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02:27all of them finished. And then it went to the house to spend.
02:35Nobody thought about it. They thought it was more of a comedy.
02:44Because comedy was in our house very big.
02:47We were in Fasching practically the house-Masken-Bildner for everything.
02:53It was enormous. It was a lot of things from the house.
02:58I was as a child totally fascinated by it.
03:01Through that was in our clothes nothing else.
03:06It was a lot of fun for everyone.
03:15For me it was...
03:21I was very unconscious.
03:23And I felt that this was my clothes and my appearance.
03:31And I was forced to present myself to something else.
03:34To present myself, what I didn't mean.
03:42I was in six years already in the internat.
03:46That was in Wartenberg, that St. Joseph's home.
03:50There were also 100 children.
03:54And 12 sisters, 12 of them.
04:06It was for me...
04:10It was for me...
04:11It was an extremely...
04:11...seelical pressure.
04:13Plötzlich under 100...
04:15...Jungs to be.
04:17And...
04:18I was going to go through...
04:20I was going to go through...
04:21I was going to feel like...
04:23...I was going to be with them.
04:26I was going to be in with my wife.
04:30I was going to have a piace with my wife.
04:35And then...
04:41I was going to do it.
04:43that I didn't have to play with the other players,
04:46but they said,
04:47you want to put together the socks together.
04:55I was already treated differently.
04:58That's what I noticed.
05:13You know what?
05:27As I was told...
05:28...their-how-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be-be
05:29-be-be-be-be-be-be.
05:36Damals musste man sich entscheiden,
05:38You do a training in the Herren or in the Damensalon.
05:44The old men came to the rasier.
05:48I had to use them with Rasierseife, Rasier-Raum and water.
05:56It was just so sad.
05:58I made them up and massaged.
06:01Some of them had alcohol and rauch and everything.
06:05It was insane.
06:08Then I got the initiative and got into the Damensalon.
06:13I said to the most beschÀftigte Friseurin,
06:20I can wash them and wash them in the Damensalon.
06:28Then I was in the Damensalon.
06:37I was in the Damensalon.
06:40I started to smile.
06:41That was also for me.
06:43And so I wanted to live and live.
06:48But that was a big thing left and right,
06:53because the theme was not known.
06:56And you didn't know what was happening with you.
06:59Where was happening with you.
07:02What was happening with you.
07:09What was happening with you.
07:10You were the one that was happening with you.
07:10SexualitĂ€t war damals fĂŒr mich etwas sehr Schönes.
07:13Und zugleich aber irgendwas Verstörendes,
07:17was meine Person betrifft,
07:19because I didn't have this image,
07:23so to live, as I just imagined it.
07:30I was very early in homosexuality.
07:37That was a nervous open-up.
07:40I didn't know that there were so many of these.
07:45It was a free feeling.
07:47But I didn't feel like it.
07:51I was just a free feeling
07:53against all the heterosexuals.
07:56I was just a part of them,
08:00to celebrate, to go away.
08:03But I didn't feel like it.
08:10Of course, there were a few men there
08:13and then I went with them
08:17but it was not a fulfillment for me,
08:22so as I just imagined it was.
08:25I was like, I was like, but I was like,
08:35I'm not even a person.
08:36So I was like, I'm so sorry.
08:41I was like, I don't know if you've been to work.
08:47I was like, I'm so sorry.
08:48I was like, I'm sorry.
08:49I was like, but I was like.
08:52So, I'm like.
08:53I'm like, I'm like, I'm sorry.
08:54There came a illustration in the hand with the Vorderschrift
09:02Transsexuelle in Germany and worldwide.
09:06And it was, you can't even describe it, a feeling of warmth.
09:16And as if someone would always be fessled and he would be practically free.
09:28It was for me a totally freeing feeling.
09:31And then my mother came into the room.
09:36And I went up and took the Zeitung and turned around and said,
09:42Lies mal, das bin ich.
09:48Meine Mama war als erstes schockiert und ĂŒberredete mich dann zum Hausarzt zu gehen mit ihr.
10:00Der Hausarzt, damals auch natĂŒrlich unerfahren, hat meine Mutter getröstet.
10:07Wir verabreichen jetzt mÀnnliche Hormone und dann regelt sich das alles wieder von selber.
10:14War ich ĂŒberhaupt nicht einverstanden, dann hat er sich bereit erklĂ€rt, mich zu einem anderen Arzt nach MĂŒnchen zu verweisen.
10:21Und der hat mir dann in einer einzigen Sitzung ein Attest ausgestellt,
10:27dass ich von der Psyche her hundertprozentig eine Frau bin.
10:34Und das war natĂŒrlich mein, ja, befreiender Triumph.
10:42Meine Mutter, die saĂ dann im Zug mit mir und wir fuhren mit dem Zug hoch.
10:47Und die war dann ganz geschockt und hat dann gesagt, da wartest du aber jetzt schon noch.
10:58Und dann habe ich gesagt, nein, keinen Tag lÀnger.
11:01Und am nÀchsten Tag bin ich geschminkt und frisiert und als Frau angezogen ins GeschÀft.
11:11Und wenn jemand dumm geschaut hat, dann habe ich mir ein Attest rausgezogen,
11:16habe es hingelegt und das war es dann.
11:28Dass natĂŒrlich in einer so kleinen Stadt wie damals mit 10.000 Einwohnern viel geredet worden ist,
11:35das konnte ich mir natĂŒrlich vorstellen, ist ja klar.
11:40Und SprĂŒche, ja, dem reiĂen wir das Gewand runter und was weiĂ ich was, das hat mich eher noch provoziert.
11:47Ich bin aufgedonnert mit einem riesen Hut und KostĂŒm und High Heels an diesen Wirtschaften vorbei,
11:56wo sich diese Art von Menschen aufgehalten hat und habe ganz provokant hereingewunken und bin wieder weiter.
12:05Aber es hat mir keiner was getan.
12:24Und dann bin ich 1969, zehn Tage vor Weihnachten, nach Casablanca geflogen.
12:49Diese Operationen vollzog der Arzt praktisch nur unter dem Deckmantel nie dagewesen.
13:00Also wenn du hinfÀhrst und es passiert was bei der OP, dann wird Pass verbrannt oder weggeschmissen und dich werfen
13:11sie dann ins Meer.
13:12Das war also schon die Ansage, bevor man ĂŒberhaupt hinfĂ€hrt.
13:30Das ist ungefĂ€hr, wenn du einen Handschuh nimmst, also einen Finger vor dem Handschuh und stĂŒlpst nach innen statt nach
13:37auĂen.
13:38So muss man sich das symbolisch vorstellen.
13:46Ich bin aufgewacht am nÀchsten Tag, war fixiert an Beinen und an HÀnden und hatte Schmerzen, als wenn man mich
13:58mit der SÀge in der Mitte auseinander geschnitten hÀtte.
14:02Aber gleich war natĂŒrlich eine Schwester zur Stelle und habe mir natĂŒrlich gleich wieder Schmerzmittel gespritzt, wo ich dann wieder
14:11ein bis zwei Tage geschlafen habe.
14:16Und nach zehn Tagen bin ich dann entlassen worden und musste dann dieselbe Strecke wieder zurĂŒck.
14:27Gesehen hat mir als erstes eine Freundin, die ist gleich in TrÀnen ausgebrochen, wo ich mir gedacht habe, die weint
14:36voller der Freude.
14:38SpĂ€ter hat sie mir gestanden, sie hat geweint, weil sie Angst gehabt hat, dass ich das nicht ĂŒberlebe.
14:44So schlecht habe ich ausgeschaut.
14:49Nach einer Woche bin ich natĂŒrlich wieder vom Ehrgeiz zerfressen, gleich wieder in die Arbeit, als vollkommen neue Person.
15:18Ich war damals eine der allerersten von Deutschland, die diesen Weg so schnell und so schnell
15:27und intensiv gegangen ist, ohne unendliche Voruntersuchungen und, und, und, und, und.
15:51Irgendwie war das Ziel, dass ich mich selbststÀndig mache.
15:58Und das ging dann wörzfatz.
16:00Ich habe im Mai die PrĂŒfung gemacht und habe dann drei Monate spĂ€ter meinen Laden eröffnet.
16:10Und ich hatte wahnsinnig ehrgeizige Mitarbeiter, die an Wettbewerben und Shows gerne teilnahmen.
16:25Dadurch war dann der Ruf ziemlich, ja, verbreitet.
16:33Und sie kamen also von Weidobreit zu uns im Salon, von Weiden, von ĂŒberall, von Regensburg, von Dachau, ĂŒberall sind
16:44sie gekommen dann.
16:54Also in der Vorbereitung fĂŒr eine groĂe Modenschau in Moosburg suchte ich Modelle, Damen und MĂ€nner.
17:05Und eine Freundin von mir hat mir einen gut aussehenden jungen Mann aus MĂŒnchen empfohlen, den ich unbedingt nehmen sollte
17:16fĂŒr diese Show.
17:16Und es hat sich dann ein sehr schöner Kontakt entwickelt, der immer enger wurde.
17:25Und ein Jahr darauf fand dann diese standesamtliche Trauung statt in MĂŒnchen.
17:33Da war ich 30 und er war also 21 und 1981 war dann die kirchliche Trauung.
17:54Wir fuhren mit einer Kutsche vor, wo also schon eine Menschenmenge auf uns wartete.
18:02Und ich dann im klatschenden Beifall in die Kirche dann einzog.
18:15Jeder wollte mal sehen, wie praktisch die Angelik ausschaut.
18:22Und im selben Jahr heiratete Diana und hatte sieben Meter Schleppe.
18:33Und ich habe mir gedacht, was ich kann, kann ich schon lange.
18:36Und habe dann neun Meter Schleppe genommen.
18:51Und fĂŒr mich war es natĂŒrlich auch die Krönung meiner eigenen Person.
18:59Also das war dann der absolute Highlight-Abschluss fĂŒr mich als Frau.
19:14Die ersten Jahre war ich sehr glĂŒcklich.
19:18Und dann ging es aber los, dass er ja nach MĂŒnchen fahren musste in die Arbeit.
19:23Um fĂŒnf Uhr schon aufstand, natĂŒrlich ewig lange im Bad brauchte, lĂ€nger wie ich.
19:32Und abends halt dann wesentlich eher mĂŒde war als wie ich.
19:37Und aufgrund dessen, ich war so lebenshungrig und wollte raus.
19:41Also ich wollte etwas erleben und wollte noch weggehen und feiern.
19:45Und da war er nicht so der Typ dafĂŒr.
19:50Und es ging halt dann los, dass ich dann alleine weg bin.
19:54Mit dem Resultat, dass man dann unterwegs natĂŒrlich wieder neue MĂ€nner und Verehrer kennenlernt.
20:05Und irgendwann war halt dann der Punkt erreicht, wo man sagt,
20:09gehen wir in Frieden und in Ruhe auseinander.
20:12Und das haben wir dann beide gemacht.
20:14Also es gab kein böses Wort.
20:19Und fĂŒr mich gibt es, also wenn man am Altar steht und man schwört sich diese Treue,
20:26dann gibt es fĂŒr mich eine physische Treue und gibt fĂŒr mich eine soziale Treue.
20:34Und ich entschied mich fĂŒr die soziale Treue bis zum Tod.
20:39Und genau so war es dann auch.
20:46Also er lebte sehr offen in MĂŒnchen in jeder Richtung und hat sich dann angesteckt mit HIV.
20:55Und das war also sehr tragisch damals, also fĂŒr mich ganz schlimm.
21:03Und ja, ich habe ihn dann begleitet, bis er, man kann sagen, qualvoll gestorben ist.
21:21Zusammen gelebt haben wir also vier Jahre.
21:26Und verheiratet waren wir dann bis zum Tod.
21:41Viele andere kamen dann nach meiner Ehe, also beziehungsweise die Ehe hat ja bestanden auf dem Papier.
21:47Aber in der Zeit war ich also schon sehr lebenshungrig und lebensfreudig.
21:53Und man nannte mich dann damals auch Madame.
21:57Ich habe mich mindestens zehn Jahre Ă€lter angezogen, als was ich ĂŒberhaupt war.
22:03Mit riesigen HĂŒten, mit weiten MĂ€nteln, mit KostĂŒmen, Chanel und tralala.
22:20Musik
22:22Applaus
22:49Eines Tages forderte der ganze Leben,
22:52Eines Lebenslauf, jede Nacht weggehen, prĂ€sent sein und natĂŒrlich acht bis zehn Stunden tĂ€glich arbeiten.
23:04Und irgendwann war ja der Punkt da, wo ich mich gefĂŒhlt habe wie eine ausgepresste Zitrone.
23:14Also ich habe keine Kraft mehr gehabt und war psychisch und physisch, kann man sagen, ziemlich kaputt.
23:25Und da fasste ich dann den Entschluss, dass ich mir eine Auszeit nehme.
23:30Und ging dann damals fĂŒr sieben Monate nach Samos und wusste irgendwie im Unterbewusstsein, dass ich mich dort erhole und
23:46als ganz neuer Mensch wieder zurĂŒckkomme.
23:52Die eine Seite war von mir, dieses Frau-Sein zu finden. Das war ja abgeschlossen.
24:00Und das andere sind diese verschiedenen Charakter- und WesenszĂŒge, die man sucht fĂŒr sich selber.
24:06Wer bin ich? Wo bin ich stark? Wo bin ich schwach?
24:13Ich fing ab dem ersten Tag an zu schreiben. Und vieles habe ich auch durch dieses Schreiben dann auch verstanden,
24:24warum das so und so gekommen ist.
24:27Und warum das so und so sein hat mĂŒssen, mein Leben.
24:37Und dann war ich also Jahre dann in der Musikszene mit Musikern beieinander.
24:46Und da habe ich dann meinen jetzigen Partner dann kennengelernt.
24:51Und wir sind jetzt insgesamt, bzw. heuer wÀren es 20 Jahre.
24:59HĂ€tte ich nie gedacht, auch nicht von mir aus, dass ich fĂ€hig bin, 20 Jahre in eine Beziehung zu fĂŒhren.
25:10Aber irgendwie hat sich das jetzt genauso fĂŒrs Alter entwickelt, wie es eigentlich passt.
25:24WÀre ich gleich auf die Welt gekommen als biologische Frau, ich glaube, mein Leben wÀre anders verlaufen.
25:31In einer sehr bescheidenen, konservativen Art.
25:38Mich dem normalen Volk angepasst.
25:43Ich hÀtte wahrscheinlich den Beruf so lange ausgegeben, bis die ersten Kinder gewesen wÀren und dann vielleicht halbtags.
25:50Das wÀre dann wahrscheinlich so der normale Weg gewesen.
25:55Haus bauen, Garten, kochen, putzen.
26:00Aber im Nachhinein, es war mein Leben. Anders.
26:07Ja.
26:23Bei mir.
26:23Was war mein Leben?
26:23Da war's.
26:24Wir hatten dennoch, gingen.
26:25Osten war's.
26:31Neuer ist und lebt war's.
26:34Das war's.
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