- hace 2 días
Rote Rosen Folge 4305
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CortometrajesTranscripción
00:00Una hermosa, patente hija, a la que se puede confundir.
00:04Y el Nico intenta de excusar, que es bueno, ya.
00:08Él intenta, el problema de nuevo, y hola a la ayuda de la social media.
00:14¿Puedes darme un buen asiento de un maravilloso en el maravilloso?
00:17Yo le dame a cada maravilloso en este mundo.
00:21Pero debe ser el maravilloso de su espécie.
00:30Y tú estás solo en la vida.
00:32Pero no me he pensado, como yo me quedé en la cama de un chico.
00:35Yo quería ir a la cama.
00:37Tú me lo más.
00:40Bueno, tú y eso, y eso, y eso, y eso me lo más.
01:09¡Suscríbete al canal!
01:30¡Nicht!
01:30Macht man so unter Freunden.
01:33Ja.
01:35Gut, ich...
01:36Okay.
01:37Viel Spaß.
01:39Danke.
01:55Gut, dass du meinen Brief bekommen hast.
01:59Welchen Brief?
02:00Ich hab dir einen Brief geschrieben.
02:02Und dich um Entschuldigung gebeten.
02:04Ich war so nervös, dass Julius mir sogar helfen musste.
02:09Hast du ihn gar nicht bekommen?
02:12Offensichtlich sind mir einige Dinge verborgen geblieben.
02:15Wie meinst du das?
02:17Und warum bist du hier?
02:20Frank, ich hab dich so vermisst.
02:23Und ich wollte dich um Verzeihung bitten, wie wir auseinandergegangen sind.
02:27Das ist egal.
02:29Du bist da.
02:32Der Rest ist unwichtig.
02:35Frank.
02:36Ben?
02:45Unser nerviger Kunde aus Düsseldorf ist kräftig ganz handsam.
02:50Der will keine Änderungen mehr.
02:52Ich hab mit seiner Frau telefoniert und hab ihr klargemacht, dass der Umzug in ihre neue Villa im Frühjahr so
03:00nicht stattfinden kann, wenn ihr Mann ständig neue Änderungswünsche hat.
03:03Natürlich die Ehefrau, dass ich da nicht drauf gekommen bin.
03:06Weil du keine Ahnung hast von den Dynamiken in deiner Ehe.
03:09Hat auch seine Vorteile.
03:11Aber wir ergänzen uns.
03:13Du kannst mit den Männern dann Tennis spielen.
03:16Wir sind ein richtig gutes Team, du.
03:20Hast du es dir überlegt?
03:22Wollen wir beide die MK gemeinsam machen?
03:26Ich hab mich noch nicht entschieden.
03:28Ich weiß nicht, was es da lange zu überlegen gibt.
03:31Wir verstehen uns blind. Und wir haben beide einen guten Draht zu einem hochtalentierten Architekt.
03:39Ich hab den heißesten Draht zu ihm.
03:41Bist du dir sicher?
03:43Was soll das jetzt heißen?
03:45Das war nur ein Spruch, Lu. Nur ein Spruch.
03:50Also für mich und meine Familie ist es schon eine riesen Umstellung, wenn ich dauerhaft wieder arbeite.
03:55Es wird Zeit, dass du an dich denkst.
03:57Wir beide an der Spitze unseres Familienunternehmens, das Power Couple der Immobranche.
04:03Bestens vernetzt, kompetent.
04:05Für Victoria wäre das auch gut.
04:09Ich sehe es dir an. Ich sehe es dir an, dass du das auch...
04:12Das ist doch verrückt, Richard.
04:14Ja, genau. Verrückt ist gut.
04:20Wenn ich so etwas Verrücktes mache, dann nur mit dir.
04:27Elgesel, das ist aber kein guter Ort zum Chillen hier.
04:31Kann man doch stolpern.
04:38Jonas?
04:39Ja?
04:40Was sind denn das alles für Sachen hier?
04:44Das sind Pakete von Firmen, die wollen, dass ich deren Produkte in meinen Videos vorstelle.
04:50Okay, das heißt, du sollst Werbung für Produkte machen und kriegst aber nichts dafür.
04:54Naja, ich kann die Sachen zumindest nachher behalten.
04:57So was brauchbar ist dabei?
04:59Wieso?
05:00Gibt es etwas, was dich freuen würde?
05:03Ja?
05:05Ein Toaster.
05:06Ja, ein Toaster.
05:08Aber mein Konzept ist Romantik.
05:10Ach so, weil du in Sachen Romantik so wahnsinnig begabt bist, meinst du das?
05:15Das Video mit Gisela fandst du gut. Und die Tipps. Hast du selber gesagt?
05:19Ja, weil Gisela alle Fragen beantwortet hat. Ohne sie wärst du total untergegangen.
05:23Vielleicht kriege ich ja von dir ein bisschen Nachhilfe.
05:25Vielleicht kriegst du ja von deinen Followern ein bisschen Nachhilfe.
05:27Die helfen ja doch gern in Sachen Romantik.
05:42Auf uns.
05:45Auf die Emke.
05:50Tonic ohne Gin. Langweilig. Haben wir nichts anderes?
05:55Wir können richtig anstoßen, sobald wir Viktoria von unserem Plan überzeugt haben.
05:58Sonst kriegen wir hin.
06:02Sie wird die Firma nicht gerne abgeben?
06:05An dich schon.
06:08Das Ganze funktioniert aber auch nur, wenn sie sich darauf einlässt, dass ich in Teilzeit arbeite.
06:13Viktoria ist egal, wie viel du arbeitest. Solange ich nur in der zweiten Reihe stehe.
06:19Das ist aber auch nicht gerade die Definition einer Doppelspitze.
06:23Das ist der Preis, den ich zahlen muss.
06:26Es ist mir egal, ob du auf dem Papier die letzte Entscheidung hast. Solange wir ein Team sind. Und das
06:31sind wir.
06:35Ich muss mit Daniel reden.
06:38Falls er hinter der Entscheidung steht, kann er schon helfen, Viktoria zu überzeugen.
06:43Mama hält großes Stück auf seine Meinung.
06:45Glaubst du Daniel etwas dagegen?
06:48Für Daniel ist es wichtig, dass ich glücklich bin und dass es mir gut geht.
06:51Und wenn es bedeutet, dass ich wieder arbeite, dann wird er mich schon unterstützen.
06:56Alles andere hätte mich, ehrlich gesagt, auch gewundert.
06:59Es geht hier auch nur um eine Teilzeitstelle.
07:05Mit Glück bin ich früher aus Berlin gekommen. Sonst hätte ich dich noch verpasst.
07:11Keine Sorge, ohne dich wäre ich nebenbei gegangen.
07:15Uwe?
07:19Es tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.
07:22Stand das in dem Brief?
07:25Ja.
07:26Ja, das und...
07:30Dass ich nichts lieber wäre, als dich wiederzusehen.
07:34Es ging mir doch ganz genauso.
07:39Offensichtlich brauchen wir keine moderne Kommunikation.
07:42Denn meine ganzen Nachrichten hast du anscheinend nicht bekommen.
07:48Ehrlich gesagt...
07:51Ehrlich gesagt...
07:52Ehrlich gesagt habe ich dich blockiert.
07:54Ich habe dich für den Erpresser des schwedischen Königshauses gehalten.
07:57Das hast du gedacht, ja?
08:02Naja...
08:02Ja, du bist...
08:04Du bist so überstürzt, abgereist und...
08:08Ich...
08:08Ich konnte ja nicht wissen, dass du wirklich ein Prinz bist, ich...
08:11Ich bin kein Prinz, Franka.
08:14Ich bin ein Graf.
08:15Gut.
08:16Ich bin ein Graf.
08:19Na komm her.
08:20Ich mach dir keine Vorwürfe.
08:22Die...
08:23Die Geschichte ist so aberwitzig.
08:25Die muss man erst mal glauben.
08:29Hat man den Erpresser denn jetzt gefunden?
08:32Also, ich meine...
08:33Weiß man, wer es wirklich war?
08:35Ja, es war ein...
08:37Kommilitone von mir, der dachte, er kann mit Details über meine Familie Geld machen.
08:41Echt?
08:42Es stellte sich raus, dass...
08:44seine Familie zerbrochen war und...
08:47dass er in Schwierigkeiten war, finanziell gesehen.
08:50Krass.
08:50Also haben wir ihm auch ganz ohne Erpressung geholfen.
08:53Was? Ihr habt ihm auch noch Geld gegeben?
08:55Na ja, er war ja in Not.
08:57Und so war's das Einfachste für alle.
08:59Und jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt.
09:02Du bist der wundervollste Mensch, den ich kenne.
09:10Jonas geht's einfach nur um Klicks und Views und Follower.
09:14Also ich glaube, Jonas geht's um dich.
09:17Hat er ja wohl nicht das Video mit Bella gedreht, oder?
09:19Sich als romantisches Pärchen feiern zu lassen.
09:21Naja, da ging's ja um Geld und nicht um Liebe.
09:25Und deswegen geht's einfach nicht um mich.
09:26Und das ist auch okay. Das ist ja egal.
09:28Warum sperrst du dich so dagegen? Einfach zu glauben, dass er dich mag?
09:34Weißt du irgendwas, was ich nicht weiß?
09:36Stell dir vor, du datest einen Schauspieler.
09:38Würde ich persönlich niemals tun, aber du stellst es dir vor.
09:42Wärst du dann auch eifersüchtig, wenn dieser Typ vor der Kamera mit jemand anderem rumknutscht?
09:47Jonas ist ja kein Schauspieler. Und das ist egal, er ist sowieso beziehungsunfähig.
09:51Bis die Richtige kommt.
09:54Achso, und so lange soll ich ihn mit mir üben lassen, oder was?
09:57Toni, ich verstehe, dass du vorsichtig bist. Das ist wahrscheinlich auch richtig.
10:01Aber auf eine ganz schräge Art und Weise passt ihr perfekt zusammen.
10:27Achtung?
10:28Achtung?
10:29Achtung?
10:33Achtung.
10:34¿Por qué?
10:36Tess.
10:38¡Yo, Jonas!
10:40¿Quién quieres?
10:45¡Ich...
10:46...hab...
10:47...Daniel gerade getroffen.
10:49¡Zufällig!
10:50¡Zufällig!
10:51Ich dachte, du willst dich von dem Typen fernhalten.
10:53Ja, es ist hier nichts passiert.
10:56Ich will das ja auch nicht, aber...
10:58Aber?
10:59Bis jetzt dachte ich immer,
11:00dass die Anziehung nur von mir aus geht.
11:04Und jetzt?
11:07Keine Ahnung.
11:09Irgendwas...
11:10Irgendwas war da.
11:12So ein Blick, wie er mich anschaut...
11:14Sekunde.
11:15Du glaubst jetzt aber nicht, dass er dich verknallt ist.
11:20Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein.
11:23Aber es hat sich so angefühlt.
11:25Was hat er denn gesagt?
11:27Er will mir ein Architekturbuch leihen.
11:30Ja, es geht ja nicht darum, was er gesagt hat, sondern wie.
11:33Jess, wenn das wirklich stimmt, dann ist das echt nicht gut.
11:36Ja, ich weiß.
11:37Ich will das ja auch nicht.
11:39Stopp!
11:40Storno!
11:41Nein!
11:41Aus!
11:43Jess, das hier ist ganz von deinen Büchern.
11:44Du musst den Typen vergessen.
11:46Ich trag sein Kind in mir.
11:47Es ist dein Kind.
11:50Du entscheidest, wie präsent er in eurem Leben ist.
11:54Ja, ich weiß.
11:58Ja, dann siehst du ihn jetzt besser nicht mehr.
12:00Mhm.
12:04Das ist besser so.
12:07Glaub mir.
12:11Ich muss.
12:12Ja.
12:13Ciao.
12:13Tschüss.
12:31Ah, super, dass du einen gekauft hast.
12:33Ja, ich koch auch, weil Pelle hat sich Chili gewünscht.
12:35Clever, ich wollte mal alleine mit dir sprechen, ohne dass die Kids zuhören.
12:41Okay.
12:43Über meine berufliche Zukunft.
12:46Mhm.
12:47Richard hat vorgeschlagen, dass wir beide gemeinsam die Leitung der MK übernehmen.
12:54Ich könnte dann auch, also wenn ich es mit Richard zusammen mache, in Teilzeit arbeiten.
13:01Okay, ähm, wolltest du ja früher schon.
13:05Und du glaubst, Viktoria lässt sich darauf ein?
13:09Naja, das müssen wir dann mit ihr verhandeln.
13:11Aber es kann sich ja nicht schaden, wenn du hinter der Idee stehst.
13:16Hm.
13:17Also ich, ich kann natürlich auch, wenn ich in Teilzeit arbeite, dann nicht mehr 100% für Familie und Kinder
13:23geben.
13:24Aber vielleicht...
13:26Vielleicht was?
13:27Vielleicht hast du ja auch Lust, in Teilzeit zu arbeiten.
13:31Dann könnten wir uns das alles teilen.
13:33Und dann hättest du auch viel mehr Zeit für das Baby.
13:36Und du könntest Jess unterstützen.
13:38Du willst dich doch als Vater einbringen.
13:40Du kannst auch in Elternzeit gehen.
13:43Sag mal, also...
13:45Willst du grad von mir grünes Licht haben?
13:46Ich fühl mich grad wie auf Bazar.
13:48Wenn du arbeitest, dann darf ich in Elternzeit gehen.
13:51Ja, aber das meine ich ja gar nicht so.
13:53Du, du willst...
13:54Du leitest die Footballmannschaft.
13:55Du willst die Damenmannschaft leiten.
13:57Und du willst parallel noch eine Firma führen.
14:00Ja, aber nicht alleine.
14:02Ja, Glückwunsch.
14:03Aber was ist dann mit uns beiden als Paar?
14:06Daran ändert sich ja nichts.
14:07Natürlich, du musst doch die Zeit irgendwie aufzahlen.
14:10Hast du Angst, dass du zu kurz kommst?
14:12Oder bist du eifersüchtig, oder?
14:13Nein, ich bin nicht eifersüchtig auf den Leitungsposten bei der MK.
14:18Mir macht die Arbeit dort Spaß und deswegen würde ich sie gerne weitermachen.
14:22Und was ich dann neben den Kindern und dir noch schaffe, das muss ich dann sehen.
14:25Ja.
14:27Bin eigentlich davon ausgegangen, dass du dich für mich freust.
14:31Daniel!
14:38Lara!
14:39Hey, sorry, ich hab's eilig.
14:40Ich muss dringend meine Anwältin anrufen und ich hab mein Handy im Hotelzimmer verbissen.
14:43Und wenn du dann dringend zu Ende telefoniert hast, was machst du dann?
14:46Dann überlege ich mir, wie ich meine Anwältin bezahle.
14:49Obwohl es eigentlich kein Problem mehr sein sollte, wenn ich in eurem Aufsichtsrat sitze.
14:54Apropos, ich brauch einen Vorschuss.
14:56Oh Mensch, stell dir vor, das tut mir leid, ich hab auch keine Zeit.
14:59Ist auch eilig.
15:01Wir reden später.
15:11Kaiser?
15:14Oh, ich sehe, was gibt's?
15:19Okay.
15:20USB-Stick.
15:26Das heißt, auf diesem USB-Stick ist belastendes Material, das du an der Steuerfahndung vorbei in Sicherheit bringen musst.
15:32Nein, sorry.
15:34Du lass mich aus diesen krummen Geschäften raus, ja?
15:37Sir, nein!
15:41Okay, pass auf.
15:43Du gibst mir den Stick, ich nehme ihn vorerst, okay?
15:47Ja.
15:49Aber krieg das bitte auf die Kette, was ist los?
15:54Ja, bis dann.
16:09Du hast nur den Brief eigentlich hingeschickt.
16:12Und doch die Adresse, die ich von Carla Saravagos hatte.
16:16Deswegen kam, kam er auch nicht an.
16:20Ich hab Carla die Adresse der Gutsverwaltung gegeben.
16:22Die schirmen alles von mir ab.
16:27Warum ist von dir eigentlich nirgendwo was zu finden?
16:31Im Netz, meine ich.
16:34Du, du musst es mir natürlich nicht beantworten, wenn du nicht willst.
16:37Nein, ich will es dir sagen.
16:38Ich möchte jetzt keine Geheimnisse mehr vor dir.
16:46Als meine Schwester Astrid 15 war, wurde sie betrunken und von der Polizei aufgegabelt. Nach einer Party.
16:54Na ja, gut. Das ist jetzt in dem Alter ja erstmal nichts Ungewöhnliches.
16:58Na ja, aber in den Kreisen, in denen wir uns bewegen, da darfst du dich eben nicht erwischen lassen.
17:06Die Paparazzi, die haben keine Ruhe gelassen.
17:10Astrid hat furchtbar darunter gelitten.
17:12Sie hat das Haus nicht mehr verlassen, hatte Panikattacken, Angstzustände.
17:17Oh Gott, das tut mir leid.
17:19Ja, das war nicht sehr schön.
17:22Die Klatschpresse hat aus ihr eine Drogensüchtige gemacht, die suizidgefährdet ist.
17:29Das liest man in keinem Alter gerne ab. Schau mal gar nicht mit 15.
17:34Nee.
17:36Daraufhin haben wir uns entschlossen, dass wir uns aus der Öffentlichkeit zurückziehen.
17:42Wir?
17:43Meine Familie.
17:45Meine Schwester, meine Eltern und ich.
17:49Und das ist euch ziemlich gut gelungen.
17:52Ja.
17:53Es war am Anfang sehr anstrengend.
17:55Zumal das Internet aufkam.
17:59Und jetzt?
18:01Und jetzt könnten wir froh sein, dass wir alle ein einigermaßen normales Leben leben können.
18:09Und wie geht es deiner Schwester heute?
18:13Gut.
18:14Sie kann auch ein normales Leben leben.
18:19Geht das denn jetzt noch?
18:21Immerhin gab es ja jetzt wieder ein Foto von dir in der Presse.
18:24Ja, als ich meinen Onkel im Krankenhaus wegen der Erpressungsgeschichte besucht habe, da hat sich ein Paparazzo auf die Lauer
18:30gelegt.
18:33Und dann war ich schnell enttarnt.
18:36Bist du so eine Art Edeltrophäe für Paparazzi?
18:41Mit meinen Bildern könntest du vermutlich sehr viel Geld verdienen.
18:44Und stell dir mal vor, dann noch nackt?
18:46Dann hättest du vermutlich ein Schloss.
18:50Ich will gar kein Schloss.
18:53Und mir ist auch völlig egal, wer du bist.
18:56Solange wir in Ruhe zusammen sein können.
19:08Und?
19:10Ja, meine Follower haben es richtig gefeiert.
19:14Super!
19:16Aber du weißt schon, dass du in meinem Podcast dann auch auftreten musst, ne?
19:21Klar, kein Ding.
19:22Und wie hat Toni unser Gespräch aufgefasst?
19:28Na ja, in Sachen Romantik hält sie mich immer noch nicht für richtig kompetent.
19:31Was?
19:32Du hast doch super Tipps gegeben, verstehe ich nicht.
19:36Ja, vielleicht tut sie auch nur so.
19:38Naja, vielleicht sagt sie das auch einfach nur so, ich weiß es nicht.
19:43Kann schon sein.
19:45Aber was wünschst sie sich von mir?
19:47Einen Toaster.
19:49Einen Toaster?
19:52Ich weiß auch nicht, was sie mir damit sagen will.
19:55Sag mal, weißt Toni eigentlich, was du für sie empfindest?
19:59Hast du ihr das jemals gesagt?
20:01Nee, ich bin doch nicht bekloppt.
20:04Wir sind friends with benefits.
20:06Mehr nicht.
20:07Mehr will Toni auch gar nicht.
20:09Ich mach da keinen Druck.
20:11Aber klappt das denn auf Dauer, wenn du in sie verliebt bist?
20:17Muss.
20:20Vielleicht ist sie ja auch in dich verliebt.
20:23Und kann es nur nicht so zeigen.
20:26Toni ist eigentlich ziemlich gut da drin, zu zeigen, was sie fühlt.
20:31Und Gefühle für mich gehören da halt nicht dazu.
20:36Ein Toaster.
20:38Da kann man schon ein gemeinsames Frühstück assoziieren.
20:43Oder?
20:43Sonntagmorgen.
20:45Sonnenschein.
20:47Orangensaft.
20:48Der Duft von knusprigem Brot.
20:51Zwei Menschen, die verliebt in eine Toastscheibe beißen.
20:57Und sich dabei tief in die Augen schauen.
21:02Gute Idee.
21:05Herr Simon.
21:07Hi.
21:07Hi.
21:09Darf ich?
21:09Klar.
21:12Ich hab grad Ware ausgeliefert und dachte mir, ich guck mal kurz bei dir rein.
21:16Das ist lieb von dir.
21:19Gibt's irgendwas Neues von deinen Kindern?
21:22Ich hab grad mit meiner Anwältin telefoniert.
21:24Die Steuerbehörde in der Schweiz hat Rogets Büro durchsucht.
21:28Ernsthaft?
21:30Und das kam jetzt einfach so?
21:32Oder hatten Sie einen Schlänger auf dem Kicker?
21:33Das war wohl eine Großsucheraktion gegen Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit.
21:37Also es hat einige Firmen getroffen.
21:39Unter anderem Rogets, aber auch die von seinem Geschäftspartner Sörn Johansson.
21:43Okay, und was bedeutet das für dich?
21:46Also wusstest du Bescheid über die Geschäfte deines Mannes?
21:48Nee, nee, nee. Ich wurde aus allem Geschäftlichen rausgehalten.
21:51Dann hast du ja auch nicht zu befürchten.
21:52Ja, aber ich frag mich trotzdem, was das für meinen Sorgerechtsstreit bedeutet.
21:57Ist schwer zu sagen. Kommt ein bisschen drauf an, was sie gegen ihn in der Hand haben.
22:02Aber wenn sie ihn drankriegen, dann wird er wohl kaum das Sorgerecht bei eure Kinder bekommen.
22:15Mama?
22:16Warum bist du denn so nervös?
22:19Ich hab ja nicht jeden Tag einen Prinz in der Hand.
22:23Mama ist ein ganz normaler Mensch, okay?
22:26Und er ist kein Prinz, sondern er ist ein Graf.
22:34Ich weiß ja gar nicht, wie ich ihn ansprechen soll.
22:37Versuch's einfach mit euer Hochwohlgeboren.
22:40Es kommt sicher gut an.
22:42Hallo.
22:43Hey.
22:43Hallo.
22:44Hi, Uwe. Grüß dich.
22:45Hallo, Julius.
22:46Schön, dass du wieder da bist.
22:47Danke.
22:47Vielen Dank.
22:48Hallo, Frau Böttcher. Guten Morgen.
22:49Hallo.
22:50Mama, das ist doch nicht dein Ernst.
22:55Ich weiß gar nicht, wie ich sie ansprechen soll.
22:59Hallo.
22:59Frau Böttcher.
23:01Hallo.
23:02Owe zum Beispiel.
23:05Kommen Sie her.
23:09Wir haben die förmliche Anrede in Schweden in den 60er Jahren abgeschafft.
23:14Ja.
23:14Aber am Hof ist das schon noch üblich, ne?
23:18Ja, schon, aber ich bin...
23:20Ja, ja, incognito.
23:25Ja.
23:26Wollen Sie einen Kaffee?
23:28Ja.
23:29Ah nee, der ist gar nicht gut genug.
23:31Das geht nicht.
23:33Mama, bitte mach dich locker.
23:35Ja.
23:35Ganz normaler Kaffee tut's auch.
23:38Frau Böttcher, ich bin immer noch derselbe, den Sie kennengelernt haben.
23:41Wir beide haben zusammen Altkleider gepackt.
23:43Ja, aber da wusste ich ja noch gar nicht, wer Sie sind.
23:47Und das sagst du bitte auch mit meinem, ja?
23:49Auch wenn Owe jetzt hier eine Weile wohnt.
23:53Zähne hier ein...
23:56Ja, ist Ihnen das nicht recht?
23:59Doch, selbstverständlich.
24:05Ich muss, ich muss, glaube ich, ganz viel einkaufen.
24:08Bitte verhören Sie sich wegen mir keine Umstände, Frau Böttcher.
24:12Nee, aber keine Widerrede jetzt.
24:14Also, äh, weil, äh, Sie sollen sich ja dann bei uns hier wohlfühlen wie...
24:20Jetzt sag bitte nicht König, ja?
24:22Nein.
24:23Äh, äh, wie ein, äh, gern gesehener Gast.
25:01Bist du auf Stand-by-Betrieb oder ist dein Betriebssystem abgestürzt?
25:06Na, du hast ja einen besonders guten Tag.
25:09Kann ich klagen.
25:13Weil du überredet hast, hast du sie jetzt zusammen, die MK leitet?
25:15Ich hab Lu nicht überredet.
25:17Deine Frau weiß sehr gut, was sie will und was nicht.
25:23Außerdem, meine Überredungskünste ziehen mich bei ihr.
25:27Hör doch, heils um mich auf mit den Spielchen.
25:30Ist kein Spiel, da geht's ums Geschäft.
25:32Kann es sein, dass du nicht wüsst, dass Lu und ich die MK gemeinsam leiden?
25:36Hm?
25:37Ich will nicht, dass mein Familienleben leidet.
25:41Und meine Beziehung zu Lu.
25:44Warum sollte das passieren?
25:46Weil Lu dann auf Dauer deine Chefin wäre?
25:50Und sie vielleicht ein bisschen mehr verdient als du?
25:55Daniel, was ist denn los mit dir?
25:57Hm?
26:03Du belegst es vielleicht an dieser...
26:07der kleinen Null.
26:10Na schon.
26:14Lass mich einfach in Ruhe.
26:25Und wie habt ihr es geschafft, so lange inkognitiv zu bleiben?
26:28Na ja, am Anfang war es gar nicht so einfach.
26:30Wir mussten viele Freundschaften abbrechen.
26:32Und wir mussten unser Leben komplett neu beginnen.
26:35Na ja, Name, neue Stadt, einfach alles.
26:38Aber es hat sich sehr gelohnt.
26:40Und den Kontakt zu eurer Familie, den habt ihr auch komplett abgebrochen.
26:44Wir haben uns nicht mehr so oft gesehen.
26:46Ich war seltener in Stockholm, ja.
26:48Wenn dann inkognito.
26:50Aber ich hab noch einen sehr guten Kontakt zum Königspaar.
26:56Hey, Valerie.
26:57Hi.
26:58Guck mal, wer wieder da ist.
26:59Hallo.
27:00Komm, stell dich doch zu uns.
27:02Warum warst du denn vorhin so schnell weg?
27:04Ich wollte euch nicht stören.
27:06Schon nicht zu sehen.
27:07Wenn du nachher mal Zeit hast, ich würde gern was mit dir besprechen.
27:10Ich muss leider arbeiten.
27:11Ich wollte nur kurz...
27:18Was ist denn mit der los?
27:19Keine Ahnung.
27:20Valerie eben?
27:25Was willst du mit Valerie besprechen?
27:29Erzähl ich dir später.
27:45Hey.
27:46Hi.
27:47Was ist denn das?
27:48Das hat ein Fahrradkurier für dich gebracht.
27:51Irre.
27:52Jetzt schon.
27:53Und er hat sich vor allem beschwert, dass er mittlerweile täglich für dich hochern muss,
27:57um dir deinen Müll hochzubringen.
27:59Platz.
28:00Das ist kein Müll.
28:01Sondern?
28:02Tja, würdest du mir folgen, dann wüsstest du, was ich gepostet habe.
28:07Das ist so ein billiger Trick, damit ich dir endlich folge?
28:10Nee.
28:11Das ist kein Trick.
28:13Das ist ein Geschenk.
28:14Für mich?
28:15Ja.
28:16Hab ich extra für dich organisiert.
28:17Damit du auch was davon hast, dass du seinen erfolgreichen Influencer kennst.
28:21Komm, pack aus.
28:35Damit das mit dem romantischen Morgen mit deiner Mitbewohnerin klappt.
28:39Für den perfekten Start in den Tag.
28:41Das hast du nur gepostet.
28:43Ich muss dir einfach ein bisschen übertreiben, damit die mir auch das schicken, was du haben willst.
28:46Ach so.
28:50Das...
28:50Das ist ein Toaster, ganz genau.
28:52Das ist ein Duschkopf.
28:53Das ist ja klar.
28:55Jonas, das ist ein Duschkopf.
28:56Das ist ein Duschkopf.
28:57Das ist ein Duschkopf.
28:58Das ist ein Duschkopf.
28:58Ich wollte einen Toaster.
29:01Warum schicken die mir einen Duschkopf?
29:02Was haben wir denn nicht kapiert?
29:05Wolltest du wirklich ein Toaster für mich besorgen?
29:09Sehr süß.
29:14Das kam gerade per Express-Gruppier.
29:16Danke.
29:37Sören, ich bin's, Richard.
29:38Der Stick ist zu ihm angekommen.
29:41Es ist mir egal, ob der Passwort geschützt ist.
29:44Mich interessiert nicht, was da drauf ist.
29:46Sag mir einfach Bescheid, wann ich den Stick an die Staatsanwaltschaft weitergeben soll,
29:49damit du deinen Deal aussandeln kannst.
29:53Und wenn's dich beruhigt, dann...
29:55...gib mir das Passwort.
29:58Kann dir zur Sicherheit checken, ob sich der Stick öffnen lässt.
30:02Okay.
30:04Okay.
30:07Alles klar.
30:09Falls es Probleme gibt, melde ich mich.
30:11Bis dann.
30:27Gut, dass du da bist.
30:31Du hast einen Hang dazu, ungelegen zu kommen.
30:33Was willst du?
30:35Das habe ich dir schon gesagt. Ich brauche einen Vorschuss.
30:39Wofür?
30:40Für meinen Sorgerechtsstreit. Ich muss meine Anwältin bezahlen.
30:43Wofür soll ich dir einen Vorschuss geben? Du bist ja nicht angestellt.
30:47Immerhin sitze ich bald im Aufsichtsrat.
30:51In welchem Aufsichtsrat?
30:53Ich brauche keinen Aufsichtsrat mehr, um meine Mutter loszuwerden.
30:56Und ehrlich gesagt bräuchte ich dann gar nicht mehr.
30:59Wann kommt deine Mutter nochmal?
31:03Wirst du mir drohen?
31:05Ich möchte nur wissen, was sie dazu sagt.
31:07Dass du schon länger planst, sie aus der Firma zu drängen.
31:10Ach.
31:15Leg dich nicht mit mir an.
31:18Das ist nicht klug.
31:24Ganz ehrlich, ich hätte dir auch einen Duschkopf geschickt.
31:27Echt? Wieso?
31:29Dir fehlt einfach die romantische Fantasie.
31:31Aber ich bin Romantik-Influencer.
31:34Und deswegen wirst du dich jetzt auch ganz brav für diesen Duschkopf bedanken.
31:38Nee.
31:39Doch.
31:39Nein.
31:41Der Fluch der Influencer.
31:41Komm.
31:43Da.
31:46Wo? Hier?
31:47Ja.
31:48Ja.
31:49Warte.
31:50Mit... ja.
31:57Bereit?
31:58Ja?
31:59Okay.
32:05Nimmst du auf?
32:06Ja.
32:09So.
32:10Das mit unserem romantischen Morgen wird leider nix.
32:14Zumindest noch nicht.
32:15Aber an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Ole Perlberg von Perlbergbäder.
32:23Dein Zuhauses-Bar.
32:24Dank dir haben wir jetzt zumindest die saubersten Toastbrot-Scheiben hier zu Hause.
32:30So.
32:31Und jetzt?
32:33So. Das war's doch jetzt, oder?
32:35Mhm.
32:36Reicht?
32:37Ja, fast.
32:38Was willst du denn noch?
32:40Mach ab.
32:41Ach, okay.
32:49Ich fühl hier die Regie.
32:51Mhm.
32:52Mhm.
32:58Es ist ganz einfach.
33:00Wenn meine Schwester die M-Körper nimmt, wird meine Mutter sehr gern freiwillig die Leitung abgeben und sich zurückziehen.
33:06Aber du kannst mich doch jetzt hier einfach hängen lassen.
33:08Das ist doch nicht das Ende der Welt.
33:09Ich werde in Zukunft weiterhin Aufträge als Innenarchitektin zukommen lassen.
33:13Okay, aber können wir das vielleicht irgendwie festhalten?
33:18Entschuldigung.
33:20Entschuldigung.
33:44Entschuldigung.
33:45Halt du die Ohren, Steff.
33:47Bis dann.
33:51Wir waren ja soweit auch fertig, oder?
33:53Ja.
33:54Wir waren ja soweit auch fertig, oder?
33:54Wir waren ja soweit auch fertig, oder?
33:54Wir waren eine Verabredung.
33:59Bessin, Bessin.
34:03Hi.
34:04Hi.
34:05Schön, dass du da bist.
34:06Ja.
34:07Wollen wir uns setzen?
34:11Deine Nachrichtklang wichtig.
34:14Möchtest du was trinken?
34:16eine Limonade?
34:17Die ist gut hier?
34:18Ja.
34:20Entschuldigung.
34:22Sí, muy bien.
34:23Sí, muy bien.
34:27Ok, Daniel.
34:29¿Qué quieres?
34:30La pregunta es, ¿qué quieres?
34:37Es es no tiempo hace,
34:38tú quieres...
34:39...me querías.
34:41Y yo quiero...
34:44...y quiero también.
34:50Ok.
34:52Was ist denn das Problem?
34:55Das Problem ist,
34:56dass wir beide für immer verbunden sind.
34:59Über das Baby.
35:01Ja,
35:02da hast du recht.
35:04Ja.
35:06Aber darüber hinaus
35:08gibt es nichts, was uns verbindet.
35:10Das muss uns klar sein.
35:13Ja, ok.
35:15Ok.
35:16Ok, gut.
35:18Also, was das Baby angeht,
35:20wir können über alles reden,
35:21es ist gar kein Problem.
35:22Ok.
35:22Aber keine Gespräche mehr
35:23über Architektur,
35:25Geschichten.
35:26Nein.
35:27Wesser nicht.
35:30Ok.
35:31Ok.
35:32Gut, ich...
35:33Ich muss dieses alte Architekturbuch
35:35auch nicht lesen.
35:38Schaffen wir das?
35:42Gut, tätig.
35:44Gut.
35:45Ok.
35:47Ok.
35:50Ok.
35:52Gut.
36:09Ich verstehe nicht, was Daniels Problem ist.
36:12Du...
36:12Was denkt ihr?
36:14Dass ich für den Rest meines Lebens Hausmanagerin bin?
36:19Bis jetzt habe ich...
36:20Ich habe meinen Schlüssel im Büro vergessen.
36:22Na, egal.
36:26Ähm...
36:27Entschuldige, äh...
36:28Daniel.
36:30Ich, ähm...
36:31Ich kann mir vorstellen, dass es so ein...
36:34Männlichkeitsproblem ist.
36:36Ja.
36:37Ja.
36:37Wirklich.
36:38Ich...
36:38Ich...
36:38Ich glaube, er hat ein Problem damit, dass...
36:40dass du seine Chefin wirst.
36:42Äh...
36:43Er hat ein Problem damit, dass ich weniger Zeit für die Familie habe.
36:46Ist das so?
36:48Äh...
36:49Wir haben es bis jetzt eigentlich immer geschafft, unsere gemeinsame Zeit zur Quality Time zu machen.
36:53Da war es weniger wichtig, wie viel Zeit wir haben, als, äh...
36:57Wie wir sie füllen.
36:58Wir haben mal die Karte.
36:59Danke.
36:59Danke.
37:02Das habe ich immer an euch bewundert.
37:05Vielleicht...
37:05Vielleicht haben die Ereignisse in der letzten Zeit Daniel doch mehr verändert, als wir das auch haben wollen.
37:11Du meinst, er klammert jetzt?
37:13Ja.
37:13Du, so eine OP.
37:15Die führt einem vor Augen, was wichtig ist im Leben.
37:17Und für ihn sind es du und die Kinder.
37:21Ja, das mag sein.
37:24Ich verstehe ihn ja auch, aber...
37:26Soll ich mich jetzt zurückhalten mit dem, was ich gerne tun will im Leben, weil er die ganze Zeit die
37:30Familie um sich haben muss?
37:31Mich musst du nicht davon überzeugen.
37:33Oder ist das jetzt total egoistisch von mir?
37:37Ich bin kein Spezialist in Sachen Ehe.
37:39Zum Glück.
37:40Aber dennoch sollten so eine engen Verbindung beide die Chance haben, sich zu verwirklichen.
37:45Wir leben ja schließlich im 21. Jahrhundert.
37:47Ja, und das sieht Daniel ja eigentlich genauso.
37:51Wahrscheinlich braucht er einfach nur ein bisschen Zeit, um sich an den Gedanken zu gewöhnen.
37:56Dass du wieder arbeiten gehst.
37:58Wir haben doch bisher alles hingekriegt.
38:00Ja.
38:00Zwei Kinder, den Umzug in die USA wieder zurück, seine Krebsdiagnose.
38:06Und sogar diese absurde Schwangerschaftsverwechslung.
38:09Also werden wir das ja wohl auch noch hinkriegen.
38:12Ganz sicher.
38:19Hi.
38:19Hi.
38:20Was darf's denn sein?
38:21Ich hätte gerne eine Kimenade Orange, bitte.
38:23Orange ist aus.
38:24Gurke haben wir noch.
38:25Schmeckt nicht, das will eh keiner.
38:26Oh, Sie sind ein richtiges Verkaufstalent.
38:28Himbeer haben wir auch noch.
38:29Nee, dann nehme ich ein stilles Wasser mit Zitrone, bitte.
38:33Zitrone ist auch aus.
38:36Stilles Wasser ist gut.
38:37Okay.
38:38Danke.
38:45Was willst du?
38:46Eine Erklärung.
38:50Valerie, warum hast du behauptet, dass Franka nichts mehr mit mir zu tun haben möchte?
38:55Gönnst du deiner Schwester das Glück nicht?
38:58Kann ja nicht jeder so eine perfekte Familie haben wie Dom?
39:00Mhm.
39:01Ich bin halt keine gute Schwester, ich bin ja nicht mal ein guter Mensch.
39:05Das stimmt nicht.
39:06Jeder Mensch hat einen guten Kern, du auch.
39:08Was willst du denn von mir?
39:10Mach meine Schwester glücklich und lass mich zufrieden.
39:12Ja, das werde ich.
39:13Hoffentlich.
39:15Aber ich möchte auch verstehen, was in dir vorgeht.
39:22Valerie.
39:44Was denkst du?
39:45Hm.
39:47Das ist nicht eine von den Fragen, die im Bett verboten sind.
39:51Mhm.
39:54Im Bett ist nichts verboten.
39:59Ich hab gerade wirklich an nichts gedacht.
40:02Ach, das geht nicht.
40:05Und kann ich nichts denken?
40:07Ich schon.
40:08Okay.
40:10Dann bist du halt offiziell der einzige Mensch auf der Welt, der nichts denken kann.
40:15Mhm.
40:16Mhm.
40:24Weißt du noch, als du die Rosenblätter für mich verteilt hast und ich dachte, du denkst, wir sind jetzt zusammen.
40:32Gutes Beispiel dafür, dass zu viel Denken nicht gut ist.
40:35Sag ich doch.
40:42Und hat sich seitdem eigentlich irgendwas verändert?
40:50Nee.
40:52Wieso?
40:53Was?
40:53Weil sich verändert hat.
40:55Ich mein, wir hatten Sex.
40:57Mhm.
40:58Aber sonst ist alles bei Martin.
41:03Oder hat sie für dich was verändert?
41:05Nee, für mich ist alles easy.
41:08Es passt.
41:16Ja.
41:18Für beide ein paar.
41:19Das wär auch.
41:23Absurd.
41:26Friends with benefits.
41:27Besser geht's ja gar nicht, oder?
41:29Mhm.
41:32Ja.
41:34Nee.
41:35Das ist perfekt.
41:45Ja.
41:54Das ist perfekt.
41:59Möchtest du noch was trinken?
42:01Danke.
42:01Stimmt's von mir.
42:03Ich würde gerne mit dir reden.
42:05Wieso?
42:05Was willst denn du hören?
42:08Die Wahrheit.
42:12Die Wahrheit ist, dass ich immer in allem versage.
42:14Dass ich hier kellnere, weil ich es als einzige in der Familie zu nichts gebracht habe.
42:18Dass ich es nicht schaffe, einen Mann zu finden, der es mit mir aushält und dass ich es nicht mehr
42:21schaffe, mich um mein eigenes Kind zu kümmern.
42:23Ach, und wenn Frank herausfindet, was ich getan habe, dann ist sowieso alles vorbei.
42:27Malerierten.
42:29Das wird sie nicht erfahren.
42:32Zumindest von mir nicht.
42:34Wieso nicht?
42:36Weil Streit in der Familie niemandem hilft.
42:39Und ich hab das Gefühl, dass du die Unterstützung brauchst. Mehr als alle anderen.
42:41Du willst mir immer noch helfen.
42:43Wir alle wollen dir helfen.
42:45Dein Bruder, deine Schwester, deine Familie, die lieben dich.
42:49Die wollen, dass es dir gut geht.
42:52Also, meld dich, wenn du irgendwas brauchst, ja?
42:55Äh, als Freund und Familie.
42:58Okay?
43:06Entschuldigen Sie, war das eben Owe Gustafsen?
43:09Äh, ja, wieso?
43:12Arbeiten Sie mit ihm zusammen?
43:15Sieht ganz so aus.
43:30Hey.
43:35Die Jungs schlafen schon.
43:37Ah, okay.
43:40Es wird ja nächste Zeit vielleicht öfters so gehen, dass die schon im Bett sind, wenn du nach Hause kommst.
43:46Ja.
43:47Kann sein. Ab und zu.
43:49So wie bei dir eben auch. Aber es wird nicht die Regel sein.
43:54Und wie kannst du dir da sicher sein?
43:56Weil ich genau wie du darauf achten werde, dass es nicht regelmäßig passiert.
44:04Ist das wirklich dein Problem, dass ich weniger zu Hause sein werde?
44:10Ja.
44:12Echt?
44:12Nichts.
44:14Das ist Teil des Problems, ja.
44:19Okay, wenn es Teil des Problems ist, was ist dann das eigentliche Problem?
44:30Ich verstehe einfach nicht, warum du überhaupt arbeiten willst. Wieso willst du an unserem Leben was verändern? Das war doch
44:37alles perfekt.
44:40Wie war? Daniel, unser Leben und die Familie, das ist doch kein statischer Zustand. Die Jungs werden größer, Bedürfnis verändern
44:49sich.
44:49Ja, weiß ich doch.
44:56Wenn dir das Angst macht nach allem, was passiert ist, dann kann ich das verstehen.
45:00Du verstehst es. Aber du handelst nicht danach.
45:07Ich habe einfach gemerkt, dass ich total Lust habe, wieder zu arbeiten. Und dann muss das doch möglich sein.
45:19Findest du wirklich, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist?
45:21Das ist wie mit dem Kinderkriegen. Den richtigen Zeitpunkt dafür gibt es nicht.
45:25Jetzt machst du es sehr leicht. Und es ist egoistisch.
45:28Nein, es ist nicht. Es ist egoistisch von mir zu verlangen, nur zu Hause zu sein und dir den Rücken
45:33freizuhalten.
45:35Du wolltest doch immer, dass ich tue, was mich glücklich macht. Hat sich das geändert?
45:39Nein, natürlich nicht. Ich finde einfach, es ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt.
45:44Nee, das ist es nicht. Da ist noch was. Ich kenn dich doch.
45:58Daniel, haben wir ein Problem?
45:59Daniel...
46:52No, no, no, no.
47:00Umgehend zurückbringst.
47:02Du wirst mich nicht reizen, glaub mir.
47:11Kleines Mischteck.
47:15Natürlich will ich, dass du glücklich bist.
47:20Und wenn das heißt, dass du arbeiten gehen musst?
47:22Ja.
47:24Aber ich habe Angst, dass wir uns verlieren.
47:28Als Paar?
47:30Aber warum sollte das denn passieren?
47:33Ich vertraue dir, du vertraust mir, oder?
47:38Bist du eifersüchtig auf den Job?
47:40Nein, nein, natürlich nicht.
47:43Ja, dann hilf mir, Daniel.
47:45Wir konnten doch immer über alles reden.
47:47Was ist denn los?
47:48Du bist nicht das Problem.
47:50Dann sag mir doch einfach, wovor du Angst hast.
47:59Es geht um Jazz.
48:07Ich glaube, ich bin dabei, mich in Jazz zu verliehen.
48:17Was hat dein Sorgerechtsstreit mit Richard Kaisel zu tun?
48:20Richard hat von einem Freund diesen Stick bekommen.
48:23Der heißt Sören.
48:25Sören, wie der Geschäftspartner von deinem Mann, gegen den die Steuerfahndung ermittelt?
48:30Genau.
48:30Und angeblich soll da belassenes Material zu finden sein.
48:35Was ist deine Arbeit?
48:37Nein, also es sind meine Entwürfe.
48:40Und wenn du willst, dein neues Büro.
48:44Ich habe so ein schlechtes Gewissen.
48:45Das musst du nicht haben.
48:47Es ist alles vergessen.
48:49Daniel.
48:52Du bist mein Freund.
48:54Wir reden immer noch von Lu.
48:57Wenn du sie bedrückst.
48:59Wenn du sie bedrückst, haben wir beide ein Problem.
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