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  • 2 weeks ago
Der Fall Barschel (1) | Politthriller

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00:00:15Transcription by ESO. Translation by —
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00:14:15Seht aus wie in meiner 8. Klasse.
00:14:21Oh, armer, armer, armer David, hm?
00:14:25Mit 33 Top-Journalist bei einer großen deutschen Zeitung.
00:14:28Das ist wirklich ein verdammt hartes Leben.
00:14:34Ja.
00:14:38Ich find dich toll.
00:14:41So wie du bist.
00:14:56Ich hab jetzt wirklich keine Zeit für Sie.
00:14:58Wissen Sie, was hier los ist seit gestern?
00:15:00Die hängen alle an, mehr wie die Schweißfliegen.
00:15:02Das Problem ist unser Chef, der Hälse Könchala kann.
00:15:05Er glaubt, dass die Aktionen auf Ihrem Mist gewachsen sind
00:15:07und will das genauso publizieren.
00:15:10Sie haben doch bei Herrn Engholm angerufen.
00:15:13Im Februar, zweimal von einem Apparat in der Staatskanzlei aus.
00:15:16Ist datenmäßig erfasst.
00:15:22Das war die schmutzigste Aktion, die wir je gefahren haben.
00:15:26Barschel hatte dat in so ner Zeitschrift gelesen.
00:15:29Er sagte, wir dichten ihm Aids an.
00:15:34Engholm ist homosexuell.
00:15:36Da ist eine HIV-Ansteckung nicht von der Hand zu weisen.
00:15:39Ist dat eine Wahnsinnsunterstellung?
00:15:41Ist dat Wahnsinn?
00:15:44Aber er war wie besessen.
00:15:46Er wollte Engholm unter Nerventerror setzen, um ihn vor der Wahl von der politischen Bühne verschwinden zu lassen.
00:15:53Schönen guten Tag, mein Name ist Dr. Wagner.
00:15:56Herr Engholm, es geht einmal etwas delikater unter Ihnen.
00:15:59Ich hab mich so geschämt.
00:16:01Der betreffende Patientin Aids.
00:16:04Und er wird auch mit Ihnen die Themenkontakte unterhalten haben.
00:16:09Und war Engholm schockiert?
00:16:12Anfangs ja.
00:16:13Aber es waren schon so los.
00:16:15Ich hab das ja absichtlich schon mit gebremsten Schorn gefahren.
00:16:18Das versteh ich nicht.
00:16:19Warum haben Sie Engholm überhaupt angerufen, wenn Sie sich so geschämt haben?
00:16:28Herr Pfeiffer, mein Kollege ist manchmal ein bisschen forsch.
00:16:31Sie kennen Barscher nicht.
00:16:33Er ist wachsüchtig, skrupellos, duldet mir einen Widerspruch.
00:16:38Letzte Woche noch, am Montag, da hat er mich gebeten, ihm eine Wanze zu besorgen.
00:16:44Wenn man die in seiner Telefonanlage findet, dann sieht er ja wohl schlecht aus für Herrn Engholm.
00:16:51Und haben Sie die besorgt?
00:16:53Naja.
00:16:54Überall nachgeforscht, da war nicht ranzukommen.
00:16:56Das hab ich Herrn Barscher dann auch erzählt, dass er mich am Abend von seinem Autotelefon aus angerufen hat.
00:17:00Schade, sagt er.
00:17:01Das wär ein nettes Appellstück gewesen.
00:17:03Aber wir schaffen das wohl auch so.
00:17:06Was?
00:17:08Jetzt schüttelt der wieder den Kopf?
00:17:10Letzte Woche, ja.
00:17:10Sie wollten Barscher letzte Woche mit Herrn Wanze helfen.
00:17:13Wurde Sie zur selben Zeit beim Spiegel rauspacken?
00:17:14Das ist...
00:17:17Schizophren, Entschuldigung, da komm ich nicht mit.
00:17:31Schizophren, Entschuldigung, da komm ich nicht mit.
00:17:35Dann, dann, dann dieser ganze Aids-Quatsch.
00:17:38Weißt du, wie Barscher sein Gegner bei der Schuhsprecherwahl ausgestochen hat?
00:17:41Er hat ihm öffentlich unterstellt, er sei homosexuell.
00:17:43Ja, ja, das passt alles, aber eben nur irgendwie.
00:17:45Pfeiffer war unsere Top-Quelle, du hast sie verbrannt.
00:17:47Ja, für dich vielleicht, weil du nicht hinschaust.
00:17:50Es ist so schass.
00:17:51Ja, schau doch mal genau hin, man sieht mal nur an der Oberfläche.
00:17:54Ach so, ich bin oberflächlich?
00:17:58Alter, du musst echt aufpassen.
00:17:59Du verlierst grad so an Bodenhaftung, das sag nicht nur ich.
00:18:15Können Sie mich verstehen?
00:18:17Ja!
00:18:18Schlecht?
00:18:20Ja, dann würde ich zunächst einmal die Akustik in Ordnung zu bringen.
00:18:30Pfeiffer ist von allen Referenten des höheren Dienstes der Pressestelle der Landesregierung
00:18:36der für mich am wenigsten Wichtige gewesen.
00:18:41Ich stelle hier fest, dass es keinen Auftrag gegeben hat an Pfeiffer,
00:18:47Herrn Engholm zu observieren oder irgendwelche Institutionen einzuschalten,
00:18:54mit denen das geschehen konnte.
00:18:58Ich komme jetzt zum Komplex mit der Wanze.
00:19:02Ich habe einen Auftrag an Pfeiffer, eine Wanze zu besorgen
00:19:08und an einem meiner Telefonapparate die in meinem Dienstzimmer
00:19:15oder an irgendeinem anderen Ort anzubringen, nie erteilt.
00:19:19Ein Blick in meinen Terminkalender wird jedermann überzeugen,
00:19:24dass ich in der Zeit, wenn überhaupt,
00:19:27nur im Gegenwart von Zeugen telefoniert haben könnte.
00:19:42Über diese Ihnen gleich vorzulegenden eidesstaatlichen Versicherungen hinaus
00:19:50gebe ich Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Schleswig-Holsteins
00:20:01und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort.
00:20:07Ich wiederhole, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort,
00:20:11dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.
00:20:17Ich danke Ihnen.
00:20:36Das war ein großes Staatsschauspiel, Richard III. den Bürgerinnen und Bürgern.
00:20:40Ich glaube, kein Wort, sage ich dir.
00:20:42Ich meine, es ist ein eiskalter Karriereist.
00:20:44Ich meine, das erste Treffen zwischen Barschel und Pfeiffer dauerte eine halbe Stunde.
00:21:00Danach, danach haben Sie sich noch drei-, viermal gesehen, mehr nicht.
00:21:03David, es gibt 100.000 Spuren, 100.000 Indizien, die...
00:21:06Die allesamt zum Pfeiffer führen, aber das beweist noch lange nicht,
00:21:09dass Barschel der Auftraggeber war.
00:21:10Ich meine, Pfeiffer ist ein Spinner.
00:21:12Ein... ein Wichtigtuer.
00:21:17Barschel hat es wahrscheinlich schnell kapiert und ihn links liegen lassen.
00:21:21Aber Pfeiffer tut alles, um Barschel zu beeindrucken.
00:21:29Der ist alkoholkranker Skandalnudel.
00:21:32Der hat ja scheinbar schon vor Jahren davon geträumt,
00:21:33ein deutsches Watergate zu inszenieren.
00:21:37Barschel hat sich den Teufel ins Haus geholt.
00:21:45Barschel lügt, Ehrenwort.
00:21:47Er hat acht eidesstattliche Erklärungen vorgelegt.
00:21:49Wenn wir eine davon kippen, dann haben wir ihn.
00:21:54Barschel.
00:21:57Barschel.
00:22:00Barschel.
00:22:09Barschel.
00:22:26Barschel war bis kurz vor acht bei der Bild.
00:22:29Auf der Rückfahrt hat der Pfeiffer von seinem Autotelefon angerufen.
00:22:31Sagt Pfeiffer.
00:22:32Ja.
00:22:33Und Barschel versichert eidesstattlich, aber nur mit seiner Frau telefonieren.
00:22:40Sag mal, wer ein Autotelefonat hat, der eigentlich datenmäßig erfasst?
00:22:43Anfrage bei der Bundespost.
00:22:45Das kann dauern.
00:22:46Ja, Leute.
00:22:47Prost.
00:22:55Da, 247.
00:22:56Das ist Pfeifers Nummer.
00:22:57Barschel hat mit Pfeiffer telefoniert.
00:22:58Stellungnahme Staatskanzlei.
00:23:01Nein, nein, nein.
00:23:01Wir standen auf dem Parkplatz für den Springer-Gebäude.
00:23:04Und dann bin ich zu Herrn Barschel ins Auto und dann habe ich mit Pfeiffer telefoniert.
00:23:07Das heißt, Sie haben Pfeiffer angerufen und nicht Herr Barschel?
00:23:09Hm.
00:23:10Und das, wie sollt ihr denn abmachen wegen eines so umstrittenen Artikels in der Wahlkampfzeitung?
00:23:17Wo willst du denn hin?
00:23:29Tennis.
00:23:40Tennis.
00:23:5620 Uhr 12.
00:23:57Michel sechs von Kilian, 96-62.
00:24:00Michel sechs hört.
00:24:01Das sind die Funksprüche zwischen der Hamburger Polizeileitstelle und Barschel´s Begleitkommando.
00:24:05Wir verlassen mit Schutzperson ihren Bereich.
00:24:07Schönen Abend noch.
00:24:15Hand crystallized to that.
00:24:16In 20'07 to 20'09 will Andersen
00:24:18on the parking place
00:24:19in ProY
00:24:19the areau
00:24:21and when the Kanboy
00:24:25gets the border
00:24:28from the conhecer
00:24:29up to the border
00:24:31until three minutes
00:24:33I have.
00:24:36And nobody else
00:24:38Hagel
00:24:39I called him.
00:24:42Baschel had loosed.
00:24:45We have him!
00:24:47We have him!
00:24:48He's finished!
00:24:52My dear gentlemen, I will turn back to my duty as president of St. Wolfstein.
00:24:59Back to the end of the election.
00:25:02Back to the end of the election.
00:25:04It's the 2nd of October.
00:25:12Barschel is away!
00:25:16She has been out!
00:25:22The return of Uwe Barschel,
00:25:25to whom the New Hamburger Zeitung
00:25:27had a small, small contribution to the election.
00:25:32Friends!
00:25:33Friends!
00:25:34Friends!
00:25:35Barschels Rücktritt ist eine Warnung.
00:25:38An all die anderen Spitzbuben!
00:25:40Wer die Demokratie missbraucht,
00:25:42kriegt auf die Nase!
00:25:43Weil wir schauen hin!
00:25:46Die Wahrheit ist immer stärker!
00:25:55Musik!
00:26:02Wer von euch muss ich mir mehr bedanken?
00:26:04Das ist ein Sportingwerk.
00:26:16Komm her!
00:26:25D deadline zu kirchen!
00:26:45Der
00:26:47durch der
00:26:52Untertitelung des Zuchälfonn
00:31:04Tschüss.
00:31:16Tschüss.
00:31:18Das kann aber auch genau ...
00:31:20Ja.
00:31:20Aber wenn er wirklich ungestört Selbstmord begehen wollte,
00:31:23warum hat er die Tür nicht abgeschlossen?
00:31:24Ich meine, es ist doch ...
00:31:28Nehmen wir mal an, es gäbe Robert Roloff.
00:31:32Barschel verlässt am 10. Oktober frühmorgens sein Feriendomizil
00:31:35auf Gran Canaria.
00:31:38Im Flugzeug beginnt er sich Aufzeichnungen zu machen.
00:31:47Wo ist die denn her?
00:31:49Ein guter Journalist hat seine Quellen.
00:31:50Ein sehr guter, verrat er nicht.
00:31:54Er landet um 15.10 Uhr in Genf.
00:31:59Guten Tag, Herr Dr. Barschel.
00:32:01Kann ich Sie kurz etwas fragen?
00:32:02What do you want? I don't understand.
00:32:04Nur eine Stellungnahme.
00:32:05Da war kein Robert Roloff.
00:32:07Also jedenfalls hat keiner von unseren Kollegen jemanden gesehen.
00:32:11Oder Barschel wollte keine Zeugen für sein Treffen.
00:32:13Steht doch hier.
00:32:14Hier.
00:32:15Beinahe wäre alles geplatzt.
00:32:17Wurde von Journalisten empfangen.
00:32:20Tat ist ein Irrtum.
00:32:21Bestieg Taxi fuhr ein paar Mal um den Flughafen.
00:32:23Traf dann ungestört Robert Roloff.
00:32:27Gespräch dauerte ca. 20 Minuten.
00:32:29Spaziergang im Flughafen.
00:32:30Aber das haut zeitlich eben nicht hin.
00:32:32Um 16.30 Uhr hat ihn unser Kollege von Stern
00:32:35bereits telefonisch im Bourrivage aufgespült.
00:32:37Das heißt, Barschel hatte gerade mal eine Stunde Zeit
00:32:40um ein paar Mal um den Flughafen rumzufahren,
00:32:43mit Robert Roloff zu spazieren
00:32:45und danach zurück in die Stadt?
00:32:46Pfff.
00:32:47Wer war er?
00:32:56Die Kollegin von der QUICK ist ja kontaktfreudig.
00:33:03Hübsch, ne?
00:33:08Robert Roloff kennt Pfeiffer über einen Freund.
00:33:12Der ist ausgebildeter Passfälscher.
00:33:14Roloff behauptet, dieser oder weiterer sind die Hintermänner Pfeiffers.
00:33:17Ja, es wird immer wirrer.
00:33:19Also angeblich wollten Pfeiffer und seine Hintermänner
00:33:22Barschel erpressen.
00:33:23Und als das dann nicht geklappt hat,
00:33:25sind sie dann zum Spiegel und zur SPD.
00:33:28Vergiss es, Märchen Onkel Uwe.
00:33:30Aus seinem Hotelzimmer ruft Barschel seine Frau an,
00:33:32seine Schwester, seinen Bruder.
00:33:33Nein, nein, nein.
00:33:35Die Transaktion beginnt jetzt.
00:33:36Jetzt gleich.
00:33:37Wo bist du denn?
00:33:39Ja, wo bin ich eigentlich?
00:33:41Im Hilton.
00:33:42Er will Spuren legen, möglichst viele Spuren,
00:33:45damit die Nahfeldjahr seine Mordgeschichte dreht.
00:33:47Nein, er lügt den Bruder an,
00:33:48weil er ungestört Roloff treffen will.
00:33:49Ach ja, um ein Foto zu erhalten,
00:33:51das irgendwie seine Unschuld beweist.
00:33:53Ein Foto, was Pfeiffer mit dem ominösen Hintermann zeigt.
00:33:56Mit wem?
00:33:58Mit Nilius?
00:33:59Mit Engholm?
00:34:02David, es gibt keinen einzigen konkreten Hinweis.
00:34:06Weder auf das Foto, noch auf Roloff.
00:34:08Nee, vielleicht gibt es das Foto gar nicht.
00:34:19Vielleicht wurde Barschel damit nur geködert, in die Falle gelockt.
00:34:28Das wird mir jetzt ein bisschen zu konspirativ dar.
00:34:32Barschel war nicht Kennedy.
00:34:34Ich meine, er war ein kleines Licht.
00:34:36Wer soll den umbringen?
00:34:40So, Feierabend.
00:34:41Wir müssen morgen ganz früh raus.
00:34:51Mein Moin.
00:34:54Wer sind Sie?
00:34:55Burga und Nissen von der Neuen Hamburger Zeitung.
00:34:57Ich hab gestern mehrmals versucht, sie offiziell zu erreichen,
00:35:00aber irgendwie...
00:35:01Ach, Sie sind das.
00:35:02Genau.
00:35:03Warten Sie auf die Pressekonferenz.
00:35:05Ich bin privat hier.
00:35:06Wir auch?
00:35:07Das heißt, Sie gehen von Selbstmord aus?
00:35:09Ich gebe Ihnen keine Auskünfte.
00:35:11Gut, dann schreiben wir Ermittlungsrichterin Tappt im Dunkeln.
00:35:14Es gibt keinen Grund, den Selbstmord auszuschließen.
00:35:16Aha.
00:35:17Sie wollen sich also nicht festlegen.
00:35:18Das ist verständlich bei so vielen Pannen.
00:35:20Welche Pannen?
00:35:21Der Polizeifotograf hat die Filme am Tatort falsch belichtet.
00:35:23Die, die...
00:35:24Ein technischer Fehler.
00:35:25So was kommt vor, oder?
00:35:26Die Ermittler vor Ort messen weder die Wassertemperatur in der Wanne
00:35:28noch die Körpertemperatur des Toten,
00:35:30weswegen man leider den Todeszeitpunkt nicht bestimmen kann.
00:35:34Also, wissen Sie, was wir uns fragen?
00:35:36Entweder sind bei der Genfer Polizei lauter Anfänger unterwegs,
00:35:39was wir beide nicht glauben wollen, oder?
00:35:41Oder was?
00:35:42Hinter den Schlampereien steckt eine Tode.
00:35:45Am Körper des Toten sind keinerlei Spuren von Gewalt gefunden worden.
00:35:49Im Magen und Blut hingegen haben wir die Reste von vier verschiedenen Medikamenten gefunden.
00:35:53Ziehen Sie daraus Ihre eigenen Schlüsse und verschonnen Sie mich mit Ihren Unterstellungen.
00:36:05Vier verschiedene Medikamente, David. Der hat sich einen regelrechten Tabletten-Cocktail reingefüßt.
00:36:10Aber wo sind die Verpackungen?
00:36:12Ja, wahrscheinlich hat er die lose in der Tasche gehabt.
00:36:14Ich habe keine Spuren von Medikamenten in der Kleidung.
00:36:16Ja, dann hat er die Schachteln irgendwie im Klo runtergespült.
00:36:19Dazu ist der Wasserdruck zu niedrig.
00:36:20Habe ich überprüft.
00:36:22Du meinst also, jemand hat die Verpackung beseitigt?
00:36:25Ja.
00:36:27Es fehlen noch andere Sachen.
00:36:28Die Rotweinflasche, die er sich am Vorabend bestellt hat.
00:36:31Die Polizei hat die gesamte Umgebung danach abgesucht.
00:36:32Vordach, Container.
00:36:33David, eine Rotweinflasche?
00:36:35Ich meine, die stellst du einfach zwei Zimmer weiter vor eine andere Tür.
00:36:37Da kommt der Zimmerservice, räumt die weg und das war's.
00:36:40Es gibt keine Einbruchsspuren.
00:36:42Weder am Fenster noch an der Fassade.
00:36:44Es gibt auch keine Kampfspuren im Zimmer.
00:36:45Der zugeschnitte Schuh im Flur.
00:36:47Das der brauchene Weinglas.
00:36:52Der Hemdknopf.
00:36:54Den hat er sich wahrscheinlich selber irgendwie abgerissen.
00:36:56Der hatte zig Tabletten intus.
00:36:57Der war total umnachtet.
00:36:59Warum gibt's dann keine Gleitsprung, keine Fingerabdrücke?
00:37:01Im ganzen Zimmer nicht.
00:37:02Und nicht mal auf den Armaturen der Badewanne.
00:37:05Er hat Wasser in die Wanne gelassen.
00:37:07Also waren seine Finger nass.
00:37:08Und nasse Finger hinterlassen keine Abdrücke.
00:37:16Es gab aber einen Abdruck.
00:37:18Von Barschels Ringfinger am zweiten Glas.
00:37:20Ansonsten nichts.
00:37:23Das Glas hat jemand abgeflischt.
00:37:29Barschel erhält am Abend einen Anruf von Roloff.
00:37:32Er empfängt ihn auf seinem Hotelzimmer.
00:37:33Man trinkt zusammen Wein.
00:37:34Der Wein ist versetzt mit einem Betäubungsmittel.
00:37:36Wenn Mr. X oder Roloff oder wer auch immer so ein absoluter Profikiller ist,
00:37:41warum hinterlässt er dann fünf mehr an Spuren wie ein Anfänger?
00:37:43Weil er gestört wurde.
00:37:45Die Kollegen vom Stern waren am späten Abend mehrmals vor seinem Zimmer.
00:37:47Vielleicht haben die geklopft.
00:37:48Jetzt lass dich doch mal drauf ein.
00:37:50Tue ich doch.
00:37:50Nein.
00:37:51Du weißt alles besser.
00:37:52Lass mal lieber morgen.
00:37:53Warte mal.
00:37:55Barschel hatte Kalender der letzten Jahre dabei.
00:37:57Tonbänder.
00:37:57Der wollte sich für den Untersuchungsausschuss präparieren.
00:38:00Der war kampfbereit.
00:38:00Weißt du, wie man Selbstmord begeht?
00:38:02Du nimmst eine tödliche Dose Schlafmittel.
00:38:04Dazu ein paar Pillen, damit du nicht kotzt.
00:38:05Danach trinkst du ein bisschen Alkohol, damit der Magen nicht rebelliert.
00:38:09Und dann legst du dich in eine schöne volle Badewanne.
00:38:11Wassertemperatur etwas über 20 Grad.
00:38:13Ist nicht von mir.
00:38:14Ist von der Gesellschaft für Humane sterben.
00:38:16Kann jeder nachlesen.
00:38:48Ich?
00:38:52Ähm.
00:38:54Bitte?
00:39:05Ich muss dich enttäuschen, aber es ist hier Zufall.
00:39:13Schade.
00:39:31Wie weit sind Sie denn?
00:39:33Womit?
00:39:35In unserem toten Freund.
00:39:38Verdächtigung?
00:39:39Vermutung?
00:39:43Ich weiß die Wahrheit.
00:39:47Ohne Sie enttäuschen zu wollen.
00:39:49Aber die weiß ja jeder.
00:39:51Und jeder eine andere.
00:39:53Ja, so würde ich das auch sehen, wenn ich für die Quick arbeiten würde.
00:39:57Also, die Quick steht ja nur mehr für ...
00:40:00Oswald Koller?
00:40:01Muschis?
00:40:02Titten?
00:40:06Aber ich kann Sie beruhigen, Sie werden ja seriöser.
00:40:08Ja.
00:40:10Mhm.
00:40:16Und wo wischte die Neu-Hamburger Zeitung, Herr Burger?
00:40:23David Burger?
00:40:25Egon Evin Kischpreis 1985.
00:40:27Ach.
00:40:29Sie hätten gleich mal sagen können, dass Sie das sind.
00:40:34Sie sind so ein Elite-Früchtchen.
00:40:38Deutsche Journalistenschule?
00:40:39Welches Elternhaus?
00:40:43Mama war arm wie eine Kirchenmaus und mein Vater hat uns sitzen lassen.
00:40:47Was hast du noch los hier?
00:40:49Krieg doch erst an der Arm.
00:40:50Jetzt komm.
00:40:51Olaf.
00:40:53Olaf, bleib doch noch ein bisschen.
00:40:55Auf einem Bein, da stehst du dich so allein.
00:40:58Du komm, wir müssen noch ein bisschen arbeiten.
00:41:10Natürlich müssen wir politisch sein. Journalismus ist immer politisch.
00:41:13Gerade jetzt. Das sind Laierne Jahre. Schrebergarten, Hilfparade, Schwarzwaldklinik.
00:41:21Die Welt verändern. Da haben Sie sich ja was vorgenommen.
00:41:25Warum machen Sie denn Bilder?
00:41:27Warum?
00:41:29Weil Sie jemand haben will?
00:41:31Äh, encore un côté?
00:41:34Oui, avec plaisir.
00:41:35Ich muss meine Welt nicht verändern.
00:41:37Ich bin frei, ich bin unabhängig.
00:41:40Ich kann kaufen, was ich will.
00:41:41Ich kann schlafen, mit wem ich will.
00:41:43Entschuldigung, aber...
00:41:45Es ist Hedonismus.
00:41:46Nennen Sie Hedonismus. Ich nenne es Glück.
00:41:51Was denn?
00:41:55Schwarzwaldklinik. Jeder kriegt, was er verdient.
00:41:58Ich liebe die Schwarzwaldklinik.
00:42:01Sachin ist wahnsinnig sexy.
00:42:10Ach, es geht nicht. Es geht gar nicht.
00:42:24Der Kollege da drüben lässt auch nichts anmachen, ne?
00:42:29Mein Kollege da drüben will, glaube ich, einfach nur mit mir ficken.
00:42:56Vorher.
00:43:12Eines ist es auf der anderen Seite.
00:43:13Ausgleich kreisend.
00:43:14Ich kann euch sicher.
00:43:15Schwarzwaldklinik.
00:43:16Ich kann euch nicht mehr die Schwarzmitte Ding.
00:43:16Ich kann euch nicht mehr, wenn ich nur die Schwarzmitte hierherstelle pineseiteinze.
00:43:20Wir können euch auch nicht mehr mit der Schwarzmitteile.
00:43:21Ich kann euch nicht mehr.
00:43:23Ich kann euch nicht mehr?
00:43:56Mein Name ist Rohloff. Robert Rohloff.
00:44:07Hast du verheißenlich?
00:44:11Du hast es nicht abgeschlossen.
00:44:15Und wie lief es mit deiner Flamme?
00:44:20Oh.
00:44:24Meine Quelle hat gesprudelt.
00:44:26Und weißt du was?
00:44:29Ich glaube langsam, du hast recht.
00:44:32Womit?
00:44:34Ja, mit deiner Mordtheorie.
00:44:52Wo habt ihr die her?
00:44:53Ein guter Journalist hat seine Quellen.
00:44:55Ein sehr guter Verhältnis.
00:44:57Könnte von mir stammen.
00:45:02Das geht gegen die Würde des Toten. Das drucken wir nicht.
00:45:05Gegen die Würde des Toten?
00:45:07Das Südeljournalismus, das überlassen wir dem Stern.
00:45:09Aber das ist ein ganz klarer Hinweis auf Mord. Das müssen wir drucken.
00:45:11Die Verletzungen können ja postmortal entstanden sein.
00:45:13Beim Bergen der Leiche zum Beispiel.
00:45:17Na gut, wir sehen, was wir sehen wollen.
00:45:19Chico, Sie sehen, was Sie sehen wollen.
00:45:21Ihre Kollegen sehen das völlig anders.
00:45:23Vom Spiegel bis zur Faz.
00:45:24Die sagen, das war Suizid.
00:45:25Die sind vielleicht ein bisschen doof, aber...
00:45:27Was, wenn sich alle täuschen?
00:45:29Dann haben wir den Scoop.
00:45:35Gut, und dann machen Sie das.
00:45:46Ja, schönen guten Tag.
00:45:47Burger von der neuen Hamburger.
00:45:48Oberstaatsanwalt Biberbart um Rückruf.
00:45:51Ah, verstehe.
00:45:53Ja, gut, mache ich wieder.
00:46:02Es gab eine zweite Obduktion in Hamburg.
00:46:05Fast alle Hämatome sind postmortal.
00:46:06Bis auf das an der Stirn.
00:46:08Fremdeinwirkung?
00:46:08Nee, dafür sind die zu schwach, sagen die.
00:46:11Kann er sich am Türrahmen gestoßen haben oder an der Badewanne oder was weiß ich.
00:46:14Nein, Herr Biber meint, es sei dringend.
00:46:17Zu Tisch.
00:46:18Dann versuche ich später nochmal.
00:46:28Hey, hey.
00:46:30Das ist wieder sehr komisch, Mann, ey.
00:46:37Der Anrufsbeantworter von Giselle Neumeyer.
00:46:40Sprechen Sie nach dem Signalton.
00:46:52Magenverstimmung.
00:46:53Der Biber ist nach Hause gegangen.
00:47:14Du, der war hochgradig tablettensüchtig.
00:47:16Der lief doch noch auf Gran Canaria und wie ein Junkie, um sich Schlafmittel zu besorgen.
00:47:19Allein vom Wirkstoff Diefenhydramine hätte er mindestens 25 Stück schlucken müssen.
00:47:23Das ist eine ziemlich komplizierte Art, sich umzubringen, oder?
00:47:27Und, und, und.
00:47:28Dieses andere Mittel, was in seinem Körper gefunden wurde, dieses Purityldion,
00:47:31das wird in kriminellen Kreisen gerne als K.O.-Topfen eingesetzt.
00:47:34Ja, von den Nutten auf den Kiez.
00:47:35Ich weiß, um die Freie abzuziehen.
00:47:36Ja, und es ist seit 83 in Deutschland gar nicht mehr zugelassen.
00:47:39Also, wo will er das herbekommen haben?
00:47:40Das gibt es nur noch in Dänemark oder im Ostblock.
00:47:45Bingo, er war doch im August in der Tschechoslowakei zur Kur.
00:47:49Weil da kann er sich dich doch ganz einfach besorgt haben.
00:47:52Also, tut mir leid.
00:47:53Das riecht einfach ganz schade nach Selbstmord.
00:47:56Ich muss jetzt los zu Gabriel Ayer, ja?
00:47:58Wie, und jetzt schreibe ich den Artikel allein, oder was?
00:48:01Wir fahren morgen mit meinem Alpen zum Poloturnier.
00:48:03Dann muss ich fit sein.
00:48:32Ja.
00:48:34Biber, guten Abend.
00:48:36Ich hatte jetzt Zeit.
00:48:43Wir wussten, wo der Spiegel Pfeiffer versteckt hielt.
00:48:46Wir haben die Wohnung noch am Wahltag durchsucht.
00:48:48Und?
00:48:57Läuft unter drei.
00:48:59Das ist zu brisant.
00:49:00Der Kalender von Rainer Pfeiffer.
00:49:06Nili.
00:49:08Klaus Nilius, der SPD-Presse-Referent.
00:49:11Ist möglich.
00:49:14Pfeiffer kontaktiert die SPD drei Monate vor der Wahl.
00:49:17Die Genossen wissen über alles Bescheid und spielen trotzdem die Unschuldslämmer?
00:49:21Ja.
00:49:22Aber was bedeutet das für unseren Fall?
00:49:26Pfeiffer betreibt ein Doppelspiel.
00:49:30Er legt Spuren, um später Barschel als Trazio die Aktion brandmachen zu können.
00:49:34Und lässt ihn dann über die Klinge springen.
00:49:38Und Barschel weiß, dass er weit weniger schuldig ist, als alle glauben.
00:49:41Er fliegt nach Genf, um mithilfe von Roloff das Komplott gegen ihn zu beweisen.
00:49:48Können Sie in einer solchen Lage Suizid begehen?
00:49:50Also war es Mord.
00:49:52Aber warum erzählen Sie mir das?
00:49:53Warum ermitteln Sie nicht?
00:49:57Auch unter drei.
00:49:59Druck von oben.
00:50:01Vom Generalstaatsanwalt?
00:50:05Und vom Justizminister?
00:50:07Ja.
00:50:08Die verhindern staatsanwaltliche Ermittlungen?
00:50:10Die Selbstmordese ist für alle am bequemsten.
00:50:31Die Verhandlung ist für alle am bequemsten.
00:50:46Die Verhandlung ist für alle am bequemsten.
00:51:36Die Verhandlung ist für alle am bequemsten.
00:51:36Die Verhandlung ist für alle am bequemsten.
00:51:43We have to go out here, out of the city.
00:51:49We have a house with a garden.
00:51:51The Jungs need a garden, they need a garden.
00:51:53They want to climb up and climb up.
00:51:54I'm not even pregnant.
00:51:55We're going to change it.
00:51:57We're going to change it.
00:52:01But it's just about you.
00:52:07I'm already ready.
00:52:12I've read it.
00:52:15Yes?
00:52:17And?
00:52:19Great.
00:52:23Morning.
00:52:44Gratuliere, Chico.
00:52:45Wirklich mutig, wie Sie sich da in den Wind gestellt haben.
00:52:49Sie halten Barschels Aufzeichnungen aus dem Flugzeug also für wahr?
00:52:52Ja.
00:52:53Ja?
00:52:55Ich nicht.
00:52:58Aber es gibt doch stichhaltige Hinweise.
00:53:00Tatsächlich?
00:53:01Dann muss ich was überlesen haben.
00:53:02Barschel hat von Rohler verfahren, dass Pfeiffer einen Hintermann hatte.
00:53:05Einen ausgebildeten Passfälscher.
00:53:06So steht's auch in seinen Aufzeichnungen.
00:53:07Ja, das ist doch frei erfunden.
00:53:08Nein, ist es nicht.
00:53:09Pfeiffer kannte tatsächlich einen Passfälscher, Gerd Postel.
00:53:12Das ist ein Hochstapler.
00:53:13Das ist ein schwäger Vogel.
00:53:15Der hat zum Beispiel als Amtsarzt gearbeitet, obwohl er gar nicht Medizin studiert hat.
00:53:19Der war Postbote.
00:53:20Ja, Pfeiffer und Postel sind seit Jahren dicke Freunde.
00:53:22Also wie kann Barschel was erfinden, was nachweislich der Wahrheit entspricht?
00:53:26Na gut, das kann er auch irgendwo aufgeschnappt haben.
00:53:29Ich meine, der wollte uns vorgaukeln, dass er kurz vor seiner Rehabilitierung stand.
00:53:32Fakt ist, Barschel kann den Flughafen nicht ein paar Mal umrundet haben, wie er behauptet.
00:53:36Guck mal, schau mal.
00:53:38Dazu müsste er jedes Mal die Grenze zu Frankreich überqueren.
00:53:42Jedes Mal.
00:53:43Und dann noch Rohloff treffen und das alles in einer Stunde?
00:53:47Also da hätte selbst Superman Probleme.
00:53:49Fakt ist, er ist mit dem Taxi direkt in sein Hotel gefahren.
00:53:54Die haben den Taxifahrer gefunden.
00:53:57Wer?
00:53:57Die Deppen von der Quick.
00:54:00Damit kommen die morgen raus.
00:54:04Sie wissen, was das bedeutet.
00:54:06Barschels Aufzeichnungen sind wehre Hirngespinste.
00:54:09Und ihre beschissene Mordtheorie, die können wir in die Tonne kloppen.
00:54:11Vielleicht ein Oberstaatsanwalt geht von Mord aus.
00:54:14Und seine Ermittlungen werden massiv behindert.
00:54:15Na und, was beweist das?
00:54:16Nichts.
00:54:17Vielleicht mag er seinen Chef nicht.
00:54:18Vielleicht will er sich wichtig machen.
00:54:19Das sind doch alles Fantasien.
00:54:20Ich brauche Fakten, Schicko, keine Fantasien.
00:54:22Geht das in Ihren Kopf?
00:54:23Manchmal braucht es Fantasie, um die Wahrheit zu sehen.
00:54:25Hab's doch Bullshit!
00:54:26Sie haben uns bundesweit blamiert.
00:54:28Die waren im Spiegel, die lachen sich doch jetzt schon schreckig.
00:54:31Wissen Sie, wie ich da stehe?
00:54:32Entschuldigung, geht's jetzt um die Wahrheit oder um Ihre Karriere?
00:54:38Raus.
00:54:40Raus!
00:54:53Barschel war fertig mit der Welt.
00:54:55Der hat geweint, als ihn sein Anwalt auf Gran Canaria anrief.
00:54:57Er war depressiv, jahrelang tablettenabhängig, politisch total gescheitert.
00:55:01Das war ein klassischer Bilanz-Selbstmord.
00:55:03Seit wann warst du das mit der Quick?
00:55:06Seit gestern Nacht, aber da waren wir schon im Druck leider.
00:55:11Guter Schachzug.
00:55:29You know, das ist unser pattern wie Anne.
00:55:34Ich πάze einfach.
00:55:38Kaune Kinder und deren Entschritten gemacht werden.Ã¥
00:55:46Truth gets harder
00:55:51There's no sense in learning
00:56:04Help me find away from my space
00:56:09Help me find away from my space
00:56:18The former schleswig-holstein Prime Minister, Uwe Warschel, is now at the grave.
00:56:25At the funeral in Lübeck, there were about 3.000 people,
00:56:29under them the Kanzler Kohl and the high members of the country.
00:56:35Germany is the champion of the country
00:56:38In the DDR, the borders of the border to the Republic
00:56:42That the parts of Europe will come back together
00:56:46To be continued
00:56:47To be continued
00:56:48To be continued
00:57:15Man lebt hier wirklich wie im Paradies
00:57:17Und zum Flughafen sind es bis 20 Minuten
00:57:21Ja, und wann fangen Sie wieder in Ihrem Beruf an?
00:57:24Weiß ich nicht, vielleicht wenn Benni in die Schule kommt
00:57:26Aber gerade genieße ich das ja alles
00:57:27Oh, Entschuldigung
00:57:31Entschuldigung
00:57:31Ich räum das mal weg
00:57:36Hoi, jetzt ist er wach
00:57:41Simone
00:57:45Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass er...
00:57:48Was?
00:57:52Der hat sich so abgekapselt seit damals
00:57:54Das sagen auch die Kollegen
00:58:03Bitte übernehmen Sie, Captain
00:58:04Bitte übernehmen Sie
00:58:11Moin
00:58:12Ich...
00:58:13Ich war hier gerade auf der Ecke
00:58:15Ich glaub, hier ist was für Sie
00:58:27Danke
00:58:27Nee, ich mein Typ
00:58:28Ja, das ist die Freundin eines alten Bekannten von Ihnen
00:58:32Ich sollte besser sagen die Ex-Freundin
00:58:35Die Dame bietet gerade überall sensationelle Enthüllungen an
00:58:39Worüber?
00:58:42Rainer Pfeiffer
00:58:54Erstes Interview?
00:58:57Ja, also...
00:58:58In der Größenordnung schon, ja
00:59:01Ah, Sie machen das schon
00:59:04Ich?
00:59:06Ja, das war alles traumhaft
00:59:07Das war alles wunderschön
00:59:09Na ja, das passte
00:59:11So, was machen wir jetzt?
00:59:13Wohin gehen wir, hä?
00:59:14Essen wir was?
00:59:15Ja, aber immer nur das Teuerste
00:59:17Immer nur den besten Wein
00:59:18Immer nur Püppchen hier, Püppchen da
00:59:19Püppchen, was möchtest du denn?
00:59:21Mhm
00:59:22Herr Pfeiffer hat also zwei Geldzahlungen erhalten
00:59:25Beide in Höhe von 25.000 Mark
00:59:27Eine im November 88 und eine ungefähr ein Jahr später
00:59:31Aber von wem?
00:59:34Der beißt die Hand, die ihn füttert
00:59:37Wessen Hand?
00:59:38Der fährt zweigleisig
00:59:39Der fährt immer zweigleisig
00:59:41Der hat immer noch so ein Ass im Ärmel
00:59:43Zweigleisig, das heißt, der betrieb ein doppeltes Spiel?
00:59:46Nein, zweigleisig heißt, der hat mich als Freundin
00:59:50Sucht sich eine andere
00:59:51Hat also immer zwei
00:59:53Also, wenn die eine nicht will, dann nimmt er die andere
00:59:55Das ist zweitklassig
00:59:59Sein Verhalten ist zweitklassig
01:00:01Aber ich glaube, dass der jeder Frau das Gefühl gibt
01:00:03Dass sie die einzige Frau in seinem Leben ist
01:00:05Nein, ich glaube, dass der das irgendwie ernst meint
01:00:08Der hat das nie ernst gemeint
01:00:09Der hat ihre Liebe missbraucht und ist gegangen
01:00:21Einmal kam er
01:00:21Da hat er gesagt
01:00:23Wir haben Decknamen
01:00:24Donnerstag und Freitag
01:00:25Also, der Rainer war Donnerstag
01:00:29Und Freitag?
01:00:31Na, Freitag war der Mann, der ihm das Geld zukommen ließ
01:00:34Das war ein gewisser Herr
01:00:38Nilius
01:00:38Oder so?
01:00:43Es gab zwei geheime Treffen mit Nilius
01:00:45Pfeiffer hat die SPD erpresst
01:00:47Und die haben mitgespielt, um ihre Macht nicht zu riskieren
01:00:49Sagt die abservierte Tussi von Pfeiffer
01:00:51Pfeiffer ist ein Zocker
01:00:52Dem geht's um Prestige und Kohle
01:00:54Der stachelt Barschel zu den Aktionen gegen Engholm an
01:00:56Barschel sagt Mach mal
01:00:57Und merkt zu spät, auf wen er sich eingelassen hat
01:00:59Als er die Reißleine zieht
01:01:01Wechselt Pfeiffer enttäuscht zur SPD über
01:01:03Auch die sagen Mach mal
01:01:04Und merken zu spät, auf wen sie sich eingelassen haben
01:01:08Deswegen haben die gezahlt
01:01:11Du weißt schon, wen du hier attackierst
01:01:13Björn Engholm steht für eine neue politische Kultur
01:01:16Der spielt seit Jahren das Barschel-Opfer und profitiert eiskalt davon
01:01:18Er ist der kommende Kanzler
01:01:19Er ist der kommende Kanzler
01:01:20Er war umso schlimmer
01:01:28Nilius und die SPD
01:01:31Habt ihr Beweise?
01:01:34Wir haben die Japs
01:01:35Jaja, ihr habt die Japs, aber habt ihr auch Beweise?
01:01:39Dann erfinden wir eben welche
01:01:47Moin, Herr Pfeiffer
01:01:48Ne, Sie?
01:01:49Was wollen Sie denn hier?
01:01:51Herr Nilius
01:01:52Herr Nilius, wenn Sie das jetzt nicht kommentieren wollen
01:01:54Dann drucken wir unsere Version
01:01:55Und die ist für Sie und Ihre Partei wirklich nicht von Vorteil
01:01:58Ich sag dazu nichts mehr
01:01:59Donnerstag und Freitag
01:02:00Das ist ja auch putzig
01:02:02Es wird noch putziger, wir haben Beweise
01:02:04Frau Japs hat bereits ausgesagt
01:02:05Herr Pfeiffer auch
01:02:06Ich sag dazu nichts mehr, Mensch
01:02:08Das sollten Sie aber, es gibt Beweise
01:02:10Beweise
01:02:13Einzahlungsbelege
01:02:16Wo haben Sie die denn her?
01:02:18Was ist Ihre Stasi-Hagte?
01:02:20Aus meiner Stasi?
01:02:22Mhm, Akte
01:02:22Die wussten alles über Sie
01:02:25Wussten die?
01:02:26Herr Nilius
01:02:27Das Geld haben Sie doch nicht persönlich bezahlt
01:02:29Das kommt doch von der Partei, oder?
01:02:33Vielleicht sollen wir gleich an Jansen fragen?
01:02:39Ja
01:02:39Aha, verstehe
01:02:43Sehr gut, dann bedanke ich mich
01:02:45Ja
01:02:53Der schleswig-holsteinische Sozialminister Jansen
01:02:57hat 1980 und 1990 rund 40.000 Mark aus eigener Tasche an Rainer Pfeiffer gezahlt
01:03:10Alles andere betrifft mich, was da gelaufen ist
01:03:12Aber wenn Sie anfangen, die Involvierung in die Affäre von damals anzufangen, meine Schuhe zu schieben
01:03:18Dann geht's hier rum, das kann Ihnen sein
01:03:35Im Bewusstsein der getanen und geleisteten Arbeit und in der Absicht, mein Land und meine Partei davor zu bewahren, mit
01:03:47meinem politischen Fehler identifiziert zu werden,
01:03:50werde ich mein Amt als Ministerpräsident und meine Funktionen in der SPD aufgeben
01:04:09Eine Rede! Eine Rede!
01:04:14Ich, äh...
01:04:15Ich, ich, ich freue mich
01:04:16Ich freue mich
01:04:17über vier weitere Jahre Helmut Kohl
01:04:20Oh, oh, oh!
01:04:23Oh, oh, oh!
01:04:24Oh, oh!
01:04:24Oh, oh, oh!
01:04:39When Pfeiffer with the SPD really played a double play and Basel did,
01:04:42he didn't have to drive it to 1987, but he flew to Genf to his honor.
01:04:49You are a Terrier, you don't listen to me.
01:04:53Walter!
01:04:55Have you read the story about La Fontaine?
01:04:57We have to move on.
01:05:16Oh, no!
01:05:28Abby!
01:05:29Come on!
01:05:46We have to move on.
01:06:09The description is about 178. No path.
01:06:12Dunkelblunder nach.
01:06:24I think I know who Robert Rohloff is.
01:06:38Bernd Schöne.
01:06:39Blond, 178, stammt aus dem Rheinland, genau wie Barschel es beschrieben hat.
01:06:44Entschuldigung, wer ist das?
01:06:45Bernd Schöne, deutscher Top-Agent. Mehrfach in heikler Mission für den Bundesnachrichtendienst unterwegs.
01:06:50Mehr Phantomen als Mensch.
01:06:51Danke.
01:06:52Bitte, Anja. Immer nachfragen, ne?
01:06:55Pfeiffer und Schöne kennen sich. Haben sich in den 60ern häufig gesehen. Das hat Pfeiffer in einer Vernehmung ausgesagt.
01:07:00Schöne erhält den Auftrag, Barschel zu ködern. Er frischt den Kontakt zu seinem alten Spezi Pfeiffer auf. Er fährt Details,
01:07:07die sonst niemand kennt. Und lockt damit Uwe Barschel nach Kent.
01:07:11Bernd Schöne soll in die Ermordung von Uwe Barschel verwickelt sein?
01:07:15Schöne war in Genf an dem Wochenende an dem Barschel-Stab. Hier.
01:07:18Er wohnt im Richemont unter dem Alias namen Dr. Marx. Hat die Rezeption mir so bestätigt.
01:07:23Und was ist mit dem Taxifahrer, der Barschel direkt vom Flughafen ins Hotel gefahren hat, ins Bourrivage?
01:07:29Er kann Rolof doch gar nicht getroffen haben.
01:07:31Der Bruder von Barschel hat neue Erkenntnisse zur Todesursache, die angeblich klar auf Mord hinweisen.
01:07:36Ich muss nach Kent.
01:07:42Rolof.
01:07:59Rolof.
01:08:01I don't know.
01:08:01I don't know.
01:08:35I don't know.
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