00:00Der ungarische Außenminister Peter Seato hat zugegeben, dass er vor und nach wichtigen EU-Treffen regelmäßig mit seinem russischen Amtskollegen
00:09Sergej Lavrov telefoniert hat.
00:12Zuvor hatte die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban diese Vorwürfe als Fake News bezeichnet.
00:19Jetzt bestätigte Seato sie in einer Rede.
00:22Die Vorwürfe sind brisant, da der Inhalt solcher EU-Beratungen zur Außenpolitik als vertraulich gilt.
00:31In einem Video in den sozialen Medien erklärte Seato, er habe nicht gegen Sicherheitsprotokolle verstoßen.
00:38Bei den fraglichen Treffen auf Ministerebene seien keine Geheimnisse besprochen worden.
00:45Der Außenminister sagte, er bespreche sich vor und nach EU-Treffen auch mit seinen Amtskollegen in Serbien, Israel, den USA
00:54und der Türkei.
00:58Die Debatte um die Russland-Kontakte fällt in die heiße Phase des Wahlkampfs in Ungarn.
01:04In den Umfragen liegt die Regierungspartei Fidesz hinter TISA von Oppositionsführer Magia zurück.
01:15Was sind angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten die größten Sorgen der EU-Bürger?
01:25In diesen unsicheren Zeiten wünschen sich laut einer neuen Euro-Barometer-Umfrage zwei Drittel der Europäer,
01:31dass die EU eine größere Rolle beim Schutz vor globalen Krisen und Sicherheitsrisiken übernimmt.
01:36Mehr als sieben von zehn Befragten in der EU geben an, sehr besorgt über die aktiven Konflikte in der Nähe
01:42der Europäischen Union zu sein.
01:43Während die Kriege in der Ukraine und nun auch im Nahen Osten weiter andauern.
01:48In 16 EU-Ländern ist dies die häufigste Sorge.
01:51Besonders ausgeprägt ist die Besorgnis bei Befragten in Spanien, Italien und Zypern.
01:56Auch die Abhängigkeit der EU von Nicht-EU-Ländern in Verteidigungsfragen bereitet vor allem Spaniern, Italienern und Zypern Sorgen.
02:03Deutlich geringer ist die Besorgnis hingegen in Slowenien, Lettland, Estland und Tschechien.
02:08Angesichts des durch den Krieg im Nahen Osten verursachten Anstiegs der Energiepreise sorgen sich viele EU-Bürger zudem über die
02:15Abhängigkeit der EU von Nicht-EU-Ländern bei der Energieversorgung.
02:19Der Anteil der besonders Besorgten ist in Italien, Spanien und Polen am größten, während er in Dänemark, Litauen und Schweden
02:25am niedrigsten ist.
02:46Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat am Dienstag ein Freihandelsabkommen mit Australien unterzeichnet.
02:54Es sieht eine Senkung der Zölle auf die meisten EU-Waren und Agrarprodukte vor.
03:00Durch das Abkommen können für die EU jährlich eine Milliarde Euro an Zöllen wegfallen, so die Europäische Kommission.
03:07Die Exporte würden in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich um bis zu 33 Prozent steigen.
03:27Die Zölle werden für Produkte wie Käse, Wein, bestimmte Obst- und Gemüsesorten, Schokolade und verarbeitete Lebensmittel schrittweise auf Null
03:37sinken.
03:37Ein Schutzmechanismus ermöglicht es der EU, sensible Sektoren zu schützen, falls ein Anstieg der australischen Importe dem Markt der Union
03:46schaden sollte.
03:51Dänemarks sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Fredriksen hat die Wählerinnen und Wähler an diesem Dienstag an die Urnen gerufen.
03:58Mit der vorgezogenen Parlamentswahl strebt sie eine dritte Amtszeit an, nachdem US-Präsident Donald Trump mit seinen Forderungen zu Grönland
04:07das Land gegen sich aufgebracht hatte.
04:09Umfragen zufolge liegt Frederiksens Koalition vor dem rechten Bündnis.
04:14Doch keiner der beiden Blöcke schafft es voraussichtlich auf die Mehrheit der 179 Sitze, dem Parlament in Kopenhagen.
04:21Zwei Herausforderer aus dem Mitte-Rechtslager wollen Frederiksen ablösen.
04:26Verteidigungsminister Truls Lund-Polsen von der liberalen Venstre-Partei und der 34-jährige Alex Wannopslak von der Oppositionellen Liberalen Allianz.
04:37Grönland war im Wahlkampf kein bedeutendes Thema, da weitgehende Einigkeit über den Platz der Insel im Königreich herrscht.
04:45Im rund sechs Millionen Einwohnerland Dänemark dominierten innenpolitische Themen den Wahlkampf.
04:52Die Inflation, der Sozialstaat und hohe Nitratwerte im Trinkwasser durch die Landwirtschaft.
05:01Zehn Jahre nach den Terroranschlägen in Brüssel, bei denen IS-Mitglieder 32 Menschen töteten,
05:06gedenkt Belgien der Opfer des schwersten Attentats in der Geschichte des Landes.
05:10Im Gespräch mit Euronews sieht der EU-Koordinator für Terrorismusbekämpfung eine positive Bilanz.
05:16Die europäische Zusammenarbeit zur Verhinderung weiterer Anschläge habe sich verbessert.
05:20Wir haben in Europa, und ich würde sagen, sehr viel geholfen von den Belgien und den Frans,
05:26die natürlich die ersten Affecten durch diese major Terroristische Attacks,
05:29ihre Services haben sehr viel geholfen, zum Beispiel eine Taskforce,
05:33die sogenannte Taskforce G10T, um zusammenarbeiten zu arbeiten,
05:36aber auch sehr viel geholfen auf der Europäische Ebene,
05:40also haben wir in die Lage geholfen, interoperable Datenbäne geholfen.
05:42Wir haben unsere Grenzen geholfen, wir haben viel schneller geholfen,
05:46auf verschiedene Ebene, auf nationalen und auf europäische Ebene.
05:49Die EU-Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung mussten sich zudem mit neuen Gefahren auseinandersetzen,
05:54etwa die Online-Radikalisierung junger Menschen.
06:12Er fügte hinzu, dass der Krieg im Iran die Gefahr von Terroranschlägen in Europa erhöhen könnte.
06:21Die Folgen des Kriegs im Iran bekommen die Menschen in der größten Volkswirtschaft Europas an den Tankstellen weiterhin zu spüren.
06:28Die Ölpreise steigen weiter, während sich die Kämpfe in Nahost der Einmonatsmarke nähern.
06:34Luftangriffe in der Golfregion, einem der wichtigsten Förder- und Exportzentren für Energie weltweit,
06:39haben die internationalen Rohölpreise deutlich steigen lassen.
06:43Daraus hat sich rasch eine globale Ölpreiskrise entwickelt.
06:46Die höheren Preise treffen die Verbraucher an den Zapfsäulen und zwingen viele dazu, ihren Lebensstil anzupassen.
06:53Ja, persönlich schränkt das gut ein.
06:55Also ich habe zwei Kinder und man macht am Wochenende auch mal was.
07:00Und jetzt macht man mal was weniger oder macht mehr in seinem Umfeld, als wie das man irgendwo mal hinfährt,
07:06weil es einfach zu teuer ist.
07:08Ich lasse das Auto lieber stehen, wenn ich es nicht brauche.
07:12Vorher habe ich es nicht gemacht, dann bin ich mal öfters mal irgendwo hingefahren mit den Kindern.
07:16Das kann ich mir zurzeit nicht erlauben.
07:17Auch anderswo in Europa, etwa im Vereinigten Königreich, berichten Verbraucher von ähnlichen Schwierigkeiten.
07:34Am Montag schaß der Preis für Brent-Rohöl auf 113 Dollar pro Barrel hoch.
07:39Ein Anstieg von fast 55 Prozent im Vergleich zu den Werten vor dem Krieg.
07:43Die Ölpreise fielen allerdings wieder auf rund 103 Dollar pro Barrel.
07:47Auslöser war die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass das Weiße Haus Verhandlungen mit dem Iran aufnimmt.
07:53Zudem verlängerte er die Frist für Teheran zur Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormuz.
07:59Die Meerenge, durch die normalerweise 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden, ist seit Wochen praktisch gesperrt.
08:06Die Folge ist eine globale Versorgungskrise.
08:12Premiere beim Wachbataillon.
08:14Erstmals verleiht ein Bundeskanzler der Einheit ein Fahnenband.
08:18Friedrich Merz erbt damit die Soldatinnen und Soldaten in der Berliner Julius-Leber-Kaserne und rückt ihren Auftrag in den
08:25Fokus.
08:26Im Wachbataillon sind Fahnenbänder nichts Ungewöhnliches.
08:29Insgesamt für die Einheit 62.
08:31Und Sie sind der einzige Kampfverband in einer deutschen Großstadt.
08:37Damit übernehmen Sie eine ganz besondere Verantwortung für unser Land.
08:42Wir wollen uns verteidigen können, damit wir uns nicht verteidigen müssen.
08:47Diesen Satz, den ich schon sehr häufig gesagt habe, setzen Sie im Wachbataillon ganz praktisch und glaubwürdig um.
08:56Sie verkörpern sozusagen diesen Satz.
09:00Für Ihren Dienst möchte ich Ihnen heute nicht nur mit Worten danken.
09:06Ich habe es vielmehr als eine besondere Freude empfunden, eingeladen zu sein, Ihnen heute als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
09:14ein Fahnenband zu verleihen.
09:18Das neue Band kommt jetzt dazu als Zeichen der politischen Würdigung.
09:22Gerade beim Wachbataillon hat das Gewicht.
09:25Die Einheit repräsentiert den Staat nach außen, bei Staatsbesuchen und militärischen Ehren.
09:30Gleichzeitig hat sie einen klaren militärischen Auftrag.
09:33Im Ernstfall schützt sie die Bundesregierung und hält den Staat handlungsfähig.
09:38Ein Verband zwischen Protokoll und Einsatz, mitten in Berlin.
09:54Die Gin Library ist die größte private Gin-Sammlung der Welt.
09:58Das behaupten zumindest die Besitzer.
10:00Der Raum beherbergt mehr als 2000 Flaschen.
10:03Ali Bollock und seine Frau Caroline Bollock betreiben diese Gin-Bibliothek in ihrem Hotel Solar Branco Eco Estate.
10:26Diese Gin-Bibliothek liegt auf der Asuren-Insel Sao Miguel mitten im Atlantik.
10:32Zu sehen sind Flaschen aus Ländern wie Australien und Neuseeland, aber auch aus Botswana, Uganda und Bulgarien.
11:06Ein offizieller Guinness-Weltrekord ist das,
11:08laut dem Besitzer allerdings nicht.
11:10Denn dort werden nur Flaschen gezählt, die nicht leer sind.
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