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  • 19 minutes ago
Laura Wontorra Zu Gast Bei SträTer
Transcript
00:00.
00:28Good evening and welcome to another episode of Sträter, your Wohlfühl-Sendung here in the TV.
00:3845 minutes with mental good to drink the Inhalten, but without actual news, news or optimisation tips.
00:45For this is the TV, that I look very seldom, because that, when I get 13.45 in the morning,
00:52I'm a wager, that I'm a wager, that I'm a wager, that I'm a wager, that I'm a wager, that
00:54I'm a wager, that I'm a wager, that I'm a wager.
00:58Where are you?
01:00Genau.
01:01Börsentipps gibt's auch keine, einfach weil ich das auch nicht checke.
01:05Ich hab mir die Grundzüge mehrfach erklären lassen von meinem Bankmann, aber ich kapier's einfach nicht.
01:09Ist Dow Jones der Vater von Bridget?
01:11Ich hab mit meinem Bankmann lange darüber geredet und er hat's mir x-mal erklärt,
01:18aber er muss das irgendwann inhaltlich sehr runterbrechen.
01:22Im Kern sagt er dann sowas wie, und dann nimmt der Onkel einen Thaler
01:26und tut ihm ein unsichtbares Schweinchen und dann wird's vielleicht mehr.
01:29Und wenn das passiert, bist du ein Zauberer, hui.
01:31Also, da kommt nix.
01:34Halten Sie sich generell fern von so Börsengurus und Motivationsreuschrecken
01:38und dem Ganzen vom Tellerwäscher zum Millionärpredigern.
01:40Es gibt letztendlich nur eine Instanz, der Sie vertrauen sollten.
01:45Der inneren Oma.
01:48Der inneren Oma.
01:50Sie ist Orakel, Richter und Alarmanlage.
01:54Der Plural ist übrigens Omen.
01:56Das weiß man seit der Antike.
01:57Siehe dort, das sind gute Omen, Odysseus.
02:00Alles Wissen, das Sie benötigen, ist als zig Gigabyte Seelenenergie in Ihrer inneren Oma enthalten.
02:05Und damit natürlich auch irgendwo in Ihnen.
02:07Ich habe alle Tipps meiner Oma abrufbereit.
02:10All diese Weißzeit, was immer passiert.
02:12Ich habe mich mal schlimm verfahren, das war glaube ich bei Kiel oder so,
02:15weil mein Mobiltelefon kein Internet hat und deswegen hakte die Navi das ganze Zeit.
02:19Und als ich dann wirklich verzweifelt war,
02:21da hatte ich die Stimme meiner inneren Oma und sie sagte,
02:24wir hatten früher gar keine Handys.
02:26Da konnte ich mir dann voll ein Ei draufpellen, weil das ein völlig sinnloser Hinweis war.
02:31Aber es ist immer schön von Oma zu hören.
02:34Ich bin auch vor einigen Jahren durch New York gegangen.
02:37Ich spazierte am Frühabend und dann hörte ich diese innere Stimme erneut.
02:41Und meine Oma sagte, geh mit keinen Fremden mit, außer du kennst die.
02:46Und da habe ich auch, da habe ich wirklich gedacht, wow.
02:51Einfach nur wow, geh mit keinen Fremden mit, außer du kennst die.
02:55Hammer.
02:56Oma dachte ich, wenn ich die kenne, sind die ja streng genommen, hör auf zu diskutieren, ich bin tot.
03:01Oma weicht mir eigentlich nie von der Seite und ihre Oma Ihnen ja auch nicht irgendwie.
03:05Und immer, wenn ich es gerade überhaupt nicht brauche, sei es bei einem Spaziergang durch Hamburg
03:09oder einem Interview für eine renommierte Zeitung, gibt sie mir ganze Sätze ein,
03:13die ich dann auch so einen Tacken zu laut impulsartig sage.
03:16Sowas wie, früher waren hier überall Kornfelder zum Beispiel.
03:19Oder hast du Käse auf der Stulle, kannst du furzen wie ein Bulle.
03:22Es kommt und geht.
03:25Das ist halt die Oma, ich kann da nichts gegen machen.
03:27Ist doch jetzt genug.
03:29Wir sollen jetzt langsam mit der Sendung anfangen.
03:31Wir hatten früher gar kein Fernsehen, ja ich weiß.
03:34Also los geht's.
03:36Los geht's.
03:37Und geschmeidig gleite ich jetzt hiermit in eine offizielle Anmoderation für meinen Gast heute.
03:42Eine Dame, die alles kann und auch alles macht.
03:44Sie moderiert zum Beispiel Grill den Henssler, Ninja Warrior Germany, DSDS und die Bundesliga auf DAZN.
03:51Als nächstes wahrscheinlich noch die Tagesthemen, Calimero mit Sombrero und die päpstliche Osterandach.
03:55Hier ist Morgavontorra.
03:57Bitteschön.
03:59Was kann ich sein?
04:06Willkommen.
04:06Willkommen.
04:13Wer sang das nochmal?
04:15Das war Vicky Leandros, ich liebe das Leben.
04:17Wird übrigens auch nach großen St. Pauli-Spielen am Hamburger Millern-Tor gespielt.
04:22Welches Sportart?
04:22Ja, ein Fußballstadion in Hamburg bei einem sehr schönen Fußballverein der zweiten Fußball-Bundesliga.
04:29Ich hab ja gar keine Ahnung von Fußball, mir vermittelt sich das so schwer.
04:32Warum?
04:33Weil ich früher als Kind...
04:34Elf auf der einen Seite, elf auf der anderen Seite.
04:3790 Minuten, wer die meisten Tore schießt, gewinnt.
04:40Bei keinem Toren oder Gleichstand an Toren ist unentschieden.
04:44Siehst du wie gescheuert das Konzept ist?
04:49Wieso elf?
04:56Gib jedem einen Ball, dann können sie nach Hause gehen.
04:58Aber du hast...
05:00Nein, aber wirklich, jetzt Ninja Warrior und dieser ganze Kram.
05:03Ja.
05:04Wie kann man denn so viele Sachen moderieren?
05:07Ja, das ist schon anstrengend.
05:11Das ist alles so zeitlich unter einen Hut zu kriegen.
05:15Wobei ich sagen muss, ich habe das große Glück.
05:18Zum einen habe ich mein Hobby irgendwie zum Beruf gemacht, nämlich Sportberichterstattung.
05:22Also ich gucke einfach auf wahnsinnig gerne Privatsport.
05:25Und demnach fühlt sich die ganze Sportmoderation, die ich mache, eigentlich mehr an wie...
05:30Das ist ja nett, dass die mir dafür auch noch Geld zahlen.
05:32Ist das so?
05:33Ja.
05:33Aber wie bereitet man sich denn auf 10.000 verschiedene Formate vor?
05:36Ich würde doch von...
05:37Ich meine Ninja Warrior, das sind ja die Assassinen-Festspiele.
05:40Wie kommt man denn da wieder rüber zu Grill den Enzler?
05:43Gut, es gibt in beiden Sendungen Tote, aber außerdem...
05:46Wie bereitet man sich denn um Gottes Willen auf sowas vor?
05:49Also Ninja Warrior ist ganz einfach.
05:51Da haben wir pro Show wirklich sehr, sehr viele Athleten.
05:53Und das ist jetzt nicht Robert Lewandowski oder Lionel Messi, sagt ja auch nichts.
05:57Aber den meisten Menschen...
06:00Ich kenne Lionel Richie, wenn das hilft.
06:01Lionel Richie, ja.
06:02Und meine Oma war ein Messi.
06:04Also wenn das...
06:14Ich kenne schon die Überflieger im Hochkultur-Ressort von Fußball, kenne ich schon.
06:19Okay.
06:20Bei Ninja Warrior ist es ganz anders.
06:21Da kommen zwar auch super Top-Sportler und Athleten.
06:24Die kennt nur keiner.
06:25Und da habe ich ein tolles Redaktionsteam, die das für mich vorbereiten.
06:28Und dann kriege ich jeden Morgen ein Briefing von 60 Athleten.
06:31Das dauert dann noch so zwei Stunden.
06:32Und dann bin ich vorbereitet.
06:34Und sonst mache ich viel on the go und on the run.
06:37Und moderiere so, wie es mir gerade in Kram passt.
06:40Auch bei Herrn Henssler.
06:41Was bringt dich überhaupt aus der Ruhe?
06:44Wenig.
06:45Hast du Lampenfieber?
06:45Gar nicht.
06:46Warum nicht?
06:47Was ich aber zum Teil wirklich schade finde.
06:49Ja, schade.
06:51Ja.
06:52Das ist wirklich...
06:53Nein, wirklich.
06:53Wie ich das auch vermisse bei so einer Preisverleihung, dass ich nicht weinend unter mich mache,
06:59direkt vor meinem Auftritt.
07:00Nein.
07:00Das ist immer schade, wenn das...
07:01Das ist wirklich so.
07:02Warum?
07:02Natürlich sagt jetzt jeder, ich beneide dich und es ist so super, dass du dich da so runterfahren
07:06kannst.
07:07Mit einer gesunden, positiven Anspannung und Aufregung und ein wenig Lampenfieber ist man
07:12auch sehr konzentriert.
07:13Und mir passiert manchmal der ein oder andere Flüchtigkeitsfehler.
07:16Und das stört mich dann, weil ich weiß, es gehen noch fünf Prozent mehr.
07:20Jetzt aber...
07:21Das ist Fußball-Slang, oder?
07:22Ja.
07:22Ja.
07:23Das ist Fußball-Slang.
07:24Jetzt, wo ich aber DSDS moderiert habe, da hatte ich es jetzt endlich mal wieder.
07:29Und das lag aber gar nicht so sehr an Deutschland sucht den Superstar und der Jury, die vielleicht,
07:34ja, einen Gefahrenpunkt darstellen hätte können, sondern vielmehr an der Showtreppe,
07:40die wirklich sehr steil und sehr hoch war und meine Schuhe sehr hoch.
07:43Und ich hatte einen Rock mit einer Schleppe an und ich dachte nur, bitte, bitte, lasst
07:47es gut gehen.
07:48Das wäre auch ein starker Abgang dann letztendlich bei der ersten Live-Show.
07:51Tatsächlich.
07:52Ich dachte nur die ganze Zeit, die müssen hier singen.
07:54Ich will einfach nur heile die Showtreppe runterkommen.
07:56Da hatte ich mein persönliches Finale schon geschafft.
07:58Also, das ist alles gut gegangen.
08:00Du machst selber auch Sport, ne?
08:01Wann denn noch?
08:03Sport, ja.
08:09Ich überlege gerade, ob ich die Fernsehanfort sage oder die richtige, ehrliche Antwort.
08:13Ach, die richtige.
08:14Also, Sport.
08:16Was ich wirklich viel und gerne mache, ist Golf spielen gehen.
08:18Weil da lege ich mal vier Stunden das Handy weg.
08:20Golf spielen gehen?
08:21Ja.
08:22Okay.
08:23Da legst du mal das Handy weg für.
08:24Das ist gut.
08:25Ja, vier Stunden.
08:26Ich muss aber auch sagen.
08:26Das dauert vier Stunden, bis man über so einen Golfplatz ist.
08:28Ich weiß.
08:28Ich habe mal einen Einspieler gedreht bei 35 Grad im Juli.
08:32Juli.
08:33Juli.
08:34Und das war richtig anstrengend.
08:36Erstmal triffst du ja den Ball gar nicht.
08:37Bis das einer vermittelt hat, fault dir ja der Arm ab.
08:41Das ist ja immer dieser Schlag, der dir bis ins Gesicht geht.
08:43Und dann musst du über diesen Platz latschen.
08:46Da sind ja auch Löcher versteckt.
08:48Ja.
08:48Und das gehst du wirklich jetzt.
08:49Und da gehst du entlang.
08:52Wie oft machst du das?
08:53Also, im Winter natürlich viel weniger.
08:55Aber im Sommer versuche ich schon einmal die Woche zu gehen oder so.
08:58Das mache ich schon.
08:59Und ansonsten Sport.
09:01Ja, bin ich ehrlich.
09:02Habe ich mal bessere Wochen und mal schlechtere Wochen.
09:05Ich auch.
09:07Ich hatte 98 so eine Woche.
09:11Da habe ich geliefert.
09:13Lieber Herr.
09:18Nein, aber wenn dann immer so viele junge Mädels in meinem Alter im Fernsehen erzählen,
09:22wie oft sie im Gym sind und was für geile Proteinshakes sie essen und trinken und keine Ahnung was.
09:28Da bin ich mehr Team Otto Normalverbraucher.
09:31Mal gehe ich.
09:32Es tut weh.
09:33Ich finde es kacke und anstrengend und scheiße.
09:35Aber es ist trotzdem gut, oder?
09:36Man sollte es machen.
09:37Und es ist gut für die Gesundheit und die Muskulatur etc. pp.
09:42Und mal habe ich Wochen.
09:43Da bin ich einfach faul und möchte eine Tüte Haribos essen und bin glücklich.
09:47Genau.
09:48Es gibt natürlich noch andere Weingummihersteller.
09:52Mir fällt nur kein einziger ein.
09:56Schade.
09:56Kann man nichts machen.
09:57Katjes.
09:59Katjes?
10:00Katjes würde ich sagen.
10:00Ein Schnulli.
10:01Ein Schnulli.
10:02Aber das glaube ich aus einem...
10:03Trolli.
10:04Trolli.
10:05Trolli.
10:05Trolli.
10:06Trolli.
10:06Trolli.
10:06Trolli.
10:07Trolli.
10:07Trolli.
10:07Trolli.
10:08Trolli.
10:09Trolli.
10:09Trolli.
10:12Trolli.
10:13Trolli.
10:14Trolli.
10:15Trolli.
10:17Trolli.
10:18Trolli.
10:19Trolli.
10:21Trolli.
10:32Trolli.
10:32That's original Größe!
10:39Stichwort Original-Größe.
10:41You are Ehrenamtspatin of the city of Köln.
10:44Not that the city of Köln could not need any Patin.
10:46But what is a Ehrenamtspatin?
10:49It's about 200.000 people in Köln are ehrenamtlich.
10:55That's a number that surprised me.
10:56The city of Köln is very surprised.
11:05I think it's great that the city of Köln says,
11:10we're going to make a price, we're ehren the people,
11:13and we can send the people to the people.
11:17I am Ehrenamtspatin with our mayor and all the people who work there
11:23and have a chance to work.
11:26And then we looked at 10 great projects
11:29with a little bit of money,
11:30so that they could support their projects.
11:33It was of course a deutsch-ukrainian project,
11:35which I found very great.
11:37It was also a Tafel-Project.
11:39It was also another project of a lady,
11:43the who makes it very clear,
11:45the people who go around and go to the streets
11:47and go around the street and go around the street
11:48and spend the people around the street
11:50and get food,
11:53and take care of it.
11:54And take care of it,
11:56and take care of it from our own strength.
11:58No one, no one,
12:00And I have to say,
12:01for these people have a respect,
12:03because it's for the teams
12:04that it's very difficult to find enough time,
12:07to collect enough money.
12:08And enough people to motivate us,
12:10to help her out and help her.
12:12And this young lady does this every day,
12:14while she's still working in the Altenpflege.
12:17She does it after her job.
12:18She works out and works with Obdachlose.
12:21Oh, I'll get a close.
12:32I don't want to answer any questions.
12:36You're my guest and I'm very happy.
12:38I can't wait to answer any questions.
12:40I'm going to answer the question.
12:40We are doing the same.
12:44We'll just wait to see them.
12:46Many of them know that I'm very happy about.
12:50I'm so happy about this one.
12:54I'm so happy about this wordplay.
12:56I'm happy about this wordplay.
12:58I'm so happy about it.
13:00I'm happy about that.
13:01I have real dangerously.
13:01I'm scared about that.
13:02I have panic.
13:02I have no idea what to do.
13:06And now I was in a professional flight simulator in Essen and that fell out of my face.
13:13I'll show you the film.
13:23Oh, Uwe.
13:26The classic introduction of the pilot.
13:32So, what do I have for a Pulse? 100.
13:36So, I'm not nervous.
13:38Let's start at the front.
13:40What is that here?
13:42Okay, we have a flight in Episode 120.
13:45You have two screens.
13:47Links is the künstliche Horizont.
13:50The künstliche Horizont.
13:53Yeah, exactly.
13:53You can see the künstliche Horizont.
13:56You can see the künstliche Horizont.
13:56That's where you go with the joystick.
13:58Brown is earth, blau is Himmel.
14:00You can see it.
14:02Brown is not just earth, but I can see it.
14:05Links is the speed.
14:07Links is the speed.
14:08In knots.
14:09How do you calculate that?
14:101,872.
14:12That's what I do in the head.
14:14Then you have a kilometer.
14:16So you can double it.
14:19And you take 20% off.
14:20Right.
14:22Mal 4.
14:23Mal 4.
14:24Und dann weißt du genau, wie schnell du bist.
14:25Genau.
14:26Was ist das?
14:27Das ist der sogenannte Autopilot.
14:29Das ist der Autopilot?
14:30Ja, dann guck mal, da steht SPD für Speed.
14:33Mhm, klar.
14:33Kannst du die Geschwindigkeit einstellen.
14:34Seit wann steht denn SPD für Speed?
14:38Ja.
14:39Ja.
14:40Komm, wir fliegen.
14:41Brauche ich Kopfhörer?
14:42Mhm.
14:43Willst du nicht erstmal unsere Gäste begrüßen, damit wir das richtig authentisch machen?
14:46Hallo hier.
14:47Ich bin hier Käpt'n.
14:48Mein Name ist Thorsten Sträter.
14:49Ich bin hier in Essen-Salzburg.
14:51Wir fliegen heute von Salzburg nach New York in 45 Minuten, weil wir zwischendurch eine
14:56neue CD reinlegen.
14:57Ich freue mich sehr, dass Sie da sind.
14:59Zwischendurch gibt's Gehacktes.
15:01So, hab ich.
15:02Jetzt können wir eigentlich starten, wenn du willst.
15:04Ja, was soll ich dafür machen?
15:05Ihnen hier?
15:05Ja, du schiebst die Gase ganz weit nach vorne.
15:08Versuch's mit dem Ruder.
15:09Ja.
15:10Dem Flieger.
15:12Mittig über die Linie zu fahren.
15:13Ja, genau.
15:16Okay.
15:17Ganz, ne?
15:19Und jetzt kannst du die Bremse loslassen.
15:23Und jetzt musst du versuchen, auf der Mittellinie zu bleiben.
15:28Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
15:31Wo ist sie genau?
15:33Ah.
15:35Und jetzt ziehen.
15:38Genau.
15:38Wie siehst du, jetzt hälst du an.
15:40Das siehst du in deiner Werfigkeit Geschwindigkeit.
15:42Wie wiege ich?
15:43Ja.
15:44Okay.
15:45Und jetzt machen wir mal das Fahrwerk hoch.
15:46Und jetzt versuch mal, dieses Kreuz zu halten, dass es ein Kreuz ist.
15:51Also jetzt ist der Strich links, dann fliegst du nach links.
15:54Nach links?
15:55Ja, ach so.
15:56Links.
15:56Wo ist bei dir links?
15:57Da ist links.
15:59Und so.
16:00Jetzt musst du einfach mal ein Stückchen weiter runternehmen, die Nase.
16:04Gut.
16:05Oh Gott.
16:06Guck mal, jetzt fliehst du perfekt.
16:08Ja.
16:09Noch ein Stückchen weiter.
16:10Und wenn der jetzt zu anstrengend wird?
16:11Nee, mir ist das nicht zu anstrengend.
16:12Ich will mir nur den Sitz ein bisschen hochstellen.
16:15Oh fuck.
16:15Ich sehe was.
16:16Ich stelle den Sitz wieder runter.
16:17Jetzt fliehst du mal wieder ein Stückchen rechts.
16:20So.
16:21Mhm.
16:23Gott.
16:26Na, jetzt ist es stabil.
16:29Wer?
16:31Ja.
16:32Ja.
16:32Haben wir Zeit?
16:33Ja.
16:34Was?
16:34Was ist das?
16:36Das, keine Ahnung, das Essen ist fertig.
16:38Guck mal, dann guckst du einfach da drauf und dann kannst du alles lesen.
16:40Engine 2 Fire.
16:42Heißt?
16:43Das zweite Triebwerk brennt.
16:45Ja, das ist übrigens 1, 2.
16:47Das brennt auf deiner Seite.
16:48Das brennt auf meiner Seite.
16:49Das brennt auf meiner Seite.
17:14Das ist die Feuerlöschbottel.
17:15Der hier.
17:18Okay.
17:19Das Rote ist weg.
17:20Ja.
17:21Das heißt, das Feuer ist aus.
17:23Das ist toll.
17:24Aber wir fliegen...
17:24Und jetzt haben wir nur noch ein Triebwerk.
17:26Hallo, hallo.
17:27Hier spricht nochmal Ihr Käpt'n.
17:28Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.
17:31Die schlechte ist, wir landen in München, wo die Mieten völlig unerschwierig sind.
17:35Die gute ist, Sie werden das hier überleben.
17:38Dankeschön.
17:39Wir landen jetzt mit einem Triebwerk in München.
17:41Ja.
17:41Von Hand.
17:43Ja.
17:44Du landest von Hand.
17:45Geradeaus?
17:46Sie ist im Flughafen.
17:47Ja.
17:47Ich sehe es.
17:48Da ist eine Landebahn, da ist vorne so ein Blinker.
17:50Genau.
17:51Und da willst du hin.
17:52So, und jetzt wieder hochziehen.
17:53Hoch, hoch, hoch, hoch, hoch.
17:55Schnell hoch.
17:56Schnell hochziehen.
17:57Noch schneller, schneller, schneller, schneller.
17:59Und nach links.
18:00Oh, mir wird kurz übel in dem Eimer hier.
18:021,000.
18:03Okay.
18:04Komm, wir fahren mal Fahrwerk raus.
18:06Ja, fahr mal raus.
18:07Und jetzt wieder rechts, rechts.
18:09Rechts.
18:11Uiuiuiui.
18:11Ah, warte.
18:12Ja, ich korrigiere das noch.
18:15Ja, ich denke...
18:18Ja, ein Chill dein Leben.
18:21Das ist, weil du...
18:22Das ist das erste, was ich gelernt habe.
18:23So, wo ist die Landebahn?
18:24Da rechts.
18:25Ach, da.
18:26Ach, das bin ich ja falsch.
18:29Okay.
18:29Nase runter.
18:315,000.
18:32Nee, Nase eher ein bisschen hoch.
18:33Ja, ein bisschen hoch.
18:34Okay.
18:35So?
18:35Oh Gott, oh Gott.
18:37Ein bisschen runter die Nase wieder.
18:39Ja.
18:39Ein bisschen runter.
18:40Weiter runter.
18:41Weiter runter.
18:43Ja.
18:43Links jetzt.
18:45Pull up.
18:46Pull up.
18:47Ja, ich pull noch.
18:48Alter.
18:48Was ist das für ein aggressiver Unterton?
18:51Ja, ich glaube das schafft sie.
18:52Nein, ich schaff das schon.
18:53Ein Stückchen hoch weiter.
18:55Pull up.
18:56Pull up.
18:56Sink right.
18:57Sink right.
18:57Sind wir ein bisschen zu schnell?
18:59Nein, das ist gut.
19:00Wir sind ein bisschen schnell, aber jetzt nach links wieder drehen.
19:02Jetzt musst du mal raus gucken.
19:04Dann siehst du die Bahn.
19:05Ja, ich sehe sie.
19:06Guck mal.
19:07Und jetzt drehst du ein kleines Stück mehr.
19:08Gut.
19:10Wunderbar.
19:11Ziehst du die Nase ein Stück hoch?
19:13Hochziehen.
19:15Oh.
19:16Warte halten.
19:17So und jetzt mit dem Pedal musst du den Flieger in der Mitte halten.
19:22Ja, ich merke es.
19:23Und oben drückst du jetzt drauf und bremst.
19:27Und aber auch in der Mitte halten den Flieger damit.
19:30Ja, ja.
19:30Und nicht beides.
19:31Warte, nein.
19:33Falschen fahren.
19:34Ja, ich merke es gerade.
19:36Gut.
19:37Und jetzt bremst du.
19:38Guck mal.
19:40Oh.
19:41Oh Mann.
19:41Hast du doch perfekt gemacht.
19:46Boah.
19:47So wir hätten überlebt.
19:50Falschen.
19:51Ja, München.
19:52Dankeschön.
19:53Ab jetzt nur noch mit dem Zug.
19:56So.
19:57Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich mit einem Triebwerk in München gelandet bin.
20:01Und was soll ich sagen?
20:04Im Vorfeld habe ich nichts verstanden, aber während des Fluges ging es dann.
20:09Trotzdem glaube ich, das Fliegen ist im Prinzip, wenn man es macht, so leicht, dass es jeder
20:14könnte, wenn es nicht so unglaublich schwierig wäre.
20:18Na, ist egal.
20:18Ich gehe jetzt in die Innenstadt von München und hole mir eine Currywurst.
20:21Danke.
20:22Danke, Uwe.
20:23Gerne.
20:23Oh Gott.
20:29Na ja.
20:32Ich habe wieder schweißnasse Hände vom Kuppen.
20:35Danke.
20:38Danke.
20:39Danke.
20:56Danke.
20:58Danke.
20:59Danke.
21:00Danke.
21:02Danke.
21:05Danke.
21:08Danke.
21:09Danke.
21:10Danke.
21:11Danke.
21:12Danke.
21:15Danke.
21:18Danke.
21:20Danke.
21:21Danke.
21:22Danke.
21:25Danke.
21:26Danke.
21:26Danke.
21:28Danke.
21:30Danke.
21:31Danke.
21:31but it doesn't always pass the pictures to the comments.
21:35But for us Profis, it doesn't make anything out of it.
21:38And we'll try it again.
21:40I've prepared text and video clips.
21:45And I think we should be empirically aware that,
21:48regardless of the material,
21:49that you can comment on the sport.
21:52Okay.
21:53We have echte Commentator-Headsets.
21:58Please clip up.
22:01Welcome to the mixed-fish fight,
22:05where the Contraents are on the Rumble in the Bottice.
22:08All-in-vor-an-Herausforderer Günther Torpedo-Katlewski,
22:11who is dressed in gelb,
22:13who is probably already in the early morning morning.
22:17In contrast to the Herausforderer
22:19we're the title-Holga Orka Jansen
22:22in gelb-schwarz-weiß.
22:23He's won.
22:24Yeah, he doesn't seem to let the new-comers
22:28from the new-comers go out.
22:29And there are some,
22:30the Torpedo-Katlewski
22:31real chances to win.
22:33That would be a sensation, right?
22:35As always,
22:36it should be the last match of Orka Jansen.
22:41Yeah.
22:42From the inneren Kreis Jansen
22:45the champion of his wife Astrid
22:48right here in the picture.
22:51He's promised to have his active time
22:53with this match endgültig
22:54on the Haken to hang.
22:55But it's still to be,
22:57that Hansen
22:58this sport,
22:58the he's written in the Salon
23:00really in the Rücken
23:02in the past week.
23:04He's written in interviews
23:05again in the past week.
23:06again after his active time
23:07in the progress
23:08to go.
23:09There's the right
23:10right.
23:11A query, right?
23:12Very small,
23:13especially in the pan.
23:15Good,
23:15that's one
23:16ml ii
23:21saw
23:21прошす Bets.
23:22Okay.
23:23I'm proud to you
23:24on the text.
23:26Okay.
23:26And it's
23:26but also,
23:27it's also a clap here,
23:29that the f pouvez
23:30at which moment
23:30has been used.
23:32So
23:38it's also
23:42unprecedented
23:42drama�er
23:42of
23:43Pulli aus Frettchenwolle. Das Gesicht fährt noch hoch. Hexenkessel Iserlohn und hier kommt das
23:50Brett, da ist es. Die Figuren komplett in schwarz. Da ist Hübner Fatalist. Trotzdem die große Frage,
23:56warum spielt er nicht ab? Das ist eben so, wenn man über zwei Zeitzonen spielt,
24:00Tokio und Aurich. Das baut zusätzlich Druck auf. Links Hübners, dem Ende ist Michael Schanzler,
24:05der wieder unter seinem Pseudonym Spasskuss performt. Im Hintergrund Hauptsponsor Ardo
24:10mit der Goldkante. Präsentiert von Gardinen Schreppdelik. Da, Hübner atmet. Das ist das
24:15Quäntchen Luft, das man braucht. Da kommt Bewegung in Hübner. Er weiß, da muss jetzt noch einer hin.
24:20Er zögert. Warum spielt er nicht ab? Ja, warum spielt er nicht ab? Bums nach vorne in den Gaul.
24:29Ecke! Was ein Ausnahmetalent. Und dann notiert er wieder was. Hübner, die Maschine schreibt,
24:35stift fast alle, habe heute Hübewecht, Mutti. Das macht ihn so menschlich. Unglaubliche Bilder,
24:39das sind Endorphine pur. Ich lege mich fest. In dieser Partie gibt es keine Schanze für Michael
24:43Schanz. Das war, das war ein gutes Ding. Das hilft man nicht. Kehrt mich am. Kehrt mich jemand
24:50vor. Vielen Dank, Frau Rapp und Hora. Und jetzt heißt es innehalten, lauschen,
25:04brechen. Sprachliche Vergehen und totes Gewebe als Sprache, hey ho, prangern wir es an.
25:08Willkommen zu einer meiner Lieblingsrubriken. Sie heißt Activix. Willkommen auch im Dornigen-Terrain,
25:18das wir Arbeit nennen. Es ist immer das Gleiche mit Arbeit. Wir wollen, dass andere sie machen,
25:24können es natürlich aber immer selbst am besten. Ist so. Da sitzen wir und arbeiten. Ich erlebe das
25:30selbst dann und wann. Ich sitze draußen, schreibe am Laptop, konzentriert, sollen meine Sätze ihren Ohren
25:37doch Perlen wie zimmerwarmer Schaumwein. Aber während ich da sitze, scheuklappig und in mir versunken, legt mir
25:44wer seinen schweißnassen Vorderlauf auf die Schulter und raunt. Na, am Arbeiten? Wer mag das sein, denke ich,
25:53ein blinder Eremit? Die Pupillen unheimlich getrübt? Der, seit Pierrot sein Blindenhund von einer
25:59Planierraupe angefahren wurde und deswegen auf Kuh in Rottweil ist, sich völlig allein durch Köln tasten
26:05muss, das Klackern meiner Tastatur hört und sich deswegen heranwagt, um mal nachzufragen, morst dort
26:11jemand. Strickt er gar? Nein, es scheint eine Tastatur zu sein. Und das stakkatohafte Hämmern klingt nach
26:18beruflicher Dringlichkeit, fast nach Arbeit. Ach, wird er denken, gäbe mir dieser beschäftigte Herr doch einen
26:24Schluck Wasser, ich wäre froh so froh. Und ich würde sagen, ach, Väterchen, hier setz dich auf den
26:30Schemel. Ein Kruggetränk labt dich und kommt zu Kräften. Aber es ist Manfred. Manfred ist Chef einer
26:40Produktionsfirma, mit der ich dann und wann zusammenarbeite. Er weiß, dass ich arbeite. Meine
26:44Finger schweben über der Tastatur und ich sage, ja, ich arbeite. Er sagt, kenn ich, kenn ich, kenn ich. Alles
26:52nicht so leicht. Ne, muss man erst mal drauf kommen. Und dann darf das noch nicht so wenig
26:56sein. Aber Inhalt ist auch wichtig. Frag los. Inhalt und Länge. A und O. Das ist so gelernt. Das
27:00sagen wir so in der Branche. Manfred, sage ich. Ja, sagt er. Was ist auf dem Herzen, Thorsten? Immer raus
27:07damit. Keine falsche Scheu. Nur sprechenden Leuten kann geholfen werden. Leg los. Go, go, go. Ich bin
27:11ganz ohr. Erzähl nur zu. Immer weg vom Körper. Ich bin für dich da. Mit mir kann man reden. Frei
27:15von der
27:16Leber weg. Ich bin ein Mann, der zuhören kann. Und keine Sorge. What happens in Schanzenstraße stays in
27:22Schanzenstraße. Also bitte lass es sprudeln. Reden ist so wichtig. Die Sprache macht uns
27:26erst zu Menschen. Was beschäftigt dich? Manfred, verpiss dich. Er nickte, stand da und dann brachte
27:37er nach, na, am Arbeiten seinen zweiten großen Hit. Na dann frohes Schaffen. Ist ihm schon mal
27:47aufgefallen, dass man im Prinzip sagen kann, was man will? Im beruflichen Umfeld beendet
27:51immer irgendwer das Gespräch mit, na dann frohes Schaffen. Man kann alles sagen. Es
27:56ist vollkommen Latte. Na, am Arbeiten? Ach was, ich lass mich jetzt für eine Stunde mit
28:01Propofol ins Koma legen. Dann muss ich zu einer Giraffen-Taufe und ab 8 geht's ins
28:06Swingerclub nach Bad Hersfeld. Na dann frohes Schaffen. Es ist scheißegal. Weißt du, wer hat das?
28:22Wer hat das eigentlich erfunden? Ich nehme doch voll an, Luzifer. Gott, was ist Phase für diese
28:30Kalenderwoche? Schöpfungsgewämse. Himmel und Erde, mal so ins Unreine gedacht. Also unten Kugel,
28:36oben Wolken, dann Wasserbäume und das andere Gelöt. Fische, so Fliegedinger, wenn ich die
28:41ans Laufen krieg. Und Mittwoch kommt eine Fuhre Lehm, dann knete ich mir zwei Problemfälle und lass die
28:46Schoße laufen. Na dann frohes Schaffen. Da geht das. Ich finde, da passt es. Für alle anderen finde ich
28:53frohes Schaffen bis hin zu dick aufgetragen. Es ist im Prinzip wie, na dann gebenedeites Montieren
28:59oder so. Das ist irgendwie, na dann beseeltes Wulacken. Es ist einfach drüber für mich und
29:05gleichzeitig von dämonischer Patzigkeit. Na dann frohes Schaffen von den Machern von Mahlzeit.
29:26Mahlzeit. Der Schlachtruf der Verhaltensgestörten. Sobald man die nach 8.30 Uhr morgens irgendwo
29:31antrifft. Weißt du, der kleinste Begrüßungsnenner. Mahlzeit. Immer mit so einem mitschwingenden
29:37Vorwurfen, Untertonen. Weißt du, Mahlzeit. Einfach mal so ein stumpfes Hauptwort ohne
29:41Artikel. Mahlzeit. Erkenntnisgewinn Null. Nichts von wegen Taxiteller oder Barmigoreng mit
29:46Schaschliksoße. Einfach nur das Kackwort dahin gemut. Aber ist egal. Und dann kommt man
29:52nach Hause. Arbeit ist vorbei. Aber Treppenhausreinigung. Da hockt man wieder und
29:58Wien hat nebelfeucht andere Leute stiegen. Die Nachbarstür geht auf und Frau Otschmonik schaut
30:03raus und sagt dann, na sind sie fleißig? Und man möchte sagen, ja und sie, sind sie
30:11fleischlich? Weil wenn ja, sind sie auf jeden Fall extrem durchlässig im Kopf. Sonst wüssten
30:17sie, dass ich immer arbeite. Immer. Vermutlich bis 80. Aber das ist ja gesamtgesellschaftlich
30:21uninteressant, du Geisterschrecke. Hauptsache ich krabble hier rum und wische vor euch diese
30:26Kackstufen. Weißt du, ich brauche ein Eigenheim. Eigentlich brauche ich ein Eigenheim. Ich brauche
30:30ein Nachbarn. Schön weit draußen in Erkenschlag-Holtbröcker oder Persebeck-Mullewup. Wo es nur Trapper und
30:39Zyklopen gibt, aber sonst nix. Und eines Tages schaffe ich das. Und dann wohnst auch du wirklich
30:45da draußen. Wirklich. Mitten im Frieden. Mit Kamillentee und einem frittierten Snickers im
30:49Leib und einem Ruhepuls von fünf. Und du schneidest, nicht weil es nötig wäre, sondern weil du willst,
30:56deine Hecke. Du hast diese elektronische Heckenschere, die mit ihrem leisen, nene,
31:03metallischen Schnarren, dich entspannt. Und du stehst da und schneidest. Und es tut dir gut. Und
31:10nach wenigen Minuten hält dein SUV vor deiner Hecke. Die Scheibe fährt runter und es ist dein
31:15Nachbar. Der wohnt ein ganzes Stück die Straße runter. Der hat ein eigenes Haus. Du hast noch nie
31:18mit ihm gelabert. Und er sagt, na am Arbeiten? Und du erwiderst. Nichts. Nichts. Es juckt dich nicht. Es
31:28juckt. Du reagierst gar nicht. Der Nachbar. Dann sind sie aber fleißig. Nein. Nein, sagst du dir. Nein,
31:36nein. Es ist alles gut. Das ist ein Fremder. Hier herrscht Frieden. Und dann sagt er, da können sie
31:43gleich bei mir weitermachen. Und du überlegst. Acht Sekunden. Dann schließen sich hier Zeit und
31:48Seitenfenster. Aber wenn du schnell bist. Fünf Sekunden. Hopp über die Hecke. Beifahrerseite. Tür
31:54auf. Und bei Sekunde sieben poltert der Schädel von seinem Armleuchter in den Fußraum des SUV. Und
32:00du schreist Mahlsamt und zündest ihm die Kackkarre an. Ich gebe zu, ich habe mich gehen lassen bei dem Text.
32:07Es ist, ich bin ein bisschen sensibel, was das angeht. Gerade dieser Tage. Aber schreiben
32:13über den ganzen Scheiß macht mir eigentlich super viel Freude. Ich schreibe so gerne. Selbst wenn
32:17sie mich beim Schreiben draußen anquatschen in der Praxis, rege ich mich auch über, na am Arbeiten
32:22überhaupt nicht auf. Das juckt mich nicht. Ich mache das ja für sie letztendlich. Und deswegen ist es auch
32:26keine Arbeit. Und ich schreibe viel. Ich schreibe wirklich viel. Das sollte sie aber nicht dazu
32:32verleiten, Sachen zu sagen wie, hui, da sind sie, aber tun sie das nicht. Ich warne sie. Vielen Dank.
32:51Nun. Zeit für ein Päuschen, was mich betrifft. Wenn auch nicht geistig. Denn jetzt kommt eine weitere Top-Rubrik.
32:58Denn jetzt kommt mein lieber Freund und Gast Tino Bormelino mit einer Rubrik, in der ich
33:03wirklich nicht weiß, was er präsentiert. Ich darf es bei der Probe nicht sehen. Ich darf es nie
33:07sehen. Ich sehe es mit Ihnen zusammen das erste Mal in dieser Sendung. Die Rubrik ist von Tino
33:12Bormelino. Sie heißt Tino Bormelino und hat einen Musik-Einspieler. Und der klingt wie folgt.
33:31Hallo Tino. Ja, wie du siehst, heute habe ich das erste Mal ein ernstes Thema dabei. Und zwar habe ich
33:40gute Neuigkeiten. Wir sind wahrscheinlich alle unsterblich. Aber wir müssen noch aufpassen, dass wir nicht vorher sterben.
33:46Bevor wir alle unsterblich werden, ja.
33:51Mein Vortrag heute ist praktische Tipps für Unsterblichkeit. Ich erkläre kurz, warum wir alle unsterblich sind. Und zwar werden in
33:58den nächsten Jahren wahrscheinlich eine künstliche Intelligenz programmieren, die so schlau ist wie wir. Die hat 100 Prozent unserer Intelligenz.
34:06Und dann verbessert die sich selbst.
34:07Die ist so schlau wie ein Mensch. Die kann sich selber verbessern. Nach ein paar Minuten ist die ein Prozent
34:12schlauer als wir. Und dann lassen wir das so laufen. Und dann Version 1000 ist zwei Millionen Prozent unserer Intelligenz.
34:20Und wenn der Eumel noch mit uns reden will, dann fragen wir den einfach, kannst du bitte machen, dass wir
34:25nicht mehr altern? Und dann macht er das.
34:27Das ist kein Problem. Ne, ist kein Problem. Mach's ja kurz.
34:33Aber deswegen auf jeden Fall erstmal jetzt einen Helm tragen. Immer einen Helm tragen. Und ich erkläre auch, warum. Und
34:37zwar, wenn man jetzt eine... Also, früher hatte man eine Lebenserwartung von ungefähr 100 Jahren.
34:41Wenn man dann mit 60 in eine Stachelgrube gefallen ist, dann hat man 40 Prozent von seinem Leben verpasst. Das
34:48ist nicht so tragisch. Das ist ein Großteil, das hast du erlebt.
34:51Aber wenn du unendlich lange lebst, ja, und du fällst mit 60 in eine Stachelgrube, dann verpasst du einfach hier
34:58so... Das ist unendlich lang. Das ist unendlich. Das sind 100 Prozent. Du verpasst dann 100 Prozent von deinem Leben.
35:04Und vor allen Dingen, ab hier hast du ja die ganze Zeit Seniorenrabatt. Also, das ist einfach... Das ist Verschwendung.
35:14Und es wird, glaube ich, demnächst für alle Aktivitäten Helme geben. Das ist mein Präsentierhelm. Ich habe auch hier so
35:21einen Sexhelm mal entworfen.
35:23Bums! Bumsitime!
35:24Da steht Bumsitime drauf. Der ist atmungsaktiv. Er hat hier einen Spritzschutz. Das ist super praktisch.
35:32Ja. Und Knieschoner hat man ja sowieso an beim Sex. Deswegen ist...
35:40Bumsitime!
35:42Wie nennst du das denn?
35:46Ab Bumsitime. Ab jetzt Bumsitime. Schlagartig.
35:53Aber als Unsterblicher sollte man ein bisschen... Sollte man sich große Entscheidungen gut überlegen, ne?
36:01Also, wenn man das... Ich glaube, man wird dann so gefragt, wollt ihr wirklich, wirklich?
36:06Ja, ich weiß nicht. Und auch Vorsicht bei Krediten mit sehr, sehr langen Laufzeiten, ne?
36:13Also, nicht, dass ihr nachher jemand seid, der sagt, den Hut habe ich in vier Millionen Jahren abbezahlt.
36:18Ja, kostet nur einen Cent alle zehn Jahre. Aber wenn man das mal durchrechnet, das sind 4000 Euro.
36:25Das ist Wucher für einen Propellerhut. Das geht überhaupt nicht. Dann habe ich zwei Aktien-Tipps.
36:33Das ist Wucher für einen Propellerhut. Ich habe nie, nie richtig darüber nachgedacht.
36:43Ich habe zwei Aktien-Tipps, weil wir in naher Zukunft... Also, der Kurs für Stachelgruben wird total runtergehen, weil das
36:52so gefährlich ist.
36:53Aber, was total passieren wird, ist, dass die Geburtstagskerzen-Industrie, die wird total hochgehen.
37:09Da müsst ihr jetzt noch einsteigen, weil in 10 hoch 1000 Jahren hat jeder ein Alter, was 1000 Stellen hat.
37:15Da braucht man 1000 Geburtstagskerzen. Das sieht dann so aus. So ungefähr. Hier, guck mal, ist sogar ein Runder.
37:33Und ich habe noch einen Tipp. Und zwar, wir müssen wahrscheinlich alle miteinander jetzt auskommen, für immer, auf diesem Planeten,
37:41unendlich lange.
37:42Das heißt, es wäre blöd, wenn man jetzt immer im Scheiße ist und dann sieht man den noch unendlich oft
37:45so im Leben.
37:48Deswegen lasst uns einfach alle lieb sein. Einfach, lasst uns alle lieb sein.
37:54Und, und, und nicht denken, ich muss alle meine Feinde töten, das machen wir.
37:59Sehr schön. Sehr, sehr. Danke.
38:03Sehr schön.
38:04Tino Bommelino!
38:05Tino Bommelino!
38:13Und now, auf den letzten Metern dieser fulminanten Sause, ein warmer Blick zurück.
38:19Zurück in die Zeit des Spielzeugs meiner Kindertage. Ich liebe diese Rubrik.
38:23Willkommen zu Spielts noch einmal, Sam. Heute der Viewmaster.
38:32Also Aussichtschef. Das war ein früher Vorläufer der VR-Brille. Ein sehr, sehr früher Vorläufer der VR-Brille.
38:43Wirkungsweise, kennen Sie die? Es ist der Burner.
38:45Irgendein Genie hat so eine Art 3D, also richtig 3D-Bildersammlung in so eine runde Pappscheibe gewemst, mit dem man
38:52den Viewmaster dann so füttern kann.
38:55Und dann kann man mit diesem kleinen Hebel so Schrobotter, Schrobotter, Bild für Bild weiter ratschen. Ein unglaublicher Hammer.
39:01Und das gab's, diese Scheiben, das gab's mit allem Möglichen. Das gab's mit Tarzan, Mickey Mouse, Daktari, Autos, Bäumen, Wasserhennen,
39:07Winnetou.
39:07Im Prinzip mit allem. Mit allem. Und das habe ich meiner Oma auch so gesagt.
39:12Oma, dies ist ein Must-Have. So ähnlich jedenfalls.
39:18Ich konnte mit dem Anblick immer gleicher karger Ruhrgebietswohnlandschaften mit Wäschelein, Nachbarslumpi und Elternaffen für ihre Kindertodesfallen irgendwann nichts mehr
39:27anfangen.
39:28Ich wollte das eintauschen und dafür brauchte ich dieses Ding, weißt du?
39:32Und den Anblick echter Ikonen in 3D. Ein Kracher.
39:36Ich ahnte allerdings, dass der Produktname Viewmaster für meine Oma ein Tacken zu mysteriös sein könnte.
39:43Schon, wenn man damals in unserem Hause kein Englisch sprach, das taten nur Leute in Nietenhosen, die wilde Beatmusik hörten.
39:51Meine Oma fuhr trotzdem kurz vor meinem Geburtstag mit der Straßenbahn zu Horten in die Dortmunder Innenstadt und sie kehrte
40:00auch zurück.
40:02Allerdings 4 Tage später und vollkommen dehydriert. Ohne Viewmaster.
40:08Offenbar hat es mehrere eklatante Verständigungsschwierigkeiten gegeben und dann war meine Oma überaus lange Zucht gefahren.
40:15Und während sie das noch am Tisch erzählte und aber Unmengen Sprudeltrank, riefen bei uns auch schon die Polizei an,
40:21um mal nachzuhaken, ob die verwirrte alte Dame gut nach Hause gekommen sei.
40:26Jo, sagte ich, worum geht es konkret?
40:29Man erklärte mir recht behutsam, dass meine Oma versucht hatte, im Hamburger Hafen so pumpig wie möglich einen Kauf zu
40:36tätigen und zwar einen Viermaster.
40:47Der Preis hatte sie dann doch wohl ein bisschen überrascht.
40:50Das hat sie auch allen Leuten im Hafenbereich sehr lautstark gesagt, dass sie jetzt nicht ganz durchschaue, was ihr Enkel
40:56mit so einem Okolyten von Brot wolle.
40:58Ich da aber gewiss meine Gründe hätte, dumm wäre ich immerhin nicht, auch wenn ich an Pfingsten 72 meine Schaukel
41:03an Schädel gekriegt hätte und deswegen 20 Minuten fließend Aramee sprach völlig andere Geschichte.
41:08Aber so oder so, egal was ich mit dem Kahn vorhätte, rein vom Kostenfaktor her wäre, wenn es um meine
41:14Oma ging, bei 50 Mark der Arsch ab.
41:19Verstehe sagte ich und legte auf.
41:22Ich bekam dann Geld zum Geburtstag und kaufte mir meinen Viewmaster selbst.
41:25Es war fantastisch.
41:28Ich hatte die Old Shatter in Pappscheiben und natürlich die von Batman.
41:33Nach 40 Minuten angestrengten Glotzens in die Nachttischlampe und durch die Linsen wurden mir zwei Dinge klar.
41:39Eins, nach circa zwölf Mal klicken ging es irgendwie von vorne los.
41:44Wahnsinnig häufig bei Scheiben so.
41:47Und zwei, man konnte jetzt nicht direkt von einer spannenden Handlung sprechen oder von unspannender Handlung.
41:55Oder Handlung.
41:57Aber für mich war es ein Bildersturm.
42:00Das ist es noch.
42:01Es ist ein kleines technisches Wunderwerk.
42:03Ich hatte bis dahin nämlich eigentlich nur so ein Kaleidoskop.
42:08Ich weiß nicht, ob Ihnen das noch was sagt.
42:10Kennen Sie das?
42:10Schroboter?
42:11Schroboter?
42:12Das ist so eine Papptröte, die durch Drehen ganz selbstverständlich geschredderte Plastikdiamanten in Epilepsie auslösende Muster legt.
42:23Bist du hier wirklich voll Langeweile in die Kimme abfault?
42:25Und dann kannst du, wenn du hier guckst, siehst du Dreckssterne mit Killefeet am Rand.
42:29Dafür rappelt es schön.
42:29Oder scheißige gelbe Raub mit Rallyestreifen.
42:32Das ist ein Hammer.
42:33Und generell stumpfsakral anmutende und totenödende Kackmuster.
42:37Das war ein idiotischer Affenkot ohne Maß.
42:41Aber immerhin, wenn wir das Kaleidoskop runter nahmen, ging das mit den Ruhrgebietsanblick wieder.
42:45Aber nichts war damals so gut für mich wie der Viewmaster.
42:50Du blicktest hinein, andersrum natürlich.
42:53Sonst, nein, aber auch so andersrum.
42:56Das war nicht ganz leicht zu bedienen.
43:08Hallo?
43:11Es ist, ich hab dich Scheibenkopf falsch rum eingelegt.
43:13Komm, scheiß der Hund drauf.
43:14Und du blicktest hinein und da war Batman.
43:17Und Batman blickt in dich.
43:19Es muss nicht immer alles eine komplexe Handlung haben.
43:21Das ist mir damals klar geworden.
43:23Es kann alles auch seltsamer Kokolores sein, sofern es von Herzen kommt.
43:27Und Hauptsache nicht zu lang.
43:29Apropos.
43:31Sendung ist zu Ende.
43:33Ups.
43:34Dankeschön.
43:34Und hier ist nochmal Laura Montora und Tino Bommelino.
43:37Es ist vorbei.
43:38Ich kann nichts machen.
43:40Danke.
43:41Laura Montora, Tino Bommelino.
43:44Und das war's.
43:45Es war zauber.
43:46Vielen Dank.
43:46Danke.
43:47Danke.
43:49Danke.
43:50Danke.
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