00:03Beamte der Grenzschutz und der nationalen Steuerbehörde haben eine kriminelle Vereinigung
00:08in der polnischen Provinz Pommern zerschlagen, die Menschenhandel und Geldwäsche betrieben hat.
00:15Die Verdächtigen versuchten zu entkommen, doch die Beamten nahmen die Verfolgung auf
00:19und mussten schließlich ihre Waffen einsetzen. Erst nachdem die Reifen der Fahrzeuge zerstört
00:24waren, gaben die Flüchtigen auf. Insgesamt wurden acht Personen festgenommen, sechs von ihnen sitzen
00:30bereits in Untersuchungshaft. Die Gruppe steht seit 2024 unter Beobachtung und bestand vor allem aus
00:36Bürgern der Ukraine, Polens und Usbekistans. Die Opfer waren überwiegend Kolumbianer, die unter
00:42falschen Versprechungen nach Polen gelockt und dort zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden. Die Täter
00:47nutzten Gewalt, Drohungen und fingierte Jobangebote, um ihre Opfer zu kontrollieren.
00:54Mehr als 850.000 Euro wurden beschlagnahmt und 28 Konten gesperrt. Bislang konnten 50 Opfer
01:01identifiziert werden. Insgesamt waren rund 2000 Menschen betroffen. Die Bezirksstaatsanwaltschaft
01:07in Elbelag hat Anklage gegen die Verdächtigen wegen Beteiligung an einer organisierten kriminellen
01:12Vereinigung und Menschenhandel erhoben.
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