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Nachrichten des Tages | 31. März 2026 - Morgenausgabe

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News
Transkript
00:01Trotz der US-Blockade gegen Kuba, US-Präsident Trump hat kein Problem mit der Öllieferung durch einen russischen Tanker.
00:11Madrid sperrt seinen Luftraum für US-Militärflüge, die mit dem Iran-Konflikt in Verbindung stehen.
00:20Der syrische Interimspräsident Ahmed Al-Sharah ist zu Gesprächen in Deutschland empfangen worden.
00:26Zunächst traf er Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
00:28Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadephul sprachen mit dem syrischen Übergangspräsidenten.
00:35Das ist umstritten, denn Kritiker werfen Al-Sharah schwere Verbrechen gegen Minderheiten in Syrien vor.
00:41Am vergangenen Wochenende sollen bewaffnete Islamisten christliche Geschäfte angegriffen haben.
00:46In Westsyrien versuchten die Täter zudem, mehrere Häuser in Brand zu setzen.
00:50Seit dem Sturz des Diktators Assad im Dezember 2024 haben die Angriffe auf Aleviten, Drusen, Kurden und Christen in Syrien
00:58zugenommen.
00:59Regierungssprecher Stefan Cornelius wies die Kritik an dem Besuch am Freitag zurück.
01:03Es sei sehr wichtig, sich mit den Verantwortlichen dieser Region auszutauschen.
01:07Wir haben dort Interessen, sagte Cornelius vor Journalisten.
01:10Auf der Tagesordnung stünden die Lage in der Region und die innenpolitische Situation in Syrien, erklärte Cornelius.
01:17Thema seien außerdem das Zusammenleben der verschiedenen ethnischen Gruppen sowie die Rückkehr von Syrern.
01:23Außenminister Johann Wadephul stellte Syrien trotz schwerer Vorwürfe Unterstützung beim wirtschaftlichen Wiederaufbau in Aussicht.
01:33In Paris hat die Europäische Organisation für Straßenverkehr die Stadtautobahn teilweise lahmgelegt.
01:40Mehr als 50 Busse und Lkw protestierten im Schneckentempo gegen steigende Spritpreise und forderten mehr Unterstützung von der Regierung.
01:49Die am Freitag von der Regierung angekündigte außerordentliche Hilfe in Höhe von 50 Millionen Euro sieht vor,
01:56dass Unternehmer im April 20 Cent pro Liter verbilligten Kraftstoff bekommen.
02:01Die Branche hält diesen Plan für unzureichend, denn sie hatte ein 400-Millionen-Euro-Paket gefordert.
02:08L'aide de 20 centimes proposée par le gouvernement n'est pas suffisante,
02:12puisque nous avons fait nos tarifs avec au moins 50 centimes du prix du gasoil en moins,
02:20et on ne peut pas, donc avec 20 centimes, on ne s'en sort pas.
02:23Et ce qu'on réclame, c'est deux aides.
02:24Une aide à la pompe pour le futur, pour aider le carburant, la hausse du carburant,
02:30et une aide forfaitaire par véhicule, que ce soit des cars ou des camions,
02:34les 1500 euros pour des véhicules lourds, pour pouvoir absorber une partie de ce qui a été dépensé en mars
02:39sur le carburant.
02:42Die protestierenden sahen die Pläne der Regierung als einen ersten Schritt, forderten aber mehr.
02:49Der Verkehrsminister erklärte, dass die Hilfe verlängert werden könne, falls die Krise anhalt.
02:59Trotz ihrer Ölblockade gegen Kuba lassen die USA offenbar eine russische Lieferung.
03:04Seit Monaten erhält Kuba nach eigenen Angaben kein Öl und leidet häufig unter Stromausfall.
03:09US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag zu einem Bericht der New York Times,
03:13dass ein russischer Tanker auf dem Weg nach Kuba sei, er habe kein Problem damit.
03:17Das russische Verkehrsministerium bestätigte laut Agenturberichten an diesem Montag,
03:22dass der Tanker in Kuba gelandet sei.
03:23We have a tanker out there, we don't mind having somebody get a boat load,
03:28because they need, they have to survive, it wouldn't bother me.
03:30That report is true, as far as you know.
03:32Well, I would say, I told them, if a country wants to send some oil into Kuba right now,
03:38I have no problem with it.
03:39Are you worried about that it's not true?
03:40Whether it's Russia or not.
03:43Durch die US-Blockade und den von den USA herbeigeführten Machtwechsel bei Kubas Öllieferanten Venezuela
03:49hat sich die Energiekrise auf der Insel verschärft.
03:53Laut der Nachrichtenagentur AP, die sich auf das russische Verkehrsministerium beruft,
03:58bringt der von den USA, EU und Großbritannien sanktionierte Tanker
04:02eine humanitäre Lieferung von rund 730.000 Barrel Öl.
04:07Mehrere Länder und Hilfsorganisationen bemühen sich, Hilfe nach Kuba zu bringen.
04:12Die UNO warnt vor einer sich verschärfenden humanitären Krise.
04:18Maria Kolesnikova, wir treffen die belarussische Oppositionelle in Berlin.
04:23Fast fünfeinhalb Jahre war sie in Belarus in Haft.
04:27Währenddessen erhielt sie den berühmten KS-Preis, den sie erst jetzt entgegennehmen konnte.
04:32Wir haben mit ihr über die Zukunft ihrer Heimat gesprochen.
04:35Welche Entwicklungen machen ihnen Hoffnung in Belarus und welche machen ihnen Sorgen?
04:42Wenn man denkt und spricht über die Zukunft, es gibt große Sorgen.
04:49Belarus kann ihre Souveränität verloren.
04:54Es ist ganz nah eigentlich, weil wir ökonomisch nicht mehr so unabhängig sind als früher.
05:02Und das ist eigentlich ein Teil.
05:07Es ist Ergebnis von Sanktionen.
05:10Wenn die Sanktionen ganz starkes Druck auf Lukaschenko machen,
05:16der kehrt sich nach Russland.
05:18Und Russland hat natürlich profitiert dafür,
05:23dass Belarus keinen Kontakt mit der EU hat.
05:28Doch wie sieht es die Mehrheit der Menschen in Belarus?
05:32Streben sie in Richtung EU oder in Richtung Russland?
05:35Es gibt jetzt eine riesige russische, aggressive Propaganda in Belarus.
05:43Und es ist vielleicht sogar viel gefährlicher als Sanktionen,
05:51weil es ist schon fünf Jahre vorbei
05:54und es gibt jüngere Generationen,
05:58die haben 2020 und Proteste nicht mitgekriegt.
06:03Sie wissen jetzt nicht mehr, was ist das, was ist was.
06:08Und Gefahr ist, dass in noch ein paar Jahren oder noch fünf Jahren,
06:14es würden schon mehrere Generationen sein,
06:17die würden überhaupt nicht verstehen, was die EU ist
06:21und was demokratische Werte sind.
06:23Die EU müsse mit Lukaschenko kommunizieren
06:26und ihre Interessen klar vertreten, sagt Kolesnikova.
06:29Und wenn man mit Lukaschenko keine Gespräche wollen,
06:35irgendwann kommt die Zeit,
06:37der Staat Lukaschenko, die müssen mit Putin sprechen.
06:40Und das ist, finde ich, viel schlimmer.
06:43Kolesnikova setzt auf die Unterstützung Europas.
06:46Sie hofft, dass Engagement und Solidarität
06:49langfristig den Weg zu mehr Demokratie und Unabhängigkeit
06:53in Belarus stärken wird.
06:58Spanien hat US-Militärflugzeugen,
07:00die im Krieg gegen den Iran beteiligt sind,
07:03die Nutzung seines Luftraums
07:04und seiner Militärstützpunkte untersagt.
07:06Das Verbot erweitert eine frühere Beschränkung,
07:09die zunächst nur für zwei US-Einrichtungen
07:11auf spanischem Boden galt.
07:13Nun gilt sie für das gesamte Land.
07:31Die Einschränkungen sahen den US-Streitkräften
07:34von Anfang an mitgeteilt worden
07:35und stellten keine plötzliche Kursänderung dar,
07:38betonte Robles.
07:39Außenminister José Manuel Albares fügte hinzu,
07:42Madrid werde US-Flügen im Zusammenhang mit dem Konflikt
07:45den Zugang zum spanischen Luftraum verwehren.
07:47Aus Washington gab es dazu zunächst keine Stellungnahme.
07:50US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Monats
07:53jedoch damit gedroht,
07:54den gesamten Handel mit Spanien einzustellen,
07:56weil das Land sich weigert,
07:57die Stützpunkte für Einsätze gegen den Iran
07:59zur Verfügung zu stellen.
08:00Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez
08:03hat sich klar gegen den von den USA und Israel
08:06geführten Krieg gegen den Iran gestellt
08:07und ihn als außerordentlichen Fehler bezeichnet.
08:13Starke Regenfälle haben in mehreren Regionen
08:16des russischen Nordkaukasus
08:18Überschwemmungen verursacht.
08:20Am stärksten betroffen waren Dagestan und Tschetschenien.
08:23Dort mussten tausende Menschen evakuiert werden.
08:27In Mahatschkala überschwemmten Wassermassen
08:29Straßen und ganze Wohnviertel.
08:32Viele berichten, die Flut sei sehr plötzlich gekommen
08:35und habe alles mitgerissen.
08:50Die Behörden in Dagestan haben den Notstand ausgerufen.
08:54Brücken wurden beschädigt
08:56und mehr als 130 Ortschaften sind ohne Strom.
08:59Nach Angaben des Ministeriums für Katastrophenschutz
09:02wurden in der Region mehr als 3300 Menschen evakuiert.
09:06In ländlichen Gebieten stieg das Wasser so hoch,
09:10dass Anwohner und Tiere versuchten,
09:12in höher gelegene Gebiete auszuweichen.
09:15Auch in Tschetschenien gilt der Notstand.
09:17Über die Ufer getretene Flüsse zerstörten Straßen
09:20und überschwemmten hunderte Räuser.
09:23Im Bezirk Gudermes,
09:24einem der am stärksten betroffenen Gebiete,
09:27wurden etwa 500 Menschen evakuiert.
09:30Laut Wetterdiensten ließ der Regen inzwischen nach,
09:33doch das volle Ausmaß der Schäden
09:34muss noch ermittelt werden.
09:42Die EU und Australien schließen ein Handelsabkommen.
09:45Was bedeutet das für ihre Wirtschaftsbeziehungen?
09:52Im Jahr 2025 exportierte die EU Waren im Wert von 36,9 Milliarden Euro nach Australien,
09:59während sich die Importe auf 10,2 Milliarden Euro beliefen.
10:02Laut den neuesten Eurostat-Daten erzielte die EU damit einen Handelsüberschuss von 26,7 Milliarden Euro.
10:09Sowohl die Exporte als auch die Importe gingen im Vergleich zu 2024 leicht zurück,
10:14um 4,9 beziehungsweise 4,8 Prozent.
10:18Langfristig zeigt sich jedoch ein deutliches Wachstum.
10:20Seit 2015 stiegen die Exporte um fast 40 Prozent,
10:24die Importe sogar um fast 50 Prozent.
10:26Zu den wichtigsten EU-Exporten nach Australien zählten medizinische und pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Anteil von 13,1 Prozent.
10:34Es folgten Straßenfahrzeuge mit 11,1 Prozent sowie Industriemaschinen mit 9,5 Prozent.
10:40Auf der Importseite dominierten Kohle, Koks und Briketts, die 29 Prozent der gesamten Einfuhren ausmachten.
10:47Dahinter lagen Ölsaten und Ölfrüchte mit 15,3 Prozent sowie Gold mit 7,2 Prozent.
10:53Dank des umfassenden Abkommens dürfte der Handel zwischen der EU und Australien in den kommenden zehn Jahren um bis zu
10:5933 Prozent wachsen.
11:01Zudem werden im Rahmen des Abkommens mehr als 99 Prozent der Zölle auf EU-Exporte nach Australien abgeschafft.
11:07Das könnte Unternehmen Einsparungen von rund einer Milliarde Euro pro Jahr bringen.
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