00:13Letzte Worte. Ja, da wird er noch mal ein bisschen ernst, der D, also ich.
00:18Ist ein entspannter Song, der ist klar, oder? Da haben wir nicht viel zu tun. Vielleicht entspannt
00:23das ein bisschen nach dem anstrengenden ersten Teil. Der kleine Weltretter Thomas D, der wirklich
00:29gedacht hat, er könnte mit Musik die Welt retten. Ich dachte, eigentlich ist doch völlig klar,
00:34wenn man ihnen jetzt erzählt, wir sind eine Welt und das ist ja auch so, alles ist miteinander
00:38verbunden, dann müsste das doch funktionieren. Ich habe, glaube ich, dann irgendwann ein bisschen
00:43resigniert. Vielleicht klappt es nicht mehr der ganzen Welt und habe mich dann so ein bisschen
00:47aufs kleinere Beruf und denke dann und jetzt immer noch, dass es dann vielleicht einen gibt,
00:52den ich dann den Tag rette, den Moment rette. Zumindest etwas Positives zurückzugeben, der
00:58Wunsch ist geblieben und wie ich an Fanreaktionen ja auch mitbekomme, funktioniert das hier
01:04und da. Insofern gebe ich mich, glaube ich, jetzt mit einem Kleineren zufrieden und das
01:08ist ja auch klein wie im Großen dasselbe. Wenn wir Frieden in unserem direkten Umfeld schaffen,
01:14gute Laune und Liebe, dann kann sich das ja auch ins Größere verteilen und ausweiten.
01:24Letzte Worte
01:28Was soll man schreiben, außer sich die Seele aus dem Leib und Leute bleiben? Schenkt mir ein wenig
01:34eurer Zeit und meine Zeilen, geräumt für meine Wenigkeit mit euch zu teilen. Es dauert keine
01:40Ewigkeit, doch haben meine Zeilen schon so manche Seelen gehalten. Und habe einigen den Sinn und Zweck
01:46des Lebens gezeigt. Das lässt mich denken, wie die Menschen sich benehmen, beweist. Es haben meine Reden eben noch nicht
01:52jeden erreicht.
01:53Und falls doch, war sein Kopf wohl schon voreingenommen und hat, was ich sagte, egal wie vollkommen. Perfekt präsentiert und
02:01richtig durchdacht,
02:03verargumentiert und zunichte gemacht. Doch ich gebe nicht nach oder rege mich auf, lehne ihn ab oder gebe ihn auf.
02:12Nein, ich feile an Zeilen, um Reime zu finden, auch ihn zu erreichen und weiterzubringen. Was ich sage, kommt von
02:19Herzen und das soll es auch hin.
02:21Doch dazu braucht es Vertrauen, denn ohne haut das nicht hin. Und deshalb bitte ich dich, statt dich dagegen zu
02:27wehren.
02:28Das, was ich dir sage, entspannt anzunehmen. Denn dann weiß ich, wenngleich meine heutige Rede bei weitem nicht reicht,
02:35um erleuchtet zu werden. So konnte ich doch einigen Leuten auf Erden verdeutlichen, was es bedeutet zu leben.
02:43Warum schreibe ich, wie ich schreibe? Warum schreibe ich überhaupt? Was soll man sagen? Was soll man schreiben?
02:49Außer sich die Seele aus dem Leib. Ha, wie ein wunderschöner Anfang von einem Song.
02:55Das sind dann die Famous Last Words, die berühmten, berührten, die berührenden letzten Worte von Thomas Deon.
03:05Das nehmen ständig zur Debatte? Doch.
03:07Doch. Gut, haben wir es ja. Wir machen einen Haken dran.
03:19Fertig, gleich stecken. Ich kenne ja keinen, der so Sachen schreibt wie ich.
03:25Und wenn es da keinen gibt, dann muss ich das vielleicht weiterhin machen.
03:28Vielleicht muss ich das machen, gar nicht, weil ich das für mich brauche.
03:32So, weil ihr das braucht. Weil die Welt das braucht.
03:34So, um einen kleinen Teil eben wieder zurückzugeben.
03:38Wann
03:38Macht
03:39Sehr gut, heisst.
03:47Aber