ihnen?
00:32:58Ich bin gern dabei, Sir.
00:33:00Hervorragend, hervorragend.
00:33:04Großer Gott.
00:33:31Und jetzt etwas ganz anderes.
00:33:35Inspektor, Inspektor.
00:33:35Jawohl, Sir.
00:33:36Ich hab da gerade auf einer Parkbank gesessen und habe meinen Mantel abgelegt.
00:33:39Und als ich den Mantel wieder wegnahm, war mein Portemonnaie weg
00:33:40und auch die 15 Pfund, die drin waren.
00:33:43Haben Sie irgendjemanden gesehen?
00:33:45Nein, da war kein Mensch.
00:33:48Tja, da kann man da herzlich wenig unternehmen.
00:34:00Wollen Sie mit zu mir nach Hause kommen?
00:34:05Also gehen wir.
00:34:31Oh, oh.
00:34:44Und so fing Miss Spuckny wieder mit dem Tippen an.
00:34:47Und sie träumte ihre kleinen Träumereien, ohne auch nur eine klitzekleine Ahnung von ihrem furchtbaren Schicksal zu haben.
00:34:54Miss Spuckny wurde nämlich Opfer der gefürchteten internationalen chinesischen kommunistischen Verschwörung, auch gelbe Gefahr genannt.
00:35:01Es muss hier einmal öffentlich gesagt und ausgesprochen werden.
00:35:05Diese grausamen Fanatiker unter Führung des sogenannten gewissen Mao Zedong haben Miss Spuckny überrascht und vernichtet.
00:35:12Nur einen winzigen Augenblick lang war sie unvorsichtig.
00:35:15Aber merkt auf, das gleiche Ende droht allen freien Bürgern, wenn sie bei der Verteidigung der Demokratie zögern.
00:35:31Ja, die amerikanischen Verteidigungskräfte haben sich wieder einmal hervorragend bewährt im Kampf gegen den internationalen Kommunismus.
00:35:37Diese Gestaltung eines Zahns stellt eine x-beliebige kleine Nation dar.
00:35:40Und hier kann man sehen, wie langsam aber unaufhaltsam der internationale Kommunismus den Zahn befällt und aushöhlt.
00:35:49Wenn eine Nation oder ein Zahn vom internationalen Kommunismus besiegt worden ist, greift dieser Bacillus auf seine Nachbarn über.
00:35:56In der Zahnheilkunde nennt man dies den Domino-Effekt.
00:36:00Aber Kraft der amerikanischen Verteidigungskunst wird der Zerfall gestoppt, bevor er beginnt.
00:36:04Deshalb entscheiden sich 90% der kleineren Nationen für die amerikanische Verteidigung.
00:36:08Oder Creme-Zahnpasta mit dem Mirakel-Präparat Frau Dulin.
00:36:13Das weiße Auto ist Creme-Zahnpasta mit dem Mirakel-Präparat Frau Dulin.
00:36:18Das nicht-weiße Auto ist eine x-beliebige Zahnpasta.
00:36:23Sie sehen, beide Autos bieten 30%igen Schutz.
00:36:27Bei 60%igem Schutz sind beide Autos noch im Rennen.
00:36:31Und nun? Bei 90%igem Schutz...
00:36:34Stopp!
00:36:34Das nicht-weiße Auto scheidet aus und Creme-Zahnpasta mit 100%igem Schutz gewinnt.
00:36:40Das bedeutet, wählen auch Sie, wie jeder kluge Autofahrer, Creme-Zahnpasta.
00:36:45Oder Schrill-Petrol mit dem neuen Zusatz GLC 9424-075 nach 18.00 Uhr 9424-047.
00:36:52Motorschmutz wird mit der weißen Karte dargestellt.
00:36:54Die schwarze Karte ist Schrill's neuer Zusatz GLC 9424-075 nach 18.00 Uhr 9424-047.
00:37:01Sehen Sie, wie die bessere Qualität die Triebwerke von der Erdoberfläche verschwinden lässt.
00:37:04Da weiß man doch gleich, was man hat und wo man liegt und wie das läuft.
00:37:12Hier spricht die Polizei. Wir wissen, dass Sie da drin sind.
00:37:16Nehmen Sie die Hände hoch und kommen Sie raus.
00:37:18Ihr kriegt mich nie, ihr verdammten Bullen.
00:37:20Oh, Verzeihung, Wachmeister.
00:37:39Conrad Poos und seine tanzenden Zähne.
00:37:43Oh, Verzeihung, Wachmeister.
00:38:29Danke, danke Conrad Poos und seine explodierenden Zähne.
00:38:34Ein zartes Lächeln, ein kräftiges Cheese und zwei Eckzähne.
00:38:37Und anschließend erleben Sie heute Abend, Ladies and Gentlemen, zum ersten Mal im Ein-Loch-in-the-Wand-Club.
00:38:43Und ich darf mit besonderem Stolz ankündigen, Ken Ewing und seine musikalischen Mäuse.
00:38:56Danke sehr, danke sehr. Vielen Dank, Ladies and Gentlemen.
00:39:00Hier vor mir sehen Sie eine Schichtel mit 23 Wiesenmäusen.
00:39:04Ich habe diesen überaus intelligenten Tieren in den letzten paar Jahren das Piepsen in verschiedenen Todlagen beigebracht.
00:39:13Diese Piepen hier in Hohes E und diese Piepen hier in G.
00:39:18G?
00:39:19E. Sie verstehen in etwa das Konzept, ja?
00:39:22Ich habe nun der Mäuse in dieser Kasten so angeordnet, dass sie in der richtigen Reihenfolge gespielt das wunderbare, bekannte
00:39:31Lied
00:39:31Three Blinded Mais piepsen werden.
00:39:34Ladies and Gentlemen, ich werde jetzt hier für Sie und vor Ihnen spielen auf der Mäuseorgel Three Blinded Mais.
00:39:58Ich werde jetzt hier für Sie und vor Ihnen spielen auf der Mäuse und vor Ihnen spielen auf der Mäuse
00:40:08und vor Ihnen spielen auf der Mäuse.
00:40:09Noch zehn Sekunden.
00:40:11Wie soll ich das sagen?
00:40:14Wir sind doch gleich auf Sendung.
00:40:16Siehe weg.
00:40:20Hallo und willkommen zu einer neuen Ausgabe von Die schönen Künste.
00:40:24Heute beginnen wir unsere Sendung mit einem Blick auf, was passiert im Kino.
00:40:28Einer der wohl wunderbarsten Filmregisseure unseres Zeitalters oder aller Zeitalter überhaupt ist Sir Edward Ross.
00:40:33Er ist nun wieder zum ersten Mal seit fünf Jahren in unserem Land,
00:40:36um einige seiner Filme retrospektiv am National Film Theater zu zeigen.
00:40:40Wir sind nun besonders froh, ihn heute Abend hier bei uns im Studio zu haben.
00:40:43Guten Abend.
00:40:44Äh, Edward, ich darf Sie doch Edward nennen.
00:40:47Aber selbstverständlich.
00:40:48Ich meine, wissen Sie, manche mögen so etwas nicht.
00:40:49Ich weiß auch nicht warum, vielleicht sind Sie ein bisschen empfindlich,
00:40:52deshalb erlaube ich mir immer vorsorglich, vorher zu fragen.
00:40:54Alles okay, kein Problem.
00:40:55Also dann, Edward, wunderbar.
00:40:57Entschuldigung, ich wollte mich nur vergewissern.
00:40:59Edward, bleiben wir dabei.
00:41:00Herzlichen Dank, Sie sind wirklich sehr konspire... konservativ.
00:41:03Kooperativ, meine ich. Ich muss ja auch an meinen Job denken, nicht wahr?
00:41:05Das sollten Sie.
00:41:06Ich meine, es erschwert den Kontakt mit dem Gesprächspartner
00:41:09und man kann sich nicht richtig entspannen.
00:41:11Genau, genau.
00:41:11Richtig.
00:41:13Eine Lappalie könnte man meinen, aber...
00:41:15Irgendwie macht es doch wohl einen Unterschied.
00:41:17Ich meine, ja, je weniger man darüber spricht, umso besser.
00:41:19Also Ted, ich darf Sie doch wohl Ted nennen.
00:41:21Ich meine, statt Edward...
00:41:22Natürlich ist klar, alle nennen mich Ted.
00:41:24Wundervoll. In der Kürze liegt die Würze, nicht wahr?
00:41:26So heißt das ja wohl.
00:41:27Ist auch viel weniger formell.
00:41:28Ja, Ted oder Edward oder...
00:41:30Wunderbar, wunderbar. Übrigens, Sie können doch bitte Tom zu mir sagen,
00:41:33Sie brauchen gar nicht erst mit diesem Thomas-Quatsch anzufangen.
00:41:38Gut, wo waren wir stehen geblieben?
00:41:39Ah ja, Eddie Baby, als du ganz am Anfang...
00:41:41Aber ich kann es auf den Tod nicht leiden, wenn man mich Eddie Baby nennt.
00:41:45Äh, was haben Sie gesagt?
00:41:46Ich will nicht, dass man mich Eddie Baby nennt.
00:41:48Und jetzt machen Sie weiter.
00:41:51Habe ich Sie Eddie Baby genannt?
00:41:52Ja, das haben Sie.
00:41:54So, was, das kann ich mir kaum vorstellen.
00:41:56Habe ich ihn Eddie Baby genannt?
00:41:57Ja, auch, auch ich.
00:41:59Ja, kann man sagen.
00:42:00Ich habe dich doch nicht wirklich Eddie Baby genannt, oder, Süßer?
00:42:02Nennen Sie mich bitte nicht Süßer.
00:42:04Na, dann vielleicht Honigschnecke.
00:42:05Nein.
00:42:06Butzelhäschen.
00:42:07Nein.
00:42:07Hm, Schnauzelbärchen.
00:42:09Nein, das dürfen Sie nicht.
00:42:11Und jetzt machen Sie gefälligst weiter.
00:42:12Darf ich Sie Frank nennen?
00:42:15Wieso Frank?
00:42:16Ist doch ein reizender Name.
00:42:18Präsident Reagan hatte ein Stachelschwein namens Frank.
00:42:20Frank.
00:42:21Was ist hier eigentlich los?
00:42:22Frank.
00:42:23Frankie.
00:42:24Franny.
00:42:24Mein süßes Franny, Butzelhäuser.
00:42:26Das ist doch wirklich zu viel.
00:42:27Ich gehe.
00:42:28Ich bin noch niemals so beleidigt worden.
00:42:30Erzählen Sie uns doch von Ihrem letzten Film, Sir Edward.
00:42:33Was?
00:42:33Sie sollen uns bitte etwas von Ihrem letzten Film erzählen.
00:42:35Seien Sie doch so liebenswürdig.
00:42:37Aber kein Schnauzelbärchenquatsch mehr.
00:42:39Versprochen.
00:42:41Bitte, Sir Edward.
00:42:44Mein letzter Film?
00:42:45Ja, Sir Edward.
00:42:47Tja, die Idee zu diesem, meinem letzten Film, hatte ich merkwürdigerweise schon ganz früh.
00:42:51Das war 1919.
00:42:54Damals war ich natürlich erst Kaffee-Ulager und...
00:42:56Ah, freid doch die Klappe.
00:42:57Da ist er ja!
00:42:58Ah!
00:42:59Ah!
00:42:59Oh, Alter, wieder!
00:43:02Da ist er, da ist er, da ist er, da ist er, da ist er.
00:43:22Oh, Alter.
00:43:23Oh!
00:43:30Ah!
00:43:32Ah!
00:43:33Ah!
00:43:38Was?
00:43:43Nana!
00:43:43Ist er, da ist er, da ist er, da ist er.
00:44:13Untertitelung des ZDF, 2020
00:44:44Untertitelung des ZDF, 2020
00:45:13Untertitelung des ZDF, 2020
00:45:44Untertitelung des ZDF, 2020
00:45:48Ganz offensichtlich war dieser Witz lebensgefährlich.
00:45:51Es gab niemanden, der ihn lesen und überleben konnte.
00:45:54Scribblers Mutter, durch die ungewöhnlichen Laute der Überlustigung aufgeschreckt,
00:45:58betrat das Zimmer und fand einen vermeintlichen Abschiedsbrief.
00:46:02Oh, oh.
00:46:05Oh, oh, oh, oh, oh.
00:46:35Inzwischen suchen Englands Führer nach dem technischen Durchbruch, der eine endgültige Wunderwaffe gegen Deutschland ermöglichen würde.
00:46:43Und hier, in diesem kleinen Haus in Finchley, haben sie die Waffe vielleicht gefunden.
00:46:47Es ist ein Witz, der so tödlich ist, dass der Hitlers Armeen stoppen könnte.
00:47:04Auf der Salisbury-Ebene wurde der Witz getestet.
00:47:06Seine hervorragende Durchschlagskraft ist bis zu 50 Metern Entfernung eindeutig bewiesen.
00:47:22Das ist ein Witz.
00:47:40Fantastisch!
00:47:42Während des Winters 43 arbeiteten unsere Übersetzer in witzgeschützten Anlagen an einer deutschen Version des tödlichen Witzes.
00:47:52Aus Sicherheitsgründen arbeitete jeder Mann an einem anderen Wort.
00:47:56Einmal hatte einer zwei Worte gleichzeitig vor Augen.
00:47:58Er verbrachte mehrere Wochen im Lazarett.
00:48:01Abgesehen davon ging die Arbeit ziemlich schnell voran.
00:48:03Und im Januar hatten wir den Witz in einer Form, die für unsere Truppen nicht verständlich war.
00:48:08Aber die Deutschen konnten ihn verstehen.
00:48:09Am 8. Juli 1944 wurde in den Ardennen erstmals der Witz dem Feind erzählt.
00:48:17Abteilung erzählt den Witz!
00:48:45Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:48:53Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:49:23Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:49:37Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:49:54Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:50:17Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:51:07Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:51:40Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:51:43Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:52:13Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:52:19Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:52:24Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:52:58Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:52:58Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:53:20Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:53:26Das Verhängnis nahm seinen Lauf.
00:53:28Ich erkenne noch einen toten Papagei, wenn ich einen sehe, der wie der hier tot ist.
00:53:31Der ist doch nicht tot, der pieft eine Runde.
00:53:33Ach nee, pieft eine Runde?
00:53:35Ja, er war wohl schläfrig.
00:53:36Ganz erstaunlicher Vogel, der norwegische Blauling.
00:53:38Wunderhübsche Federn.
00:53:39Wir wollen hier Eckenesnacken über den Federn.
00:53:41Das Tier ist tot.
00:53:43Nein, der Vogel schläft.
00:53:46Na gut, wenn der Vogel schläft, wecke ich ihn eben auf.
00:53:50Hallo, Polly.
00:53:52Wenn du aufwachst, habe ich hier ein frisch gebratenes Fischstäbchen für dich, Pollylein, Pollylein, Pollylein.
00:53:58Der bewegt sich.
00:53:58Das stimmt doch gar nicht. Sie haben am Käfig gerüttelt.
00:54:00Hab ich nicht.
00:54:01Doch gerüttelt.
00:54:03Hallo, Polly.
00:54:07Wecki, wecki.
00:54:10Zeit aufzustehen.
00:54:13Höderin für Bannern für Fans gehen.
00:54:20Der Vogel ist tot, kapiert?
00:54:23Nein, der ist narkotisiert.
00:54:25Narkotisiert?
00:54:26Sie haben ihn narkotisiert, gerade als er aufwachen wollte.
00:54:28Blaue Norweger fallen schnell in Narkose.
00:54:30Das war ein starkes Stück.
00:54:31Dieser Papagei ist garantiert tot.
00:54:33Vor einer halben Stunde habe ich ihn gekauft.
00:54:35Und da haben Sie mir gesagt, er könne sich nur deshalb nicht bewegen,
00:54:38weil er so müde und ausgelaucht vom vielen ausländischen Herumsnacken war.
00:54:42Naja, er sehnt sich eben nach seinen norwegischen Fjorden.
00:54:49Mann, er sehnt sich nach seinen Fjorden?
00:54:51Was ist denn das für ein lächerlicher Quatsch?
00:54:53Und warum ist der Vogel auf dem Rücken geplumpst, gerade als er zu Hause war?
00:54:56Tja, wissen Sie, der norwegische Blauling war schon immer ein Vogel, der gerne auf dem Rücken liegt.
00:54:59Das ist gut für seine Wirbelsäule.
00:55:00Hören Sie mal, ich habe mir den Papagei genau betrachtet.
00:55:03Und ich musste feststellen, dass sie ihn auf seiner Stange mit Nägeln festgenagelt hatten.
00:55:08Deswegen hielt er sich überhaupt nur auf der Stange.
00:55:11Natürlich war er festgenagelt.
00:55:12Wenn ich ihn nicht festgenagelt hätte, wäre er schwupps aus dem Käfig und bumms nach Oslo.
00:55:17Jetzt hören Sie mal zu.
00:55:19Der Vogel würde selbst dann nicht fliegen, wenn Sie ihm 4000 Woll durch den Schnorbeljorden täten.
00:55:24Der ist abgeritten zu seinen Ohren.
00:55:27Nein, ist doch klar, der hat Heimweh.
00:55:29Der hat kein Heimweh.
00:55:31Der ist Mauser Dude.
00:55:34Dieser Papagei ist keiner mehr.
00:55:36Er ist sozusagen ein Gewester.
00:55:38Die ewigen Joggründe haben ihn als Mitglied aufgenommen.
00:55:42Dies ist ein hingeschiedenes Federtier.
00:55:46Er ist völlig steig.
00:55:48Keine Spurleben.
00:55:49Er ruht in Frieden.
00:55:51Und wenn Sie ihn nicht an dem Ständer festgenagelt hätten,
00:55:52würde er bestimmt schon an den Gänseblümchen riechen.
00:55:55Jo, halle Ferteiler, du.
00:55:56Der lernt jetzt oben bei den Engelnsnacken.
00:55:58Dieses hier ist ein Ex-Papagei.
00:56:05Tja, dann muss ich ihn wohl ersetzen.
00:56:08Wenn man hierzulande was erreichen will,
00:56:10muss man sich verdammt nochmal die Lippen fusselig reden.
00:56:13Tut mir leid, Sir, leider.
00:56:14Aber wir haben keine Papageien mehr.
00:56:15Ist ja gediegen.
00:56:16Keine Papageien.
00:56:18Ich hätte eine Wanderschnecke.
00:56:21Kann sie es brechen?
00:56:24Wohl weniger.
00:56:25Na, da ist ja das wohl kaum ein Ersatz für meinen Papageien.
00:56:32Benzie, ich wollte nie Tierhändler sein.
00:56:35Ich wollte eigentlich immer Holzfäller werden.
00:56:40Na, das hat ja wohl nichts mit unserem Vogel zu tun.
00:56:42Ja, ein Holzfäller.
00:56:44Hüpfen von Baum zu Baum, während sie die Flüsse in Britisch Kolumbien hinunterschwimmen.
00:56:48Der riesige Rotholzbaum, die erstaunliche Lerche, die verehlte Weißtanne und die mächtige Kiefer.
00:56:56Und was wird aus meinem Vogel?
00:56:58Der Duft von frisch gefällten Brettern, das Verbersten der Bäume.
00:57:04Und neben mir ein liebes Mädchen.
00:57:07Und wir singen, singen, singen.
00:57:13Ich bin Holzfäller und mir geht's gut.
00:57:16Am Tag packt mich die Arbeitsmut.
00:57:43Er ist Holzfäller und ihm geht's gut.
00:57:46Am Tag packt ihn die Arbeitsmut.
00:57:48Ich fäll den Baum und spring herum, an Blümchen hab ich Spaß.
00:57:53Ich trage Frauenfummel und häng herum in Bars.
00:57:58Er fällt den Baum und springt herum, an Blümchen hat er Spaß.
00:58:03Er trägt gern Frauenfummel und hängt herum in Bars.
00:58:08Er ist Holzfäller und ihm geht's gut.
00:58:11Am Tag packt ihn die Arbeitsmut.
00:58:14Ich fäll den Baum, traf Stöckel, Schuh, Strapse und BH.
00:58:18Ich wär so gern ein Mädel, genau wie mein Papa.
00:58:24Ich fäll den Baum, traf Stöckel, Schuh, Strapse und BH.
00:58:29Ich wär so gern ein Mädel, genau wie mein Papa.
00:58:35Wer wiss, und ich dachte immer, du wärst so männlich.
00:58:53Kommen wir jetzt zu etwas völlig anderem.
00:59:02Hallo, Liebling, verzeih mir, dass ich mich verspätet habe.
00:59:04Aber das macht doch nichts. Ich bin auch 20 Minuten zu spät gekommen.
00:59:07Mach dir keine Gedanken deswegen.
00:59:09Es ist schön hier, nicht wahr?
00:59:10Ja, ein hervorragendes Restaurant. Fünf Sterne, weißt du?
00:59:12Ach, tatsächlich?
00:59:13Ja, ja, hat einen hervorragenden Ruf.
00:59:15Bonsoir, Madame. Guten Abend, Sir.
00:59:17Danke.
00:59:18Ich darf mal sagen, es freut mich wieder ihr zu eurem Blick, Sir.
00:59:20Oh, danke.
00:59:22Es scheint, als sei das Boeuf on Crude einfach fantastisch.
00:59:24Dürfte ich den Versan aller Reihen vorschlagen, Sir?
00:59:27Dieser ist eine der berühmtesten Kreationen von unserem Chef.
00:59:30Ja, das klingt sehr hervorragend.
00:59:31Das klingt rundervoll.
00:59:32Na gut, Liebling, schau die Karte rauf und runter.
00:59:34Such dir was Nettes aus, ja, Schatz?
00:59:36Oh, übrigens, könnten Sie mir bitte eine andere Gabel bringen?
00:59:39Die hier ist ein wenig verschmutzt. Danke.
00:59:41Wie meinen Sie bitte?
00:59:42Ich habe eine etwas verschmutzte Gabel erhalten.
00:59:44Könnten Sie mir wohl eine andere bringen?
00:59:45Oh, pardon, Monsieur, ich bitte um Versailles.
00:59:47Sie brauchen Sie mich zu entschuldigen, kein Problem.
00:59:48Oh, nein, nein, nein, nein, ich bitte Sie um Versailles.
00:59:50Ich hole sofort den Oberkellner, immédiatement.
00:59:53Hören Sie, aber das ist doch nicht nötig.
00:59:55Nein, nein, nein, nein, nein.
00:59:56Ich bin sicher, dass ich den Oberkellner ganz persönlich hier an Ihrem Tisch bei Ihnen entschuldigen möchte.
01:00:01Und, äh, wie konnte das doch passieren?
01:00:03Ich werde ihn auf der Stelle erholen, Sir.
01:00:07Du wirst hier aber besonders gut bedienen, nicht wahr?
01:00:09Die Hammond ist hier richtig verwöhnt.
01:00:11Ah, alles sieht hier so lecker aus.
01:00:15Entschuldigen Sie bitte die Herrschaften.
01:00:19Schweinerei!
01:00:20Verdammt nun mal, wer hat den Abwasch gemacht?
01:00:21Finden Sie den Typen, der den Abwasch gemacht hat und entlassen Sie ihn sofort!
01:00:24Wir können uns sowas nicht leisten, das ist doch eine ungeheuerliche Schweinerei!
01:00:27Sofort das gesamte Waschpersonal entlassen!
01:00:29Hören Sie, machen Sie doch keine Umstände, meinetwegen.
01:00:31Oh nein, bitte, es ist durchaus Ihr Recht, uns auf derartige Zustände aufmerksam zu machen.
01:00:35Giuseppe, rufen Sie den Chefführer und sagen Sie ihm sofort, was passiert ist!
01:00:37Aber bitte, deswegen doch kein Skandal!
01:00:40Nein, nein, kein Skandal!
01:00:41Niemand regt sich auf, wir wollen doch nur, dass kein Fünkchen Ärger den Genuss Ihres Abendessens beeinträchtigt.
01:00:46Es war doch nichts weiter, nur eine verschmutzte Gabel.
01:00:49Ich weiß, es tut mir so leid, bin zutiefst erschüttert.
01:00:53Und ich weiß, dass keine Entschuldigung etwas daran ändern kann.
01:00:56In diesem, unserem Restaurant, hat man Ihnen ein völlig dreckiges, verschmutztes, übel riechendes Stück Besteck hingelegt.
01:01:03Es hat nicht übel gerochen.
01:01:04Es ist widerwärtig, obszön, ekelhaft, ich hasse es, ich hasse es!
01:01:07Ich glaube, das ist genug, aber...
01:01:08Schmutz, ich verbiere es!
01:01:09Für heute!
01:01:12Guten Abend, Sir.
01:01:14Guten Abend, meine Frau.
01:01:15Ich bin der Geschäftsführer.
01:01:16Ich habe soeben von diesem Vorfall Kenntnis erhalten.
01:01:19Darf ich mich setzen?
01:01:20Ja, selbstverständlich.
01:01:23Ich möchte mich zutiefst entschuldigen.
01:01:26Aufrichtig, verbissen, ehrlich entschuldigen wegen dieser Gabel.
01:01:30Also im Grunde genommen war es wirklich nur ein winziges Fleckchen Schmutz, man konnte es kaum sehen.
01:01:34Oh, es ist so gut und so fein und so freundlich von Ihnen das zu sagen.
01:01:38Aber ich kann es sehen.
01:01:40Für mich ist es wie ein Berg so groß, ein riesiger, schleimiger Berg, eklig!
01:01:45So schlimm ist es nun auch wieder nicht.
01:01:47Oh, es trifft mich tief im Innersten.
01:01:50Ich habe keine Entschuldigung für die Sache.
01:01:52Es gibt keine Entschuldigung.
01:01:53Ich wollte mich wirklich viel intensiver mit diesem Restaurant beschäftigen,
01:01:56aber ich war in letzter Zeit ein bisschen krank und da ist wohl einiges ein bisschen schief gelaufen.
01:02:01Die arme alte Mrs. Dolrymple, die den Salat anmacht, sie kann kaum noch ihre völlig vergichteten Finger bewegen.
01:02:06Und Gilberto mit seiner grauenvollen Kriegsverletzung.
01:02:09Aber es sind brave Menschen. Es sind ehrliche Menschen.
01:02:12Und zusammen haben wir es mit der Zeit endlich zu etwas gebracht.
01:02:15Wir sahen ein Licht am Ende des Tunnels und dann musste das ausgerechnet jetzt passieren.
01:02:24Möchten Sie vielleicht ein Glas Wasser?
01:02:26Ich bin am Ende.
01:02:32Ihr Mistkerle!
01:02:33Was meinen Sie uns?
01:02:35Ihr fiesen, herzlosen Mistkerle!
01:02:40Seht ihr nicht, was ihr angerichtet habt?
01:02:41Er hat sich die Finger blutig geschopftet, um diesen Laden hier aufzubauen!
01:02:46Und dann kommt eine Bande daher wie ihr beide mit eurem widerlichen, fiesen, herzlosen Gemeckere!
01:02:53Und ihr zerstört das alles ohne Gnade!
01:02:58Diesen fein, ehrenvollen Mann!
01:03:02Ihr seid es ja nicht mal wert, in die Stiefel zu küssen!
01:03:08Oh, das macht's nicht!
01:03:11Wirklich!
01:03:14Wirklich!
01:03:16Wirklich!
01:03:20Halt, Mungo!
01:03:21Ganz ruhig!
01:03:22So grauenvoll!
01:03:25Ruhig, Mungo!
01:03:26Doch!
01:03:27Meine Kriegsbelastung!
01:03:28Sie bricht wieder auf!
01:03:31Das ist das Ende!
01:03:32Das ist das Ende!
01:03:35Das ist das Ende!
01:03:36Ihr habt die getötet!
01:03:40Ah!
01:03:43Ah!
01:03:44Ah!
01:03:44Lass ab, Mungo!
01:03:45Niemals darfst du ein Gast umbringen!
01:03:47Ah!
01:03:48Schon wieder meine Kriegsbelastung!
01:03:51Ah!
01:03:51Ah!
01:03:52Ah!
01:03:53Ah!
01:03:57Ah!
01:03:58So ein Glück, dass ich denen nichts von dem schmutzigen Messer gesagt habe.
01:04:39Guten Morgen, ich bin ein Bankräuber. Bitte keine Panik, rücken Sie nur das ganze Geld raus.
01:04:44Wir sind ein Miederwarengeschäft, Sir.
01:04:51Fein, fein.
01:04:55Nein. Tja, jetzt muss ich mal kurz überlegen. Was haben Sie so alles?
01:05:02Wir haben Corsagen, Strümpfe, Strumpfhalter, Hosenträger, Gürtel, Strumpfhosen, Büstenhalter, Höschen, Unterröcke, Kniebundhosen und Socken, Sir.
01:05:08Na, fein, fein. Und keine größeren Geldsummen im Panzerschrank?
01:05:15Nein, Sir.
01:05:17Und kein Bargeld in leicht transportierbaren Koffern?
01:05:21Auch nicht, Sir.
01:05:22Mhm.
01:05:24Fein, fein.
01:05:35Dann geben Sie mir ein paar Höschen, bitte.
01:05:46Kommen wir jetzt zu etwas völlig anderem.
01:05:53Hey, haben Sie das eben gesehen?
01:05:57Hm.
01:05:58Da ist doch eben was am Fenster vorbeigeflogen.
01:06:01Was?
01:06:02Da ist eben jemand am Fenster vorbeigeflogen, abwärts.
01:06:05Oh.
01:06:06Oh.
01:06:09Da, noch mal einer.
01:06:13Hm?
01:06:14Da ist noch mal einer runtergeflogen, abwärts.
01:06:17Was?
01:06:18Da sind eben gerade zwei Personen am Fenster vorbeigeflogen.
01:06:22Fein, fein.
01:06:24Fein.
01:06:24Hören Sie, zwei Personen, drei Personen sind am Fenster abwärts vorbeigeflogen.
01:06:31Aufsichtsratssitzung.
01:06:33Ach so, ja.
01:06:35Das war Wilkins von der Finanzabteilung.
01:06:37Nein, das war Robertson.
01:06:39Wilkins.
01:06:41Es war Robertson.
01:06:42Wilkins.
01:06:43Es war Robertson.
01:06:45Das war Wilkins.
01:06:46Ah, ja.
01:06:48Parkinson kommt sicher als Nächster.
01:06:50Ich wette nicht.
01:06:51Wie viel?
01:06:53Was?
01:06:54Wie viel wetten Sie das nicht?
01:06:56Ein Fünfer?
01:06:58Ja, ist gut.
01:06:58Gut, die Wette gilt.
01:07:00Parkinson ist der Nächste.
01:07:05Komm schon, Parki.
01:07:06Mach keinen Quatsch, Parki.
01:07:08Na komm, Parki.
01:07:09Mein Junge, mach keinen Quatsch.
01:07:10Sprich doch schon.
01:07:11Sehr geehrter Herr, ich möchte mich hiermit über die vorangegangene Szene beschweren.
01:07:15In dieser Szene fielen Menschen aus einem Hochhaus.
01:07:17Ich selbst habe mein ganzes Leben in einem Hochhaus gearbeitet und ich habe nicht ein einziges Mal...
01:07:29Ich habe nicht mehr als Hochhaus gearbeitet und ich habe nicht mehr als Hochhaus gearbeitet.
01:07:52Ich habe nicht mehr als Hochhaus gearbeitet und ich habe nicht mehr als Hochhaus gearbeitet.
01:08:22Ich habe nicht mehr als Hochhaus gearbeitet.
01:08:54Ah, Mr. Anchovy.
01:08:59Ich darf meine müden Füße ausruhen und mich hinsetzen, ja?
01:09:01Recht gern.
01:09:03Angenehmes Wetterchen für diese Jahreszeit.
01:09:05Hören wir auf zu plaudern.
01:09:06Also, Mr. Anchovy, Sie haben uns um Rat gebeten, für welchen Job im Leben Sie sich wohl am besten eignen.
01:09:11Das ist korrekt.
01:09:12Nun, ich habe hier die Ergebnisse der Gespräche und Eignungsprüfungen, die Sie letzte Woche abgelegt haben.
01:09:17Und daraus ergibt sich ein ziemlich klarer Einblick Ihren Charakter betreffend.
01:09:21Und weiterführend ergibt sich daraus hin wiederum, dass wohl der ideale Beruf für Sie der eines Buchhalters wäre.
01:09:27Aber ich bin doch Buchhalter.
01:09:29Na wunderbar, hopp, hopp, an die Arbeit mit Ihnen.
01:09:32Nein, nein, Sie verstehen mich nicht. Ich bin doch schon seit 20 Jahren Buchhalter, nicht wahr?
01:09:36Und ich möchte einen neuen Job, etwas mehr Aufregendes, damit ich ein wenig auflebe.
01:09:39Aber die Buchhalterei ist doch aufregend genug.
01:09:42Aufregend?
01:09:43Nein, ganz im Gegenteil.
01:09:45Sie ist todlangweilig, todlangweilig, sterbenslangweilig.
01:09:49So elend, tödlich, nüchtern, langweilig und öde, zum Auslaufen langweilig.
01:09:55Ich kann das nicht mehr aushalten. Jetzt ist Schluss. Ich steig aus. Ich will endlich leben.
01:09:59Ist ja gut, Mr. Anchovy, aber hören Sie, wie in Ihrer Akte steht, dass Sie eine ausgesprochen langweilige Person sind.
01:10:07Unser Fachpersonal beschreibt Sie als, ich darf mal zitieren,
01:10:10ein erschreckend langweiliger Wicht, witzlos, furchtsam, wird leicht dominiert und
01:10:15hat keine Spur Humor, ist unverbesserlich fade und langweilig und mopsig und unglaublich öde.
01:10:21Obgleich Ihre Eigenschaften für die meisten Berufe von ganz besonderem Nachteil wären,
01:10:24sind Sie aber hervorragend geeignet für den Beruf des Buchhalters.
01:10:26Ja, aber verstehen Sie denn nicht, dass ich nur durch die Buchhalterei so geworden bin,
01:10:28so furchtbar langweilig und öde?
01:10:30Können Sie mir denn nicht helfen?
01:10:31Tja, haben Sie denn eine Vorstellung, was Sie mal machen möchten?
01:10:34Jawohl, die habe ich.
01:10:35Und was wäre das?
01:10:38Ein Löwenbändiger.
01:10:41Mhm, Donnerwetter.
01:10:43Das ist aber ein Sprung.
01:10:45Vom Buchhalter zum Löwenbändiger, glauben Sie denn nicht, dass es ratsam wäre,
01:10:47langsam auf das Löwenbändigen hinzuarbeiten, vielleicht auf dem Umweg über das Bankwesen
01:10:51oder über die Versicherungsbranche?
01:10:52Nein, nein, nein, ich kann nicht mehr warten.
01:10:53Nein, ich möchte sofort anfangen.
01:10:54Ich will morgen früh um neun in der Arena stehen und bändigen.
01:10:58Tja, aber was für Qualifikationen können Sie denn vorweisen?
01:11:01Einen Hut.
01:11:03Einen Hut?
01:11:03Ein Löwenbändigerhut, ja, Löwenbändiger steht da drauf.
01:11:06L-Ö-W-E-E, ein bändiger Hut.
01:11:08Und zwar in großen roten Leuchtschriftbuchstaben steht das drauf.
01:11:10Damit man sie auch nachts bändigen kann, dann sind sie besser gelaunt.
01:11:12Aha.
01:11:12Und tagsüber schaltet man das Ding ab und ist energiebewusst.
01:11:14Außerdem kann man es unter zugelassener geschäftliche bedingte Ausgaben abschreiben
01:11:17und zwar unter Hinweis auf Paragraf 335 Absatz 2 Satz 2.
01:11:20Ja, ja, ja, ja, ich verstehe schon, da ist nur ein Haken.
01:11:23Wenn ich jetzt beim Zirkus anrufe und sage, ich habe bei mir einen 45-jährigen Buchhalter,
01:11:27der Löwenbändiger werden will, dann werden die mich ja nicht als erstes fragen,
01:11:31hat er denn einen eigenen Hut? Sondern die werden mich als erstes fragen,
01:11:35ob sie überhaupt mit Löwen umgehen können.
01:11:37Na, ich kenne sie doch aus dem Zoo.
01:11:39Auch so.
01:11:40Ja, natürlich, Löwen sind kleine, braune, wuschelige Tiere mit kurzen Beinen und recht langen Nasen.
01:11:45Und so ein Ding bändige ich auf jeden Fall. Ich meine, das bändige ich ohne jede Schwierigkeit.
01:11:50Und diese Löwen, wie groß sind die denn?
01:11:52Tja, ungefähr so groß.
01:11:54Ich habe gar keine Angst vor denen.
01:11:55Interessant.
01:11:56Tja, und fressen diese Löwen auch Ameisen?
01:11:58Ja, Tag und Nacht.
01:12:01Ich habe das Gefühl, Mr. Anchovy, dass das, was Sie da bändigen wollen, ein Ameisenbär ist.
01:12:06Ein was?
01:12:07Ein Ameisenbär, kein Löwe.
01:12:09Ein Löwe ist ein wildes, schreckliches Savantentier, circa drei Meter lang und 1,80 hoch,
01:12:14mit unglaublich vielen scharfen Zähnen und schrecklich langen, messerscharfen Krallen.
01:12:19Der sieht etwa so aus.
01:12:22Soll ich jetzt beim Zirkus anrufen?
01:12:24Nein, nein, also, wenn ich mir das recht überlege, ich meine, ich finde Ihre Idee, also diesen Umweg über das
01:12:30Bankwesen, also wirklich, dann auf die Löwenbändigerei langsam hinarbeiten, also, also das, das, das Bankgewerbe, das könnte ich mir schon
01:12:37vorstellen, da werden Männer gebraucht, da werden Männer auf Reisen geschickt, da werden lebenswichtige Entscheidungen getroffen, das ist Romantik.
01:12:43Ich vermittle Ihnen eine Bank.
01:12:44Äh, ja, ja.
01:12:47Äh, möglicherweise, möglicherweise, das ist doch eine ziemlich lebenswichtige Entscheidung, ich meine, da muss man sich Zeit lassen, und wer
01:12:53will denn in so einer Sache einen Fehler machen, ich meine, das Bankwesen, ja, das, das Bankwesen hat durchaus seinen
01:12:57Reiz, aber ich meine, wenn man sich andererseits...
01:12:59Ist das nicht traurig?
01:13:00So werden Menschenleben von der Buchhaltung kaputt gemacht.
01:13:03Es gibt nur eine Möglichkeit, diese furchtbare Volksseuche zu bekämpfen und, äh...
01:13:07Ich will berühmt werden und einmal meinen Namen ganz groß sehen.
01:13:10Und so soll es auch sein.
01:13:13Klack.
01:13:20Bis drauf.
01:13:27Hallo, meine lieben Freunde, hier sind wir wieder. Willkommen bei Erpressung.
01:13:30In unserer heutigen Sendung fahren wir nach Norden und besuchen in Preston bei länkischer Mrs. Betty Thiel.
01:13:37Hallo, Mrs. Thiel.
01:13:39Und jetzt, Mrs. Thiel, sind wir bei 15 Pfund.
01:13:41Und damit können Sie verhindern, dass wir den Namen Ihres Liebhabers aus Bolton veröffentlichen.
01:13:46Also, liebe verehrte Mrs. Thiel, überweisen Sie 15 Pfund auf unser Postcheck-Konto.
01:13:50Und Ihr Ehemann Trevor sowie die reizenden Kinder Diane, Janice und Julian werden nie den Namen Ihres Liebhabers aus Bolton
01:13:56erfahren.
01:14:02Und jetzt, ein Brief, eine Anzahl von Fotografien und das Anmeldungsbuch eines Hotels, die zusammengenommen einen Skandal verursachen könnten und
01:14:10möglicherweise strafrechtliche Verfolgung für einen Firmendirektor aus Bromsgrove.
01:14:14Er ist Freimaurer und Parlamentsabgeordneter der konservativen Partei.
01:14:17Also, Mr. S. aus Bromsgrove, 3000 Pfund.
01:14:20Sonst würden veröffentlicht Ihr Name, die Namen von drei weiteren beteiligten Personen, die Jugendorganisation, der Sie angehören und das Geschäft,
01:14:27wo Sie die Geräte gekauft haben.
01:14:28Ha!
01:14:36Natürlich bekommen Sie später in unserer Sendung noch mehr von den Fotos zu sehen, falls wir in der Zwischenzeit nichts
01:14:40von Charles oder Michael hören.
01:14:42Und es geht weiter mit unserem beliebten Haltet den Film.
01:14:46Die Regeln sind ganz einfach. Wir haben einen Film gemacht, dessen eindeutig belastender Inhalt mit sofortiger Wirkung die Karriere eines
01:14:52Mannes ruinieren könnte.
01:14:53Aber das Opfer kann mich anrufen und den Film jederzeit stoppen lassen.
01:14:56Aber vergessen Sie bitte nicht, je länger der Film läuft, desto weniger müssen Sie bezahlen.
01:15:00Und je früher Sie anrufen, desto teurer wird der Spaß.
01:15:03Fangen wir mal mit unserer Uhr bei 300 Pfund an.
01:15:05Diese Woche war Haltet den Film in Tempster!
01:15:27hair, die wir hier fürprot讓 Her werde.
01:15:39Hollywoodblau ist ein giving, Schöne her bei WhatsApp.
01:15:39specifically Sie später haben für den Film, der頻道 die Oberflö Бär,
01:15:39schaue ich nicht, Sch germen ist.
01:15:39und, sozusagen, Mhhalram, die hugging einfach Entonces höre ich uns.
01:15:51Okay, Sie Intake hat mich vor!'?
01:15:56Matte
01:15:56die bedtime in 어딘 bin, Schöneher und録absch125. Das
01:15:56verläuft! Das
01:15:56verschw bur regelt. Decidee
01:15:58Ein wirklich tapferer Mann.
01:16:07Nein. Nein, Sir. Ich bin sicher, Sie waren es nicht, Sir.
01:16:11Wir denken uns nicht dabei, wir fällen keinerlei moralische Urteile, wir wollen nur Ihr Geld.
01:16:14Und hier kommt die Kontonummer für Ihre Überweisung.
01:16:21Ich danke Ihnen sehr herzlich.
01:16:25Ah je.
01:16:26Da sind Sie ja. Jetzt haben wir aber genug davon gesehen.
01:16:31Und nun...
01:16:36Eine Bürgergruppe, die berühmte Szenen aus der Geschichte nachstellt.
01:16:40Diese Woche die städtische Frauengilde aus Sheffield in Yorkshire.
01:16:44Miss Rita Fairbanks, Sie haben die Nachstellung der Seeschlacht von Pearl Harbor organisiert. Warum?
01:16:49Wissen Sie, wir hatten ja schon immer ein ganz besonderes Interesse an den modernen Werken.
01:16:53Und wir waren ja auch wahrhaftig die erste städtische Frauengilde, die das Camp der Blutigen Insel aufgeführt hat.
01:16:58Sie haben sicher erfahren, dass wir letztes Jahr einen unglaublichen Erfolg hatten mit unserer Neuinszenierung von der Schlacht im Teutoburger
01:17:03Wald.
01:17:04Aber dieses Jahr wollten wir da nun wirklich etwas leichteres aufführen.
01:17:07Nun hockt schon alles in den Startlöchern und ich möchte Ihnen alles Gute wünschen für Ihre neue Produktion, die Seeschlacht
01:17:11von Pearl Harbor.
01:17:12Ich darf mich bei Ihnen tausendmal bedanken, junger Mann.
01:17:41Oh, Brian!
01:17:53Sei sehr zärtlich mit mir.
01:17:58Oh, Brian!
01:18:30Oh, Brian, willst du dir etwa den ganzen Abend nur Filme ansehen oder machst du endlich irgendwas?
01:18:34Nur noch den einen, Liebling.
01:18:46Einen schönen guten Tag, meine verehrten Zuschauer. Ich heiße Sie willkommen im Bambi-Park.
01:18:50Und wie Sie sehen, betreten gerade unsere Teilnehmer das Feld.
01:18:52Es ist dies ein herrlicher Wintertag, der Boden ist hart gefroren und wir brauchen keinen Regen zu befürchten.
01:18:57Eine riesige Zuschauermenge erwartet den Beginn der 127. jährlichen Ausscheidung zum Trottel der feinen Gesellschaft.
01:19:02Und das Publikum ist rasend gespannt auf das Auftreten dieser hochkarierigen Vollidioten.
01:19:07Knotumil Belsen-Belbel ist Mitglied der Grenadiergarde und kann bis vier zählen.
01:19:11Eumy Scharwutz vom Dreschplatz, ehemaliger Iden-Schüler, hat eine zauberhafte Tischlampe geheiratet.
01:19:15Lappi Gnadwald im Rappel ist bester Freund eines Baumes und nebenbei Börsenmakler.
01:19:19Und hier, Jervie Boxhamster, seines Zeichensweinhändler, wird von seinem Vater gern als Papierkorb benutzt.
01:19:25Und last but not least, Oliver St. Holmen Olmendolmen.
01:19:28Sein Vater war Kabinettsminister und seine Mutter gewann nie das Derby.
01:19:31Viele halten ihn für den hervorragendsten Trottel dieses Jahres.
01:19:34Und nun gehen unsere Trottel auf die Startlinie.
01:19:36Jeden Augenblick werden sie anfangen, mit den Füßen zu scharren.
01:19:39Äh, äh, leider stehen sie momentan etwas verkehrt rum.
01:19:42Aber der Starter wird sie schon richtig einweisen.
01:19:44Und gleich kann es losgehen.
01:19:45Dies ist ein unglaublich spannender Moment.
01:19:48Und sie starten.
01:19:50Nein, nein, was sehe ich noch nicht.
01:19:51Oh nein, sie wussten nicht, dass sie beim Schuss...
01:19:53Naja, macht nichts. Kann ja jedem mal passieren.
01:19:55Der Starter hat es ihnen jetzt wohl erklärt.
01:19:56Und jetzt kann es wohl losgehen.
01:19:58Jetzt geht es wirklich los.
01:19:59Das ist ein schneller Start.
01:20:00Und Knot, oh nein, nein, Lappi ist vorhin.
01:20:02Und da sehen wir Boxhamster.
01:20:04Nee, scheint sich ein wenig fern zu haben.
01:20:05Naja, wir sind ja erst im ersten Wettkampf.
01:20:08Auf einer geraden Linie gehen.
01:20:10Die Trottel müssen diese Linien entlang gehen, ohne umzufallen.
01:20:13Das ist für Oliver immer der schwerste Wettkampf gewesen.
01:20:15Eumy kommt recht schnell voran.
01:20:16Da hinter Lappi und Knoto.
01:20:17Jetzt Oliver.
01:20:18Oliver ist gestürzt.
01:20:19Na, das macht doch nichts, Junge.
01:20:20Da heißt es wieder aufstehen und nochmal von vorn.
01:20:22Da schlingert er.
01:20:23Na, lassen wir das.
01:20:24Kommen wir nun zum zweiten Wettkampf.
01:20:26Über zwei Schichten aufgestaffelte Streichholzschachteln müssen die Trottel hüpfen.
01:20:29Eumy und Lappi haben es geschafft.
01:20:30Und jetzt Knoto.
01:20:31Knoto verweigert.
01:20:32Jetzt kommen wir zu dritt den Bettlern.
01:20:34Lappi macht einen Trittversuch.
01:20:36Na, wundervoll.
01:20:36Und noch einen, und noch einen dritten.
01:20:37Und der Bettler schwummt nicht ab Boden.
01:20:39Das Publikum rast.
01:20:40Und nun, hier sehen wir Oliver.
01:20:41Er hat den Sprung immer noch nicht geschafft.
01:20:43Sein Gehirn scheint ihm zu schaffen zu machen.
01:20:44Ach, wenn es sein Vater noch nur sehen könnte.
01:20:46Und hier der vierte Wettkampf.
01:20:48Die alte Frau umfahren.
01:20:49Und er fährt an und trifft sie genau ins Zwirfel.
01:20:52Ein gewaltiger Sprung nach vorne.
01:20:53Und da, da, Oliver.
01:20:54Er weiß nicht, ob er geschlagen ist.
01:20:56Er weiß aber auch nicht, ob er gewonnen hat.
01:20:57Er hat überhaupt keine menschlichen Wahrnehmungsorgane.
01:20:59Ein trauriges Bild, Oliver.
01:21:01Und nun kommen wir zu den Nachbarn aufwecken.
01:21:04Eumy schlägt, behängt die Tür zu und weckt so die Nachbarn auf.
01:21:06Eumy ist somit ohne Zweifel auf Platz 1.
01:21:08Jetzt zur Freude des Publikums.
01:21:10Kommen wir zum nächsten Wettkampf.
01:21:11Dem Hasenschießen.
01:21:12Diese Hasen sind besonders präpariert worden.
01:21:14Man hat sie am Boden befestigt, damit sie sich doch ganz bewegen können.
01:21:17Dieser Wettkampf dauert nur einen Tag.
01:21:19Wir haben ein bisschen Fußnebel, was ein Problem für die Trottel schaffen könnte.
01:21:22Jarvee benutzt seine Wehrkolben.
01:21:25Und Knoto geht mit den Fäßen drauf los.
01:21:27Aber Jarvee ist der Erste und Oliver hat sich selbst überfahren.
01:21:30Er ist ein herrlicher Trottel.
01:21:32Und jetzt gilt es den Deputanten, den Wüstenhalter von hinten auszuziehen.
01:21:36Das war schon immer eine besonders schwere Disziplin.
01:21:38Eine, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
01:21:40Besonders auf diesem sehr schwierigen Kurs.
01:21:42Die Zuschauer sind jetzt außer sich.
01:21:44Und einige der Trottel sind auch außer sich.
01:21:46Und Eumy liegt jetzt vorne, dicht gefolgt von Lappi.
01:21:50Und nun der letzte Wettkampf dieser Veranstaltung.
01:21:52Die Teilnehmer müssen auf sich selbst schießen, wenn sie es schaffen.
01:21:54Eumy versucht noch immer den Wüstenhalter von den Fingern zu entfernen.
01:21:57Und da sehen wir Lappi.
01:21:58Lappi schießt daneben.
01:22:00Eumy schießt daneben.
01:22:01Lappi schießt nochmal daneben.
01:22:02Und Jarvee hat sich selbst erschossen.
01:22:03Somit ist Jarvee der diesjährige Trottel der Feingesellschaft.
01:22:07Knoto ist da.
01:22:08Will aber nicht mitmachen.
01:22:09Eumy schießt.
01:22:10Eumy trifft Knoto.
01:22:12Eumy hat Knoto auf den zweiten Platz geschossen.
01:22:15Und jetzt schießt Eumy auf sich selbst.
01:22:16Und ist somit dritter.
01:22:17Und Lappi prügelt sich auf den vierten Platz.
01:22:21Endergebnis.
01:22:22Auf dem ersten Platz.
01:22:22Und diesjähriger Meister und Trottel der Feingesellschaft.
01:22:25ist Jarvee Boxhamster aus Kensington.
01:22:27Zweiter Knoto Bell-Belsen-Bell-Bell aus Mayfair.
01:22:30Abgeschlagen Eumy Schawutz vom Röschplatz.
01:22:32Und Lappi Gnadwald im Rappel.
01:22:33Na das wird gerne feine Feier geben heute bei den Boxhamsters in Kensington.
01:22:36Und Lappi Gnadwald im Rappel.
01:23:06Und Lappi Gnadwald im Rappel.
01:24:03Und Lappi Gnadwald im Rappel.
01:24:06Und Lappi Gnadwald im Rappel.
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