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  • vor 2 Stunden
Griechenlands Berge in der Krise: 58 Prozent weniger Schnee in 40 Jahren

In Griechenland nimmt die Schneedecke im Winter schneller ab als in den meisten anderen Gebirgsregionen. Fachleute fürchten schwerwiegende Folgen für die Gemeinden, die Landwirtschaft und die Natur.

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Transkript
00:00Die Schneedecke in den griechischen Bergen, eine lebenswichtige Wasserquelle für Gemeinden, Landwirtschaft und natürliche Ökosysteme während der trockenen Sommermonate,
00:09ist in den letzten vier Jahrzehnten um mehr als die Hälfte zurückgegangen.
00:14Das geht aus einer neuen Studie von Konstantin Alexopoulos und Ian Willis vom Scott Polar Research Institute der Universität Cambridge
00:22hervor.
00:24Ein internationales Team von Forschern nutzte dabei eine Kombination aus Satelliten, Bildern, Klimadaten, Geländekarten und künstlicher Intelligenz.
00:32Sie analysierten, wie sich steigende Temperaturen im Mittelmeerraum auf die Schneedecke in den griechischen Bergen ausgewirkt haben.
00:40Mithilfe eines Tools, dem Snowmapper, stellten die Forscher fest, dass die Schneedecke in den letzten 40 Jahren um 58 Prozent
00:48zurückgegangen ist,
00:49wobei sich der Rückgang seit Beginn des 21. Jahrhunderts beschleunigt hat.
00:53Die Forscher nutzten Satellitenbilder von NASA- und ESA-Missionen.
00:57Weil Wolken und Schatten oft eine klare Beobachtung verhindern, setzte das Team maschinelles Lernen eine Technik der KI ein, um
01:05Lücken zu füllen.
01:06Das führte zur Entwicklung des Tools, das tägliche Schneebedeckungskarten für zehn der höchsten Gebirgszüge Griechenlands bereitstellt
01:13und den Zeitraum von 1984 bis 2025 abdeckt.
01:18Die Ergebnisse zeigen, dass Griechenland seine winterliche Schneedecke schneller verliert als die meisten anderen Gebirgszüge.
01:25Der Verlust der Schneedecke in den Bergen weltweit ist ein Indikator dafür, wie Klimawandel Druck auf die natürliche Umwelt ausübt.
01:33Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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