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00:14:05It's a good person for him.
00:14:15It looks like my 8th grade.
00:14:21Oh, armer, armer, armer David.
00:14:25He's a top journalist in the big news.
00:14:28That's a damn hard life.
00:14:30Yes.
00:14:34Ja.
00:14:38Ich find dich toll.
00:14:41So wie du bist.
00:14:55Ich hab jetzt wirklich keine Zeit für Sie.
00:14:58Wissen, was hier los ist seit gestern?
00:15:00Die hängen alle an, mehr wie die Schweißfliegen.
00:15:02Das Problem ist unser Chef.
00:15:04Der hält sich von Charlatan.
00:15:05Er glaubt, dass die Aktionen auf ihrem Mist gewachsen sind
00:15:07und will das genauso publizieren.
00:15:10Sie haben doch bei Herrn Enghorn angerufen.
00:15:13Im Februar zweimal von einem Apparat in der Staatskanzlei aus.
00:15:16Ist datenmäßig erfasst.
00:15:22Das war die schmutzigste Aktion, die wir je gefahren haben.
00:15:26Barschel hatte dat in so ner Zeitschrift gelesen.
00:15:29Er sagte, wir dichten ihm Aids an.
00:15:34Enghorn ist homosexuell.
00:15:36Da ist eine HIV-Ansteckung nicht von der Hand zu weisen.
00:15:39Ist doch eine Wahnsinnsunterstellung.
00:15:41Ist doch Wahnsinn.
00:15:44Aber er war wie besessen.
00:15:46Er wollte Enghorn unter Nerventerror setzen,
00:15:49um ihn vor der Wahl von der politischen Bühne verschwinden zu lassen.
00:15:52Ja, schönen guten Tag. Mein Name ist Dr. Wagner.
00:15:56Herr Enghorn, es geht einmal etwas delikater unter Ihnen.
00:15:59Ich hab mich so geschämt.
00:16:01Der betreffende Patientin Aids.
00:16:04Und er wird auch mit Ihnen intime Kontakt unterhalten haben.
00:16:09Und war Enghorn schockiert?
00:16:12Anfangs ja.
00:16:13Aber es war schon so ein Ofen.
00:16:15Ich hab das ja absichtlich schon mit gebremsten Schrauben gefahren.
00:16:18Das versteh ich nicht.
00:16:19Warum haben Sie Enghorn überhaupt angerufen, wenn Sie sich so geschämt haben?
00:16:28Herr Pfeiffer, mein Kollege ist manchmal ein bisschen forsch.
00:16:31Sie kennen Barsche nicht.
00:16:33Er ist machtsüchtig, skrupellos, duldet mir einen Widerspruch.
00:16:38Letzte Woche noch, am Montag.
00:16:39Da hat er mich gebeten, ihm eine Wanze zu besorgen.
00:16:44Wenn man die in seiner Telefonanlage findet,
00:16:47dann sieht er wohl schlecht aus für Herrn Enghorn.
00:16:51Und haben Sie die besorgt?
00:16:53Naja, überall nachgeforscht, da war nicht ranzukommen.
00:16:56Das hab ich Herrn Barsche dann auch erzählt,
00:16:57dass er mich am Abend von seinem Autotelefon aus angerufen hat.
00:17:00Schade, sagt er.
00:17:01Das wär ein nettes Appellstück gewesen.
00:17:03Aber wir schaffen das wohl auch so.
00:17:06Was?
00:17:08Jetzt schüttelt der wieder den Kopf?
00:17:10Letzte Woche.
00:17:10Ja, Sie wollten Barsche letzte Woche mit deiner Wanze helfen.
00:17:13Obwohl Sie zur selben Zeit beim Spiegel rauspacken, das ist ...
00:17:17Ich bin zufrieden. Entschuldigung, da komm ich nicht mit.
00:17:35Dann, dann, dann dieser ganze Aids-Quatsch.
00:17:38Weißt du, wie Barsche sein Gegner bei der Schuhsprecherwahl ausgestochen hat?
00:17:41Er hat ihm öffentlich unterstellt, er sei homosexuell.
00:17:42Ja, ja, das passt alles, aber eben nur irgendwie.
00:17:46Freifahrworn the top-Quelle, du hast die verbrannt.
00:17:47Ja, für dich vielleicht, weil du nicht hinschaust.
00:17:50Es ist so schass, aber ...
00:17:51Schau doch mal genau hin, dann sieht man noch die Oberfläche.
00:17:54Ach so, ich bin oberflächlich?
00:17:58Alter, du musst echt aufpassen.
00:17:59Du verlierst grad so an Bodenhaftung, das sag nicht nur ich.
00:18:15Können Sie mich verstehen?
00:18:17Ja!
00:18:18Schlecht?
00:18:19Ja, dann würde ich zunächst einmal die Akustik in Ordnung zu bringen.
00:18:24Ach, die haben wir das ganz mal.
00:18:25Ja, ich bin übersteuert.
00:18:30Pfeiffer ist von allen Referenten des höheren Dienstes der Pressestelle der Landesregierung
00:18:35der für mich am wenigsten Wichtige gewesen.
00:18:41Ich stelle hier fest, dass es keinen Auftrag gegeben hat,
00:18:47an Pfeiffer, Herrn Engholm zu observieren
00:18:51oder irgendwelche Institutionen einzuschalten, mit denen das geschehen konnte.
00:18:58Ich komme jetzt zum Komplex mit der Banze.
00:19:01Ich habe einen Auftrag an Pfeiffer, eine Wanze zu besorgen
00:19:08und an einem meiner Telefonapparate, die in meinem Dienstzimmer
00:19:15oder an irgendeinem anderen Ort anzubringen, nie erteilt.
00:19:19Ein Blick in meinen Terminkalender wird jedermann überzeugen,
00:19:23dass ich in der Zeit, wenn überhaupt, nur im Gegenwart von Zeugen telefoniert haben könnte.
00:19:35Applaus
00:19:41Über diese Ihnen gleich vorzulegenden eidesstaatlichen Versicherungen hinaus
00:19:50gebe ich Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Schleswig-Holsteins
00:20:01und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort.
00:20:06Ich wiederhole, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass Sie gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.
00:20:17Ich danke Ihnen.
00:20:36Das war großes Staatsschauspiel. Richard der Dritte, den Bürgerinnen und Bürgern. Ich glaube dem kein Wort, sage ich dir. Ich
00:20:42meine, es ist ein eiskalter Karriereist.
00:20:55Ich meine, das erste Treffen zwischen Barschel und Pfeiffer dauerte eine halbe Stunde. Danach, danach haben Sie sich noch drei,
00:21:02vier Mal gesehen, mehr nicht.
00:21:03David, es gibt hunderttausend Spuren, hunderttausend Indizien.
00:21:06Wir alle sagen zum Pfeiffer führen, aber das beweist noch lange nicht, dass Barschel der Auftraggeber war. Ich meine, Pfeiffer
00:21:11ist ein Spinner. Ein Wichtigtuer.
00:21:17Barschel hat es wahrscheinlich schnell kapiert und ihn links liegen lassen. Aber Pfeiffer tut alles, um Barschel zu beeindrucken.
00:21:29Der ist alkoholkrankes Skandal-Nudel. Der hat ja scheinbar schon vor Jahren davon geträumt, ein deutsches Watergate zu inszenieren.
00:21:35Wir treffen die Pfeiffer-Holsteins.
00:21:37Barschel hat sich den Teufel ins Haus geholt.
00:21:45Barschel lügt, Ehrenwort. Er hat acht eidesstattliche Erklärungen vorgelegt. Wenn wir eine davon kippen, dann haben wir ihn.
00:22:10Jäger Osterling
00:22:11Ich rechte zu Führung. Ich rechte zu Führung. Ich rechte zu Führung. Ich rechte zu Führung. Ich rechte zu Führung.
00:22:24Ich rechte zu Führung. Ich rechte zu Führung. Ich rechte zu Führung. Ich rechte zu Führung.
00:22:26Barschel war bis kurz vor acht bei der Bild. Auf der Rückfahrt hat der Pfeiffer von seinem Autotelefon angerufen.
00:22:32Sagt Pfeiffer? Ja, und Barschel versichert, eidesstattliche habe nur mit seiner Frau telefonieren.
00:22:40Sagt mal, werden Autotelefonate eigentlich datumäßig erfasst?
00:22:43Anfrage bei der Bundespost.
00:22:45Das kann dauern.
00:22:46Ja, Leute.
00:22:47Prost!
00:22:55Da, 247. Das ist Pfeifers Nummer.
00:22:57Barschel habe Pfeifer telefoniert.
00:22:58Stellungnahme, Staatskanzlei.
00:23:00Nein, nein, nein.
00:23:01Wir standen auf dem Parkplatz von den Springer doch heute,
00:23:04und dann bin ich zu den Barschels Auto
00:23:05and then I got to phone with Pfeiffer.
00:23:07You called Pfeiffer and I got to phone with Pfeiffer?
00:23:09Mmh.
00:23:10And I'm going to call him because of all the articles in the Zeitung of Pfeiffer.
00:23:17Where is he going?
00:23:29Where is he going?
00:23:5620.12 Uhr, Michel 6 von Kilian 96, 62.
00:24:00Michel 6 hört.
00:24:01Das sind die Funksprüche zwischen der Hamburger Polizeileitstelle und Barschels Begleitkommando.
00:24:05Wir verlassen mit Schutzpersonen ihren Bereich.
00:24:07Schönen Abend noch.
00:24:15Von 20.07 Uhr bis 20.09 Uhr will Ahrensen auf dem Parkplatz vor dem Springer Hochhaus Pfeiffer angerufen haben.
00:24:22Nachweislich um 20.12 Uhr erreicht der Konvoi mit Barschel die Hamburger Stadtgrenze.
00:24:27Das heißt, vom Springer Hochhaus bis zur Hamburger Stadtgrenze in drei Minuten
00:24:36Barschel und niemand anders hat Pfeiffer angerufen.
00:24:42Barschel hat gelogen.
00:24:45Wir haben ihn.
00:24:47Wir haben ihn.
00:24:48Er ist erledigt.
00:24:52Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich werde von meinem Amt als Ministerpräsident
00:24:58und ich werde von Schleswig-Holstein zurücktreten.
00:25:02Noch bis zum Ende der Wahl.
00:25:04Also bis zum 2.10.
00:25:12Barschel ist weg.
00:25:15Hat sie ausgebarschelt.
00:25:21Freunde, der Rücktritt von Uwe Barschel, zu dem die neue Hamburger Zeitung einen kleinen,
00:25:28bescheidenen Beitrag geleistet hat.
00:25:32Freunde, Freunde, Freunde, jetzt mal ernst.
00:25:36Barschels Rücktritt ist eine Warnung.
00:25:38An all die anderen Spitzbuben.
00:25:40Wer die Demokratie missbraucht, kriegt auf die Nase.
00:25:43Weil wir schauen hin.
00:25:45Ja.
00:25:45Und die Wahrheit, die Wahrheit ist immer stärker.
00:25:55Musik.
00:25:55Musik.
00:25:55Musik.
00:25:59Musik.
00:26:02Musik.
00:26:04Musik.
00:26:05Teamwork.
00:26:46Teamwork.
00:27:05Teamwork.
00:27:18Teamwork.
00:27:20Teamwork.
00:27:23Teamwork.
00:27:26Teamwork.
00:27:27Teamwork.
00:27:28Teamwork.
00:27:28Yeah.
00:27:31Der zurückgetretene Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Uwe Barschel...
00:27:35He was found dead in a hotel in a hotel in a hotel.
00:27:38A member of the Illustrated Stern found Barschel dead in his bed.
00:27:43They knew where he went to go, where he went to go, where he lives, where he lives.
00:27:47They land in the Scoop of the Year, and we...
00:27:51We're going to go to the Stern.
00:27:54Then we're going to go to the Stern.
00:27:57...and we ask you to ask the great power of China.
00:28:01I'm pushing today the CDU, everything to do to my brother from the political stance of Germany.
00:28:08They let him fall and have been arrested.
00:28:10They have degraded him to a single-fighter.
00:28:14My brother wanted to take his rehabilitation here in Genf.
00:28:18He was with a certain of the Komploteurs, a certain Robert Roloff,
00:28:22who promised him a photo-fotomous material.
00:28:31Freya, when you say.
00:28:38Yeah, my husband had Angst.
00:28:39Angst and Hoffnung.
00:28:41We were also afraid, because Uwe alone was.
00:28:44We were afraid, that it could be a case.
00:28:46But Uwe was worried about us.
00:28:48He said that he had a meeting at the airport,
00:28:51also a public place,
00:28:53where he thought, no risk to go.
00:28:56He said that he would not be afraid to get him.
00:28:59He said that he would not be afraid.
00:29:04After the meeting at the airport,
00:29:06he called me.
00:29:08He thought, the phone number found.
00:29:10He was surprised and surprised.
00:29:12He told us, he had a second meeting with the same person.
00:29:18And then we heard nothing more about him.
00:29:24Because of these events,
00:29:26is a murder for us.
00:29:29A natural murder also.
00:29:32It remains a murder.
00:29:34A natural murder for you.
00:29:35A natural murder for you.
00:30:02I brought for 317 a bottle of boujolais.
00:30:09The guest asked what he could do to not be disturbed.
00:30:12I hung him up with the red sign on the door.
00:30:18It was about 3 o'clock in the night.
00:30:20A dumb, but heavy sound.
00:30:22It came out of the second or third stock.
00:30:26It took about 20 seconds,
00:30:28as if someone was scared and was on the floor.
00:30:34It took about 30 seconds.
00:30:38Dirty Dancing?
00:30:39No.
00:30:41Let's go with Julia.
00:30:43What?
00:30:44No.
00:30:46I'm a little tired.
00:30:50It's a complex material here.
00:30:59Yeah.
00:31:00Yeah.
00:31:01Ich dich auch.
00:31:02Tschüss.
00:31:04Tschüss.
00:31:18Das kann aber auch genau.
00:31:20Das ging ja.
00:31:21Aber wenn er wirklich ungestört Selbstmord begehen wollte,
00:31:23warum hat er die Tür nicht abgeschlossen?
00:31:24Ich meine, es ist doch ...
00:31:28Nehmen wir mal an, es gäbe Robert Rohloff.
00:31:32Barschel verlässt am 10. Oktober frühmorgens sein Feriendomizil auf Gran Canaria.
00:31:38Im Flugzeug beginnt er sich Aufzeichnungen zu machen.
00:31:47Wo ist die denn hier?
00:31:49Ein guter Journalist hat seine Quellen.
00:31:50Ein sehr guter, das hat er nicht.
00:31:52Ja, ja, ja.
00:31:53Nein.
00:31:54Er landet um 15.10 Uhr in Genf.
00:31:59Guten Tag, Herr Dr. Barschel.
00:32:01Kann ich Sie kurz etwas fragen?
00:32:02What do you want? I don't understand.
00:32:04Nur eine Stellungnahme.
00:32:05Da war kein Robert Rohloff.
00:32:07Also jedenfalls hat keiner von unseren Kollegen jemanden gesehen.
00:32:11Oder Barschel wollte keine Zeugen für sein Treffen.
00:32:13Steht doch hier.
00:32:14Hier.
00:32:15Beinahe wäre alles geplatzt.
00:32:17Wurde von Journalisten empfangen.
00:32:20Tat ist ein Irrtum.
00:32:21Bestieg Taxi, fuhr ein paar Mal um den Flughafen,
00:32:23traf dann ungestört Robert Rohloff.
00:32:27Gespräch dauerte ca. 20 Minuten.
00:32:29Spaziergang im Flughafen.
00:32:30Aber das haut zeitlich eben nicht hin.
00:32:32Um 16.30 Uhr hat ihn unser Kollege von Stern
00:32:35bereits telefonisch im Bury Varsch aufgespült.
00:32:37Das heißt, Barschel hatte gerade mal eine Stunde Zeit,
00:32:40um ein paar Mal um den Flughafen rumzufahren.
00:32:43Mit Robert Rohloff zu spazieren und danach zurück in die Stadt?
00:32:46Pfff.
00:32:47Wer war er war?
00:32:53Mh.
00:32:56Der Kollege von der Quick ist ja kontaktfreudig.
00:33:02Hübsch, ne?
00:33:07Robert Rohloff kennt Pfeiffer über einen Freund.
00:33:11Der ist ausgebildeter Passfälscher.
00:33:13Herr Rohloff behauptet, dieser oder weiterer sind die Hintermänner Pfeifers.
00:33:17Ja, es wird immer wirrer.
00:33:19Also angeblich wollten Pfeiffer und seine Hintermänner Barschel erpressen.
00:33:23Und als das dann nicht geklappt hat, sind sie dann zum Spiegel und zur SPD.
00:33:28Vergiss es, Märchen Onkel Uwe.
00:33:30Aus seinem Hotelzimmer ruft Barschel seine Frau an, seine Schwester, seinen Bruder.
00:33:33Nein, nein, nein.
00:33:35Die Transaktion beginnt jetzt, jetzt gleich.
00:33:38Wo bist du denn?
00:33:39Ja, wo bin ich eigentlich?
00:33:41Im Hilton.
00:33:42Er will Spuren legen, möglichst viele Spuren, damit ihm nachfällt ja seine Mordgeschichte.
00:33:47Nein, er lügt den Bruder an, weil er ungestört Rohloff treffen will.
00:33:49Ach ja, um ein Foto zu erhalten, das irgendwie seine Unschuld beweist.
00:33:53Ein Foto, was Pfeiffer mit dem ominösen Hintermann zeigt.
00:33:56Mit wem?
00:33:58Mit Nilius?
00:33:59Mit Engholm?
00:34:02David, es gibt keinen einzigen konkreten Hinweis.
00:34:06Weder auf das Foto, noch auf Rohloff.
00:34:12Na ja, vielleicht gibt es das Foto gar nicht.
00:34:18Vielleicht wurde Barschel damit nur geködert, in die Falle gelockt.
00:34:28Also, das wird mir jetzt ein bisschen zu konspirativ, David.
00:34:32Barschel war nicht Kennedy.
00:34:34Ich meine, er war ein kleines Licht.
00:34:36Wer soll den umbringen?
00:34:40So, Feierabend.
00:34:41Wir müssen morgen ganz früh raus.
00:34:51Moin, moin.
00:34:54Wer sind Sie?
00:34:54Burger und Nissen von der Neuen Hamburger Zeitung.
00:34:57Ich habe gestern mehrmals versucht, sie offiziell zu erreichen, aber irgendwie...
00:35:01Ach, Sie sind das.
00:35:02Genau.
00:35:03Warten Sie auf die Pressekonferenz.
00:35:05Ich bin privat hier.
00:35:06Wir auch?
00:35:07Das heißt, Sie gehen von Selbstmord aus?
00:35:09Ich gebe Ihnen keine Auskünfte.
00:35:11Gut, dann schreiben wir Ermittlungsrichterin Tappt im Dunkeln.
00:35:14Es gibt keinen Grund, den Selbstmord auszuschließen.
00:35:16Aha.
00:35:17Sie wollen sich also nicht festlegen.
00:35:18Das ist verständlich bei so vielen Pannen.
00:35:20Welche Pannen?
00:35:21Na, der Polizeifotograf hat die Filme am Tatort falsch belichtet, die...
00:35:24Ein technischer Fehler.
00:35:25So was kommt vor?
00:35:26Wir Ermittler vor Ort messen weder die Wassertemperatur in der Wanne noch die Körpertemperatur des Toten,
00:35:30weswegen man leider den Todeszeitpunkt nicht bestimmen kann.
00:35:33Also, wissen Sie, was wir uns fragen?
00:35:36Entweder sind bei der Genfer Polizei lauter Anfänger unterwegs, was wir beide nicht glauben
00:35:40wollen, oder...
00:35:41Oder was?
00:35:42Hinter den Schlampereien steckt eine Tode.
00:35:45Am Körper des Toten sind keinerlei Spuren von Gewalt gefunden worden.
00:35:49Im Magen und Blut hingegen haben wir die Reste von vier verschiedenen Medikamenten gefunden.
00:35:53Ziehen Sie daraus Ihre eigenen Schlüsse und verschonnen Sie mich mit Ihren Unterstellungen.
00:36:05Vier verschiedene Medikamente, David.
00:36:07Der hat sich einen regelrechten Tabletten-Cocktail reingefüßt.
00:36:10Aber wo sind die Verpackungen?
00:36:12Ja, wahrscheinlich hat er die lose in der Tasche gehabt.
00:36:14Es gab keine Spuren von Medikamenten in der Kleidung.
00:36:16Ja, dann hat er die Schachteln irgendwie im Klo runtergespült.
00:36:19Dazu ist der Wasserdruck zu niedrig.
00:36:20Habe ich überprüft.
00:36:22Du meinst also, jemand hat die Verpackung beseitigt?
00:36:25Ja.
00:36:27Es fehlen noch andere Sachen.
00:36:28Die Rotweinflasche, die er sich am Vorabend bestellt hat.
00:36:30Die Polizei hat die gesamte Umgebung danach abgesucht.
00:36:32Vordach, Container...
00:36:33Ja, mit einer Rotweinflasche?
00:36:35Ich meine, die stellst du einfach zwei Zimmer weiter vor eine andere Tür,
00:36:37da kommt der Zimmerservice, räumt die weg und das war's.
00:36:40Es gibt keine Einbruchsspuren, weder am Fenster noch an der Fassade.
00:36:43Es gibt auch keine Kampfspuren im Zimmer.
00:36:45Der zugeschnitte Schuh im Flur.
00:36:47Das der Brauchene Weinglas.
00:36:52Der Hemdknopf.
00:36:54Den hat er sich wahrscheinlich selber irgendwie abgerissen.
00:36:56Der hatte zig Tabletten intus, der war total umnachtet.
00:36:59Sag mal, warum gibt's dann keine Gleitspurung, keine Fingerabdrücke?
00:37:01Im ganzen Zimmer nicht.
00:37:02Und nicht mal auf den Armaturen der Badewanne.
00:37:05Er hat Wasser in die Wanne gelassen.
00:37:07Also waren seine Finger nass.
00:37:08Und nasse Finger hinterlassen keine Abdrücke.
00:37:16Es gab aber einen Abdruck.
00:37:18Von Barshels Ringfinger am zweiten Glas.
00:37:21Ansonsten nichts.
00:37:23Das Glas hat jemand abgeflischt.
00:37:29Barshel erhält am Abend einen Anruf von Roloff.
00:37:32Er empfängt ihn auf seinem Hotelzimmer.
00:37:33Man trinkt zusammen Wein.
00:37:34Der Wein ist versetzt mit einem Betäubungsmittel.
00:37:36Wenn Mr. X oder Roloff oder wer auch immer so ein absoluter Profikiller ist,
00:37:41warum hinterlässt er dann fünf mehr an Spuren wie ein Anfänger?
00:37:43Weil er gestört wurde.
00:37:45Die Kollegen vom Stern waren am späten Abend mehrmals vor seinem Zimmer.
00:37:47Vielleicht haben die geklopft.
00:37:48Jetzt lass dich doch mal drauf ein.
00:37:50Tue ich doch.
00:37:50Nein.
00:37:51Du weißt alles besser.
00:37:52Lass mal lieber morgen.
00:37:53Warte mal.
00:37:55Barshel hatte Kalender der letzten Jahre dabei.
00:37:57Tonbänder.
00:37:57Der wollte sich für den Untersuchungsausschuss präparieren.
00:38:00Der war kampfbereit.
00:38:00Weißt du, wie man Selbstmord begeht?
00:38:02Du nimmst eine tödliche Dose Schlafmittel, dazu ein paar Pillen, damit du nicht kotzt.
00:38:06Danach trinkst du ein bisschen Alkohol, damit der Magen nicht rebelliert.
00:38:09Und dann legst du dich in eine schöne volle Badewanne.
00:38:11Wassertemperatur etwas über 20 Grad.
00:38:13Ist nicht von mir.
00:38:14Ist von der Gesellschaft für Humane sterben.
00:38:16Kann jeder nachlesen.
00:38:48Was machen Sie denn?
00:38:50Schauen Sie mir nach.
00:38:51Ich?
00:38:52Ähm.
00:38:54Bitte.
00:39:05I don't want to be surprised, but it's a mistake.
00:39:13It's bad.
00:39:25Ha, ha, ha, hey.
00:39:31Wie weit sind Sie denn?
00:39:34Womit?
00:39:35Mit unserem toten Freund.
00:39:38Verdächtigung, Vermutung?
00:39:43Ich weiß die Wahrheit.
00:39:47Ohne Sie enttäuschen zu wollen.
00:39:49Aber die weiß ja jeder.
00:39:51Und jeder eine andere.
00:39:52Ja, so würde ich das auch sehen,
00:39:54wenn ich für die Quick arbeite.
00:39:57Also, die Quick steht ja nur mehr für...
00:40:00Oswald Koller, Muschis, Titti.
00:40:06Aber ich kann Sie beruhigen, Sie werden ja seriöser.
00:40:09Ja?
00:40:09Mhm.
00:40:16Und wo wischte die Neu-Hamburger Zeitung, Herr Burger?
00:40:18Hm.
00:40:23David Burger?
00:40:25Egon Evin Kischpreis, 1985.
00:40:27Ach.
00:40:29Sie hätten gleich mal sagen können, dass Sie das sind.
00:40:34Sie sind so ein Elite-Früchtchen.
00:40:38Deutsche Journalistenschule,
00:40:39welches Elternhaus?
00:40:43Mama war arm wie eine Kirchenmaus,
00:40:44und mein Vater...
00:40:46...hat uns sitzen lassen.
00:40:47Was ist denn los hier?
00:40:49Ich bin doch erst an der Abend, jetzt komm.
00:40:51Olaf.
00:40:53Olaf, bleib doch noch ein bisschen.
00:40:55Beim Bein, da stehst du dich so allein.
00:40:58Du komm, wir müssen noch ein bisschen arbeiten.
00:41:10Natürlich müssen wir politisch sein.
00:41:12Journalismus ist immer politisch.
00:41:13Gerade jetzt.
00:41:14Das sind leierende Jahre.
00:41:15Schrebergarten, Hilfparade,
00:41:17Schwarzwaldklinik.
00:41:21Die Welt verändern.
00:41:23Da haben Sie sich ja was vorgenommen.
00:41:25Warum machen Sie denn Bilder?
00:41:27Warum?
00:41:29Weil Sie jemand haben will?
00:41:31Äh, encore un côté?
00:41:34Oui, avec plaisir.
00:41:35Ich muss meine Welt nicht verändern.
00:41:38Ich bin frei, ich bin unabhängig.
00:41:40Ich kann kaufen, was ich will.
00:41:41Ich kann schlafen, mit wem ich will.
00:41:44Entschuldigung, aber...
00:41:45Es ist Hedonismus.
00:41:46Nennen Sie es Hedonismus.
00:41:47Ich nenne es Glück.
00:41:51Was denn?
00:41:55Schwarzwaldklinik.
00:41:56Jeder kriegt, was er verdient.
00:41:58Ich liebe die Schwarzwaldklinik.
00:42:00Sascha Hena ist wahnsinnig sexy.
00:42:11Es geht nicht.
00:42:13Es geht gar nicht.
00:42:24Der Kollege da drüben lässt auch nichts anmachen, ne?
00:42:29Mein Kollege da drüben will, glaube ich,
00:42:31einfach nur mit mir ficken.
00:42:33Bis zum nächsten Mal.
00:42:34Det нам là urgency.
00:43:02Herzlichen Dank appear
00:43:57My name is Roloff, Robert Roloff.
00:44:22Oh, my name is Roloff.
00:44:25Oh, my name is Roloff.
00:44:26Weißt du was?
00:44:29Ich glaube langsam, du hast recht.
00:44:32Womit?
00:44:34Ja, mit deiner Mordtheorie.
00:44:52Wo habt ihr die her?
00:44:53Ein guter Journalist hat seine Quellen.
00:44:55Ein sehr guter Verräte.
00:44:57Könnte von mir stammen.
00:45:02Das geht gegen die Würde des Toten, das drucken wir nicht.
00:45:05Gegen die Würde des Toten?
00:45:07Das Sudeljournalismus, das überlassen wir dem Stern.
00:45:09Aber das ist ein ganz klarer Hinweis auf den Mord.
00:45:10Das müssen wir drucken.
00:45:11Die Verletzungen können ja postmortal entstanden sein.
00:45:13Beim Bergen der Leiche zum Beispiel, ne?
00:45:17Na gut, wir sehen, was wir sehen wollen.
00:45:19Chico, Sie sehen, was Sie sehen wollen.
00:45:21Ihre Kollegen sehen das völlig anders.
00:45:23Vom Spiegel bis zur Faz.
00:45:24Die sagen, das war Suizid.
00:45:25Die sind vielleicht ein bisschen doof, aber...
00:45:27Was, wenn sich alle täuschen?
00:45:29Dann haben wir den Scoop.
00:45:35Gut, und dann machen Sie das.
00:45:46Ja, schönen guten Tag, Broga von der Neuen Hamburger.
00:45:48Oberstaatsanwalt Biberbad um Rückruf.
00:45:51Ah, verstehe.
00:45:53Ja, gut, mach ich wieder.
00:46:03Es gab eine zweite Obduktion in Hamburg.
00:46:05Fast alle Hämatome sind postmortal.
00:46:06Bis auf das an der Stirn.
00:46:08Fremdeinwirkung?
00:46:08Nee, dafür sind die zu schwach, sagen die.
00:46:11Kann er sich am Türrahmen gestoßen haben,
00:46:12oder an der Badewanne, oder was weiß ich.
00:46:14Nein, Herr Biber meinte es sei dringend.
00:46:17Zu Tisch.
00:46:18Dann versuch ich später noch mal.
00:46:28Hey!
00:46:29Hä?
00:46:37Der Anrufsbeantworter von Giselle Neumeier.
00:46:40Sprechen Sie nach dem Signalton.
00:46:52Magenverstimmung.
00:46:53Herr Biber ist nach Hause gegangen.
00:47:15Der war hochgradig tablettensüchtig. Der lief doch noch auf Gran Canaria und wie ein Junkie, um sich Schlafmittel zu besorgen.
00:47:19Allein vom Wirkstoff Diefenhydramine hätte er mindestens 25 Stück schlucken müssen.
00:47:23Das ist eine ziemlich komplizierte Art sich umzubringen, oder?
00:47:27Und, und, und.
00:47:28Dieses andere Mittel, was in seinem Körper gefunden wurde, dieses Pyrithyldion,
00:47:31das wird in kriminellen Kreisen gerne als K.O.-Tropfen eingesetzt.
00:47:34Ja, von den Nutten auf den Kiez, ich weiß, um die Freie abzuziehen.
00:47:36Ja, und es ist seit 83 in Deutschland gar nicht mehr zugelassen.
00:47:39Also, wo will er das herbekommen haben?
00:47:40Das gibt's nur noch in Dänemark oder im Ostblock.
00:47:45Bingo.
00:47:46Er war doch im August in der Tschechoslowakei zur Kur.
00:47:49Da kann er sich dich doch ganz einfach besorgt haben.
00:47:51Was?
00:47:52Es tut mir leid.
00:47:53Das riecht einfach ganz schade nach Selbstmord.
00:47:56Ich muss jetzt los zu Gabriella, ja?
00:47:58Wie, und jetzt schreibe ich den Artikel allein, oder was?
00:48:01Wir fahren morgen mit meinem Alpen zum Poloturnier.
00:48:03Dann muss ich fit sein.
00:48:33Ja?
00:48:34Biber, guten Abend.
00:48:36Ich hatte jetzt Zeit.
00:48:43Wir wussten, wo der Spiegel Pfeiffer versteckt hielt.
00:48:46Wir haben die Wohnung noch am Wahltag durchsucht.
00:48:48Und?
00:48:57Läuft unter drei.
00:48:59Das ist zu brisant.
00:49:01Der Kalender von Rainer Pfeiffer.
00:49:07Nili.
00:49:08Klaus Nilius, der SPD-Pressereferent.
00:49:11Ist möglich.
00:49:13Pfeiffer kontaktiert die SPD drei Monate vor der Wahl.
00:49:17Die Genossen wissen über alles Bescheid
00:49:19und spielen trotzdem die Unschuldslimmer?
00:49:21Ja.
00:49:22Aber was bedeutet das für unseren Fall?
00:49:26Pfeiffer betreibt ein Doppelspiel.
00:49:30Er legt Spuren, um später Barschel als Dratia die Aktion brandmachen zu können.
00:49:35Und lässt ihn dann über die Klinge sprechen.
00:49:38Und Barschel weiß, dass er weit weniger schuldig ist, als alle glauben.
00:49:41Er fliegt nach Genf, um mit Hilfe von Roloff das Komplott gegen ihn zu beweisen.
00:49:47Wollen Sie in einer solchen Lage Suizid begehen?
00:49:50Also war es Mord.
00:49:52Aber warum erzählen Sie mir das? Warum ermitteln Sie nicht?
00:49:57Auch unter drei. Druck von oben.
00:50:02Vom Generalstaatsanwalt?
00:50:05Und vom Justizminister?
00:50:07Ja.
00:50:07Die verhindern Staatsanwaltliche Ermittlungen?
00:50:10Die Selbstmordthese ist für alle am bequemsten.
00:50:25Die Tür können Sie in Sanae verhöhnen.
00:50:26Aber das furniture wird aufgefallen.
00:50:26Drei.
00:50:26Drei.
00:50:30Drei.
00:52:39Okay.
00:54:12We're right back.
00:54:52We're right back.
00:59:06Ja, das war alles traumhaft.
00:59:08Das war alles wunderschön.
00:59:10Naja, das passte.
00:59:11So, was machen wir jetzt?
00:59:13Wohin gehen wir, hä?
00:59:14Essen wir was?
00:59:15Ja, aber immer nur das Teuerste.
00:59:17Immer nur den besten Wein.
00:59:18Immer nur Püppchen hier, Püppchen da.
00:59:20Püppchen, was möchtest du denn?
00:59:21Mhm.
00:59:23Herr Pfeiffer hat also zwei Geldzahlungen erhalten.
00:59:25Beide in Höhe von 25.000 Mark.
00:59:27Eine im November 1988 und eine ungefähr ein Jahr später.
00:59:31Aber von wem?
00:59:34Der beißt die Hand, die ihn füttert.
00:59:37Wessen Hand?
00:59:38Der fährt zweigleisig.
00:59:39Der fährt immer zweigleisig.
00:59:41Der hat immer noch so'n Ass im Ärmel.
00:59:43Zweigleisig, das heißt, der betrieb ein doppeltes Spiel?
00:59:46Nein, zweigleisig heißt, der hat mich als Freundin,
00:59:50sucht sich eine andere.
00:59:51Hat also immer zwei.
00:59:53Also, wenn die eine nicht will, dann nimmt er die andere.
00:59:55Das ist zu weit. Klassisch.
00:59:59Sein Verhalten ist zweitlassig.
01:00:01Aber ich glaube, dass der jeder Frau das Gefühl gibt,
01:00:03dass sie die einzige Frau in seinem Leben ist.
01:00:05Nein, ich glaube, dass der das irgendwie ernst meint.
01:00:08Der hat es nie ernst gemeint.
01:00:09Der hat ihre Liebe missbraucht und ist gegangen.
01:00:21Einmal kam er und da hat er gesagt,
01:00:23wir haben Decknamen, Donnerstag und Freitag.
01:00:25Also der Rainer war Donnerstag.
01:00:29Und Freitag?
01:00:31Na, Freitag war der Mann, der ihm das Geld zukommen ließ.
01:00:34Das war ein gewisser Herr...
01:00:38Nilius, oder so?
01:00:43Es gab zwei geheime Treffen mit Nilius.
01:00:45Pfeiffer hat die SPD erpresst.
01:00:47Und die haben mitgespielt, um ihre Macht nicht zu riskieren.
01:00:49Das sagt die abservierte Tussi von Pfeiffer.
01:00:51Pfeiffer ist ein Zocker.
01:00:52Dem geht's um Prestige und Kohle.
01:00:54Der stachelt Barschel zu den Aktionen gegen Engholm an.
01:00:56Barschel sagt mach mal und merkt zu spät, auf wen er sich eingelassen hat.
01:00:59Als er die Reißleine zieht, wechselt Pfeiffer enttäuscht zur SPD über.
01:01:03Auch die sagen mach mal und merken zu spät, auf wen sie sich eingelassen haben.
01:01:08Deswegen haben die gezahlt.
01:01:11Du weißt schon, wen du hier attackierst.
01:01:13Björn Engholm steht für eine neue politische Kultur.
01:01:16Der spielt seit Jahren das Barschel-Opfer und profitiert eiskalt davon.
01:01:18Er ist der kommende Kanzler.
01:01:20Er war umso schlimmer.
01:01:28Nilius und die SPD.
01:01:31Habt ihr Beweise?
01:01:34Wir haben die Japs.
01:01:35Jaja, ihr habt die Japs, aber habt ihr auch Beweise?
01:01:39Dann erfinden wir eben welche.
01:01:47Moin, Herr Pfeiffer.
01:01:48Nee, Sie?
01:01:49Was wollen Sie denn hier?
01:01:51Herr Nilius.
01:01:52Herr Nilius, wenn Sie das jetzt nicht kommentieren wollen, dann drucken wir unsere Version.
01:01:55Und die ist für Sie und Ihre Partei wirklich nicht von Vorteil.
01:01:58Ich sag dazu nichts mehr.
01:01:59Donnerstag und Freitag.
01:02:00Das ist ja auch putzig.
01:02:02Es wird noch putziger, wir haben Beweise.
01:02:04Frau Japs hat bereits ausgesagt, Herr Pfeiffer auch.
01:02:06Ich sag dazu nichts mehr, Mensch.
01:02:08Das sollten Sie aber.
01:02:09Es gibt Beweise.
01:02:10Beweise.
01:02:13Einzahlungsbelege.
01:02:16Wo haben Sie die denn her?
01:02:18Von Ihrer Stasi-Hagte.
01:02:20Aus meiner Stasi?
01:02:22Die wussten alles über Sie.
01:02:25Wussten die?
01:02:26Herr Nilius, das Geld haben Sie doch nicht persönlich bezahlt.
01:02:29Das kommt doch von der Partei, oder?
01:02:33Vielleicht sollen wir gleich an Jansen fragen?
01:02:39Ja.
01:02:39Aha, verstehe.
01:02:43Sehr gut, dann bedanke ich mich.
01:02:45Ja.
01:02:54Der schleswig-holsteinische Sozialminister Jansen hat 1980 und 1990 rund 40.000 Mark aus eigener Tasche an Reinhard Pfeiffer gezahlt.
01:03:10Alles andere betrifft mich, was da gelaufen ist.
01:03:13Aber wenn Sie anfangen, die Involvierung in die Affäre von damals anzufangen, meine Schuhe zu schieben, dann geht's hier rum.
01:03:19Das kann Ihnen sein.
01:03:25Achtung.
01:03:35Im Bewusstsein der getanen und geleisteten Arbeit ...
01:03:40und in der Absicht …
01:03:42mein Land und meine Partei davor zu bewahren, mit meinem politischen Fehler identifiziert zu werden ...
01:03:50I'm going to give my job as President and my functions in the SPD.
01:04:14Ich freue mich über vier weitere Jahre Helmut Kohl.
01:04:39Wenn Pfeiffer mit der SPD wirklich ein Doppelspiel gespielt hat und Basel das ahnte, dann hat er sich 87 nicht
01:04:44umgebracht, sondern ist nach Genf geflogen, um um seine Ehre zu kämpfen.
01:04:49Du bist ein Terrier, du hörst nicht auf.
01:04:53Walter!
01:04:55Sag mal, hast du das Stück über La Fontaine gelesen?
01:04:57Wir müssen uns in der Angelegenheit irgendwie verhalten.
01:04:59Wir bauen da gerade eine neue Frau.
01:05:16Wie ist das denn?
01:05:25Nee, nee, nee!
01:05:30Bye!
01:06:24I think I know who Robert Roloff is.
01:06:38Bernd Schöne.
01:06:40Blond, 178, stammt aus dem Rheinland, genau wie Bartel es beschrieben hat.
01:06:44Entschuldigung, wer ist das?
01:06:45Bernd Schöne, deutscher Top-Agent. Mehrfach in heikler Mission für den Bundesnachrichtendienst unterwegs.
01:06:50Mehr Phantomen als Mensch.
01:06:51Danke.
01:06:52Bitte, Anja. Immer nachfragen, ne?
01:06:55Pfeiffer und Schöne kennen sich. Haben sich in den 60ern häufig gesehen.
01:06:58Das hat Pfeiffer in einer Vernehmung ausgesagt.
01:07:01Schöne erhält den Auftrag, Barschel zu ködern.
01:07:03Er frischt den Kontakt zu seinem alten Spezi Pfeiffer auf.
01:07:06Er fährt Details, die sonst niemand kennt.
01:07:08Und lockt damit Uwe Barschel nach Genf.
01:07:11Bernd Schöne soll in die Ermordung von Uwe Barschel verwickelt sein?
01:07:15Schöne war in Genf an dem Wochenende an dem Barschel-Stab. Hier.
01:07:18Er wohnt im Richemont unter dem Alias namen Dr. Marx.
01:07:21Das hat die Rezeption mir so bestätigt.
01:07:24Und was ist mit dem Taxifahrer, der Barschel direkt vom Flughafen ins Hotel gefahren hat,
01:07:28ins Burivage?
01:07:29Er kann Rolof doch gar nicht getroffen haben.
01:07:31Der Bruder von Barschel hat neue Erkenntnisse zur Todesursache,
01:07:34die angeblich klar auf Mord hinweisen.
01:07:35Ich muss nach Genf.
01:07:41Olaf.
01:08:05.
01:08:13Aber ich muss nach Genf.
01:08:15Ära.
01:08:25Ära.
01:08:29Er ist mein Mann, kleine Fronten.
01:08:33Ich muss nachdenken.
01:08:35Tja.
01:08:35Diese Schöne.
01:08:35Where are you going?
01:08:36Hurry up a few times, I'm going to follow you.
01:08:59Excuse me, where are we?
01:09:00Excuse me.
01:09:04We're not going to go around the plane, right?
01:09:07It's impossible.
01:09:08Not possible.
01:09:09This is Swiss.
01:09:10Here is France.
01:09:12This is the frontier.
01:09:13Can't.
01:09:14Not possible.
01:09:16Ah, yeah.
01:09:19Instead, they're just a little around.
01:09:21Oh.
01:09:23Like before six years.
01:09:25I was Mr. Bouvet.
01:09:26Yeah.
01:09:29Was willst du?
01:09:30Kennen Sie den noch?
01:09:57Herr Basel schickt mich.
01:09:58Ihr Papier, bitte.
01:10:10Seit wann arbeiten Sie für den neuen Hamburger?
01:10:1583.
01:10:16Mhm.
01:10:17Kennen Sie Georg Schepanski?
01:10:19Wen?
01:10:21Georg Schepanski, ein Kollege von Ihnen.
01:10:24Sicher?
01:10:25Ja.
01:10:28Und Ihre Frau heißt mit Mädchennamen?
01:10:32Grünberg, Simone von Grünberg.
01:10:34Très bien.
01:10:35Richtig.
01:10:37Hören Sie.
01:10:37Hören Sie bitte mal auf.
01:10:50Merci.
01:10:51Au revoir.
01:11:02Die Genfer Polizei sieht, was hier nützt.
01:11:04Das hat hier Tradition.
01:11:05Sie glauben, die haben mit Vorsatz geschlaut?
01:11:07Die Gerichtsmedizin hat den Urin größtenteils weggekippt.
01:11:10Den Magen weggeworfen.
01:11:11Dafür haben sie den Leichnam meines Bruders frisiert und geschminkt,
01:11:14um den schönen Schein zu wahren.
01:11:16Ich habe einen Privatdetektiven engagiert, der für mich ermittelt.
01:11:19Ah.
01:11:20Ja.
01:11:20Der Herr eben.
01:11:21Ja.
01:11:22Weil die deutschen Behörden nichts tun.
01:11:23Seit Jahren.
01:11:24Nichts.
01:11:24Ich möchte, dass sie das schreiben.
01:11:44Vier Medikamente fanden sich im Körper des Toten.
01:11:47Pyrethildion wirkt beruhigend und schlaffördend.
01:11:49Die Phrenhydramin im Mittel, das den Brechreiz unterdrückt.
01:11:53Perazin, ein sedierendes Psychopharmakon und Zykloparbital, ein starkes Schlafmittel.
01:12:00Die Gifte gelangten über den Magen in die Blutbahn, danach in den Urin der Harnblase.
01:12:06Und so fanden wir die toxischen Stoffe im Blut und Urin des Toten vor.
01:12:16Was verrät uns das?
01:12:21Die ersten drei Medikamente haben eine viel höhere Konzentration im Urin als im Blut.
01:12:28Das heisst, sie befanden sich bereits in der Ausscheidungsphase.
01:12:32Das tödliche vierte hingegen.
01:12:35Es ist im Blut viel höher dosiert als im Urin.
01:12:38Also in der Resorptionsphase.
01:12:413 plus 1.
01:12:42Zwischen der Einnahme der ersten drei Medikamente und dem letzten verging eine gewisse Zeit.
01:12:49Alles konkret?
01:12:51Die sedierende Wirkung der ersten drei Medikamente war sehr stark.
01:12:56Herr Barschl war bei der Zufuhr des letztlich tödlich wirkenden Zykloparbitals nicht mehr handlungsfähig.
01:13:03Er befand sich bereits in einem pränarkotischen Dämmerzustand.
01:13:06Sie meinen, das Zykloparbital ist ihm von einer fremden Person zugeführt worden?
01:13:13Man fand punktförmige Blutungen in der Kehlkopfschleimhaut.
01:13:19Vermutlich hat man ihm die Medikamente in flüssiger Form verabreicht.
01:13:27Die Medikamente in flüssiger Form verabreicht.
01:13:30Die Medikamente in flüssiger Form verabreicht.
01:13:34Die Medikamente in flüssiger Form verabreicht.
01:13:38Die Medikamente in flüssiger Form verabreicht.
01:14:02Die Medikamente in flüssiger Form verabreicht.
01:14:03Jetzt jetzt die Krieg nicht mehr geht, mach ich alles.
01:14:05Jude, Natur, Tiere...
01:14:07Tiere?
01:14:08Na ja.
01:14:11Und du?
01:14:13Barschl?
01:14:16Immer noch die alten Geschichten.
01:14:21Du musst vorsichtig sein!
01:14:24Sagt wer?
01:14:28My wife's intuition.
01:14:45Why did you call him back?
01:14:50Other men?
01:15:02I don't know.
01:15:04Friends of mine, we have a hut in the Bergen.
01:15:10Attention, ladies and gentlemen,
01:15:12the last call to the flight N.H. 269
01:15:15I'm going to go.
01:15:18Bye.
01:15:21Ladies and gentlemen,
01:15:22this is the last call for passages of flight N.H. to Epprit,
01:15:2779 to Haramboe.
01:15:31What is there with the Taxifahrer, the Nick Fick took off?
01:15:34That was the false.
01:15:35The, the, the, the needed money.
01:15:36That's why he had his nose in the camera.
01:15:38That's what Anja recherchiert.
01:15:39What?
01:15:40What?
01:15:44What?
01:15:47What?
01:15:48What?
01:15:53What?
01:16:00What?
01:16:01What?
01:16:04What?
01:16:13What?
01:16:14What are you now buying?
01:16:16What are the manuscripts for today?
01:16:17No, this is all.
01:16:18What the fuck?
01:16:19What is the, the paintings on the trip?
01:16:23What the Pirsi guy can do now?
01:16:26What's the���mer?
01:16:27A picture of Auschwitz,
01:16:29a beautiful 왜 from��します.
01:16:30Yes,
01:16:31It looks like a complex area of tensile.
01:16:42that he couldn't take it himself, because he was already in the room.
01:16:44There was still another person in the room.
01:16:47And he speaks for murder and for the other.
01:16:48David!
01:16:49Barschel was dependent on the tablet.
01:16:51It can be said that he was tolerant of the first three medications.
01:16:54It can be said that he was tolerant of the first three medications.
01:16:55It can be said that he had no idea.
01:16:57He fell off his stool.
01:16:58Hey!
01:16:59Let's go!
01:17:04You're going to accept it.
01:17:05Yes.
01:17:06It's a service.
01:17:07You sabotage me.
01:17:15No, I'm protecting you.
01:17:16Because you're going to use it exactly like 1987.
01:17:22So, excuse me.
01:17:23Good morning.
01:17:24I'm going to take a look.
01:17:47Thank you very much.
01:17:47I wonder if you will believe it to have you been up here on January.
01:17:49You and David.
01:17:53You and David, are going to be enfim.
01:18:12I'm not sure how much you can do it.
01:18:34I'm not sure how much you can do it.
01:18:36I'm not sure how much you can do it.
01:18:38I'm not sure how much you can do it.
01:18:41How much do you take it?
01:18:41What's going on in your life?
01:18:46Should I stay here?
01:18:48No, no one has to die Welt retten.
01:18:50That's important.
01:18:59Bringst du mir was mit?
01:19:01Yeah.
01:19:02Only if you're nearer.
01:19:04Yeah.
01:19:08Here.
01:19:10You sleep here, yeah?
01:19:14You?
01:19:16Do you take this again?
01:19:19No.
01:19:21I got a drink.
01:19:22No, no.
01:19:23No, no.
01:19:24Yeah.
01:19:27No, no.
01:19:32We want you to stay here.
01:19:36Stimmt's?
01:19:42It's so good, that you're there.
01:19:55Yeah.
01:19:55This series is the last 1 last night.
01:20:15I didn't have a follow-up session, but thank you.
01:20:22My pasa!
01:20:22Bambalabamba!
01:20:24I'm impressed!
01:20:36Hey!
01:21:05Bambalabamba!
01:21:17Entschuldigung!
01:21:19Beobachten Sie mich!
01:21:22Bambalabamba!
01:21:40Ich glaube, ich fange an, durchzudrehen.
01:21:44Vergiss nie, ich bin nur eine Frau.
01:21:48Der Typ heute auf der Piste, der war seltsam.
01:21:52Seltsam.
01:21:55Weißt du, wer Bernd Schöne ist?
01:21:59Seitdem ich an Schöne dranhänge, hängen die an mir dran.
01:22:03Wer die?
01:22:04Ich weiß es nicht.
01:22:08Ich weiß es nicht.
01:22:10Aber Schöne war in Genf als Baselstadt.
01:22:15Zufällig.
01:22:20Das war kein Zufall.
01:22:23Der BND war auch in Genf.
01:22:27Mit einem ganzen Kommandor.
01:22:37Das war damals so ein Korrekt.
01:22:45Das war eine konzertierte Aktion.
01:22:50Der BND hat Barsch in eine Falle gestellt.
01:22:54Die haben ihm ein Foto angeboten, um ihn ins Hotel zu locken.
01:23:10Das war ein Startkomplot.
01:23:12Das war ein Startkomplot.
01:23:19Das war ein Startkomplot.
01:23:28Verdammt.
01:23:43Es wurde auch ein Startkomplot.
01:23:43Du bist vielleicht ein Zauberwesen?
01:23:50You are maybe a sauber person.
01:24:09When are your friends?
01:24:11Good afternoon.
01:24:12Good afternoon, gentlemen.
01:24:17I love you, Shida.
01:24:25Merci.
01:24:27Merci, madame.
01:24:30Merci, monsieur.
01:24:32Merci, monsieur.
01:24:33See you again.
01:24:48Merci.
01:24:51Merci.
01:24:53Merci.
01:24:55Merci.
01:25:05Merci.
01:25:08Merci.
01:25:10Merci.
01:25:15Merci.
01:25:41Come on.
01:25:46Come on.
01:26:18Mein Barsche war als Notar seit den frühen 80ern in Waffengeschäfte verwickelt.
01:26:22Wenn die Bonner mich fallen lassen lernen, die mich kennen.
01:26:25Wer hat den gedroht?
01:26:26Wen hat der gedroht?
01:26:27Die CDU.
01:26:29Und warum, bitteschön?
01:26:30In der Verstrickung der Regierung Kohlen das illegale U-Boot-Geschäft mit Südafrika.
01:26:33Wenn das mein Redakteur wäre, den würde ich mal schleunig zurückpfeifen.
01:26:36David, das ist Speed.
01:26:38Fühlt sie dich dadurch irgendwie größer oder geiler?
01:26:44Vertrauen Sie Ihrer Freundin?
01:26:46Sie hatte einen Liebhaber beim BND.
01:26:49Offiziell sind sie Journalisten.
01:26:51Im Auftrag des BND.
01:26:54Mir wurde Barsche umgebracht.
01:26:57Hör mal, die hatten den unter ständiger Beobachtung.
01:26:59Das war eine Falle.
01:26:59Das war eine Falle.
01:27:16Das war eine Falle.
01:27:23Das war eine Falle.
01:27:23Das war eine Falle.
01:27:47Das war eine Falle.
01:27:48Ich bin cerca.
01:27:49Transcription by CastingWords
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