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00:02Oh
00:07Hey, hey, hey, that's not easy
00:13She takes away from it and Adam takes away with
00:17That's the Teufel, the Teufel, that's the same
00:22But music, I mean, techno, can't do anything else
00:27Amen
00:31So
00:33Are we out of here?
00:33Are we ¿cara steps?
00:37Or are we prepared for this thing?
00:55clean
00:57We'll see you next time.
01:33Hello! Hi! I'm Ines! Manuel, hi! Hey! Manuel, hi! How are you? How are you doing? Good! And by you?
01:43Good, interesting! Where are you now?
01:46From home, from the studio. I've done a little before. And what's for a studio? Digital. Also, hauptsächlich computer, virtual
01:54reality and so on. And you?
01:55So 3D und so? Yeah, 3D. Okay, aber wir machen 5D. Wow! Wir sind Musiker. Okay, nice. Ah, cool.
02:03Jetzt bin ich voll gespannt, weil wir uns jetzt ein Kunstwerk angucken. Ich glaub schon, ja. Oder?
02:08Ich hätte ja so ein bisschen Lust auf Hieronymus Bosch oder sowas. Ah! Hieronymus Bosch. Oder Donatello. Let's see!
02:26Ich bin Mannan Rossner. Ich bin ein Künstler, der mit digitalen Tools arbeitet.
02:37Was mich am meisten interessiert, ist eigentlich die Schnittstelle von digitalem und physischem Raum.
02:42In meiner Kunst, ich gehe oft von existierenden physischen Räumen, oft Museumsräume aus, die man dann in digitalen und auf
02:49eine andere Art erleben kann.
02:55Im Digitalen fängt man irgendwie unabhängig von den Limits vom Physischen an.
03:00Das heißt, ich muss nicht überlegen, was kostet es, 50 Meter gut zu produzieren oder sowas.
03:06Sondern, wenn ich die so gut finde, dann mache ich die einfach.
03:08All your time on me, stop wasting all your time on me.
03:18Hast du immer schon mit dem Computer gearbeitet?
03:23Seit ich mit so 15 oder so gezockt habe.
03:26Also kommst du vom Zocken?
03:28Genau, ja. Da habe ich so angefangen. Ich fand es dann irgendwie langweilig, bei Counter-Strike die ganze Zeit Leute
03:33abzuschießen.
03:34Ich habe dann angefangen, so Galaterien zu bauen, was sehr viel mehr interessante Möglichkeiten gibt.
03:38Ja.
03:39Ich fand die beiden sehr nice. Und zwar cool, die auch im Museum zu treffen.
03:45Ja. Auch eine spannende Form, Leute kennenzulernen.
03:48Habt ihr dann beide Musik auch studiert?
03:50Ja. Jazzmusik eigentlich.
03:52Wir sind Adma und wir machen Musik.
04:07Wir haben uns in Dresden beim Musikstudium kennengelernt.
04:12Und ab da haben wir zu zweit Musik gemacht und wurde von anfänglich eher akustischer und Jazz-Folk orientierter Musik
04:21dann doch independent, elektro, mit live gespielten Einflüssen.
04:38Ich glaube, diese Staffelei sieht ein bisschen extra aus.
04:41Ja.
04:41Oh ja.
04:42Ich glaube auch.
04:42Ich war sehr aufgeregt, weil ja so viele Sachen unklar waren.
04:47Ein bisschen aufgeregt war ich glaube ich auch.
04:49Ja.
04:49Ja.
04:52Ja.
04:52Ei, ei, ei.
04:53Ah.
04:54Ei.
04:58Okay, das kenn ich sogar. Aber ich weiß nicht, von wem das ist.
05:04Ja, das ist doch mega.
05:09Ich meine, die ganze christliche Geschichte steckt ja dann wahrscheinlich irgendwie drin.
05:25Bist du aus der Kirche ausgetreten?
05:27Mhm.
05:28Ah, ich auch.
05:29Ja, ich auch.
05:30Oh.
05:32Naja.
05:32Aber, ich weiß nicht, man hat es ja doch irgendwie mitgenommen, oder?
05:36Ja.
05:36Klar, Religionsunterricht.
05:38Jeden Montag 8 Uhr.
05:42Amen.
05:48Hallo.
05:48Hallo, hallo, hallo.
05:49Ich bin Ines.
05:50Ich bin Stefan.
05:51Manuel.
05:51Stefan.
05:52Ich bin hier Kurator für die Altdeutschen und Niederländer, zu denen ja auch dieser Kranach
05:56zählt.
05:57Ja, ist ein Glückwunsch.
05:59Also wir fragen uns, von wem des Bildes?
06:03Von Lukas Kranach, dem Älteren.
06:05Ah.
06:06Einem der bekanntesten deutschen Renaissance-Maler.
06:09In den 1470er-Jahren geboren und um 1550 gestorben.
06:15Ah ja, also mittendrin in seiner Lebensschiffensphase.
06:19Ja, schon fast ein bisschen später, so 1531.
06:23Immerhin auch schon bald 500 Jahre alt, das Bild.
06:25Es geht da schon so drauf zu.
06:27Wahnsinn.
06:32Wie ist der Blick des Künstlers auf diese Szene?
06:38Kranach, und das ist sein Markenzeichen und das wird auch besonders geschätzt, findet
06:43diese bestimmte Stilisierung, dass die Körper so glatt und schön und gleichmäßig sind.
06:48Und was er liebt, ist eben diese hellen, glatten, makellosen Körper gegen so einen dunklen
06:53Fond zu setzen.
07:02Ich finde, das Thema ist auf jeden Fall sehr bedrückend dargestellt.
07:06Da sind ja auch so bittersüße oder so gemischte Gefühle drin, ne?
07:09Auch sie lässt sich davon verführen und Adam macht mit.
07:12Könnt ihr mal gucken, hier dieses Dunkle da aus dem Apfel.
07:14Ach, ist schon reingebissen. Ach so.
07:15Das sind von Evas wohl sehr groß geratenen Schneidezähnen, die Spuren.
07:21Die haben gebissen und deswegen, die Schlange hat ja Eva gesagt, komm, kannst du auch von
07:26dem Baum essen, wenn Gott es verboten hat, ist doch egal.
07:29Und sie lässt sich dafür führen.
07:31Die Schlange freut sich quasi schon.
07:33Das ist Teufel, der Teufel, der ist böse.
07:35Auf der anderen Seite sind sie jetzt, wie er so den Arm drum legt und sie sich anschmiegt,
07:40jetzt sind sie überhaupt erst ein Paar aus Mann und Frau geworden.
07:48Was fällt dir da jetzt so ein?
07:50Oder was könntest du daraus machen?
07:52Boah, es gibt schon viele Stellen, wo man da ansetzen könnte.
07:56Und wie würdet ihr reingehen?
07:58Wie fangt ihr damit an?
08:00Also, ich finde, es gibt verschiedene Ebenen.
08:03Auf der einen Seite irgendwie diese Symbiose, die Liebe zwischen den beiden.
08:09Dann die Naturverbundenheit der zwei, die Nacktheit.
08:15Und aber musikalisch?
08:17Ich meine, Techno kann sich da irgendwie auch.
08:20Aber auf der einen Seite aber auch irgendwie so voll die Klavierballade.
08:22Kann aber auch sein.
08:23Also, ich finde, es ist so alles offen.
08:25Ich habe voll Bock einfach rumzuprobieren.
08:35Kannst du mal anlegen?
08:37Mhm.
08:38Schlag für die Mitte.
08:39Genau, ist ja genau drauf jetzt.
08:41Genau drauf.
08:50Es gibt verschiedene Arten, wie wir an Songs rangehen.
08:54Oft ist es so in dem Schreibprozess, ganz am Anfang, dass viel experimentiert wird.
08:59Also einfach entweder wir jeder für sich selbst oder auch zusammen im Proberaum mit den Instrumenten,
09:06mit Samples, mit Sachen, die man einfach so reinschmeißt.
09:08Ja, mit Akkorden, aber auch schon mit Fragmenten, Melodien und so.
09:12Genau.
09:34So, das haben wir jetzt aufgenommen.
09:42Also, man könnte auch beim elektronischen Beat arbeiten, aber wir haben ja einen super Schlagzeug.
09:48Ja, und wir können ja dann immer noch…
09:49Man verdient einen super Sound.
09:58Wir waren letztes Jahr in der Elbphilharmonie und haben da mit der NDR-Band zusammen ein Konzert gespielt.
10:03Und da gibt es ein Intro, was Zacharias Falkenberg gemacht hat.
10:07Das klingt super schön, weil das mit Flöten ist.
10:10Das klingt super sanft.
10:12Und da dachte ich mir so direkt, ey, das ist mega geil.
10:14Weil das würde sehr gut dieses Paradies wieder spiegeln.
10:17Und jetzt geht es auf jeden Fall darum, dass wir aus der Skizze ein bisschen konkretere Sachen machen.
10:36Das ist so witzig, weil normalerweise treffen sich Menschen wie wir eigentlich gar nicht.
10:39Weil ich eher aus dem Rockbereich komme oder aus dem elektrischen Gitarrenbereich.
10:44Als es hieß, sie kommen aus dem Jazz, hab ich eher so…
10:47Also, ich verbinde damit immer zu viele Noten, die mich nervös machen.
10:51Insofern ist es halt nicht so meine Musik.
10:53Und hab dann festgestellt, dass das, was die machen oder unter Jazz verstehen, nämlich die Improvisation.
11:00Dachte ich, boah, das gefällt mir.
11:14Ich glaube, es wäre cool, wenn wir heute auch noch dafür verwenden, dass wir ein Arrangement zusammen machen.
11:21Weil das fände ich für heute Abend…
11:24Ja, aber dann brauchen wir noch ein bisschen mehr. Jetzt haben wir erst mal… Alles läuft gleichzeitig, ne?
11:46Ich weiß aber nicht, ob das genau der ist.
11:48Ja.
11:55Wir haben uns so ein bisschen zu entschlossen, dass das ein Song wird, wo…
12:02Also, die Stimme hat die Bassfunktion.
12:09Jetzt machen wir noch Struktur und dann trinken wir alkoholfreies Bier.
12:38So Manuel, wo möchtest du es hinhaben?
12:42Ich glaube, ich würde es hier ungefähr hinstellen, mittig zum Raum und zu der Arbeit da drüben.
12:47Also, mit der Malerei zum Raum oder zur Wand?
12:50Die Malerei zum Raum, ja.
12:51Okay.
12:52Also, das lässt man von hier drauf schaffen.
12:53Du musst natürlich gucken, hier, da hängt der Baldung ziemlich farbintensiv.
12:57Oh, wow, ja.
12:58Dass der da nicht irgendwie dazwischen funkt.
13:01Ja, so ist aber gut.
13:01Wenn ich eine neue Arbeit mache, fange ich meistens damit an, dass ich einen digitalen Raum erstelle.
13:10Wenn es zum Beispiel eine Institution ist, fahre ich hin, mache viele Fotos von einem Raum,
13:16kriege meistens Pläne davon, damit ich den proportional richtig digital bauen kann.
13:39Das ist auch das erste Mal, dass ich in so einer historischen Sammlung wirklich arbeite.
13:44Ich habe natürlich auch über die inspirierenden Infos von Stefan nachgedacht.
13:52Und eigentlich ist mir vor allem aufgefallen, dass bei Adam und Eva vielleicht das Besondere ist,
13:59dass es dort so eine Abwesenheit von Technologie gibt eigentlich.
14:02Das sind wahrscheinlich die zehn Minuten der Menschheit, wo noch keine Technologie im Spiel war.
14:25Ja, jetzt mache ich mit meinem Handy einen 3D-Scan von der Staffelei an dem Bild.
14:34Das ist so ein sogenannter LiDAR-Sensor und der macht direkt ein 3D-Modell aus dem Objekt.
14:44Was super praktisch ist, weil später kann ich es dann in meiner digitalen Welt fast direkt dahin stellen.
15:12Ich schaue mir jetzt mal ein bisschen die Bilder an, die wir gemacht haben in der Gemäldegalerie,
15:16wo ich dann später meine digitale Arbeit reinbauen kann.
15:20Es sind, glaube ich, schon einige ganz Gute dabei.
15:29Als ich das erste Mal ein 3D-Projekt geöffnet habe, was ja so eine Art wie mein Canvas ist, also
15:34meine Leinwand,
15:36hat sich eben diese Frage gestellt, was mache ich jetzt mit diesem dreidimensionalen Raum?
15:41Ist ein bisschen die Frage nach dem leeren Blatt, was ja jeden Künstler beschäftigt.
15:45Also wo fange ich denn überhaupt an? Und der war für mich eben schon immer dreidimensional.
15:51Hier sieht man schon mal den ganz groben Scan, der ist eher auf den Raum ausgelegt,
15:55deswegen ist er vielleicht nicht so detailliert.
15:59Weil dieser Sensor ist zwar super gut, aber er hat immer noch so ein bisschen Unschärfe.
16:04Dadurch wird es sehr unruhig und wenn man dann wirklich in Virtual Reality sehr nah davor steht,
16:08dann sieht man, dass es halt eher so eine so ein bisschen durchgekaute Umgebung ist.
16:14Was ich natürlich vermeiden will, deswegen baue ich da ein sehr detailliertes Modell,
16:21was eben mathematisch auch ein bisschen korrekter ist.
16:44Wir haben innerhalb des Produktionsprozesses eine Stelle erreicht, wo Beat und die Farben des Stücks so weit stehen.
16:56Es wird nur noch fein geschliffen und geschaut, wie kann man dem Ganzen noch kleines Glitzern verleihen oder kleine andere
17:06Aspekte.
17:06Dafür lade ich das Sample von Moses mal hier in meinen Sampler rein.
17:35Musik machen geht extrem schnell, leicht von der Hand und sehr, sehr, sehr intuitiv.
17:40Aber wir sind schon auf irgendwie einer heißen Spur und sind eigentlich mitten in der Schlacht um den Text und
17:51die inhaltliche Aussage.
17:53Musik
18:05Also zum fertigen Text komme ich meistens durch viel Zeit, die ins Land geht, viel spazieren gehen.
18:15Also das ist immer ein sehr, sehr langer Prozess. Irgendwie habe ich das Gefühl, es dauert am längsten.
18:20Wir waren jetzt die ganze Zeit auf Tour. Jetzt sind wir einen Tag mal hier und treffen uns auch.
18:26Und ich habe mir aber die nächsten Tage dafür Zeit genommen.
18:30Und ich muss mir das auch in den Kalender schreiben, damit das dann auch passiert.
18:42Ich wohne hier in Berlin-Neukölln. Es ist auch super multikulturell und an jeder Ecke passiert was Neues.
18:47Es gibt so viele Kunstproject Spaces. Weiß ich nicht. Die Leute sagen immer, Künstler sind inspiriert davon.
18:53Vielleicht stimmt es ja sogar.
19:04Nebendran ist auch das Tempelhofer Feld, was mir sehr gut gefällt. Oft bin ich da einfach, um einen Spaziergang zu
19:10machen, ein bisschen nachzudenken.
19:13Das Leben als Künstler ist super spannend. Ich denke, es ist besonders. Also ich habe sehr viel Freiheit, kann entscheiden,
19:21womit möchte ich arbeiten, was interessiert mich.
19:33Und für mich war eigentlich sehr früh klar, dass es um das Digitale geht, weil es eigentlich immer mein Zugang
19:39zur Welt war auf eine Art.
19:44Also hier sieht man den aktuellen Stand von meiner Gemäldegalerie quasi, also der digitalen Version.
19:51Ich habe auch die Nebenräume mal so vorbereitet. Ausgehend von diesem digitalen Modell des Raumes habe ich dann meine eigene
20:02Arbeit entwickelt.
20:03Ich habe mich mit Virtual Reality quasi in dieses digitale Modell gestellt und dort eine Zeichnung gemacht, die sich auf
20:14den Kraner und auf die Räumlichkeiten bezieht.
20:23Also ich bin jetzt in Virtual Reality, habe hier diese beiden Controller, die meine Werkzeugpalette und mein Pinsel sind und
20:30das Modell von der Gemäldegalerie.
20:33Das heißt, ich zeichne hier jetzt meine Arbeit, die ist irgendwie zu dünn, gefällt mir nicht so, also mache ich
20:40die einfach wieder weg.
20:41Ich muss den Raum ein bisschen kleiner machen, damit die Arbeit in Relation ein bisschen größer ist.
20:48Und jetzt kann ich hier schön zeichnen, wo ich das gerne hin hätte.
21:10Ich hätte Kranach gerne mal getroffen und gefragt. Ich weiß nicht, was er davon gehalten hätte.
21:14Es ist natürlich viel passiert in der Zwischenzeit. Künstler können sehr viele andere Themen bearbeiten, als christliche Motive zu mahnen.
21:24Wobei ich ihm jetzt auch nicht unterstellen wollte, dass er das nicht gut fand.
21:36Wir sind in Hannover, im Musikzentrum.
21:50Ja, das geht auch gut.
21:52Ich hatte das Gefühl, es klingt ein bisschen spitzer als die anderen Mikrofone.
21:57Ja, wir würden nochmal fünf bis zehn Minuten an unserem neuen Song arbeiten wollen, wenn das in Ordnung ist.
22:04Wir müssten uns kurz proben, weil wir haben sonst keine Zeit.
22:07Als ich das letzte Mal uns in Dresden besucht habe, war ich abends nach Pumpe im Fitnessstudio und dann bin
22:12ich in die Sauna gegangen.
22:14Und in dem Dampfbad da, hatte ich dann auf einmal die Idee, was der Inhalt des Textes ist.
22:35Adam und Eva, es hat so Bock gemacht, die ganzen Sachen aufzuzählen, sich zu überlegen, wenn man jetzt ein Alien
22:40wäre, vorher im Paradies gewohnt hätte.
22:43Alles wäre toll und mega. Und dann kommt man an einen Ort und der ist dann wie die Erde und
22:48wie diese Welt.
22:50Und dann fragt man sich schon so, was ist denn hier los? Was ist hier eine Scheiße? Wie kacke ist
22:55das denn? Und wie kacke ist das, das, das, das und das?
23:06Der Refrain erzählt von dieser Liebe quasi und aber auf eine sehr naive Art und Weise und deshalb auch dieser
23:13schöne Hall und das soll so ein bisschen wie so ein kleiner Kinderchor klingen, der so ganz, ganz naiv irgendwie
23:20auch daherkommt. Aber nicht doof, sondern ein bisschen naiv.
23:40Also ich glaube, Kranach hätte den Song richtig krass gefeiert.
23:43Ja, ich glaube, wenn das bei ihm im Radio gelaufen wäre, hätte er seine Pantoffeln weggehauen und zwar ohne die
23:47Hände, sondern einfach so die Füße und hätte dann...
23:51Wie heißt das mit seiner Werkstatt oder seine ganze Werkstatt, die ganzen Leute hätten alle Party gemacht.
23:55Ja, er hätte eine Riesen-Crew und die hätten dann auf jeden Fall auf den Werktischen, auf den Werkbänken getanzt.
24:05Ich bin immer aufgeregt, aber es ist immer unterschiedlich, wann die Aufregung anfängt.
24:12Man schmeißt das halt erst so, wenn das Intro abgespielt wird und man schmeißt das aber auch schon mittags.
24:17Das ist irgendwie, ich weiß nicht, so tagesformabhängig.
24:21Und es ist auch ein Payback-Time. Also man fragt sich oft in dem ganzen Prozess, wofür mache ich das?
24:28Aber ab dem Punkt, wo Menschen dadurch bewegt oder zum Nachdenken getrieben werden, merkt man auf einmal, okay, das hat
24:37eine Bedeutung für Menschen und das füllt das Ganze mit Sinn.
24:42Hmm?
25:14I'm the boss, I'm the boss, I'm gonna ride my two.
25:19I'm the boss, I'm gonna ride my two.
25:21I'm the boss, I'm gonna ride my two.
25:24I asked where it could be.
25:26I'm on the Kopf, right?
25:27Come on, I'm the boss, I'm gonna ride my two.
25:33And then you can...
25:34Hello.
25:36Hi.
25:36Hello.
25:37There he is.
25:37Hello.
25:40Hello.
25:41Hello.
25:43Hey, how are you coming?
25:45Sehr gut, sehr gut.
25:46Geil, aber hast du hier Geld drin, oder?
25:48Ja, genau, das ist der Geldkoffer.
25:50Sehr gut.
25:50Nein, da sind die Sachen drin, die ich brauche, um euch meine Arbeit zu zeigen.
25:55Aber ich bin auch sehr gespannt auf euren.
25:56Ich hab hier schon so viel Technik gesehen, sehr geil.
25:59Ja, wir haben ein bisschen kleiner gemacht.
26:00Wir haben ein bisschen was vorbereitet, ja.
26:01Aber wir sind ja auch gerade auf Tour und so.
26:03Und das lief ja jetzt alles parallel.
26:05Aber wir sind fertig geworden.
26:06Und du?
26:06Ja, ja, ja, ja, ich auch.
26:08Okay, ich bin gespannt.
26:09Dann zeig doch mal was drin ist.
26:10Ja, dann packe ich mal aus, oder?
26:11Ja.
26:11Sehr nice.
26:21Ich glaube jetzt, ja.
26:30Genau, du bist jetzt quasi wieder in der Gemäldegalerie.
26:33Ja.
26:33Ich hab mir alle Gemälde sehr genau angeguckt.
26:37Und du musst dann gucken, wo du hinläufst ein bisschen.
26:39Ach so.
26:40Weil du wirst.
26:41Ja.
26:41Weil du wirst sonst vielleicht alleine.
26:45Aber jetzt siehst du ja schon, wenn du da links durch die Tür durchguckst, bist du im Raum, wo der
26:50Kranach ist?
26:51Ja.
27:05Und hier sind Steine und dann ist halt das Parkett so aufgebrochen.
27:08Und dann ist so eine krass Schlucht.
27:19Krasses, krasses Teil hier, ey.
27:21Ich mache öfter solche Rauminstallationen, wo ich einfach dieselbe Brille aufhabe wie du jetzt und dann male ich in die
27:28Luft.
27:29Und mich interessiert da irgendwie zum einen so Möglichkeiten zu zeigen, die es im physischen Raum vielleicht nicht gibt oder
27:34die es geben könnte.
27:35Aber auch die Linie ist für mich sehr wichtig, weil die Geste ist eigentlich so ziemlich die gleiche, wie die
27:41Maler vor 500 und vor 5000 Jahren irgendwie verwendet haben.
27:45Und Rot, erzähl mal, was hast du dir bei der Farbe gedacht?
27:49Ja, ich verwende immer so Kontrastfarben.
27:52Macht man beim Programmieren so, damit man die Sachen besser voneinander unterscheiden kann.
27:56Aber es passt auch super zu dem Kranach, zu Adam und Eva, wie der Apfel.
28:00Warte, du musst es genau hier jetzt aufziehen.
28:03Leute, ich sehe das Bild, um das sich alles dreht.
28:08Ist doch krass.
28:10Stimmt.
28:13Wow.
28:22Total geil, wie groß das ist.
28:31Die Erfahrung, Manuels Werk zu erleben, war völlig irre.
28:36Also ich weiß gar nicht genau, ob realistisch das beste Wort dafür ist, aber so einnehmend, so reinziehend und auch
28:42so überraschend.
28:43Und auch den Raum, wo wir uns ja kennengelernt haben, wiederzusehen in der Galerie.
28:49Und dann diese Wucht zu erleben, also das war für mich totales Erlebnis.
28:56Man ist auf jeden Fall direkt in einer anderen Welt.
28:59Und so ein bisschen schade, als ich die abgesetzt habe und euch dann alle gesehen habe.
29:05Die Traumwelt vom Wahl.
29:07Nein, aber ich fand es schön, auch wieder in diese Gemäldegalerie reinzukommen.
29:11Und dann halt auch noch dieses brachiale, rote...
29:16Wirklich durch die Galerie, durch den Boden und dann war diese Malerei von Manuel da.
29:23Ja, ich fand es auch cool, dass wir irgendwie auch im Schluss darauf gekommen sind, dass wir nicht einen gleichen,
29:29aber einen ähnlichen Ansatz auch irgendwie hatten mit diesen Kontrasten, mit dem Brachialen, mit dem Alten, mit dem Schöngeistigen, mit
29:37der Hochkultur und dann irgendwie einen krassen Gegensatz da reinzumachen.
29:42Fand ich interessant.
29:52I laid my hands in yours.
29:59You laid your hands in mine.
30:03They didn't say that we can turn back time.
30:21I laid my hands in yours.
30:24You laid your hands in mine.
30:25They didn't say that we can turn back time.
30:29I laid my hands in yours.
30:31You laid your hands in mine.
30:33They didn't say that we can turn back time.
30:36Turn back time no more.
30:38Turn back time no more.
30:42Turn back time no more.
30:44Turn back time no more.
30:44What the fuck?
30:46What's this now?
30:48Are you for real if I have no before?
30:50Never never take back no more.
30:51Cannonballs, cholera, starvation, global war.
30:55Money, money, money, money, money.
30:57What the fuck is going on?
30:58We used to lie back in the grass, yo.
31:03Now we run with my kids in the end, oh.
31:06All I ever want was, now I have it.
31:08All I ever want was something special.
31:10All I ever want was something better.
31:11All I ever want was just one headache, whoa.
31:14But this is low, low, low, low, low.
31:18Yeah, this turned low, low, low, low.
31:20All I need is endless love.
31:22All I need is hate and fear and danger.
31:24All I want is freedom, yeah.
31:26All I get is rage and pain and cages.
31:28No, no, there's no way back home.
31:30No, no, there's no way back home.
31:31Cause this is what we ought to do.
31:33This is what we ought to do.
31:40WHись you open up.
31:42You lay your hands in mine.
31:46They didn't say that we can turn it, turn it.
31:50I laid my hands in yours.
31:52You lay your hands in mine.
31:54They didn't say that we can turn it, turn it.
31:57I laid my hands in yours.
31:59You laid your hands in mine.
32:01They didn't say that oh
32:04This house comes in order, this house taking orders
32:07This house earning dollars, this house gives us my phone
32:11This house on our ball along, this house ain't one more time
32:15This house gonna surgery, this house you gonna pull us out
32:20If we can't be the ones we wanna be, oh yeah
32:24In social media we're pretty forever
32:28Forever, forever, forever, forever
32:34I laid my hands in yours, you laid your hands in mine
32:38They didn't say that we can turn back time no more
32:41I laid my hands in yours, you laid your hands in mine
32:45They didn't say that we can turn back time no more
32:50Turn back time no more
32:54Turn back time no more
32:59They didn't say that we can turn back time no more
33:04Turn back time no more
33:08Turn back time no more
33:24That's super nice
33:26I think I'm a bit a fan
33:30And, yeah, something new to happen
33:33In a new context, in which you weren't before
33:35Come on, to set up
33:37In this theme, what for me also new is
33:42500 years of Malerei
33:44To be able to do a contrast
33:46To be able to do
33:48It's a super experience
33:50And a super experience
33:54The inspiration lauert
33:56Immer hinter jeder Ecke
33:59Kann sie hervorkommen
34:00Und man weiß nie
34:02Wo und wann
34:03Und man kann sie vor allem
34:04Auch nicht genau planen
34:07Auf der anderen Seite
34:08Ist das jetzt ein Beispiel dafür
34:09Dass das dann doch geklappt hat
34:10Weil das war eine erzwungene
34:12Inspiration
34:13Hier, mach irgendwas draus
34:14Und es war ja sehr offen
34:16Also außer dass halt
34:17Irgendwie eine Art von Musik
34:18Bei uns rauskommen soll
34:21Und das fand ich irgendwie spannend
34:22Und das fand ich irgendwie spannend
34:51Ja, ja, ja
34:51Ja
34:52Ja, ja
34:53Ja
34:53Ja, ja
34:54Ja, ja
34:55Ja, ja
35:01Ja
35:01Ja
35:01You
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