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  • vor 3 Monaten
Outbound schickt uns ab dem 11. Mai (PC, Xbox) und 14. Mai (PS5, Switch 1/2) auf einen größtenteils entspannten Camping-Trip mit unserem ausbaubaren Van und wahlweise noch drei weiteren Mitspielern im Koop.

Wir haben uns das Cozy Game mal in Ruhe angeschaut und viele Details entdeckt, die uns richtig gut gefallen. Allerdings sind wir in den vier kleinen Open-World-Regionen von Outbound auch über ein paar Probleme gestolpert, die wir hier im Test-Video ansprechen.
Transkript
00:03Wenn ihr euch in den letzten Monaten mal im Cozy-Bereich von Steam umgeschaut habt,
00:08werdet ihr auf jeden Fall über Outbound gestolpert sein. Das Campervan-Adventure wurde von über
00:13einer Million Menschen auf die Wunschliste gesetzt und kommt jetzt, nach einer kurzfristigen Verschiebung,
00:18endlich für PC, PS5, Xbox und Nintendo Switch 1 und 2 raus. Ich hab mir für den Test die PS5
00:24-Version
00:24angeschaut, während mein GameStar-Kollege Fritz die PC-Fassung ausprobiert hat und ich kann euch
00:29nach über 25 Stunden erkunden, craften und Upgrades schmiedend sagen, dieser chillige Roadtrip kann
00:36sich richtig lohnen. Allerdings sollten euch ein paar Kritikpunkte vorher bewusst sein. Und die
00:40gehen wir jetzt mal gemeinsam durch. Nachdem ich mir in einem simpel gehaltenen Charakter-Editor eine
00:51Spielfigur erstellt und mich für eines von drei Automodellen entschieden habe, die sich hauptsächlich
00:56optisch unterscheiden, geht's auch schon direkt hinaus in die Natur. Ein viertes Auto, den Schulbus,
01:01bekommt ihr übrigens per DLC. Nun erkunde ich hier vier kleine Open Worlds, sammle zu Fuß in der
01:07Ego-Perspektive Ressourcen und verbessere mein Fahrzeug, um neue Gebiete zu erreichen. Wenn die
01:12Nacht hereinbricht, ist Schlafenszeit. Ich kann zu jedem Zeitpunkt und überall aussteigen und mein
01:17Lager aufschlagen. Jetzt kann ich in, auf und um mein Auto Deko, Möbel und wichtige Crafting-Stationen
01:23platzieren. All das wird beim Weiterfahren automatisch wieder eingeräumt und wieder
01:27ausgepackt, wenn ich das nächste Mal ein Lager aufschlage. Optional funktioniert das Ganze übrigens
01:32auch im Online-Koop mit bis zu vier Leuten. Die Verbindung hat in unserem Test abseits von ein paar
01:37merkwürdigen Animationen auch funktioniert. Ich kann Freunde von der gleichen Plattform einladen,
01:42es gibt kein Crossplay und alle Fortschritte des Host-Spielstandes werden geteilt. Wenn ich als Gast
01:48Gegenstände aus einer Online-Partie schmuggle, kann ich sie nicht in meinem lokalen Spielstand nutzen.
01:53Ich bekomme sie aber zurück, wenn ich der Online-Partie wieder beitrete.
01:56Eins der Highlights von Outbound ist die Präsentation. Der bunte Artstyle des Spiels
02:01erinnert zum Beispiel an Firewatch von 2016, das ihr übrigens unbedingt spielen solltet,
02:06und zaubert idyllische Landschaften auf den Bildschirmen, durch die ich in stets gemächlichem
02:10Tempo tuckern kann. So richtig schnell wird mein Fahrzeug nämlich nie, egal wie viele Upgrades ich
02:15installiere. Das ist aber auch gut so, denn die vier Open-World-Karten sind nicht so groß und die
02:20Devs bezeichnen ihr Spiel selbst als Cozy-Vival. Hier stehen also, trotz Survival-Elementen wie
02:26Ressourcenknappheit und sogar einer Hungerleiste, viel mehr Entspannung, Ruhe und gemächliches
02:31Vorankommen im Vordergrund. Die vier Gebiete sind mit hügeligen Wiesenlandschaften, einer Küste,
02:37einer Wüste und einer asiatisch angehauchten Bergregion angenehm abwechslungsreich gestaltet.
02:42Jedes davon bietet einerseits schöne Orte für die nächste Rast, aber auch eigene Ressourcen und
02:47Baupläne, die ich freischalten kann. Außerdem verstecken sich hunderte optionale Sammel-Items
02:52wie Gartenzwerge, Gemälde oder Lagerfeuer in der Spielwelt. Ich habe nach 25 Stunden das meiste
02:57gesehen, aber wenn ihr wirklich alles einsammeln und jedes Upgrade freischalten wollt, könnt ihr
03:02sicher auch so 35 Stunden oder mehr für Outbound einplanen. Um nicht völlig ziellos umherzufahren,
03:07gibt es überall in der Welt wichtige Punkte wie Sendemasten, an denen ich mir neue Baupläne
03:12runterladen kann. Außerdem gibt es besondere Sehenswürdigkeiten. Ich entdecke unter anderem
03:16ein großes Baumhaus, eine alte Mühle oder einen Flugplatz. Für die hier gelagerten Baupläne
03:22stehen oft kleinere Rätsel auf dem Programm, wobei die Betonung auf klein liegt. So richtige
03:26Kopfnüsse braucht ihr jetzt nicht erwarten. Ich muss zum Beispiel den Strom wieder anschalten,
03:30damit sich eine Tür öffnet. Also sammle ich Materialien und repariere zum Beispiel einen Generator. Ist
03:35jetzt nicht wirklich schwer, aber trotzdem motivierend. Einige Pfade bleiben in der
03:39Spielwelt allerdings zunächst für mich und meinen Camper versperrt. Zum Beispiel,
03:43weil eine kaputte Brücke repariert werden muss oder weil sich ein Tor nur von der anderen Seite
03:47öffnen lässt und ich dementsprechend erstmal einen alternativen Weg suchen muss. Beim Wandern kann ich
03:52Ressourcen wie Steine, Pflanzen oder Holzreste vom Boden aufheben, die ich unter anderem an der
03:56vorinstallierten Werkbank meines Campers zu Upgrades weiterverarbeite. Diese Upgrades brauche ich auch,
04:01denn anfangs ist beispielsweise die Akkukapazität des E-Autos ziemlich klein, der Motor scheitert an
04:06steilen Hängen und ich kann neue Objekte lediglich im Inneren meines kleinen Busses aufbewahren. Mit
04:12mehr Upgrades kann ich längere Strecken am Stück fahren, die Batterie lädt sich während meiner
04:16Pausen durch Solar- oder Windkraft auf und die Natur kann mir auch bei sengender Hitze und steilen
04:21Bergwegen nichts mehr anhaben. Falls ihr schon mal einen Survival- oder Crafting-Adventure gespielt habt,
04:26werdet ihr euch schnell im gewohnt motivierenden Gameplay-Loop wiederfinden. Für eine größere Batterie
04:30brauche ich etwa Akkukomponenten, für deren Herstellung ich wiederum ein bestimmtes Metall
04:34benötige, das ich nur mit einer Spitzhacke auf Stufe 3 abbauen kann und so weiter. Das Crafting-System
04:40ist gut verzahnt und motiviert mich dazu, alle Gebiete auch wirklich gründlich abzusuchen,
04:44um keine wichtigen Ressourcen oder Materialien zu übersehen. Mit der Zeit erspiele ich mir also immer
04:49mehr Möglichkeiten und kann dann auch irgendwann ins nächste Areal weiterfahren. Die zweite Map erreiche
04:54ich beispielsweise erst, wenn ich diese großen Steinblöcke zerkloppe und das geht wiederum
04:58nur mit der bereits erwähnten verbesserten Spitzhacke. Vor allem zu Beginn des Abenteuers
05:02hat mich ein bisschen gestört, dass meine Fahrt sehr oft von notwendigen Pausen unterbrochen wurde.
05:07Das liegt vor allem am erstenmal kleinen Akku, der schon nach wenigen hundert Metern schlapp macht.
05:11Dank eines Bio-Brenners kann ich ihn mit Holz- und Pflanzenfasern anfangs wieder aufladen. Ich fahre
05:17ein Stück, steige aus, sammle Ressourcen und baue Upgrades. Dann fahre ich ein kleines Stück weiter,
05:22steige aber schon bald wieder aus, um etwas aufzuheben oder den Akku aufzuladen. Kurz nach der Weiterfahrt
05:26steige ich hingegen wieder aus und… naja, ich denke, ihr habt das Muster erkannt. Das legt sich
05:31später im Spiel mit größeren Akkus, doch die Balance aus einer entspannten Fahrt und motivierendem
05:36Crafting ist in meinen Augen nicht durchweg gut geglückt und das liegt auch an den Crafting-Stationen,
05:41die ich zur Herstellung von neuen Items benötige. Für die meisten Upgrades brauche ich Geräte wie etwa
05:46eine mechanische Säge, eine Nähmaschine, eine Kaffeemaschine, Metallpressen und vieles mehr. Während die
05:52einzelnen Schritte, die ich mit diesen Geräten erledige, für sich genommen sinnvoll sind und
05:56motivierend von einem Bauplan zum nächsten führen, hat sich das Entwicklerteam von Squareglide Games
06:01bei der schieren Masse an Geräten, wenn ihr mich fragt, ziemlich verzettelt. Insgesamt gibt's in
06:06Outbound über 40 dieser Maschinen. Viele davon sind lediglich für einen einzigen Crafting-Schritt
06:12zu gebrauchen. Zum Beispiel, um Metallreste in Muttern zu verwandeln. Wenn ich dagegen aus denselben
06:18Metallresten Wellblech herstellen möchte, ist ein anderes Gerät nötig. Schon auf der zweiten von
06:23vier Karten habe ich bereits so viele Crafting-Automaten freigeschaltet, dass ich kaum Platz finde, um alle
06:29unterzubringen. Ein großer Unterschied zwischen Outbound und den meisten anderen Survival-Games
06:33ist nämlich genau das. Es gibt nur sehr wenig Platz. Die Lösung, die mir das Spiel präsentiert,
06:39sind Aufbauten auf dem Dach meines Fahrzeugs. Schon bald kann ich Holzböden, verschiedene Wände,
06:45Fenster und Co. herstellen. Damit ziehe ich komplette Häuser auf dem Autodach hoch. Ich kann mit den
06:50nötigen Upgrades auch Sachen im Umkreis des Vans hinstellen, aber nicht alles darf nach draußen und
06:56auch hier ist der Platz begrenzt. Jetzt könnte ich also die dutzenden Geräte in meinem Haus auf
07:01dem Autodach platzieren und im Mid- bis Endgame mit einer rollenden Fabrik herumfahren, aber das geht
07:07für mein Empfinden gegen das Spielgefühl, das ich mir von Outbound als Cozy Game erwartet hatte. Das Problem
07:12ist, um voranzukommen, sind viele der Stationen regelmäßig nötig. Da ich nie genau weiß,
07:17welche Ressourcen für die nächsten Blaupausen oder Motorupgrades gebraucht werden, wäre es
07:22umständlich derzeit nicht benötigte Geräte abzubauen und jedes Mal wieder hinzustellen,
07:26wenn ich sie brauche. Das habe ich eine Zeit lang versucht, aber dann auch relativ bald wieder sein
07:30lassen, weil es einfach genervt hat. Ein gemütlicher Camper mit ein paar Solarzellen und einem Mini-Gewächshaus
07:36auf dem Dach, so wie sich das Spiel selbst zum Beispiel im Hauptmenü präsentiert, ist zwar
07:41theoretisch möglich, spielerisch aber überhaupt nicht sinnvoll, weil ich den knappen Platz für
07:46die dutzenden Maschinen brauche, die zu allem Überfluss auch noch alle fast gleich aussehen.
07:50Hier kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum das Entwicklerteam nicht mehr Crafting-Schritte
07:54in deutlich weniger Geräten gebündelt hat. Eine Handvoll Maschinen hätte vermutlich gereicht. Eine
07:59für alles, was mit Holz zu tun hat, eine für Metallverarbeitung, eine zum Kochen und so weiter. Die Geräte könnte
08:05man ja
08:05über Upgrades verbessern, um letztlich die gleiche Anzahl an Crafting-Schritten und den motivierenden
08:10Gameplay-Loop zu erhalten. Nur eben ohne den gefühlten Zwang, meinen Cozy-Camping-Ausflug zum
08:15Lagermanagement-Simulator verkommen zu lassen. Ob euch das jetzt genauso stört wie mich, ist aber
08:20Geschmackssache. Gerade für Menschen, die eben auf genau diese Fülle an Crafting-Stationen und
08:24Platzmanagement abfahren, ist meine Kritik vielleicht gar kein Thema oder sogar ein Pluspunkt. Das müsst ihr für
08:30euch selbst entscheiden. Wenn ich mich dann mal auf das Dekorieren meines Fans konzentriere, gibt's
08:35außerdem richtig viele schöne Möglichkeiten, um es mir gemütlich zu machen. Von Zimmerpflanzen,
08:40über Sammelfiguren, Lichterketten und jede Menge Camping-Ausrüstung sind bei mir kaum Wünsche
08:45offen geblieben. Nach einigen Stunden habe ich sogar einen Hund adoptiert, der mir auf Schritt und Tritt
08:50folgt. Der ist einerseits niedlich und andererseits wirklich praktisch, weil er etwa mit kleinen Tragetaschen
08:56mein nutzbares Inventar vergrößert oder gezielt nach Gegenständen suchen kann. Apropos Inventar,
09:01während der Kofferraum des Autos unendlich groß ist, trifft das auf meinen Rucksack nicht zu.
09:06Natürlich lässt sich die Tragekapazität aufwerten und ist später kein großes Thema mehr, aber vor
09:11allem am Anfang hat es nie lange gedauert, bis ich zum Auto zurücktigern musste. Mit überfülltem
09:15Rucksack bin ich nämlich deutlich langsamer unterwegs und kann auch nicht mehr sprinten.
09:19Ich kann sogar richtig K.O. gehen, allerdings ist Outbound hier nicht sonderlich bestrafend. Zu Fuß muss
09:24ich aber zumindest mit Fallschaden rechnen, der mich im Notfall neben meinem Auto respawnen lässt. Das
09:29gleiche passiert auch, wenn die Hungerleiste auf Null fällt und ich kein Essen auftreibe. Das ist aber
09:33zu keinem Zeitpunkt ein wirkliches Problem, weil auf jeder Map genug Bären und Pilze wachsen,
09:38die mich ganz schnell satt machen. Und spätestens mit gekochten Gerichten habe ich dann kaum noch
09:42einen Gedanken an die Survival-Mechanik verschwendet. Der Van ist im Gegensatz zum menschlichen Organismus
09:47übrigens unverwüstlich, kennt kein Schadensmodell und kann bedenkenlos von jeder noch so hohen Klippe
09:52rollen, auch während ich drin sitze. Wenn es die Umgebung hergibt, ist es daher absolut valide,
09:56auch mal eine drastische Abkürzung nach unten zu nehmen. Auch deshalb, weil es keine
09:59Schnellreisefunktion gibt. Routenplanung und Backtracking in vorherige Gebiete stehen daher
10:04ebenfalls auf dem Programm. Insgesamt kriegt Outbound die Balance aus Survival-Elementen,
10:09die aber nicht wirklich bestrafend sind, ziemlich gut hin und das hat mich zum
10:13Weiterspielen auf jeden Fall dranbleiben lassen. Der Begriff Cozyvival passt also.
10:17Dann noch ein paar Worte zur Technik. Ich habe die PS5-Version auf der Standardkonsole gespielt.
10:22Outbound strebt hier die magische 60FPS-Marke an. Grafikmodi für Qualität oder Leistung gibt's
10:28hier allerdings nicht und die sind laut Entwickler auch nicht geplant. Die 60FPS werden weitestgehend
10:33stabil gehalten. Im letzten Gebiet ging die Performance allerdings teilweise stark in die
10:37Knie und ich bin über störende Ruckelpartien gestolpert. Außerdem wirkt das Spiel auf größeren
10:42TVs stellenweise verwaschen und niedrig aufgelöst. Was mir auch unschön aufgefallen ist, sind grafische
10:47Einschränkungen wie spätladende Details. Hier sieht man zum Beispiel eine richtig deutliche
10:52Detailgrenze in der Landschaft, die sich vor meinem Auto herschiebt. Und auch wenn ich den
10:56Artstyle von Outbound wirklich sehr schätze, also ein bisschen mehr Sichtweite sollte bei dem Look
11:01dann doch drin sein. Diese geringe Weitsicht zeigt sich auch an Objekten im Hintergrund,
11:06vor allem bei Bäumen. Das ist wirklich bei weitem nicht immer so, aber manchmal sehen Baumkronen halt
11:11einfach so oder so aus. Und nee, das ist nicht das Zuckerwatteland, sondern das sollen eigentlich
11:17rosa Blüten sein. Die Zurücksetzen-Funktion, mit der ich Spielfigur und Auto aus brenzligen
11:22Situationen wieder auf die Straße heben kann, hat auch manchmal Mist gebaut. Ich bin mehrfach
11:26unter der Map gelandet. Ein zweites Mal zurücksetzen hat mich dann allerdings immer wieder in die
11:30Realität zurückgehievt. Ein Technik-Debakel ist Outbound auf der PS5 deswegen nicht. Ich konnte es
11:35ganz normal durchspielen, Abstürze und so hatte ich auch nie. Allerdings sollten trotzdem noch einige Patches
11:40folgen, um auszubessern. Auf dem PC zeichnet sich dagegen ein deutlich besseres Bild. Falls ihr die
11:46Möglichkeit habt, bekommt ihr am Rechner nochmal eine ordentliche Grafikschippe obendrauf, weil die
11:50Probleme mit der Detailsichtweite und einem unscharfen Bild auf hohen Einstellungen natürlich wegfallen.
11:56Abseits von manchmal etwas flackernden Schatten und seltenen FPS-Drops gibt's hier wenig zu meckern. Wir
12:01hätten uns lediglich noch Unterstützung für Upscaler wie FSA oder DLSS gewünscht. Immerhin, der
12:07comichafte Artstyle kann zwar über einige technische Schwächen der Konsolenversion hinwegtäuschen,
12:12aber wer aus den idyllischen Landschaften wirklich das Beste rausholen will, sollte zur
12:16PC-Version greifen. Fassen wir mal zusammen. Outbound ist ein gutes Spiel geworden, das nicht
12:21nur mit dem schönen Setting überzeugt. Mit einem Campervan hinaus in die Natur fahren und dort ohne
12:26Zeitdruck ein friedliches Leben genießen, holt mich auf jeden Fall ab. Die Präsentation überzeugt mit
12:31einem idyllischen, reduzierten Artstyle und angenehmen Sounddesign. Es ist für mich nie
12:36langweilig geworden, für die kommende Nacht ein lauschiges Plätzchen zu suchen und den
12:40Sonnenuntergang von meinem Liegestuhl aus zu beobachten. Mein größter Kritikpunkt ist der
12:44Fokus auf zu viele Craftingstationen, die mich dazu bringen, den kleinen Bus zu einer rollenden
12:49Fabrik auszubauen. Das beißt sich mit dem eigentlichen Camper-Tinyhouse-Setting, das in meinem
12:54Verständnis eigentlich von Minimalismus und einem reduzierten materiellen Leben geprägt sein sollte.
12:59Der grundsätzliche Crafting-Loop ist aber spielerisch trotzdem motivierend, weil die
13:03zahlreichen Upgrades und Blaupausen gelungen miteinander verzahnt sind und mich antreiben,
13:07immer mehr herzustellen und dadurch neue Gebiete zu erreichen. Das funktioniert gut. Vor allem Crafting
13:13und Survival-Fans, die es ruhig angehen wollen, können hier auf ihre Kosten kommen. Und alle,
13:18die eigentlich weniger craften möchten und hauptsächlich eine minimalistische Camper-Live-Sim suchen,
13:23sollten eben mit der richtigen Erwartungshaltung an Outbound rangehen. So, das war's.
13:29Ich hoffe, ich konnte euch bei der Kaufentscheidung weiterhelfen. Danke,
13:32dass ihr bis zum Ende dran geblieben seid und bis zum nächsten Mal.
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