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00:00:00Untertitelung des ZDF, 2020
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00:13:36Willst du dir eins zu tun für den Weltfrieden?
00:13:38An einen Dreck denken sie, an ihre 100 Gramm Fett am Tag,
00:13:41an ihr Brot, ans Geld, ans Saufen und an ihre süßen Kraupen.
00:13:45Dann bring ihr Denken in Bewegung. Lass sie nicht zur Ruhe kommen.
00:13:50Bewegen und wieder bewegen, eindringen, fortstoßen.
00:13:58Wer hat dir nur diese gefährliche Leichtgläubigkeit in den Kopf gesetzt?
00:14:02Hast du vergessen, wie sie eure Dörfer und Städte zertrampelt haben?
00:14:06Euer ganzes Land verbrannt?
00:14:08Wenn nicht mit diesen Leuten, mit wem dann?
00:14:11Du wirst mit diesen Menschen genauso arbeiten, wie ich mit ihnen arbeite.
00:14:20Bin unser Saller?
00:14:25Auf der Feldstrecke Neues Deutschland ist dreimal das Telefonkabel durchgeschnitten worden.
00:14:32estou hier aus.
00:14:34Du hast sie nicht in die digitale Masche verletzten.
00:14:37Das ist die Sache.
00:14:39-Sendenssagen-Dioschältin.
00:14:40-Sendensagen-Dioschältin.
00:14:41Das ist die Sache.
00:14:55Wie bei einem der Bild darauf finden,
00:14:57wird mit diesem Wettbewerb gemacht werden.
00:14:59Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:15:29Dann habe ich noch eine Überraschung für dich, Georg.
00:15:37Unser neuer Kumpel ist eingetroffen.
00:15:41Auch so einer.
00:15:43Er wird dir gefallen.
00:15:44So, er wird mir gefallen.
00:15:47Ich glaube schon.
00:15:49Du glaubst schon?
00:15:51Ist er dick, wendig, groß, klein?
00:15:55Sehr umgänglich.
00:15:57Gelehrig.
00:15:58Sehr jung.
00:15:59Wenigstens einen Kumpel müsste es geben, der wie ein echter Bergmann in den St. Urban hineinwächst.
00:16:07Der das Gefühl für den Berg hat.
00:16:10Den würde ich Tag und Nacht nicht aus dem Klauen lassen. Tag und Nacht nicht.
00:16:15Unverdorben müsste er sein, aber gewieft.
00:16:18Ist unser Kumpel gewieft?
00:16:19Er ist gut gewachsen.
00:16:22Ich will ja nicht wissen, ob du ihn ausgezogen hast.
00:16:23Und gebadet.
00:16:25Splitter nackt wohl, oder?
00:16:26Ich schwöre es.
00:16:27Dann zeige ihn dir.
00:16:30Ich schwöre dir doch noch.
00:16:31Umso besser, dann kann er sich nicht verstellen.
00:16:34Ein Kind?
00:16:53Und wo ist der Kumpel?
00:16:54Siehst du ihn nicht?
00:16:54Dieses halbwüchsige Weibsbild soll mir auf den Urban kommen.
00:17:02Und wie sie hat mich noch keiner am Bett beleidigt.
00:17:04Ein verschämter Alter.
00:17:06Bums!
00:17:07Von mir aus soll sich von der Katze auf dem Schwanz wegtragen lassen.
00:17:10Kumpel!
00:17:11Ablasstrahl!
00:17:26Ich möchte mich ummelden, Genosse Bäumeling.
00:17:56Gibt es bei euch keine Formalitäten?
00:18:26Ich habe dich eingetragen, aber denk immer daran, dass du deinen Sekretär einen unverschämten
00:18:38alten Bums genannt hast.
00:18:41Wo wohnst denn du hier?
00:18:43In Heidelgrün, bei Bäumeling.
00:18:45Aber dass du ein Mädchen bist, das vergesse ich dir nie.
00:18:58Hoffentlich.
00:19:00Ich werde rase nicht, ich drehe durch!
00:19:13Bleibt ihr denn verrückt?
00:19:14Wie kommt ihr denn dazu, jetzt hier aufzuladen?
00:19:16Wir kommen überhaupt nicht weiter!
00:19:18Wer hat denn desto wieder angeordnet?
00:19:20Warum lässt ihr nicht noch mehr Weichen einbauen?
00:19:22Du bist ja eine ganz schlaue.
00:19:24Mach mal ja erst vier Wochen.
00:19:27Vali hat ihre Finger doch längst drauf.
00:19:29Der Alte hat den Umbau schon bestätigt, nur der Obersteiger gibt die Weichen und Gleise
00:19:32nicht frei.
00:19:38Also, Sie kommen am Sonnabend.
00:19:39Mensch, prima!
00:19:40Los, schreib auf!
00:19:41Drei Mann, ja?
00:19:42Schlosser!
00:19:43Können Sie am Sonnabend eventuell aufkommen?
00:19:44Ihr müsst aber vor oder am Watt.
00:19:45Aber Sie kommen ganz bestimmt.
00:19:46Na ja.
00:19:47Na prima!
00:19:48Los, schreib auf!
00:19:49Würden Sie uns aufhelfen?
00:19:50Na ja, ich...
00:19:51Bitte!
00:19:52Na gut!
00:19:53Na prima!
00:19:54Also, wie viel haben wir?
00:19:55Drei, vier, sechs, acht, fünfzehn.
00:19:57Langt das?
00:19:58Das müsste reichen.
00:19:59Aber wir brauchen einen Kraftfahrer.
00:20:00Na, Kolja!
00:20:06Kolja, Kolja!
00:20:07Wir brauchen nicht ganz dringend!
00:20:08Fährst du am Sonntag?
00:20:09Freikas, hast du?
00:20:10Subotnik, Kolja!
00:20:11Große Subotnik!
00:20:12Oh, Subotnik!
00:20:13Stopp!
00:20:14Ja!
00:20:15Du bist die, die das hier alles eingerührt hat?
00:20:39Willst du mit uns mithalten?
00:20:40Kann ich nicht.
00:20:41Sonntagsschicht im März, verstehst du?
00:20:45Aber ich denke, es ist besser, wenn man dich nicht nur dem Namen nachkennt.
00:20:48Und baut das ordentlich hier.
00:20:53Und dann bitte ich hier.
00:20:55Solche Dinge tust du in Zukunft nicht mehr ohne mich, verstanden?
00:21:25Werden wir uns also absprechen?
00:21:26Müssen wir doch.
00:21:27Dann gleich zum nächsten, wir brauchen das Giebelzimmer.
00:21:30Was für ein Giebelzimmer?
00:21:31Da, wo Pilo unsere Fahne ist.
00:21:38Habt ihr dich gewählt?
00:21:40Es hat sich so ergeben.
00:21:45Ich werde es nie begreifen, Sala, mit diesem Menschen in St. Urban anzugehen.
00:21:51Was für ein Volk.
00:21:52Jeder Glühpunkt ein Mensch.
00:21:57Gierig sind sie.
00:21:58Nach Brot, Grauben, Schnaps und ihren 100 Gramm Fett am Tag.
00:22:04Wir waren die ersten Genossen auf dem Schacht.
00:22:08Und nun schon die erste blaue Fahne.
00:22:11Und was geschieht mit dem Berg?
00:22:14Und was geschieht mit uns?
00:22:15Wenn du noch ein bisschen übst.
00:22:41Verfluchte Bürokratie.
00:22:48Drei Stunden.
00:22:48Vier Stunden.
00:22:50Wie lange soll der noch warten?
00:22:53Frag den.
00:22:54Wenn der so viel Verstand im Kopf hat, die Falten unter der Hose, wird er noch viel mehr wissen.
00:22:58Auch untersucht?
00:23:00Na klar.
00:23:01Name?
00:23:01Jutta Heinz.
00:23:03Und?
00:23:05Krüger.
00:23:07Auch untersucht?
00:23:08Aber doch nicht nötig, oder?
00:23:09Ich will nur eins wissen.
00:23:12Wie komme ich so schnell wie möglich wieder nach Hause?
00:23:16Dann versuch es mal rauszufinden.
00:23:18Glück zu.
00:23:18Hey, Yannick, wo denn hin?
00:23:32Hey, du, spiel doch mal mit.
00:23:33Na wirklich, jetzt ist eine Scheine loswerden.
00:23:35Na komm.
00:23:35Du doch nicht.
00:23:38Alles.
00:23:41Noch eine.
00:23:47Noch.
00:23:48Hier aus der Stoßrichtung.
00:24:13Das Messer weg.
00:24:14Aus dem Weg.
00:24:16Kein Schritt.
00:24:16Das Messer weg.
00:24:18Kuriorte.
00:24:20Zu wenig.
00:24:21Polackenschwein.
00:24:25Da hast du dein Polackenschwein.
00:24:28Auf, verdammt die Geigerzähler.
00:24:32Mitkommen.
00:24:37Dabei.
00:24:37Da hast du die Bühne.
00:24:40Ein bisschen tut das mit dabei.
00:24:54Let's go.
00:24:54Los, los.
00:24:56Los, los.
00:24:57Ach, keine Macke, der Alte.
00:24:58Die glauben, dass sie nicht auf Fieber sind.
00:25:00Gesamten Pfoten ohne Rücksicht.
00:25:02Herr Bäumeling, los, zurück mit der Kalle, noch mehr, zurück, immer weiter, zurück, halt, stopp.
00:25:16Man muss sie zur Raison bringen, sie stecken einem das Dach über dem Kopf an.
00:25:19Dein Kopf ist nicht schade, los, auf den Wagen, alle, von euch kommt mir keiner auf den Sandproben an.
00:25:25Los, hoch mit euch, verschwindet, ich will euch nicht mehr sehen.
00:25:30Ich will aber hier arbeiten, ich habe nirgends ein Zuhause mehr, keine Familie.
00:25:34Ach, daran hättet ihr früher denken sollen. Los, ab!
00:25:38Immerhin mit der Ladung, weit weg, aber der Schachtleiter.
00:25:42Was wird Karkin dazu sagen? Mach dir doch in die Hosen, nur Sessel und Vorzahler.
00:26:00Aber nicht auf meinem Schacht.
00:26:30Eine neue Sohle. Zu allen üblen Gefreschen eine neue Sohle. Das ist doch Wahnsinn.
00:26:40Soll ich dir aufzählen, was die Reviersteiger mir heute an den Kopf geworfen hat?
00:26:44Nein, das sollst du nicht. Das kenne ich bis zum Überdruß.
00:26:48Behalte es bis zum nächsten Steigerrapport für dich.
00:26:51Du sollst diese Zeichnung ansehen und dir dann das ganze Projekt vorstellen, wie es bereits in der Praxis wächst.
00:26:58Wie wir unsere Kräfte vorbereiten und ansetzen. Die Teufelbrigade am Rindschacht, die erste Richtstrecke.
00:27:03Ich sehe nichts anderes, als dass der Berg verschandelt und zerrammelt wird.
00:27:06Und das siehst du vom ersten Tag an. Aber wir schießen kein Museum in den Berg.
00:27:11Keine Kellisgräber oder silbernen Tische. Versteht doch endlich. Wir fördern Erz.
00:27:18Um welchen Preis? Um den Preis deiner Tradition oder auch von mir aus um den Preis der Schönheit deiner St. Urban.
00:27:25Ach, gibst du es zu? Endlich.
00:27:30Die Welt kann nur schön sein, wenn sie belebt ist.
00:27:33Wenn du aufhörst, dich an diese einfache Wahrheit zu binden, hörst du auch auf, Kommunist zu sein.
00:27:40Und diesen Bergbau soll ich vor der Partei verantworten.
00:27:44Muss ich das nicht auch? Aber wir verantworten nicht nur, was heute ist.
00:27:49Wir verantworten vor allem, was morgen sein kann und morgen sein wird.
00:27:53Dann werde ich heute vom Schacht gehen.
00:27:59Wie du siehst, wie ich zu meinen Ansichten stehe,
00:28:04von den neuen Arbeitern, die heute ankamen, wird nicht einer zur Grube fahren.
00:28:09Ich habe den gesamten Transportführer nach Hause geschickt.
00:28:12Nach Hause, oder?
00:28:14In die Hölle sollen sie fahren.
00:28:16Aber in den Schacht kommt mir keiner von denen.
00:28:18Du weißt nicht, was du damit getan hast.
00:28:21Ich habe es mit vollem Bewusstsein getan.
00:28:23Und ich werde es immer wieder tun.
00:28:25Wenn es erforderlich ist.
00:28:27Du wirst mir keinen Menschen mehr vom Schacht schicken.
00:28:30Was für Menschen!
00:28:32Sie wissen ja nicht, was sie tun.
00:28:36Weil sie es nicht wissen können!
00:28:46In fünf Jahren werden sie es wissen.
00:28:49Vielleicht in zehn oder dreißig Jahren werden sie es begreifen.
00:28:53Wenn sie ihre Arbeit begreifen, wenn sie verstehen, was das Erz für uns bedeutet,
00:28:58dann werden sie zu dir kommen und dich beschuldigen,
00:29:01dass du es ihnen nicht früher beigebracht und angekämmert hast.
00:29:05Jedes unausgesprochene Wort werden sie dir vorrechnen.
00:29:09Jedes Gram Geduld, das du nicht für sie aufgebracht hast,
00:29:13das musst du dann vor der Partei verantworten.
00:29:17Was?
00:29:18Ruf deinen Gebietssekretär an und sag ihm, dass du vom St. Urban gehen wirst.
00:29:27Was?
00:29:28Was?
00:29:29Was?
00:29:30Was?
00:29:31Was?
00:29:32Was?
00:29:33Was?
00:29:34Was?
00:29:35Was?
00:29:36Was?
00:29:37Was?
00:29:38Was?
00:29:39Was?
00:29:40Was?
00:29:41Was?
00:29:42Was?
00:29:43Du weißt, Tamcuk, ich stehe in der Schicht!
00:29:45Du weißt, Tamczuk, ich stehe in der Schicht.
00:30:02Die Radiometristenkästen sind noch nicht überprüft.
00:30:05Ich warte auf die Ergebnisse.
00:30:12Wer überprüft die Kästen?
00:30:15Wenn wir auf Kuzmitsch warten, warten wir bis zum Umfallen.
00:30:18Fährst du nur noch Frühschicht?
00:30:21Ich sehe dich immer seltener.
00:30:24So selten, wie man dich sieht.
00:30:25Ich habe die Gruppe.
00:30:27Ich weiß, ich weiß.
00:30:30Also, wenn du bald wieder laufen willst, sagst du uns die Wahrheit.
00:30:32Das ist besser für dich.
00:30:34Du kannst dich sowieso nicht rauswinden.
00:30:38Hast du mich verstanden?
00:30:40Ja sicher, mit mir sprichst du ja Deutsch.
00:30:46Deutsch oder Russisch, Wahrheit bleibt Wahrheit.
00:30:49Warum hast du die Kästen zerschlagen?
00:30:51Habe ich nicht.
00:30:53Was dann?
00:30:54Ich habe einen an die Baracke geworfen.
00:30:57Und?
00:30:58Von dort ist er runtergefallen.
00:31:03Warum lachst du darüber?
00:31:05Weil du Blödsinn fragst.
00:31:07Die Geschichte beginnt an einem anderen Ende.
00:31:08Deine Geschichten interessieren den Soldaten nicht.
00:31:11Er ist für die Instrumente verantwortlich und muss dafür gerade stehen.
00:31:14Warum lachst du da immer noch?
00:31:16Ich lache nicht, ich schweige.
00:31:19Warum?
00:31:21Weil ihr meine Geschichte nicht interessiert.
00:31:25Du verstehst sie nicht, du bist dafür zu hübsch.
00:31:28Und er will sie nicht hören.
00:31:29Also schweige ich.
00:31:31Ich hätte dir mehr Verstand zugetraut.
00:31:33Noch mehr?
00:31:35Du läufst da in eine schiefe Sache rein.
00:31:38An Sabotage ist hier kein Mangel.
00:31:40Dann fang doch deine Saboteure.
00:31:42Wie du willst.
00:31:44Du kannst dir in deiner besten Stunde nicht vorstellen, was du angerichtet hast.
00:31:47Die Kästen sind unersetzbar.
00:31:52Was weißt du, was unersetzbar ist?
00:31:55Die paar Kästen.
00:31:57Aber wenn einer Pollackenschwein schreit und dein Vater ist Bohle.
00:32:00Du willst dir nicht helfen lassen.
00:32:02Wahrscheinlich hoffst du auf Zufälle oder Wunder und überschätzt dich.
00:32:05Aber hier geht jeder unter, der sich überschätzt, wenn nicht heute, dann morgen.
00:32:09Und dir wäre das gleichgültig?
00:32:13Wenn du dich noch lange aufspielst, ist es mir gleichgültig, was aus dir wird.
00:32:18Das Ergebnis der Überprüfung wird alles entscheiden.
00:32:21Das Ergebnis wird so sein, wie er es braucht.
00:32:24Es wird so sein, wie es ist.
00:32:26Ganz bestimmt.
00:32:27Und jetzt glaube ich an deine Unschuld.
00:32:28Widerlich.
00:32:30Da schwindelst du.
00:32:32Wer so viel Sonne im Gesicht hat wie du, der kann nicht so denken.
00:32:35Oder hast du Angst vor deinen eigenen Gedanken?
00:32:38Wenn du nicht unter Aufsicht wärst, würde ich dir ein paar runterhauen, damit du vergisst, was du gesagt hast.
00:32:42Das kannst du nachholen, wenn ich wieder frei bin.
00:32:44Ich werde dich dran erinnern.
00:32:48Warum streitest du mit ihm?
00:32:50Schuld und Schaden werden sich herausstellen.
00:32:53Was hast du von ihm erfahren?
00:32:54Nichts.
00:32:57Sehr viele Worte für ein Nichts.
00:33:00Natürlich hat der Fritz auch seine Geschichte.
00:33:03Geschichten über Geschichten.
00:33:06Jeder Mensch hat seine eigene.
00:33:09Und jeder seine eigene Wahrheit, ja?
00:33:12Aber zwingt sie die Geschichte auf die Knie, dann wissen sie nur das eine, aber das deutsche Volk bleibt.
00:33:17Frage ihn weiter.
00:33:20Wo ist dein Gepäck?
00:33:22Mehr habe ich nicht.
00:33:23Wo ist dein Gepäck?
00:33:24Mehr habe ich nicht.
00:33:25Wie bist du zu den Büchern gekommen?
00:33:26Wie man dazu kommt?
00:33:27Durch einen halben Brathahn.
00:33:28Getauscht?
00:33:29Sie war 82.
00:33:31Warst du schon mal eingesperrt?
00:33:33Heute zum ersten Mal.
00:33:34Wenn mich deine Geschichte nur doch interessiert.
00:33:35Jetzt will ich nicht mehr.
00:33:36Ich bin nicht mehr.
00:33:37Ich bin nicht mehr.
00:33:38Ich bin nicht mehr.
00:33:39Aber ich bin nicht mehr.
00:33:40Ich bin nicht mehr.
00:33:41Ich bin nicht mehr.
00:33:42Mehr habe ich nicht mehr.
00:33:43Mehr habe ich nicht mehr.
00:33:44Wie bist du zu den Büchern gekommen?
00:33:45Wie man dazu kommt?
00:33:46Durch einen halben Brathahn.
00:33:47Getauscht?
00:33:50Sie war 82.
00:33:52Warst du schon mal eingesperrt?
00:33:57Heute zum ersten Mal.
00:33:59Wenn mich deine Geschichte nur doch interessiert.
00:34:02Jetzt will ich nicht mehr.
00:34:04Sollte ich wohl bitten?
00:34:06Du brauchst mich so wenig zu bitten, wie ich dich anbetteln werde.
00:34:18Was hat er nun zugegeben?
00:34:21Wir müssen das Ergebnis abwarten.
00:34:24Also hat er auch seine Geschichte.
00:34:26Ja, die hat er.
00:34:27Aber ich will von ihm wissen, warum er es getan hat.
00:34:30Er wird lügen.
00:34:32Das wird er nicht tun.
00:34:34Alle lügen sie.
00:34:36Warum lässt du mich dann überhaupt rufen?
00:34:41Und wer ist das? Alle.
00:34:45Du gehörst nicht zu ihnen.
00:34:48Doch.
00:34:49Nein.
00:34:51Du hast nie zu ihnen gehört.
00:34:56Ich bitte dir ja nicht ein, dass ich auch nur noch ein Wort für dich einlegen werde.
00:34:59Überstürze dich nicht.
00:35:00Deutsch oder Russisch, Wahrheit bleibt Wahrheit.
00:35:06Aber ich nehme nicht einen Satz zurück.
00:35:10Selbst wenn dir die Sonne aus dem Gesicht fällt.
00:35:14Hast du nun eine Meinung oder willst du keine haben?
00:35:16Er ist so dumm, so dumm wie ein junger Hund.
00:35:19Merkwürdig.
00:35:20Nein.
00:35:20Ich meine, ich bin nicht zu tun.
00:35:20So, nicht zu.
00:35:21Ich bin nicht zu.
00:35:21Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:35:51Sei nochmals bedankt, Kumpel, der mit dem Messer, der hätte mich glatt zusammengekillt.
00:35:55Ist deine Schuld, dass ich noch lebe?
00:35:57Sag mal, ist nicht der ganze Transport zurückgeschickt worden?
00:36:00Holzauge, ich nicht.
00:36:03Hatten Sie den Zwickler drin?
00:36:05Ich wette, Sie ließen dich aus purer Gehässigkeit wiederlaufen, das ist ein Hinterhalt.
00:36:08Ich hab mich amüsiert.
00:36:11Mit denen?
00:36:12Ja, da kann man sich doch nicht amüsieren.
00:36:16Aber von dir waren sie alle begeistert, wie du diese Kanalie ausgestemmt hast.
00:36:20Davon reden sie noch nach Wochen.
00:36:21Wenn sie nichts besseres zu tun haben.
00:36:24Es ist im Grunde eine Zeit, in der der Mensch nicht lebt, sondern gelebt wird.
00:36:29Wer nicht schiebt, der wird geschoben.
00:36:33Bevor ich von der Balance komme, putze ich den Pfiff.
00:36:36Auch ich bleibe.
00:36:37Gut und gerne bleib ich ein paar Jahre hier.
00:36:40Na schön.
00:36:41Besser mit einem Freund in der Fremde, als mit einem Messer am Bauch in der Heimat.
00:36:45Hier, wozu hab ich unseren Quartierschein organisiert.
00:36:49Ein Holzschleifer ist das.
00:36:50Der Obermeier.
00:36:52Fabrikant?
00:36:54Mhm.
00:37:01Hey, Kutscher, sag uns, wo der Obermeier wohnt.
00:37:05Das größte Gehäfte im Dorf ist es.
00:37:07Ihr erkennt es am Holz.
00:37:08Aufgestapelt, reinweise.
00:37:11Am Dorfrand.
00:37:12Ist der Obermeier ein Geldmann?
00:37:13Eher vielleicht.
00:37:18Wir sind alles geschlagene Leute.
00:37:22Ja, ja, ja, ja.
00:37:23Und auferstanden von den Toten.
00:37:25Ich bin aber katholisch.
00:37:32Und ein Vertriebener.
00:37:35Komm, geh.
00:37:36Da muss doch einer zu Hause sein.
00:38:06Zu Hause sein!
00:38:12Ist da niemand?
00:38:24Er ist aber gar nicht zu Hause.
00:38:27Das mach doch nicht, das käme wir alles ohne den Hausherrn.
00:38:31Quartierschein.
00:38:33Ja, wo wollen Sie denn schlafen?
00:38:36Da ist nur was auf dem Dachboden frei.
00:38:39Lore! Laufschläge, ich schenke Lore!
00:38:41Bis der Vater kommt, haben wir das alles längst über den Haufen gebracht.
00:38:56Na, Fräulein.
00:38:58Das muss doch irgendwo verboten sein, was Sie tun.
00:39:01Das werden wir später alles genau nachprüfen, Frau Obermeier, ja?
00:39:06Noch eine Treppe?
00:39:08Wo denn sonst?
00:39:10Aber Betten sind da oben keine.
00:39:13Das macht gar nichts.
00:39:15Wir müssen die Miete sowieso erst verdienen.
00:39:18Und Geld ist nun mal Geld.
00:39:19Na, du bist mir ja ein ganz ausgekochter Filou bei den alten Damen.
00:39:35Darüber ins Dach.
00:39:36Und ein Viereck voll Wolken.
00:39:42Da hast du schon mal so nah am Himmel gelebt.
00:39:49Na, siehst du.
00:39:50Das ist ja alles nicht wahr. Du hast die nicht einmal gesehen.
00:39:54Da glaubst du ich ja einen ganzen Transport von Schachten, damit sich der Anstifter unter deinen Fittigen verstecken kann.
00:40:00Spreiß doch mit mir nur rum, weil du deinen eigenen Fehler nicht einsehen willst.
00:40:03Fehler? Dass ich dich am ersten Tag nicht rausgeschmissen hab, das war mein Fehler.
00:40:07Du bleibst sitzen.
00:40:09Und jetzt spielst du dich auch und nimmst diese Hunde so in den Schutz.
00:40:12Er zerschlägt uns den Schacht mit Stumpf und Stiel.
00:40:14Zwei Kästen und die sind schon repariert. Außerdem wird er 1000 Mark bezahlen.
00:40:181000 Mark? In drei Tagen ist der Kerl über alle Berge.
00:40:22Das wird er nicht sein.
00:40:24Er wird seine 1000 Mark bezahlen und am nächsten Tag um deine Hand anhalten.
00:40:27Nein? Aber was dann? Warum hältst du denn alle 10 Finger über ihn?
00:40:31Weil ich gespürt habe.
00:40:33Er spürt. Er hat dir schöne Augen gemacht.
00:40:36Ich habe ihm eine runtergehauen, nachdem er entlassen war.
00:40:39Und ich werde ihm bei bester Gelegenheit wieder eine runterhauen.
00:40:42Aber er ist nicht eine Minute feige gewesen. Er hat nicht gezittert und gebettelt.
00:40:45Und darum habe ich ihn verteidigt. Vor Tamschuk und vor Karin.
00:40:48Und ich werde ihn auch vor dir verteidigen.
00:40:51Und wenn er den ganzen Schacht zusammenschießt, was wirst du dann tun?
00:40:55Das wird er nicht. Dafür bürge ich.
00:40:59Eine schöne Bürgschaft, die du da übernimmst.
00:41:03Und alles auf den ersten Blick.
00:41:04Vertrauen und Verstehen. Pampel und Pampelmus.
00:41:08Aber auf dem Sankt Oberen wird Erz gefördert.
00:41:11Weißt du denn überhaupt, was dieses Erz für uns bedeutet?
00:41:13Ja, das hat mir Karin heute auch eingepaukt.
00:41:16Karin.
00:41:18Ja, freilich.
00:41:20Hoffentlich hat das auch diesem Kerl beigebracht, diesem...
00:41:23Janik Wolke.
00:41:25Wolke?
00:41:27Wolke.
00:41:28Aber du wirst mir für ihn gerade stehen sonst.
00:41:31Ach, du weißt du.
00:41:34Es ist wirklich unnütz, wenn sich zwei streiten, die dasselbe wollen.
00:41:37Und komm, setz dich und trink deinen Tee, der wird kalt.
00:41:40Tee. Tee.
00:41:42Wie geht der denn jetzt sehen?
00:41:45Na, wohin schon auf den Sankt Oberen?
00:41:48Der lässt ihm ja doch keine Ruhe.
00:41:53Wie soll ich dir dein Eiersoll nennen, wenn du mir mit dem Messer an der Kehle stehst?
00:41:57Die Sollzahl könnte nicht ganz so hoch sein.
00:42:07Steht es mir an, mit Zahlen zu schachern?
00:42:19Fürwahr, ein echtes Wunder bist du 100 Mark.
00:42:22Leuchst von deiner Säge im Wald fort, setz dich auf den Bürgermeisterstuhl und bleibst sitzen,
00:42:31als hättest du noch nie etwas anderes in deinem Leben getan.
00:42:36Also, ich brech dir das nie fertig.
00:42:38Wer einmal bei der Schere ist, bleibt bei der Schere.
00:42:46Aber mit scharf Nachwaschen sieht's trocken aus.
00:42:53Muss der Bürgermeister in der Kommandatur vorsprechen?
00:42:57Er möchte schon überall zu gleicher Zeit sein.
00:43:00Gestern sind wieder Russenautos durchs Dorf gefahren.
00:43:03Möglicherweise kommen die Halden bis nach Heidelgrün.
00:43:08Weiß Bäumeling nichts davon?
00:43:11Der weiß zum Glück mehr, als du dir denken kannst.
00:43:13Und das ist ein großes Glück.
00:43:16Schon beinahe ein Glück auf.
00:43:22Und der Herr?
00:43:27Die Haare bitte sehr.
00:43:30Schneiden, Mister.
00:43:32Der Herr Berlinert.
00:43:34Der Herr kommt mir bekannt vor.
00:43:36Wir hatten da mal einen Berliner, einen Neffen von unserem Stellmacher Trippler.
00:43:39Der kaufte Holzsohlen an Gros auf.
00:43:41Für Damschuhe.
00:43:43Trippler schaffte sie selbst nach Berlin vor zwei Jahren.
00:43:45Und der Herr Neffe Hans Lothar bezahlte mit reinem Kaffee und echtem Tabak.
00:43:48Und manchmal auch mit Corned Beef und Stopp Twist, aber immer erst gelassen.
00:43:53Herzlich willkommen in Heidelgrün.
00:43:54Der Onkel wird sich freuen.
00:43:56Sie sind wieder geschäftlich unterwegs?
00:43:58Man tut, was man kann, Herr Grünspan.
00:44:01Ich bin verschleppt.
00:44:04Verschleppt?
00:44:06Von der Straße weg?
00:44:08Aus der Nachbar.
00:44:09Wissen Sie, wir pflegten doch das Geschäftliche abzuwickeln.
00:44:11Das müssen Sie unserer ganzen Gemeinschaft berichten.
00:44:14Heute Abend nach der Sekte.
00:44:15Sekte?
00:44:16Es ist die Wiedertäufer-Sekte von den Heiligen Zeugen Jehovas der letzten drei Tage.
00:44:21Jeder, der auf sich hält, ist mit von der Partie.
00:44:23Nur ich nicht.
00:44:25Freigeist.
00:44:27Gewissermaßen.
00:44:28Freigeist?
00:44:29Das gefällt mir.
00:44:31Haben Sie vielleicht zwei Gläser zu haben?
00:44:33Selbstverständlich.
00:44:41Ein Himmelsgeschenk.
00:44:47Prost.
00:44:52Und so was wird nun heutzutage verschleppt.
00:44:59Guten Abend, Herr Prediger.
00:45:02Gesegnet.
00:45:04Das übliche.
00:45:06Das fromme Wort reinigt die Seele.
00:45:08Beim Dünnen Bier den Darm Gustav.
00:45:11Pflegst und Pflegst bei Gott, aber es will und will nicht aus dem Hahn fließen.
00:45:15Das Land hilft nach, damit es läuft.
00:45:17Ein ordentliches Getränk schafft eine ordentliche Gemeinschaft.
00:45:20Eine ordentliche Gemeinschaft schafft sich ihr Flutung.
00:45:22Den Scheiß auf sein Flutium.
00:45:24Die ganze Zeit über habe ich schon schlimme Ahnung.
00:45:27Hütet euch vor Zwietracht, liebe Brüder.
00:45:29Zwietracht des Teufelsberg.
00:45:31Frisst wie ein böses Geschwür an der Gemeinde.
00:45:35Das muss man einem Volk schon lassen.
00:45:36Wenn's den Krieg verliert, wird's unleidlich.
00:45:38Ihr Darben und Hungern.
00:45:41Sind das Aussichten.
00:45:43Wir sind die alles Büßer.
00:45:45Man zieht uns das Hemd aus, derweil wir die Jacke noch anhaben.
00:45:48Dir zieht's immer die Hosen aus.
00:45:50Wie kommst du sonst zu neuen Kindern?
00:45:52Der Herr sagt selbst, seid fruchtbar und so weiter.
00:45:57Unser ganzes Land ist ein Kreuzweg.
00:46:00Nichts ist schlimmer als so ein Frieden.
00:46:02Habt ihr schon gehört?
00:46:04Beim Bäumeling Georg ist es aus mit dem Obersteiger.
00:46:07Ach.
00:46:09Hat's ihn endlich erwischt.
00:46:11Den Kommunebäumeling?
00:46:12Natürlich den, aber nichts davon wegen erwischt.
00:46:15Als Parteisekretär arbeitet er jetzt auf dem Schacht.
00:46:17Als Parteisekretär?
00:46:19Sozusagen ein kommunistischer Werkhautner?
00:46:21Sozusagen, jawohl.
00:46:23Guten Abend.
00:46:24Guten Abend, Onkel Arthur.
00:46:29Lieber, lieber Onkel Arthur.
00:46:32Der Herr Leffe Hans Lothar ist in Berlin.
00:46:35So ein Glück.
00:46:39Herzlich willkommen.
00:46:41Herzlich willkommen.
00:46:43Herr Würz, ein zweiter Bitte lang für die Herrschaft.
00:46:46Ich muss mich da ausschließen, junger Mann.
00:46:49Leider, möchte ich sagen, aber keine geistigen Getränke.
00:46:52Unser Herr Prediger aus der Kreisstadt.
00:46:55Meine Veränderung.
00:46:56Meine aufrichtige Veränderung.
00:46:59Wir nehmen kann er sich, dein Herr Neffe.
00:47:01Und wohin läuft die Weltgeschichte, wenn man fragen darf?
00:47:04Die läuft nicht, die ächzt, meine Herren.
00:47:06Die kracht in allen Fugen.
00:47:08Wie sollen sich vier verschiedene Uniformen in einer Stadt vertragen?
00:47:13Wir sind dabei, unseren eigenen Dreck zu fressen.
00:47:16Aber es kann nur der Hahn bunte Federn lassen, der, wo welche hat.
00:47:19Ja, vielleicht kann man gleich mal so ein bisschen ins Nachtlokal hineinriechen.
00:47:24Ja, das waren Zeiten, Leute.
00:47:25Aber über die Nachtlokale vielleicht später einmal.
00:47:28Bei euch sitzt ich's gemütlich. Urgemütlich.
00:47:31Bei euch möchte man immer sitzen.
00:47:32Ein Schnupperchen.
00:47:33Nur was ganz Kurzes, ja?
00:47:35Also gut.
00:47:37Dann vielleicht die Story, wie wir nachts um drei einer Jupfer den Besen gebunden haben.
00:47:41Von der Verschleppung.
00:47:44Ja, doch.
00:47:51Ich werde Kopf und Kragen, wenn er nicht einen Trumpf im Hinterhalt hat.
00:47:53Er hat mich bei der letzten Holzsohlenlieferung um drei Büchsen Eipulver übers Ohr gehauen.
00:47:57Jetzt spielt er höher.
00:47:59Was hast du ihm damals in Berlin über meinen Frommold erzählt?
00:48:02Dass er sich beim Rotkreuzhochdienst nach deinem Sohn erkundigen soll.
00:48:06Wo ich dir bei Tod und Leben verboten hatte, mit anderen über meinen Frommold zu sprechen.
00:48:10Was hieß, wenn der feine Neffe nur eine Nachricht von Fruchtis hat, wenn man so lebt?
00:48:13Du müsstest Gott dafür danken.
00:48:15Begreifst du denn nicht, was das bedeutet?
00:48:17Damals warst du stolz auf den Oberscharführer.
00:48:20Ein Dreck war ich!
00:48:21Wenn ich mich heute nicht lossage von ihm, werden sie meine Schleifereien, mein Gehörfkassier, meine ganze Familie besitzen. Ich bin ruiniert.
00:48:27Wie kann man sich lossagen vom eigenen Sohn?
00:48:31Lossagen?
00:48:33Enterben, das bedeutet dich ziehenstrich.
00:48:37Oh, Trippler.
00:48:39Der Mensch ist Schlange, Wolf und Krähe.
00:48:43Obermeier.
00:48:45Ich bitte dich.
00:48:46Halt mir den Neffen vom Leib.
00:48:48Ich hab eine schlimme Ahnung.
00:48:50Verlass dich ganz auf mich, Trippler.
00:49:02Alles auf meinen Deckel, Chef.
00:49:06Noch eine Lage für den ganzen Saal.
00:49:11Zweifel an Obermeier, weil er der Größte ist in Heidelgrün.
00:49:15Mein Sohn, der Mensch ist ein Wurm vor dem Allerhöchsten. Und ist doch kein Wurm. Die Wunden dieser Welt lassen sich nur mit Liebe heilen. So du deinen Nächsten liebst, wirst du selbst geliebt werden.
00:49:32Wir glauben alle an einen goldenen Tal.
00:49:37Das beste Geschäft waren ja die hübschen Bilderchen, die ich von hier bekommen habe. Die Weihbar hätten Sie sehen müssen, Herr Hochwürden.
00:49:43Blank und nackt, wie Adams Rippe. Und alles aus der Linse des Herrn Stramm.
00:49:54Aber nicht doch, bitte vergessen Sie diese Geschichten, Herr Neffe. Das waren moralische Versuche.
00:49:58Die Liebe von Mensch zu Mensch sollte ohne Arg und List sein.
00:50:07Aber warum bist du so plötzlich gekommen?
00:50:11Ja, der Mensch braucht nun mal eine Bleibe unter dem Himmel. Ohne Bleibe ist er verloren.
00:50:18Schickt Gott ein Häslein, schickt er auch ein Größlein.
00:50:23Stellt euch den Falkenberg vor. 16 Mann in einem Barackenzimmer.
00:50:29Frühschicht, Mittelschicht, Nachtschicht. Getrampel und Gestank. Ums Verrecken ist es dort nicht auszuhalten.
00:50:36Na, einer wird doch von euch eine Bleibe für mich finden.
00:50:38Treue um treue, solange wir doch was davon haben.
00:50:42Bei mir hast du keine Minute Ruhe. Neun Kinder trampeln ja auf den Bauch.
00:50:47Na, ein Menschlich, ein Menschlich ist das ja verständlich.
00:50:50Na, schließlich sind wir ja alle Deutsche.
00:50:52Aber allein davon, dass der Mensch ein Deutscher ist, kann er nicht existieren.
00:50:58Sie müssen verstehen, Herr Neffe.
00:51:00Bei aller Ehre bei einem Vertrautsein, wir können Sie nicht einquartieren.
00:51:04Was vor Ihnen kam, war Dreck.
00:51:09Und was nach Ihnen kommen würde, wäre der Untergang.
00:51:12Wir handeln nur im Sinne der Gemeinschaft, im Sinne der Sauberkeit.
00:51:17Und unsere Gemeinschaft ist nun mal das Dorf.
00:51:20Die Gemeinschaft also.
00:51:22Die Gemeinschaft.
00:51:24Das ist also euer letztes Wort.
00:51:27Das Erste und das Letzte.
00:51:29Aber menschlich geht uns das sehr nahe.
00:51:34Die Heilen kommen doch auf unsere Wiesen.
00:51:37Aus unserem Notstand wird noch ein Totschlag.
00:51:39Glück auf!
00:51:40Glück auf!
00:51:41Glück auf!
00:51:42Gebi Gabi Herde, Erbstößer und Kunath auf die bekannten Stöße.
00:51:47Schneider und Baldorf auf die 48 16 1.
00:51:50Abbau von zwei Seiten drücken.
00:51:52Und der Zentral überhaupt?
00:51:53Wird nicht geschossen.
00:51:54Weiter.
00:51:55Tunjo Kröger auf die Feldstrecke.
00:51:56Und Dochmann.
00:51:57Dochmann.
00:51:58Ja.
00:51:59Mit Fabian, der Rest wie gestern.
00:52:00Von Block 52 brauche ich sechs Kisten Erze.
00:52:01Und doch mal.
00:52:02Dochmann.
00:52:03Dochmann.
00:52:04Ja.
00:52:05Mit Fabian, der Rest wie gestern.
00:52:06Von Block 52 brauche ich sechs Kisten Erze heute.
00:52:09Ehhhhh.
00:52:10Mitgeschossen. Weiter.
00:52:12Tunjo Kröger auf die Feldstrecke.
00:52:15Und Dochmann. Dochmann!
00:52:17Mit Fabian, der erste wie gestern.
00:52:20Von Block 52 brauche ich sechs Kisten Erz heute.
00:52:40Die Pause ist ein Göttergeschenk, lieber Freund.
00:52:56Reiche mir mein Fresspaket rüber.
00:53:0018 Monate habe ich hier durchgestanden.
00:53:10Davor 32 Dienstjahre, beinahe Studienrat, Realgymnasium.
00:53:16Zwei Frauen unter die Erde gebracht.
00:53:19Und jetzt seit 18 Monaten die Hölle.
00:53:23Eine nahrhafte Hölle.
00:53:25Das Niedrige ist stets am Edlen gescheitert.
00:53:29Der Geist stößt das Triviale von sich.
00:53:32Odi profanum vulgus.
00:53:34Dann leidest du sicher an Atemnot hier.
00:53:41Atemnot.
00:53:43In deinem Alter wüsste ich, wo der Zukunft die Segel gesetzt sind.
00:53:47Wüsste ich den Wind zu erkunden.
00:53:50Auch heute noch fahren Schiffe nach Kanada und Neuseeland aus.
00:53:55Unter der Erde ist es schwer, sich mit dem Himmel zurechtzufinden.
00:53:59Was liegt dir schon daran, ob etwas aus mir wird?
00:54:03Erziehungswelle.
00:54:05Du läufst Gefahr hier zu verkommen.
00:54:08Steht so furchtbar schlimm um uns.
00:54:11Dante, mein lieber Janik.
00:54:15Es ist an den größten Nicht-Germanen Dante Alighieri uns zu sagen.
00:54:20Hinunter geht es hier in Nacht und Schauer.
00:54:23Hinunter zu der Stadt der ewigen Trauer.
00:54:27Hinunter zu dem ganz verlorenen Volke.
00:54:31Was weiß dein Dante über uns?
00:54:33Wer weiß überhaupt, warum wir auf der Welt sind?
00:54:39Du wirst es nie erhaschen.
00:54:43Ruhm und Ehre der Arbeit.
00:54:45Ihr holt das Feuer aus dem Berg.
00:54:48Schnettere Teng und alte Plempe.
00:54:54Der innere Zusammenhang wird dir für immer verschlossen bleiben.
00:54:59Rüble nicht zu viel.
00:55:09Die Menschen haben das Feuer schon.
00:55:12Sie können sich daran wärmen. Bloß zu fressen haben sie nichts.
00:55:15Ich sage dir das als Humanist.
00:55:17Glück auf, Männer.
00:55:23Glück auf, Steiger.
00:55:40So machen sie es alle, Steiger.
00:55:42Die anderen verstecken das Zeug und wir haben die Schere rein.
00:55:44Kein Schaufelblech gelegt.
00:55:46Und die Hunde.
00:55:48Es ist eine Buckelschinderei.
00:55:49Ja, ja, ja, ja.
00:55:50Ich überprüfe das später.
00:55:56Hör mal zu.
00:55:58Wir werden länger als drei Tage zusammen arbeiten müssen.
00:56:01Ob uns das beiden gefällt oder nicht.
00:56:04Das erste, was ich in meinem Revier verlange, ist Disziplin.
00:56:08Dafür bist du Steiger.
00:56:09Eben.
00:56:10Und hast du deine Prinzipien?
00:56:11Allerdings.
00:56:13Und ein Prinzip ist,
00:56:15in der Grube in meinem Revier gelten andere Gesetze,
00:56:17also auf dem Schachthof zwischen den Baracken.
00:56:19Das will ich hoffen.
00:56:20Mhm.
00:56:21Und ich hoffe, dass du das begreifst.
00:56:25Glück auf.
00:56:26Glück auf.
00:56:30So sind sie alle, lieber Janik.
00:56:32Inter armor sealant legs.
00:56:34Nur in unserer Zeit kann es so ein gewissenhafter Windhund bis zum Vorgesetzten bringen.
00:56:40Gewissenhaft?
00:56:42Er soll in den ersten Kriegsjahren sogar einige Semester in einer Bergakademie studiert haben.
00:56:48Aber jetzt will er an der Prozente-Tafel oben anstehen.
00:56:52So einer ist das.
00:56:53Parteikarte immer im Brustbeutel.
00:56:54Immer bei sich.
00:56:55Eben gewissenhaft.
00:56:57Dann ist in ihrem Schacht ein Windhund?
00:56:59Bei den Weibern fehlt's denen an Courage.
00:57:02Das könnte ich beeilen.
00:57:05Der träumt das Sinnliche nur.
00:57:07Der fasst das nicht an.
00:57:15Merkst du nun selbst, wie uns der Berg zusetzt?
00:57:17Nacht und Schauer und voll Teufel auf alle Gänge und Gesenke.
00:57:29Zuhause hatte ich die Erde unter mir und über mir den Himmel.
00:57:34Das war menschlich.
00:57:35Aber gegen diesen Berg hier versagen wir.
00:57:49Der Mensch ist machtlos gegen sich selbst.
00:57:52Er ist das große Minuszeichen in der göttlichen Ordnung.
00:57:58Welcher Mensch?
00:58:00Na eben, der Mensch.
00:58:05Genau.
00:58:35Musik
00:59:05Musik
00:59:35Der Berg muss doch weichen
00:59:54Bei einem Auer wie Troste muss er sich ergeben
00:59:57Alles Salami
00:59:59Troste oder Lehmann
01:00:03Überall auf der Welt wird gebohrt
01:00:04Überall geht es gegen die Steine
01:00:06Aber was ist hinter den Steinen
01:00:08Und was ist hinter dem dahinter
01:00:10Ich verstehe
01:00:15Vorhin wirst du nun gehen
01:00:21Norden
01:00:23Süden
01:00:24Kanada
01:00:26Ich gehe zu Troste
01:00:34Troste
01:00:38Aber das ist das Inferno
01:00:41Das überlebst du nicht
01:00:43Wenn du neben Troste stehst, stehst du dem Teufel direkt auf den Schwanz
01:00:46Janik, Janik
01:00:50Und wenn ich ein Gott über den Wolken wäre
01:00:53Ich könnte dich nicht erretten
01:00:54Nein, nein, Studienrat
01:00:55Das kannst du nicht
01:00:56Lass die Wolken am Himmel
01:00:57Aber mir lässt du den Berg
01:00:59Voll
01:01:08Die Würfelwalli fängt wieder an zu tanzen
01:01:18Die reinste Berghexe
01:01:20Die Leibhaftia
01:01:21Was brünzt denn so?
01:01:22Die dreimal verfluchte zweite Holle ist ja so lang verstanden
01:01:25Bei der ersten ist der Skiewalte sowieso im Heimer
01:01:28Müssen wir warten, bis sie die anderen Hollen unten leerziehen können
01:01:31Hörst du auf?
01:01:34Na du hilf doch mal
01:01:35Warum steigt keiner in die Rolle und stößt sie von unten auf?
01:01:59Wenn die Rolle halb voll ist, schaffen sie nur ausgekocht
01:02:01Und den Laden wieder hergang zu bringen
01:02:02Na, ich werde runtersteigen
01:02:06Nein, das wirst du nicht
01:02:09Na, wollt ihr die Dinger zur Frühstück noch kippen?
01:02:14Na also
01:02:15Wenn du da runtersteigen willst, ich werde an ihr halten
01:02:19Aber ich
01:02:20Du wirst es zu allerletzt verhindern
01:02:22Ihr darfst wird nur da, wo nicht ihr musst wird
01:02:29Wir müssen
01:02:30Bist du denn wahnsinnig?
01:02:44Komm zurück!
01:02:45Weg!
01:02:46Das wird dich erschlagen
01:02:47Das glaub ich dir nicht
01:02:49Das glaub ich dir nicht
01:02:51Du bist so wahnsinnig, dass du es verdienst
01:02:53Oh, das habe ich mir schon immer gewünscht
01:02:55Tamschuk hätte dich sieben Jahre einsperren sollen
01:02:59Mit deinem Tamschuk kannst du von mir aus Forellen fischen
01:03:01Sei doch vernünftig
01:03:03Wenn ich dich sehe, ist meine ganze Vernunft hinüber
01:03:06Steig nach oben
01:03:08Steig nach oben
01:03:09Jan
01:03:13Wenn es die Dinger schlagen hat, kann man Gleidetat stehen bleiben
01:03:27Schließlich muss ich auch den Verboten verantworten, was ich gelaufen
01:03:33Ich glaube, wir müssen doch kippen, was bleibt mir denn Anritt übrig
01:03:40Ihr lebt ja immer noch
01:03:46Sie muss ohnmächtig sein
01:03:52Mach, dass du mir für immer aus den Augen kommst
01:03:59Hat die was abgekriegt?
01:04:03Sie kann nichts dafür
01:04:05Sie liebt mich
01:04:07Sie liebt mich
01:04:17Ja, war alles auf dem Papier
01:04:19Arschweine
01:04:20Schnafe
01:04:21Ziegen
01:04:23Geflügel
01:04:25Hühner, Gänse, Enten
01:04:28Truthorn
01:04:30Nein
01:04:33Gibt's nicht bei uns
01:04:37Garantiert
01:04:39Ausgeschlossen
01:04:40Ja, ja, wird er ledig
01:04:42Der Schulrat, ist das notwendig?
01:04:45Bringt er nun?
01:04:47Hm?
01:04:49Maria
01:04:50Komm her
01:04:51Hier, komm, hier, hier
01:04:52Geh, geh, hier
01:04:53Geh zu Siebenlehne
01:04:55Geh zu Selbig
01:04:56Geh zu Selbig und sag ihm
01:04:57Ja, ja, sag ihm
01:04:58Ja, ja, sag ihm
01:04:59Ja, ich höre
01:05:01Moment
01:05:03Nein
01:05:05Ja
01:05:07Nein, nein, ich lass dich nicht ausreden, Schulrat
01:05:10Nein, so lass ich nicht mit mir umspringen
01:05:11Erst hundert Mark laufen nicht wieder in den Wald hinaus
01:05:13Maria, bitte helfen
01:05:14Dann den Himmel versprechen, das ewige Leben
01:05:18Nein, nein
01:05:19Nein
01:05:21Sucht euch eurer Lehrer selber
01:05:23Lehrer, Lehrer, wir brauchen dir auch noch zwei
01:05:26Aber deswegen kann ich Maria doch nicht hergeben
01:05:33Aber natürlich bin ich da
01:05:35Aber sie will nicht
01:05:37Nein, Maria will so etwas nicht
01:05:42Ich
01:05:43Hör Zeugen
01:05:45Aber ich kann sie doch nicht einmal überreden
01:05:48Versuchen kann man vieles, freilich
01:05:51Bis morgen, nein
01:05:53Na ja, ich werd mir's überlegen
01:05:59Leb wohl, Genosse
01:06:05Das kann ich ihr doch nicht sagen
01:06:06Der neue Tag und die Kinder und das Morgen und das Übermorgen
01:06:10Das ganze Land, aber zuerst die Schule
01:06:12Nein, nein, so nicht
01:06:15Vielleicht
01:06:16Also Maria, da wird es wohl wenig Gerede geben zwischen uns
01:06:21Das Wichtigste im Leben ist immer, dass man das Wichtigste zuerst tut
01:06:24Verstehst du?
01:06:27Aber wenn sie nun wirklich auf diesen Neulehrerkurses fahren will
01:06:31Was dann?
01:06:32Himmel Herrgott, ich kann doch Maria nicht aus meiner Gemeindestube hinaus antitieren
01:06:34Erst seit sie da ist, hab ich doch diese Angst vor dem verdammten Amtskram verloren
01:06:48Selblich hab ich an der Milchrampe getroffen
01:06:52Die Populare bringt er uns morgen zurück
01:06:54Papiere, Papiere
01:06:55Wenn wir beide mit dem Dorf und dem Papier nicht über den Berg kommen
01:06:59Wer soll es dann schaffen?
01:07:01Aber der erste Berg ist ja wohl nicht der Wichtigste
01:07:03Es werden noch viel mehr auf uns zukommen
01:07:05Berge halten und leere Klassenzimmer auch
01:07:08Berge und halten? Wo gibt es die im Gebirge nicht?
01:07:11Stell dir vor, im Kreis fehlen 30 Schulmeister
01:07:14Wie viel fehlen da erst im ganzen Land?
01:07:16Georg sagt, auf dem Falkenberg sitzen sie ja schon seit drei Wochen ohne Lehre
01:07:19Aber das ist doch kein Zustand!
01:07:21Kannst du ihn von dir aus ändern?
01:07:22Du vielleicht, ja
01:07:26Ich?
01:07:27Ach, das möchte aussehen
01:07:29Soll ich vielleicht selbst Schule halten?
01:07:32Rechnen und Lesen kannst du und was man selber beherrscht, kann man auch anderen beibringen
01:07:37Ich soll Zensuren verteilen?
01:07:40Das ist nichts leichter als das
01:07:42Hast du von der 1 bis zur 5 freie Auswahl
01:07:47Wie kann ich eine Lehrerin sein?
01:07:52In dem du nichts anderes bist
01:07:55Möglicherweise schafft dich so etwas
01:08:01Eine ganze Klasse Kinder vor mir
01:08:05Stell dir das vor, 30 oder 40
01:08:08Na sieh an, seit wann drehst du dich so schnell mit dem Wind?
01:08:12Ein Wink vom Schulrat
01:08:14Und schon lässt du mich mit meinem Amtsgeschreibe in der Patsche sitzen
01:08:17Und du sitzt hier dann auf deinem Kursus
01:08:21Auf welchem Kursus?
01:08:23Maria
01:08:25Du, ich wusste doch, dass du nicht willst
01:08:28Das Kreisamt rief an, in vier Wochen beginnt wieder ein Neulehrerkursus
01:08:31Der Schulrat verlangt, dass du teilnimmst
01:08:36Ich weiß doch nicht mal, wie ich meine Knie anzuwinkeln habe, wenn ich mich an eine Schulbank setze
01:08:40Und dann in meinem Alter
01:08:41Ja auch richtig, soll man vielleicht mit 36
01:08:4536 nochmal ganz von vorne anfangen
01:08:49Du meinst zu alt?
01:08:51Vom Alter her wär's zu schaffen, das wissen die Genossen auch
01:08:54Aber das Alter tut's ja nicht allein
01:08:58Georg wird ein Wort mitreden
01:08:59Wozu, Georg, bist du denn nicht Frau genug?
01:09:02Na bitte, wenn du dich melden willst
01:09:04Immer nur Bücher
01:09:06Prüfungen
01:09:08Und herumsitzen, Augen verderben
01:09:14Doch dann hab ich die Kinder
01:09:18Hab ich dir vielleicht die guten Seiten unterschlagen
01:09:20Natürlich die Kinder, morgen und übermorgen
01:09:23Na Maria, denk doch auch mal an mich
01:09:25Überleg's dir reiflich
01:09:28Überleg's dir reiflich
01:09:31Und zu einer Ablehnung gehört vielleicht mehr Charakter
01:09:34Als zu einer Zusage
01:09:37Ich eine Lehrerin
01:09:40Ach, 100 Mark, was wird das Leben noch mit uns anstellen?
01:09:42Gut, rote Rosen
01:09:47Sollen dich um
01:09:57Schaben bringen Glück?
01:10:12Tag voll ein Obermeier, das ist doch viel zu anstrengend für ein zartes Frauenzimmer, darf ich Ihnen helfen?
01:10:26Das kann ich von Ihnen nicht annehmen, in unserem Haus arbeitet jeder an seiner Arbeit selbst
01:10:29Ja, es war nur ein Angebot
01:10:31Danke
01:10:33Vielleicht ein andermal?
01:10:34Bitte
01:10:42Ich bin immer ganz außer mir, wenn ich Sie sehe, Fräulein Obermeier
01:10:52Sie haben so eine besondere Art an sich
01:10:55Eine Schweizerische, möchte ich sagen
01:10:57Wirklich?
01:10:58Ja, immer stelle ich Sie mir zwischen braun gescheckten Kühen vor, Alpenlandschaft, Sennhütte
01:11:04Aber ich sehe nur Sie
01:11:10Wie Sie mit meinem Vater zu sprechen waren?
01:11:12Es tut mir herzlich leid
01:11:14Sie sind...
01:11:16Sie sind ein richtiger Held
01:11:18Nicht doch liebesvoll ein Obermeier, sind nur die Umstände
01:11:21Vater hat befohlen, ich muss die Pumpe sofort wieder anschließen
01:11:24Himmel und Erde, Luft und Wasser
01:11:30Fräulein Lore sind doch für alle da, wie das Feuer
01:11:33Und die Liebe
01:11:35Sie können so schön sprechen, Herr Kringel
01:11:38Fast so wie unser Herr Prediger
01:11:40Lore?
01:11:42Ja?
01:11:46Sofort schließt du die Pumpe an
01:11:48Nur über meine Leiche
01:11:50Sieh, Leute Schinder
01:11:52Hunger leider
01:11:54Drecksack
01:11:55Fetthamster
01:11:57Mieser Klops
01:11:59Rosenknecht
01:12:00Mädchen Schinder
01:12:01Holzbom
01:12:04Bourgeois
01:12:05Hausfehlensbrecher
01:12:08Ich setze ihn runter
01:12:11Hüten Sie sich, Herr Kringel, mein Vater wütet, wenn er schäumt
01:12:13Schäumt
01:12:15Deine...
01:12:17Drecksfoten
01:12:18Von meinem Wasser
01:12:20Das wirst du bereuen
01:12:22Du Bandit
01:12:23Auf dem Sterbebett wirst du das bereuen
01:12:25Das bereuen
01:12:31Guten Tag
01:12:39Auf meinem Hof
01:12:41Ihr Verbrecher
01:12:43Gesinkel Heimatloses
01:12:45Dein Kerbholz ist so voll
01:12:47Dass es dir bald auf dem Puckel herumtanzen wird
01:12:53Geh mir aus den Augen
01:12:54Mon ami
01:12:57Was weißt du von ihm?
01:12:58Nichts
01:13:00Aber solche wie der haben alle einen Bock im Stall
01:13:02Wenn du mit denen zehn Gemeinheiten an den Kopf wirfst, treffen neun davon in Schwarze
01:13:05Grand Filou
01:13:07Was für eine Logik
01:13:34Ein bisschen düster war ich in der Bude hier
01:13:40Setz dich einen Moment
01:13:42Neu bei uns?
01:13:44Fast drei Wochen
01:13:46Mitglied?
01:13:48Ja?
01:13:49Warum kommst du erst jetzt?
01:13:51Na, wusstest du nicht, dass es euch überhaupt gibt?
01:13:54Was stellt dir denn so an hier?
01:13:56Was habt ihr denn zuhause angestellt?
01:13:58Alles, wir lebten auf einem Vorwerk
01:14:02Wir haben die Toten bei Frost begraben
01:14:04Die Spitzbuben auf dem Feld verdroschen
01:14:07Saatgut und Bindegarn organisiert
01:14:10Nötigenfalls die Hebamme herangeschafft
01:14:12Und einen alten Internationalisten
01:14:14Für Vorträge
01:14:16Und dann war ich auch noch delegiert
01:14:19Zum ersten Parlament
01:14:22Du?
01:14:24Ja, ich
01:14:26Vorletzte Reihe
01:14:27Halb links vom ersten Notausgang
01:14:31Aber in der Pause hat sich der Vorsitzende mit mir unterhalten
01:14:34Nach dem Stand der Aussaat gefragt
01:14:40Na und?
01:14:42Nichts
01:14:44Ich hab ihm gesagt, dass wir's schaffen
01:14:46Obwohl der Bürgermeister uns im Stich lässt
01:14:49Weil er ein unnötiges Kind hat im Vorwerk
01:14:50Und sich deshalb nicht heraustraut
01:14:53Und dass es eine Schweinerei ist
01:14:55Wenn ein Bürgermeister ein unnötiges Kind macht
01:14:58Und wir in der Gruppe die Schälereien damit haben
01:15:02Interessiert dich das?
01:15:04Nein!
01:15:06Na siehst du, den Vorsitzenden der ganzen Organisation hat es interessiert
01:15:08So!
01:15:15Und jetzt dürfen wir uns alle freuen, dass du zu uns gekommen bist
01:15:18Ich freu mich wirklich, warum nicht?
01:15:22Du bist ja schon deshalb unentbehrlich, weil wir sonst hier keine Scherereien haben
01:15:25Weißt du, dass alle Welt auf unsere Gruppe herab sieht?
01:15:33Wer ist alle Welt?
01:15:35Ich bin auch über viel Dreck auf den St. Urban gestolpert
01:15:41Aber viel ist doch wohl nicht alles
01:15:44Ein Vogel ist auch kein Schwarm
01:15:46Und du bist doch sicher nicht die Gruppe
01:15:49Ich bin so wenig die Gruppe, wie du schon Dreck vom St. Urban geschafft hast
01:15:54Aber trotzdem darf ich mich doch freuen
01:15:57Gibt es eigentlich bei euch keine Formalitäten?
01:16:00Komm erst mal zur nächsten Versammlung
01:16:03Zunächst einmal werden wir mehr von uns zu verlangen
01:16:07Und mehr zu schaffen haben
01:16:09Auf das mehr kommt es an
01:16:11Auf das mehr an Leistungen
01:16:13Auf mehr Kraft
01:16:15Mehr Klugheit und Bewusstsein
01:16:18Vielleicht gelingt es euch
01:16:20Mit uns zusammen in der Spitze zu stehen
01:16:23Vielleicht seid gerade ihr die Keimzelle
01:16:26Eine neuen Bergmannsgeneration
01:16:28Auf die unsere Klasse stolz sein kann
01:16:31Das wollte ich euch sagen
01:16:36Ich möchte unserem Schachtsekretär für seine Schlussrede danken
01:16:39Damit hat er die nächsten Aufgaben nicht nur dargelegt und erklärt, sondern auch ein festes Ziel gesetzt
01:16:45Da es nun keine Fragen mehr gibt's
01:16:48Doch, wenn... doch gibt's Fragen
01:16:50Wenn der Genosse Bäumling noch so viel Zeit hat, dann...
01:16:52Die Fragen müssten kurz sein. Was hast du, Trottl?
01:16:54Warum lieben Sie eigentlich den Berg so? Ihre Arbeit
01:16:57Meine Güte
01:16:59Habe ich das gesagt?
01:17:01Eben nicht, nicht direkt
01:17:02Ich habe schon als Junge im Berg gearbeitet
01:17:06Vielleicht nachdem mein Vater verunglückt war
01:17:08Aber das war das Schufterei
01:17:10Kapitalistische Kinderarbeit
01:17:11Wie kann man denn das lieben?
01:17:12Die Arbeit ist das eine und die Ausbeute und das andere
01:17:15Was wäre das für eine arme Welt, wenn wir nicht in unserer Arbeit aufgehen würden
01:17:19Und heute müssen wir es mehr tun denn je
01:17:20Stimmt es, dass Sie zwölf Jahre lang auf der Flucht waren und den Faschisten zweimal einen Haken geschlagen haben?
01:17:26Wichtig ist, dass wir immer mehr waren und dass tausende Genossen in diesem Kampf unsichtbar neben uns standen
01:17:31Das ist wichtig
01:17:33Und Ihre Frau?
01:17:35Sie musste warten
01:17:36Mein Gott, zwölf Jahre lang
01:17:38Kann denn Liebe so lange vorhalten?
01:17:40Ich meine, kann man neu beginnen nach zwölf Jahren
01:17:42Das gehört doch nun wirklich nicht hierher, Freunde
01:17:43Eine schwere Frage, die in unserem Fall leicht zu beantworten ist
01:17:46Ja
01:17:48Warum schickst Sie denn jetzt wieder weg?
01:17:50Was mache ich?
01:17:51Jeder auf dem Schacht weiß, dass du auf dem Langkurs aus der Stadt schickst und so weiter
01:17:55Ich schick sie weg
01:17:56Kann ich sie denn verbieten?
01:17:58Ihr kennt doch den Falkenberg
01:18:00Ihr wisst ja wie die Kinder da herumlaufen
01:18:02Wir brauchen einfach neue Lehre, das ist alles
01:18:04Und das soll ich ihr verbieten auf den Kurs zu fahren?
01:18:07Ich bin doch auch die meiste Zeit im Schacht
01:18:10Und sie wird dann eben die meiste Zeit bei ihrer Arbeit sein
01:18:13Das ist alles nicht so einfach
01:18:15Warum streitest du so oft mit dem Schachtleiter?
01:18:17Was?
01:18:18Man hört es ja bis hier oben
01:18:20Ja
01:18:22Wir verstehen es eben so gut, dass wir uns ab und zu ein bisschen streiten
01:18:25Na, na
01:18:27Na, manchmal habe ich ein bisschen Recht
01:18:29Und meistens hat er ein bisschen mehr Recht
01:18:31So ist das unter uns
01:18:33Warum hast du letztes Wochenende die drei Brigaden nochmals in den Schacht geschickt?
01:18:36Nach der Schicht? Doppelschicht gewissermaßen
01:18:38Was ist denn das?
01:18:40Eine Puckelschinderei?
01:18:41Oder nennst du das die Diktatur des Proletariats?
01:18:44Das ist doch Blödsinn, Mensch!
01:18:46Aber dass die drei Brigaden so nebenbei unseren Georg fast erschlagen haben
01:18:49Daran denkst du nicht!
01:18:51Und er hat sie trotzdem am Schiffs gepackt und zurückgeschickt
01:18:53Und er wird sie wieder zurückschicken
01:18:54Nein, ich werde es nicht wieder tun
01:18:55Und nicht nur wegen Kargin
01:18:58Aber diese drei Brigaden brachten zehn Kisten Erz
01:19:02Und von diesen zehn konnten wir neun auf die Halde schmeißen
01:19:05Die blanke Masse, taubes Gestein
01:19:08Und als sie verbot ihnen das Erzgeld zu zahlen, ging sie auf mich los
01:19:11Ohne Gedanken, ohne Verstand
01:19:13Aber währenddessen reiben sich irgendwo die Herren Imperialisten die Hände
01:19:16Hiroshima, Nakazaki
01:19:20Soll sich das wiederholen?
01:19:22Und dann fragst du mich, warum ich sie wieder in den Schacht geschickt habe
01:19:26Ganz richtig, das ist Diktatur des Proletariats
01:19:29Jeder, der im Schacht betrügt, betrügt sich selbst
01:19:34Und dagegen können wir nur gemeinsam angehen
01:19:36Also, nehmt den Kampf auf, mit uns
01:19:49Damit können wir nun endgültig zum Schluss kommen, was denn noch?
01:19:52Freunde, ein neuer Mensch ist über uns gekommen
01:19:57Janek Wolke
01:20:00Wolke wie Wolke
01:20:02Wolke
01:20:04Es hat sich ja wohl schon herumgesprochen
01:20:06Es war viel Staub hier, als er ankam
01:20:07Viel Staub und viel Einsatz
01:20:09Einsatz ohne Furcht und Tadel
01:20:10Also, zeig dich Janek und sei uns willkommen
01:20:16Wir haben viel, viel
01:20:19Nestwärme abzugeben
01:20:21Also, umheizt euch, nehmt euch seine an
01:20:24Bergmann ist ein schwerer Beruf
01:20:26Viel Erz, viel Prämie, viel Liebe, viel Sünde
01:20:29Ja, Schluss damit?
01:20:30Ey, die Kontrollposten treffen sich nach der Frühschicht
01:20:34Mit Silberhals im Magazin
01:20:36Nur hier?
01:20:38Auch gut
01:20:40Aus Themen richtiger Bergmann wird nie aus der Werden
01:20:42Also, ich bin Peter Pille
01:20:45Schachtelektriker
01:20:47In der Gruppe mach ich einen Aukleiter
01:20:49Und kassiere die überzähligen Schnapstalons
01:20:51Das ist Bertha, Arbeiterin auf der Kippe
01:20:53Und das ist Walli selbst
01:20:55Kippchefin, großes Maul und Puddingherz
01:20:57Und du hast ja bereits imponiert
01:21:00Olaf wirst du auch noch kennenlernen?
01:21:03Zuverlässig mit der Kasse, zuverlässig mit dem Plan
01:21:05Bestauer ohne Diploma, aber es macht nichts
01:21:07Schmetter
01:21:09Olaf, Schmetter
01:21:10Wenn du willst Janek, nehm ich dich in meine Brigade
01:21:12Überleg dir's
01:21:13Junge, hast du ein Glück
01:21:14Du, ich möcht zu Troste
01:21:17Wenn er mich nimmt, geh ich zu Troste
01:21:19Troste?
01:21:21Leute, der will zu Troste!
01:21:23Wo ist denn Troste heute?
01:21:25Mit Troste, sieh dich vor, du
01:21:27Der nimmt dich ran und du läufst in den ersten Wochen
01:21:28Krumm und Lahm aus der Schicht
01:21:30Ich war nämlich bei ihm Leerhauer
01:21:32Troste ist ein Begriff
01:21:34Ich geh trotzdem zu ihm
01:21:36Am Schwanz erhängen und zur Spitze drängen
01:21:39Dazu gehört Selbstvertrauen Janek
01:21:40Selbstvertrauen Janek
01:21:43Aber Selbstvertrauen gefällt mir
01:21:46Geh an die Spitze des Wettbewerbs
01:21:48Geh an die Spitze des St. Ober
01:21:49An Wind, um Wind, Sturm, um Sturm
01:21:51Geh in Gottes Namen zu Troste, betrachte dich als abgestellt
01:21:53Hille!
01:21:54Ja, halt mal die Luft an!
01:21:55Der Steiger hat dazu auch noch ein Wort zu sagen
01:21:57Er wird mir keine Brigade mit seinen Mätzchen versauen
01:22:01Und zu Troste geht er schon lange nicht
01:22:04Was redest du da, Jugendfreund? Ist das ein Freund oder ein Fall?
01:22:07Also sagt mal, wollt er das jetzt nochmal als Versammlung aufziehen?
01:22:08Dann schon lieber noch eine Schulung über die Grundrechte nach der Nachtschicht
01:22:12Ich heiße Traudel
01:22:14Spricht dich doch aus!
01:22:16Ich gehe zu Troste
01:22:19Bei mir wirst du Hundesacken, bis du weißt, wozu du deinen Kopf da oben dran hast
01:22:24Ich brauche keine Hauer, die mir Löcher in den Berg schießen, in einen Schweizer Käse
01:22:28Und Radiometristenkästen sind keine Spielzeugkartons
01:22:31Der wird keinen Bohrhammer in die Hand bekommen
01:22:34Vielleicht gibt es da mal ein paar Erklärungen, ich verstehe überhaupt nichts
01:22:35Er gehört doch zu uns!
01:22:37Das hat er noch nicht bewiesen
01:22:39Was willst du denn für Beweise?
01:22:44Na, vielleicht ist er nur aus Unkenntnis in die grässliche Kipprolle gestiegen
01:22:47Was tut der Mensch nicht alles nur, weil er nicht weiß, was er tut?
01:22:51Er wird schon wissen, was er zu tun hat
01:22:54Ich möchte sogar darum wetten
01:22:55Schämt euch um einen Menschen, wettet man doch nicht
01:22:58Kommt mal!
01:23:07Frau Bürgermeister!
01:23:09Frau Bürgermeister!
01:23:11Guten Tag, Frau Bürgermeister!
01:23:13Und entschuldigen Sie auch!
01:23:15Wir sollen Sie gern bitten, hat er gesagt
01:23:16Und wir sollen freundlich sein
01:23:17Sie wurden helfen
01:23:19Und die Nase sollen wir uns putzen und die Haare anständig kämmen
01:23:22Ach, ist doch Quatsch!
01:23:23Hat er aber gesagt!
01:23:24Und wegen der Katze!
01:23:25Wer hat was gesagt?
01:23:27Und was ist mit der Katze?
01:23:28Und wie soll ich euch helfen?
01:23:29Der Kumpel Jarnik hat es gesagt
01:23:31Und wenn Sie unsere Katze erst einmal sehen, werden Sie auch helfen
01:23:34So, hat Janik gesagt
01:23:35Bauer Selbig will die Katze ersäufen, weil es keine März-Katze ist
01:23:40Nur Sie können noch helfen
01:23:42Sie müssen!
01:23:43Bitte!
01:23:44Bitte!
01:23:45Bitte müssen Sie die Katze in Ihre Tasche stecken und ins Dorf zurück tragen
01:23:48Oben an der Erzeugung steht Janik
01:23:50Er nimmt sie ihnen ab
01:23:52Und warum tragt er sie nicht gleich zu ihm?
01:23:54Wir werden beobachtet, wir müssen ohne Katze ins Dorf zurückkommen
01:23:57Ach, und was wird Janik mit der Katze machen?
01:23:59Er zieht sie uns groß
01:24:01Und wir dürfen sie bei ihm besuchen, so oft wie er wollen
01:24:04Warum seid ihr nicht gleich zu mir gekommen?
01:24:07Das sagen die großen Leute hinterher alle
01:24:09Warum man nicht gleich zu ihm gekommen ist
01:24:11Aber Janik hat uns einfach geholfen
01:24:25Sauber haben wir sie schon erzogen
01:24:27Aber vielleicht nehmen sie doch lieber die Butter aus der Tasche
01:24:33Werdet ihr mich auch besuchen und mir erzählen, wie es der Katze bei Janik gefällt?
01:24:40Wir bringen Janik am besten mit
01:24:42Schweigen sie bestimmt
01:24:43Wie die Sonne?
01:24:50Was hat er denn plötzlich?
01:24:52Er sollte Ihnen einen Kuss geben, Frau Bürgermeister
01:25:03Denken Sie sich immer solche Schmugglergeschichten aus?
01:25:22Sie haben aber ganz gut mitgespielt
01:25:25Sie haben mir doch nichts weiter übrig gelassen
01:25:27Das war ohne Absicht
01:25:28Das ergab sich aus der Lage
01:25:31Mit ein bisschen Nachhilfe
01:25:33Aus Spaß
01:25:34Ein Katzenspaß
01:25:57Sie müssen uns besuchen, schon wegen der Katze
01:26:12Ich muss natürlich wissen, wie es der Katze geht
01:26:14Bei Ihnen
01:26:16Sie wird fröhliche Wochen haben, das verspreche ich Ihnen
01:26:17Ich mache Ihnen
01:26:47Musik
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