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Durch die geplante Gesundheitsreform soll die Beitragsbemessungsgrenze fallen. Für die Krankenkassen muss mehr Geld gezahlt werden. Einige Arbeitnehmer werden besonders stark belastet.

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#finanzen #krankenkasse #news

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News
Transkript
00:00Die Krankenkassenbeiträge in Deutschland steigen.
00:02Und das bedeutet für viele, weniger netto vom Brutto.
00:07Gesundheitsministerin Nina Warken plant eine umfassende Reform,
00:11die vor allem Gutverdiener stärker zur Kasse bittet.
00:14Was steckt dahinter und wen trifft es besonders?
00:17Künftig soll ein größerer Teil des Gehalts für die gesetzliche Krankenversicherung abgezogen werden.
00:23Der entscheidende Punkt, die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze, wird 2027 um rund 300 Euro angehoben.
00:32Von aktuell 5.812,50 Euro auf etwa 6.112,50 Euro pro Monat.
00:43Bis zu dieser Grenze müssen Beiträge gezahlt werden.
00:47Alles darüber bleibt beitragsfrei.
00:49Das klingt erstmal nach einer kleinen Änderung, hat aber spürbare Auswirkungen auf das monatliche Einkommen.
00:56Wie sieht das konkret aus?
00:58Laut aktuellen Berechnungen des Bundes der Steuerzahler trifft es vor allem kinderlose Singles und Alleinverdiener mit zwei Kindern.
01:06Ein Beispiel.
01:07Eine alleinstehende Person mit einem Jahresbruttogehalt von 74.400 Euro zahlt künftig 315 Euro mehr für die Krankenversicherung.
01:21Das bedeutet ein Minus von 200 Euro netto im Jahr.
01:24Für ein Alleinverdienerpaar mit demselben Einkommen steigt die Belastung ebenfalls um 315 Euro.
01:31Das Jahresnetto sinkt hier sogar um 229 Euro.
01:34Doch es gibt auch einen kleinen Lichtblick.
01:36Steuerlich profitieren Gutverdiener trotz der höheren Beiträge.
01:40Je nach Gehaltsstufe kann das Plus für Singles bis zu 125 Euro betragen.
01:46Bei Paaren sind es immerhin 86 Euro.
01:49Für die Berechnungen wurden neben dem Bruttoeinkommen auch der Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung,
01:54der Einkommensteuertarif, Soligrenzen, Kindergeld und Kinderfreibetrag berücksichtigt.
02:00Die Arbeitgeber sehen die Reform kritisch.
02:02Sie warnen vor steigenden Arbeitskosten und einer zusätzlichen Belastung für Arbeitnehmer.
02:08Gleichzeitig, so die Kritik, sinkt der Druck auf echte Reformen im Gesundheitswesen.
02:14Immerhin, die Beitragsgrenzen für Renten- und Pflegeversicherung bleiben unverändert.
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