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  • 1 tuần trước
Kennen Sie noch die 11 größten Hits von 1966?

1966 – Das Jahr der mitreißenden Beat-Musik, der romantischen Schlager-Melodien und der kraftvollen politischen Botschaften. In diesem Video reisen wir gemeinsam zurück in der Zeit und hören uns 11 absolute Superhits an, die vor 60 Jahren die deutschen Charts dominiert haben. Von der „gelben Unterseeboot“ der Beatles bis zum unvergesslichen Evergreen „Marmor, Stein und Eisen bricht“ – welcher Song ist bei euch mit besonderen Erinnerungen verbunden?

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Phụ đề
00:011966 war ein Jahr im Spannungsfeld großer Umbrüche.
00:06Kalter Krieg, Vietnam, gesellschaftliche Aufbrüche und neue Protestbewegungen bestimmten die Schlagzeilen.
00:13Während politisch vieles in Bewegung gerät, entwickelte sich auch die Popmusik rasant weiter.
00:19Beat, Soul und frühe Popproduktionen prägten den Sound einer Generation.
00:25Internationale Stars lieferten Ohrwürmer, die bis heute nachhallen.
00:30Gleichzeitig erlebte auch der deutsche Schlager eine Hochphase.
00:35Zwischen Aufbruchsstimmung und Alltagsflucht boten diese elf Hits von 1966 genau das, was viele suchten.
00:44Eingängige Melodien, große Gefühle und ein Stück Leichtigkeit in bewegten Zeiten.
01:06Nummer 1
01:07Yellow Submarine von The Beatles
01:15Ein Lied wie ein Kinderzimmer voller Farben. Und doch viel mehr als das.
01:19The Beatles kombinierten hier zwei Ideen von Paul McCartney und John Lennon zu einem der eingängigsten Refrains der Popgeschichte.
01:28Offiziell ein Kinderlied, zumindest laut McCartney.
01:31Tatsächlich aber auch ein Blick auf die Band in ihrer eigenen kleinen Welt.
01:421966 hatten die The Beatles gleich mehrere große Hits. Doch Yellow Submarine war neben Michelle oder Paperback Writer der größte.
01:51Fünf Wochen auf Platz 1 in Deutschland. In Großbritannien wurde die Single zudem zum meistverkauften Hit des Jahres.
01:58We all live in a yellow submarine. Yellow
02:03Nummer 2
02:05These Boots are made for walking von Nancy Sinatra
02:09You keep saying you got something for me
02:15Ein Song, der vor unterschwelliger sexueller Spannung knistert und genau daraus seine Kraft zieht.
02:22Die bis dahin erfolglose Nancy Sinatra, Tochter von Frank, bekam diesen Titel nicht einfach serviert.
02:29Sie hatte ihn sich erkämpft. Geschrieben von Lee Hazelwood, der ihn ursprünglich selbst singen wollte.
02:36Bis Sinatra darauf bestand, genau diesen Männersong zu übernehmen.
02:46Musikalisch trägt dieser legendäre Basslauf den ganzen Song. Eingespielt von der Wrecking Crew in einem Take.
02:54Kein Schnickschnack, kein Zurückrudern und weltweit auf Platz 1.
02:59Aus der erfolglosen Sinatra-Tochter wurde für einige Jahre ein Superstar und Teenie-Idol.
03:05Seite an Seite mit ihrem Vater, denn Frank hatte fast zeitgleich ebenfalls einen Welthit.
03:17Nummer 3
03:18Strangers in the Night von Frank Sinatra
03:27Und es war ein Welthit aus Deutschland.
03:30Und ausgerechnet einer, den Frank Sinatra selbst nie besonders mochte.
03:35Die Melodie stammt von Bert Kempfert, einem der ganz wenigen deutschen Songwriter mit globalem Durchbruch in dieser Zeit.
03:43Sinatra dagegen machte sich später gern über das Stück lustig, zog Grimassen über das Doobie-Doobie-Doo und hielt es
03:50für unter seinem Niveau.
03:52Something in your eyes was so exciting
03:57Kempfert erwähnte er dabei so gut wie nie. Anders als die großen Namen des Great American Songbook.
04:03Genützt hat es nichts. Strangers in the Night wurde sein größter Hit.
04:08Stand praktisch weltweit auf Platz 1 und entwickelte sich zu einem der meistgecoverten Songs überhaupt.
04:15Strangers in the Night
04:20Nummer 4
04:21Sloop John B. von The Beach Boys
04:30Urlaubssound? Von wegen.
04:32The Beach Boys nehmen ein altes bahamaisches Volkslied und drehen es ins Gegenteil.
04:37Sloop John B. erzählt von einer komplett aus dem Ruder gelaufenen Reise.
04:41Betrunkene Crew, Chaos an Bord und mittendrin der verzweifelte Wunsch
04:47I wanna go home.
04:54Brian Wilson formt daraus 1966 einen der raffiniertesten Pop-Songs seiner Zeit.
05:01Mit Flöten, Glockenspiel und diesen makellosen Harmonien.
05:06Klingt sonnig, ist aber eigentlich eine kleine Katastrophengeschichte.
05:10Genau dieser Bruch macht den Reiz aus.
05:18Nummer 5
05:19Monday Monday von The Mamas and the Papas
05:23Der Wochenstart hatte selten einen besseren Soundtrack.
05:32The Mamas and the Papas verbinden bei Monday Monday strahlende Harmonien mit einer ziemlich ernüchternden Botschaft.
05:39Denn hinter dem sonnigen Klang steckt Misstrauen.
05:42Can't trust that day.
05:44Nichts ist sicher.
05:45Schon gar nicht Beziehungen.
05:46Monday Monday
05:50Can't trust that day.
05:51Der Montag wird zum Symbol für alles, was kippen kann.
05:55Ohne Vorwarnung.
05:56Genau dieser Kontrast macht den Song so stark.
05:59Außen leicht, innen ziemlich bitter.
06:01Interessant dabei, der Song erschien 1966, also kurz vor dem Summer of Love.
06:13Nummer 6
06:15Get Off of My Cloud
06:16Von The Rolling Stones
06:24Genervt, angefressen, auf Krawall gebürstet.
06:28Die Rolling Stones lieferten hier die Antwort auf den eigenen Megaerfolg.
06:32I can't get no satisfaction.
06:34Kaum war der Hit draußen, klopfte die Welt schon nach dem nächsten.
06:38Und genau daraus entstand dieser Song.
06:46Mick Jagger formuliert das als Trotzreaktion auf eine Gesellschaft, die ihm zu eng erschien.
06:52Musikalisch treibt der Song nach vorne, mit diesem ungewöhnlich durchgehenden Drum-Pattern von Charlie Watts, das kaum Luft lässt.
07:04Nummer 7
07:05Ganz in Weiß von Roy Black
07:13Während draußen Gitarren kreischten und der Beat die Charts überrollte,
07:17kam Roy Black mit einer Hochzeit in Weiß um die Ecke
07:21und traf damit mitten ins Herz eines Millionenpublikums.
07:25Ganz in Weiß wirkt fast wie ein trotziges Gegenprogramm
07:28zur wilden Zeit.
07:29Maximal romantisch, maximal geschnägelt, maximal Schlager.
07:34Rund 2,5 Millionen Singles wurden verkauft.
07:38Es gibt nichts mehr, was uns beiden trennen könnte.
07:43Sehr zum Leidwesen seines Protagonisten.
07:46Roy Black, bürgerlich Gerhard Höllerich, war ursprünglich mit Beatmusik gestartet
07:51und hoffte auf anderes Repertoire als solche tränenreichen Schnulzen.
07:55Doch genau darauf blieb er festgelegt, bis zu seinem frühen Tod 1991.
08:01Und das Ironische daran, er sang diese Lieder schlicht zu gut.
08:06Ja, dann reisch du mir die Hand und tu's...
08:11Nummer 8
08:13Marmor, Stein und Eisen bricht von Drafi Deutscher
08:22Hier knallt es sofort.
08:25Drafi Deutscher gringt ordentlich Beat in den Schlager
08:27und das war damals alles andere als selbstverständlich.
08:31Marmor, Stein und Eisen bricht ist simpel, direkt und zündet auf Anhieb.
08:36Der Refrain sitzt nach Sekunden und lässt sich kaum abschütteln.
08:45Heute ein Evergreen auf Schlagerpartys und hemmungslosen Mitgrölabenden.
08:50Damals jedoch erstaunlich innovativ im deutschen Pop.
08:53Genau diese Mischung aus Druck, Tempo und Eingängigkeit
08:56machte den Song damals so groß.
08:59Ein Titel, der den Schlager ein Stück weit nach vorne geschoben hat.
09:03Marmor, Stein und Eisen bricht ab.
09:08Nummer 9
09:10100 Mann und ein Befehl
09:12Von Freddie Quinn
09:13Hier wird der Ton plötzlich ernster.
09:22Freddie Quinn landete mit 100 Mann und ein Befehl
09:26einen der ungewöhnlichsten Hits des Jahres.
09:29Die Vorlage kam aus den USA
09:31The Ballad of the Green Berets von Barry Sadler.
09:34Dort eine patriotische Hymne und Millionenzeller.
09:38Das weit von hier
09:41Der Vollmond scheint
09:43Zeilen wie
09:44Und ein Weg, den keiner will
09:47oder
09:47Verbranntes Land
09:48Und was ist der Sinn
09:50geben dem Ganzen eine andere Färbung.
09:53Genau diese Mischung aus
09:54Pflichtgefühl und leiser Skepsis
09:57traf einen Nerv.
09:58Der Song wurde ein Nummer 1 Hit.
10:01Parallel schaffte es auch Heidi Brühl
10:03mit ihrer Version in die Charts.
10:04Und die Welt
10:06Ist doch so schön
10:10Nummer 10
10:11Yesterday Man
10:13von Chris Andrews
10:15I'm her Yesterday Man
10:19Come on, friend
10:20Der klingt sofort nach Hit.
10:22Ohne Wenn und Aber.
10:24Chris Andrews trat hier aus der Songwriter-Ecke ins Rampenlicht,
10:28nachdem er zuvor etliche Erfolge für Sandy Shaw oder Adam Faith geschrieben hatte.
10:33Yesterday Man mischt britischen Pop mit einem damals noch ungewohnten Ska-Groove,
10:38der sofort ins Ohr geht und dort bleibt.
10:41I am a Yesterday Man
10:44I am a Yesterday Man
10:44I am a Yesterday Man
10:46I am a Yesterday Man
10:46I am a Yesterday Man
10:47Der Song schoss in mehreren Ländern an die Spitze, auch in Deutschland
10:50und entwickelte sich zum Dauerbrenner.
10:53Kein Wunder, dass Andrews das Stück später auf jeder Oldie-Bühne wieder und wieder bringen musste.
10:58I'm her Yesterday Man
11:04Nummer 11
11:05Spanish Eyes von Al Martino
11:13Zum Schluss noch ein Hauch von Fernweh und großer Geste.
11:18Al Martino macht Spanish Eyes zu einer Hymne der Sehnsucht.
11:22Die Melodie stammt erneut von großen Bert Kempfert, damals einer der wenigen Weltstars made in Germany.
11:35Und dann ist da diese operettenhafte Stimme Martinos, die jedes Quäntchen Pathos auskostet
11:42und den Song zur ultimativen Schnulze seiner Zeit macht.
11:46Der Song wurde unzählige Male gecovert
11:49und gehört bis heute zu den bekanntesten Standards seiner Zeit.
11:53Ein Klassiker, der nie ganz verschwindet und immer wieder neu entdeckt wird.
12:03Das Jahr 1966 war nicht nur ein Kapitel voller historischer Umbrüche,
12:10sondern auch ein goldenes Meilenstein der Musikgeschichte.
12:13In diesem Jahr entstanden unvergängliche Melodien, die zu einer Brücke zwischen den Generationen wurden.
12:20Diese elf Songs sind perfekte Puzzleteile, die eine glanzvolle, aber auch tiefgründige Zeit der deutschen Musikcharts widerspiegeln.
12:29Ich hoffe, diese Zeitreise hat euch wunderbare Gefühle und Emotionen beschert.
12:35Unterstützt uns gerne weiter mit einem Like und einem Abonnement des Kanals.
12:39Es kostet nichts, bedeutet uns aber sehr viel.
12:42Bis bald und auf Wiedersehen!
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